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  • „Die Mumie“-Filme in der richtigen Reihenfolge und wo man sie streamen kann

    „Die Mumie“-Filme in der richtigen Reihenfolge und wo man sie streamen kann

    Konstantin Jochimsen

    Konstantin Jochimsen

    JustWatch-Editor

    Filmarchäologen tendieren dazu, dem Jahr 1999 einen besonderen Stellenwert zuzuordnen: „Matrix”, „Being John Malkovich”, „Fight Club”, und so weiter. Filmschätze! Vergessen wird bei der Aufzählung der Kultfilm-Anwärter dann tragischerweise oft ein Film, der einfach “nur” eine riesige Menge Spaß macht: „Die Mumie”. Brendan Fraser schien als Abenteurer Rick O'Connell Harrison Fords Erbe angetreten zu haben und Rachel Weisz war als Ägyptologin Evelyn nie entzückender.

    Und wie das so ist mit Filmen, die zu viel Spaß machen: Fortsetzungen! Dabei hagelte es im Falle von „Die Mumie” neben direkten Fortsetzungen ein Prequel, ein Prequel vom Prequel, Fortsetzungen vom Prequel, eine animierte Serie, und dann auch noch ein Reboot mit dem ohnehin unsterblich anmutenden Tom Cruise. Nicht ganz einfach! Oder wie Hohepriester Imhotep fluchen würde:  Katze, Auge von Ra, Katze… KATZE!!!!

    Wider der Konfusion schlägt JustWatch das Gucken der „Mumie”-Filme in chronologischer Reihenfolge vor.

    ”Die Mumie“-Filme in chronologischer Reihenfolge 

    1. Scorpion King: Aufstieg eines Kriegers

    Interessierte Filmfreunde wissen, dass es ein Prequel zu „Die Mumie” gibt. Aber nur fanatische Mumienforscher mit einem Hang zu starlosen Direct-to-DVD-Fortsetzungen haben dieses Werk auf dem Schirm. Erzählt wird, wie der junge Mathayus - Großvater des finalen Bösewichtes in „Die Mumie kehrt zurück” - nach dem Tod seines Vaters auf Rachefeldzug geht und zu dem gefürchteten Vorzeit-Söldner wird, den wir im nächsten Film der Liste antreffen. Fast. Ein feiner Unterschied: In „The Scorpion King” wird Mathayus von Weltstar Dwayne Johnson gespielt, hier von einem gewissen Michael Copon.

    2. The Scorpion King 

    Das einzige “Mumie”-Prequel, das auch in den Kinos lief. Der Zuschauer erfährt, wie der Krieger Mathayus auf den Thron gelangt. Im Gegensatz zu seinem fiesen Enkel Mathayus III, ist Mathayus, Sr. trotz anfänglicher Söldnertätigkeit ein rechtschaffenes Muskelpaket. Ähnlich sind sich Großvater und Enkel darin, dass sie von Dwayne Johnson gespielt werden, der in “The Scorpion King” in seiner ersten Hauptrolle zu bewundern ist, und in mehr Öl eingelegt als so manche Sardine.

    3. The Scorpion King 3 – Kampf um den Thron

    Victor Webster beerbt Michael Copon in der Rolle des Skorpionenkönigs. Falls dies den Leser, aus welchen Gründen auch immer, nicht zum sofortigen Gucken animiert, hilft vielleicht ein Blick auf den Rest der Besetzung: Ron ‘Hellboy’ Perlman und „Titanic”- Schurke Billy Zane geben sich die Ehre.

    4. The Scorpion King 4 - Der verlorene Thron

    Victor Webster kehrt zurück! Auch bei diesem Direct-to-DVD Spektakel kann sich der Rest der Besetzung durchaus sehen lassen: Michael Biehn, der Sarah Connor vor dem Terminator rettete, Rutger Hauer, der in „Blade Runner” Harrison Ford vom Dach baumeln ließ und der legendäre Charakterdarsteller M. Emmet Walsh, der in „Blade Runner” Harrison Ford auf die Jagd nach Rutger Hauer schickte (der ihn dann vom Dach baumeln ließ).

    5. Die Mumie

    Das flotte Fantasy-Spektakel erzählt keine neue Geschichte – untote Ägypter in Fetzen spazierten schon in den 1930ern über Kinoleinwände. Aber DIESE Mumie ist einer der wenigen Abenteuerfilme, der beanspruchen kann, „Indiana Jones” berauschenden Cocktail aus sanft-übernatürlichen Grusel, rasanter Action vor exotischer Kulisse und temporeichen Geflirte nachzumixen.

    6. Die Mumie kehrt zurück

    Nicht nur Mumie, sondern auch die gesamte Originalbesetzung des Vorläufers kehrt zurück. Hinzu kommt Dwayne Johnson, dessen 15 Minuten (oder weniger!) Zeit auf der Leinwand Beweis für die Eignung als Filmstar des WWE-Wrestlers war.

    7. Das Geheimnis der Mumie

    Die Zeichentrickserie spielt parallel zur Handlung von „Die Mumie kehrt zurück”. Die kurzlebige Serie wurde in Deutschland zum ersten Mal auf RTL ausgestrahlt und richtet sich an junge Mumienfans.

    8. Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers

    Die Fortsetzung ersetzt Rachel Weisz mit Maria Bello und Ägypten mit China. Auch Stephen Sommers, Regisseur der ersten beiden Mumie-Filme, war auch nicht mehr dabei. Wie in “Die Mumie kehrt zurück” geht es auch in diesem Fantasy-Actioner um den Versuch eines mumifizierten Untoten, eine Armee seinesgleichen auferstehen zu lassen, was für allerlei computergenerierte Massenszenen sorgt. Neben Jet Li, der den titelgebenden Drachenkaiser verkörpert, ist mit Michelle Yeoh auch noch eine zweite Hong-Kong-Kino-Legende mit dabei.

    9. Die Mumie

    In diesem an den Kinokassen gescheiterten Reboot des Franchise, spielt Tom Cruise - Maverick persönlich - einen Grabräuber, der versehentlich eine Mumie aus ihrem Schlummer erweckt, was in einer Schneise der Zerstörung und allerhand Zombies mündet. Klingt soweit in Ordnung, oder? Also: Warum der Flop? Hatte Hohepriester Imhotep die Finger im Spiel und vereitelte den Neubeginn SEINER Franchise per Express-Fluch? Oder war der Film einfach nicht gut genug? Just Watch. 

    Filme wie „Die Mumie“ und wo man sie streamen kann

    Und hier noch einmal für Komplettisten: Eine große Auswahl von Filmen, in denen Mumien eine wichtige Rolle spielen. Benutzt gern unsere Filterfunktion, vor allem Bewertung, um den richtigen Film eurer Wahl zu finden.

  • Der Streaming-Guide zu Harley Quinn: Alle Filme und Serien im Überblick

    Der Streaming-Guide zu Harley Quinn: Alle Filme und Serien im Überblick

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Mit einer unverwechselbaren Mischung aus hochgefährlichem Chaos und quirligem Charme hat sich Harley Quinn von einer Nebenfigur zu einer der beliebtesten Antiheldinnen im DC-Universum entwickelt. Ursprünglich wurde sie durch die Zeichentrickserie „Batman“ (1992) als schrullige Gehilfin des Jokers eingeführt, avancierte mit ihrer unberechenbaren Art und überschäumenden Energie aber bald zum Fan-Liebling.

    Von der verliebten Schurkin zu einer eigenständigen Figur entwickelt, die mittlerweile ihren festen Platz im DC-Kanon einnimmt: Hier ist unser Überblick über ihre Entwicklung über diverse Fernsehserien und Filme hinweg. Die Übersicht am Ende des Textes verrät außerdem, bei welchen Streaming-Anbietern derzeit alle Filme und Serien mit Harley Quinn verfügbar sind. 

    Der Beginn: Eine Figur im Schatten des Jokers

    Harleys erster Auftritt in der animierten „Batman“-Serie war ursprünglich nur als Gag gedacht. Als ehemalige Psychiaterin in Arkham, die sich in ihren Patienten verliebt, verkörpert Harley eine tragische Figur, die stark von ihrer toxischen Beziehung geprägt wird. Diese Grundlage wurde in den folgenden Jahren sowohl in Comics als auch in Animationsserien weiter ausgebaut, insbesondere in „Batman & Robin“ (1997) und später in „Batman of the Future“ (1999).

    Aufstieg zur Hauptfigur

    Ein erster Wendepunkt in Harleys Geschichte vollzog sich durch Comics, insbesondere durch die von Paul Dini und Bruce Timm verfasste Graphic Novel „Mad Love“ (1994). Ihre Hintergrundgeschichte wurde ausgebaut, was zu ihrer wachsenden Beliebtheit beitrug.

    Der wahre Leinwand-Durchbruch als Hauptfigur sollte aber noch lange auf sich warten lassen. Er folgte erst 2016, als Harley Quinn von Margot Robbie in „Suicide Squad“ auf der großen Leinwand verkörpert wurde. Robbies Darstellung betonte sowohl Harleys anarchische Natur als auch ihre verletzliche Seite, was den Charakter für ein neues Publikum interessanter machte. 

    Die Evolution einer Antiheldin

    Mit „Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn“ (2020) wurde Harley schließlich weiter aus ihrer Abhängigkeit zum Joker befreit. Der Film zeigte sie als eigenständige Protagonistin, die sich von ihrer Vergangenheit löst und ihre eigene Identität findet. Parallel dazu rückte die Animationsserie „Harley Quinn“ (seit 2019) auf humorvolle und subversive Weise ihre Entwicklung in den Fokus – von einer abhängigen Handlangerin hin zu einer selbstbewussten und eigenständigen Antiheldin.

    „Joker: Folie à Deux“ (2024) markierte einen weiteren Wendepunkt in der Darstellung von Harley Quinn. Die Fortsetzung des „Joker“  (2019) rückt die Beziehung zwischen Harley, gespielt von Lady Gaga, und dem Joker, gespielt von Joaquin Phoenix, in ein neues Licht: Harley, im Film „Lee“ genannt, ist in dieser Version nicht Arthur Flecks Psychiaterin, sondern ebenso eine Insassin in Arkham wie er. Zudem ist sie hier mehr noch an seiner Joker-Persona als dem Mann dahinter interessiert.

    Alle Filme und Serien mit Harley Quinn – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste enthält diese und weitere Filme und Serien mit Harley Quinn, unter anderem die „LEGO“-Versionen der DC-Antiheldin. Zudem verrät die Übersicht, bei welchen Streaming-Anbietern man sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption sehen kann.

  • Die Conjuring-Filme in der richtigen Reihenfolge und wo du sie streamen kannst

    Die Conjuring-Filme in der richtigen Reihenfolge und wo du sie streamen kannst

    Konstantin Jochimsen

    Konstantin Jochimsen

    JustWatch-Editor

    Als im Jahr 2013 der Horrorfilm Conjuring im Kino anlief, bewiesen die paranormalen Ermittler Lorraine und Ed Warren auf zweifache Weise ihr Können. Zum einen exorzierten sie den Geist von Satanistin Bathsheba erfolgreich zurück in die Hölle. Zum anderen ängstigte der Spukhausfilm alter Schule genug Zuschauer in die Kinositze, um ein erfolgreiches Franchise zu begründen. Mit The Conjuring: Das letzte Kapitel sind es beeindruckende zehn Filme, die in der vor Dämonen wimmelnden Welt der Warrens spielen. Hallelujah… beziehungsweise weiche von mir, Satan!

    Nun ist es bei so viel paranormaler Aktivität schwierig, den Überblick zu behalten, wer wen wo wann besessen hat. JustWatch will hier aushelfen.

    Zuerst einmal findet ihr unten die im Conjuring-Universum spielenden Filme in chronologischer Reihenfolge. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Jahr der Film in die Kinos kam, sondern nur, wann er spielt. 

    Die Conjuring-Filme in chronologischer Reihenfolge

    • “Annabelle 2“ spielt in den Jahren 1943, 1952, 1955 und 1967 
    • “The Nun“ spielt 1952 und 1971 
    • “The Nun 2“ spielt 1956
    • “Annabelle“ spielt 1967 
    • “Annabelle 3“ spielt 1968 und 1969 
    • “Conjuring – Die Heimsuchung“ spielt 1968 und 1971 
    • “Lloronas Fluch“ spielt 1973
    •  “Conjuring 2“ spielt 1976 und 1977
    •  “Conjuring 3: Im Bann des Teufels“ spielt 1981
    • "Conjuring 4: Das letzte Kapitel" spielt 1986

    Zwei Dämonen, die in “Conjuring” und “Conjuring 2” großes Grusel-Potential zeigten, wurden bekannterweise mit eigenen Franchises innerhalb des Franchise belohnt. Um das gespenstische Gewimmel etwas übersichtlicher zu gestalten, haben wir deswegen die Filmreihe noch einmal in Gruppen unterteilt.

    Die Conjuring-Filme in Gruppen unterteilt 

    Die Conjuring-Filme im engeren Sinne:

    Die Flaggschiff-Filme des Franchise, in denen das Dämonologen-Paar Ed und Lorraine Warren den Ton angeben (und nicht wie in “Annabelle 3” als Nebenfiguren auftreten).

    • Conjuring - Die Heimsuchung 
    • Conjuring 2
    • The Conjuring 3
    • Conjuring 4: Das letzte Kapitel

    Die Annabelle-Trilogie

    In diesen drei Filmen steht der Satansbraten von Puppe, der im ersten Conjuring-Film nur eine kleine Rolle spielte, im Rampenlicht.

    • Annabelle 2
    • Annabelle 
    • Annabelle 3

    Die Nun-Prequels

    Hier erfährt der tapfere Zuschauer Genaueres über die Backstory der angsteinflößenden Nonne aus “Conjuring 2“.

    • The Nun
    • The Nun II

    Und dann war da noch… “Lloronas Fluch”. Zwar tritt der Geistliche Vater Perez aus “Annabelle” als Nebencharakter in dem in Mexiko spielenden Horrorfilm auf. Aber diese Verbindung scheint etwas dünn, um ihn den Annabelle-Filme zuzuordnen.

    Und schließlich ein – sehr subjektives – Ranking der Conjuring-Film nach Qualität.  

    Die Conjuring-Filme in qualitativer Reihenfolge: 

    • “Conjuring – Die Heimsuchung“: Der Old-School-Grusler und die Blaupause für alles, was folgte. Atmosphärisch dicht, klassisch inszeniert – und mit so vielen Nachfolgern: Wie könnte der Film schlecht sein?
    • “Annabelle 2“: Nach dem schnarchigen ersten Spin-off war das Puppen-Prequel ein Comeback. Die Origin-Story hat alles, was solider Puppenhorror braucht: einen verzweifelten Puppenmacher, Waisenkinder und einen ordentlich fiesen Dämon.
    • "Annabelle 3": Ein angenehm klassischer Spukhausfilm, der uns endlich mehr Zeit im unheimlichen Kuriositätenkabinett der Warrens gönnt.
    •  “Conjuring 2“: Patrick Wilsons Elvis-Imitation allein macht den Film unverzichtbar. Ist er sonst besonders originell? Nein. Muss er das sein? Nö.
    • "Conjuring 4: Das letzte Kapitel": Der letzte Film der Reihe ist mit über zwei Stunden eindeutig zu lang und scheint manchmal das eigene Genre zu vergessen. Aber am Ende ist das Familiendrama, äh, der Horrorfilm doch überraschend emotional.
    • "Conjuring - Die Heimsuchung": Mit dem dritten Teil verlässt die Filmreihe das vertraute Spukhausmuster und probiert es mit einem Ermittler-Thriller: Mordfall, die Warrens auf Spurensuche, Indizien für dämonisches Treiben. Kein Reinfall, aber – wie Teil 4 – nicht übermäßig gruselig.
    • "The Nun II": Besser als der erste Teil: Valak bleibt ein erstklassiger Dämon, Taissa Farmiga überzeugt. Trotzdem: Ein Cocktail aus Dämon und Nonne sollte mehr Spaß machen.
    • "The Nun": Für einen Film über eine dämonische Nonne erstaunlich öde. Starke Darsteller und Atmosphäre nützen nichts, wenn man permanent gegen das Gähnen kämpft.
    • “Lloronas Fluch“: Der mexikanische Gruselmärchen-Touch ist eine schöne Idee, bleibt aber nur Hintergrundmusik. Stattdessen gibt es billige Schockeffekte. Selbst die sonst großartige Linda Cardellini kann da nichts mehr raushauen, außer: „AAAHHHHH!“
    • "Annabelle": Was die späteren Teile kompensieren, fällt hier schwer ins Gewicht: Die titelgebende Horrordiva tut herzlich wenig außer starr gucken. Der Film tut es ihr gleich. Regie: derselbe Mann, der Mortal Kombat 2: Annihilation verschuldet hat. Macht Sinn!

    Wo du die Conjuring-Filme streamen kannst

  • Alle „Yellowstone“-Serien in richtiger Reihenfolge

    Alle „Yellowstone“-Serien in richtiger Reihenfolge

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Das „Yellowstone“-Franchise hat sich von einer klassischen Familiensaga zu einem der beliebtesten Universen der modernen Serienwelt entwickelt. Mit der Hauptserie Yellowstone und Spin-offs wie 1883 und 1923 hat Schöpfer Taylor Sheridan ein generationsübergreifendes Drama im Western-Setting geschaffen, das konservative Werte beschwört und um Themen wie harte Arbeit, Heimat und das Bewahren von (vermeintlich) Bewährtem kreist.

    Wer die Dutton-Geschichte chronologisch erleben möchte, sollte folgendermaßen vorgehen:

    • 1883 
    • 1923
    • 1944 (geplant)
    • Yellowstone
    • 6666 (geplant)
    • The Madison (geplant)

    Gerade für Neueinsteiger empfiehlt es sich allerdings, mit der Hauptserie zu beginnen. Im Folgenden stellen wir die einzelnen Serien in der Erscheinungsreihenfolge vor.

    1. Yellowstone (2018-2024) 

    Die Hauptserie ist das Fundament, auf dem alles Weitere aufbaut. Kevin Costner verkörpert John Dutton, das Oberhaupt einer Rancherdynastie in Montana, die seit Generationen Land, Macht und Prestige verteidigt. Inhaltlich ist Yellowstone eine Mischung aus klassischem Western, Familiensaga und moderner Politserie. 

    Wer Dallas schätzte, findet hier eine raue, zeitgenössische Variante – mit weniger Glamour, aber mehr Staub und Schießereien. Im Zentrum stehen altbekannte Themen wie Loyalität versus Intrigen, alte Werte versus Modernisierung und ein gnadenloser Überlebenskampf. Visuell lebt die Serie von epischen Landschaftsbildern, erzählerisch von Figuren, die selten eindeutig „gut“ oder „böse“ sind. Der ideale Einstieg ins Franchise – gerade weil man hier versteht, warum die Spin-offs von Relevanz sind.

    2. 1883 (2021) 

    Das erste Spin-off führt sein Publikum zurück in die Zeit der „Besiedlung“ des Westens. Erzählt wird vor allem die Reise der früheren Dutton-Generationen, die sich auf den entbehrungsreichen Weg nach Montana machen. Mit Sam Elliott, Tim McGraw und Faith Hill prominent besetzt, inszeniert Taylor Sheridan hier ein noch schonungsloseres Drama über Überleben, Verlust und was man beschönigend „Pioniergeist“ nennen könnte. 

    Im Vergleich zu Yellowstone ist 1883 deutlich rauer: Weniger Intrige, mehr blankes Überleben. Wer die Hauptserie für bisweilen für etwas zu „soapig“ hält, findet hier das Gegenprogramm – ein Western, der Gewalt und Härte in den Vordergrund stellt. Damit lohnt sich das Spin-Off besonders Für Fans, die die Ursprünge der Dutton-Legende sehen wollen und keine romantisierte Frontier-Erzählung erwarten.

    3. 1923 (2022) 

    Mit Harrison Ford und Helen Mirren als Jacob und Cara Dutton bringt 1923 echte schauspielerische Gravitas ins Franchise. Die Serie verlegt gleichsam den Fokus auf eine Ära voller Umbrüche: Prohibition, Weltwirtschaftskrise und das Aufbrechen alter Machtverhältnisse stehen im Zentrum. Während 1883 die Duttons als Überlebende zeigte, porträtiert 1923 sie als etablierte Rancher, die sich neuen Bedrohungen stellen müssen – ökonomisch wie gesellschaftlich. 

    Im Ton erinnert die Serie an epische Historien-Dramen, was sie im Franchise einzigartig macht. Im Vergleich zu Yellowstone wirkt sie klassischer, fast schon wie ein Familienepos à la Der Pate im Westernmilieu.

  • Robert Eggers Filme - Auf welchen Streaming Plattformen kann ich sie sehen?

    Robert Eggers Filme - Auf welchen Streaming Plattformen kann ich sie sehen?

    Konstantin Jochimsen

    Konstantin Jochimsen

    JustWatch-Editor

    „Nosferatu”-Regisseur Robert Eggers ist ein amerikanischer Regisseur, der mit seinen die Sinne berauschenden Genre-Werken Kinoliebhaber begeistert.  

    Sein Langfilm-Debüt gab Eggers mit “The Witch”. Der atmosphärisch dicht erzählte Horrorfilm transportiert den Zuschauer geographisch und psychisch ins Neuengland des 17. Jahrhunderts, wo puritanische Siedler noch an den wortwörtlichen Teufel glauben. Der zweite Film des Regisseurs, “Der Leuchtturm”, spielt in der Welt zweier isolierter und zu Trinkgelagen neigender Leuchtturmwärter, wohingegen “The Northman" einen rauen Wikinger auf Rachefeldzug schickt. Mit seinem Herzensprojekt “Nosferatu” verpasst der Regisseur dem legendären Vampirgrafen Orlok einen besonders authentisch-fauligen Anstrich.

    Wo kann ich Robert Eggers Filme streamen?

    In der unteren Liste findet ihr alle Langfilme des Regisseurs. Nicht vertreten sind Eggers Kurzfilme. Ihr könnt nach Bewertung, Alter des Filmes, Genres und Preis filtern und herausfinden, bei welchen Anbietern ihr sie streamen könnt.

  • Alle „Grinch“-Filme im Überblick – und wo man sie streamen kann

    Alle „Grinch“-Filme im Überblick – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Die grüne, griesgrämige Kreatur gehört zu den bekanntesten Schurken der Weihnachtswelt – und ist doch ein Publikumsliebling. „Der Grinch“ wurde von Dr. Seuss erdacht und hatte seinen ersten Auftritt in dessen 1957 veröffentlichtem Kinderbuch „Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“. Seitdem hat sich die Geschichte über den einsamen Miesepeter, der Weihnachten hasst, und schließlich durch die Freundlichkeit der Menschen (bzw. der „Whos“ aus „Whoville“) eine Läuterung erfährt, zum festen Bestandteil des feiertäglichen Fernseh- und Streaming-Programms entwickelt.

    Im Laufe der Jahre wurde die Vorlage mehrfach adaptiert. Wir geben euch einen Überblick über alle „Der Grinch“-Filme – und verraten euch, bei welchen Streaming-Anbietern sie derzeit im Abo, zum Kaufen oder Leihen verfügbar sind.

    1. „Die gestohlenen Weihnachtsgeschenke“ (1966)

    Erstmals wurde die Geschichte in Form eines animierten Kurzfilms von Chuck Jones adaptiert. Erzählt wird die Geschichte des Grinch, der von einem Erzähler (gesprochen von „Frankenstein“-Darsteller Boris Karloff, im Deutschen von Wolfgang Völz) begleitet wird. Diese Version bleibt dem Geist des Buches treu und überzeugt durch ihren warmherzigen Humor. Bis heute gilt sie als Kultklassiker.

    2. „Der Grinch“ (2000)

    Die erste Realverfilmung des Stoffes wurde von Ron Howard inszeniert. Jim Carrey verkörpert den Grinch mit einer Mischung aus slapstickartiger Komik und unerwarteter Melancholie. Dabei taucht der Film tiefer in die Hintergrundgeschichte der Figur ein und zeigt, wie der Grinch durch Spott und Ausgrenzung zu dem wurde, der er ist. Taylor Momsen spielt Cindy Lou Who, das kleine Mädchen, das sich dem Grinch entgegenstellt.

    Mit aufwendigem Make-up und einem Set-Design, das die schräge Welt von „Whoville“ zum Leben erweckt, hat sich der Film trotz gemischter Kritiken als beliebter Weihnachtsfilm etabliert.

    3. „Der Grinch“ (2018)

    Fast zwei Jahrzehnte später brachte Illumination Entertainment („Ich – Einfach unverbesserlich“) eine animierte Version hervor. Benedict Cumberbatch lieh der Figur in der Originalfassung seine Stimme (im Deutschen: Otto Waalkes) und verlieh dem Grinch einen etwas sanfteren, fast schon sympathischen Ton.

    Yarrow Cheney und Scott Mosier inszenierten die Geschichte insgesamt etwas familienfreundlicher, wodurch die melancholischeren Aspekte der Geschichte hinter seinen humorvollen Elementen zurücktraten.

    4. „The Mean One“ (2022)

    Definitiv eher für Horror-Enthusiasten als für Weihnachtsfilm-Fans geeignet: In „The Mean One“ wird der Grinch zu einem „Slasher“-Antagonisten uminterpretiert, der in der Stadt Newville sein blutiges Unwesen treibt.

    Alle „Grinch“-Filme im Überblick – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste enthält alle Filme um den Grinch in chronologischer Reihenfolge – außerdem verrät die Übersicht, bei welchen Streaming-Anbietern sie derzeit verfügbar sind.

  • Filme und Serien wie „Squid Game“: Tödliche Spiele und scharfe Sozialkritik

    Filme und Serien wie „Squid Game“: Tödliche Spiele und scharfe Sozialkritik

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Seit ihrem Start hat die Serie nicht nur Zuschauerrekorde gebrochen, sondern auch eine intensive Debatte entfacht: Ist Squid Game clevere Kapitalismuskritik oder lediglich eine brutale Unterhaltungsshow, die vorgibt, mehr zu sein? Fest steht, dass die Netflix-Produktion aus Südkorea längst zum popkulturellen Phänomen geworden ist – ein Werk, das den Nerv der Zeit trifft und weltweit Diskussionen über soziale Ungleichheit, Moral und menschliche Gier angestoßen hat.

    Wer nach dem Serienfinale spannende Titel erkunden möchte, die ähnliche Themen wie Ungleichheit, moralische Dilemmas und den Kampf ums Überleben behandeln, sollte die folgenden Serien und Filme nicht verpassen.

    10. Snowpiercer (2020, Serie)

    Die Serienadaption von Bong Joon-hos gleichnamigem Film bringt die Metapher des Zugs in voller Länge auf den Bildschirm: ein Zug, der die letzten Überlebenden nach einer Klimakatastrophe beherbergt, strikt nach Klassen sortiert. Vorne herrscht Luxus, hinten Elend. Mit Jennifer Connelly und Daveed Diggs erweitert die Serie den Filmstoff um politische Intrigen, Figurenentwicklung und langfristige Machtkämpfe. 

    Wie in Squid Game stehen soziale Ungleichheit und das allmähliche Aufbegehren der Unterdrückten im Zentrum. Für alle, die langfristige Gesellschaftsdramen bevorzugen, eine spannende Ergänzung zum gleichnamigen Film.

    9. Bargain (2022, Serie)

    Die südkoreanische Serie ist ebenso kompromisslos wie einfallsreich: Männer, die sich in einem Hotel als Freier einfinden, geraten in einen perfiden Organhandel. Während ihrer Auktion bricht ein Erdbeben aus, das das Gebäude zum Einsturz bringt – plötzlich sitzen Täter und Opfer im selben Boot. Bargain wirkt wie ein Albtraum aus Gier und Gewalt, ein Mix aus Sozialkritik und Survival-Drama, der die Brutalität des Marktes in buchstäbliche Körperlichkeit übersetzt. 

    Im Gegensatz zu Squid Game gibt es hier keine Arena-Spiele, sondern einen nackten Überlebenskampf unter Schutt und Geröll. Wer Geschichten schätzt, die Kapitalismuskritik mit physischem Terror verbinden, ist hier genau richtig.

    8. 3% (2016, Serie)

    Die brasilianische Serie 3% gehört zu den ersten internationalen Netflix-Hits und zeigt eine dystopische Welt, in der junge Menschen aus den Armenvierteln eine brutale Auswahlprüfung bestehen müssen, um in den privilegierten „Offshore“ zu gelangen. Nur drei Prozent schaffen es. Anders als Squid Game, das auf Spektakel und Schockmomente setzt, ist 3% minimalistisch inszeniert, oft fast karg. 

    Doch gerade diese Reduktion unterstreicht die gnadenlose Härte des Auswahlprozesses. Wie in Die Tribute von Panem oder eben Squid Game ist der soziale Aufstieg kein zu erarbeitender Traum, sondern ein blutiger Wettkampf. Wer subtile, aber harte Dystopien schätzt, sollte reinschauen.

    7. Alice in Borderland (2022, Serie)

    In dieser japanischen Serie werden drei Freunde plötzlich in ein leeres Tokio katapultiert – eine Stadt, die wie ein Spielbrett funktioniert, in dem tödliche Spiele über Leben und Tod entscheiden. Statt auf Kapitalismuskritik wie Squid Game setzt Alice in Borderland auf surreale, fast „Science-Fiction“-artige Elemente, die den psychologischen Druck weiter steigern. Jede Episode entwirft neue Spiele, die ebenso grotesk wie raffiniert sind, und lotet dabei die Abgründe menschlicher Verzweiflung aus. 

    Besonders stark ist die Serie in ihrer Bildsprache, die postapokalyptische Leere mit hektischer Action verbindet. Für alle, die in „Squid Game“ vor allem den gamifizierten Überlebenskampf mochten, lohnt sich die Serie besonders.

    6. Saw (2004–2023, Filmreihe)

    Die „Saw“-Reihe, mittlerweile zehn Filme stark, ist ein Klassiker des „Torture Horror“. Menschen werden in sadistische Spiele gezwungen, die über Leben und Tod entscheiden. Anders als in Squid Game fehlt die Kapitalismuskritik – hier geht es um moralische Prüfungen und den Willen zum Überleben. Doch die Parallelen liegen auf der Hand: Fremde müssen tödliche Rätsel lösen, deren Ausgang gnadenlos und final ist. 

    Während Saw dabei oft ins Splatterhafte kippt, bleibt Squid Game kalkulierter und politischer. Wer die Extreme solcher Szenarien mag, bekommt mit Saw das radikalere, blutigere Pendant zu sehen.

    5. Der Schacht (2019, Film)

    Galder Gaztelu-Urrutias spanischer Thriller ist eine gnadenlose Parabel auf soziale Ungleichheit: In einem vertikalen Gefängnis wandert Essen von oben nach unten. Während die oberen Etagen im Überfluss schwelgen, kämpfen die unteren ums nackte Überleben. Der Film steigert seine klaustrophobische Spannung von Szene zu Szene und zeigt, wie schnell Menschlichkeit in Hunger und Gewalt umschlägt. 

    Mit dem Prequel Der Schacht 2 wurde die bizarre Architektur später noch vertieft, doch der erste Film bleibt der einprägsamere. Wie Squid Game entlarvt er Mechanismen von Ausbeutung und Gier – nur noch karger, härter und ohne jede Verspieltheit. 

    4. Wir (2019, Film)

    Jordan Peeles Wir ist auf den ersten Blick ein Horrorfilm über Doppelgänger, doch unter der Oberfläche lauert eine scharfe Analyse über Klassenzugehörigkeit und Identität. Eine Mittelklasse-Familie wird plötzlich von ihren eigenen „Schatten“ bedroht, die aus den unterdrückten Schichten der Gesellschaft stammen. Wie Squid Game stellt der Film die Frage, wie dünn die Grenze zwischen Wohlstand und moralischem Abgrund tatsächlich ist. 

    Peele setzt dabei weniger auf Splatter als auf subtile Symbolik, groteske Bilder und beklemmende Atmosphäre. Wer Squid Game wegen seiner gesellschaftlichen Dimension mochte, findet hier eine ähnlich aufgeladene, aber poetische Auseinandersetzung – voller Doppelbödigkeit und unvergesslicher Bilder.

    3. The Menu (2022, Film)

    Ein luxuriöses Dinner auf einer abgelegenen Insel entwickelt sich zu einem tödlichen Psychospiel. Ralph Fiennes brilliert als Küchenchef, der die Taten seiner Gäste nach und nach entlarvt und bestraft – eine Oberschicht, die im Überfluss lebt, aber moralisch korrumpiert ist. Anya Taylor-Joy fungiert in einer einnehmenden Rolle als kritischer Gegenpol. 

    Wie Squid Game zielt The Menu auf den Entlarvungseffekt einer abgehobenen Elite. Mit seinem schwarzen Humor erinnert der Film an Satiren wie American Psycho. Doch statt Spiele gibt es Gänge, statt Gewinn für die Armen eine scharfe Abrechnung mit Dekadenz.

    2. Triangle of Sadness (2022, Film)

    Auch Ruben Östlunds Satire seziert die Welt der Reichen mit bissiger Schärfe. Auf einer Luxuskreuzfahrt treffen Influencer, Oligarchen und Schönheitsköniginnen aufeinander – bis die Idylle kippt und soziale Hierarchien grotesk neu geordnet werden. Wie Squid Game hält Triangle of Sadness der Gesellschaft einen Spiegel vor, allerdings mit mehr Spott und schwarzem Humor als mit Gewalt.

    Die berüchtigte Szene, in der zahlreiche Passagiere seekrank werden, ist in ihrer Aussagekraft nicht weniger drastisch als zugespitzte Dialoge über Macht und Status. Wer sich an Squid Game für den entlarvenden Blick auf Dekadenz begeisterte, findet hier eine absurd-komische Ergänzung – und eine der schärfsten Sozialsatiren des aktuellen Kinos.

    1. Parasite (2019, Film)

    Bong Joon-hos Oscar-Gewinner ist ein Meilenstein der Filmgeschichte: Eine arme Familie schleicht sich in das Leben einer reichen Familie ein – und der anfänglich clevere Schachzug eskaliert in blanke Gewalt. Wie Squid Game ist Parasite eine Parabel auf Klassengegensätze, nur subtiler und ohne Spielelemente. Stattdessen wird die Villa der Reichen zur Bühne einer Tragikomödie, in der Räume symbolisch für Machtverhältnisse stehen.

    Bong Joon-ho verbindet Spannung, Humor und Tragik meisterhaft, wodurch Parasite als Gesellschaftskritik ebenso eindrucksvoll wirkt wie als Thriller. Wer Squid Game für seine Kapitalismuskritik schätzt, findet hier das preisgekrönte Gegenstück.

  • Ähnliche Filme wie Robert Eggers „Nosferatu“ – und wo man sie streamen kann

    Ähnliche Filme wie Robert Eggers „Nosferatu“ – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Robert Eggers' langersehntes Remake von „Nosferatu“ hat das Potenzial, den Vampirfilm-Klassiker von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahr 1922 mit seiner besonderen Horrorhandschrift, die sich vor allem durch das Erzeugen dichter Atmosphären auszeichnet, in das gegenwärtige Arthouse-Kino zu übersetzen.

    Bereits mit „The Witch“ (2015) und „Der Leuchtturm“ (2019) bewies der US-amerikanische Regisseur ein außergewöhnliches Gespür für intensive Stimmungen, (film-) historische Mythen und eine bestechend ästhetische Bildsprache, die seinen Werken eine besonders fesselnde Aura verleiht. „Nosferatu“ verspricht daher, sowohl eine Hommage an den deutschen Expressionismus als auch eine visuell beeindruckende Erforschung von Obsession zu werden, die „Gothic“- und „Art-Horror“-Ansprüche miteinander vereint.

    Um die Wartezeit bis zum Start am 02. Januar 2025 zu verkürzen (oder nach dem Kinobesuch noch ein wenig länger in der Stimmung zu verharren), empfehlen wir die folgenden Filme, die ähnlich wie „Nosferatu“ durch eine besondere Ästhetik, eine dichte Atmosphäre und düstere Themen überzeugen.

    Ähnliche Filme wie Robert Eggers „Nosferatu“

    1. „Bram Stoker’s Dracula“ (1992)

    Francis Ford Coppolas Version von „Dracula“ ist die visuell wie schauspielerisch wohl beeindruckendste Adaption des klassischen Romans von Bram Stoker. Gary Oldmans erhabene Darstellung des Dracula lässt die Kultfigur beständig zwischen romantischem Antihelden und furchterregendem Monster oszillieren. Im Zusammenspiel mit den eindrucksvollen Kostümen und aufwendigen Sets wird eine opulente Gothic-Atmosphäre erzeugt, an der auch „Eggers-Enthusiasten“ großen Gefallen finden sollten. Für all jene, die sich für eine gravitätische Interpretation des Vampir-Mythos interessieren, ist Coppolas Film ohnehin ein Muss.

    2. „Only Lovers Left Alive“ (2013)

    Dasselbe gilt auch für Jim Jarmuschs poetischen Vampirfilm. Mit sinnlicher Langsamkeit rollt „Only Lovers Left Alive“ die Geschichte der beiden jahrhundertealten Vampire Adam (Tom Hiddleston) und Eve (Tilda Swinton) auf. Mit dem Fluch der Ewigkeit gesegnet, bewegen sie sich mit einer Mischung aus dekadentem Hedonismus und existentialistischer Melancholie durch die moderne Welt. Durch eine mäandernde Handlung, eine elegante Ästhetik und einen hypnotischen Soundtrack entwickelt das schwermütige Liebesdrama einen Sog, der lange im Gedächtnis bleibt.

    3. „Begierde“ (1983)

    Noch lange vor Jim Jarmusch schuf Tony Scott einen Vampirfilm, der nicht nur mit seiner Sinnlichkeit und existenziellen Schwere, sondern auch einer beeindruckenden Darstellerriege die Zeiten überdauert. Catherine Deneuve, David Bowie und Susan Sarandon brillieren in einem Werk, das in einer ätherischen Stimmung um Liebe, Anziehung und (Un-Sterblichkeit) kreist: Vampirin Miriam (Deneuve) macht sich auf die Suche nach einem Heilmittel, als ihr Liebhaber (Bowie) plötzlich zu altern beginnt. Zufällig begegnet sie so der Ärztin Sarah (Sarandon), die sich von Miriam magisch angezogen fühlt und sich schließlich in eine fatale Spirale begibt.

    4. „A Girl Walks Home Alone at Night“ (2014)

    Mit ihrem labyrinthischen Drama „A Girl Walks Home Alone at Night“, das gekonnt Elemente des Horror- und Coming-of-Age-Genres miteinander verwebt, bewies Ana Lily Amirpour wiederum, wie wandelbar der Vampir-Mythos ist. Ihr Film spielt in der fiktiven iranischen Stadt „Bad City“ und folgt einer mysteriösen, jungen Vampirin (Sheila Vand), die nachts durch die düsteren Straßen streift, um ihre Opfer zu jagen. Dabei wird sie jedoch nicht nur von ihrem Hunger, sondern auch von einer tieferliegenden Sehnsucht nach menschlicher Verbindung getrieben. In minimalistischen Schwarz-Weiß-Bildern reflektiert der Film über Macht, Fremdheit und das Gefühl, zwischen den Welten verloren zu sein.

    5. „Interview mit einem Vampir“ (1994)

    Mit der erfolgreichen Adaption von Anne Rices gleichnamigem Roman kreierte Neil Jordan einen modernen Klassiker des Vampirfilmes: Brad Pitt und Tom Cruise verkörpern die beiden sehr gegensätzlichen Vampire Louis und Lestat, deren komplizierte Beziehung sich über Jahrhunderte erstreckt. Das Horrordrama besticht durch imposant inszenierte historische Schauplätze, eine prachtvolle Ausstattung und eine brütende Atmosphäre. Die als „Interview with the Vampire“ bekannte Serienadaption aus dem Jahr 2022 übertrifft den Film allerdings noch: Anstatt die romantischen Gefühle zwischen Louis und Lestat nur anzudeuten, ist ihre Liebe darin nun endlich Dreh- und Angelpunkt.

    Weitere Filme wie „Nosferatu“ – und wo man sie streamen kann

    Weitere Filme, die die Essenz von „Nosferatu“ in ihren unterschiedlichen Facetten einfangen, finden sich in der untenstehenden Liste. Außerdem verrät die ständig aktualisierte Übersicht, bei welchen Streaming-Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.  

  • Der König der Löwen“: Alle Filme und Serien im Überblick

    Der König der Löwen“: Alle Filme und Serien im Überblick

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Seit seiner Premiere 1994 hat sich Der König der Löwen von einem einzelnen Disney-Meilenstein zu einem ganzen Franchise entwickelt, das Kino, Fernsehen und sogar die Popkultur als Ganzes geprägt hat. Mehr noch: Mit seinen emotionalen Themen hat der Film Generationen bewegt. Ausgehend vom Originalfilm erweiterte Disney das Universum bald um Fortsetzungen, Serien und Neuinterpretationen, bis hin zu einem großen Revival 2019 und der Vorgeschichte Mufasa: Der König der Löwen (2024). Wer die Geschichte in der richtigen Reihenfolge ihrer inhaltlichen Chronologie nachvollziehen möchte, sollt so vorgehen:

    • Mufasa: Der König der Löwen (2024, Vorgeschichte)
    • Der König der Löwen (1994)
    • Der König der Löwen 2 – Simbas Königreich (1998)
    • Der König der Löwen 3 – Hakuna Matata (2004)
    • Serien und Spin-offs (Abenteuer mit Timon und Pumbaa, Die Garde der Löwen)
    • Der König der Löwen (2019, Neuauflage)

    Der König der Löwen (Film, 1994)

    Der Film, mit dem alles begann: Disneys „Hamlet im Tierreich“ erzählt die Geschichte von Simba, der nach dem Mord an seinem Vater Mufasa durch Scar ins Exil flieht, um schließlich ins Geweihte Land zurückzukehren und seinen Platz einzunehmen. Neben den epischen Bildern der Savanne sind es vor allem Elton Johns Songs – „Circle of Life“, „Can You Feel the Love Tonight“ – die den Film unsterblich machten. 

    Der König der Löwen ist nicht nur ein Klassiker der 90er, sondern einer der prägendsten Animationsfilme überhaupt. Und er unterstreicht, wie gut Disney es versteht, Dramatik, Humor und Musik zu einer mitreißenden Mischung zu verbinden.

    Abenteuer mit Timon und Pumbaa (Serie, 1995–1999)

    Die erste Zeichentrickserie des Erzälkosmos’, umfasste 85 folgen und folgte – wie der Titel verspricht – den Abenteuern der beiden Sidekicks Timon und Pumba. Anders als das Original geht es hier um humorvolle Kurzgeschichten mit slapstickartiger Leichtigkeit. Die Serie, die in 20-minütigen Folgen meist eigenständige, abgeschlossene Geschichten erzählt, verschiebt die Erzählung also deutlich in Richtung „Comedy“.

    Damals wie heute ist sie vor allem interessant für junge Fans, die die beiden Kultfiguren noch besser kennenlernen möchten. Besonders Kinder dürften Gefallen finden am Mix aus liebevollem Chaos, neuen Schauplätzen und Running Gags. Im Vergleich zu ähnlichen Spin-off-Serien der Zeit, wie Hercules, hat Abenteuer mit Timon und Pumbaa zwar keinen bleibenden Klassikerstatus erreicht – doch wer den anarchischen Humor der beiden mochte, bekam hier über Jahre hinweg ein verlässliches Vergnügen.

    Der König der Löwen 2 – Simbas Königreich (Film, 1998)

    Obwohl lediglich als Direct-to-Video-Film erschienen, ist Der König der Löwen 2 ein überraschend ambitioniertes Sequel. Die Handlung dreht sich um Simbas Tochter Kiara, die sich in Kovu verliebt, ein Mitglied der Löwinnen, die einst Scar folgten. Erzählerisch noch deutlich stärker als der darauffolgende 3. Teil versucht der Film, das epische Drama des Originals fortzuführen, inklusive neuer Songs (Highlight: „He Lives in You“). 

    Auch wenn die Animation sichtbar schlichter ist als im Kinohit von 1994, ist Simbas Königreich ein würdiger Nachfolger: Unter den zahlreichen Disney-Direkt-zu-Video-Fortsetzungen der 90er-Jahre – etwa Aladdin 2 – sticht Der König der Löwen 2 positiv hervor, da der Film die Themen des Originals ernst nimmt.  Er zeigt, wie die nächste Generation das Erbe von Mufasa und Simba annimmt und greift dabei Themen wie Versöhnung und – erneut – den „ewigen Kreis“ auf.

    Der König der Löwen 3 – Hakuna Matata (Film, 2004)

    Mit 77 Minuten Laufzeit ist der dritte Teil der wohl ungewöhnlichste der Reihe: Er erzählt die Ereignisse des Originals teils noch einmal – allerdings aus der (erweiterten) Perspektive von Timon und Pumbaa. Das Ergebnis ist eine Meta-Komödie, die mit ironischen Brechungen arbeitet und fast wie ein Kommentar zum eigenen Franchise wirkt. 

    Das Ganze wirkt zwar eher wie einen Gag als eine Weiterentwicklung, aber gerade für jüngere Kinder wird das bekannte Abenteuer so nochmal neu – und etwas leichtherziger – aufgearbeitet. Für Disney war der Film vor allem eine gute Möglichkeit, um den „Hakuna Matata“-Hype weiter auszuschlachten, ohne eine abitioniertere Fortsetzung wagen zu müssen. Ein Nischenwerk, aber eines mit Charme.

    Die Garde der Löwen (Serie, 2016–2019)

    Die 75 Folgen der zweiten Animationsserie rücken Simbas Sohn Kion in den Mittelpunkt, der mit seiner „Löwengarde“ das Geweihte Land schützt. Die Serie richtet sich klar an Kinder im Vorschulalter und folgt einem einfachen Muster: Nur Freundschaft, Mut und Zusammenhalt führen am Ende zur Lösung. 

    Damit wirkt Die Garde der Löwen nicht nur auffallend bunt, sondern auch sehr didaktisch – und der Charme der Erzählung leidet durchaus unter der offensichtlichen pädagogischen Absichten. Gleichzeitig schließt Die Garde der Löwen auch eine Lücke, indem sie jüngeren Fans neue Figuren bietet und so neu mit dem Franchise bekannt macht.

    Der König der Löwen (Film, 2019)

    Mit 118 Minuten ist Jon Favreaus Version deutlich länger als das Original – und visuell ein technisches Spektakel. Der hyperrealistische Animationsstil begeisterte einige Fans, vor allem geht durch eine emotionsärmere Mimik der Tiere auch etwas des Zaubers verloren. Musikalisch greift die Neuauflage sehr auf die Klassiker zurück, ergänzt um ein paar neue Songs. 

    Anders ausgedrückt:.Als Erlebnisfilm für die große Leinwand funktioniert Der König der Löwen (2019) ähnlich wie Disneys Die Schöne und das Biest-Remake: Hochglanz und Nostalgie statt echter Neuerfindung. Wer das Original nicht mit großen Emotionen verknüpft, wird hier eher Freude finden als eingefleischte Fans.

    Mufasa: Der König der Löwen (2024)

    In 120 Minuten erzählt Barry Jenkins (Moonlight) die Vorgeschichte zu Der König der Löwen – wie der Titel verspricht mit Fokus auf Simbas Vater Mufasa. Die Geschichte handelt vor allem davon, wie er aus bescheidenen Verhältnissen zum König aufstieg – und verbindet damit Themen wie Herkunft, persönliche Verantwortung und größeres Schicksal. 

    Die visuelle Handschrift lehnt sich an Favreaus 2019er-Remake an, doch Jenkins versucht, mehr emotionale Tiefe und poetische Bilder einzubringen – mit Erfolg. Der Versuch, das Universum durch eine Prequel-Erzählung zu vertiefen, gelingt Mufasa aber nicht in jeder Hinsicht: Vor allem der Blick auf den jungen Scar enttäuscht durch ein allzu einfaches moralisches Schwarz-Weiß. Wer Prequels wie Maleficent oder Cruella mochte, dürfte aber wahrscheinlich auch Gefallen an diesem Perspektivwechsel finden.

  • Top 10 der Populärsten TV-Serien von 2024 auf Streaming-Plattformen

    Top 10 der Populärsten TV-Serien von 2024 auf Streaming-Plattformen

    Konstantin Jochimsen

    Konstantin Jochimsen

    JustWatch-Editor

    Wir alle wünschen uns besinnliche Festtage, in denen wir Zeit haben, uns den wichtigen Dingen des Lebens zu widmen. Essentiellen Fragen wie: Könnte es sein, dass ich eine großartige Serie des letzten Jahres verpasst habe? Und falls ja, wo kann ich diese streamen?

    Die Weihnachtself-gleichen Daten-Experten von JustWatch haben sich diesen Fragen gewidmet und die zehn populärsten Serien zusammengetragen, die in Deutschland während des ausgehenden Jahres erschienen sind.

    Was war die populärste Serie im Jahr 2024?

    Die populärste Serie des Jahres handelt von einem blutigen Anfänger: Die amerikanische Krimi-Komödie „The Rookie” hat einen geschiedenen Bauunternehmer im mittleren Alter (gespielt von „Firefly”-Charmeur Nathan Fillion) als Hauptfigur, der es noch einmal wissen will und als Polizist in Los Angeles auf Verbrecherjagd geht. Die dritte Staffel der Serie kam in Deutschland schon im Februar heraus und hatte damit reichlich Zeit, ihren scharf schießenden Kontrahenten „Yellowstone” auf Platz 2 zu verweisen. 

    Der zweite Teil der finalen, Kevin Costner-losen fünften Staffel hatte in Deutschland im November auf dem Pay-TV-Sender AXN Black Premiere. Aktuell ist der AXN Black Channel bei Prime Video auch die einzige Adresse, auf der sich Folgen 9-14 der letzten Staffel streamen lassen. Folgen 1-8 von Staffel 5 sind dagegen auch im Streaming-Abo von Paramount+ enthalten. 

    Platz 3 der populärsten Serien von 2024 geht an Amazon Primes überaus erfolgreiche Videospiel-Adaption „Fallout”, die es schon mit der ersten Staffel in die Top 10 geschafft hat. 

    Top 10 der populärsten TV Serien im Jahr 2024 auf Just Watch

    • The Rookie 
    • Yellowstone 
    • Fallout 
    • House of the Dragon 
    • Shōgun 
    • The Boys 
    • 3 Body Problem 
    • True Detective 
    • Resident Alien 
    • The Penguin

    Unsere Liste der Top 10 TV-Serien des Jahres 2024 basiert auf der innerhalb der letzten 12 Monate gemessenen Popularität von Serien auf JustWatch. Schau dir die unten stehende Liste an und finde heraus, auf welcher Streaming-Plattform die Serie deiner Wahl käuflich erhältlich oder Teil eines Abos ist.

  • TV Serien wie Beast Games und wo man sie streamen kann

    TV Serien wie Beast Games und wo man sie streamen kann

    Konstantin Jochimsen

    Konstantin Jochimsen

    JustWatch-Editor

    Die vom Youtuber MrBeast für Prime Video konzipierte Reality-TV-Gameshow „Beast Games” bietet allerlei Superlativen: 1000 Wettbewerber stellen sich den haarsträubendsten Herausforderungen – laut MrBeast wurden 40 Guinness Weltrekorde gebrochen – um am Ende der 1. Staffel das größte Preisgeld der Fernsehgeschichte mit nach Hause zu nehmen.

    „Beast Games” ist dabei natürlich nicht die erste Reality-Spielshow der Fernsehgeschichte, in der Wettbewerber für Ruhm und Reichtum alles geben. Der folgende Guide soll Zuschauern, denen es nach mehr scheinbar unmöglichen Herausforderungen verlangt, einen Überblick über die Reality-TV-Serien mit ähnlichem Konzept geben, die auf Deutschlands Streaming-Plattformen erhältlich sind.  

    Dabei sind nicht alle „Games” gleich bestialisch.

    Wer die Härte von MrBeasts „Challenges” zu schätzen weiß, könnte beispielsweise bei der schweißgetränkten südkoreanischen Serie „Physical 100” voll auf seine Kosten kommen. Naturfreunde könnten sich aber auch mit den furchtlosen Kandidaten von „Alone” oder „Naked Survival” in die Wildnis wagen, um dort die ultimative Prüfung zu bestehen: überleben.

    Für Nostalgiker, die ihre Wettkämpfe weniger intensiv wünschen, könnten charmante Klassiker wie „Takeshi's Castle” oder „American Gladiators” genau das Richtige sein.  

    Wo kann ich Serien wie Beast Games streamen?

    Dieser Guide zeigt dir die aktuellsten Streaming-Angebote für Serien, die mit „Beast Games” um die Krone der besten Reality-Gameshow der TV-Geschichte wetteifern. Nutze unsere Filter, um die Serie für deinen Geschmack zu finden und entdecke, auf welchem Anbieter du sie streamen kannst.  

    Mögen die Spiele beginnen.

  • Top 10 von 2024: Die populärsten Filme des Jahres

    Top 10 von 2024: Die populärsten Filme des Jahres

    Konstantin Jochimsen

    Konstantin Jochimsen

    JustWatch-Editor

    Das Ende des Jahres ist eine festliche Zeit. Nicht nur Weihnachten und Silvester geben Anlass die Korken knallen zu lassen, auch die Lawine von Best-of- und Top-Ten-Listen bietet Grund zur Freude. Wer möchte schon ins nächste Jahr starten, ohne das Beste der vergangenen 12 Monate gesehen zu haben?

    In diesem Sinne möchte JustWatch das Filmjahr 2024 mit seiner eigenen Top 10 der erfolgreichsten Streaming-Titel gebührend Revue passieren lassen. Gemessen wurde die Popularität von Filmen, die seit dem 01.01.2024 bei einer legal in Deutschland erhältlichen Streaming-Plattform zu sehen waren. 

    Vertreten sind zum einen Blockbuster, zum anderen Kritiker-Lieblinge und Oscar-Kandidaten.

    Einige Filme - etwa Oppenheimer, Dune oder Barbie - gehören beiden Kategorien an.

    Für Freunde der Statistik: 

    • Genre-technisch hat Science Fiction mit vier Filmen die Nase vorn („Deadpool & Wolverine" nicht einmal mitgerechnet).
    • Ein Regisseur ist mit gleich zwei Filmen auf der Liste vertreten: Denis Villeneuve mit „Dune” und der Fortsetzung „Dune: Part 2”.  
    • Barbenheimer lebt! Sowohl „Oppenheimer” als auch „Barbie” sind in der Liste vertreten. Wie bei den Oscars für das Jahr 2023 belegt „Oppenheimer” den ersten Platz. 
    • Abgesehen von zwei Filmen – „Godzilla: Minus One” und „Anatomy of a Fall” – handelt es sich um englischsprachige Filme. 

    Für Fans von „Deadpool & Wolverine” mag die niedrige Platzierung des Filmes auf Platz 7 ein Grund sein, die Knochen-Krallen auszufahren. Das Aufeinandertreffen der kostümierten Frenemies hatte weniger Zeit gestreamt zu werden als die meisten anderen Filme auf der Liste. „Deadpool & Wolverine” ist erst seit dem 12. November auf Disney+ zu sehen. 

    Hier ist die Top Ten: 

  • Alle Filme und Serien um „Der Zauberer von Oz“

    Alle Filme und Serien um „Der Zauberer von Oz“

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Kaum ein Fantasiestoff hat die Popkultur über mehr als ein Jahrhundert so nachhaltig geprägt wie Der Zauberer von Oz. Die Geschichten von L. Frank Baum sind seit ihrer Veröffentlichung Anfang des 20. Jahrhunderts unzählige Male aufgegriffen worden – mal als treue Adaption, mal als freie Reimagination. Dabei zeigt sich, wie flexibel das Universum von Oz ist: Es kann zugleich kindgerechtes Musical, düstere Fantasy und sogar dystopische Science-Fiction sein. 

    Mit Wicked kehrte die Saga nun in einem zweiteiligen Blockbuster zurück und beweist, dass der Stoff immer wieder neu interpretiert werden kann. Doch wie hat sich Oz auf Leinwand und Bildschirm entwickelt? Ein Überblick über die wichtigsten Filme und Serien gibt es hier im Artikel – einen Überblick über alle Filme und Serien um „Der Zauberer von Oz“ gibt es am Ende des Textes.

    Der Zauberer von Oz (1939, Film)

    Kaum ein Klassiker des amerikanischen Kinos hat sich so tief ins kollektive Gedächtnis eingeprägt wie Der Zauberer von Oz. Victor Flemings Adaption mit Judy Garland als Dorothy definierte, wie Generationen den Stoff wahrgenommen haben. Lieder wie „Somewhere Over the Rainbow“ sind längst fester Bestandteil der Popkultur, und die farbenprächtige Technicolor-Inszenierung machte den Film schon bei seiner Veröffentlichung zu einem Meilenstein. Was oft vergessen wird: Ihm gingen bereits mehrere Stummfilmversionen voraus, die heute nur noch als Kuriosität gelten. Der MGM-Film dagegen überdauerte und gilt bis heute als Musterbeispiel für das Zusammenspiel von Musical, Fantasy und Coming-of-Age-Geschichte. Ohne ihn wären spätere Adaptionen und Neuinterpretationen undenkbar.

    Oz – Eine fantastische Welt (1985, Film)

    Fast fünf Jahrzehnte nach dem MGM-Klassiker wagte Disney eine Fortsetzung – und überraschte mit einer deutlich düstereren Tonlage. Oz – Eine fantastische Welt mit Fairuza Balk als Dorothy lehnt sich enger an die Buchvorlagen von L. Frank Baum an, verzichtet auf den Glanz des Musicals und zeigt stattdessen ein bedrückenderes Bild des Fantasiereichs. Prinzessin Mombi und das mechanische Wesen Tik-Tok sind originelle Ergänzungen, doch das Publikum wollte die verstörendere Vision nicht annehmen. An den Kinokassen floppte der Film, erhielt aber später Kultstatus, gerade bei Fans, die die dunklere Seite von Oz schätzen. Im Rückblick wirkt er wie ein mutiger, wenn auch unglücklicher Gegenentwurf zum fröhlich-bunten Vorbild von 1939.

    Muppets – Der Zauberer von Oz (2005, Film)

    Die Muppets sind bekannt dafür, Klassiker der Literatur und des Films mit parodistischem Witz neu zu erzählen – wie etwa die Weihnachtsgeschichte. 2005 nahmen sie sich die Welt von Oz vor. In Muppets – Der Zauberer von Oz übernimmt Kermit den Zauberer, Miss Piggy ist Dorothy und Fozzie Bear gibt den Blechmann. Der Film ist weniger eine ernsthafte Adaption als vielmehr ein Meta-Kommentar, der den Stoff durch Muppet-Humor spiegelt. Für Fans der Puppen ist es ein amüsantes Wiedersehen, für Puristen der Oz-Geschichte wirkt es eher wie ein Gag in Spielfilmlänge. Gerade durch seine ironische Distanz zeigt er aber, wie wandelbar das Ausgangsmaterial tatsächlich ist.

    Tin Man – Die fantastische Reise nach Oz (2007, Miniserie in 3 Teilen)

    Mit Tin Man hat das Fernsehen versucht, Oz für ein modernes Publikum zu reinterpretieren – und zwar im Stil einer dystopischen Sci-Fi-Serie. Zooey Deschanel spielt DG, eine moderne Dorothy, die in einer dunklen Parallelwelt mit cyberpunkartigen Anklängen ihren Weg sucht. Mit Alan Cumming als exzentrischem „Blechmann“ und Richard Dreyfuss als mysteriöser Zauberer vereinte die Produktion durchaus prominente Namen. Die Serie erweitert das Universum kreativ, auch wenn sie nie denselben Nachhall wie die Kinofilme erzielte. Ihr Wert liegt vor allem darin, zu zeigen, wie flexibel sich Oz zwischen Fantasy, Science-Fiction und Märchen bewegen lässt – auch wenn die Umsetzung manchmal klar Stil über Substanz stellt.

    Emerald City (2017, Serie)

    2017 versuchte NBC mit Emerald City eine düstere Serienvariante, die explizit erwachsener wirkte. Die Welt von Oz wurde als Mischung aus Märchen und „Game of Thrones“-Drama inszeniert – inklusive politischer Intrigen, Gewalt und einem realistischeren Tonfall. Trotz eines ambitionierten Designs und solider Besetzung, etwa mit Vincent D’Onofrio als Zauberer, fand die Serie nie ihr Publikum. Nach nur einer Staffel war Schluss. Emerald City bleibt ein Beispiel dafür, wie schwer es ist, Oz aus der (halbwegs) kindgerechten Nische herauszuführen. Der Versuch, den Stoff in Richtung High Fantasy für Erwachsene zu verschieben, mag interessant klingen, scheiterte aber an einer konfusen Umsetzung.

    Wicked (2024)

    Mit Wicked kam die bekannteste Nebengeschichte von Oz endlich ins Kino. Ursprünglich als Roman von Gregory Maguire veröffentlicht und seit 2003 eines der erfolgreichsten Broadway-Musicals, erzählt die Geschichte die Vorgeschichte der Hexen Elphaba und Glinda. Mit Cynthia Erivo und Ariana Grande in den Hauptrollen inszeniert der Film ihre Freundschaft, Rivalität und die Frage nach moralischen Grauzonen. Villain oder Heldin? Wicked bricht mit dem simplen Schwarz-Weiß-Schema des Originals. Die opulente Ausstattung und Musical-Nummern machen den Film zu einem Ereignis, aber auch zu einem Balanceakt: Wer das Musical liebt, bekommt hier eine bilgewaltige Filmübersetzung. 

    Wicked 2 (2025)

    Ob die Erzählung über ganze zwei Filme trägt und dafür ausreichend Tiefgang bieten kann, bleibt abzuwarten. Die Fortsetzung, Wicked 2, startet am 19. November 2025 in den deutschen Kinos. Und darin wird auch Dorothy vorkommen: Ihre Ankunft und die Enthüllung der Geheimnisse um den Zauberer von Oz (Jeff Goldlbum) bringen das Gleichgewicht ins Wanken, während für Glinda die Hochzeit mit Fiyero (Jonathan Bailey) bevorsteht und Elphaba sich im Exil weiter für die magischen Kreaturen einsetzt. Wenn Wicked 2 den Ton seiner Vorlage hält und die Musik als inneren Monolog nutzt, könnte eines der großen Kinoereignisse 2026 winken.

  • Golden Globes 2025: Gewinner und Nominierte Filme und Serien – und wo man sie streamen kann

    Golden Globes 2025: Gewinner und Nominierte Filme und Serien – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Die „Golden Globe“-Gewinner 2025 stehen fest – und zwei Produktionen ragen besonders hervor: Im Filmbereich hat das Thriller-Musical „Emilia Perez“ von Jacques Audiard von seinen zehn Nominierungen immerhin vier in Golden Globes umgemünzt. Die gleiche Anzahl hat im TV Bereich das japanische Epos „Shogun" eingeheimst.

    Die deutsche Produktionen, oder solche mit starkem Bezug zu Deutschland, waren unter den Nominierten „Konklave“, der neue Film des in Wolfsburg geborenen Regisseurs Edward Berger („Im Westen nichts Neues“), der mit sechs Nominierung bedacht wurde – unter anderem in der Kategorie „Bestes Drama“. In derselben Kategorie war auch „September 5“ des Schweizer Regisseurs Tim Fehlbaum nominiert. Hier gewann lediglich das Drehbuch von „Konklave".

    „Die Saat des heiligen Feigenbaums“, der deutsche Beitrag für die Oscars 2025, war in der Kategorie „Bester nicht-englischsprachiger Film“ zwar nominiert, ging aber leer aus. 

    Die Verleihung der 82. „Golden Globe Awards“ fand am 05. Januar statt. Gastgeberin des Abends war Nikki Glaser, die selbst für ihr Stand-Up-Programm „Nikki Glaser: Someday You'll Die“ ins Rennen um eine Auszeichnung gegangen war.

    Alle „Golden Globes“-Nominierungen 2025 im Überblick

    Bester Film - Drama

    • Der Brutalist*(GEWINNER)
    • Like a Complete Unknown
    • Konklave
    • Dune: Part Two
    • Nickel Boys
    • September 5

    Bester Film – Musical/Komödie

    • Anora
    • Challengers - Rivalen
    • Emilia Pérez *(GEWINNER)
    • A Real Pain
    • The Substance
    • Wicked

    Beste Regie

    • Jacques Audiard - Emilia Pérez
    • Sean Baker - Anora
    • Edward Berger - Konklave
    • Brady Corbet - Der Brutalist *(GEWINNER)
    • Coralie Fargeat - The Substance
    • Payal Kapadia - All We Imagine as Light

    Bestes Drehbuch

    • Jacques Audiard - Emilia Pérez
    • Sean Baker - Anora
    • Brady Corbet & Mona Fastvold - Der Brutalist
    • Jesse Eisenberg - A Real Pain
    • Coralie Fargeat - The Substance
    • Peter Straughan - Konklave *(GEWINNER)

    Bester Animationsfilm

    • Flow *(GEWINNER)
    • Alles steht Kopf 2
    • Memoir of a Snail
    • Vaiana 2
    • Wallace & Gromit: Vergeltung mit Flügeln
    • Der wilde Roboter

    Bester nicht-englischsprachiger Film

    • All We Imagine as Light
    • Emilia Pérez *(GEWINNER)
    • Das Mädchen mit der Nadel
    • I'm Still Here
    • Die Saat des heiligen Feigenbaums
    • Vermiglio

    Beste Schauspielerin - Drama

    • Pamela Anderson - The Last Showgirl
    • Angelina Jolie - Maria
    • Nicole Kidman - Babygirl
    • Tilda Swinton - The Room Next Door
    • Fernanda Torres - I'm Still Here *(GEWINNER)
    • Kate Winslet - Die Fotografin

    Bester Schauspieler - Drama

    • Adrien Brody - Der Brutalist *(GEWINNER)
    • Timothée Chalamet - Like a Complete Unknown
    • Daniel Craig - Queer
    • Colman Domingo - Sing Sing
    • Ralph Fiennes - Konklave
    • Sebastian Stan - The Apprentice - The Trump Story

    Beste Schauspielerin - Musical oder Komödie

    • Amy Adams - Nightbitch
    • Cynthia Erivo - Wicked
    • Karla Sofía Gascón - Emilia Pérez
    • Mikey Madison - Anora
    • Demi Moore - The Substance *(GEWINNER)
    • Zendaya - Challengers

    Bester Schauspieler - Musical oder Komödie

    • Jesse Eisenberg - A Real Pain
    • Hugh Grant - Heretic
    • Gabriel LaBelle - Saturday Night
    • Jesse Plemons - Kinds of Kindness
    • Glen Powell - A Killer Romance
    • Sebastian Stan - A Different Man *(GEWINNER)

    Beste Nebendarstellerin

    • Zoe Saldana - Emilia Pérez *(GEWINNER)
    • Ariana Grande - Wicked
    • Selena Gomez - Emilia Pérez
    • Felicity Jones - Der Brutalist
    • Margaret Qualley - The Substance
    • Isabella Rossellini - Konklave

    Bester Nebendarsteller

    • Yuriy Borisov - Anora
    • Kieran Culkin - A Real Pain *(GEWINNER)
    • Edward Norton - Like a Complete Unknown
    • Guy Pearce - Der Brutalist
    • Jeremy Strong - The Apprentice - The Trump Story
    • Denzel Washington - Gladiator II

    Beste Musik

    • Volker Bertelmann - Konklave
    • Daniel Blumberg - Der Brutalist
    • Kris Bowers - Der wilde Roboter
    • Clément Ducol, Camille - Emilia Pérez
    • Trent Reznor & Atticus Ross - Challengers - Rivalen *(GEWINNER)
    • Hans Zimmer - Dune: Part Two

    Film- und Box Office-Leistung

    • Alien: Romulus
    • Beetlejuice Beetlejuice
    • Deadpool & Wolverine
    • Gladiator II
    • Alles steht Kopf 2
    • Wicked *(GEWINNER)
    • Twisters
    • Der wilde Roboter

    Beste Serie - Drama

    • The Day of the Jackal
    • Diplomatische Beziehungen
    • Mr. & Mrs. Smith
    • Shogun *(GEWINNER)
    • Slow Horses - Ein Fall für Jackson Lamb
    • Squid Game

    Beste Serie - Comedy oder Musical

    • Abbott Elementary
    • The Bear
    • The Gentlemen
    • Hacks *(GEWINNER)
    • Nobody Wants This
    • Only Murders in the Building

    Beste Miniserie, Anthologie-Serie oder TV-Film

    • Rentierbaby *(GEWINNER)
    • Disclaimer
    • Monster: Die Geschichte von Lyle und Erik Menendez
    • The Penguin
    • Ripley
    • True Detective: Night Country

    Bester Darsteller in einer Drama-Serie

    • Donald Glover - Mr. & Mrs. Smith
    • Jake Gyllenhaal - Aus Mangel an Beweisen
    • Gary Oldman - Slow Horses - Ein Fall für Jackson Lamb
    • Eddie Redmayne - The Day of the Jackal
    • Hiroyuki Sanada - Shogun *(GEWINNER)
    • Billy Bob Thornton - Landman

    Beste Darstellerin in einer Drama-Serie

    • Kathy Bates - Matlock
    • Emma D'Arcy - House of the Dragon
    • Maya Erskine - Mr. & Mrs. Smith
    • Keira Knightley - Black Doves
    • Anna Sawai - Shogun *(GEWINNER)
    • Keri Russell - Diplomatische Beziehungen

    Bester Darsteller in einer Musical- oder Comedy-Serie

    • Jeremy Allen White - The Bear *(GEWINNER)
    • Adam Brody - Nobody Wants This
    • Ted Danson - Undercover im Seniorenheim
    • Steve Martin - Only Murders in the Building
    • Jason Segel - Shrinking
    • Martin Short - Only Murders in the Building

    Beste Darstellerin in einer Musical- oder Comedy-Serie

    • Kathryn Hahn - Agatha All Along
    • Jean Smart - Hacks *(GEWINNER)
    • Quinta Brunson - Abbott Elementary
    • Selena Gomez - Only Murders in the Building
    • Ayo Edebiri - The Bear: King of the Kitchen
    • Kristen Bell - Nobody Wants This

    Bester Darsteller in einer Miniserie, Anthologie-Serie oder einem TV-Film

    • Colin Farrell - The Penguin *(GEWINNER)
    • Richard Gadd - Rentierbaby
    • Kevin Kline - Disclaimer
    • Cooper Koch - Monster: Die Geschichte von Lyle und Erik Menendez
    • Ewan McGregor - Ein Gentleman in Moskau
    • Andrew Scott - Ripley

    Beste Darstellerin in einer Miniserie, Anthologie-Serie oder einem TV-Film

    • Jodie Foster - True Detective: Night Country *(GEWINNER)
    • Cate Blanchett - Disclaimer
    • Sofía Vergara - Griselda
    • Cristin Milioti - The Penguin
    • Kate Winslet - The Regime
    • Naomi Watts - Feud Capote vs. the Swans

    Alle „Golden Globes“-Nominierten und Gewinner – und wo man sie streamen kann

    Informationen dazu, bei welchen Anbietern man die nominierten Filme und Serien derzeit streamen kann, finden sich in der untenstehenden, ständig aktualisierten Liste.

  • Ariana Grande: Alle Film- und Serienauftritte der Sängerin – und wo man sie streamen kann

    Ariana Grande: Alle Film- und Serienauftritte der Sängerin – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Ariana Grande ist weltweit als eine der erfolgreichsten Sängerinnen bekannt, doch ihre Karriere begann mit der Schauspielerei. Ihre Anfänge machte sie beim Kindersender „Nickelodeon“ - später war sie in Komödien zu sehen, es folgten Sprechrollen in Animationsfilmen – ehe sie in „Wicked“ ihre erste große Hauptrolle übernahm.

    Hier ist ein Überblick über ihre bisherigen Rollen und Auftritte, geordnet nach Erscheinungsdatum. Die Liste am Ende des Textes verrät, wo man alle Filme und Serien mit Ariana Grande derzeit streamen kann.

    Alle Film- und Serienauftritte von Ariana Grande

    1. „Victorious“ (2010–2013) 

    Ariana Grande startete ihre Karriere in der Nickelodeon-Serie „Victorious“, in der sie die quirlige Cat Valentine spielte. Die Serie dreht sich um eine Gruppe von Schülern an der „Hollywood Arts High School“, und rückt deren künstlerische Ambitionen und jugendliche Dramen in den Vordergrund. 

    2. „iCarly“ (2011)

    Grande spielte Cat Valentine erneut im Crossover-Event „iParty with Victorious“, das die Welten von „Victorious“ und „iCarly“ zusammenbrachte.

    3. „Der große Schwindel“ (2013)

    Im Nickelodeon-Film spielte Grande eine der Jugendlichen, die gemeinsam versuchen, einen Betrüger zu überlisten und ein wertvolles Baseball-Sammlerstück zurückzuholen. 

    4. „Sam & Cat“ (2013–2014) 

    Nach dem Ende von „Victorious“ erhielt Grandes Rolle eine Spin-off-Serie. In „Sam & Cat“ war Grande an der Seite von Jennette McCurdy (Sam Puckett aus „iCarly“) zu sehen. 

    5. „Family Guy“ (2014)

    Im Jahr 2014 hatte Ariana Grande einen Gastauftritt in der Folge „Mom's the Word“ der animierten Kultserie Family Guy.

    6. „Scream Queens“ (2015) 

    In der satirischen Horror-Comedy-Serie von Ryan Murphy spielte Grande „Chanel #2“, ein Mitglied einer exklusiven Studentenverbindung.

    7. „Hairspray Live!“ (2016) 

    In der „NBC“-Live-Version des Musical-Klassikers „Hairspray“ übernahm Grande die Rolle der Penny, der besten Freundin der Hauptfigur Tracy.

    8. „Excuse Me, I Love You“ (2020)

    Die Netflix-Dokumentation begleitet Ariana Grande während ihrer „Sweetener World Tour“. Neben Konzertaufnahmen zeigt der Film Einblicke in das Leben hinter den Kulissen.

    9. „Don't Look Up“ (2021) 

    In „Don't Look Up“ versuchen zwei Astronomen (gespielt von Leonardo DiCaprio und Jennifer Lawrence), die Menschheit vor einem bevorstehenden Kometeneinschlag zu warnen, der die Erde zerstören wird. Doch ihre Botschaft stößt auf Ignoranz, politisches Kalkül und mediale Sensationslust. Ariana Grande spielt die Rolle der Popsängerin Riley Bina, die als Parodie auf moderne Promis angelegt ist. 

    10. „Sing“ (2016) und „Sing 2“ (2021) 

    In den beiden Animationsfilmen lieh Ariana Grande ihre Stimme der schüchternen Elefantin Meena. 

    11. „RuPaul’s Drag Race“ (2015 und 2023)

    Grande war außerdem Gastjurorin in Staffel 7 und Staffel 15 von RuPaul’s Drag Race zu sehen.

    12. „Wicked“ (2024) 

    In der Filmadaption des Broadway-Hits „Wicked“ spielt Ariana Grande die Rolle der Glinda. Der Film erzählt die Vorgeschichte der Hexen aus „Der Zauberer von Oz“.

    Alle Filme und Serien mit Ariana Grande – und wo du sie streamen kannst

    Die untenstehende Liste enthält alle Filme und Serien, in denen Ariana Grande zu sehen ist. Außerdem zeigt die Übersicht, bei welchen Anbietern sie gerade im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Die meist erwarteten Serien 2025 – mit Streamingstart

    Die meist erwarteten Serien 2025 – mit Streamingstart

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Auch 2025 verspricht ein Jahr voller Streaming-Highlights zu werden. Von interessanten Arthouse-Produktion, über Gaming-Adaptionen bis hin zu den neuesten Blockbustern-Serien – hier sind die meist erwarteten Serien des Jahres.

    Die meist erwarteten Serien 2025 – und wann sie zu sehen sind

    • Severance, Staffel 2 (17.01.25). Die düstere Sci-Fi-Serie kehrt zurück und verspricht noch tiefere Einblicke in die geheimnisvolle Welt von „Lumon Industries“. Was ist Realität – was ist Arbeit?
    • Your Friendly Neighborhood Spider-Man (29.01.25). Die animierte Abenteuer-Serie verspricht einen frischen Blick auf Peter Parkers Leben als „Spidey“.
    • Invincible, Staffel 3 (06.02.25). Die brutale Superheldenserie setzt die Story um Mark Grayson und seine Familie fort. Konflikte und Überraschungen sind vorprogrammiert.
    • Yellowjackets, Staffel 3 (14.02.25). Der Thriller um das Überleben einer weiblichen Sportmannschaft in der Wildnis und die Nachwirkungen in der Gegenwart spitzt sich weiter zu.
    • The Studio (26.03.24). Die Dramedy mit Seth Rogan will einen satirischen Blick hinter die Kulissen eines chaotischen Animationsstudios werfen.
    • Daredevil: Born Again (vsl. März 2025). Die 13. Serie des Marvel Cinematic Universe (MCU) konzentriert sich auf Matt Murdocks Rückkehr.
    • Andor, Staffel 2 (22.04.24). Die zweite Staffel des „Star Wars“-Abenteuers soll sich um die verbleibenden vier Jahre bis „Rogue One“ drehen und zur Filmhandlung überleiten.
    • Ironheart (24.06.25). Die junge Erfinderin Riri Williams schlüpft in eine Rüstung, die selbst Tony Stark beeindrucken würde. Marvel-Action trifft Coming-of-Age.
    • The Witcher, Staffel 4 (vsl. Sommer 2025). Geralt von Riva kehrt mit einer neuen Besetzung zurück, während Ciri weiter ihrem Schicksal nachjagt.
    • Alien: Earth (vsl. Sommer 2025). Ein neuer Horror-Ansatz für die ikonische Alien-Reihe, diesmal direkt auf der Erde. Survival trifft Sci-Fi-Schrecken.
    • Dexter: Resurrection (vsl. Sommer 2025). Der Serienkiller mit Doppelleben wagt ein unerwartetes Comeback. Neue Opfer, neue Probleme?
    • Wonder Man (vsl. Dezember 2025). Ein Hollywood-Star wird zum Marvel-Superhelden – und kämpft mit Ruhm und Verantwortung.
    • The White Lotus, Staffel 3 (TBA). Das Luxusresort zieht erneut in eine neue Location, dieses Mal nach Thailand – und bringt reichlich Drama mit. Wer überlebt den Aufenthalt?
    • Outlander: Blood of my Blood (TBA). Das Prequel erzählt die Liebesgeschichte von Jamie und Claires Eltern. Historie, Leidenschaft und Drama vereint.
    • A Knight of the Seven Kingdoms (TBA). Westeros vor „Game of Thrones“ – edle Ritter und dunkle Intrigen besiedeln auch die Vorgeschichte.
    • The Handmaid’s Tale, Staffel 6 (TBA). Das Finale der preisgekrönten Serie rückt näher und verspricht eine Abrechnung mit Gilead. Wird Freiheit endlich möglich?
    • It: Welcome to Derry (TBA). Die Vorgeschichte zu Pennywise erforscht den Ursprung des Clowns und des Grauens.
    • The Bear, Staffel 4 (TBA). Die chaotische Welt des Fine-Dining trifft erneut auf die persönlichen Dramen des Teams.
    • Black Rabbit (TBA). Jason Bateman und Jude Law sind in den Hauptrollen eines Dramas zu sehen, das sehr nach „The Bear“ klingt. Die Handlungs spielt allerdings in New York, nicht in Chicago.
    • Percy Jackson, Staffel 2 (TBA). Percy und seine Freunde tauchen erneut in die fantastische Welt der griechischen Mythologie ein.
    • Sandman, Staffel 2 (TBA). Neil Gaimans Fantasy-Serie kehrt mit neuen surrealen Träumen und Albträumen zurück.
    • Stranger Things, Staffel 5 (TBA). Abschied von den 80ern: Die 5. Staffel der Kultserie bringt den Kampf gegen das Böse in Hawkins zu einem Ende.
    • Black Mirror, Staffel 7 (TBA). Neue, erschreckende Geschichten über die dunklen Seiten moderner Technologie.
    • The Last of Us, Staffel 2 (TBA). Eine der besten Gaming-Adaptionen kehrt zurück: Ellie und Joels Reise wird, folgt man der Vorlage, noch emotionaler und brutaler.
    • Das Rad der Zeit, Staffel 3 (TBA). In der Fortsetzung der Fantasy-Serie geht es unter anderem um den Kampf gegen die sogenannten „Schattenkrieger“.
    • Only Murders in the Building, Staffel 5 (TBA). Das Podcast-Trio ermittelt wieder: Dieses Mal gilt es herauszufinden, wer „Arconia“-Pförtner Lester ermordet hat.
    • Gangs of London, Staffel 3 (TBA). Der blutige Machtkampf in Londons Unterwelt eskaliert weiter, als Zivilisten durch gestrecktes Kokain sterben.
    • Star Trek: Strange New Worlds, Staffel 3 (TBA). Captain Pike und die Crew der Enterprise kehren zurück, um neue Galaxien zu erkunden. Klassisches Star Trek mit modernem Twist.
    • 1923, Staffel 2 (TBA). Der Wilden Westen bleibt gefährlich: Die Dutton-Familien-Saga geht mit Drama und Schicksalsschlägen weiter.
    • Foundation, Staffel 3 (TBA). Der epische Kampf um die Zukunft der Menschheit geht in die nächste Runde.

    Die meist erwarteten Serien 2025 – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste enthält die meisterwarteten Serien des Jahres 2025. Außerdem verrät unser fortlaufend aktualisierter Überblick, bei welchen Anbietern man sie sehen kann, sobald sie zum Streamen verfügbar sind.

  • Streaming-Tipps zu Rebecca Ferguson: Die besten Rollen der Schauspielerin

    Streaming-Tipps zu Rebecca Ferguson: Die besten Rollen der Schauspielerin

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Rebecca Ferguson sticht mit ihrem Talent, Frauenfiguren zu verkörpern, die eine besondere Stärke ausstrahlen, und dennoch eine gewisse Verletzlichkeit in sich tragen, unter den Schauspielerinnen ihrer Generation heraus. Seit ihrem Durchbruch zur Mitte der 2010er Jahre hat sie diese besondere Fähigkeit in sehr unterschiedlichen Genres unter Beweis gestellt – vor allem jedoch im Kontext epischer Sci-Fi-Welten, düsterer Thriller-Universen oder actiongeladenen Blockbustern.

    Rebecca Ferguson: Ihre besten Rollen im Überblick

    Ein herausragendes Beispiel für Fergusons beeindruckendes Repertoire ist ihre Rolle in der dystopischen Serie „Silo“. Sie spielt in einer post-apokalyptischen Welt, in der die letzten Überlebenden in einem riesigen unterirdischen Bunker leben. Rebecca Ferguson übernimmt darin die Rolle der Juliette, einer entschlossenen Ingenieurin, die nach der Wahrheit hinter dem mysteriösen Konstrukt und seinen Machtstrukturen sucht. Ihre Darstellung ist von einer faszinierenden Mischung aus Trotz und Unsicherheit geprägt, was sie zum emotionalen Kern dieses packenden Thrillers macht. Yost und Regisseur Morten Tyldum schaffen eine dichte Atmosphäre, in der Ferguson ihre Rolle als toughe, aber letztlich menschlich bleibende Überlebenskünstlerin hervorragend ausfüllt.

    In „Dune – Teil Zwei“ sowie dem Vorgänger „Dune“ von Denis Villeneuve, die auf Frank Herberts epischem Science-Fiction-Universum basieren, bewies Ferguson ihre Vielseitigkeit wiederum auf der großen Leinwand. In beiden Filmen spielt sie die Rolle der Lady Jessica, die Mutter des Helden Paul Atreides. Als komplexe und mystische Frau, die zwischen Fürsorge und politischer Intrige balanciert, gelingt es Ferguson, emotionale Tiefe mit einer kühlen, taktierenden Haltung zu verbinden.

    Bereits in „Doctor Sleeps erwachen“ jedoch, der Fortsetzung von Stanley Kubricks legendärem Horrorfilm „The Shining“, brachte Ferguson diese Qualitäten in die Rolle der „Rose the Hat“ ein, einer charismatischen, aber bedrohlichen Anführerin einer Gruppe, die auf der Jagd nach dem übernatürlichen „Shining“-Kraft ist. Ferguson erzeugt eine bedrohliche Präsenz in Mike Flanagans Film („Midnight Mass“), die zugleich verführerisch als auch unheimlich ist.

    Diese Fähigkeit, die dunklen Seiten einer Figur authentisch zu verkörpern, überträgt sich nahtlos auf ihre Rolle als Ilsa Faust in der „Mission: Impossible“-Reihe. In „Mission Impossbile: Rogue Nation“, „Mission: Impossible – Fallout“, und „Mission: Impossible – Dead Reckoning, Teil Eins“ spielt Ferguson erneut eine Figur mit moralischen Ambivalenzen, die in einem Spiel aus Vertrauen, Verrat und Loyalität zwischen den Fronten steht.

    Besonders in „Mission Impossible - Fallout“, in dem ihre Rolle eine größere Bedeutung erlangt, wird Fergusons Darstellung zunehmend vielschichtiger. Die Regie von Christopher McQuarrie lässt Ferguson in atemberaubenden Actionsequenzen und emotionalen Momenten glänzen, wobei ihre beeindruckende physische Präsenz und ihre Fähigkeit, unter einer harten Schale subtil Emotionen zu vermitteln, der Figur eine größere Tiefe verleihen.

    Filme und Serien mit Rebecca Ferguson – und wo man sie streamen kann

    Diese und weitere Streaming-Tipps zu Rebecca Ferguson finden sich in der untenstehenden Liste. Außerdem verrät die Übersicht, ob sie derzeit bei Netflix, Prime Video und anderen Anbietern zu sehen sind.

  • Serien wie „Dune: Prophecy“ – und wo man sie streamen kann

    Serien wie „Dune: Prophecy“ – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Mit „Dune: Prophecy“ wird die Adaption von Frank Herberts lange als „unverfilmbar“ geltenden Romanreihe fortgesetzt – diesmal als Serie, die etwa 10.000 Jahre vor den Ereignissen der Hauptgeschichte um Paul Altreides (Timothée Chalamet) angesiedelt ist. Im Zentrum der Prequel-Erzählung stehen die Schwesten Valya (Emily Watson) und Tula Harkonnen (Olivia Williams), die gegen Mächte kämpfen, die die Zukunft der Menschheit bedrohen, und dabei die legendäre „Bene Gesserit“-Schwesternschaft begründen.

    Die Serie erweitert das filmische Universum und liefert tiefere Einblicke in die Welt von „Dune“, ihre politischen Intrigen und spirituellen Elemente. Allen, die die Mischung aus opulenter Ästhetik und Sci-Fi-Storytelling schätzen, empfehlen wir die folgenden Serien, die um ähnliche Themen kreisen. Die Liste am Ende des Artikels zeigt, bei welchen Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

    1. Foundation

    Mit Isaac Asimovs gleichnamiger Romanreihe adaptiert auch „Foundation“ ein epochales Sci-Fi-Werk. Im Zentrum steht ein galaktisches Imperium, das dem Verfall geweiht ist, und die Vision von Hari Seldon (Jared Harris), dessen mathematische Prognosen die Grundlage für eine neue Zivilisation bilden sollen. Unter der Leitung von David S. Goyer („Blade“) und Josh Friedman („Snowpiercer“) entfaltet sich ein bildgewaltiges Drama, das philosophische Reflexionen mit politischem Drama verbindet. 

    2. Game of Thrones

    Das Fantasy-Epos „Game of Thrones“ bleibt ein zentraler Referenzpunkt für Serien, die sich mit Machtkämpfen und politischen Intrigen auseinandersetzen. Basierend auf George R.R. Martins Romanen erschafft die Serie eine düstere, moralisch ambivalente Welt, die von epischen Schlachten und tiefen persönlichen Konflikten geprägt ist. Trotz seiner Fantasy-Elemente entfaltet „Game of Thrones“ zeitlose Themen, die auch das Fundament von „Dune: Prophecy“ bilden. 

    3. Devs

    Zuschauern, die an der philosophischen Dimension von „Dune“ Gefallen finden, bietet Alex Garlands „Devs“ eine anspruchsvollere Alternative. Die Miniserie bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Technologie und Existenzfragen: In einer futuristischen Tech-Firma entfaltet sich ein Plot, der das Spannungsfeld zwischen freiem Willen und Determinismus auslotet. Hypnotische Atmosphäre, tiefgründige Themen – und Nick Offerman als rätselhafter Firmenchef.

    4. His Dark Materials

    In „His Dark Materials“ wird wiederum Philip Pullmans gleichnamige Romantrilogie in einer bildgewaltigen Serie adaptiert. Die Geschichte spielt in einer Welt, in der Magie, Wissenschaft und Religion untrennbar miteinander verwoben sind, und folgt der jungen Lyra Belacqua (Dafne Keen), die sich auf eine gefährliche Reise begibt, um die finsteren Pläne einer mächtigen Organisation aufzudecken. Mit dabei sind außerdem: James McAvoy, Ruth Wilson und Lin-Manuel Miranda.

    5. Silo

    „Silo“ zeichnet eine ähnlich düstere Perspektive auf die Menschheit aus wie „Dune“. Die Serie spielt in einer Welt, in der die Überlebenden in einem riesigen unterirdischen Silo seit Generationen Schutz suchen. Rebecca Ferguson, bekannt aus ihrer Rolle als Lady Jessica in „Dune“, führt eine Dystopie an, die durch eine dichte Atmosphäre und ein intelligentes Drehbuch überzeugt.

    Weitere Serien wie „Silo“ – und wo man sie sehen kann

    Die untenstehende Liste enthält diese und weitere Serien, die ähnliche Themen behandeln wie „Dune: Prophecy“. Außerdem zeigt die Übersicht, wo man sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann. 

  • Filme wie „Wicked“ – und wo man sie streamen kann

    Filme wie „Wicked“ – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Mit „Wicked“ (2024) wird die Vorgeschichte von „Der Zauberer von Oz“ in ein Musical-Gewand gekleidet, das nicht nur durch eine opulente Inszenierung bestechen will, sondern auch Fragen über Moral, Macht und die Natur von „Gut und Böse“ aufwerfen möchte. 

    Im Zentrum stehen die beiden Hexen Elphaba (Cynthia Erivo) und Glinda (Ariana Grande-Butera), die kaum unterschiedlicher sein könnten und trotzdem während ihrer Zeit an der Universität Glizz im fantastischen Oz zu Freundinnen werden. Doch das Band wird durch gesellschaftliche Erwartungen und Vorurteile immer wieder auf die Probe gestellt.

    Die Motive von „Wicked“ finden sich auch in zahlreichen anderen (Musical-) Filmen. Dieser Streaming-Guide gibt einen Überblick über Filme, die ähnliche Themen aufgreifen, sei es durch die Dekonstruktion von Märchen, die Hinterfragung moralischer Kategorien oder die Reise von Außenseitern, die ihren Platz in der Welt finden. Die Übersicht am Ende des Textes zeigt, wo man sie aktuell im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann. 

    1. Der Zauberer von Oz (1939)

    Dieser Klassiker ist die perfekte Ergänzung zu „Wicked“, da er die Welt von Oz aus einer anderen Perspektive zeigt. Dorothy Gale (Judy Garland), ein Mädchen aus Kansas, wird durch einen Tornado in eine magische Welt versetzt, wo sie neue Freunde findet und gegen die böse Hexe des Westens antritt. Hinter der märchenhaften Oberfläche verbergen sich zeitlose Themen wie der Wunsch nach Zugehörigkeit und die Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten.

    2. Die Reise ins Labyrinth (1986)

    Dieser Fantasy-Klassiker mit Jennifer Connelly als Sarah und David Bowie als Koboldkönig Jareth erzählt von einem Mädchen, das ihren kleinen Bruder retten muss, nachdem er von Jareth entführt wurde. Auf ihrer Reise durch ein verworrenes Labyrinth begegnet sie bizarren Kreaturen und wächst über sich hinaus. Wie in „Wicked“ steht hier eine mutige Hauptfigur im Zentrum, die sich mit komplexen moralischen Entscheidungen und fantastischen Welten auseinandersetzen muss. 

    3. Die Schöne und das Biest (2017)

    In dieser Realverfilmung des Disney-Klassikers steht die Frage im Zentrum, wie Oberflächlichkeiten unser Urteil über andere beeinflussen. Belle (Emma Watson), die kluge und mutige Heldin, entdeckt, dass das vermeintlich „böse“ Biest (Dan Stevens) eine tief verletzte, aber gutherzige Seele ist. Die zentrale Botschaft, dass wahre Schönheit im Inneren liegt, spiegelt sich auch in Elphabas Geschichte aus „Wicked“ wider. 

    4. Maleficent – Die dunkle Fee (2014)

    Diese Neuinterpretation von „Dornröschen“ erzählt die Geschichte der bösen Fee aus ihrer Perspektive. Maleficent (Angelina Jolie) wird nicht nur als Antagonistin, sondern als komplexe Figur dargestellt, deren Handlungen aus Verrat und Schmerz resultieren. Wie in „Wicked“ verschwimmen die Grenzen zwischen Heldin und Schurkin, und die Erzählung lädt dazu ein, bekannte Märchen durch eine andere Linse zu betrachten.

    5. Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street (2007)

    Dieses düstere Musical von Tim Burton handelt von einem Barbier (Johnny Depp), der nach erlittenem Unrecht vom Gram zerfressen ist und nach blutiger Rache sinnt. „Sweeney Todd“ zeigt, wie Schmerz und Verlust einen Menschen in moralische Abgründe stürzen können. Wie „Wicked“ beleuchtet der Film gleichsam die Ambivalenz von „Gut“ und „Böse“ sowie die zerstörerischen Folgen von Ausgrenzung.

    Ähnliche Filme wie „Wicked“ – und wo man sie streamen kann

    Diese und weitere Streaming-Tipps zu „Wicked“ finden sich in der untenstehenden Liste – gemeinsam mit einer Übersicht über die Anbieter, bei denen sie aktuell im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Der Streaming-Guide zu Paul Mescal: Die besten Filme und Serien des Schauspielers

    Der Streaming-Guide zu Paul Mescal: Die besten Filme und Serien des Schauspielers

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Paul Mescal hat sich mit einer klaren Vorliebe für anspruchsvolle Rollen in wenigen Jahren zu einem der interessantesten Schauspieler seiner Generation entwickelt. Mit seiner intensiven, emotionalen Spielweise und nuancierten Darstellung von vielschichtigen Charakteren überzeugt er sowohl in Filmen als auch in Serien –  spätestens mit Ridley Scotts „Gladiator II“ wird Paul Mescal nun auch in Mainstream-Gefilden zu größerer Bekanntheit gelangen.

    Dieser Streaming-Guide gibt einen Überblick über seine bislang besten Filme und Serien – außerdem verrät die Übersicht am Ende des Artikels, bei welchen Anbietern man sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann.

    1. Aftersun (2022)

    Das Spielfilmdebüt der Regisseurin Charlotte Wells ist ein zutiefst bewegendes Drama über die Erinnerungen einer jungen Frau an einen Sommerurlaub mit ihrem Vater. Paul Mescal brilliert als Calum, besagter Vater, der trotz seiner inneren Kämpfe versucht, seiner Tochter unvergessliche Momente zu schenken. „Aftersun“ besticht durch seine intime Erzählweise und Mescals feinfühlige Darstellung, die ihm eine Oscar-Nominierung einbrachte.

    2. Normal People (2020)

    Basierend auf dem Bestseller von Sally Rooney erzählt „Normal People“ die Liebes- und Lebensgeschichte von Connell (Paul Mescal) und Marianne (Daisy Edgar-Jones), die aus unterschiedlichen sozialen Schichten stammen. Die Serie, inszeniert von Lenny Abrahamson und Hettie Macdonald, besticht durch ihre emotionale Authentizität und ihren tiefen Einblick in die Entwicklung zwischenmenschlicher Beziehungen. Paul Mescal erhielt für seine berührende Performance einen BAFTA Award.

    3. All of Us Strangers (2023)

    Das feinfühlige Drama von Andrew Haigh erzählt die Geschichte von Adam (Andrew Scott), einem Mann, der eine unerwartete Verbindung zu seinem Nachbarn Harry (Paul Mescal), aufbaut. Während die beiden sich näherkommen, wird Adam gleichzeitig mit seinen verstorbenen Eltern konfrontiert, die auf mysteriöse Weise wieder in seinem Leben erscheinen. Mescals sensible Darstellung in Kombination mit Haighs sphärischer Regie macht den Film zu einem emotionalen Filmerlebnis. 

    4. Enemy (2023)

    In Garth Davis' dystopischem Drama „Enemy“, basierend auf dem Roman von Iain Reid, spielen Paul Mescal und Saoirse Ronan ein Ehepaar, dessen Beziehung unter den Herausforderungen einer dystopischen Zukunft leidet. Mescal überzeugt als Junior, ein Mann, der sich mit der Aussicht auseinandersetzen muss, dass ein technisches Duplikat seinen Platz in der Ehe einnehmen könnte, während er selbst auf eine ferne Raumstation geschickt werden soll. Der Film kombiniert tiefgehende Emotionen mit philosophischen Fragen über Identität und Menschlichkeit. 

    5. God’s Creatures (2022)

    In diesem düsteren Familiendrama, inszeniert von Saela Davis und Anna Rose Holmer, kehrt Paul Mescal als Brian in sein Heimatdorf an der irischen Küste zurück. Seine Rückkehr reißt alte Wunden auf und führt zu einer moralischen Krise, als seine Mutter (Emily Watson) gezwungen ist, zwischen ihrem Sohn und der Wahrheit zu wählen. Mescal liefert eine kraftvolle Performance in diesem atmosphärischen Drama, das sich durch seine bedrückende Atmosphäre und komplexen Figuren auszeichnet.

    Die besten Filme und Serien mit Paul Mescal – und wo man sie streamen kann

    Diese und weitere Streaming-Tipps um Paul Mescal finden sich in der untenstehenden Liste, die außerdem verrät, bei welchen Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • 10 Serien wie „Silo“: Dystopien zwischen Technik, Macht und Überleben

    10 Serien wie „Silo“: Dystopien zwischen Technik, Macht und Überleben

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Dystopische Geschichten faszinieren nicht nur, weil sie düstere Zukunftsbilder entwerfen, sondern weil sie uns in der Gegenwart den Spiegel vorhalten: Was, wenn unsere Gesellschaft an ihren eigenen Versprechen scheitert? Serien wie Silo greifen diese Fragen auf und verkörpern sie mit interessanten Figuren, verwickeln sie in politische Intrigen und moralische Dilemmata. 

    Ob in unterirdischen Bunkern, endlosen Zügen oder futuristischen Freizeitparks – überall geht es um Wahrheit, Freiheit und die Grenzen des freien Willens. Die folgenden zehn Titel gehören zu den spannendsten Werken dieses Genres, weil sie auf je eigene Weise zeigen, wie fragil Zivilisation ist – und wie stark der Drang nach Selbstbestimmung trotz allem bleibt. Hinweis: Geordnet sind unsere Serienempfehlungen danach, wie ähnlich sie Silo sind.

    10. Orphan Black (2013–2017)

    Orphan Black ist keine klassische Endzeitserie, passt aber perfekt in eine Liste wie diese: Die kanadische Produktion nimmt biotechnologische Dystopien ins Visier und fragt, wie weit Wissenschaft im Namen des Fortschritts gehen darf. Im Zentrum steht Sarah Manning, die entdeckt, dass sie nicht allein ist – sondern Teil einer ganzen Gruppe genetisch identischer Klone, alle gespielt von der herausragenden Tatiana Maslany. 

    Zwischen Verschwörungen, dubiosen Konzernen und moralischen Fragen um Identität entwickelt die Serie eine packende Mischung aus Thriller, Mystery und Gesellschaftskritik. Wer Silo wegen der Machtfragen schätzt, findet hier eine persönlichere und psychologisch geladenere Variante davon.

    9. Station Eleven (2021–2022)

    Station Eleven basiert auf dem preisgekrönten Roman von Emily St. John Mandel und ist eine der “unaufgeregtesten” Dystopien der letzten Jahre. Nach einer verheerenden Pandemie begleitet die Serie eine Gruppe reisender Schauspielerinnen und Musiker, die versuchen, Kultur und Menschlichkeit in den Ruinen der alten Welt zu bewahren. 

    Anstelle reiner Survival-Action geht es um Erinnerung, die Bewältigung von Verlust und die Frage, welche Geschichten wir über uns selbst erzählen. Mit seiner ruhigen Erzählweise unterscheidet sich Station Eleven deutlich von Serien wie Fallout oder Snowpiercer, wirkt aber gerade deshalb so eindringlich – eine leise, fast tröstliche Postapokalypse.

    8. Upload (seit 2020)

    Greg Daniels (The Office) erzählt in Upload eine Zukunft, in der das Jenseits ein Geschäftsmodell ist: Wer genug Geld hat, kann sein Bewusstsein nach dem Tod in eine digitale Luxuswelt hochladen. Wer arm ist, landet in einer pixeligen Billigversion. Robbie Amell spielt den frisch Verstorbenen Nathan, der lernen muss, mit den Absurditäten seines neuen Daseins umzugehen. 

    Die Serie ist deutlich zugänglicher und leichtfüßiger als Silo oder Westworld, aber ähnlich scharf in ihrer Kapitalismuskritik. Zwischen Satire und Rom-Com erzählt Upload eine Dystopie, die so humorvoll wie bitter ist – ein perfekter Kontrast zu den ernsteren Endzeit-Serien.

    7. Fallout (seit 2024)

    Die Adaption der gleichnamigen Kult-Videospielreihe war eine kleine Sensation: Fallout gelingt, was Gaming-Umsetzungen selten schaffen – sowohl Fans der Vorlage als auch Neulinge zu überzeugen. Jonathan Nolan und Lisa Joy inszenieren eine Welt, in der Überlebende in „Vaults“ hausen, während draußen verstrahlte Ruinen, Mutanten und Plünderer warten. Walton Goggins glänzt als Cowboy-Ghoul, Ella Purnell trägt als naive, dann zunehmend abgeklärte Heldin Lucy die Geschichte. 

    Was die Serie stark macht, ist ihr Ton: bitterböse Satire trifft auf brutale Action und durchdachte Gesellschaftskritik. In der Tradition von Mad Max und Dr. Seltsam  ist Fallout zugleich absurd, politisch und berührend.

    6. Tales from the Loop (2020)

    Basierend auf den Gemälden des schwedischen Künstlers Simon Stålenhag ist Tales from the Loop eine der poetischsten Dystopien der letzten Jahre. Jede Episode erzählt eine eigene Geschichte, verbunden durch ein geheimnisvolles Forschungsinstitut, das die Realität verändert. Jonathan Pryce und Rebecca Hall verleihen der Serie zusätzlich Gewicht. 

    Tales from the Loop setzt weniger auf Action, sondern auf Stille, Melancholie und Fragen nach Zeit und Erinnerung. Mit nur acht Episoden bleibt sie kompakt, wirkt aber nach – wie eine meditative Sci-Fi-Version von Black Mirror, allerdings wärmer und tiefgründiger.

    5. The Handmaid’s Tale (2017–2025)

    Kaum eine Serie hat das dystopische Erzählen in den vergangenen Jahren stärker im Mainstream verankert: The Handmaid’s Tale, basierend auf Margaret Atwoods Roman, zeigt die theokratische Diktatur Gilead, in der Frauen entrechtet und zu Gebärmaschinen degradiert werden. Elisabeth Moss trägt die Rolle der Offred/June mit enormer Intensität. Über sechs Staffeln entfaltet sich ein bedrückendes Bild religiös verbrämter Unterdrückung. 

    Wie in Silo geht es um Kontrolle und Wahrheit, hier allerdings aus ausdrücklich feministischer Perspektive. Die Serie ist unbequem, oft schwer auszuhalten – aber genau darin liegt ihre Stärke: eine Warnung, wie fragil Freiheit und Gleichberechtigung sein können.

    4. The Last of Us (seit 2023)

    Kaum eine Videospieladaption wurde so sehnsüchtig erwartet – und kaum eine hat die Erwartungen derart übertroffen wie The Last of Us. Die Serie basiert auf dem gefeierten  Naughty-Dog-Spiel gleichen Namens und erzählt von Joel (Pedro Pascal) und Ellie (Bella Ramsey), die durch ein von einer Pilzinfektion zerstörtes Amerika ziehen. Was wie ein klassisches Zombie-Setting klingt, entfaltet sich als intensive Charakterstudie über Verlust, Vertrauen und die Suche nach Hoffnung in einer zerfallenen Welt. 

    Anders als in actionlastigen Dystopien rückt auch hier das Zwischenmenschliche in den Mittelpunkt. Mit seiner emotionalen Tiefe und atmosphärischen Inszenierung gilt The Last of Us schon jetzt als neuer Genre-Meilenstein.

    3. Snowpiercer (2020–2024)

    Bong Joon-hos Filmklassiker diente als Vorlage, die Serie dehnt die Idee aus: Ein Zug rast durch eine vereiste Erde, letzter Zufluchtsort der Menschheit. Jennifer Connelly und Daveed Diggs spielen Gegenspieler in einem Klassenkampf, der vorn Luxus, hinten Elend bedeutet. Snowpiercer erzählt so eindringlich wie Silo vom Spannungsfeld aus Kontrolle und Auflehnung. Manchmal leidet die Serie an Wiederholungen, doch ihre Allegorie auf soziale Ungleichheit bleibt scharf. 

    In mittlerweile vier Staffeln hat sie genug Raum, die Machtkämpfe innerhalb des Zuges immer wieder neu aufzurollen. Sie zeigt: Wenn die Welt am Ende ist, bleiben alte Hierarchien erstaunlich zäh.

    2. Westworld (2016–2022)

    Kaum eine Serie hat die Diskussion um künstliche Intelligenz so stilbildend geprägt wie Westworld. Basierend auf Michael Crichtons Filmklassiker von 1973, schufen Jonathan Nolan und Lisa Joy einen Sci-Fi-Westernpark, in dem Androiden (sogenannte Hosts) zunehmend Bewusstsein entwickeln. Evan Rachel Wood, Thandiwe Newton und Jeffrey Wright führen ein exzellentes Ensemble an, während Anthony Hopkins als undurchsichtiger Schöpfer die Serie veredelt. 

    Mit jeder Staffel verschiebt sich der Fokus: vom Vergnügungspark zum freien Willen, schließlich zu Machtkämpfen zwischen Mensch und Maschine. Westworld ist fordernd, oft überkomplex – aber visuell und philosophisch eines der ambitioniertesten Serienprojekte der letzten Dekade. Vor allem die erste Staffel lässt sich zweifellos als Meisterwerk bezeichnen.

    1. Severance (seit 2022)

    Eine der originellsten Dystopien der letzten Jahre: Severance von Dan Erickson zeigt ein Unternehmen, das Angestellten anbietet, Arbeit und Privatleben chirurgisch zu trennen. Adam Scott spielt einen „getrennten“ Mitarbeiter, der sich tagsüber nicht an sein Privatleben erinnern kann – und nach Feierabend nichts von seiner Arbeit weiß. Was zunächst wie radikale Work-Life-Balance wirkt, entpuppt sich als perfides Machtinstrument. 

    Die sterile Ästhetik, unheimlich-mysteriöse Büroszenarien und ein Cast um John Turturro, Patricia Clarkson und Christopher Walken verstärken die Atmosphäre. Wie Silo stellt die Serie die Frage: Was opfern wir für (emotionale) Sicherheit – und was macht uns eigentlich zu ganzen Menschen?

  • Streaming-Guide zu Ridley Scott: Die besten Filme des „Gladiator“-Regisseurs im Überblick

    Streaming-Guide zu Ridley Scott: Die besten Filme des „Gladiator“-Regisseurs im Überblick

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Ridley Scott gehört zu den bedeutendsten Regisseuren der Filmgeschichte. Seine Karriere, die sich über mehr als vier Jahrzehnte erstreckt, begann mit dem stilistisch beeindruckenden Debüt „Die Duellisten“ (1977) und führte schnell zu bahnbrechenden Werken wie „Alien“ (1979) und „Blade Runner“ (1982). Durch sie hat sich Ridley Scott nicht nur als stilistischer Visionär etabliert, sondern auch als ein Regisseur, der sich in verschiedenen Genres immer wieder neu erfindet – von Historienepen wie „Gladiator“ über feministische Roadmovies wie „Thelma & Louise“ bis hin zu modernen Sci-Fi-Erzählungen wie „Der Marsianer“.

    Auch wenn seine jüngeren Filme, wie „Napoleon“, „House of Gucci“ und „Gladiator II“ bei Kritik und Publikum deutlich schlechter ankommen, zeigt Scott dennoch eine ungebrochene Leidenschaft für monumentales Kino – und seine Fähigkeit, visuell beeindruckende Welten zu schaffen, bleibt unbestritten. Mit seiner unverkennbaren Handschrift, die detailreiche Welten und atmosphärische Inszenierungen verbindet, hat er Klassiker geschaffen, die sowohl filmhistorisch als auch kulturell prägend sind.

    Hier ein Blick auf Ridley Scotts beste Filme – welche davon derzeit bei Netflix, Prime Video & Co. gestreamt werden können, verrät die Übersicht am Ende des Rankings.

    1. Blade Runner (1982)

    Mit „Blade Runner“ hat Ridley Scott ein Science-Fiction-Meisterwerk geschaffen, das mit philosophischen Überlegungen und seiner futuristischen Ästhetik neue Maßstäbe gesetzt hat. Der Film spielt in einer dystopischen Zukunft, in der ein „Blade Runner“ (Harrison Ford) auf die Jagd nach künstlichen Menschen geht, die sich gegen ihre programmierten „Lebensgrenzen“ auflehnen. Die komplexe – und wieder höchst aktuelle – Frage nach den Unterschieden zwischen Mensch und Maschine wird mit einem eindringlichen Soundtrack von „Vangelis“ gepaart, der den Film trotz seiner Action-Elemente zu einem kontemplativen und sphärischen Seherlebnis macht. Mit Rutger Hauer als Gegenspieler und Sean Young in einer tragischen Rolle, die sich fest in die Filmgeschichte eingeschrieben hat.

    2. Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979)

    Kurz zuvor revolutionierte „Alien“ mit Sigourney Weaver in der ikonischen Rolle der Ellen Ripley das Frauenbild im Actionkino. Die Geschichte über eine tödliche außerirdische Lebensform, die die Crew eines Raumschiffs terrorisiert, beeindruckt bis heute durch ihre klaustrophobische Spannung und die bahnbrechenden Designs von H.R. Giger. Scotts Inszenierung balanciert meisterhaft zwischen Horror und Sci-Fi und etablierte Ripley als Kultfigur.

    3. Gladiator (2000)

    Mit „Gladiator“ führte Ridley Scott das Historienepos ins neue Jahrtausend und gewann fünf Oscars, darunter „Bester Film“ und „Beste Hauptdarsteller“ für Russell Crowe. Als Maximus Decimus Meridius liefert Crowe eine kraftvolle Performance als römischer General, der zum Sklaven und schließlich zum Gladiator wird, um Rache an einem korrupten Kaiser (Joaquin Phoenix) zu nehmen. Der Film besticht durch epische Schlachten, eine emotionale Handlung und Hans Zimmers dramatischen Soundtrack – monumentales Popcorn-Kino!

    4. Thelma & Louise (1991)

    „Thelma & Louise“ gilt heute als feministisches Roadmovie schlechthin. Es erzählt die Geschichte zweier Frauen (Geena Davis und Susan Sarandon), die nach einem fatalen Zwischenfall zu Outlaws werden. Der Film wurde nicht nur wegen seiner emanzipatorischen Botschaft gefeiert, sondern auch für die tiefgreifenden Darstellungen der Hauptdarstellerinnen – und das ikonische Ende. Brad Pitt war hier in einer kleinen Rolle zu sehen.

    5. Die Duellisten (1977)

    Scotts Debütfilm, „Die Duellisten“, zeigte bereits sein Talent für visuelle Eleganz und Interesse an historischen Epen. Der Film erzählt von zwei Offizieren (Keith Carradine und Harvey Keitel), deren erbitterte Fehde sich über Jahrzehnte hinwegzieht. Dichte Atmosphäre, präzise Kameraarbeit – und Ridley Scotts erster Schritt in eine außergewöhnliche Karriere.

    Weitere Filme von Ridley Scott – und wo man sie streamen kann

    Ridley Scotts Werk zeigt, wie unterschiedlich Filme begeistern können – ob durch eine gewisse Tiefe, visuelle Opulenz oder emotionale Wucht. In der untenstehenden Liste finden sich weitere Filme des Regisseurs. Außerdem verrät die Übersicht, bei welchen Streaming-Anbietern man sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann.

  • Ähnliche Filme wie „Gladiator 2“: 20 Streaming-Tipps – und wo es sie zu sehen gibt

    Ähnliche Filme wie „Gladiator 2“: 20 Streaming-Tipps – und wo es sie zu sehen gibt

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Mit „Gladiator 2“ bringt Ridley Scott sein gefeiertes Historienepos zurück auf die große Leinwand. Die Fortsetzung dreht sich um Lucius (Paul Mescal), den Sohn von Lucilla (Connie Nielsen), der Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils an der nordafrikanischen Küste zum jungen Mann herangewachsen ist. Doch unter der Führung von General Marcus Acacius (Pedro Pascal), überfallen bald römische Legionen seine neue Heimat – und Lucius wird nach Rom verschleppt, wo auch er sich bald als Gladiator in der Arena wiederfindet.

    Wer noch mehr Filme im Stile von „Gladiator 2“ sehen möchte oder auf der Suche nach einer Mischung aus monumentalen Dramen und mitreißenden Schlachtenszenen ist, empfehlen wir die folgenden Filme. Die Übersicht am Ende der Liste verrät außerdem, bei welchen Anbietern man sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann.

    1) „Spartacus“ (1960)

    Der Klassiker von Stanley Kubrick erzählt die Geschichte des berühmten Sklavenführers „Spartacus“, der sich im antiken Rom gegen die Unterdrückung erhebt. Kirk Douglas verkörpert die titelgebende Hauptfigur, der mit Mut und Entschlossenheit den Aufstand anführt. Der Film gilt als Meilenstein des Monumentalfilms und überzeugt durch seine aufwendige Inszenierung, die epischen Schlachten und die Auseinandersetzung mit Freiheit und Gerechtigkeit. Für Fans von „Gladiator“ ist „Spartacus“ ein Muss, da beide Filme die Machtkämpfe und den Freiheitswillen von Unterdrückten im Kontext des römischen Imperiums ins Zentrum rücken.

    2) „Ben Hur“ (1959)

    „Ben Hur“ von William Wyler ist ein weiterer Meilenstein des Monumentalfilms, der damals mit elf Oscars ausgezeichnet wurde. Charlton Heston spielt Judah Ben-Hur, der nach einer falschen Anschuldigung zur Sklaverei verurteilt wird und sich später rächen will. Die legendäre Wagenrennen-Szene hat Filmgeschichte geschrieben und setzt noch heute Maßstäbe für packende Actionsequenzen. Eine antike Heldengeschichten, die um Themen wie persönlicher Rache und (spirituelle) Vergebung kreist, die auch in Ridley Scotts Epos eine wichtige Rolle spielen.

    3) „The Woman King“ (2022)

    Regisseurin Gina Prince-Bythewood erzählt in „The Woman King“ von der Kriegerkultur der Agojie, einer rein weiblichen Miliz im afrikanischen Königreich Dahomey im 19. Jahrhundert. Viola Davis brilliert in der Rolle der Generälin Nanisca, die die Frauen ihres Stammes im Kampf gegen Kolonialmächte anführt. „The Woman King“ überzeugt durch kraftvolle Bilder und eine selten gezeigte Perspektive auf die afrikanische Geschichte, die sich im Setting von den üblichen Römer-Epen unterscheidet, aber eine ähnliche epische Erzählung beinhaltet.

    4) „Braveheart“ (1995)

    „Braveheart“ von und mit Mel Gibson als William Wallace fokussiert sich auf den titelgebenden schottischen Freiheitskämpfer im Aufstand gegen die englische Krone im 13. Jahrhundert. Der Film beleuchtet sowohl die persönlichen Opfer als auch die Schlachten, die Wallace für Schottlands Unabhängigkeit führt. „Braveheart“ beinhaltet damit, wie Ridley Scotts Epos, sowohl epische Kampfszenen als auch emotionale Darstellungen der Entschlossenheit eines Protagonisten im Streben nach Gerechtigkeit und Freiheit.

    5) „Troja“ (2004)

    Wolfgang Petersens „Troy“ dreht sich wiederum um die Geschichte des Trojanischen Krieges. Brad Pitt spielt den Helden Achilles, während Eric Bana und Orlando Bloom als Hector und Paris auf der anderen Seite des Konflikts stehen. Der Film verbindet griechische Mythologie mit tatsächlichen menschlichen Konflikten und besticht dabei mit einer konzentrierten Erzählung um Heldentum und tragische Romantik – Elemente, die auch in den „Gladiator“-Filmen eine zentrale Rolle einnehmen.

    Weitere Filme wie „Gladiator 2“ – und wo man sie streamen kann

    Diese und weitere Streaming-Tipps, die ebenfalls um mutige Helden und dramatische Geschichten kreisen, finden sich in der untenstehenden Liste. Außerdem verrät die Übersicht, ob sie derzeit bei Netflix, Prime Video und anderen Anbietern zu sehen sind.

  • Die meist erwarteten Kinofilme 2025 – mit allen Startterminen

    Die meist erwarteten Kinofilme 2025 – mit allen Startterminen

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Auch 2025 verspricht ein Jahr voller Kino-Highlights zu werden. Von interessanten Indie-Produktionen bis hin zu den neuesten Blockbustern – hier sind die meist erwarteten Filme des Jahres in chronologischer Reihenfolge.

    Die meist erwarteten Filme 2025 – und wann sie zu sehen sind

    • Nosferatu (02.01.25). Die Neuinterpretation des Horror-Klassikers von Robert Eggers („Der Leuchtturm“) wird als düstere Hommage an das Original von 1922 gehandelt. Mit dabei sind unter anderem Bill Skarsgård, Lily-Rose Depp und Willem Dafoe.
    • Queer (05.01.25). Luca Guadagninos („Call Me by Your Name“) nächster Film basiert auf einem gleichnamigen, teils autobiografischen Roman von William S. Burroughs. Zum Ensemble gehören Daniel Craig, Drew Starkey, Lesley Manville und Jason Schwartzman.
    • Maria (06.02.25). Pablo Larraín („Spencer“) kehrt mit einem Biopic über die legendäre griechische Opernsängerin Maria Callas zurück – gespielt von Angelina Jolie. Der Film beleuchtet die dramatische Lebensgeschichte der Diva, ihre Höhen und Tiefen in der Musik- und Liebeswelt.
    • Captain America 4 (12.02.25). Der nächste Film im Marvel Cinematic Universe lässt Fans gespannt auf die Weiterentwicklung von Captain Americas Rolle blicken, insbesondere da Anthony Mackie erstmals die Hauptrolle übernimmt.
    • Bridget Jones 4 (27.02.25). Die charmante Bridget (Renée Zellweger) kehrt zurück – auch der vierte Teil verspricht humorvolle und liebenswerte Einblicke in ihr chaotisches Liebesleben.
    • A Complete Unknown (27.02.25). Im Biopic von James Mangold („Logan“) spielt Timothée Chalamet die Rolle des legendären Musikers Bob Dylan.
    • Schneewittchen (20.03.25). Disney bringt ein Live-Action-Remake von „Schneewittchen“ auf die Leinwand, mit Gal Gadot als böser Königin.
    • The Last Showgirl (20.03.25). Gia Coppola inszeniert ein Drama um ein in die Jahre gekommenes Showgirl. Die Hauptrolle übernimmt Pamela Anderson, mit dabei sind außerdem Kiernan Shipka und Billie Lourd.
    • Minecraft (03.04.25). Der Film um das gleichnamige Videospielkommt voraussichtlich im April 2025 auf uns zu. Mit dabei sind unter anderem Jack Black, Jason Momoa und Jennifer Coolidge.
    • Horizon 2 (03.04.25). Das Westernepos von Kevin Costner geht bereits ebenfalls im Frühjahr in die zweite Runde.
    • Mickey 17 (18.04.25). Bong Joon Ho („Parasite“) kehrt zurück mit einem Sci-Fi-Epos, das philosophische Fragen und atemberaubende visuelle Effekte vereinen soll. Die Hauptrolle übernimmt Robert Pattinson.
    • Until Dawn (25.04.25). Die Verfilmung des beliebten Horror-Videospiels übernimmt David F. Sandberg („Shazam!“).
    • Thunderbolts (30.04.25). Marvel bringt die Anti-Helden der Thunderbolts zusammen – mit dabei sind unter anderem Florence Pugh und Sebastian Stan.
    • Mission Impossible 8 - Dead Reckoning (Teil 2) (21.05.25). Tom Cruise kehrt für das womöglich finale Kapitel der „Mission Impossible“-Reihe zurück, das erneut halsbrecherische Stunts und viel, viel Action verspricht.
    • Lilo & Stitch (23.05.25). Disney erweckt die liebenswerte Geschichte von Lilo und ihrem außerirdischen Freund Stitch als Live-Action-Film zu neuem Leben.
    • Karate Kid Legends (29.05.25). Das Comeback des Martial-Arts-Klassikers – natürlich mit Jackie Chan.
    • Ballerina (05.06.25). Der Film ist als Spin-off zur „John Wick“-Reihe angelegt und folgt einer ehemaligen Ballerina, die auf Rache sinnt. Die Hauptrolle spielt Ana de Armas („Blonde“).
    • 28 Years Later (19.06.25). Das Zombie-Horror-Genre erhält eine Fortsetzung der berühmten „28 Days Later“-Reihe. Danny Boyle führt erneut Regie, verfasste mit Alex Garland das Drehbuch – und Cillian Murphy ist wieder in der Hauptrolle zu sehen.
    • M3GAN 2.0 (26.06.25). Der Horror um die Roboterpuppe M3GAN geht weiter und verspricht erneut spannenden, technikfokussierten Schrecken.
    • Jurassic World: Die Wiedergeburt (02.07.25). Die Fortsetzung soll fünf Jahre nach „Jurassic World: Dominion“ spielen. Mit dabei sind unter anderem Scarlett Johansson und Mahershala Ali.
    • Superman (10.07.25). Superman kehrt zurück auf die Leinwand: Der Film von James Gunn folgt einem jungen Superman/Clark Kent, der versucht, sein kryptonisches Erbe mit seiner menschlichen Erziehung in Smallville zu vereinen. David Corenswert übernimmt die Hauptrolle.
    • The Fantastic Four: First Steps (24.07.25). Der Film um das beliebte Superhelden-Team soll die sechste Phase des Marvel Cinematic Universe einleiten.
    • Das Kanu des Manitu (14.08.25). Michael „Bully“ Herbigs erfolgreiche Western-Komödie erhält nach über 20 Jahren eine Fortsetzung.
    • Frankensteins Braut (02.10.25). Das legendäre Monster sucht in Maggie Gyllenhaals Neuinterpretation des Klassikers von Mary Shelley eine Partnerin. Mit dabei sind Christian Bale und Jessie Buckley.
    • Michael (02.10.25). Auch eine Filmbiografie über das Leben von Michael Jackson – mit dessen Neffen Jafaar Jackson in der Hauptrolle – kommt 2025 auf das Kinopublikum zu.
    • Tron 3 (09.10.25). Die Rückkehr ins Tron-Universum findet zur Freude der Fans mit Jeff Bridges statt. Jared Leto, Evan Peters und Greta Lee sind in den Hauptrollen zu sehen.
    • Five Nights at Freddy’s 2 (04.12.25). Die düstere Welt der animatronischen Horrorfiguren geht weiter – Horror-Fans sind gespannt, wie das Spiel-Franchise auf der Leinwand weiterentwickelt wird.
    • Avatar: Fire and Ash (17.12.25). James Cameron schlägt das neue Kapitel in seinem Epos auf – auch die nächste Fortsetzung verspricht vor allem beeindruckende CGI-Effekte und fantastische Welten.
    • Spongebob Movie: Search for Squarepants (18.12.25). Auch der kultige Kinderheld Spongebob Schwammkopf kehrt voraussichtlich 2025 mit einem neuen Abenteuer zurück.

    Die meist erwarteten Filme 2025 – und wo sie zu sehen sind

    Die untenstehende Liste enthält die meist erwarteten Filme des Jahres 2025, geordnet nach Zeitpunkt ihres Erscheinens. Außerdem verrät unser fortlaufend aktualisierter Überblick, bei welchen Anbietern man sie sehen kann, sobald sie zum Streamen verfügbar sind.

  • Serien wie „Arcane“: Streaming-Tipps zur „League of Legends“-Serie – und wo es sie zu sehen gibt

    Serien wie „Arcane“: Streaming-Tipps zur „League of Legends“-Serie – und wo es sie zu sehen gibt

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Gelegentlich gibt es Serien, die die Grenzen ihres Genres verschieben: „Arcane“, die animierte Streaming-Serie, deren zweite Staffel am 09. November 2024 auf Netflix startet, ist so eine. Denn die Serie nach einer Idee von Christian Linke und Alex Yee stellte unter Beweis, wie gelungen Videospieladaptionen nicht nur in visueller Hinsicht, sondern auch im Hinblick auf die Tiefe der Figurenzeichnung und das Storytelling sein können.

    In „Arcane“, das im Universum von „League of Legends“ spielt, dreht sich alles um zwei unterschiedliche Stadtteile. Die wohlhabende Stadt Piltover, geprägt von Fortschritt und einer neuen „Hextech“-Technologie, thront über dem rauen Unterstadt-Distrikt Zhaun. Während die Oberstadt in Wohlstand lebt, kämpfen die Menschen in Zhaun unter schweren Bedingungen um ihr Überleben. Zwischen beiden Welten brodelt ein zerbrechlicher Frieden, der bald zu eskalieren droht. Im Zentrum der spannungsgeladenen Geschichte stehen die Schwestern Vi und Jinx, deren gegensätzliche Wege sie in ganz unterschiedliche Rollen treiben.

    Für Fans von „Arcane“ gibt es einige weitere Serien, die mit ihren komplexen Charakteren, ausgefeilten Welten und faszinierenden Geschichten ähnliche Qualitäten haben. Die Übersicht am Ende der Liste verrät, bei welchen Streaming-Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

    1. „Blue Eye Samurai“ (2023)

    In der kraftvollen Erzählung, angesiedelt im feudalen Japan, verfolgt eine junge Schwertkämpferin ihren Racheplan gegen die Mächtigen, die ihre Familie zerstörten. Die Serie verbindet epische Kämpfe mit einer facettenreichen Protagonistin und beleuchtet Fragen nach Identität und Vergeltung – Elemente, die auch in „Arcane“ eine zentrale Rolle spielen.

    2. „Berserk“ (1997 und 2016)

    In einem von Gewalt und Krieg zerrissenen mittelalterlichen Reich kämpft der Einzelgänger Guts gegen übernatürliche Kreaturen und seine eigenen Dämonen. Die düstere Atmosphäre und das zentrale Motiv der persönlichen Rache, gepaart mit der schmerzhaften Zerrissenheit der Charaktere, machen die Serie interessant für jene, die von der beklemmenden und dennoch faszinierenden Welt in „Arcane“ begeistert waren.

    3. „Pantheon“ (2022)

    In der Sci-Fi-Serie, die auf Kurzgeschichten von Ken Liu basiert, entdeckt eine Jugendliche, dass der Geist ihres verstorbenen Vaters als digitale Intelligenz weiterexistiert. Was als Familiengeschichte beginnt, entpuppt sich bald als Konflikt mit globalen Dimensionen, in dem Mensch und Maschine aufeinandertreffen. Mit der eindringlichen Auseinandersetzung um Fortschritt und Ethik spiegelt „Pantheon“ die moralischen Zwiespalte wider, die auch in „Arcane“ aufgemacht werden.

    4. „Cyberpunk: Edgerunners“ (2022)

    In der dystopischen Zukunft von Night City kämpft der junge David um sein Überleben und verliert sich in der Welt der Cyberkriminalität. Zwischen Mensch und Maschine begibt er sich auf eine gefährliche Reise in das Herz der Metropole. Die Serie, die auf „Cyberpunk 2077“ basiert, bietet wie „Arcane“ eine faszinierende, technologische Welt voller Gewalt.

    5. „The Legend of Vox Machina“ (2022)

    In einer Fantasy-Welt voller Magie und Monster schließt sich eine Gruppe Außenseiter zusammen, um eine tödliche Bedrohung zu bekämpfen. Die Serie kombiniert humorvolle, teils düstere Abenteuer mit Fokus auf die tiefen Bindungen zwischen den Charakteren. Innerhalb einer heroischen Erzählung beschwört „The Legend of Vox Machina“ eine ähnlich intensive Gruppendynamik wie „Arcane“.

    6. „Blood of Zeus“ (2020)

    Die Fantasy-Serie folgt dem jungen Halbgott Heron, der in eine große Schlacht zwischen Menschen und Dämonen hineingezogen wird. Als er von seiner göttlichen Abstammung erfährt, stellt er sich mit neuen Kräften den dunklen Mächten, die sein Land bedrohen. Die düstere Atmosphäre, die epische Handlung und die Frage nach dem Platz des Individuums in einer feindlichen Welt erinnert mitunter an „Arcane“.

    7. „Castlevania“ (2017-2021)

    Die Serie, ebenfalls inspiriert von der klassischen Videospielreihe, erzählt die Geschichte des Vampirjägers Trevor Belmont, der mit Verbündeten wie der Magierin Sypha und dem Halbvampir Alucard gegen Dracula und seine Dämonenarmee kämpft, um die Menschheit zu retten. Die Serie baut eine dunkle Fantasy-Welt auf, die den Fans von „Arcane“ ebenfalls gefallen dürfte, und greift zentrale Themen wie den Kampf zwischen Gut und Böse auf.

    8. „Dota: Dragon’s Blood“ (2021)

    Wie „Arcane“ basiert auch „Dota: Dragon’s Blood“ auf einem Videospiel und bietet eine Fantasywelt voller dramatischer Kämpfe. Die Serie begleitet den Drachenritter Davion, der ungewollt in einen alten Konflikt hineingezogen wird. Mit der Prinzessin Mirana an seiner Seite muss er sich schier übermächtigen Kräften stellen.

    9. „Dragon Age: Absolution“ (2022)

    DieSerie, die auf der beliebten Spielereihe „Dragon Age“ basiert, folgt einer Gruppe von Außenseitern, die in einer von Magie und politischen Intrigen durchdrungenen Welt eine gefährliche Mission übernehmen. Mit moralisch ambivalenten Figuren erinnert sie an die finstere Atmosphäre und das komplexe Beziehungsgeflecht von „Arcane“.

    10. „Vampire in the Garden“ (2022)

    Die Anime-Serie schildert die verbotene Freundschaft zwischen einem jungen Mädchen und einer Vampirin in einer Welt, in der Menschen und Vampire erbitterte Feinde sind. Die komplizierte Dynamik zwischen den beiden und die Frage nach Zugehörigkeit und Verrat erinnern an die komplexe Beziehung zwischen Vi und Jinx.

    Weitere Serien wie „Arcane“ – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste enthält diese und weitere Streaming-Tipps rund um „Arcane“. Die Übersicht verrät außerdem, wie man sie derzeit auf Netflix, bei Prime Video und anderen Anbietern streamen kann.

  • Filme wie „The Substance“: Streaming-Tipps zum Body-Horror-Film von Coralie Fargeat – und wo es sie zu sehen gibt

    Filme wie „The Substance“: Streaming-Tipps zum Body-Horror-Film von Coralie Fargeat – und wo es sie zu sehen gibt

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Was würde passieren, wenn wir eine jüngere und makellose Version unseres Selbst aus uns selbst erschaffen könnten? Dieses Gedankenspiel liegt dem brachialen Body-Horror-Film „The Substance“ zu Grunde: Die 50-jährige Schauspielerin Elisabeth Sparkle (Demi Moore) verliert aufgrund ihres Alters ihren Job als TV-Aerobic-Trainerin und nutzt ein ominöses Serum, um ein zweites Ich (Margaret Qualley) aus sich erwachsen zu lassen. Doch das Experiment hat dramatische körperliche Folgen, die die Regisseurin Coralie Fargeat in grotesken Bildern zeigt.

    Während manche in „The Substance“ eine wirkungsvolle Kritik am Jugendwahn der Gesellschaft und dem Druck von Schönheitsidealen sehen, bemängeln andere Fargeats Ansatz als ärgerliche Reproduktion dieser Missstände. Feststeht allerdings, dass kaum ein Film in diesem Jahr eine derartige Aufmerksamkeit erregte. Für alle, die mehr Filme wie „The Substance“ sehen möchten, haben wir eine Liste mit Streaming-Tipps zusammengestellt, die ähnliche Motive aufgreifen, sich durch eine vergleichbare Atmosphäre auszeichnen oder ebenfalls im „Body Horror“-Genre anzusiedeln sind.

    1. „Titane“ (2021)

    Julia Ducournaus „Titane“ ist ein junger Höhepunkt im Bereich des „Body Horror“ und war der überraschende Sieger bei den 74. Filmfestspielen von Cannes. Der Film erzählt die Geschichte einer Frau (Agathe Rousselle), die nach einer traumatischen Kopfverletzung eine ungewöhnliche Verbindung zu Autos entwickelt und mehrere radikale Transformationen durchlebt. Auch hier wird der weibliche Körper zum Schauplatz extremer Veränderungen – und anders als bei „The Substance“ ist die feministische Lesart keine bloße Option.

    2. „Crimes of the Future“ (2022)

    David Cronenberg, unbestrittener Meister des Body Horrors, entfaltet in „Crimes of the Future“ eine erschreckende Vision der Zukunft. Viggo Mortensen, Léa Seydoux und Kristen Stewart spielen zentrale Rollen in einer Welt, in der der menschliche Körper zum Experimentierfeld technologischer Entwicklungen wird. Denn mit den neuen Möglichkeiten kommt auch ein neues Müssen: Der Zwang, sich ständig neu zu erfinden und zu optimieren, ist das, worum es eigentlich geht.

    3. „Dead Ringers“ (2023, Serie)

    Apropos Cronenberg: Die Serienadaption seines Klassikers „Die Unzertrennlichen“ verlagert den Fokus des Filmes auf ein weibliches Zwillingspaar, gespielt von Rachel Weisz, das im Bereich der Gynäkologie agiert und sich ebenfalls an Körpermanipulation versucht. Wie „The Substance“ thematisiert auch „Dead Ringers“ die Implikationen, die mit dem Willen zur absoluten Kontrolle über den menschlichen Körper einhergehen – und fügt dabei eine feministische Perspektive hinzu, die den Umgang der Gesellschaft mit dem Thema „Geburt“ hinterfragt.

    4. „Black Swan“ (2010)

    Darren Aronofskys „Black Swan“ erzählt von der jungen Ballerina Nina (Natalie Portman), die in ihrem Streben nach Perfektion in den Wahnsinn abdriftet. Der vielfach oscarprämierte Psychothriller handelt ebenso wie „The Substance“ von der Besessenheit mit dem eigenen Körper, dem letztlichen Zerbrechen daran – und damit vom hohen Preis der Selbstoptimierung.

    5. „Lux Æterna“ (2019)

    Gaspar Noés „Lux Æterna“ ist ein filmisches Experiment, das sich sowohl visuell als auch inhaltlich über den Rahmen des konventionellen Kinos hinausbewegt. Die Handlung dreht sich um zwei Schauspielerinnen, gespielt von Béatrice Dalle und Charlotte Gainsbourg, die während eines chaotischen Filmdrehs mit zunehmend surrealen und psychologischen Spannungen konfrontiert werden. Dalle, die im Film eine Version ihrer selbst spielt, führt Regie bei einem Film über Hexenverbrennungen, doch das eigentliche Geschehen entfaltet sich hinter den Kulissen, wo der Dreh zunehmend aus den Fugen gerät. Die Figuren kämpfen mit der Desintegration ihrer Persönlichkeit und der Kontrolle durch äußere Kräfte – im Fall von Noé sind es der unerbittliche Produktionsapparat und die patriarchalen Strukturen der Filmindustrie.

    6. „Sick of Myself“ (2022)

    Anderes Genre, ähnliches Thema: Kristoffer Borglis Tragikomödie erzählt von der selbstsüchtigen Signe, die bereit ist, extreme Maßnahmen zu ergreifen, um im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Der Film nutzt, ähnlich wie „The Substance“, den menschlichen Körper als Medium, um gesellschaftliche und psychologische Abgründe rund um das Thema Selbstoptimierung und -inszenierung zu erkunden.

    7. „Men“ (2022)

    Alex Garlands „Men“ folgt, mit Jessie Buckley in der Hauptrolle, einer jungen Frau in eine abgeschiedene englische Landschaft, wo diese nach dem Tod ihres Mannes versucht, ihre Trauer zu verarbeiten. Die bedrohlichen männlichen Figuren, die sie dort umgeben, reflektieren die gefährlichen Aspekte des Patriarchats, die auch in „The Substance“ thematisiert werden.

    8. „Antichrist“ (2009)

    In Lars von Triers „Antichrist“ wird die Geschichte eines Ehepaars erzählt, das nach dem tragischen Tod ihres Kindes in eine abgelegene Waldhütte zieht. Charlotte Gainsbourg und Willem Dafoe spielen die namenlosen Protagonisten, die sich in einem destruktiven Kreislauf aus Schuld, Schmerz und psychischer Zerrüttung verfangen. Während der Ehemann versucht, seine Frau durch Konfrontationstherapie zu heilen, verliert sich ihre Beziehung in einer Abwärtsspirale von Gewalt, Wahnsinn und archaischer Naturverbundenheit. Die Erzählung ist durchsetzt von verstörenden Bildern und symbolträchtigen Szenen, die den weiblichen Körper, Sexualität und die zerstörerische Kraft der Natur ins Zentrum rücken.

    Filme wie „The Substance“ – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste enthält diese und weitere Streaming-Tipps rund um „The Substance“. Außerdem verrät die Übersicht, bei welchen Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Spaßige Slasher und tiefgründiger Horror: 15 Filmtipps zu Halloween – und wo man sie streamen kann

    Spaßige Slasher und tiefgründiger Horror: 15 Filmtipps zu Halloween – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Wenn die Tage kürzer und die Schatten länger werden, ist es an der Zeit für einen Horror-Marathon. Insbesondere Halloween ist der ideale Anlass, um filmisch tief in alle Facetten der menschlichen Ängste einzutauchen. Egal ob du auf der Suche nach Streaming-Tipps für einen gruseligen Filmabend mit Freunden bist, Horrorfilme mit Tiefgang bevorzugst oder lieber einen Klassiker des Genres sehen möchtest – in unserer Liste ist für jeden Geschmack etwas dabei.

    Gruselige Unterhaltung für den TV-Abend mit Freunden

    • „Talk to Me“ (2023)In „Talk to Me“ experimentiert eine Gruppe von Freunden mit einer einbalsamierten Hand, die übernatürliche Kräfte entfaltet. Ein eher unterhaltsamer denn wirklich verstörender Horrorfilm, der Schockmomente mit schwarzem Humor kombiniert.
    • „M3GAN“ (2022)„M3GAN“ erzählt von einer KI-Puppe, die als Begleiterin für Kinder entwickelt wurde – sich dann aber als überaus bedrohlich erweist. Der Film verbindet spannende Action mit einer kritischen Betrachtung von Technologie.
    • „Speak No Evil“ (2022)Christian Tafdrups „Speak No Evil“ thematisiert die düstere Seite menschlicher Beziehungen: Ein dänisches Paar reist in die Niederlande, um Urlaubsbekanntschaft zu besuchen – stattdessen aber eine grausame Tour de Force erlebt. Mit seiner eindringlichen Atmosphäre sorgt dieser Psychothriller für Nervenkitzel.
    • „Midsommar“ (2019)Ari Asters „Midsommar“ folgt einer Gruppe von Freunden, die zu einem schaurigen Sommerfest in Schweden reisen, nur um in einen unheimlichen Kult hineingezogen zu werden. Der Film bietet eine einzigartige Mischung aus Horror, „WTF?“-Momenten und visuell beeindruckenden Bildern. Mit Florence Pugh in der Hauptrolle.
    • „Censor“ (2021)„Censor“ ist eine Hommage an die Horrorfilme der 1980er Jahre und kreist um Themen wie Trauma und Erinnerung. Die Zensorin, gespielt von Niamh Algar, wird von den Filmen, die sie bewertet, plötzlich besessen.

    Verstörender Horror mit Tiefgang

    • „Hatching“ (2022)In „Hatching“ findet ein junges Mädchen ein mysteriöses Ei, aus dem eine unheimliche Kreatur schlüpft. Der Film thematisiert Schönheitsstandards ebenso wie eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung und taucht dabei tiefer in psychologische Gefilde ein.
    • „Mother!“ (2017)Darren Aronofskys „Mother!“ erzählt die Geschichte einer Frau (Jennifer Lawrence), deren ruhiges Leben durch das plötzliche Erscheinen von Gästen gestört wird. Der Film ist ein fesselndes, symbolisches Horrorszenario, das Fragen zu Schöpfung und Zerstörung aufwirft.
    • „Wir“ (2019)Jordan Peeles „Wir“ folgt einer Familie, die von ihren Doppelgängern heimgesucht wird und thematisiert gesellschaftliche Spaltungen und soziale Ungleichheit. Lupita Nyong'o ist in der Hauptrolle zu sehen.
    • „The Nightingale“ (2018)Jennifer Kents „The Nightingale“ ist ein kraftvoller, aber auch erbarmungslos harter Film, der im kolonialen Australien spielt und die Geschichte einer jungen irischen Sträflingsfrau erzählt, die Rache an ihrem Peiniger sucht. Der Film behandelt Themen wie Trauma, Kolonialismus und Geschlechtergewalt – mit Aisling Franciosi und Sam Claflin.
    • „Hereditary“ (2018)„Hereditary“, von Ari Aster, ist ein Meisterwerk des psychologischen Horrors, das sich mit Familiengeheimnissen, Trauer und Trauma auseinandersetzt. Ein eindringliches Filmerlebnis, das lange nachhallt – mit einer beeindruckenden Toni Collette.

    Horrorklassiker zu Halloween

    • „Halloween“ (1978)John Carpenters „Halloween“ gilt als einer der einflussreichsten Slasher-Filme aller Zeiten und etabliert die ikonische Figur Michael Myers. Die Handlung folgt seiner Jagd auf die junge Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) in der kleinen Stadt Haddonfield, während der Halloween-Nacht. Carpenters meisterhafter Einsatz eines minimalistischen Sounddesigns macht diesen Klassiker zu einem zeitlosen Erlebnis.
    • „Saw“ (2004)„Saw“ revolutionierte das Horrorgenre mit seiner cleveren Prämisse und schockierenden Wendungen. Die Geschichte des ersten Films dreht sich um zwei Männer, die von einem sadistischen Mörder, bekannt als Jigsaw, gefangen genommen wurden und nun von ihm gezwungen werden, ihre moralischen Grenzen zu überschreiten.
    • „Rosemary's Baby“ (1968)In Roman Polanskis „Rosemary's Baby“ meint die Protagonistin Rosemary (Mia Farrow) von einem unheimlichen Kult verfolgt zu werden, der ihr ungeborenes Kind für finstere Zwecke beanspruchen will. Der Film beleuchtet Ängste um Mutterschaft, Isolation und Manipulation. Polanskis überträgt die Paranoia der Protagonistin auf das Publikum und fesselt bis zur letzten Minute.
    • „Scream“ (1996)Wes Cravens „Scream“ revolutioniert das Slasher-Genre mit seiner selbstbewussten, meta-humorvollen Herangehensweise an Horrorfilmklischees. Der Film folgt einer Gruppe von Teenagern, die in einer Stadt leben, in der ein maskierter Killer sein Unwesen treibt, während sie versuchen, die Regeln des Genres zu überleben.
    • „The Blair Witch Project“ (1999)„The Blair Witch Project“, von Daniel Myrick und Eduardo Sánchez, ist ein Pionier des Found-Footage-Horrors. Der Film folgt drei Studenten, die in den Wäldern von Maryland nach der Blair-Hexe suchen, und nutzt einen dokumentar-ähnlichen Stil, um eine authentische, beängstigende Atmosphäre zu schaffen.

    Horrorfilme für Halloween - und wo man sie streamen kann

    In der untenstehenden Liste erfährst du, bei welchen Anbietern unsere Filmtipps zu Halloween derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Das Schicksal duldet keine Ausnahme: Alle „Final Destination“-Filme im Überblick

    Das Schicksal duldet keine Ausnahme: Alle „Final Destination“-Filme im Überblick

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Kaum ein Horror-Franchise verbindet so konsequent die Lust am Schock mit einer makabren übersinnlichen Idee wie Final Destination. Seit dem Jahr 2000 liefert die Reihe immer wieder Variationen derselben Grundprämisse: Wer dem Tod einmal entkommt, wird ihn früher oder später dennoch treffen. 

    Gerade diese Mischung aus Slasher-Struktur und metaphysischem Grusel macht die Filme so besonders. Die Faszination speist sich nicht zuletzt aus der Kreativität, mit der vermeintlich banale Alltagsgegenstände in tödliche Fallen verwandelt werden. 

    Mit dem sechsten Teil, Final Destination: Bloodlines (2025), feiert die Reihe nach 14 Jahren ein Comeback und beweist, dass die Formel noch immer funktioniert. Ein Überblick über das Franchise – inklusive Einordnung, welche Teile sich besonders lohnen.

    Final Destination (2000)

    Der Auftaktfilm von James Wong setzte den Ton für das gesamte Franchise. Alex Browning (Devon Sawa) hat eine Vision vom Absturz seines Flugzeugs und rettet sich und einige Freunde. Doch das Überleben währt nicht lange: Der Tod holt sich die Geretteten auf perfide Weise zurück. 

    Die Stärke des Films liegt weniger in Blutorgien, sondern in der schleichenden Spannung – jede alltägliche Situation wird zur potenziellen Falle. Final Destination war 2000 frisch, clever und bot eine Metaebene, die das Publikum fesselte: Man wusste, dass der Tod unvermeidlich ist – aber nicht, wann und wie er zuschlägt. Ein stilprägender Auftakt, der sich bis heute für witzig-gruslige Horrorfilmabende mit Freunden eignet.

    Final Destination 2 (2003)

    David R. Ellis’ Fortsetzung machte das Konzept noch größer – und noch spektakulärer. Die Eröffnung mit der Massenkarambolage auf der Autobahn gilt bis heute als eine der eindrucksvollsten Anfangssequenzen des Genres. Kimberly (A.J. Cook) erkennt die drohende Katastrophe, doch die Rettung bringt ihr und ihren Freunden nur einen Aufschub. 

    Der Film baut klug auf den Regeln des ersten Teils auf und treibt die makabere Logik weiter. Zwar wirkt die Figurenzeichnung dünner als zuvor, doch die Einfälle, wie der Tod seine Opfer holt, sind kreativ und nervenaufreibend. Final Destination 2 hat sich als etwas “trashige” Fortsetzung seinen Platz als Fanliebling durchaus verdient.

    Final Destination 3 (2006)

    Zurück unter der Regie von James Wong legt der dritte Teil den Fokus stärker auf ein jugendliches Publikum und den popkulturellen Zeitgeist. Mary Elizabeth Winstead überzeugt als Wendy, die eine tödliche Achterbahnfahrt vorausahnt. Auch wenn die Story vertraute Bahnen geht, zehrt der Film doch vom cleveren Einsatz von Vorzeichen: Fotos verraten, wie die Opfer sterben könnten – ein Kniff, der Spannung erzeugt. 

    Final Destination 3 ist härter, blutiger und visuell kreativer als seine Vorgänger. Echte Substanz sucht man auch hier vergeblich, doch für Slasher-Fans ist er ein solider, stilbewusster Beitrag zur Reihe.

    Final Destination 4 – Death Trip 3D (2009)

    Der vierte Teil, wieder inszeniert von David R. Ellis, setzt stark auf 3D-Effekte – und verliert dabei etwas den erzählerischen Kern. Die Eröffnung am NASCAR-Rennen liefert zwar Action, doch die Figuren bleiben blass und austauschbar. Der Fokus liegt fast ausschließlich auf Schauwerten: Blutfontänen, Splitter, Explosionen – alles auf maximale Effekthascherei getrimmt. Das Resultat: ein eher uninspirierter Aufguss der bekannten Formel. 

    Für Hardcore-Fans mag das Kuriositätenkabinett des Todes noch unterhaltsam sein, allerdings ist Final Destination 4 der wohl schwächste Teil der Reihe. Death Trip 3D bleibt ein Beleg dafür, dass Spektakel (ganz) ohne Substanz zu schnell verpufft.

    Final Destination 5 (2011)

    Mit Steven Quale bekam die Reihe 2011 eine neue Handschrift – und die tat ihr gut. Die Brückeneinsturz-Sequenz gehört zu den besten Openings der gesamten Serie: packend inszeniert und voller nervenaufreibender Details. Die Geschichte um Sam (Nicholas D’Agosto) und seine Kollegen ist zwar vertraut, doch das Finale bringt eine überraschende Wendung, die die gesamte Reihe elegant zusammenbindet. 

    Final Destination 5 beweist, dass das Konzept nicht ganz auserzählt ist – wenn es mit frischem Blick umgesetzt wird. Der fünfte Teil galt als ein (zumindest halbwegs) würdiges Finale, das die Reihe würdevoll hätte beenden können – bis Bloodlines kam.

    Final Destination: Bloodlines (2025)

    14 Jahre nach dem letzten Teil liefert das Regie-Duo Zach Lipovsky und Adam B. Stein mit Final Destination: Bloodlines eine erstaunlich gelungene Rückkehr. Im Zentrum steht die Studentin Stefanie (Kaitlyn Santa Juana), die von Albträumen verfolgt wird und in ihre Heimat zurückkehrt. Statt bloß Variationen bekannter Muster bietet der Film eine Familiengeschichte, die das Schicksal über Generationen hinweg verknüpft. 

    Die Tode sind erneut kreativ, aber nicht bloß Spektakel: Oft steckt eine bedrückende Symbolik dahinter. Gerade weil der Film alte Regeln respektiert und zugleich neue Aspekte hinzufügt, ist er eine durchaus passende Weiterführung. Bloodlines beweist: Das Franchise lebt – fragt sich nur, wie lange noch.

  • „Insidious“ im Überblick: Alle Filme in chronologischer Reihenfolge

    „Insidious“ im Überblick: Alle Filme in chronologischer Reihenfolge

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Übernatürliche Phänomene, außerkörperliche Erfahrungen der besonders beunruhigenden Art und eine dunkle Zwischenwelt namens „Ewigreich“: Mit Insidious haben Regisseur James Wan und Drehbuchautor Leigh Whannell eine der bekanntesten Horrorreihen des 21. Jahrhunderts geschaffen. Schon durch ihre Zusammenarbeit bei Saw (2004) und Dead Silence (2007) galt das Duo als Garant für atmosphärisch verdichteten Schrecken.

    Ihre nächste Saga dreht sich um die Familie Lambert und deren Verbindung zum „Ewigreich“, einer Dimension zwischen Leben und Tod, in der Dämonen lauern. Wer sich erstmals mit der Reihe auseinandersetzt, sollte wissen: Die Handlung folgt einer anderen Reihenfolge als die Veröffentlichung. Wer die Geschichte gerne in chronologischer Reihenfolge sehen möchte, sollte folgendermaßen vorgehen:

    1. Insidious: Chapter 3 (2015, Prequel)
    2. Insidious: The Last Key (2018, Prequel)
    3. Insidious (2010)
    4. Insidious: Chapter 2 (2013)
    5. Insidious: The Red Door (2023)

    1. Insidious (2010)

    Mit dem ersten Teil setzen James Wan und Leigh Whannell neue Maßstäbe für den modernen Spukhausfilm. Erzählt wird die Geschichte der Familie Lambert, deren Sohn Dalton in ein unerklärliches Koma fällt. Schnell wird klar, dass sein Geist in der Zwischenwelt „Ewigreich“ gefangen ist. Rose Byrne und Patrick Wilson verkörpern die Eltern, die panisch versuchen, ihren Sohn zurückzuholen – unterstützt von Medium Elise Rainier. Atmosphärisch dicht, mit sparsam eingesetzten, aber wirkungsvollen Schockmomenten, brachte Insidious klassischen Geisterhorror zurück auf die Leinwand. Wer subtileren Grusel à la The Others oder Poltergeist statt Blutorgien schätzt, findet hier ein modernes Genre-Highlight.

    2. Insidious: Chapter 2 (2013)

    Die direkte Fortsetzung setzt nahtlos an die Ereignisse des ersten Films an: Die Familie Lambert wirkt nach außen gefasst, doch an Josh ist seine Begegnung im Ewigreich nicht spurlos vorbeigegangen. Bald mehren sich Hinweise, dass er von einer bösartigen Präsenz kontrolliert wird. Insidious: Chapter 2 erweitert geschickt die Mythologie der Reihe, ist aber auch stärker von Rückblenden geprägt, was den Spannungsbogen spürbar ausbremst. Ähnlich wie bei Sinister 2, das den Schrecken des Vorgängers durch mehr Hintergrund ergänzte, liegt der Reiz stärker im Verstehen von Zusammenhängen. Für Fans, die tiefer in die Vorgeschichte von Josh eintauchen wollen, bleibt der Film dennoch unverzichtbar – auch wenn er weniger originell wirkt als das Original.

    3. Insidious: Chapter 3 (2015)

    Der dritte Teil ist eigentlich ein Prequel und konzentriert sich auf die junge Quinn Brenner, die versucht, Kontakt zu ihrer verstorbenen Mutter aufzunehmen. Statt Trost zieht sie jedoch eine gefährliche Kreatur an, die sie heimsucht. Im Mittelpunkt steht besagte Elise Rainier, die zunächst widerwillig eingreift und damit zum Medium wird. Insidious: Chapter 3 punktet durch eine intime Atmosphäre und eine gelungene Einführung von Elise’ Team (Leigh Whannell und Angus Sampson). Damit besticht auch dieser Teil der Reihe weniger durch Innovation, als durch das Ausleuchten einer Hintergrundgeschichte und weiterer Plotbausteine. 

    4. Insidious: The Last Key (2018)

    Im vierten Teil steht erneut Elise im Mittelpunkt – diesmal kehrt sie in ihr Kindheitshaus zurück, um sich einem neuen, furchterregenden Dämon zu stellen. Rückblenden zeigen, wie ihre übernatürlichen Fähigkeiten schon früh ihr Leben prägten. Atmosphärisch bewegt sich der Film zwischen klassischem Haunted-House-Horror und psychologischem Familiendrama. Die Handlung ist etwas vorhersehbar, doch Insidious: The Last Key gibt der Figur Elise mehr emotionale Tiefe und erklärt, wie sie zur Schlüsselfigur der Reihe wurde. Wer Wert auf Charakterentwicklung legt, findet hier mehr als in den stärker auf Schocks ausgerichteten Vorgängern.

    5. Insidious: The Red Door (2023)

    Zehn Jahre nach Insidious: Chapter 2 setzt Patrick Wilson – erstmals auch als Regisseur – die Geschichte der Lamberts fort. Dalton ist inzwischen College-Student, als ihn Visionen aus dem Ewigreich wieder heimsuchen. Gemeinsam mit seinem Vater Josh muss er den alten Fluch endgültig brechen und die titelgebende „rote Tür“ schließen. Insidious: The Red Door punktet vor allem durch seine Coming-of-Age-Komponente, die den Schrecken geschickt mit Familienkonflikten verbindet. Auch hier ist Vieles vorhersehbar, doch der Film schließt die Lambert-Saga durchaus auf stimmige Weise ab. Besonders für Fans der ersten beiden Teile ist er trotz aller Schwächen ein würdiges Finale mit nostalgischer Note.

  • Der Streaming-Guide zu „Tanz der Teufel“: Alle Filme, die Serie – und wo man sie derzeit sehen kann

    Der Streaming-Guide zu „Tanz der Teufel“: Alle Filme, die Serie – und wo man sie derzeit sehen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Trotz, oder wohl treffender wegen seines brutalen Rufes wurde diese Reihe schnell zum Kult. Mit grotesken Schockmomenten und einer unverblümten Darstellung von Gewalt sorgte insbesondere der erste Teil, „Tanz der Teufel“ (Originaltitel: The Evil Dead, 1981) für Kontroversen und war in Deutschland noch bis vor wenigen Jahren auf der Liste der jugendgefährdenden Medien geführt.

    Dennoch führte der überraschende finanzielle Erfolg der Low-Budget-Produktion dazu, dass die später als „Evil Dead“ bekannte Reihe kontinuierlich erweitert wurde. Dieser Streaming-Guide gibt einen Überblick über alle Filme und Serien, die sie umfasst. Außerdem verrät die Liste am Ende, bei welchen Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

    „Tanz der Teufel“: Die Filme der ursprünglichen Trilogie

    Die unter der Regie von Sam Raimi („Doctor Strange in the Multiverse of Madness“) entstandene Trilogie thematisiert die absurd-traumatische Reise von Ash Williams (Bruce Campbell), der gegen die übernatürlichen Kräfte kämpft, die aus dem Necronomicon, einem verfluchten Buch, erwachsen.

    Während „Tanz der Teufel“ den Zuschauer in eine düstere Atmosphäre eintauchen lässt, die von klaustrophobischer Spannung geprägt ist, setzt die Fortsetzung „Evil Dead II“ (1987) stärker auf eine Mischung aus Horror und Humor. Der dritte Teil, „Armee der Finsternis“ (1991), lenkt die Geschichte wiederum in die Richtung einer surreal-fantastischen Abenteuergeschichte.

    1. „Tanz der Teufel“ (Originaltitel: The Evil Dead, 1981). Eine Gruppe von fünf Freunden reist zu einer abgelegenen Hütte im Wald, wo sie das besagte mysteriöse Buch, das „Necronomicon“, finden. Durch das Vorlesen daraus werden dämonische Kräfte freigesetzt, die Besitz von ihnen ergreifen und sich gegenseitig angreifen lassen.
    2. „Tanz der Teufel II – Jetzt wird noch mehr getanzt“ (Originaltitel: Evil Dead II: Dead by Dawn, 1987). Ash Williams kehrt zur Hütte zurück, um seine Vergangenheit zu konfrontieren, wird jedoch erneut von den bösen Mächten des Necronomicons verfolgt. In einem verzweifelten Kampf um sein Überleben kämpft Ash gegen seine eigenen Dämonen und verwandelt sich vom Opfer zum kriegerischen Helden.
    3. „Armee der Finsternis“ (Originaltitel: Army of Darkness, 1992). Ash wird durch die Zeit ins Mittelalter transportiert, wo er gegen eine Armee von Untoten und den mächtigen „Kandarianer“-Dämon kämpft. Um in seine Zeit zurückzukehren, muss er das Necronomicon finden.

    „Evil Dead“: Eine alte Formel neu interpretiert

    Mit großem zeitlichem Abstand zur Trilogie lieferte Regisseur und Drehbuchautor Fede Álvarez („Alien: Romulus“) ein Remake des Originals.

    • „Evil Dead“ (2013). Das Remake von „Tanz der Teufel“ geht einen ernsteren Weg als das Original. Der schwarze Humor, der besonders in den Fortsetzungen präsent war, tritt in den Hintergrund. Auch eine neue Freundesgruppe ersinnt Fede Álvarez, wobei vor allem die Figur Mia (Jane Levy) im Mittelpunkt steht. Ihr Drogenentzug dient nun als Grund für den Aufenthalt in der abgelegenen Waldhütte, in der sie das Necronomicon finden, was den Kampf gegen die Dämonen auch symbolisch auflädt.
    • „Evil Dead Rise“ (2023). Wiederum zehn Jahre später erschein der nun unter der Regie von Lee Cronin entstandene „Evil Dead Rise“. Der weicht von der üblichen „Waldhütten-Szenerie“ ab und verlagert den Horror in familiäre Beziehungen und ein urbanes Umfeld. Beth (Lily Sullivan) reist nach Los Angeles, um ihre ältere Schwester Ellie (Alyssa Sutherland) zu besuchen. Die Freude darüber, ihre Kinder anzutreffen ist groß – doch die heruntergekommene Wohnung und ein mysteriöses Buch wecken schnell ihre berechtigte Besorgnis.
    • Serie: „Ash vs. Evil Dead“ (2015). Abseits der Filme entstand ab 2015 die drei Staffeln umfassende TV-Serie „Ash vs Evil Dead“, die die Geschichte von Ash Williams mit einer Mischung aus Horror und schwarzem Humor rund 30 Jahre nach den Ereignissen der Filme fortsetzt.

    Alle „Tanz der Teufel“-Filme – und wo sie zu sehen sind

    Die untenstehende Liste enthält alle Filme der Reihe, ebenso wie die Serie, und bietet einen Überblick über alle derzeitigen Streaming-Optionen.

  • „A Nightmare on Elm Street“: Alle Filme, Serien und Dokus um Freddy Krueger im Überblick

    „A Nightmare on Elm Street“: Alle Filme, Serien und Dokus um Freddy Krueger im Überblick

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Die meisten Monster lauern im Schatten, doch Freddy Krueger schlägt in der Traumwelt zu: Wes Craven erschuf mit ihm nicht nur eine der berühmtesten Figuren des Horrorkinos, sondern prägte das Slasher-Genre nachhaltig. Mit seinem verbrannten Gesicht, dem rot-grünen Pullover und der Klingenhand wurde Freddy zur Albtraumgestalt einer Horrorgeneration. Das Perfide an seinem Schrecken: Er lässt keinen sicheren Ort mehr zu – selbst der Schlaf kann tödlich sein.

    Inzwischen umfasst die Reihe zahlreiche Filme, ein Crossover, ein Remake, eine Serie und mehrere Dokus. Hier der chronologische Überblick über das gesamte „Elm Street“-Universum – inklusive Einordnungen und Tipps, welche Titel sich besonders lohnen.

    Nightmare – Mörderische Träume (Film, 1984)

    Wes Cravens Nightmare-Original ist bis heute ein Meilenstein des Horrorkinos. Der Film stellt Nancy (Heather Langenkamp) in den Mittelpunkt, die erkennt, dass Freddy Krueger (Robert Englund) Teenager in ihren Träumen ermordet. Das Besondere ist die Idee, die unheilvolle Verschmelzung von Traum- und Realwelt: Jeder Schlaf wird zur Falle. 

    Die Atmosphäre ist intensiv, die Effekte – für die Zeit innovativ – verstärken das Albtraumhafte. Neben Heather Langenkamp ist auch Johnny Depp in einer frühen Rolle zu sehen. Nightmare - Mörderische Träume begründete nicht nur eine langlebige Reihe, sondern auch eine neue Form des Horrors: den psychologischen Slasher, in dem Fantasie selbst tödlich werden kann.

    Nightmare II – Die Rache (Film, 1985)

    Die Fortsetzung von Regisseur Jack Sholder schlug einen anderen Ton an. Jesse (Mark Patton) wird von Freddy heimgesucht, der seinen Körper übernehmen will, um in der realen Welt morden zu können. Nightmare II wurde, anders als sein Vorgänger, zunächst mit einer gewissen Enttäuschung vom Publikum aufgenommen, weil er sich stärker auf psychologische Spannungen konzentriert als auf klassische Slasher-Elemente. 

    Genau das aber macht die Fortsetzung gleichsam so interessant: Später wurde der Film neu gelesen, und gilt inzwischen als ein Stück queere Filmgeschichte. Das liegt vor allem am reichhaltigen Subtext um Körper, Identität und Verdrängung. Die Dokumentation Scream, Queen! (2019) beleuchtet diesen Aspekt und hebt die Bedeutung von Nightmare II für die LGBTQ+-Community hervor. 

    Nightmare 3 – Freddy Krueger lebt (Film, 1987)

    Mit dem dritten Teil kehrte Wes Craven als Drehbuchautor zurück – und das spürt man. Die Handlung verlagert sich in eine psychiatrische Klinik, in der eine Gruppe von Teenagern unter ärztlicher Aufsicht lebt. Gemeinsam lernen sie, Freddy in ihren Träumen entgegenzutreten. Auch Nancy (Heather Langenkamp) ist dabei wieder mit von der Partie, diesmal als Mentorin. Laurence Fishburne ergänzt das Ensemble in einer Nebenrolle. 

    Nightmare 3 gilt – zurecht – als einer der besten der Reihe: Der Film ist visuell einfallsreich, überzeugt mit einem stärkerem Fokus auf Figurenzeichnung und einer packenden Gruppen-Dynamik. Zudem wird hier erstmals die Idee stärker herausgefordert, dass die Traumwelt ein Ort des Widerstands sein kann – ein Gedanke, der das Franchise dann lange begleitete.

    Nightmare on Elm Street 4 (Film, 1988)

    In der dritten Fortsetzung setzt Freddy seine Jagd fort, diesmal gegen Alice (Lisa Wilcox), die eine besondere Fähigkeit entwickelt: Sie kann die Kräfte ihrer verstorbenen Freunde übernehmen. Allerdings legt Nightmare on Elm Street 4 den Fokus weniger auf die Handlung als auf spektakuläre Effekte und surreal gestaltete Traumsequenzen, die teilweise wie eigene Kurzfilme wirken. 

    Anders ausgedrückt: Regisseur Renny Harlin brachte zwar viele visuelle Ideen ein, schafft daraus aber nicht mehr als beklemmendes Effektkino. Damit gilt der vierte Teil als einer der “unterhaltsamsten” der Reihe. Er festigte Freddy weiter als popkulturelle Ikone iund übersetzt die Albtraumlogik in besonders grelle, fast groteske Bilder.

    Freddy’s Nightmares (TV-Serie, 1988–1990)

    Freddy’s Nightmares brachte Freddy im Rahmen einer Anthologie-Serie über zwei Staffeln lang ins Fernsehen: Robert Englund übernahm erneut die Titelrolle und fungierte als eine Art Moderator - vergleichbar mit dem “Crypt Kepper” in Geschichten aus der Gruft. 

    Jede Episode dreht sich um eine eigene Horrorgeschichte, manche davon nehmen direkten Bezug zur Elm Street. Die Serie arbeitete (sichtlich) mit einem begrenzten Budget, auch auf erzählerischer Ebene blieb Freddy’s Nightmares eher konventionell. Dennoch genießt sie heute einen gewissen Kultstatus – nicht zuletzt, weil sie Teil einer Formatwelle war, die Horror in den späten 1980ern im abendlichen TV-Programm etablierte.

    Nightmare on Elm Street 5 – Das Trauma (Film, 1989)

    Im fünften Teil der Filmreihe kehrt Alice zurück, doch nun ist sie schwanger – und Freddy versucht, sich über das ungeborene Kind erneut in die Welt zu schleichen. Die Handlung ist düsterer, surrealer, mit deutlichen Body-Horror-Elementen. Regisseur Stephen Hopkins experimentierte mit stilisierten Bildern und bedrückender Symbolik. 

    Nightmare on Elm Street 5 war wohl ein Versuch, die Reihe mit tieferen Themen – Mutterschaft, Trauma, das Erbe von Gewalt – zu verbinden. Doch so interessant dieser Ansatz auf dem Papier auch klingen mag: Leider wirkt das Ganze letztlich überladen, und bleibt ohne klar erkennbaren roten Faden.

    Freddy’s Finale – Nightmare on Elm Street 6 (Film, 1991)

    Eigentlich wurde der sechste Freddy-Film als „letztes Kapitel“ beworben – dabei blieb es bekanntlich nicht, allerdings erklärt das die andere Herangehensweise. Der Ursprung des Bösewichts steht stärker im Fokus. Aber auch der Ton ist ein anderer: Neben den Horror tritt verstärkt schwarzer Humor. 

    Manche Szenen wirken gar wie eine Parodie: Neben Johnny Depp hat auch Alice Cooper einen Gastauftritt, 3D-Squenzen kommen als (damals neues) Gimmick zum Einsatz und so wirkt Freddy’s Finale wie ein Showspektakel als ein Finale, das seinen Helden mit erzählerischer Substanz verabschieden will. 

    Freddy’s New Nightmare (Film, 1994)

    Auch dieser Titel ist irreführend: Was nach einem Neustart klingt, wurde letztlich zum Abschluss der originalen Nightmare-Reihe. Wes Craven kehrte zurück und setzte eine Meta-Idee um. Die Schauspieler des Originalfilms spielen sich selbst, darunter Heather Langenkamp und Robert Englund. Die Prämisse: Freddy bricht in die reale Welt ein, weil die Filme ihn „am Leben“ halten.

    Das Resultat ist ein experimenteller und selbstreflexiver Horror, der den Film und seine Bedeutung in der Realität effektvoll miteinander verschwimmen lässt. Wes Craven antizipierte mit Freddy’s New Nightmare bereits den Meta-Horror, den er zwei Jahre später mit Scream weiter auf die Spitze treiben sollte. 

    Freddy vs. Jason (Crossover-Film, 2003)

    Mehr Event als klassischer Horrorfilm – und vor allem mehr Spektakel als wirklicher „Kanon“: Freddy vs. Jason erfüllte als lang erwartetes Crossover mit Freitag, der 13. einen Publikumswunsch: Freddy Krueger trifft auf Jason Voorhees. Ersterer manipuliert Letzteren, um zurück in die Albträume zu gelangen – bis sich beide gegen Ende in einem brutalen Duell bekämpfen. 

    Regisseur Ronny Yu setzt stark auf Action und Fan-Service, was den Film weniger gruselig und in seinen Wendungen noch ein wenig abstruser als seine Vorgänger macht. Zumindest für hartgesottene Fans ist das Crossover allerdings spaßiger „Guilty Pleasure“.

    A Nightmare on Elm Street (Remake, 2010)

    Wirklich lange verschwand Freddy aber selbst nach dem Crossover nicht von der Bildfläche: Das Remake von Samuel Bayer versuchte, die Originalgeschichte in ein modernes Gewand zu kleiden. Jackie Earle Haley übernahm die Rolle des Freddy, mit einer realistischer aussehenden, damit noch gruseligen Maske. 

    Die Figurenkonstellation ähnelt dem ersten Film, doch der Ton ist kälter und weniger verspielt, die Atmosphäre besonders düster. Abseits des Visuellen ist das Remake aber mehr Kopie als eine ideenreiche Wiederbelebung. Trotz ordentlicher Kinozahlen konnte er nicht an den Mythos des Originals anknüpfen und blieb ein Einzelversuch.

    Never Sleep Again: The Elm Street Legacy (2010)

    Im selben Jahr erschien allerdings auch eine monumentale, fast vierstündige Dokumentation, die man getrost als „Standardwerk“ über das gesamte Franchise betrachten kann: Regisseurin Danielle Harris und ihr Team beleuchten minutiös jeden Film, angefangen bei Cravens Original von 1984 bis hin zu den späteren Fortsetzungen. 

    Neben Interviews mit Schauspielern wie Heather Langenkamp, Robert Englund und Wes Craven selbst kommen auch Drehbuchautoren, Effektkünstler und Produzenten zu Wort. Besonders wertvoll sind die vielen Anekdoten vom Set, die den Entstehungsprozess der Filme greifbar machen und verdeutlichen, wie viel Leidenschaft – und manchmal auch Chaos – in der Reihe steckte. Never Sleep Again ist detailreich, emotional und zumindest für langjährige Fans der Reihe wohl absolut sehenswert.

    Scream, Queen! My Nightmare on Elm Street (2019)

    Die Dokumentation Scream, Queen! richtet den Fokus wiederum auf einen lange unterschätzten Teil der Reihe: Nightmare II – Die Rache (1985). Im Zentrum steht Hauptdarsteller Mark Patton, der nach dem Film mit einer Art „queerem Subtext-Skandal“ konfrontiert wurde. Die Doku zeigt, wie Patton unter homophoben Strukturen in Hollywood litt und wie der Film, der einst seine Karriere zerstörte, später zur queeren Ikone avancierte. 

    Neben seiner persönlichen Geschichte geht es auch um die Rezeption des Horrorfilms innerhalb der LGBTQ+-Community und um die Frage, wie das Genrekino – mitunter unbewusst –  gesellschaftliche Botschaften transportiert. Das Ergebnis ist bewegend, politisch und filmhistorisch gleichermaßen erhellend.

    Hollywood Dreams & Nightmares: The Robert Englund Story (2022)

    Und schließlich: Eine Dokumentation, die sich ganz dem Mann hinter Freddy Krueger widmet: Robert Englund. In ausführlichen Interviews blickt er zurück auf seine Karriere, die mit klassischen Theaterrollen begann und im Horrorgenre zu internationalem Ruhm führte. Der Film geht nicht nur auf die Entstehung und Wirkung seiner ikonischen Rolle in Nightmare on Elm Street ein, sondern beleuchtet auch andere Stationen, etwa seine Arbeit in B-Movies und im Fernsehen. 

    Zeitzeugen, Kollegen und Fans ordnen seine Bedeutung ein. Das Porträt zeigt Englund als vielseitigen Schauspieler, reflektierten Künstler und humorvollen Erzähler, der mehr ist als die Maske, die ihn weltberühmt machte.

  • Alle „Freitag der 13.“-Filme: Das Franchise im Überblick

    Alle „Freitag der 13.“-Filme: Das Franchise im Überblick

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Seit dem ersten Kinostart im Jahr 1980 hat sich Freitag, der 13. zu einem festen Bestandteil der Horrorkultur entwickelt – mitsamt ikonischem Schauplatz, berüchtigtem Killer und einer wechselhaften Produktionsgeschichte. Mal war Jason Voorhees ein realer Mörder, mal ein übernatürliches Wesen, mal sogar eine popkulturelle Karikatur seiner selbst.

    Und die Saga ist noch nicht zu Ende: Für die kommenden Jahre ist mit Crystal Lake eine Serie angekündigt, die als Prequel die Vorgeschichte von Jason und seiner Mutter Pamela Voorhees näher beleuchten soll. Damit schlägt das Franchise nach langer Pause auch wieder den Weg ins episodische Erzählen ein. Wir geben einen Überblick über alle Filme, die bisher erschienen sind.

    1. Freitag der 13. (1980)

    Sean S. Cunninghams Freitag der 13. war stark von John Carpenters Halloween inspiriert, etablierte aber ein eigenes Markenzeichen: das tödliche Feriencamp. Der Film setzt weniger auf einen übermenschlichen Killer, sondern auf das Trauma von Pamela Voorhees, die nach Rache für den Tod ihres Sohnes Jason sinnt. 

    Mit Betsy Palmer in einer eindringlichen Performance und Kevin Bacon in einer seiner frühen Rollen zeigt der Film noch einen rohen, handgemacht wirkenden Horror. Die Formel aus jugendlichen Opfern, einem isoliertem Setting und expliziten Effekten machte Schule und legte den Grundstein für Jasons Legende, die sich später entfalten sollte.

    2. Freitag der 13. – Jason kehrt zurück (1981)

    Mit dem zweiten Teil trat Jason selbst in den Vordergrund  – der überraschenderweise doch noch am Leben ist. Noch ohne ikonische Maske, sondern mit einem Sack über dem Kopf, schlüpfte er in die Rolle des neuen Killers. Der Film ist klassisch erzählt: ein frisches Opfer-Ensemble, neue Schrecken im Camp, Kontinuität durch das Rache-Motiv.

    Damit wiederholt Jason kehrt zurück die Formel des Originals, doch er erweitert sie um Jasons persönliche Präsenz. Damit wurde klar, dass die Reihe nicht nach einem Film enden sollte, sondern ein fortlaufendes Horrorszenario etabliert. Heute gilt der zweite Teil als wichtiges Bindeglied zwischen Pamela Voorhees’ Trauma und Jasons Mythos.

    3. Und wieder ist Freitag der 13. (1982)

    Der dritte Teil machte Jason endgültig zur Horror-Ikone, denn hier kam erstmals die Eishockeymaske ins Spiel. Ohne dieses visuelle Erkennungszeichen wäre Jason wohl nie zu einer Figur geworden, die neben Freddy Krueger oder Michael Myers steht. Der Film selbst setzt stark auf den 3D-Trend der frühen 80er-Jahre, was ihn seinerzeit zu einem visuellen Spektakel machte. 

    Inhaltlich bleibt er jedoch erneut bei der bewährten Formel: Jugendliche, ein abgelegenes Setting, blutige Morde. Routine kehrte ein – rückblickend ist Und wieder ist Freitag der 13. deswegen vor allem wegen der Einführung des ikonischen Requisits interessant. 

    4. Freitag der 13. – Das letzte Kapitel (1984)

    Schon im vierten Teil kündigte der Titel ein „Finale“ an, das allerdings keines blieb. Der Film wirkt wie ein Versuch, die Serie mit einem dramatischen Ende abzuschließen: mehr Brutalität, ein stärkeres Opfer-Narrativ, ein klarer Showdown. Doch der kommerzielle Erfolg sprach dagegen. 

    Stattdessen entstand mit einem unerwarteten Gegenspieler, dem 12-jährigen Tommy, eine Figur, die in späteren Filmen erneut auftauchte. Das letzte Kapitel zählt zu den besseren Beiträgen des Franchise, aufgrund der enormen Spannung und des beinah tragischen Untertons. Dennoch: Das vermeintliche Ende erwies sich nur als Anfang einer neuen Phase.

    5. Freitag der 13. – Ein neuer Anfang (1985)

    Die Toten dürfen nicht tot bleiben, zumindest nicht in erfolgreichen Franchises. Das bewies der Misserfolg von Ein neuer Anfang. Eigentlich wagte der fünfte Teil einen radikalen Schritt: Jason sollte ersetzt werden. Stattdessen mordet ein Nachahmer, was damalige Fans aber äußert enttäuscht aufnahmen. Tatsächlich wirkt Freitag der 13. ohne den „echten“ Jason (noch) austauschbarer.

    Interessant ist der Film höchstens als Experiment: Was passiert, wenn das Monster nicht mehr da ist, aber die Legende bleibt? Ansonsten markiert er einen ersten Tiefpunkt in der Fanliebe: Dass Jason schon im nächsten Film zurückkehrte, zeigt, wie unverzichtbar die Figur für die Reihe geworden war.

    6. Freitag der 13. Teil VI – Jason lebt (1986)

    Jason wird auf übernatürliche Weise wiederbelebt – und damit endgültig zum untoten „Zombie“-Killer. Immerhin brachte Regisseur Tom McLoughlin einen Schuss an Ironie und Meta-Kommentar hinein, um die Wendungen der Reihe nicht nur irrwitzig sondern fast schon selbstreflexiv wirken zu lassen. 

    Jason ist nun unaufhaltbar, und die Opfer werden in “kreativeren” Szenarien getötet. Für viele Fans markiert Jason lebt den Beginn der „klassischen“ Jason-Phase, die ihn als popkulturellen Mythos festigte – eine Mischung aus Ernst, Splatter und schwarzem Humor.

    7. Freitag der 13. Teil VII – Jason im Blutrausch (1988)

    Im siebten Teil tritt eine junge Frau mit telekinetischen Kräften gegen Jason an – ein klarer Versuch, das Franchise mit frischem Konzept zu versehen. Der Kampf zwischen übernatürlichen Kräften und dem unaufhaltsamen Killer erinnert etwas an Carrie und hebt sich dadurch von den routinierten Vorgängerplots ab. 

    Doch so interessant die Idee auch ist, so wenig gelungen ist die fahrige Umsetzung. Heute wirkt Jason im Blutrausch wie ein kurioses Experiment innerhalb der Reihe, das Jason immerhin aus der Formelhaftigkeit herausholte. 

    8. Freitag der 13. Teil VIII – Todesfalle Manhattan (1989)

    Der Titel ist nicht ganz wörtlich zu nehmen: Todesfalle Manhattan spielt zum Großteil auf einem Schiff, erst die letzten Szenen führen nach New York. Bereits diese Diskrepanz enttäuschte weite Teile des Publikums. Abseits des Settings, bietet der achte Teil wenig Abwechslung und gilt zurecht als einer der schwächsten Filme einer Reihe, die zu diesem Zeitpunkt längst auserzählt war. 

    Allerdings gelten die Bilder von Jason auf dem Times Square bis heute als ein besonders ikonischer Moment der Reihe, auch wenn der Weg dorthin filmisch weniger überzeugt.

    9. Jason Goes to Hell – Die Endabrechnung (1993)

    Dieser Teil wollte Jason (erneut) ein Ende bereiten – und führte ein Body-Horror-Element ein: Jasons Seele wechselt den Körper. Das Konzept entfernte sich stark vom klassischen Slasher und konnte in seiner Abstrusität nicht überzeugen. Dennoch blieb der Film innerhalb der Reihe durch sein Finale bedeutend: Er schließt mit einem Teaser auf Freddy Krueger, womit erstmals die Tür für ein Crossover geöffnet wurde. 

    Rückblickend ist Die Endabrechnung ein erstes Bindeglied zwischen klassischer Slasherformel und der crossover-orientierten Popkultur der 2000er-Jahre.

    10. Jason X (2001)

    Jason im Weltraum – was nach Parodie klingt, wurde tatsächlich umgesetzt. Im Jahr 2455 wird der Killer doch wiederbelebt und wütet in einer futuristischen Kulisse. Jason X steht damit in der Tradition von ähnlichen Spätphasen-Ausflügen anderer Horrorfiguren wie Leprechaun in Space Platoon. 

    Obwohl der Film ein echtes Debakel ist, genießt er mittlerweile einen gewissen Kultstatus, gerade weil er so ungeniert überzeichnet ist. Ein ernstzunehmender Slasher ist er nicht, aber als trashiges Kuriosum hat er seinen festen Platz im Franchise.

    11. Freddy vs. Jason (2003)

    Das Crossover brachte die zwei Horrorlegenden letztlich zusammen – und erfüllte damit einen lang gehegten Fantraum. Jason trifft auf Freddy Krueger, und der Film setzt dabei mehr auf Action und Spektakel als auf subtile Spannung. 

    Als Event funktionierte Freddy vs. Jason: Die Besucherzahlen stiegen wieder, die Fangemeinde begeistert. Freddy vs. Jason ist weniger ein klassischer Freitag der 13.-Film, als ein Genre-Gipfeltreffen – laut, blutig, überdreht, aber mit Trash-Spaßfaktor.

    12. Freitag der 13. (2009)

    Marcus Nispels Reboot bündelte schließlich Elemente der ersten vier Filme: Pamela Voorhees’ Hintergrundgeschichte, Jasons Maske, sein Jagdrevier. Der Film versuchte, die Reihe zeitgemäß neu zu starten, setzte auf mehr Tempo, modernere Gewalt und ein jugendliches Ensemble. 

    Das Ergebnis war allerdings nicht wirklich mehr als ein „Best of“ alter Szenen, ohne wirkliche eigene Ideen. Für Neueinsteiger eignet er sich durchaus als kompakter Überblick über die Saga –  den Charme des Originals entwickelt er aber nicht. Seitdem blieb das Franchise ohne weitere Kino-Fortsetzung – bis zur Ankündigung der Serie Crystal Lake.

  • „Der Exorzist“: Alle Filme, die Serie – und wo man sie streamen kann

    „Der Exorzist“: Alle Filme, die Serie – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    „Der Exorzist“ gehört zu den prägendsten Horrorklassikern der Filmgeschichte. Die verstörenden Bilder, die der Regisseur William Friedkin für seine finstere Geschichte über teuflische Besessenheit fand, sorgten für hitzige Debatten und lösten extreme Reaktionen aus – bis hin zu Verboten in mehreren Ländern. Gerade durch seine Kontroversen ist der 1973 erschienene Film zu einem dauerhaften Phänomen geworden, das seither zahlreiche andere Filme inspirierte und selbst mehrere Fortsetzungen nach sich zog.

    Dieser Artikel gibt einen Überblick über alle bislang erschienen „Der Exorzist“-Filme, ihre chronologische Reihenfolge – und wo man sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann.

    Alle „Der Exorzist“-Filme in chronologischer Reihenfolge

    1. „Exorzist: Der Anfang“ (2004). Regisseur Renny Harlin („Stirb langsam 2“) erzählt im Prequel die Vorgeschichte von Pater Merrin (Stellan Skarsgård), der erstmals mit dem Dämon Pazuzu in Berührung kommt, während er in Afrika archäologische Ausgrabungen leitet. Der Film wurde für seine übermäßige Verwendung von CGI und schwache Charakterentwicklung kritisiert.
    2. „Dominion: Exorzist – Anfang des Bösen“ (2005). „Dominion“, inszeniert von Paul Schrader („The Card Counter“), ist eine alternative Version von „Exorzist: Der Anfang“ und wurde ursprünglich als erster Prequel-Film produziert, bevor das Studio nachträglich Harlin als Regisseur engagierte. Er setzt auf eine deutlich subtilere Herangehensweise und fokussiert sich stärker auf Merrins innere Konflikte. Auch hier spielt Stellan Skarsgård die Hauptrolle.
    3. „Der Exorzist“ (1973). Der von William Friedkin („French Connection - Brennpunkt Brooklyn“) inszenierte Film erzählt die Geschichte von Regan (Linda Blair), einem zwölfjährigen Mädchen, das von einem Dämon besessen ist. Ihre Mutter (Ellen Burstyn) sucht verzweifelt Hilfe bei zwei Priestern, Pater Merrin (Max von Sydow) und Pater Karras (Jason Miller), die einen Exorzismus durchführen. Der Film wurde für seine Schauspielleistungen, insbesondere von Blair und Burstyn, gelobt und erhielt insgesamt zehn Oscar-Nominierungen – darunter für den besten Film.
    4. „Der Exorzist II: Der Ketzer“ (1977). In der Fortsetzung versucht Regan (erneut gespielt von Linda Blair), die traumatischen Erlebnisse aus dem ersten Film zu verarbeiten. Pater Lamont (Richard Burton) wird entsandt, um herauszufinden, was bei dem ursprünglichen Exorzismus wirklich geschehen ist. Regisseur John Boorman wagte sich an einen experimentellen Ansatz, der Plot selbst aber enttäuschte. Trotz prominenter Besetzung, darunter Louise Fletcher („Einer flog über das Kuckucksnest“), gilt er als eine der schwächeren Fortsetzungen.
    5. „Der Exorzist III“ (1990). William Peter Blatty, der bereits das Drehbuch zu „Der Exorzist“ verfasste, zeichnete im dritten Teil der Reihe auch für die Regie verantwortlich. Die Handlung konzentriert sich auf eine Nebenfigur aus dem Original von 1973: Lieutenant Kinderman (George C. Scott) untersucht eine Serie von Morden, die mit dem Dämon Pazuzu in Verbindung stehen. Der Film ist atmosphärisch dichter und verzichtet auf die Schockeffekte der Vorgänger - bei Kritikern wie Fans fand er deutlich mehr Zuspruch als noch der zweite Teil.
    6. Serie: „The Exorcist“ (2016-17). Die von 2016 bis 2017 gelaufene Serie, die auf einer Idee von Jeremy Slater (Autor „Death Note“) basiert, schließt chronologisch an die Trilogie an: Regan, gespielt von Geena Davis, wird erneut mit Pazuzu konfrontiert - und dieses Mal hat er es auf ihre Kinder abgesehen.
    7. „Der Exorzist - Bekenntnis“ (2023). Der jüngste Teil der Reihe von Regisseur David Gordon Green („Halloween - Stelle dich deinem Schicksal“) bringt die Geschichte der Besessenheit ins 21. Jahrhundert. Zwei Mädchen verschwinden und kehren später mit einem Dämon im Schlepptau zurück. In der Hauptrolle spielt Leslie Odom Jr., und Ellen Burstyn kehrt in einer wichtigen Nebenrolle als Chris MacNeil zurück.

    Wo kann man alle „Der Exorzist“-Filme streamen?

    In der untenstehenden Liste sind alle Filme sowie die Serie nach Zeitpunkt ihres Erscheinens geordnet. Außerdem verrät die Übersicht, wo man sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann.

  • Wenn Gewalt zu Gesetz wird: Alle „The Purge“-Filme und Serien im Überblick

    Wenn Gewalt zu Gesetz wird: Alle „The Purge“-Filme und Serien im Überblick

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Eine Welt, in der für zwölf Stunden jede erdenkliche Straftat legal ist: Das ist nicht nur ein makabrer Albtraum, sondern die Prämisse der Horrorreihe The Purge. James DeMonaco entwarf damit ab 2013 ein dystopisches Szenario, das gleichzeitig als greller Genre-Schocker und als Kommentar zu Macht, Klassenunterschieden und politischer Manipulation funktioniert. 

    Das Setting ist simpel, aber durchschlagend: Während Wohlhabende ihre Häuser verriegeln, werden die Schwachen und Armen zu Freiwild. Gerade diese soziale Schärfe hebt die Filme von typischen Slasher-Reihen ab. Dennoch: Wer eine tiefgründige Reflexion über gesellschaftliche Spannungen erwartet, ist hier falsch. The Purge nutzt sie zwar für das große Spektakel, setzt sich aber nicht ernsthaft mit Fragen um Gerechtigkeit und Gleichheit auseinander.

    Wer die Geschichte in der chronoligisch richtigen Reihenfolge sehen sehen möchte, sollte sich an dieser Reihenfolge orientieren:

    • The First Purge (2018) – Die Ursprünge 2014
    • The Purge (2013) – Die erste offizielle Nacht 2022
    • The Purge: Anarchy (2014) – Ein Jahr später auf den Straßen
    • The Purge (Serie, 2018–2019) – zwischen Anarchy und Election Year
    • The Purge: Election Year (2016) – Politische Dimension 2040
    • The Forever Purge (2021) – Eskalation über die Nacht hinaus

    Die folgende Liste gibt wiederum eine Übersicht über das Franchise geordnet nach Erscheinungsjahr – Einordnungen dazu, welche Beiträge der Reihe sich lohnen inklusive.

    The Purge (2013)

    Der Auftakt von James DeMonaco setzt auf klaustrophobische Enge. Die Handlung konzentriert sich auf die wohlhabende Familie Sandin (Ethan Hawke, Lena Headey), die ihr Haus während der Purge-Nacht im Jahr 2022 mit einem Hightech-Sicherheitssystem verriegelt. Doch als ihr Sohn einem Fremden Zuflucht gewährt, eskaliert die Situation. 

    The Purge punktet weniger durch blutige Exzesse, als durch die moralischen Fragen: Wie weit geht man, um die eigene Familie zu schützen? Als gesellschaftliche Allegorie bleibt er simpel, aber für das Slasher-Genre durchaus wirkungsvoll – eine Mischung aus Home-Invasion-Thriller und bitterem Kommentar zu sozialer Spaltung. Ein kleiner, konzentrierter Film, der die Basis für alles Folgende legte.

    The Purge: Anarchy (2014)

    Der zweite Teil öffnet das Szenario und zeigt, was draußen geschieht, wenn für zwölf Stunden Mord und Totschlag legal sind. Im Zentrum steht ein namenloser Sergeant (Frank Grillo), der eigene Rachepläne verfolgt, jedoch eine Gruppe von Zivilisten durch die chaotischen Straßen führt. The Purge: Anarchy weitet die Perspektive und macht aus dem Kammerspiel des Vorgängers einen urbanen Action-Horror. 

    DeMonaco legt hier deutlicher den Klassenkonflikt offen: Während Reiche Jagden auf Menschen veranstalten, kämpfen die Armen ums Überleben. Die 104 Minuten sind intensiv, aber auch konventioneller erzählt. Fans schätzen ihn dennoch oft als den „wahren“ Purge-Film, weil er die zugrundeliegende Prämisse voll auskostet.

    The Purge: Election Year (2016)

    Mit dem dritten Teil erreicht die Reihe ihren politischsten Moment. Senatorin Charlie Roan (Elizabeth Mitchell) kandidiert für die Präsidentschaft, um die Purge abzuschaffen – und wird in der Nacht selbst zur Zielscheibe. Wieder an ihrer Seite: Frank Grillo als Leon, der zu ihrem Beschützer wird. Election Year verknüpft blutige Gewalt mit Wahlkampf-Rhetorik, religiösem Fanatismus und einem System, das seine Kritiker brutal zum Schweigen bringen will. 

    The Purge: Election Year ist fast plakativer als nötig, was ihm deutlich an Schlagkraft kostet. Dennoch verbindet er Genre-Kino mit realen politischen Ängsten und hebt sich damit von gänzlich stumpfen Horrorblockbustern ab. 

    The First Purge (2018)

    Das Prequel blickt zurück: 2014 testet die Regierung das Konzept erstmals auf Staten Island. Hier wird gezeigt, wie eine vermeintliche „soziale Befreiung“ in Wahrheit eine politische Manipulationstaktik ist, die gezielt gegen die Armen eingesetzt wird. Regie führte diesmal Gerard McMurray, der stärker auf den sozialen Subtext setzt: Proteste, Widerstand und der Beginn einer nationalen Spaltung stehen im Fokus.

     Mit 97 Minuten ist der Film straff erzählt, aber weniger effektiv als erhofft. Das Geschehen ist vorhersehbar: The First Purge erklärt routiniert und formelhaft, wie aus einem Experiment ein nationales Ritual wurde. Kein Highlight, aber ein wichtiges Puzzlestück im Franchise für alle, die mit ganzheitlichem Anspruch an die Reihe gehen. 

    The Purge – Die Serie (2018–2019)

    Immerhin für zwei Staffeln wagte sich das Franchise auf den kleinen Bildschirm. Zeitlich zwischen Anarchy und Election Year angesiedelt, erzählt die Serie vom Vorfeld und den Nachwirkungen einer Purge-Nacht. Hier stehen Figuren im Zentrum, die sonst im Kino oft bloß Nebenrollen bleiben: Aktivisten, Familien, Geschäftsleute. 

    Gerade diese Alltagsperspektive macht den Reiz aus, und liefert oft spannendere Ergebnisse als die Filme. Manche Episoden strecken bekannte Muster zwar zu sehr, andere überraschen dafür durch intime Einblicke. Die Serie erweiterte die Welt von The Purge, ohne sie neu zu erfinden.

    The Forever Purge (2021)

    Mit dem fünften Teil setzte Regisseur Everardo Gout die Reihe acht Jahre später fort – und brach erstmals mit der Grundidee. Eine radikale Gruppe weigert sich, die Säuberung nach zwölf Stunden zu beenden, und verwandelt die USA in ein permanent blutiges Schlachtfeld. Damit wird das Szenario vom „Ausnahmezustand“ zur neuen Normalität. 

    Die Geschichte um ein mexikanisches Paar, das ums Überleben kämpft, bringt auch frische gesellschaftliche Bezüge: Migration, Grenzpolitik und systemische Gewalt werden thematisiert. Doch was nach einem zeitgemäßen Rahmen klingt, entpuppt sich als uninspirierter Versuch, aktuelle Debatten für ein Blockbuster-Spektakel auszubeuten. The Forever Purge hätte ein dringlicher Horrorfilm sein können, ist aber der bislang schlechteste Film der Reihe.

  • Alle „Paranormal Acitivity“-Filme in richtiger Reihenfolge

    Alle „Paranormal Acitivity“-Filme in richtiger Reihenfolge

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Kaum eine Horrorreihe hat das Genre seit den 2000er-Jahren so nachhaltig geprägt wie Paranormal Activity. Seit dem ersten Teil von 2007 entwickelte sich das Low-Budget-Projekt von Oren Peli zu einem weltweiten Phänomen. Was die Filme so wirkungsvoll macht, ist ihre Reduktion: Statt auf blutige Effekte oder monströse Killer setzt die Reihe auf das Unsichtbare. Mit Überwachungskameras, Handycams und dokumentarischen Stilmitteln entsteht der Eindruck, man sei direkt Zeuge einer realen Bedrohung in den eigenen vier Wänden.

    Die Erzählweise ist jedoch nicht linear. Wer der Geschichte inhaltlich folgen möchte, sollte die Filme in dieser Reihenfolge schauen:

    • Paranormal Activity 3 (2011) – 1988
    • Paranormal Activity 2 (2010) – 2006
    • Paranormal Activity (2007) – 2006
    • Paranormal Activity 4 (2012) – 2011
    • Paranormal Activity: Die Gezeichneten (2014) – 2012
    • Paranormal Activity: The Ghost Dimension (2015) – 2013
    • Paranormal Activity: Next of Kin (2021) – Gegenwart

    Die folgende Liste ordnet die Filme dagegen nach ihrem Erscheinungsjahr.

    Paranormal Activity (2007)

    Das Debüt, das alles ins Rollen brachte, spielt 2006 und zeigt Katie (Katie Featherston) und ihren Freund Micah (Micah Sloat): Sie installieren Kameras in ihrem Haus, um die seltsamen Vorkommnisse zu dokumentieren – mit fatalen Folgen. Der minimalistische Stil, der weitgehend auf spektakuläre Effekte verzichtet, erzeugt ein fast dokumentarisches Gefühl und damit eine unmittelbare Nähe zum Grauen. 

    Dass Paranormal Activity mit einem winzigen Budget realisiert wurde, verstärkt den beängstigenden Eindruck von Authentizität nur zusätzlich. Damit setzte der Auftakt einen Akzent, der das Horrorkino der folgenden Jahre weiter prägen sollte: subtiler Schrecken statt Splatter.

    Paranormal Activity 2 (2010)

    Das Prequel beleuchtet das Leben von Kristi, Katies Schwester, als Erwachsene mit eigener Familie. Erneut ist es Material von Überwachungskameras das zum Einsatz kommt und verdeutlicht, wie eng ihre Schicksale miteinander verknüpft sind. Die Ereignisse überschneiden sich mit denen des ersten Films, beleuchtet sie aber aus neuen Perspektiven.

    Alltägliche Routinen – etwa das nächtliche Erklingen des Babyphones oder das Knarren der Haustür – sind bereits als unheimliche Vorzeichen etabliert, sofern man die Filme in der Reihenfolge ihres Erscheinens sieht und entfalten nun eine noch größere Spannung. Paranormal Activity 2 erweitert zugleich die Mythologie der Reihe: Der Film erklärt, warum gerade diese Familie zum Ziel der dämonischen Mächte wurde und wie die Verbindung zwischen den Schwestern weiter in das Dunkel hineinführt.

    Paranormal Activity 3 (2011)

    Hier rückt die Kindheit von Katie und Kristi ins Zentrum: Paranormal Activity 3 spielt im Jahr 1988 und zeigt die ersten Kontakte der Schwestern mit dem Dämon Toby. Besonders eindrucksvoll sind die kreativen Kameraeinstellungen, die das Found-Footage-Prinzip weiterentwickeln – etwa durch auf Ventilatoren montierte Kameras, die den Blickwinkel schleichend verändern und nur quälend langsam das ganze Bild preisgeben. 

    Paranormal Activity 3 gehört zu den intensivsten Teilen der Reihe, weil er die frühesten Wurzeln der Bedrohung effektvoll sichtbar macht und zeigt, wie bedrückend tief sie im Leben der Familie verankert ist. 

    Paranormal Activity 4 (2012)

    Die Handlung springt ins Jahr 2011: Im Fokus von Paranormal Activity 4 steht die junge Alex, die in eine mysteriöse Nachbarschaftsgeschichte hineingezogen wird. Als ein fremdes Kind bei ihrer Familie einzieht, häufen sich plötzlich die unheimlichen Ereignisse. Mit neuen technischen Mitteln wie Laptop-Kameras oder Xbox-Kinect-Sensoren wird das Found-Footage-Prinzip hier kreativ weitergedacht. 

    Doch obwohl der Film zeigt, wie die Bedrohung über Generationen hinweg wirkt und immer neue Opfer findet, beginnt sich das Erzählprinzip selbst allmählich allzu routiniert zu wiederholen. Paranormal Activity 4 gilt damit zurecht als der spannungsärmste Eintrag im Franchise.

    Paranormal Activity: Die Gezeichneten (2014)

    Das Spin-off verlagert die Geschichte nach Kalifornien ins Jahr 2012 und rückt eine andere Familie in den Vordergrund: Der junge Jesse (Andrew Jacobs) bemerkt nach einer Reihe seltsamer Ereignisse, dass er zunehmend von einer dämonischen Kraft vereinnahmt wird. 

    Paranormal Activity: Die Gezeichneten erweitert das Universum um neue Figuren und deutet an, dass die übernatürlichen Geschehnisse kein Einzelfall sind, sondern Teil einer größeren, organisierten Bedrohung. Doch das Problem das Vorgängers bleibt bestehen: Die handelnden Figuren mögen sich ändern, das Erzählprinzip aber bleibt das Gleiche und kann zu diesem Zeitpunkt kaum noch überraschen. 

    Paranormal Activity: The Ghost Dimension (2015)

    Mit The Ghost Dimension wagte die Reihe dann durchaus einen radikalen Kurswechsel: Erstmals wird der Dämon Toby tatsächlich sichtbar – eine Entscheidung, die den subtilen Schrecken der Vorgänger bewusst durchbricht. Die Familie Fleege entdeckt eine alte Kamera, die das Unsichtbare sichtbar macht, und löst damit eine Kette unheilvoller Ereignisse aus. 

    Während die früheren Filme ihre Stärke aus Andeutungen, Schatten und unheimlichen Geräuschen zogen, setzt dieser Teil also auf explizite Effekte. Der Versuch, dem Franchise so neues Leben einzuhauchen, ging jedoch nach hinten los: Ähnlich wie bei Der weiße Hai IV (1987) zeigte sich, dass Horror seine Kraft oft verliert, wenn das Unfassbare plötzlich plastisch vor Augen tritt.

    Paranormal Activity: Next of Kin (2021)

    Der bislang letzte Teil wagt den radikalsten Schritt der Reihe: Statt in den Vorstädten und Wohnzimmern spielt die Handlung in einer streng abgeschotteten Amish-Gemeinschaft. Im Zentrum steht Margot, die eigentlich nur ihre Familiengeschichte ergründen will – und stattdessen auf eine Welt voller okkulter Rituale stößt. Was zunächst wie eine klassische Doku-Recherche beginnt, kippt schnell in eine bedrohliche Auseinandersetzung mit Tradition, Isolation und Dämonenglauben. 

    Stilistisch kombiniert Paranormal Activity: Next of Kin weiterhin Found-Footage-Elemente mit dokumentarischem Material, wirkt dabei aber rauer und unmittelbarer. So bleibt zwar dem Kern des Franchise verpflichtet, öffnet aber zugleich ein neues Kapitel, das das bekannte Motiv der „unsichtbaren Bedrohung“ in eine unheimlich fremde Umgebung verlegt. An die suggestive Wucht des Originals reicht Next Of Kin zwar nicht heran – doch könnte dieser Ansatz den längst fälligen Wendepunkt der Reihe markieren.

  • Nach „Joker: Folie à Deux“: Streaming-Tipps zur „Joker“-Fortsetzung

    Nach „Joker: Folie à Deux“: Streaming-Tipps zur „Joker“-Fortsetzung

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    „Ich habe immer gedacht, mein Leben wäre eine Tragödie, aber jetzt erkenne ich, es ist eine Komödie!“ Dieser Satz des „Joker“ aus Todd Philipps gleichnamigen Psychothriller bringt die erschreckende Transformation des Charakters auf den Punkt und deutet zugleich auf die Kernfragen des Films hin: Wie entstehen Wahnsinn und Gewalt – und welche Rolle spielt die Gesellschaft dabei?

    Sie spielen auch in der gerade im Kino gestarteten Fortsetzung „Joker: Folie à deux“, in der Lady Gaga als Harley Quinn an der Seite von Joaquin Phoenix zu sehen ist, eine Rolle. Wen die düstere Atmosphäre und die Auseinandersetzung mit der menschlichen Psyche begeistert hat, und auf der Suche nach passenden Streaming-Tipps ist, empfehlen wir die folgenden Filme und Serien. Sie zeigen ebenfalls den Kampf gegen innere und äußere Dämonen und die Suche nach Identität in einer bisweilen feindselig wirkenden Welt.

    Nach „Joker: Folie à deux“: Diese Filme und Serien drehen sich um ähnliche Themen

    Taxi Driver (1976)

    Martin Scorseses Meisterwerk mit Robert De Niro als Travis Bickle ist ein Klassiker der psychologischen Dramen. Der Film zeichnet den Abstieg eines isolierten Mannes in Wahnsinn und Gewalt nach, während er nachts als Taxifahrer in den schmutzigen Straßen von New York unterwegs ist. Die Parallelen zu „Joker: Folie à deux“ liegen auf der Hand: Beide Filme zeigen den psychischen Zerfall eines Einzelnen, der sich im Wahn gegen die Gesellschaft wendet, von der er sich ausgegrenzt fühlt.

    Einer flog über das Kuckucksnest (1975)

    Das Oscar-prämierte Drama von Miloš Forman mit Jack Nicholson in der Hauptrolle spielt in einer psychiatrischen Anstalt und beleuchtet metaphorisch die Machtstrukturen in autoritären Systemen. Wie „Joker: Folie à deux“ hinterfragt auch dieser Film die Definition von Wahnsinn und stellt das Aufbegehren gegen unterdrückende Institutionen ins Zentrum. Auch die Kombination aus Rebellion und Resignation verbindet beiden Werke.

    Durchgeknallt (1999)

    Dieses Psychodrama, mit starken Leistungen von Winona Ryder und Angelina Jolie in zentralen Rollen, beleuchtet das Leben in einer psychiatrischen Anstalt und die Kämpfe junger Frauen, die versuchen, ihre Identität in einer feindseligen Welt zu finden. Wie „Joker: Folie à Deux“ thematisiert „Durchgeknallt“ die Isolation und Stigmatisierung psychisch kranker Menschen, wobei die Figuren an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Besonders Angelina Jolie sticht als charismatische, aber gefährliche Patientin hervor, deren zerrissene Psyche ähnlich faszinierend und tragisch ist wie die von Arthur Fleck alias „Joker“.

    First Reformed (2018)

    Paul Schrader erzählt in diesem intensiven Drama die Geschichte eines einsamen Priesters (Ethan Hawke), der von Schuldgefühlen, Hoffnungslosigkeit und existenziellen Krisen geplagt wird. Der Film zeichnet sich durch eine ähnlich bedrückende Atmosphäre wie „Joker 2“ aus – mit einem Protagonisten, der mit seinen inneren Dämonen kämpft, von der Welt entfremdet ist und schließlich zu radikalen Mitteln greift.

    I Know This Much Is True (2020)

    Die HBO-Miniserie mit Mark Ruffalo in einer herausragenden Doppelrolle als Zwillingspaar, von denen einer an paranoider Schizophrenie leidet, geht tief in die komplexen Dynamiken psychischer Krankheiten und familiärer Beziehungen. Ähnlich wie in „Joker: Folie à Deux“ steht hier der innere Zerfall eines Mannes im Vordergrund, dessen Kämpfe gegen seine eigenen Dämonen und eine gleichgültige Welt ihn an den Rand des Wahnsinns treiben. Ruffalos intensive Darstellung und die schmerzhafte Auseinandersetzung mit Verlust und Schuldgefühlen bieten eine besondere emotionale Tiefe.

    Weitere Filme wie „Joker: Folie à Deux“

    In der untenstehenden Liste findest du diese und weitere Filme und Serien, die an „Joker: Folie à Deux“ erinnern. Zudem erfährst du, wo man sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann.

  • Alle Filme und Serien mit Lady Gaga – und wo es sie zu sehen gibt

    Alle Filme und Serien mit Lady Gaga – und wo es sie zu sehen gibt

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Lady Gaga ist längst nicht mehr nur bekannt für ihre außergewöhnlichen Auftritte, ihre extravaganten Outfits, und Pop-Hymnen. In den vergangenen Jahren hat sie sich auch als Schauspielerin einen festen Namen gemacht. Gerade sorgt ihre Rolle im finsteren Drama „Joker: Folie à Deux“ (2024) für Aufsehen, in dem sie neben Joaquin Phoenix als Harley Quinn zu sehen ist.

    Ihre Wandlungsfähigkeit und ihr Gespür für intensive Rollen haben Lady Gaga bereits in der Vergangenheit zahlreiche Preise und Nominierungen eingebracht. Unser Überblick über ihre besten Schauspielleistungen – und wo man alle Filme und Serien mit Lady Gaga derzeit streamen kann.

    Lady Gagas beste Schauspielleistungen

    1. Film: Joker: Folie à Deux (2024) 

    Im düsteren Sequel zu „Joker“ (2019) stellt Lady Gaga erneut ihre Vielseitigkeit als Schauspielerin und Sängerin unter Beweis. Mit einer Mischung aus manischer Energie und berührender Verletzlichkeit porträtiert Lady Gaga die ikonische Comicfigur Harley Quinn als Getriebene - stets zwischen Wahnsinn und Leidenschaft changierend. Für ihre Darbietung in Todd Phillips Drama könnte sogar die nächste Oscar-Nominierung folgen.

    2. Film: House of Gucci (2021)

    In Ridley Scotts „House of Gucci“ lieferte Lady Gaga als Patrizia Reggiani eine wahrlich schillernde Performance. Ihre Darstellung der Frau, die zunächst in die glamouröse „Gucci“-Dynastie einheiratet und später wegen Mordes an ihrem Ehemann Maurizio Gucci (Adam Driver) verurteilt wird, brachte Gaga ihre bereits zweite Nominierung bei den Academy Awards als beste Hauptdarstellerin ein. 

    3. Serie: American Horror Story (2015–2016) 

    In der fünften Staffel von „American Horror Story“ („Hotel“) war Lady Gaga erstmals in einer größeren Rolle als Schauspielerin zu sehen. Für ihre Rolle als finster-elegante „Countess" wurde sie mit einem „Golden Globe“ als beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie ausgezeichnet. In der darauffolgenden sechsten Staffel („Roanoke“) hatte Gaga einen weiteren, deutlich kleineren Auftritt als unsterbliche Hexe. 

    4. Film: A Star is Born (2018)

    Mit ihrer Rolle als aufstrebende Sängerin Ally in „A Star is Born“ gelang Lady Gaga endgültig der Durchbruch als Schauspielerin. Im Remake des klassischen Hollywood-Dramas zeigte sie an der Seite von Bradley Cooper eine zuvor ungekannte, zarte Seite als Schauspielerin und stellte unter Beweis, dass sie auch in Rollen überzeugen kann, die auf den ersten Blick wenig mit ihrer Bühnenpersona gemein haben. Für ihre Darstellung einer aufstrebenden Sängerin und Songwriterin wurde sie bei den Academy Awards als beste Hauptdarstellerin nominiert und gewann den Oscar für den besten Originalsong („Shallow“).

    5.  Filme: Die Muppets 2: Muppets Most Wanted (2014) 

    Obwohl ihr Cameo-Auftritt in „Muppets Most Wanted“ sicherlich nicht die größte schauspielerische Herausforderung ihrer Karriere war, bewies Lady Gaga durch ihren charmanten Cameo-Auftritt als sie selbst, dass sie durchaus über ein gesundes Maß an Selbstironie verfügt.

    Übrigens, Lady Gaga ist darüber hinaus bereits als Synchronsprecherin in Erscheinung getreten: In „Die Simpsons", wo sie in einer Episode (Staffel 23, Episode 22) ebenfalls als sie selbst auftrat. 

    Alle Filme und Serien mit Lady Gaga – und wo man sie streamen kann

    In der untenstehenden Liste findest du diese und weitere Filme und Serien mit Lady Gaga. Auch die bislang erschienenen Konzertfilme sowie der Dokumentarfilm „Born for Fame“ finden sich darunter. Zudem erfährst du, wo man sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann.

  • „Rosemary’s Baby“: Alle Filme, alle Serien – und wo man sie streamen kann

    „Rosemary’s Baby“: Alle Filme, alle Serien – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Als „Rosemary's Baby“ 1968 in die Kinos kam, erschütterte er die Filmwelt wie kaum ein anderer Horrorfilm zuvor. Der unter der Regie von Roman Polanski entstandene Film erzählt die unheimliche Geschichte der jungen Rosemary Woodhouse, die mit ihrem Ehemann Guy in ein mysteriöses Apartmenthaus in New York zieht. Schnell gerät ihr scheinbar normales Leben aus den Fugen, als sie schwanger wird und beginnt, sich von unheilvollen Kräften umzingelt zu fühlen. Bald befürchtet sie, dass die Nachbarn in ihrem Wohnhaus es auf ihr ungeborenes Kind abgesehen haben…

    Der „Rosemary's Baby“ war bahnbrechend, nicht nur wegen seines provokanten Themenkomplexes – darunter bis heute Herausforderndes wie Satanismus, Hexenkult und weibliche Selbstbestimmung über den eigenen Körper – sondern auch, weil er die Grenzen dessen verschob, was in Hollywood im Horror-Genre gezeigt werden konnte. Mehr noch: Indem er subtile Alltagsparanoia mit übernatürlichen Elementen verwebte, half „Rosemary's Baby“ dabei, den modernen psychologischen Horror zu definieren.

    Die kulturelle Relevanz von „Rosemary's Baby“ lässt sich auch daran ablesen, dass das Werk seit seiner Veröffentlichung vielfach referenziert und adaptiert wurde. Und die Faszination hält bis in die Gegenwart an: Bereits die Ankündigung des Prequels „Apartment 7A“ – ein Film, der sich auf die düsteren Ereignisse konzentrieren will, die sich in dem unheimlichen Gebäude abspielten, bevor Rosemary und Guy dort einzogen – erzeugte im Netz eine enorme Aufmerksamkeit.

    Vor dem Start von „Apartment 7A“ am 27. September erfährst du in diesem Streaming-Guide, welche Filme und Serien rund um „Rosemary’s Baby“ existieren – und wo du sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kannst.

    „Rosemary's Baby“: Alle Filme und Serien in chronologischer Reihenfolge

    1. „Rosemary's Baby“ (1968)Der Originalfilm erzählt die Geschichte von Rosemary Woodhouse (Mia Farrow), die mit ihrem Ehemann (John Cassavetes) in ein altes New Yorker Apartmentgebäude zieht. Bald geschehen merkwürdige Dinge, die Rosemarys Vertrauen in ihre Umgebung erschüttern. Als sie schwanger wird, wachsen ihre Zweifel und Ängste – vor allem gegenüber ihren mysteriösen Nachbarn, die immer mehr Kontrolle über ihr Leben zu gewinnen scheinen. Polanskis Adaption von Ira Levins gleichnamigen Roman schafft eine dichte, psychologische Spannung, die den Zuschauer bis zum schockierenden Finale gefangen hält. Ruth Gordon gewann einen Oscar für ihre Darstellung der unheimlichen Nachbarin Minnie Castevet.
    2. „Look What's Happened to Rosemary's Baby“ (Fortsetzung, 1976)Die TV-Fortsetzung von Sam O’Steen, der für den Schnitt des Originalfilms verantwortlich zeichnete, knüpft an dessen Geschichte an und folgt Rosemarys Sohn Adrian (jetzt Andrew), der zwischen seiner menschlichen Natur und seiner dämonischen Abstammung hin- und hergerissen ist. Die konfuse Handlung ist in drei Akte unterteilt und zeigt Andrew im Kampf mit den finsteren Mächten. Der Film konnte weder an den Erfolg und die Bedeutung noch an die Intensität des Originals anknüpfen.
    3. „Rosemary's Baby“ (Miniserie, 2014)Die Neuverfilmung von Agnieszka Holland („Green Border“) in Form einer Miniserie verlagert die Handlung von New York nach Paris. Zoe Saldana („Emilia Perez“) spielt Rosemary, die sich allmählich der finsteren Natur ihrer Schwangerschaft bewusst wird. Die Miniserie versucht, den Geist des Originals einzufangen, fügt jedoch gleichsam modernere Elemente hinzu. Obwohl sie optisch beeindruckend ist, konnte sie nicht den gleichen psychologischen Nervenkitzel erzeugen wie Polanskis Version.
    4. „Apartment 7A“ (Prequel, 2024)„Apartment 7A“ ist als Prequel zu „Rosemary's Baby“ angelegt und soll sich mit den dunklen Geheimnissen des New Yorker Apartmentgebäudes auseinandersetzen, in dem eine satanische Sekte ihr Unwesen treibt. Julia Garner („Inventing Anna“) übernimmt die Hauptrolle und spielt eine junge Frau, die allmählich in die unheilvolle Welt des Okkultismus hineingezogen wird. Natalie Erika James („Relic – Dunkles Vermächtnis“) übernimmt die Regie.

    Wo gibt es alle Filme und Serien rund um „Rosemary’s Baby“ zu sehen?

    In der untenstehenden Liste sind alle Filme und Serien rund um „Rosemary’s Baby“ zusammengefasst. Außerdem erfährst du, wo du sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kannst.

  • Nach „The Penguin“: Streaming-Tipps zum „Batman”-Spin-Off

    Nach „The Penguin“: Streaming-Tipps zum „Batman”-Spin-Off

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Colin Farrell kehrt in seine Rolle als Penguin zurück: Das Miniserien-Spin-Off zu Matt Reeves „The Batman“ (2022) rückt den auch als Oswald Cobblepot bekannten Schurken in den Mittelpunkt und erzählt von seinem Aufstieg in der kriminellen Unterwelt von „Gotham City“.

    „The Penguin“ erweist sich allerdings als mehr denn die nächste halbgare Erweiterung des Superhelden-Kosmos: Die acht Episoden sind ein tiefergehendes psychologisches Porträt eines Mannes, der von Macht und Einfluss besessen ist. Das bringt der Serie bereits jetzt (hochgegriffene) Vergleiche mit der Kult.

    Die düstere Atmosphäre und zentralen Themen, wie Korruption und Gewalt, machen die Miniserie vor allem für Fans von finsteren Crime-Dramen, Noir-Thrillern und Antihelden-Geschichten interessant. Für alle, die nach „The Penguin“ noch mehr davon sehen oder sich tiefer mit der Figur beschäftigen möchten, haben wir passende Streaming-Tipps zusammengestellt:

    Streaming-Tipps zu „The Penguin“:

    1. Film: The Batman (2022)Matt Reeves „The Batman“ aus dem Jahr 2022 ist die Vorlage für „The Penguin“ und bietet eine vergleichbare neo-noir-ähnliche Atmosphäre, die Gothams Unterwelt und Cobblepots (ebenfalls gespielt von Colin Farrell) Rolle darin beleuchtet. Der beste Einstig ist für alle, die die Miniserie noch (besser) verstehen möchten.
    2. Film: Batmans Rückkehr (1992)In Tim Burtons „Batmans Rückkehr“ steht der Pinguin, gespielt von Danny DeVito, im Zentrum. Seine Version der Figur ist weitaus überdrehter als die moderne Interpretation, bietet aber eine interessante Perspektive auf den Werdegang von Oswald Cobblepot.
    3. Film: The Dark Knight (2008)Christopher Nolans düstere Darstellung von Gotham City als anarchischer Ort sowie die intensiven Machtkämpfe zwischen Batman und seinen Gegnern bieten starke Parallelen zu den Themen von „The Penguin“.
    4. Film: Joker (2019)Wie „Joker“ ist auch „The Penguin“ als eine Charakterstudie eines berühmten Batman-Schurken angelegt. Der Thriller von Todd Phillips mit Joaquin Phoenix in der titelgebenden Hauptrolle konzentriert sich auf die psychologischen Motive und gesellschaftlichen Abgründe, die Menschen zu Verbrechern machen.
    5. Serie: Gotham (2014-2019)„Gotham“ führt in das kriminelle Universum von Oswald Cobblepot ein. Auch wenn die Handlung teilweise ins Absurde entgleitet: Fans von „The Penguin“ können hier viele über die Ursprünge von Gotham Citys Schurken lernen. 
    6. Filme: „Der Pate“-Reihe (1972-1990)Francis Ford Coppolas „Der Pate“ steht wie kein zweiter Film für das komplizierte Netz aus Macht, Familie und Verrat in der Welt des organisierten Verbrechens. Ähnlich wie in „The Penguin“ verfolgt die Reihe den Aufstieg eines Mannes zur absoluten Macht und schaut dabei auf die Opfer, die damit einhergehen.
    7. Serie: Ozark (2017-2022)„Ozark“ fesselt durch seine tiefgründige Darstellung des Aufstiegs eines normalen Familienvaters zum kriminellen Mastermind. Ähnlich wie „The Penguin“ beschäftigt sich die Serie intensiv mit den Verlockungen von Geld und Einfluss und gesteht ihren Figuren dabei mehr moralische Ambiguität zu.
    8. Serie: Peaky Blinders (2013-2022)In „Peaky Blinders“ geht es um den Aufstieg der Shelby-Familie zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Welt des organisierten Verbrechens. Ähnlich wie „The Penguin“ dreht sich die Serie um charismatische, aber problembehaftete Charaktere.
    9. Serie: „Boardwalk Empire“ (2010-2014)Die Serie zeigt, wie eng Kriminalität und Politik während der Prohibition miteinander verbunden waren. Wer den Aufstieg von Oswald Cobblepot mit Spannung verfolgte, wird wahrscheinlich auch Nucky Thompsons (Steve Buscemi) manipulative und skrupellose Machenschaften in „Boardwalk Empire“ interessant finden.
    10. Serie: Daredevil (2015-2018)Auch in „Daredevil“ agieren Helden und Schurken als moralisch (etwas) komplexere Charaktere, als man es vom Genre gewohnt ist. Die Marvel-Serie von Drew Goddard zeichnet die Straßen von „Hell’s Kitchen“ als düsteren Ort, an dem Kriminalität und Gewalt dominieren.

    Filme und Serien wie „The Penguin“ – und wo man sie streamen kann

    In der untenstehenden Liste findest du noch einmal alle Streaming-Tipps, die zu „The Penguin“ passen. Außerdem verrät die Übersicht, wo man sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann.

  • „Scream“: Alle Filme und die Serie um „Ghostface“ im Überblick

    „Scream“: Alle Filme und die Serie um „Ghostface“ im Überblick

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Seit 1996 hat sich Scream als feste Größe im Horror etabliert. Wes Craven und Kevin Williamson schufen mit Ghostface nicht einfach nur einen weiteren Slasher-Killer, sondern ein Meta-Spiel mit den Regeln des Genres. Jede Fortsetzung spiegelt zugleich den Zustand des Horrorfilms ihrer Zeit: von der ironischen Dekonstruktion über den Boom der Sequels bis hin zum Zeitalter der Reboots. Dieses Spannungsfeld aus Hommage und Selbstreflexion macht den Reiz der Reihe aus – auch wenn nicht jeder Teil gleich stark ist. Hier ein Überblick über alle Filme und die Serie in der Reihenfolge ihres Erscheinens inklusive Einordnung.

    Scream (1996, Film)

    Der Auftakt bleibt ein Meilenstein. Scream nahm bekannte Slasher-Regeln – etwa, dass nur tungendhafte “Jungfrauen” überleben – und ließ sie von den Figuren direkt adressieren und kommentieren. Das Ergebnis war eine Meta-Komödie und gleichzeitig ein gnadenloser Horrorfilm. Drew Barrymores legendärer Auftritt zu Beginn schockte, Neve Campbell als Sidney Prescott trug den Rest der Geschichte mit starker Präsenz. Hinzu kamen Courteney Cox und David Arquette, die sich als wiederkehrende Konstanten etablierten. 

    Scream war gleichermaßen clever, brutal und ironisch – eine Mischung, die das Genre neu definierte. Ohne diesen Film hätte es wahrscheinlich weder die Ich weiß was du letzten Sommer getan hast-Welle noch Scary Movie gegeben.

    Scream 2 (1997, Film)

    Nur ein Jahr später folgte die erste Fortsetzung – und sie parodierte direkt das Konzept von Fortsetzungen. Scream 2 siedelte die Handlung am College an und stellte Sidney erneut ins Zentrum, diesmal als Figur, die von ihrem eigenen Trauma eingeholt wird. Der Film thematisierte, wie Horror-Reihen zwangsläufig an Intensität verlieren, und lieferte gleichzeitig einige der besten Kill-Szenen der Reihe, darunter das brutale Opening.

    Der Film wirkte weniger frisch als das Original, aber als Kommentar auf Hollywoods Sequel-Sucht funktioniert er bis heute – in Zeiten von endlosen Prequels, Sequels und Spin-Offs vielleicht besser denn je. 

    Scream 3 (2000, Film)

    Der dritte Teil treibt die Meta-Ebene weiter auf die Spitze: Hollywood selbst wird zum Tatort. Während am Set eines Films über die Woodsboro-Morde gedreht wird, kehrt Ghostface zurück. Scream 3 ist dabei weniger subtil als seine Vorgänger – die Satire ist lauter, die Kills cartoonhafter. Eine Folge des Meta-Spiels, das aber einen klaren qualitativen Bruch zu den Vorgängerfilmen darstellt.

    Mit 116 Minuten Laufzeit ist der Film zudem etwas zu lang geraten, verliert im Mittelteil an Spannung, findet dann aber im Finale wieder zu sich. Kein Meisterwerk, aber als Kommentar auf das Filmgeschäft zumindest für Fans der Reihe sehenswert.

    Scream 4 (2011, Film)

    Elf Jahre nach Teil 3 kehrte Wes Craven zurück – und gab mit Scream 4 eine neuerliche, pointierte Antwort auf den Boom von Remakes und Reboots. Sidney kehrt nach Woodsboro zurück, wo Ghostface nun eine neue Generation von Teenagern ins Visier nimmt. Der Film reflektiert dabei zudem die Besessenheit junger Menschen von Ruhm, Social Media und medialer Selbstinszenierung – ein damals erstaunlich aktueller Kommentar. 

    Die Handlung wirkt bisweilen etwas konstruiert, doch kritisch-treffende Momente, die das Genre erneut entlarven, gibt es hier wieder deutlich mehr zu sehen. Als Rückkehr der Reihe funktionierte Scream 4 überraschend gut – ein später Triumph Wes Cravens, bevor er 2015 verstarb.

    Scream (2022, Film)

    Scream lässt sich wohl am besten als “Requel” bezeichnen  – halb Fortsetzung, halb Neustart. Der Film führt neue Figuren wie Sam (Melissa Barrera) und Tara (Jenna Ortega) ein, bindet aber auch die Originalstars ein. Die Handlung selbst thematisiert offen das Phänomen des „Requel“ – also Reboots, die gleichzeitig Fortsetzungen sind, wie bei Star Wars oder Halloween. 

    Der Ton schwankt zwischen altbekannt und neu: Die Reihe schafft den Spagat zwischen Nostalgie und Erneuerung nur phasenweise. Trotz 114 Minuten Laufzeit wirkt Scream aber clever genug erzählt, um zu zeigen: Ghostface und sein Meta-Dasein kann relevant bleiben – auch fast 25 Jahre nach dem Original.

    Scream VI (2023, Film)

    Mit Teil 6 verlässt die Reihe Woodsboro und zieht nach New York – ein Tapetenwechsel, der tatsächlich frischen Wind bringt. Die neuen Hauptfiguren Sam und Tara stehen nun klar im Zentrum, während Courteney Cox als Gale Weathers eine Art Bindeglied bleibt. Die urbane Kulisse erlaubt spannendere Szenarien, etwa eine klaustrophobische Szene in der U-Bahn. 

    Allerdings wirkt Scream VI etwas träge – 123 Minuten Laufzeit wirken zu lang für diesen Slasher. Abseits des neuen Settings fällt dem Film nämlich wenig ein, um die Reihe mit neuem Leben zu füllen.

    Die Serie: Scream (Staffel 1, 2015)

    Die erste Staffel der Scream-Serie verlegte die bekannten Motive ins digitale Zeitalter. Teenager in Lakewood werden von einem neuen Killer verfolgt, der eng mit Emmas (Willa Fitzgerald) Vergangenheit verbunden ist. Der Meta-Kommentar fiel hier deutlich schwächer aus als in den Filmen, dafür wurde stärker auf typische Teen-Drama-Elemente gesetzt. Mit zehn Episoden blieb die Staffel kompakt, aber nie so prägnant wie die Kinovorlage. Ein Versuch, Scream für eine neue Generation aufzubereiten, der nur teilweise gelang. Interessant für Neugierige, aber kein Ersatz für die Filme.

    Die Serie: Scream (Staffel 2, 2016)

    Die zweite Staffel setzte die Geschichte um Emma Duval fort und vertiefte die Trauma-Thematik der Hauptfigur. In 13 Episoden wurde das Tempo allerdings etwas gestreckt, wodurch Spannung verloren ging. Zwar lieferte die Staffel mehr Hintergrundwissen und baute die Nebenfiguren besser aus, doch der Charme der Reihe – das Meta-Spiel mit Genre-Konventionen – trat noch weiter in den Hintergrund. Staffel 2 bleibt solide Teen-Horror-Kost, ohne das gewisse Etwas, das Scream im Kino so einzigartig machte. Für Horror-Liebhaber eher entbehrlich.

    Die Serie: Scream: Resurrection (Staffel 3, 2019)

    Mit Resurrection startete die Serie einen Soft-Reboot – neuer Cast, neue Stadt, Rückkehr der Ghostface-Maske im Originaldesign. Hauptfigur ist Deion (RJ Cyler), ein junger Sportler, der von seinen eigenen Geheimnissen eingeholt wird. Mit nur wenigen Episoden ist Resurrection deutlich kürzer, aber auch fokussierter erzählt als die Staffeln zuvor. 

    Die dritte Staffel ist außerdem näher am Tonfall der Filme – doch ohne wirklich deren frühe Klasse zu erreichen. Am Ende bleibt die Serie ein ergänzendes Kapitel, aber nicht mehr als Randnotiz im Franchise.

  • Die besten Filme und Serien mit Colin Farrell – und wo sie zu sehen sind

    Die besten Filme und Serien mit Colin Farrell – und wo sie zu sehen sind

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    „Ich hatte immer das Gefühl, dass die Charaktere, die ich spiele, mich an Orte bringen sollten, an die ich sonst nicht gelangen würde.“ Mit diesen Worten beschrieb Colin Farrell in einem Interview zu „The Lobster“ treffend seinen eigenen Werdegang als Schauspieler – denn seit Beginn seiner Karriere verweigert er sich immer wieder dem Verweilen in festen Schubladen. 

     Nach ersten Erfolgen in seiner irischen Heimat erlangte er durch Filme wie „Minority Report“ und „S.W.A.T.“ auch in Hollywood schnell größere Aufmerksamkeit. Doch trotz seines Erfolges in Mainstreamgefilden kehrt Farrell immer wieder zu komplexeren, charaktergetriebenen Rollen zurück.

    Einen bedeutenden Wendepunkt stellte seine Rolle in „Brügge sehen... und sterben?“, einer dunklen Komödie dar, mit der Farrell erstmals seine Fähigkeit, tiefe Tragik und grotesken Humor miteinander zu verbinden, eindrucksvoll unter Beweis stellte. Ein Talent, das auch in der Zusammenarbeit mit dem griechischen Regisseur Yorgos Lanthimos sichtbar zum Tragen kommt. 

    Filme wie „The Lobster“ und „The Killing of a Sacred Deer“ festigten Farrells Ruf als einer der herausragenden Charakterdarsteller seiner Generation. Hier bewies er, dass er auch in surrealen, oft verstörenden Erzählungen fesselnde Figuren verkörpern kann.

    Mit „The Batman“ kehrte Farrell (vorübergehend) in die Welt der Blockbuster zurück, allerdings auf seine eigene, unverkennbare Weise. Seine Darstellung des Oswald Cobblepot, besser bekannt als Pinguin, zeigte erneut seine Fähigkeit zur Verwandlung. Das kommende Spin-off, die Serie „The Penguin“ soll diese Rolle weiter vertiefen und Farrell die Chance geben, den Schurken des Batman-Universums neu zu interpretieren.

    Vorab gibt dieses Ranking einen Überblick über seine besten Film- und Serienrollen –  und wo sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption gestreamt werden können.

    Die besten Filme und Serien mit Colin Farrell

    1. The Banshees of Inisherin (2022)

    In „The Banshees of Inisherin“, der melancholischen Tragikomödie von Martin McDonagh, spielt Farrell einen einfachen Mann dessen langjährige Freundschaft zum älteren Colm (Brendan Gleeson) plötzlich zerbricht. Die Handlung entfaltet sich auf einer abgelegenen Insel vor der irischen Küste, wo das unerwartete Ende ihrer Gemeinschaft dramatische und teils groteske Folgen nach sich zieht.

    Farrells Darstellung des Pádraic, der mit dem Verlust seiner sozialen Bindung nicht umgehen kann, ist eine der besten seiner Karriere. Er schafft es, die Naivität, den Schmerz und die Verzweiflung seines Charakters in ihren witzigen wie dramatischen Nuancen zu zeigen, was bedeutend zur komplexen emotionalen Wirkung des Films beiträgt. Neben Farrell und Gleeson spielen auch Kerry Condon und Barry Keoghan tragende Rollen in dieser nachhallenden Geschichte über die Abgründe der Einsamkeit.

    2. The Lobster (2015)

    Im dystopischen Drama von Yorgos Lanthimos sind Singles gesetzlich verpflichtet, innerhalb von 45 Tagen einen romantischen Partner zu finden – andernfalls werden sie in ein Tier ihrer Wahl verwandelt. Diese bizarre Ausgangslage nutzt der Film, um Themen wie Liebe, Einsamkeit und gesellschaftlichen Druck zu erforschen. Farrell verkörpert in dieser bedrückenden Welt einen Mann, der verzweifelt versucht, diesen unmöglichen Anforderungen gerecht zu werden.

    Farrels Figur wirkt sowohl resigniert als auch innerlich zerrissen, während sie durch ein System navigiert, das persönliche Beziehungen auf eine mechanische Komponente reduziert. Seine Fähigkeit, diese emotionale Kälte und das psychologische Elend zu vermitteln, verleiht dem Film eine zusätzliche Tiefe und verstärkt die surrealen Elemente der Handlung. In weiteren Rollen glänzen Rachel Weisz, Olivia Colman und Léa Seydoux.

    3. Brügge sehen… und sterben? (2008)

    Mit „Brügge sehen… und sterben?“ unter der Regie von Martin McDonagh gelang Colin Farrell der endgültige Durchbruch als ernstzunehmender Charakterdarsteller. In der schwarzen Komödie spielt er den Auftragsmörder Ray, der nach einem fehlgeschlagenen Job mit seinem Partner Ken (Brendan Gleeson) in der belgischen Stadt Brügge untertaucht und mit seiner Existenz als Killer hadert.

    Farrell meistert es, die seltsame Situation dieser Figur zu verkörpern – auf der einen Seite ist Ray von tiefem Schmerz erfüllt, auf der anderen Seite bietet der Film viele Momente skurrilen Humors. Ralph Fiennes als skrupelloser Gangsterboss rundet das Ensemble ab und trägt zu der Mischung aus Komödie und Tragik bei, die den Film so einzigartig macht.

    Mehr Filme mit Colin Farrell – und wo man sie streamen kann

    In der untenstehenden Liste finden sich noch mehr der besten Filme mit Colin Farrell – der Überblick verrät außerdem, wo man sie derzeit im Abo, als Kauf oder Leihoption streamen kann.

  • Streaming-Guide zu Jenna Ortega: Ihre besten Filme und Serien – und wo man sie streamen kann

    Streaming-Guide zu Jenna Ortega: Ihre besten Filme und Serien – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    „Ich bin allergisch gegen Farbe,“ sagt Jenna Ortega als die ikonische Wednesday Addams in der gleichnamigen Netflix-Serie aus dem Jahr 2022 – ein Satz, der nicht nur den düsteren Kern der Kultfigur präzise auf den Punkt bringt, sondern auch treffend Ortegas bisherige Rollenauswahl beschreibt. Als eine der neuen „Scream Queens“ des modernen Horrors steht sie oft in Filmen und Serien im Rampenlicht, die entweder morbiden Charme versprühen oder das Grauen gänzlich ungeschönt und ohne humorvolle Distanzierung inszenieren.

    Doch Ortegas Aufstieg zur vielversprechenden jungen Schauspielerin kam nicht über Nacht. Bereits im Alter von zehn Jahren betrat sie die Leinwand, mit kleineren Rollen in Produktionen wie James Wans „Insidious: Chapter 2“ (2013) und „Iron Man 3“ (2013). Wenig später folgten ersten Schritte in der Fernsehlandschaft, etwa in „Jane the Virgin“(Platz 9), wo sie die junge Version der Hauptfigur verkörperte.

    Eine wichtige Wende kam 2019 mit der Rolle der Ellie in der zweiten Staffel von „You“ (Platz 5). In der düsteren Erzählung rund um den obsessiven Joe Goldberg (Penn Badgley) bewies Ortega erstmals, dass sie auch in psychologisch anspruchsvolleren und komplexeren Rollen überzeugen konnte. Ihre Darstellung der cleveren und verletzlichen Ellie brachte ihr eine gewisse Aufmerksamkeit ein und öffnete die Türen zu weiteren Projekten.

    Ein Jahr später wagte sie sich schließlich erstmals tiefer ins Horrorgenre, mit der Rolle in der Horrorkomödie „The Babysitter: Killer Queen“ (Platz 10). Obwohl der Film selbst die Erwartungen der Fans enttäuschte, zeigte Ortega, dass sie die Fähigkeit besitzt, Humor und Horror mühelos miteinander zu verschmelzen.

    Eine Mischung, die schließlich auch für jene Rolle von zentraler Bedeutung ist, die ihr den internationalen Durchbruch bescherte. In der Netflix-Serie „Wednesday“ (Platz 2) brachte Ortega den morbiden Humor und die sarkastische Schärfe der titelgebenden Figur mit bemerkenswerter Authentizität auf den Bildschirm. Ihre trockenen, pointierten Kommentare und die grimmige Ausstrahlung begeisterten sowohl langjährige Fans der „Addams Family“ als auch neue Zuschauer.

    Ihre Affinität zum Skurrilen und Makabren unterstreicht sie gerade mit ihrer erneuten Zusammenarbeit mit Tim Burton in der langersehnten Fortsetzung von „Beetlejuice“ (Platz 4). Hier schlüpft Ortega in die Rolle der Goth-Tochter der mittlerweile erwachsenen Lydia Deetz (Winona Ryder), und knüpft damit fast nahtlos an ihren Auftritt als Wednesday an.

    Aber Ortega kann mehr als nur düstere Komik allein. So spielte sie in „American Carnage“ (Platz 8) eine junge Migrantin, die in einer dystopischen Version der USA einem geheimen Regierungsprogramm unterworfen wird und überzeugte auch in einer Produktion, die durch die Linse des Horrors gesellschaftlich relevante Themen verhandelt.

    In den Fortsetzungen von „Scream“ (Platz 7) und „Scream VI“ (Platz 6), in denen sie als Tara Carpenter, einem Opfer der berüchtigten Ghostface-Killer, mitwirkt, etablierte sie sich weiter im Horrorgenre und stellte ihre Qualitäten als Scream Queen unter Beweis.

    In Ti Wests „X“ (Platz 3), einer Hommage an die Exploitation-Filme der 1970er Jahre, zeigte sie wiederum, dass sie auch in brutalen, intensiven Szenen eine kraftvolle Präsenz entfalten kann. Ortega spielt die junge Lorraine, die sich in einem albtraumhaften Szenario auf einer abgelegenen Farm wiederfindet, als sie sich von ihrem Freund zum Dreh eines „anspruchsvollen“ Pornofilms überreden lässt.

    Doch Ortegas schauspielerische Tiefe zeigt sich am eindrucksvollsten in „The Life After“ (Platz 1). Im Drama von Megan Park spielt sie eine junge Vada, die nach einer Schulschießerei mit belastenden Traumata und existenziellen Ängsten ringt. Ortegas introspektive und nuancierte Darstellung hebt sie von ihren früheren, jugendlichen Rollen ab und positioniert sie als Schauspielerin, die auch mit emotionaler Tiefe überzeugen kann.

    Die besten Filme und Serien mit Jenna Ortega - und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste enthält die wichtigsten Filme und Serien in Jenna Ortegas bisheriger Karriere und zeigt, bei welchen Streaming-Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Die besten Filme mit Bradley Cooper – und wo man sie streamen kann

    Die besten Filme mit Bradley Cooper – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Dass Bradley Cooper sich einst darum bemühen würde, sich als Regisseur und Autor von ernsten Dramen einen Namen zu machen, war zumindest nach den Rollen, die ihm zum internationalen Durchbruch verhalfen, wohl kaum zu erwarten.

    Nach ersten TV-Auftritten (u.a. „Alias – Die Agentin“), seiner ersten Hauptrolle in Ryūhei Kitamuras „The Midnight Meat Train“ (2008) und zahlreichen Nebenrollen in namhafter besetzten Komödien (u.a. „Der Ja-Sager“), wurde er mit der derben „Bro“-Comedy „Hangover“ (2009) schließlich einem breiten Publikum bekannt.

    Es dauerte allerdings nicht lange, bis sich Bradley Cooper nach diesem Erfolg allmählich thematisch anspruchsvoll(er)en Projekten widmete und zunehmend Aufgaben abseits des Scheinwerferlichts übernahm. Im Thriller „Ohne Limit“ (2011) spielte er nicht nur die Hauptrolle, sondern fungierte außerdem erstmals als ausführender Produzent.

    Eine erste echte Anerkennung für sein schauspielerisches Talent wurde Bradley Cooper wiederum für seine Darbietung in David O. Russels „Silver Linings“ (2012) zuteil, in dem er an der Seite von Jennifer Lawrence in die Rolle eines manisch-depressiven Mannes schlüpft, der nach seiner Entlassung aus der Klinik zurück ins Leben finden muss. Die romantische Komödie wurde mit zahlreichen Oscarnominierungen bedacht – unter anderem in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“.

    Nach sechs weiteren Jahren, die für den Schauspieler von einer eher teils zweifelhaften Rollenauswahl geprägt waren („American Sniper“), folgte mit „A Star Is Born“ (2018) schließlich Coopers Drehbuch- und Regiedebüt, das ebenfalls mit Aufmerksamkeit von der „Academy“ belohnt wurde. Die Neuverfilmung von „Ein Stern geht auf“ (1937) war nicht nur als „bester Film“ für den Oscar nominiert, auch Bradley Cooper erhielt für seine Darbietung eine weitere Nominierung.

    Mit „Maestro“ (2023) wagte Bradley Cooper es schließlich erneut, in einer Produktion gleichsam als Hauptdarsteller, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent aufzutreten – und das mit kreativem Erfolg. Die Filmbiografie um den Komponisten und Dirigenten Leonard Bernstein ist – anders als es die aufgeregte Diskussion um Nasenprothesen hätte vermuten lassen – das bislang beeindruckendste Werk in Coopers bisheriger Karriere.

    In diesem Streaming-Guide stellen wir diesen und weitere besonders sehenswerte Filme mit Bradley Cooper vor. Eine Übersicht dazu, wo sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption abrufbar sind, befindet sich am Ende des Artikels.

    Die besten Filme mit Bradley Cooper

    1. „Maestro“ (2023)

    „Maestro“ ist nicht nur Bradley Cooper zweite Regiearbeit, sondern auch seine bisher beste Leistung als Charakterdarsteller. Mit schauspielerischem Feingefühl porträtiert er den Dirigenten und Komponist Leonard Bernstein in verschiedenen Lebensphasen und lässt so die Transformation des Musikers, sowohl in physischer als auch emotionaler Hinsicht, für das Publikum glaubhaft und nachempfindbar werden.

    Das Drehbuch beleuchtet sowohl Bernsteins künstlerische Brillanz als auch seine persönlichen Konflikte, insbesondere seine Beziehung zu seiner Frau Felicia Montealegre (Carey Mulligan). „Maestro“ ist eine zutiefst berührende Filmbiografie einer komplexen, in ihrem Handeln sicherlich kritikwürdigen Künstlerpersönlichkeit, die zwischen Karriereanspruch und einem narzisstischen Drang nach Bestätigung und ständigem Nervenkitzel gefangen zu sein scheint.

    2. „Nightmare Alley“ (2021)

    In Guillermo del Toros atmosphärischem Thriller „Nightmare Alley“ spielt Bradley Cooper den ehrgeizigen Gauner Stanton Carlisle, der in die Welt der Wahrsager und Mentalisten eintaucht. Der in den 1940er Jahren angesiedelte Film folgt Carlisle auf seinem Weg durch die dunklen Seiten des Showbusiness und erzählt zunächst von den Erfolgen, die er durch seinen Charme und rücksichtslose Betrügereien erzielt.

    Ganz im Stile des Film noir, vor dem sich Guillermo del Torro hier sowohl in visueller Hinsicht als auch auf Handlungsebene verneigt, folgt auf den Hochmut schon bald der Fall eines Mannes, der von Gier und Selbstüberschätzung geleitet wird. Cooper zeigt in dieser Rolle eine intensive Präsenz, die den schrittweisen Abstieg seines Charakters nuanciert nachzeichnet.

    3. „The Place Beyond the Pines“ (2013)

    In „The Place Beyond the Pines“ bewies Bradley Cooper erstmals sein schauspielerisches Talent für komplexere Rollen. Im düsteren Drama von Derek Cianfrance („Blue Valentine“), das über mehrere Generationen hinweg die weitreichenden Auswirkungen von Entscheidungen auf das Leben verschiedener Menschen beleuchtet, spielt er den Polizisten Avery Cross. Als es zu einer verhängnisvollen Begegnung mit einem Bankräuber kommt (Ryan Gosling), wird er mit moralischen Dilemmata konfrontiert.

    Coopers Darbietung verleiht einem ambivalenten Charakter, der nicht nur mit den psychologischen Folgen seiner Tat zu kämpfen hat, sondern auch in einem korrupten Polizeisystem gefangen ist, zusätzliche Tiefe. Auch in optischer Hinsicht ist der in drei Akte unterteilte „The Place Beyond the Pines“ beeindruckend: Beinahe poetisch anmutende Landschaftsaufnahmen verstärken das Gefühl von unausweichlicher Schicksalhaftigkeit und verleihen dem Film eine fast mythische Qualität.

    Weitere Filme mit Bradley Cooper – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste enthält diese und weitere Filme mit Bradly Cooper und zeigt, bei welchen Streaming-Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Die besten Filme von und mit Greta Gerwig – und wo man sie streamen kann

    Die besten Filme von und mit Greta Gerwig – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Heute zählt Greta Gerwig zu den einflussreichsten Regisseurinnen ihrer Generation. Dabei begann die 1983 in Sacramento, Kalifornien, geborene Filmemacherin ihre Karriere eigentlich als Schauspielerin. Nach Auftritten in einer Reihe von kleineren Indie-Produktionen wurde sie durch ihre Rolle in „Greenberg“ (2010) erstmals einem größeren Publikum bekannt.

    Die Tragikomödie markiert gleichsam die erste Zusammenarbeit mit Filmemacher Noah Baumbach („Marriage Story“), der später nicht nur zu ihrem Lebensgefährten, sondern auch auf kreativer Ebene zu einem wichtigen Partner für Greta Gerwig werden sollte. Sowohl das Drehbuch zum Drama „Frances Ha“ (2012) als auch „Mistress America“ (2015) verfassten sie gemeinsam – später auch das zu „Barbie“ (2023).

    Über die Jahre hat sich Gerwig sowohl vor als auch hinter der Kamera als einen Namen gemacht – nicht zuletzt durch die Fähigkeit, zugleich tiefgründige und humorvolle Geschichten über das menschliche Leben und die komplexen Emotionen, die damit einhergehen, einfühlsam zu erzählen. Anders ausgedrückt: Greta Gerwig verwandelt das Alltägliche in kunstvolle Kinoerlebnisse.

    Ihr größter kommerzieller Erfolg „Barbie“, der Kino-Hit des Jahres 2023, stellt allerdings in vielerlei Hinsicht einen Bruch mit ihrer bisherigen Herangehensweise an Film dar. Zwar ist Gerwigs erster Blockbuster von einem feministischen Grundton durchzogen, wie er in nahezu allen ihrer Filme zu spüren ist. Dass sich „Barbie“ in den Dienst des Spielzeug-Konzerns „Matell“ stellt und seine sorgsam vorgebrachte Gesellschaftskritik letztlich doch nur der Imagepflege eines zunehmend in Verruf geratenen Produkts dient, lässt sich allerdings kaum leugnen.

    Die besten Filme von und mit Greta Gerwig

    In diesem Streaming-Guide stellen wir die besten Filme von und mit Greta Gerwig vor. Informationen dazu, wo sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption abrufbar sind, befinden sich in der Übersicht am Ende des Artikels.

    1. „ Lady Bird“ (2017) – Regie und Drehbuch

    „Lady Bird“ markierte nicht nur Greta Gerwigs Durchbruch als Regisseurin, sondern ist bis heute ihr herausragendstes Werk. Der Coming-of-Age-Film erzählt die Geschichte von Christine „Lady Bird“ McPherson (Saoirse Ronan), einer rebellischen Teenagerin, die in Sacramento aufwächst und davon träumt, dem Alltag ihrer Kleinstadt zu entfliehen, um an der Ostküste ein aufregenderes Leben zu führen.

    Im Zentrum des Films steht die komplizierte, aber zutiefst liebevolle Beziehung zwischen Lady Bird und ihrer dominanten Mutter (Laurie Metcalf). Gerwig gelingt es hervorragend, das Spannungsverhältnis zwischen Mutter und Tochter darzustellen, ohne eine Seite zu verurteilen. Stattdessen fängt „Lady Bird“ auf eine universal nachvollziehbare Weise die Konflikte und die Schönheit des Erwachsenwerdens ein. Gerwigs Regiedebüt brachte ihr viel Kritikerlob und mehrere Oscar-Nominierungen ein, darunter für die beste Regie und das beste Originaldrehbuch.

    2. „Frances Ha“ (2012) – Regie, Drehbuch und Schauspiel

    In „Frances Ha“ lieferte Greta Gerwig nahezu das gesamte Paket: Sie führte nicht nur Regie und schrieb gemeinsam mit Noah Baumbach das Drehbuch – auch die Titelrolle übernahm sie selbst. Frances ist eine Mittzwanzigerin, die in New York lebt und davon träumt, eine erfolgreiche Tänzerin zu werden. Sie kämpft mit finanziellen Schwierigkeiten, beruflichen Rückschlägen und Veränderungen in ihren engsten Freundschaften.

    Die Handlung mag auf den ersten Blick simpel erscheinen, doch der stimmungsvolle Schwarz-Weiß-Film fängt gekonnt die Unsicherheiten und Verwirrungen des Lebens nach dem College ein, wenn die Jugend langsam in das Erwachsenenleben übergeht. Vor allem seine feinfühlige Erzählweise und Gerwigs charismatische Darstellung überzeugen. „Frances Ha“ ist letztlich eine Ode an das Streben nach Selbstfindung und schafft es, dabei tiefgründig, melancholisch und zugleich witzig zu sein.

    3. „Mistress America“ (2015) – Drehbuch und Schauspiel

    In „Mistress America“ arbeitete Greta Gerwig erneut mit Noah Baumbach zusammen, wobei sie das Drehbuch mitverfasste und die Hauptrolle spielte. Der Film erzählt die Geschichte von Tracy (Lola Kirke), einer College-Studentin in New York, die sich verloren fühlt und kaum Anschluss findet. Als sie ihre zukünftige Stiefschwester Brooke (Gerwig) trifft, wird ihr Leben plötzlich in einen Strudel aus chaotischen Abenteuern gezogen. Brooke ist eine energische, exzentrische Frau in den Dreißigern, die große Pläne hat, die jedoch nie ganz aufgehen.

    „Mistress America“ ist eine scharfsinnige Komödie über das Erwachsenwerden, die Verlockungen von Träumen, die den Test der Realität erst noch bestehen müssen, und schließlich auch Hommage an eine Stadt, die voller Möglichkeiten scheint, aber gleichzeitig gnadenlos ist. Der Film besticht vor allem durch intelligente Dialoge und die Lebendigkeit und Komik, die Gerwig auf die Leinwand bringt.

    Weitere Filme von und mit Greta Gerwig – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste enthält diese und weitere Filme von und mit Greta Gerwig. Außerdem gibt sie eine Übersicht darüber, bei welchen Streaming-Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Die besten Filme von Luca Guadagnino – und wo man sie streamen kann

    Die besten Filme von Luca Guadagnino – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Luca Guadagnino gehört, ganz zurecht, zu den bedeutendsten Regisseuren des zeitgenössischen Kinos. Der 1971 in Palermo geborene italienische Filmemacher hat sich durch seine subtile Erzählweise, visuelle Poesie und tiefe emotionale Resonanzen einen Namen als Auteur gemacht. Sein Werk ist bekannt dafür, die menschliche Erfahrung meist auf sehr intime, sinnliche Weise zu erkunden und dabei nicht vor Grenzüberschreitungen zurückzuschrecken.

    Guadagninos Filme lassen sich oftmals nur schwer in starre Kategorien einordnen – sie verbinden sinnliche Ästhetik mit psychologischem Drama, immerzu ist ihre Inszenierung von einer gewissen Eleganz durchzogen. Auch sein neuester Film „Queer“, der bei den Filmfestspielen von Venedig 2024 im Wettbewerb um den begehrten „Goldenen Löwen“ konkurriert, verspricht eine ähnliche Mischung aus künstlerischem Anspruch und emotionaler Tiefe.

    In diesem Streaming-Guide stellen wir die besten Filme des italienischen Filmemachers vor, die bereits bei Streaming-Anbietern verfügbar sind. Informationen dazu, wo sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption abrufbar sind, befinden sich in der Übersicht am Ende des Artikels.

    Die besten Filme von Luca Guadagnino

    1. „Call Me by Your Name“ (2017)

    „Call Me by Your Name“ ist der wohl bekannteste und meistgelobte Film von Luca Guadagnino – auch das zurecht. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von André Aciman erzählt der Film die Liebesgeschichte zwischen dem 17-jährigen Elio (Timothée Chalamet) und dem älteren amerikanischen Doktoranden Oliver (Armie Hammer) im Italien der 1980er Jahre. Die Romanze spielt sich vor der Kulisse eines sonnendurchdrungenen Sommers in Norditalien ab und entfaltet sich langsam, aber intensiv.

    Guadagnino versteht es bravourös, die jugendliche Leidenschaft, die Unsicherheiten und die Sehnsüchte seiner Charaktere dem Publikum mit dem nötigen Feingefühl zu vermitteln. Gleichzeitig ist der Film eine lange nachhallende Meditation über das Erwachsenwerden, die Entdeckung der eigenen Sexualität und den Schmerz der ersten Liebe. Die sinnliche Atmosphäre des Films und seine psychologische Tiefe machen „Call Me by Your Name“ zu einem der schönsten und bewegendsten Liebesfilme des letzten Jahrzehnts.

    2. „Bones and All“ (2022)

    „Bones and All“ ist ein außergewöhnlicher Film, der Romantik und Horror auf einzigartige Weise kombiniert. Guadagnino arbeitete erneut mit Timothée Chalamet zusammen und erzählt die Geschichte von Maren (Taylor Russell), einer jungen Frau, die sich mit der dunklen Seite ihrer Persönlichkeit auseinandersetzen muss: Wie sich zeigt, ist sie eine Kannibalin. Auf der Suche nach ihrer Identität und einer Möglichkeit, mit ihrem „Hunger“ zu leben, trifft sie auf Lee (Chalamet), der ganz ähnliche Neigungen hat.

    Trotz der düsteren Thematik gelingt es Guadagnino, die Geschichte als ein Coming-of-Age-Roadmovie zu inszenieren, das bestechend schöne Einstellungen bereithält und tief berührt. Denn da die schwierige Beziehung zwischen Maren und Lee im Mittelpunkt steht und mit der notwendigen emotionalen Komplexität beleuchtet wird, schafft es „Bones and All“ den Zuschauer trotz des abstrus-abstoßenden Themas zum Mitfühlen zu bewegen.

    3. „Challengers“ (2024)

    Zumindest an der Oberfläche ist „Challengers“ ein Sportdrama – eigentlich schwelen darunter aber eine ungewöhnliche romantische Dreieckskonstellation, Spiele um Macht, und Überlegungen zu den Regeln des Verlangens. Im Zentrum steht Tashi Duncan (Zendaya), ehemals professionelle Tennisspielerin, die nun als Trainerin für ihren Ehemann Art (Mike Faist) arbeitet. In zahlreichen Rückblenden wird dessen Rivalität zu Patrick (Josh O’Connor) ausgebreitet – und die umspannt sowohl den Tennisplatz als auch die Gunst von Tashi.

    Dass Guadagnino das physische und emotionale Spiel des Tennis lustvoll mit den Dynamiken menschlicher Beziehungen verwebt, macht „Challengers“ so interessant. Er erkundet, wie sich sportlicher Ehrgeiz und amouröse Anziehung wechselseitig beeinflussen und inszeniert den Wettbewerb, auf und abseits des Platzes, als mitreißende Tour de Force.

    4. „We Are Who We Are“ (2020)

    Als Miniserie hebt sich „We Are Who We Are“ zumindest in der Form von Guadagninos sonstigem Werk ab, doch thematisch bleibt sich der Filmemacher treu: Die „Coming of Age“-Serie spielt auf einer US-Militärbasis in Italien und folgt den Jugendlichen Fraser (Jack Dylan Grazer) und Caitlin (Jordan Kristine Seamón), die ihre Identitäten und Sexualitäten entdecken. Wie schon in „Call Me by Your Name“ behandelt Guadagnino das Thema des Erwachsenwerdens, der sexuellen Identität und der Selbstfindung mit großen Feingefühl.

    Vor allem die Art und Weise, wie Guadagnino die flüchtigen, aber tiefen Gefühle des Jugendalters einfängt, macht die Serie so sehenswert: Es geht weniger um eine stringente Handlung als um die Darstellung von Momenten und Eindrücken, die das Leben und die Entwicklung der Charaktere prägen werden. Damit ist „We Are Who We Are“ eine ungewöhnlich poetische Annäherung an die Jugend und das Entdecken des Selbst in einer komplizierten Welt.

    5. „Suspiria“ (2018)

    Bei Luca Guadagninos „Suspiria“ handelt es sich um ein Remake des Horrorklassikers von Dario Argento aus dem Jahr 1977. Der italienische Filmemacher entwickelt aus der Vorlage allerdings etwas gänzlich Eigenes und kehrt die bereits im Original vorhandenen Motive stärker hervor. Die verworrene Handlung folgt der jungen Amerikanerin Susie Bannion (Dakota Johnson), die während des „Deutschen Herbstes“ an einer renommierten Tanzakademie in Berlin angenommen wird – und bald feststellen muss, dass dunkle Kräfte hinter den Kulissen am Werk sind.

    „Suspiria“ verknüpft Horror, Tanz und Hexerei zu einem verstörenden Werk, das über Macht und die verschiedenen Möglichkeiten der Geschlechter, sie für sich zu nutzen, nachdenkt. Guadagnino verzichtet hier auf den subtilen Charme seiner zuvor entstandenen Filme und bietet stattdessen intensive, verstörende Bilder. Seine ästhetische Finesse behält er, wie auch später in  „Bones and All“, dennoch bei.

    Weitere Filme von Luca Guadagnino – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste enthält diese und weitere Filme von Luca Gudagnino und zeigt, bei welchen Streaming-Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Die besten Filme und Serien mit Michael Keaton – und wo es sie zu sehen gibt

    Die besten Filme und Serien mit Michael Keaton – und wo es sie zu sehen gibt

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Von skurrilen Komödien bis zu tiefgründigen Dramen und legendären Action-Rollen: Michael Keaton hat in seiner über 40 Jahre währenden Karriere immer wieder gezeigt, dass er in den unterschiedlichsten Genres überzeugen kann. Im Streaming-Guide erfährst du, welche filmischen Meilensteine seinen Werdegang prägten, welche seiner Darbietungen die sehenswertesten sind – und wo du sie streamen kannst.

    Die wichtigsten Meilensteine in Michael Keatons Karriere 

    Nachdem er sich zunächst als Stand-Up-Comedian einen Namen machte, erlangte er in den  frühen Achtzigern zunächst als Komödiendarsteller („Nightshift“, „Mr. Mom“) größere Bekanntheit. Sein Durchbruch, der Aufstieg in die „A-Liste“ Hollywoods, gelang ihm nur wenig später als exzentrischer Chaos-Geist in Tim Burtons skurriler Horrorkomödie „Beetlejuice“ (1988). In jener ikonischen Rolle ist er nun ab 05. September erneut zu sehen, wenn mit „Beetlejuice Beetlejuice“ die Fortsetzung des Kultfilms in den Kinos startet.

    Nur ein Jahr später brach Michael Keaton ein erstes Mal mit seinem etablierten Image, als er – erneut unter der Regie Tim Burtons – die titelgebende Hauptrolle in „Batman“ übernahm. Trotz anfänglicher Skepsis, ob der zuerst für sein komödiantisches Talent bekannte Keaton für die düstere Rolle geeignet sei, bewies er das Gegenteil und lieferte eine komplexe, tiefgründige Interpretation des Charakters. Der Erfolg des Films und seine Fortsetzung „Batman Returns“ (1992) festigten Keatons Status als Top-Star in Hollywood.

    Dennoch zog sich Keaton danach zumindest von der ganz großen Bühne zurück und widmete sich einer Reihe kleinerer Filmprojekte, wie der weitgehend unbekannten, aber sehenswerten Journalismus-Komödie „Schlagzeilen“ (1994). Seine Zusammenarbeit mit Quentin Tarantino in „Jackie Brown“ (1997) zählt zu den bekannteren Filmauftritten aus dieser Zeit. Abseits davon blieb Keaton aber bis zu seinem großen Comeback in „Birdman“ im Jahr 2014 weiter unter dem Radar.

    Passenderweise dreht sich das satirisch aufgeladene Drama von Alejandro González Iñárritu um die inneren Kämpfe eines alternden Schauspielers, der einst durch seine Rolle als Superheld berühmt wurde und nun nach künstlerischer Anerkennung strebt. Seine selbstironische Darstellung wurde von Kritikern gefeiert, brachte ihm eine Oscar-Nominierung ein – und legte den Grundstein für, wenn man so will, Michael Keatons zweite Karriere als ernstzunehmenden Charakterdarsteller.

    Durch seine Rolle in „Spotlight“ (2015), der von der investigativen Arbeit des „Boston Globe“ in einem der größten Missbrauchsskandale der katholischen Kirche erzählt, konnte er diesen Ruf weiter festigen. Auf das mit dem Oscar für den „besten Film“ ausgezeichnete Drama folgten Darbietungen in ähnlich gesellschaftlich ambitionierten Produktionen, etwa in Aaron Sorkins „The Trial of the Chicago 7” (2020) oder der Miniserie „Dopesick” (2021).

    Die Michael Keatons beste Darbietungen im Ranking

    1. „Spotlight“ (2015)

    In Tom McCarthys auf wahren Begebenheiten basierenden „Spotlight“ verkörpert Keaton den Chefredakteur Walter „Robby“ Robinson, der das investigative Team des Boston Globe anführt, das einen großen Missbrauchsskandal innerhalb der katholischen Kirche aufdeckt. Keatons Darstellung des nüchternen und besonnenen Robinsons ist von Zurückhaltung geprägt und ist seine wohl subtilste und gleichzeitig tiefgründigste schauspielerische Leistung.

    2. „Beetlejuice“ (1988)

    Als der durchgeknallte Geist „Beetlejuice“ in Tim Burtons gleichnamigem Film liefert Keaton eine ikonische, skurril-komische Darbietung. Der Film erzählt die Geschichte eines verstorbenen Ehepaares (Alec Baldwin und Geena Davis), das versucht, die neuen Bewohner ihres Hauses (u.a. Winona Ryder) zu vertreiben und dabei auf den unberechenbaren „Beetlejuice“ zurückgreift. Keatons anarchisches Spiel verhalf dem Film zum Kultstatus und bewies Keatons außergewöhnliches Talent für schräge Rollen.

    3. „Batman Returns“ (1992)

    In der Fortsetzung von „Batman“ kehrt Keaton in die Rolle des Dunklen Ritters zurück und stellt sich neuen, faszinierenden Gegnern wie dem Pinguin (Danny DeVito) und Catwoman (Michelle Pfeiffer). „Batman Returns“ ist düsterer und vielschichtiger als sein Vorgänger und beleuchtet Batmans inneren Konflikt noch intensiver. Keaton überzeugt erneut durch seine Fähigkeit, die Ambivalenz zwischen Bruce Wayne und seinem maskierten Alter Ego glaubwürdig darzustellen. Der Film verbindet düstere visuelle Ästhetik mit tiefergehenden Charakterstudien und bleibt einer der sehenswerten Beiträge im Superhelden-Genre.

    4. „Dopesick“ (2021)

    In der Miniserie „Dopesick“ ist Michael Keaton einer seiner ergreifendsten Rollen zu sehen. Die Serie beschäftigt sich mit der Opioidkrise in den USA und verfolgt den Aufstieg und die verheerenden Auswirkungen des Medikaments „OxyContin“, das von der Pharmaindustrie fälschlicherweise als „sicher“ vermarktet wurde, obwohl es schnell zu starker Abhängigkeit führt. Keaton spielt den Arzt Dr. Samuel Finnix, der zunächst gutgläubig das Medikament verschreibt, aber später selbst die zerstörerischen Folgen erkennt. Für seine Rolle wurde er vielfach ausgezeichnet und erhielt unter anderem einen Emmy.

    5. „Schlagzeilen“ (1994)

    In der hektischen Komödie von Ron Howard spielt Keaton den New Yorker Boulevard-Redakteur Henry Hackett, der inmitten von Deadlines, Konkurrenz und Kostendruck versucht, seinen journalistischen Ethos zu wahren. Dabei muss er sich unter anderem gegenüber der Geschäftsführerin der Zeitung (Glenn Close) behaupten, die es in erster Linie auf reißerische Schlagzeilen abgesehen hat. Der Film thematisiert, noch lange bevor von „Clickbait-Journalismus” überhaupt die Rede sein konnte, die Spannungen zwischen Finanzierungs- und Qualitätsanspruch des Nachrichtengeschäfts, und bietet dabei sowohl humorvolle als auch dramatische Momente.

    Weitere Filme mit Michael Keaton  – und wo sie zu sehen sind

    In der untenstehenden Liste finden sich sowohl weitere sehenswerte Filme mit Michael Keaton als auch ständig aktualisierte Informationen dazu, wo sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption gestreamt werden können.

  • Alle „Beetlejuice“-Filme und Serien – und wo es sie zu sehen gibt

    Alle „Beetlejuice“-Filme und Serien – und wo es sie zu sehen gibt

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    „Beetlejuice” gehört zu den schrägsten Phänomenen der Popkultur. Tim Burtons Kultfilm aus dem Jahr 1988 verbindet grotesken Humor mit Gruselelementen und lebt mindestens so sehr von seinen schrägen Figuren wie von der absurden, aber charmanten Handlung. Daraus entstand nicht nur eine Zeichentrickserie, sondern auch – nach über 35 Jahren – eine späte Fortsetzung. Hier erfährst du, worum es in den Filmen und Serien um den Chaos-Geist geht und worin sie sich unterscheiden.

    Beetlejuice (1988)

    Der Originalfilm ist bis heute ein Paradebeispiel für Tim Burtons Handschrift: düster, verspielt und zugleich makaber-komisch. Im Zentrum steht das Ehepaar Maitland (Alec Baldwin, Geena Davis), das nach seinem Tod als Geister im eigenen Haus festsitzt. Als die exzentrische Familie Deetz (u. a. Winona Ryder) einzieht, rufen die Maitlands den „Bio-Exorzisten“ Beetlejuice (Michael Keaton) zur Hilfe – und entfesseln damit ein anarchisches Chaos. 

    Mit seinen überbordenden Ideen, verrückten Effekten und schwarzem Humor wurde der 92-minütige Film schnell zum Kultklassiker. Empfehlenswert ist er vor allem für alle, die Burton in Reinform erleben wollen: schräg, kreativ und mit Kultcharakter, der bis heute wirkt.

    Beetlejuice – Die Serie (1989–1991)

    Auf den Kinoerfolg folgte eine Zeichentrickserie, die Beetlejuice einem jüngeren Publikum zugänglich machen sollte. Statt grotesker Geisterposse setzt sie stärker auf bunte Bilder, schnellen Witz und die Freundschaft zwischen dem Geist und Lydia, der Teenager-Tochter der Deetz. Aus dem abgründigen Trickster des Films wird hier ein schelmischer, aber letztlich harmloser Antiheld, der seine Streiche in einer skurrilen Cartoon-Welt austobt.

    Inhaltlich ist die Serie weniger bissig, aber sie transportiert den Charme der Vorlage in eine zugängliche Form. Für erwachsene Fans ist sie höchstens aus nostalgischen Gründen interessant, für Kinder war sie damals eine der wenigen Geisterserien, die zugleich unheimlich und witzig waren.

    Beetlejuice Beetlejuice (2024) 

    Über 35 Jahre später kehrte Tim Burton mit einer Fortsetzung zurück – und das mit fast derselben Besetzung. Michael Keaton schlüpft erneut in seine ikonische Rolle, Winona Ryder ist als Lydia wieder dabei, ebenso Catherine O’Hara. Neu an Bord sind Jenna Ortega (passend nach Wednesday fast schon Burtons neue Muse), Justin Theroux, Monica Bellucci, Willem Dafoe und Danny DeVito. 

    Der Film baut auf dem Kultstatus des Originals auf, kombiniert Nostalgie mit modernen Effekten und mehr Pop-Appeal. Für Fans der 80er-Version sind diese 125 Minuten eine nostalgische Reise, für Jüngere ein guter Einstieg in Burtons absurd-morbide Welt. Aber: So kurzweilig die Fortsetzung auch ist, an den Charme des Originals reicht sie allerdings längst nicht heran.

  • „Der Pate“: Alle Filme im Überblick

    „Der Pate“: Alle Filme im Überblick

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Francis Ford Coppolas „Godfather“-Trilogie ist eines der großen Monumente der Kinogeschichte. Auf Basis der Romane von Mario Puzo revolutionierte Coppola nicht nur das Mafia-Genre, sondern entlarvte zugleich die Schattenseiten des „American Dream“. Es geht nicht nur um Gangster, Gewalt und Machtkämpfe – sondern auch um die Versuchung, Familie und Tradition über alles zu stellen, auch wenn der Preis dafür Selbstzerstörung heißt.

    Die drei Filme sind eng verwoben und sollten, und wenn man sie erstmals sieht, unbedingt in der klassischen Reihenfolge geschaut werden. Alternativ existiert der sogenannte „Coppola-Schnitt“, der die Handlung chronologisch montiert. Für Einsteiger jedoch ist die ursprüngliche Dramaturgie klar die bessere Wahl. Wir geben einen einordnenden Überblick - und empfehlen außerdem eine Serie, die sich für Fans der Trilogie besonders lohnt.

    1. Der Pate (1972) 

    Der erste Teil gilt bis heute als einer der einflussreichsten Filme aller Zeiten. Er erzählt von Don Vito Corleone und dem zunächst widerwilligen Michael , der schrittweise in die Familiengeschäfte hineingezogen wird. Francis Ford Coppola inszeniert keine plumpe Gangsterstory, sondern eine beinah opernhafte Erzählung aus detailreich komponierten Bildern, obskuren Ritualen und einer stillen Brutalität, die von Nino Rotas ikonischem Score getragen wird. 

    Kurzum: Der Pate ist gewissermaßen Pflichtstoff für alle Cineastinnen und Cineasten. Er begründete die Bildsprache des Mafiafilms und setzte mit Marlon Brando und Al Pacino neue Genremaßstäbe für nuancierte Schauspielkunst. Und: Ohne dieses Werk versteht man viele heutige Mafia-Darstellungen und Anspielungen nicht.

    2. Der Pate II (1974) 

    Die Fortsetzung ist weniger Sequel als Spiegelung des Originals. Francis Ford Coppola verzahnt gekonnt zwei Zeitebenen: Michaels Aufstieg nach dem Tod des Vaters und Vitos Anfänge in New York, gespielt von Robert De Niro. So entsteht ein komplexes Epos über den Preis von Macht und die folgenreiche Erosion moralischer Maßstäbe. Al Pacino zeigt Michael als kühlen, zunehmend isolierten Patriarchen, dessen Entscheidungen alle Bindungen zerstören. Parallel dazu wirkt Vitos Werdegang fast wie eine dunkle Version des „American Dream“. 

    Mit über drei Stunden Laufzeit erfordert Der Pate II eine gewisse Geduld von seinem Publikum, aber er belohnt mit einer Tiefe, die das Original sogar nicht übertrifft. Für alle, die Macht, Loyalität und Schuld in epischer Breite und fast biblischer Schwere verhandelt sehen wollen, ist dieser Film das Herzstück der Trilogie.

    3. Der Pate III (1990) 

    Der dritte Teil ist weniger triumphal als seine Vorgänger und wirkt zugleich wie ein Epilog und Abgesang. Michael Corleone ist älter, müde und will die Familie endlich legitimieren. Doch die Vergangenheit lässt ihn nicht los: Intrigen, Verrat und die nächste Generation holen ihn ein. Francis Ford Coppola wählt für diese Erzählung bewusst einen anderen Ton – melancholischer, tragischer, weniger kraftvoll inszeniert. 

    Der Pate III wiederholt viele Motive, anstatt sie weiterzuentwickeln, was ihn schwächer wirken lässt als seine Vorgänger. Und doch: Al Pacino verleiht seiner Figur eine menschliche Tiefe, die den späten, gebrochenen Corleone tatsächlich greifbar macht. Besonders das Finale in Sizilien, wenn private Tragödie und öffentliche Bühne ineinanderfallen, hat eine Wucht, die lange nachhallt. 

    4. The Offer (2022, Serie) 

    Wer nach der Trilogie noch tiefer eintauchen will, findet in The Offer eine spannende Ergänzung. Die Serie erzählt von der turbulenten Entstehungsgeschichte des ersten Der Pate-Films: Produzent Albert S. Ruddy kämpft gegen Studiobosse, Budgetprobleme und sogar gegen die reale Mafia, die sich an der Darstellung ihrer Welt stört. 

    Die Parallelen zum Film selbst sind unübersehbar: Machtkämpfe, Intrigen, Loyalitäten – diesmal hinter den Kulissen. Zwar neigt die Serie gelegentlich zu Übertreibung und Selbstmythologisierung, doch als Meta-Erzählung über das Mafia-Kino funktioniert sie hervorragend. Wer die Trilogie schätzt, findet hier eine Art fiktionalisiertes „Making-of“ in Spielfilmqualität.

  • „Barbie“: Alle Filme in richtiger Reihenfolge

    „Barbie“: Alle Filme in richtiger Reihenfolge

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Seit über zwei Jahrzehnten gehört „Barbie“ zu den langlebigsten Animationsreihen: Mehr als 40 Filme wurden seit Barbie in: Der Nussknacker (2001) veröffentlicht. Und über die Jahre lässt sich eine klare Entwicklung beobachten – von klassischen Märchen- und Ballettmusicals über fantasievolle Serienphasen und moderne Alltagsthemen bis hin zu Greta Gerwigs Megaerfolg mit der Realfilm-Barbie von 2023.

    Im Folgenden sind alle Filme in fünf thematische Phasen geordnet – mit einer Einordnung, was die jeweilige „Barbie“-Ära ausmacht. Am Ende findest du die schließlich eine vollständige Übersicht über alle „Barbie“-Filme in chronologischer Reihenfolge – und alle Informationen dazu, wo man sie aktuell im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann.

    1. 2001–2006: Klassische Märchen & Ballett-Musicals

    Filme:

    • Barbie in: Der Nussknacker (2001)
    • Barbie als Rapunzel (2002)
    • Barbie in Schwanensee (2003)
    • Barbie als die Prinzessin und das Dorfmädchen (2004)
    • Barbie – Fairytopia (2005)
    • Barbie und der geheimnisvolle Pegasus (2005)
    • Barbie in: Die 12 tanzenden Prinzessinnen (2006)

    Mit Barbie in: Der Nussknacker (2001) begann nicht nur die Filmkarriere der berühmtesten Plastikpuppe, sondern auch eine klar erkennbare kreative Linie: klassische Märchenadaptionen, Ballettstoffe und Musicals, in denen Barbie konsequent als Idealbild einer Prinzessin oder Tänzerin dargestellt wird. Diese Phase richtet sich klar an jüngere Kinder, die visuell opulente Kostüme, märchenhafte Musik und einfache, moralisch eindeutige Geschichten mögen.

    Allerdings konservieren diese Filme ein traditionelles, oft unhinterfragtes Rollenbild, das heute schnell altmodisch wirkt. Im Vergleich zu späteren Titeln wie Barbie – Die Videospiel-Heldin (2017) wirken diese frühen Werke wie eine Zeitkapsel des „alten“ Barbie-Images.

    Streaming-Tipp: Viele dieser frühen Titel sind regelmäßig auf „Netflix Kids“ oder im Kauf-/ Leihangebot bei Prime Video zu finden, meist mit Laufzeiten von 75–80 Minuten. Stets aktualisierte Informationen findest du in unserer untenstehenden Übersicht.

    2. 2007–2012: Fantasy-Serien & Meerjungfrauen-Abenteuer

    Filme:

    • Barbie – Mermaidia (2006)
    • Das Barbie-Tagebuch (2006)
    • Barbie – Die Magie des Regenbogens (2007)
    • Barbie als Prinzessin der Tierinsel (2007)
    • Barbie – Mariposa (2008)
    • Barbie und das Diamantschloss (2008)
    • Barbie in: Eine Weihnachtsgeschichte (2008)
    • Barbie präsentiert Elfinchen (2009)
    • Barbie und die drei Musketiere (2009)
    • Barbie und das Geheimnis von Oceana (2010)
    • Barbie – Modezauber in Paris (2010)
    • Barbie – Die geheime Welt der Glitzerfeen (2011)
    • Barbie – Die Prinzessinnen-Akademie (2011)
    • Barbie – Zauberhafte Weihnachten (2011)
    • Barbie und das Geheimnis von Oceana 2 (2012)
    • Barbie – Die Prinzessin und der Popstar (2012)
    • Barbie in: Die verzauberten Ballettschuhe (2013)
    • Barbie – Mariposa und die Feenprinzessin (2013)

    In dieser Phase experimentiert die Reihe mit fortlaufenden Geschichten und eigenen Fantasiewelten, allen voran „Fairytopia“ und „Oceana“. Wiederkehrende Figuren, magische Schauplätze und größere Handlungsbögen sollen für mehr Bindung ans Publikum sorgen. Die Filme sind bunter, verträumter und harmonischer als spätere, alltagsbezogene Abenteuer. Für junge Zuschauer, die Märchenwelten und Magie lieben, ist diese Phase besonders ansprechend.

    Aus heutiger Sicht ist jedoch umso stärker erkennbar, dass viele dieser Produktionen primär dazu dienen, Fantasiesets und vorkomende Figuren als Spielzeug zu vermarkten. Dramaturgisch bleiben sie oft im sicheren Rahmen, ohne das Barbie-Universum wesentlich zu hinterfragen.

    3. 2013–2017: Moderne Abenteuer & Familien-Settings

    Filme:

    • Barbie & ihre Schwestern im Pferdeglück (2013)
    • Barbie in: Die magischen Perlen (2014)
    • Barbie und die geheime Tür (2014)
    • Barbie in: Die Super-Prinzessin (2015)
    • Barbie – Eine Prinzessin im Rockstar Camp (2015)
    • Barbie und ihre Schwestern: Das große Hundeabenteuer (2015)
    • Barbie in: Das Agenten-Team (2016)
    • Barbie in: Das Sternenlicht-Abenteuer (2016)
    • Barbie und ihre Schwestern in: Die große Hundesuche (2016)
    • Barbie – Die Videospiel-Heldin (2017)
    • Barbie – Die Magie der Delfine (2017)

     In diesen Jahren tritt Barbie häufiger aus der Märchen- und Fantasiewelt heraus. Die „Schwestern“-Reihe bringt familienorientierte Abenteuer mit Tieren, Ferien und sportlichen Aktivitäten. Musik- und Technikthemen – etwa in Eine Prinzessin im Rockstar Camp oder Die Videospiel-Heldin – spiegeln aktuelle Trends und versuchen, Barbie zeitgemäß zu positionieren. Die Settings sind vielfältiger und teilweise stärker auf den Alltag bezogen.

    Die Konflikte sind weiterhin überschaubar, und die Harmoniebotschaft steht klar im Vordergrund. Für Kinder, die sich in modernere Interessen wiederfinden wollen, ist dies eine zugänglichere Phase.

    4. 2020–2022: Streaming-Ära & Lifestyle-Themen

    Filme:

    • Barbie – Prinzessinnen-Abenteuer (2020)
    • Barbie & Chelsea: Das Dschungel-Abenteuer (2021)
    • Barbie – Bühne frei für große Träume (2021)
    • Barbie – Meerjungfrauen-Power (2022)
    • Barbie: Ein sagenhafter Roadtrip (2022)

    In dieser Phase verlagert sich der Schwerpunkt klar ins Streaming-Umfeld. Die Filme sind kürzer, oft direkter auf bestimmte Themen zugeschnitten und stilistisch stärker am Serien-Look orientiert. Die Geschichten kreisen um Botschaften von Individualität, Hobbys, Reisen und auch Selbstfindungsaspekte bekommen Raum, statt Märchen oder große Abenteuer neu aufzulegen. Interaktive Elemente, popkulturelle Anspielungen und klare Botschaften zu Freundschaft und Mut prägen das Bild.

    5. 2023–2025: Realfilm & aktuelle Spin-offs

    Filme:

    • Barbie (2023, Realfilm)
    • Barbie: Skipper und das große Babysitting Abenteuer (2023)
    • Barbie & Stacie: Eine Schwester für alle Fälle (2024)
    • Barbie & Teresa: So schmeckt Freundschaft (2025)

    Der Realfilm Barbie (2023) markiert einen radikalen Wendepunkt in der Geschichte der Reihe. Regisseurin Greta Gerwig inszeniert die Puppe nicht nur als Mode-Ikone, sondern als beliebte Figur, die plötzlich mit gesellschaftlichen Erwartungen, Schönheitsidealen und Konsumkritik konfrontiert wird. Margot Robbie verkörpert eine „Stereotyp-Barbie“, die in die „echte Welt“ gerät und dort feststellt, dass ihr perfektes Selbstbild nicht universell gültig ist. Dabei mischt der Film grellbunte Pop-Ästhetik mit ironischem Meta-Humor. Der Film ist ambitioniert und will zeitgleich feministisch empowern und unterhalten – dabei aber nicht frei von Widersprüchen, da er die Marke „Barbie“ zwar kritisch befragt, aber dennoch als Produkt feiert.

    Die Animationsfilme dieser Jahre sind dagegen fest im bewährten, familienfreundlichen Erzählmodus verankert. Sie bieten kurze, in sich geschlossene Abenteuer, die auf Humor, Freundschaft und Teamgeist setzen. Zielgruppe sind klar jüngere Zuschauer, die mit bekannten Nebenfiguren wie Skipper, Stacie oder Teresa neue Alltags- und Reisegeschichten erleben möchten. Inhaltlich bleiben diese Filme leicht verdaulich und weit entfernt von den gesellschaftskritischen Untertönen des Realfilms.

  • Die besten Filme und Serien mit Sydney Sweeney – und wo es sie zu sehen gibt

    Die besten Filme und Serien mit Sydney Sweeney – und wo es sie zu sehen gibt

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Sydney Sweeney hat sich in den letzten Jahren zu einer der vielversprechendsten jungen US-Schauspielerinnen entwickelt. Zumindest ihre bisherigen Rollen in Filmen und Serien deuten darauf hin, dass es die 1997 geborene Sweeney vor allem auf herausfordernde Projekte abgesehen hat: In der Regel verkörpert sie junge, ebenso unabhängige wie unangepasste Frauen.

    Nach ersten kleinen Auftritten in bekannten TV-Produktionen (u.a. „Grey’s Anatomy“, „The Middle“ und „Pretty Little Liars“), erlangte sie vor allem durch ihre Rolle der Cassie Howard im skandalumwitterten „Euphoria“ (seit 2019) eine größere Bekanntheit. Aber auch in der dystopischen Serie „The Handmaid’s Tale“ und der satirischen Anthologie „The White Lotus“ überzeugte Sweeney in anspruchsvollen Nebenrollen.

    Im Kino avanciert sie indes gerade zur Hauptdarstellerin, und war alleine im Jahr 2024 in gleich mehreren zentralen Rollen, darunter „Reality“, „Wo die Lüge hinfällt“ und „Immaculate“, zu sehen. In diesem Artikel geben wir dir einen Überblick über die bislang besten Filme und Serien mit Sydney Sweeney – und verraten dir, wo sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption gestreamt werden können.

    Die besten Filme und Serien mit Sydney Sweeney

    1. Serie: „The Handmaid’s Tale“ (Staffel 2, 2018)

    Die dystopische Serie, die auf dem gleichnamigen Roman von Margaret Atwood basiert, erzählt von einer Gesellschaft, in der Frauen fast vollständig ihrer Rechte beraubt sind und gezwungen werden, Kinder für die herrschende Elite zu gebären. Während sich das Hauptgeschehen um eine der titelgebenden Mägde (Elizabeth Moss) dreht, die aus dem rigid-religiösen System auszubrechen versucht, spielte Sweeney in der zweiten Staffel die düstere Rolle der Eden Blaine. Dabei handelt es sich um eine junge Frau, die in der gottesfürchtigen Welt von Gilead aufwächst und im Alter von 15 Jahren verheiratet werden soll. Sweeneys Darstellung der naiven Eden verdeutlicht die brutalen Realitäten von Gilead, und verstärkt die düstere Atmosphäre der Serie.

    1. Serie: „The White Lotus“ (Staffel 1, 2021)

    In „The White Lotus“ zeigte Sweeney wiederum eine ganz andere Seite ihres Könnens und musste mit Gespür für subtilen Humor überzeugen. In der ersten Staffel der Satire auf gesellschaftliche Ungleichheiten und die Dynamik zwischen verschiedenen sozialen Klassen, die in luxuriösen Urlaubsresorts aufeinandertreffen, spielte sie Olivie Mossbacher, eine zynische College-Studentin. Ihre Rolle, für die sie eine Emmy-Nominierung erhielt, oszilliert zwischen Abgehobenheit und einem wachsenden Bewusstsein für die eigenen Privilegien sowie die Konsequenzen ihres herablassenden Verhaltens.

    1. Film: „Reality“ (2023)

    Mit ihrer Rolle in „Reality“ (2023) betrat Sweeney erneut Neuland: Der brisante Spielfilm von Tina Sattler dreht sich um die Whistleblowerin Reality Winner, die geheime Regierungsdokumente an die Presse weitergegeben hat und bald darauf verhaftet wird. In diesem intensiven Drama verkörperte sie die titelgebende Hauptfigur mit einer nuancierten und eindrucksvollen Darstellung und trägt durch diese Authentizität das sensible Porträt einer jungen Frau, die in politischen und persönlichen Konflikte gefangen ist. 

    1. Serie: „Euphoria“ (seit Staffel 1, 2019) 

    Die größte Bekanntheit brachte Sweeney bislang wohl die Rolle der Cassie Howard in der Skandalserie „Euphoria“ ein, die sich um eine Gruppe von Teenagern dreht, die nicht nur mit Themen wie der ersten Liebe und der Findung der eigenen Identität, sondern auch Drogenmissbrauch und Gewalt konfrontiert sind. Sweeneys Figur entwickelt sich von der unsicheren Jugendlichen, die aufgrund veröffentlichter Sex-Tapes mit öffentlicher Diffamierung zu kämpfen hat, zu einer rachsüchtigen jungen Frau. Auch diese Darbietung brachte ihr eine Emmy-Nominierung ein.

    1. Film: „Once Upon a Time in Hollywood“ (2019)

    Der neunte Film von Quentin Tarantino ist eine Hommage an das Hollywood der späten 1960er Jahre und verbindet fiktive Geschichten mit realen historischen Ereignissen. Sweeney spielte ein Mitglied der berüchtigten Sekte von Charles Manson, die im Film eine zentrale Rolle im Spannungsaufbau einnimmt. Auch wenn es sich nur um eine kleine Rolle handelt, gehört „Once Upon a Time in Hollywood“ unweigerlich zu den besten Filmen, in denen die Schauspielerin bislang mitwirkte – und verdeutlicht, wie weit sie es binnen weniger Jahre bereits gebracht hat.

    Weitere Filme mit Sydney Sweeney – und wo sie zu sehen sind

    In der untenstehenden Liste gibt es nicht nur weitere Filme mit Sydney Sweeney zu entdecken. Außerdem erfahrt ihr, wo ihr sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen könnt.

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