Das geheime Ende von Jim Hopper aus „Stranger Things“: Führt es direkt zu „Predator“?

Aktualisiert am

Markus Brandstetter

Markus Brandstetter

JustWatch-Editor

Was macht mehr Spaß, als bei seiner Lieblingsserie nach Easter Eggs und versteckten Anspielungen zu suchen und daraus wilde Theorien zu basteln? Manche Serien, wie etwa Stranger Things (2016-2025), liefern dafür ein besonders großes Spielfeld, weil sie nicht nur von popkulturellen Referenzen leben, sondern auch von einem Mystery-Unterbau, der immer wieder Raum für Spekulationen lässt.

Heute widmen wir uns einer ganz besonderen Theorie – nämlich jener, dass Hopper (gespielt von David Harbour) eigentlich derselbe Jim Hopper ist, den wir bereits in Predator von 1987 kennengelernt haben. Klingt verrückt, ist es auch – aber es macht erstaunlich viel Spaß, diese Idee nachzuverfolgen, zumal sie auf einem tatsächlichen Easter Egg basiert, das sich die Serienmacher Matt und Ross Duffer offenbar ganz bewusst ausgedacht haben.

„Stranger Things“ und „Predator“: Das besagt die Theorie

Schauen wir uns die Theorie also genauer an. Dafür gehen wir zurück ins Jahr 1987, genau in jenes Jahr, in dem Predator spielt. Der Film mit Arnold Schwarzenegger ist ein klassischer 80er-Action-Science-Fiction-Mix: muskelbepackte Elite-Soldaten, ein brutaler Dschungelkriegsschauplatz und ein unsichtbarer außerirdischer Jäger, der die Männer einen nach dem anderen zur Strecke bringt. Mittendrin tauchen zwei Namen auf, die für diese Theorie entscheidend sind. Da ist zum einen Jim Hopper – der Anführer eines ersten Special-Forces-Teams, ein erfahrener, kampferprobter Militärmann, der bereits vor Beginn der eigentlichen Handlung vom Predator getötet und später gehäutet aufgefunden wird. Und da ist Hawkins, ein Mitglied von Dutchs Einheit, ein loyaler, disziplinierter Soldat, der ebenfalls im Laufe der Mission dem Predator zum Opfer fällt.

Was das alles mit Stranger Things zu tun hat? Nun, da wäre zunächst die auffällige Namensgleichheit: Hawkins ist bekanntermaßen jener fiktive Ort in Indiana, in dem Stranger Things spielt und der uns inzwischen über fünf Staffeln hinweg begleitet hat. Und Hopper ist eben nicht nur der Name des toten Soldaten aus Predator, sondern auch der Name der von David Harbour gespielten Figur, die in der Serie als Polizeichef von Hawkins und zentrale Schutzfigur für Eleven, die Kinder und letztlich die ganze Stadt fungiert.

Mehr als ein Easter Egg?

Man könnte hier eigentlich schon aufhören und sagen, dass die Duffer-Brüder einfach eine kleine cineastische Referenz eingebaut haben, wie sie in Stranger Things zuhauf vorkommt. Doch damit geben sich viele theoriefreudige Fans nicht zufrieden — und genau hier setzt die wirklich interessante, etwas abwegige, aber äußerst unterhaltsame Spekulation an: Statt bloß von einem Easter Egg auszugehen, behaupten sie, dass es sich um mehr als nur einen Namen handelt und dass zwischen beiden Welten eine geheime, wenn auch inoffizielle Verbindung bestehen könnte.

Die Theorie lautet in vereinfachter Form: Stranger Things beginnt 1983 und bewegt sich – über mehrere Zeitsprünge hinweg – bis in die Mitte der 1980er (Staffel 4 spielt 1986, Staffel 5 wird direkt daran anschließen). In diesem Zeitfenster überlebt Hopper das Serienfinale, hat aber nicht nur den Verlust seiner Tochter, den Vietnamkrieg und den Terror des Upside Down hinter sich, sondern gilt für Geheimdienste nun als einer der wenigen Menschen, die reale Erfahrung mit übernatürlichen Bedrohungen haben.

Genau hier, so die Fans, kreuzen sich die Universen: Hopper wird von einer CIA-nahen Einheit rekrutiert, bekommt ein neues, militärisch zusammengestelltes Einsatzteam und wird 1987 in den Dschungel von Guatemala geschickt – exakt dorthin, wo wir in Predator später den gehäuteten Jim Hopper finden. In dieser Lesart geht der Sheriff von Hawkins also nach dem Sieg über Vecna noch einmal in einen letzten, tödlichen Einsatz, nur um diesmal nicht an Demogorgons, sondern am Predator zu scheitern; offiziell bleiben beide Geschichten getrennte Welten, doch als spielerischer Headcanon verschmilzt diese Idee sie zu einer einzigen, düsteren 80er-Jahre-Timeline.

Ginge das überhaupt: Ein Blick auf die Chronologie

Schaut man nüchtern auf die Chronologie, ist die Theorie gerade noch denkbar, aber nur mit einigen Dehnungen. Predator spielt klar 1987, während Stranger Things von 1983 bis mindestens 1986 reicht, sodass es theoretisch ein schmales Zeitfenster gäbe, in dem Hopper nach den Ereignissen der Serie erneut für eine Mission rekrutiert werden könnte. Allerdings wird es hier bereits wackelig: Der Hopper aus Stranger Things ist zwar Vietnamveteran und kampferfahren, aber in den späten Staffeln körperlich gezeichnet, politisch verbrannt und keineswegs mehr der Typ Soldat, den man nahtlos in eine Black-Ops-Einheit schicken würde.

Zudem müsste die CIA innerhalb weniger Monate nach dem Serienfinale nicht nur von den Ereignissen in Hawkins wissen, sondern Hopper auch als so wertvoll einschätzen, dass sie ihn sofort wieder ins Feld schickt – dafür gibt es im Kanon keinerlei Anhaltspunkte. Realistisch betrachtet funktioniert die Überschneidung also vor allem als spielerische Gedankenübung: Die Jahreszahlen passen knapp zusammen, die Charakterbiografie von Hopper lässt sich mit etwas Fantasie hineinbiegen, doch logisch zwingend oder glaubwürdig im Sinne beider Franchises ist sie nicht. Aber dass muss es ja auch gar nicht. Schließlich ist es am Ende einfach eine wilde und ziemlich unrealistische Theorie – aber eine, die richtig viel Spaß macht. Und genau darum geht’s doch.

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  1. Stranger Things

    Stranger Things

    2016

    # 1

    Nach dem Verschwinden eines Jungen treten in einer Kleinstadt geheime Regierungsexperimente, übernatürliche Kräfte und ein merkwürdiges kleines Mädchen zutage.
  2. Predator

    Predator

    1987

    # 2

    Eine Routinemission wird zum Horrortrip. Das Spezialkommando unter Major Dutch Schaefer soll im mittelamerikanischen Dschungel Geiseln aus den Händen von Guerilleros befreien. Doch die Männer bekommen es nicht nur mit einer Handvoll Rebellen zu tun. In der grünen Hölle lauert ihnen ein Gegner auf, der nicht von dieser Welt ist. Eine Kreatur, die das Töten als reine Lust betrachtet – und Elitesoldaten als willkommene Jagdtrophäen.