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  • Die besten Filme und Serien mit Pedro Pascal im Ranking

    Die besten Filme und Serien mit Pedro Pascal im Ranking

    Dobrila Kontić

    Dobrila Kontić

    JustWatch-Editor

    Spätestens seit seinen Rollen in The Last of Us (2023) und The Fantastic Four: First Steps (2025) gilt der chilenisch-amerikanische Schauspieler Pedro Pascal als einer der größten gegenwärtigen Hollywood-Stars. Doch diesem Ruhm ging eine lange Phase an kleinen Nebenrollen voraus. So musste Pascal zunächst in unzähligen TV-Produktionen wie Buffy – Im Bann der Dämonen (1997-2003), Law & Order (1990-2010), Good Wife (2009-2016) sein Können unter Beweis stellen, bevor Hollywood auf ihn aufmerksam wurde.

    Inzwischen kann Pedro Pascal auf eine vielfältige, über diverse Genres reichende Filmographie zurückblicken, zu der Indie-Filme, Serienhits und Blockbuster gleichermaßen gehören. Hier kommt ein Ranking der bislang besten Performances dieses so wandelbaren Schauspielstars in Filmen und Serien.

    10. Triple Frontier (2019)

    Im Action-Thriller Triple Frontier (2019) gehört Pedro Pascal als Francisco „Catfish“ Morales zu einer ehemaligen militärischen Sondereinheit, die für einen letzten, lukrativen Coup gegen kolumbianische Drogenkartelle zusammengetrommelt werden. Als aufwendig produzierter Heist-Film hat Triple Frontier jede Menge rasante Spannung zu bieten, aber versucht zugleich eine interessante Geschichte über die Folgen ausufernder Gier zu erzählen.

    Dabei gelingt es Pedro Pascal innerhalb eines starken Ensembles – dieses umfasst Oscar Isaac, Ben Affleck, Charlie Hunnam und Garrett Hedlund – den Wandel seiner Figur hin zu tieferen Einsichten glaubwürdig zu vermitteln. Da Triple Frontier dennoch nicht auf ganzer Linie als Hybrid aus Actionfilm und tieferschürfendem Drama überzeugt, landet dieser Film samt Pascals Performance nur auf dem zehnten Platz. Wer nach einem Heist-Film mit mehr dramatischer Tiefe sucht, ist mit Michael Manns Heat (1995) gut beraten.

    9. Wonder Woman 1984 (2020)

    In der Fortsetzung der DC Comics-Adaption Wonder Woman (2017), spielt Pedro Pascal den manipulativen Geschäftsmann Maxwell Lord, der sich Gal Gadot als Diana Prince stellen muss. Wonder Woman 1984 (2020) ist eine lebhafte, farbenfrohe und humorvolle Comic-Adaption, deren Ton sich deutlich vom ersten Film unterscheidet. Obwohl er bei den DC-Fans unbeliebt war, ist Pedro Pascal ein wunderbarer Antagonist als glatter Aufschneider. Diesem fehlt es trotz seines Größenwahnsinns nicht an Menschlichkeit, weshalb es Spaß macht, Pascal in dieser Rolle zuzuschauen

    Wonder Woman 1984 landet nur auf Platz neun dieser Liste, weil die Rolle des Maxell Lord weit weniger komplex ist als Pascals Performances in erfolgreichen Titeln wie Narcos, Game of Thrones und The Last of Us. Wer aber grundsätzlich einer bonbonbunten, nicht ganz so ernsten Comic-Adaption etwas abgewinnen kann, sollte in Wonder Woman 1984 hineinschauen – am besten nach einer Sichtung des Vorgängers Wonder Woman, auch wenn Pedro Pascal dort nicht mitspielt.

    8. Was ist Liebe wert – Materialists (2025)

    Auch Romantik liegt Pedro Pascal, wie er in Celine Songs sanftem Liebesdrama Was ist Liebe wert – Materialists (2025) zeigt. Als Millionär Harry Castillo umwirbt er die geschäftstüchtige Protagonistin und versprüht dabei Charme, einen feinen Sinn für Humor und anziehende Gravitas.

    Mit dieser Rolle hat sich Pedro Pascal keine simple RomCom ausgesucht, sondern eine nachdenkliche Dekonstruktion von Beziehungsanbahnung in einer hochkapitalistischen Gesellschaft. Überraschenderweise ist ausgerechnet er als wohlhabender Harry in Was ist Liebe wert – Materialists derjenige, der die im Film vermittelten Ansichten über Dating in New York als reinem Marktplatz durchbricht. Ein vollständigeres Bild von Celine Songs Reflexionen über romantische Beziehungen ergibt sich, wenn man ihren Vorgänger Past Lives – In einem anderen Leben (2023) schaut.

    7. Game of Thrones (2014)

    Nach der dritten Staffel vom HBO-Serienhit Game of Thrones (2011-2019), die das Publikum mit der „Roten Hochzeit“ nachhaltig schockierte, waren alle gespannt, wie es mit diesem grandiosen Epos weitergehen sollte. Mit Pedro Pascal als Oberyn Martell schlug in der vierten Staffel schließlich eine außergewöhnliche neue Figur in Königsmund auf: Als undurchschaubarer, durch und durch hedonistischer und bisexueller Prinz aus Dorne wollte er so gar nicht in das patriarchale Hofleben von Königsmund hineinpassen.

    Doch bald schon offenbarte Oberyn sein wahres Anliegen und sorgte damit für eine der grauenerregendsten Kampfszenen in Game of Thrones. In dieser Rolle wurde Pedro Pascal, der Oberyn mit viel Anmut, Witz und Sensibilität spielt, einem breiteren Publikum bekannt und genoss einen enormen Popularitätsschub.

    6. Massive Talent (2022)

    In der Komödie Massive Talent (2022) dreht sich eigentlich alles um den legendären Nicolas Cage, der hier eine fiktionalisierte Version seiner selbst spielt. Doch ohne das witzige Zutun von Pedro Pascal als liebenswert irrem Fanboy wäre die Absurdität dieser Komödie flachgefallen.

    Massive Talent hat sich kurz nach seinem Kino-Start als massiver Action-Spaß und augenzwinkernde Huldigung an Nicolas Cage entpuppt. In dieser gibt Pedro Pascal sein komödiantisches Talent in erfrischend tapsiger Manier zum Besten und bildet mit Cage ein wahnwitziges Duo. Wer ironiedurchtränkte Buddy-Komödien wie Hot Fuzz (2007) oder The Nice Guys (2016) schätzt, wird von Massive Talent nicht enttäuscht.

    5. The Mandalorian (2019–)

    Auch im Star Wars-Universum ist Pedro Pascal zuhause. In der auf Krieg der Sterne basierenden Erfolgsserie The Mandalorian (2019) spielt er die Hauptrolle des titelgebenden Kopfgeldjägers, der unverhofft zum Beschützer von „Baby-Yoda“ Grogu wird.

    Obwohl man Pedro Pascal in The Mandalorian selten ohne Helm zu Gesicht bekommt, dringt aus seinem Schauspiel Tiefe hervor. Das Verhältnis, das Mando zu Grogu entwickelt, verleiht neben all der spannend inszenierten Action dieser Space Western-Serie emotionale Tragweite. Es deutet zudem Pascals Talent für die Verkörperung von komplexen Vaterfiguren voraus, das er nur wenige Jahre später in The Last of Us in Gänze unter Beweis stellt.

    4. The Fantastic Four: First Steps (2025)

    Nachdem Josh Trank mit seiner Comic-Adaption Fantastic Four (2015) grandios gescheitert war, war es für Marvel ein großes Wagnis, die Storylines um die Fantastischen Vier innerhalb des Marvel Cinematic Universe wiederzubeleben. Regisseur Matt Shakman setzte dafür aber auf ein spannendes retrofuturistisches Setting und einen vielversprechenden Cast. Neben Vanessa Kirby als Sue Storm, Joseph Quinn als Johnny Storm und Ebon Moss-Bachrach als Ben Grimm war das allen voran: Pedro Pascal als genialer Wissenschaftler Dr. Reed Richards.

    Tatsächlich ging der Plan der Marvel-Studios auf: The Fantastic Four: First Steps (2025) fand ein Publikum, das sich von der interessant gestalteten Welt ebenso faszinieren ließ, wie vom Zusammenwirken einer motivierten Besetzung. Souverän und dennoch nicht abgeklärt zeigte Pedro Pascal hier, dass er dem Lead in einem Marvel-Blockbuster gewachsen ist.

    3. Narcos (2015–2017)

    2015 landete Netflix mit der auf wahren Ereignissen beruhenden Krimiserie Narcos (2015-2017) einen großen Hit. Hierin spielt Pedro Pascal den DEA-Agenten Javier Peña, der im Drogenkrieg gegen das berüchtigte Medellín-Kartell und den Drogenboss Pablo Escobar (brillant verkörpert von Wagner Moura) kämpft.

    Pascals große emotionale Bandbreite in der Rolle des in moralischen Grauzonen agierenden Javier Peña wurde von der Kritik und dem Publikum gleichermaßen gelobt und trug so zum außerordentlichen Erfolg von Narcos bei. Ab der dritten Staffel rückte sein Charakter schließlich in den Mittelpunkt der Serie und diente sogar als Erzählstimme.

    2. Eddington (2025)

    Positive, gar heldenhafte Rollen überwiegen in Pedro Pascals Filmographie. Daher war es bestimmt eine willkommene Abwechslung für ihn, in Ari Asters satirischem Gesellschaftsdrama Eddington (2025) mitzuspielen. Als um eine saubere Fassade bemühter, aber im Hintergrund recht rücksichtslos agierender Bürgermeister und Gegenspieler von Joaquin Phoenix liefert Pedro Pascal in Eddington eine in ihrer Präzision bemerkenswert sehenswerte Performance ab.

    Als explosive Mischung aus Neo-Western, Satire und Drama faszinierte, ist Eddington ein gegenwartskritischer Film, der sich als Mischung aus Civil War (2024) und Bugonia (2025) betrachten lässt. Wer Pedro Pascal in einem streitbaren Film sehen will, der viel Diskussionsstoff hergibt, sollte sich Eddington also nicht entgehen lassen.

    1. The Last of Us (2023–)

    Gaming-Fans weltweit freuten sich auf die Serienadaption des Zombie-Videospiels The Last Of Us. Doch der Freude war auch jede Menge Angst beigemischt, ob die HBO-Produktion auch die richtigen Casting-Entscheidungen treffen würde. Im Fall von Pedro Pascal, der sich als Joel durch eine postapokalyptische Welt in den Fängen einer Pilz-Epidemie schlägt, war die Sorge unbegründet.

    The Last of Us (2023) ist eine hochspannende Zombie-Serie, die weit mehr als beeindruckende visuelle Effekte zu bieten hat, wie sie sich im Zombiefilm-Genre seit Die Nacht der lebenden Toten (1968) stetig fortentwickelt haben. Vielmehr steht in The Last of Us die einfühlsam geschilderte Entwicklung der Charaktere im Angesicht drohender Auslöschung im Vordergrund. Dies zeigt sich vor allem in Pascals emotional vielschichtiger Performance als hartgesottener Schmuggler, der unverhofft zur Vaterfigur für die vierzehnjährige Ellie, gespielt von Bella Ramsey, wird. Das Publikum war begeistert und Pedro Pascal erntete diverse Nominierungen und Auszeichnungen, die ihn endgültig in die obere Schauspiel-Riege aufsteigen ließen.

  • Die besten Filme mit Mikey Madison und wo man sie streamen kann

    Die besten Filme mit Mikey Madison und wo man sie streamen kann

    Markus Brandstetter

    Markus Brandstetter

    JustWatch-Editor

    2025 war das Jahr von Mikey Madison: Für ihre Rolle in dem Film „Anora“ wurde sie mit dem Oscar als „Beste Hauptdarstellerin“ ausgezeichnet.  hat in ihrer noch jungen Karriere eine beeindruckende Bandbreite an Rollen verkörpert – von Indie-Perlen über Dramen bis  zum Tarantino-Klassiker. Hier sind zehn ihrer bemerkenswertesten Filme:

    1. Anora (2024)

    Die Rolle, die Madison den Academy Award einbrachte und sie in die absolute A-Liga Hollywoods hievte. Darin spielt sie eine junge Stripperin, die eine verhängnisvolle Liebesgeschichte mit dem Sohn eines russischen Oligarchen eingeht.

    2. Once Upon a Time in Hollywood (2019)

    Mikey Madison liefert auch hier eine Glanzleistung: Quentin Tarantinos Hollywood-Epos „Once Upon a Time in Hollywood“ zeigt Madison als Susan „Sadie“ Atkins – ein Mitglied der berüchtigten Manson-Family und eine Mörderin. Besonders eindrucksvoll bleibt ihre Szene mit Brad Pitts Charakter Cliff Booth.

    3. Liza, Liza, Skies Are Grey (2017)

    Auch in romantischen Dramen macht Madison eine gute Figur. In „Liza, Liza, Skies Are Grey“ spielt sie eine Teenagerin, die mit ihrem Freund eine Motorradtour durch Kalifornien unternimmt. Eine wohlig-warme Coming-of-Age-Geschichte.

    4. Scream (2022)

    Das Slasher-Fest der Kultreihe, das als Sequel zum vierten Teil dient. Mikey Madison spielt Amber Freeman, eine der zentralen Figuren des Films, und trägt mit ihrer intensiven Performance maßgeblich zur Spannung bei.

    5. Nostalgia (2018)

    Madison kann auch Drama – das bewies sie 2018 mit „Nostalgia“, einem Episodenfilm über Erinnerungen, Verluste und Vergänglichkeit. Sie spielt hier Kathleen, eine junge Frau, die mit familiären Schicksalsschlägen konfrontiert wird.

    6. Monster? Monster! (2018) 

    Im selben Jahr war Madison im Justiz-Drama „Monster? Monster!“ zu sehen. Darin geht es um einen Teenager, der sich wegen Mordes vor Gericht verantworten muss. Der Film beleuchtet moralische Grauzonen und Systemfehler im Justizapparat. Madison spielt Petra, eine Nebenfigur im Umfeld des Protagonisten.

    7. All Souls (2023)

    Ein  Thriller aus dem Jahr 2023. Regie führte Emmanuelle Pickett. Madison spielt die Hauptrolle der allein erziehenden Mutter River, Rapper Gerald 'G-Eazy' Gillum spielt einen Drogenboss. Filmkritiker nahmen den Film eher gemischt auf.

    8. The Addams Family (2019)

    In der animierten Version von The Addams Family übernahm Mikey Madison eine kleine Sprechrolle als Candi, die Barista. Natürlich kein Muss für alljene, die sich Madions Werk ansehen wollen, aber eine lustige Sache.

    Wo du diese Filme streamen kannst

    Die genannten Filme mit Mikey Madison sind in Deutschland auf verschiedenen Streaming-Plattformen verfügbar, darunter Netflix („Scream“), Disney+ („The Addams Family“), Amazon Prime Video („Once Upon a Time in Hollywood“, „Liza, Liza, Skies Are Grey“, „Monster“), WOW („Scream VI)“, sowie weitere Plattformen; über die verlinkten Titel kannst du direkt sehen, wo du sie online streamen kannst.

  • Mensch oder Massenware? 10 Filme für Fans von „Mickey17“ – und wo man sie streamen kann

    Mensch oder Massenware? 10 Filme für Fans von „Mickey17“ – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Nach dem Oscar-Triumph von „Parasite“ meldet sich Bong Joon Ho mit „Mickey 17“ zurück und wagt den nächsten großen erzählerischen Sprung – ins All. Seinem scharfsinnigen Blick auf soziale Ungleichheit und dem bissigen Witz in ihrer Darstellung bleibt der südkoreanische Filmemacher allerdings treu: Vor dem Hintergrund einer ehrgeizigen Raumfahrtmission werden Themen wie Kolonialisierung, Kapitalismus und menschliche Austauschbarkeit verhandelt.

    Die Sci-Fi-Komödie folgt Mickey Barnes (Robert Pattinson), der als „Expendable“, als austauschbarer Arbeiter, der Mission dient und nach jedem Tod neu reproduziert wird. Wer nach „Mickey 17“ noch tiefer in existenzielle Science-Fiction eintauchen will, findet in diesen zehn Filmen passende Alternativen.

    10.  „Okja“ (2017)

    Bong Joon Ho bewies mit „Okja“ erneut sein Gespür für Gesellschaftskritik in einem ungewöhnlichen Gewand. Der Film folgt der jungen Mija (Ahn Seo-hyun), die ihren besten Freund retten will: ein genetisch modifiziertes Riesenschwein namens Okja. Doch die skrupellose Mirando Corporation, angeführt von einer exzentrischen CEO (Tilda Swinton), hat andere Pläne. Neben Swinton sind Jake Gyllenhaal, Paul Dano und Steven Yeun für ein exzentrisches Ensemble.

    „Okja“ ist nicht nur eine bewegende Geschichte über Freundschaft, sondern auch eine bissige Kritik an der Lebensmittelindustrie und der kapitalistischen Verwertungslogik.

    9. „High Life“ (2018)

    Claire Denis’ düsterer Sci-Fi-Film „High Life“ begleitet eine Gruppe von Gefangenen, die auf eine einsame Mission ins All geschickt werden. Unter der Kontrolle der rätselhaften Dr. Dibs (Juliette Binoche) werden sie für Reproduktions- und Energieexperimente missbraucht, während Monte (Robert Pattinson) verzweifelt versucht, einen Sinn in seinem Dasein zu finden.

    Der Film ist eine existenzielle Meditation über Isolation, Menschlichkeit und die dunklen Abgründe wissenschaftlicher Hybris. Mit seiner dichten Atmosphäre und beklemmenden Bildern kreiert „High Life“ eine ähnlich surreale und gnadenlose Welt wie „Mickey 17“.

    8. „Infinity Pool“ (2023)

    Brandon Cronenbergs „Infinity Pool“ begleitet den gescheiterten Schriftsteller James (Alexander Skarsgård) in ein luxuriöses Ferienresort, das sich als Abgrund menschlicher Verderbtheit entpuppt. Als er einen Mann tötet, wird er vor eine erschreckende Wahl gestellt: Hinrichtung oder die Erstellung eines Doppelgängers, der an seiner Stelle stirbt. Der Film wirft Fragen nach der Bedeutung von Identität auf – wenn das eigene Leben endlos reproduzierbar ist, was bleibt dann noch von der eigenen Existenz? 

    Genauso wie „Mickey 17“ thematisiert „Infinity Pool“ die Konsequenzen einer gesellschaftlichen Entwicklung, die das Individuum bis zur absoluten Austauschbarkeit entwertet.

    7. „Sorry to Bother You“ (2018)

    Boots Rileys „Sorry to Bother You“ beginnt als clevere Sozialsatire und eskaliert in eine groteske Dystopie. Cassius „Cash“ Green (Lakeith Stanfield) lebt in einer heruntergekommenen Garage und braucht dringend Geld. Als er einen Job als Telemarketer annimmt, bleibt er zunächst erfolglos – bis ihm ein Kollege (Danny Glover) rät, seine „weiße Stimme“ zu nutzen. Plötzlich wird er zum Starverkäufer und steigt in den Firmenrängen auf. Doch je höher er kommt, desto dunkler werden die Geheimnisse des Unternehmens, auf die er stößt.

    Während Cassius' Freundin Detroit (Tessa Thompson) und seine Kollegen gegen die Ausbeutung kämpfen, muss er entscheiden, ob er seinen Wohlstand aufs Spiel setzt oder für die Wahrheit eintritt. „Sorry to Bother You“ ist ein wilder, surrealer Trip, der Kapitalismus, Rassismus und Konsumgesellschaft mit beißendem Humor und verstörenden Bildern zerlegt.

    6. „Gattaca“ (1997)

    Andrew Niccols „Gattaca“ entwirft eine Zukunft, in der genetische Optimierung die soziale Hierarchie bestimmt. Vincent Freeman (Ethan Hawke) gehört zu den „Invaliden“ – Menschen, die auf natürliche Weise gezeugt wurden und deshalb als genetisch minderwertig gelten. Sein Traum, Astronaut zu werden, scheint unerreichbar, da nur perfekt designte Menschen Zugang zu Gattaca, der Elite-Weltraumorganisation, haben. Doch mit der DNA des ehemaligen Spitzensportlers Jerome Morrow (Jude Law), der nach einem Unfall gelähmt ist, erschleicht sich Vincent eine falsche Identität.

    „Gattaca“ ist eine elegant inszenierte, tiefgründige Reflexion über die Macht des Einzelnen in einem menschenfeindlichen System, das das Individuum strikt auf seine „Nutzbarkeit“ reduziert.

    5. „Das fünfte Element“ (1997)

    Luc Bessons visuell überbordender Sci-Fi-Klassiker erzählt die Geschichte von Korben Dallas (Bruce Willis), der unverhofft in ein intergalaktisches Abenteuer gerät. Das mysteriöse Wesen Leeloo (Milla Jovovich) ist der Schlüssel zur Rettung der Menschheit, doch als künstlich geschaffene Existenz ringt sie mit ihrer Identität.

    Die schrille, humorvolle Inszenierung täuscht nicht darüber hinweg, dass „Das fünfte Element“ auch ernste Fragen über die Natur der Menschlichkeit tangiert. Wie Mickey Barnes ist auch Leeloo ein Wesen, das erschaffen wurde, um einer Mission zu dienen, und das dennoch nach Selbstbestimmung sucht.

    4. „Blade Runner“ (1982)

    Ridley Scotts Neo-Noir-Meisterwerk dreht sich um Rick Deckard (Harrison Ford), einen Jäger von Replikanten – künstlichen Menschen, die als Arbeitskräfte geschaffen wurden, aber nach Freiheit streben. Roy Batty (Rutger Hauer), einer dieser Replikanten, kämpft für ein längeres Leben und hinterfragt die Grenzen zwischen Mensch und Maschine.

    „Blade Runner“ wirft tiefgehende Fragen über Bewusstsein und Identität auf. Genau wie Mickey in „Mickey 17“ sind die Replikanten dazu bestimmt, benutzt und entsorgt zu werden, doch sie widersetzen sich ihrer vorbestimmten Rolle.

    3. „Moon“ (2009)

    Duncan Jones' „Moon“ist ein Kammerspiel im Science-Fiction-Gewand, das tief in existenzielle Fragen eintaucht. Sam Rockwell spielt Sam Bell, einen Arbeiter auf einer abgelegenen Mondbasis, der kurz vor dem Ende seiner dreijährigen Schicht steht. Seine einzige Gesellschaft ist die künstliche Intelligenz GERTY (gesprochen von Kevin Spacey). Doch als Sam einen Unfall erleidet, macht er eine verstörende Entdeckung: Ein weiterer Mann, der exakt so aussieht wie er, taucht auf. Ist er ein Klon? Wurde sein gesamtes Leben manipuliert?

    „Moon“ beeindruckt mit Rockwells nuancierter „One-Man-Show“, einer melancholischen Atmosphäre und Clint Mansells eindringlichem Soundtrack.

    2. „Snowpiercer“ (2013)

    In Bong Joon Hos „Snowpiercer“ rast der letzte Rest der Menschheit durch eine eisige, unbewohnbare Erde – gefangen in einem gigantischen Zug, der niemals stoppt. Der Film zeigt eine dystopische Gesellschaft, die in streng nach Klasse unterteilt ist: Während die Reichen in den luxuriösen vorderen Waggons leben, vegetieren die Armen in den dunklen hinteren Abteilen dahin. Doch als der unerschütterliche Curtis (Chris Evans) und seine Mitstreiter (u. a. Jamie Bell, Octavia Spencer) eine Rebellion anzetteln, beginnt ein brutaler und gnadenloser Kampf um Gerechtigkeit.

    Tilda Swinton brilliert als groteske Ministerin Mason, die mit eiserner Hand über das Klassensystem wacht, während Ed Harris als mysteriöser Zugkonstrukteur Wilford im Hintergrund die Fäden zieht. „Snowpiercer“ kombiniert atemlose Action mit einer tiefgründigen Gesellschaftsanalyse und zeigt einmal mehr Bong Joon Hos Fähigkeit, Genre-Grenzen zu sprengen und politische Themen in spektakuläre Bilder zu gießen.

    1. „Wir“ (2019)

    Nach seinem gefeierten Debüt „Get Out“ legte Jordan Peele mit „Wir“ einen weiteren sozialkritischen Horrorfilm vor, der die Schattenseiten der amerikanischen Gesellschaft erkundet. Die Geschichte beginnt mit der Familie Wilson, die einen entspannten Urlaub am Santa Cruz Beach verbringen will. Doch als die Nacht hereinbricht, tauchen vier mysteriöse Doppelgänger auf – groteske, verstörende Abbilder der Familie. 

    Während sich der Terror entfaltet, geraten Adelaide (Lupita Nyong’o), ihr Ehemann Gabe (Winston Duke) und ihre Kinder in einen unerbittlichen Überlebenskampf. Doch das Grauen reicht weit über ihre Familie hinaus: Eine unheimliche Revolution der „Tethered“ – der in den Schatten lebenden Doppelgänger – beginnt. Peele spielt meisterhaft mit Symbolik, politischen Untertönen und subtiler Gesellschaftskritik, während er das Publikum in einen surrealen Albtraum entführt. „Wir“ ist ein vielschichtiger Film, der mit jeder Sichtung neue Interpretationen ermöglicht und lange nachhallt. 

    10 Filme wie „Mickey 17“ im Streaming-Überblick

    Die untenstehende, ständig aktualisierte Übersicht verrät, bei welchen Streaming-Anbietern  derzeit alle genannten Filme und im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Alle Filme von Sean Baker – und wo man sie sehen kann

    Alle Filme von Sean Baker – und wo man sie sehen kann

    Markus Brandstetter

    Markus Brandstetter

    JustWatch-Editor

    Für den US-amerikanischen Regisseur Sean Baker war 2025 ein absolutes Mega-Jahr: Sein Film Anora gewann fünf Oscars – für Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch, Besten Schnitt, Beste Hauptdarstellerin (Mikey Madison) und als Bester Film, bei dem Baker auch als Produzent ausgezeichnet wurde. Grund genug, uns einmal das Schaffen Bakers anzusehen – von seinem mit dem iPhone gedrehten Durchbruch „Tangerine“ über das gefeierte Sozialdrama „The Florida Project“ bis hin zu seinem preisgekrönten Meisterwerk „Anora“

    1. The Florida Project (2017)

    Die sechsjährige Moonee lebt mit ihrer Mutter in einem billigen Motel nahe Disney World. Der Film zeigt einerseits die kindlichen Abenteuer, stellt diese aber dem schwierigen Alltag der Erwachsenenwelt gegenüber. Das Ensemble, angeführt von Brooklynn Prince, Bria Vinaite und Willem Dafoe, glänzt dabei schauspielerisch.

    2. Tangerine (2015)

    Der Film handelt von einer trans Sexarbeiterin, die am Weihnachtsabend mit ihrer besten Freundin durch Los Angeles zieht, um ihren untreuen Freund und Zuhälter zur Rede zu stellen. Gedreht wurde der Film komplett mit einem iPhone, was ihm eine einzigartige visuelle Ästhetik verleiht.

    3. Anora (2024)

    Bakers Meisterwerk. Mikey Madison spielt darin eine junge Stripperin, die eine Ehe mit dem Sohn eines russischen Oligarchen eingeht – eine folgenreiche Entscheidung. Der Film ging als Favorit bei den Academy Awards ins Rennen und enttäuschte nicht, es regnete an diesem Abend Oscars für Anora.

    4. Prince of Broadway (2008)

    Bakers Sozialdrama widmet sich der Geschichte eines ghanaischen Immigranten, der in New York seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf gefälschter Markenware bestreitet. Eines Tages wird er unerwartet mit einem Kind konfrontiert, das angeblich sein Sohn sein soll.

    5. Red Rocket (2021)

    Bakers schwarze Komödie Red Rocket dreht sich um den gealterten Pornostar Mikey „Saber“ Davies (gespielt von Simon Rex), der in seine Heimatstadt in Texas zurückkehrt – in der Hoffnung, sein altes Leben wiederzufinden. Dabei geht er eine Beziehung mit einem 17-jährigen Mädchen ein. Baker schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Chris Bergoch.

    6. Starlet (2012)

    In dem Indie-Drama spielt Dree Hemingway an der Seite von Besedka Johnson. Der Film beleuchtet die Freundschaft einer 21-jährigen Pornodarstellerin und einer 85-jährigen Witwe, deren Wege sich zufällig auf einem Flohmarkt kreuzen.

    7. Take Out (2004)

    Ein starkes Drama mit Charles Jang in der Hauptrolle. Jang spielt einen chinesischen Einwanderer, der als Lieferbote in New York sein Geld verdient. Er gerät in eine schwierige finanzielle Situation und muss innerhalb eines Tages genug Geld aufbringen, um seine Schulden bei einem Kredithai zu tilgen. Baker teilte sich hier die Regiearbeit mit der taiwanischen Filmemacherin Shih-Ching Tsou.

    8. Four Letter Words (2000)

    Sean Bakers Regiedebüt ist ein Low-Budget-Film. In der Indie-Komödie spielen David Ari und Henry Beylin zwei junge Männer, die sich nach einer Party mit den Wirrungen und Anforderungen des Erwachsenwerdens auseinandersetzen.

    Wo du diese Filme streamen kannst

    Die Filme von Sean Baker sind in Deutschland auf verschiedenen Streaming-Plattformen verfügbar, darunter Netflix (The Florida Project), Disney+ (Tangerine), Amazon Prime Video (Red Rocket, Starlet, Prince of Broadway), WOW (Anora), sowie weitere Plattformen. Über die unten verlinkten Titel kannst du direkt sehen, wo du sie online streamen kannst

  • Vom Teenieschwarm zum Charakterdarsteller: Die 10 besten Filme mit Robert Pattinson – und wo man sie streamen kann

    Vom Teenieschwarm zum Charakterdarsteller: Die 10 besten Filme mit Robert Pattinson – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Mit seiner rasanten Entwicklung vom Mädchenschwarm der „Twilight“-Reihe zum nuancierten Charakterdarsteller hat Robert Pattinson einen der radikalsten Imagewechsel der letzten Jahrzehnte vollzogen. Anfangs unterschätzt, zeigte der britische Schauspieler bald seine Vielseitigkeit in ambitionierten Indie-Produktionen, bevor er mit „The Batman“ ins Mainstream-Kino zurückkehrte – und dort selbst hartgesottene Kritiker von seinem schauspielerischen Talents überzeugte.

    Hier sind die zehn besten Filme mit Robert Pattinson. Die Übersicht am Ende zeigt, bei welchen Streaming-Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

    10. „Harry Potter und der Feuerkelch“ (2005)

    Für Viele war „Harry Potter und der Feuerkelch“ die erste Begegnung mit Robert Pattinson. Die Rolle des Cedric Diggory, des strahlenden Musterschülers von Hogwarts, mag im Vergleich zu späteren Projekten klein sein, doch Pattinson konnte darin früh sein besonderes Charisma unter Beweis stellen.

    Regisseur Mike Newell erschuf mit diesem vierten Teil der „Harry Potter“-Reihe einen visuell spektakulären und emotional intensiven Film, in dem Pattinson eine der berührendsten Szenen bekommt: Sein dramatisches Ende markiert einen der ersten wirklich düsteren Momente der Erzählung.

    9. „The Childhood of a Leader“ (2015)

    „The Childhood of a Leader“ (2015) ist ein finsteres Psychodrama über die Kindheit eines künftigen Diktators. Der Film folgt dem jungen Prescott (Tom Sweet), dessen manipulative Eltern und von Gewalt geprägte Erziehung die Grundlage für seine späteren destruktiven Machtstreben legen. 

    Regisseur Brady Corbet, dessen Drama „The Brutalist“ in zehn Kategorien, unter anderem als „Bester Film“ bei den Oscars 2025 nominiert war, wählt eine vielschichtige Erzählweise um in einer durchweg bedrohlichen Atmosphäre eine Geschichte von beginnendem Wahnsinn zu erzählen. Pattinson hat eine Nebenrolle als amerikanischer Diplomat Charles, die zum düstere Gesamtbild beiträgt.

    8. „High Life“ (2018)

    Claire Denis' „High Life“ ist kein ganz gewöhnlicher Science-Fiction-Film. Die französische Filmemacherin verzichtet auf das genretypische visuelle Spektakel und setzt stattdessen auf eine fast meditative Atmosphäre, um über existenzielle Themen wie Einsamkeit, über Verzweiflung und Hoffnung zu reflektieren. Robert Pattinson spielt Monte, ein Sträfling und neben seiner Tochter einziger Überlebender einer Raumfahrtmission, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen zu sein scheint. 

    In Rückblenden entfalten sich im Stile eines Psychodramas die Hintergründe der Mission sowie die Folgen der Isolation und wissenschaftlicher Hybris. Pattinsons Performance ist intensiv - wortkarg, aber tief bewegend.

    7. „Waiting for the Barbarians“ (2019)

    In Ciro Guerras Adaption von J.M. Coetzees gleichnamigem Roman verkörpert Pattinson den kalten und berechnenden Offizier Mandel, einen Gefolgsmann der gnadenlosen Kolonialmacht. Der Film spielt in einer nicht näher benannten Kolonie eines untergehenden Imperiums, in der ein Magistrat (Mark Rylance) zunehmend Zweifel an den brutalen Methoden der Obrigkeit entwickelt. Die vermeintliche Bedrohung durch die „Barbaren“ erweist sich als Vorwand für systematische Unterdrückung durch Gewalt und Angst.

    Pattinsons Figur repräsentiert die gnadenlose Härte des Regimes und steht in starkem Kontrast zur moralischen Zerrissenheit des Magistrats. Neben Rylance und Pattinson brilliert auch Johnny Depp als brutaler Oberst. Die unheilvolle Atmosphäre, verstärkt durch eindringliche Bilder und ein langsames, bedrohliches Erzähltempo, macht „Waiting for the Barbarians“ zu einem intensiven Drama über Machtmissbrauch und Repression.

    6. „Maps to the Stars“ (2014)

    David Cronenberg entlarvt in „Maps to the Stars“ die Abgründe Hollywoods mit gnadenloser Präzision. Pattinson spielt einen Chauffeur und angehenden Drehbuchautor, der in das Chaos einer dekadenten Schauspielfamilie verstrickt wird: Jerome begegnet der traumatisierten Agatha (Mia Wasikowska), die nach einer Gewalttat nach Los Angeles zurückkehrt. Dort will sie einen Neustart mit ihrer Mutter (Julianne Moore), einer ehemaligen Schauspielerin, und ihrem Bruder (Evan Bird), einem Kinderstar mit Drogenproblemen,wagen-

    „Maps to the Stars“ ist eine zynische, bitterböse Abrechnung mit der Filmwelt. Pattinsons Figur Jerome ist zugleich Beobachter und Teil dieses Universums – ein Mann, der zwischen Mitgefühl und Entfremdung schwankt, während er sich durch ein Netz aus Glamour, Gewalt und Selbstzerstörung bewegt.

    5. „The Batman“ (2022)

    Matt Reeves' „The Batman“ und seine Besetzung war ein Wagnis, aber eines, das sich auszahlte: Pattinson brachte eine neue, düstere Tiefe in die Rolle des „Dunklen Ritters“ und spielte Bruce Wayne als traumatisierten Einzelgänger, fernab der typischen „Playboy“-Interpretationen. 

    Die Noir-Ästhetik des Films macht „The Batman“ zu einer der stilistisch interessantesten Comicverfilmungen der vergangenen Jahre. An seiner Seite brillieren Zoë Kravitz, Paul Dano und Colin Farrell.

    4. „Der Leuchtturm“ (2019)

    Robert Eggers' „Der Leuchtturm“ ist ein wahnwitziges, hypnotisches Kammerspiel, das allein um Robert Pattinson und Willem Dafoe kreist: In schwarz-weißen Bildern erzählt der Film von zwei Leuchtturmwärtern, die auf einer abgelegenen Insel während eines Sturms in der Isolation gefangen sind. Mit jedem Tag verlieren sie zunehmend ihren Verstand, während die Konflikte zwischen ihnen immer weiter eskalieren. 

    Pattinson spielt den jüngeren Wärter mit einer Mischung aus unterdrückter Wut, Angst und zunehmender Raserei. Der Film arbeitet langsam die psychologischen Abgründe seiner Charaktere heraus und nutzt die klaustrophobische Umgebung meisterhaft, um eine unheimliche Atmosphäre der Paranoia zu erzeugen.

    3. „Good Time“ (2017)

    „Good Time“ ist ein fiebriges, adrenalingeladenes Thriller-Meisterwerk, in dem Pattinson einen verzweifelten Kleinkriminellen spielt, der eine Nacht lang versucht, seinen Bruder aus dem Gefängnis zu holen. 

    Die rastlose Inszenierung der Safdie-Brüder, der treibende elektronische Soundtrack und die schweißtreibende Kameraarbeit machen den Film zu einer intensiven Achterbahnfahrt. Pattinson liefert eine packende Darstellung als gehetzter Antiheld, der mit jeder Entscheidung tiefer in den Abgrund gerät.

    2. „Cosmopolis“ (2012)

    In David Cronenbergs „Cosmopolis“ (2012) spielt Robert Pattinson Eric Packer, einen milliardenschweren Finanzmogul, der in einer Stretch-Limousine durch ein dystopisches New York fährt. Die Handlung folgt ihm während eines einzigen Tages, an dem er die Kontrolle über sein Unternehmen und sein Leben zu verlieren droht. 

    Während seiner Fahrt trifft er auf verschiedene Personen, darunter seine Frau (Juliette Binoche), einen ehemaligen Mitarbeiter (Paul Giamatti) und eine Prostituierte. Jede Begegnung spiegelt seinen Verfall oder treibt ihn weiter voran. „Cosmopolis“, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Don DeLillo, ist ein hermetisches, dialoglastiges Kunstwerk, das von Pattinsons unterkühltem Spiel getragen wird. 

    1. „Mickey 17“ (2024)

    In „Mickey 17“ schlüpft Robert Pattinson in eine herausfordernde Doppelrolle: In der Sci-Fi-Komödie von Bong Joon-ho („Parasite“), die der größenwahnsinnigen Raumfahrtmission eines gescheiterten, aber milliardenschweren Politikers (Mark Ruffalo) folgt, spielt Pattinson einen sogenannten „Expendable“: Einen Klonarbeiter, der nach jedem Tod einfach wieder neu ausgedruckt werden kann, um sich in den nächsten lethalen Auftrag im Dienste der Expedition zu stürzen.

    Mit „Mickey 17“ bleibt der südkoreanische Filmemacher seinem scharfsinnigen Blick auf soziale Ungleichheit und dem bissigen Witz in ihrer Darstellung treu. Denn Bong Joon-ho verhandelt, bei allem Humor, in seiner schrägen Weltraumodyssee gewichtige Themen wie Imperialismus, Kapitalismus und menschliche Austauschbarkeit durch technologischen Fortschritt.

    Die 10 besten Filme mit Robert Pattinson – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste enthält alle genannten Filme mit Robert Pattinson und zeigt, bei welchen Streaming-Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Die Top 20 Filme aller Zeiten laut Nerdzika

 

    Die Top 20 Filme aller Zeiten laut Nerdzika  

    Nadja Gallera

    Nadja Gallera

    JustWatch-Editor

    Studio Ghibli zum Wohlfühlen, „Star Trek" für Sci-Fi-Abenteuer, oder doch lieber Satire mit „American Psycho"? Hier findet ihr 20 Filme jeglichen Genres, die zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehören

  • 10 ähnliche Filme wie „The Wild Robot“ und wo man sie sehen kann

    10 ähnliche Filme wie „The Wild Robot“ und wo man sie sehen kann

    Markus Brandstetter

    Markus Brandstetter

    JustWatch-Editor

    Natur, Technologie, Überleben und Selbstfindung – mit dem Film ‚The Wild Robot‘ schuf Regisseur Chris Sanders im Jahr 2024 ein familienfreundliches Spektakel rund um das Thema Menschlichkeit und künstliche Intelligenz. Der Animationsfilm, dem Superstars wie Lupita Nyong’o, Pedro Pascal und Kit Connor ihre Stimmen liehen, wurde von der Kritik wie auch vom Publikum gefeiert. Wer von dem Film nicht genug bekommen kann, findet hier zehn weitere Filme, die für Begeisterung sorgen könnten.

    1. WALL-E – Der Letzte räumt die Erde auf (2008)

    Der Animationsfilm von Regisseur Andrew Stanton zeigt uns auf liebevolle Art und Weise die Verantwortung, die wir für unseren Planeten tragen. Die Handlung: Ein Müllroboter namens WALL-E räumt eine verlassene, durch Umweltverschmutzung völlig desolate Erde auf.  Als er auf die hochentwickelte Roboterin EVE trifft, beginnt für ihn eine abenteuerliche Reise, die nicht nur über seine Zukunft, sondern auch über das Schicksal der Menschheit entscheidet.

    2. Der Gigant aus dem All (1999)

    „Der Gigant aus dem All“ spielt in den 1950er Jahren. Ein riesiger Roboter stürzt vom Himmel, und während das Militär ihn als Bedrohung einstuft, sieht ein kleiner Junge in ihm einen Freund. Eine Geschichte über Akzeptanz, Vorurteile und die Frage, was wirklich zählt: das Äußere oder die inneren Werte.

    3. Next Gen – Das Mädchen und ihr Roboter (2018)

    In dem Animationsfilm von Kevin R. Adams und Joe Ksander geht es darum, dass Technologie per se weder gut noch schlecht ist – es kommt darauf an, wie sie genutzt wird. Die Handlung: In einer Zukunft voller Roboter trifft die rebellische Mai auf einen Kampfroboter. Während die Welt ihn als Gefahr sieht, wird er für sie zum Freund. Doch als die Stadt in Gefahr gerät, müssen sie gemeinsam kämpfen.

    4. Astro Boy (2009) 

    Basierend auf dem gleichnamigen Manga von Osamu Tezuka aus den 1950er-Jahren widmet sich Astro Boy den Themen Identität, Menschlichkeit und Selbstbestimmung. In dem Film, für den David Bowers für die Regie verantwortlich zeichnet, kreiert ein Wissenschaftler einen Roboterjungen als Ersatz für seinen verstorbenen Sohn. Astro Boy, so der Name des Roboters, sucht jedoch seine wahre Bestimmung – ein Film über die eigene Identitätsfindung.

    5. #9 (2009) 

    „#9“ ist kein Feelgood-Film. EIne Puppe mit dem Namen #9 findet sich in einer völlig zerstörten Welt wieder. Längst haben die Maschinen die Macht übernommen – was passiert ist, ist unklar, gilt es jedoch herauszufinden. Ein Film über den Kampf für eine lebenswerte Zukunft.

    6. Das Schloss im Himmel (1986) 

    Im Anime-Klassiker von Hayao Miyazaki begeben sich zwei Waisenkinder auf die Suche nach einer sagenumwobenen schwebenden Stadt. Doch sie sind nicht allein – auch dunkle Mächte wollen das Geheimnis der Stadt enthüllen und für ihre eigenen Zwecke nutzen.

    7. Baymax – Riesiges Robowabohu (2014) 

    Für Fans von „The Wild Robot“ ist auch „Baymax – Riesiges Robowabohu“ eine absolute Empfehlung. Der Animationsfilm von Don Hall und Chris Williams erzählt eine Geschichte über Freundschaft, stellt aber auch das Thema Verlust ins Zentrum. Im Mittelpunkt steht ein junger Erfinder und ein fürsorglicher Roboter, der für ihn beinahe wie ein Bruder ist.

    8. Die Mitchells gegen die Maschinen (2021) 

    Bei „Die Mitchells gegen die Maschinen“ steht die Familie im Mittelpunkt. Der Animationsfilm von Mike Rianda erzählt die Geschichte eines chaotischen Roadtrips der Mitchells, die unerwartet in eine Roboter-Revolution geraten. Während die Maschinen die Kontrolle übernehmen, muss die unkonventionelle Familie lernen, zusammenzuhalten, um die Welt zu retten. Moral: Gerade im digitalen Zeitalter ist der zwischenmenschliche Zusammenhalt unersetzlich!

    9. Kubo – Der tapfere Samurai (2016) 

    Wie wichtig Erinnerungen für unser menschliches Leben sind, wird in „Kubo – Der tapfere Samurai“ thematisiert. Im Animationsfilm von Travis Knight geht es um einen Jungen, der in einem japanischen Dorf eine besondere, magische Fähigkeit besitzt: Er kann Origami-Figuren mithilfe von Musik zum Leben erwecken. Um die Wahrheit über seine Familiengeschichte zu erfahren, begibt er sich auf eine gefährliche Reise.

    10. Bumblebee (2018) 

    Als einziger Live-Action-Film auf dieser Liste stellt „Bumblebee“ (Regie: Travis Knight) das Thema Freundschaft in den Vordergrund. Eine 18-jährige entdeckt einen gelben VW-Käfer, der sich als Transformer Bumblebee entpuppt. Zwischen ihnen entsteht eine tiefe Freundschaft, doch schon bald geraten sie ins Visier gefährlicher Feinde. Der Film ist ein Prequel zur Transformers-Reihe.

    Wo du diese Filme streamen kannst

    Die genannten Filme sind in Deutschland auf verschiedenen Streaming-Plattformen verfügbar. „WALL-E“ und „Baymax“ findest du auf Disney+, „Die Mitchells gegen die Maschinen“ auf Netflix und „Bumblebee“ sowie „Kubo“ auf Amazon Prime Video. Über die Links kannst du direkt sehen, wo du sie streamen kannst.

  • 10 Film-Empfehlungen zum Internationalen Frauentag – und wo man sie streamen kann

    10 Film-Empfehlungen zum Internationalen Frauentag – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Filme haben die Macht, Frauen in all ihrer Komplexität darzustellen und die Herausforderungen zu thematisieren, mit denen sie konfrontiert sind. In diesem Sinne empfehlen wir einige cineastische Werke, die nicht nur künstlerisch überzeugen, sondern auch kraftvolle Botschaften für den „Internationalen Frauentag“ vermitteln.

    Die folgenden Filme zeigen Mut, Widerstandskraft und Selbstbestimmung weiblicher Figuren – meist gegen Widerstände, die bis heute bestehen. Wo man sie aktuell streamen kann, zeigt die Übersicht am Ende des Textes.

    „Nomadland“ (2020)

    „Nomadland“ ist ein intimes Roadmovie, das Fern (Frances McDormand), einer Frau im Alter von etwa 60 Jahren, folgt. Nachdem sie ihren Job und ihr Zuhause verloren hat, zieht sie in einem Van als „Nomadin“ durch die USA. Chloé Zhao zeigt Ferns Leben in seiner Einsamkeit, aber auch als Teil einer Gemeinschaft von Wanderarbeitern und bebildert dabei eindrucksvoll die Resilienz einer Frau, die sich nicht von Armut kleinkriegen oder gesellschaftlichen Normen definieren lässt.

    „Nomadland“ spiegelt eine alternative Form der weiblichen Selbstbestimmung wider, bei der das Loslassen von Besitz und festen Wurzeln ein Stück von Freiheit bedeutet.

    „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“ (2016)

    „Hidden Figures“ erzählt die wahre Geschichte von drei Schwarzen Mathematikerinnen, die maßgeblich dazu beitrugen, die NASA-Astronauten ins All zu schicken. Katherine Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughan (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe) verlangt ihr Arbeitsalltag deutlich mehr ab als ihren weißen, männlichen Kollegen – und dennoch behaupten sie sich gegen rassistische und sexistische Ausgrenzungsversuche.

    „Hidden Figures“ ist eine bedeutsame Erinnerung daran, wie viele Frauen, insbesondere Frauen of Color, bis heute nicht in den Geschichtsbüchern auftauchen – und wie wichtig es ist, ihre Leistungen endlich anzuerkennen.

    „Mad Max: Fury Road“ (2015)

    „Mad Max: Fury Road“ ist ein seltenes Paradebeispiel für einen Actionfilm, der sich auf eine starke Frauenfigur stützt. Furiosa (Charlize Theron) ist eine Kriegerin, die sich gegen einen diktatorischen Tyrannen auflehnt und eine Gruppe von Frauen rettet, die zur Zwangsprostitution gezwungen werden.

    George Millers epische Inszenierung ist visuell beeindruckend und enthält eine klare feministische Botschaft – er stellt Frauen nicht als Nebenfiguren oder Opfer dar, sondern als aktive Akteurinnen, die in einer Welt voller Gewalt und Chaos überleben und aufbegehren. Theron erweckt ihre Rolle mit einer beeindruckenden Mischung aus Härte und Mitgefühl zum Leben.

    „Lady Bird“ (2017)

    „Lady Bird“ ist eine ebenso witzige wie fein beobachtende Coming-of-Age-Geschichte, die Christine „Lady Bird“ McPherson (Saoirse Ronan) folgt, einer rebellischen Teenagerin, die ihren eigenen Weg sucht, sich von ihrer Mutter (Laurie Metcalf) abzukapseln, ein Studium zu beginnen und unabhängig zu werden.

    Greta Gerwig inszeniert mit „Lady Bird“ einen Film, der die Komplexität weiblichen Aufwachsens in der Arbeiterklasse und die Übergangsphase ins Erwachsenenalter auf humorvolle und zugleich tiefgründige Weise einfängt.

    „Grüne Tomaten“ (1991)

    Die frustrierte Hausfrau Evelyn (Kathy Bates) lernt im Altersheim die temperamentvolle Ninny (Jessica Tandy) kennen, die ihr von der tiefen Freundschaft zwischen Idgie (Mary Stuart Masterson) und Ruth (Mary-Louise Parker) erzählt. In Rückblenden entfaltet sich die Geschichte zweier Frauen, die in den Südstaaten der 1930er-Jahre gegen Diskriminierung und gesellschaftliche Zwänge kämpfen.

    Die Stärke von „Grüne Tomaten“ liegt in seiner Darstellung von Frauenfreundschaft und -solidarität sowie in der mitreißenden Entschlossenheit, mit der die Charaktere ihr Leben und ihre Träume verfolgen. Der Film ist eine kraftvolle Hommage an das Widerstandspotential von Frauen, die sich gegen ungerechte Strukturen erheben.

    „Niemals Selten Manchmal Immer“ (2020)

    „Niemals Selten Manchmal Immer“ ist ein stiller, aber kraftvolles „Coming-of-Age“-Drama über eine 17-Jährige, die ungewollt schwanger wird und einen Abbruch vornehmen lassen möchte. In Autumns (Sidney Flanigan) ländlicher Heimat ist das allerdings nicht möglich, weswegen sie sich heimlich und ohne finanzielle Mittel mit ihrer Cousine auf die Reise nach New York macht.

    Eliza Hittman zeichnet ein präzises und feinfühliges Porträt einer jungen Frau, die auf sich selbst angewiesen ist und sich einem oft stigmatisierenden Prozess stellt, in dem immer wieder die weibliche Selbstbestimmung in Frage gestellt wird.

    „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979)

    Ripley (Sigourney Weaver) gehört zweifellos zu den ikonischsten Frauenfiguren der Filmgeschichte, als eigenständige Heldin, die sich im Angesicht eines übermächtigen, außerirdischen Gegners behauptet – und auch gegen einfache Männer auf der Erde.

    Der Film bricht mit den traditionellen Geschlechterrollen in Science-Fiction und Horror und rückt eine weibliche Protagonistin ins Zentrum, die weder als Opfer noch als „Love Interest“ wahrgenommen wird, sondern als kompetente Kämpferin, die sich noch den gefährlichsten Herausforderungen stellt.

    „Poor Things“ (2023)

    In „Poor Things“ entführt Yorgos Lanthimos in eine Steampunk-Version des viktorianischen Zeitalters, in dem die von einem Wissenschaftler (Willem Dafoe) zu neuem Leben erweckte Bella Baxter (Emma Stone) für ein selbstbestimmtes Leben kämpft. Der Film spielt mit grotesken, surrealen Bildern und erzählt von einer Frau, die sich von den Fesseln der gesellschaftlichen Normen befreit und ihre eigene Identität entdeckt.

    „Poor Things“ bringt feministische Themen auf eine tiefgreifende und gleichzeitig humorvolle Weise auf die Leinwand, indem er eine Figur porträtiert, die durch ihre (kindliche) Neugierde die Welt hinterfragt.

    „The Nightingale – Das Lied der Freiheit“ (2018)

    Jennifer Kents intensives Drama spielt im Australien des 19. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte von Clare (Aisling Franciosi), einer irischen Gefangenen, die sich auf eine brutale Tour de Force begibt, um Rache an den Männern zu üben, die ihre Familie zerstört haben. Dabei verbündet sie sich mit dem Aborigine-Scout Billy (Baykali Ganambarr), der ebenfalls unter britischer Unterdrückung leidet.

    „The Nightingale“ erzählt eine Geschichte über die Härte des Überlebens in einer streng patriarchal organisierten Gesellschaft und der unerschütterlichen Stärke einer Frau, die über unvorstellbarer Grausamkeit beinahe ihre eigene Menschlichkeit zu verlieren droht. Kents Film ist ebenso erschütternd wie zutiefst feministisch.

    „Love Lies Bleeding“ (2024)

    Lou (Kristen Stewart) lebt ein zurückgezogenes Leben als Fitnessstudio-Managerin in einer verschlafenen Kleinstadt, bis sie Jackie (Katy O’Brian) kennenlernt – eine ambitionierte Bodybuilderin, die für ihren großen Durchbruch kämpft. Zwischen den beiden entwickelt sich eine intensive Liebesbeziehung – bald jedoch müssen sich die Frauen gegen Jackies eigene Dämonen, Lous kriminellen Vater (Ed Harris) und ein brutales patriarchales Machtgefüge behaupten.

    Rose Glass inszeniert mit „Love Lies Bleeding“ einen visuell packenden Thriller, der mit genretypischer Härte, aber auch ungezügelter Leidenschaft von weiblicher Selbstbestimmung erzählt – eine gänzlich ungewöhnliche Geschichte über weibliche Kraft, Liebe und den Kampf gegen Unterdrückung.

    Filme für den Internationalen Frauentag: Wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Übersicht zeigt, bei welchen Anbietern unsere Filmempfehlungen zum Internationalen Frauentag aktuell im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Die besten Filme mit Anthony Mackie

    Die besten Filme mit Anthony Mackie

    Markus Brandstetter

    Markus Brandstetter

    JustWatch-Editor

    Von „The Hurt Locker“ (2008) bis „We Have a Ghost“ (2023): Anthony Mackie hat immer wieder bewiesen, dass er sowohl in Action-Blockbustern als auch in ernsten Dramen eine Top-Besetzung ist. Wir werfen einen Blick auf seine 10 besten Filme.

    1. The Hurt Locker – Tödliches Kommando (2008)

    Im Kriegsdrama „The Hurt Locker“ unter der Regie von Kathryn Bigelow spielte Anthony Mackie die Rolle des Sergeant J. T. Sanborn, eines Soldaten in einer Elite-Bombenentschärfungseinheit im Irak. Der Film wurde von Kritikern und Fans hochgelobt und gewann den Oscar als „Bester Film“ sowie fünf weitere Academy Awards.

    2. Captain America: The Winter Soldier (2014)

    MCU goes Politthriller: Unter der Regie der Russo-Brüder glänzte Anthony Mackie in „Captain America: The Winter Soldier“ als Sam Wilson/Falcon. Der Film kombinierte klassische Superhelden-Action mit Elementen eines Verschwörungsthrillers und wurde für seinen ernsteren Ton gelobt. Ebenfalls mit dabei: Chris Evans als Captain America, Scarlett Johansson als Black Widow und Sebastian Stan als der geheimnisvolle Winter Soldier.

    3. Avengers: Endgame (2019)

    „Avengers: Endgame“ ist ein Klassiker im Kosmos des Marvel Cinematic Universe. Hier geht’s wild zur Sache: Die Avengers treten zum finalen Kampf gegen Thanos an, es wird durch die Zeit gereist, epische Schlachten werden geschlagen – und es gibt emotionale Abschiede.

    4. Detroit (2017)

    Neun Jahre nach „The Hurt Locker“ arbeitete Anthony Mackie erneut mit Kathryn Bigelow zusammen. In „Detroit“ spielt er Karl Greene, einen afroamerikanischen Kriegsveteranen, der während der Rassenunruhen von 1967 in einen brutalen Polizeieinsatz gerät. Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und zeigt Mackie als starken Charakterdarsteller.

    5. The Banker (2020)

    Unter der Regie avon George Nolfi spielte Anthony Mackie in „The Banker“ (2020) den Unternehmer Bernard Garrett, der in den 1960er-Jahren mit Joe Morris (brillant gespielt von Samuel L. Jackson) ein Finanzimperium aufbaut. Ein starker Film mit historischem Kontext.

    6. Pain & Gain (2013)

    Wer auf Actionkomödien steht und es gerne mal absurd mag, sollte sich „Pain & Gain“ ansehen. Hier spielt Anthony Mackie an der Seite von Mark Wahlberg und Dwayne Johnson. Drei Bodybuilder verstricken sich in ein kriminelles Komplott – und so übertrieben es klingt: die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit!

    7. We Have a Ghost (2023)

    Mackie kann aber auch Horror-Komödien – das zeigt er in „We Have a Ghost“. Unter der Regie von Christopher Landon spielt er einen Vater, dessen Familie ein freundliches Gespenst (gespielt von David Harbour) in ihrem neuen Haus entdeckt. Familienfreundlicher Horror und jede Menge witzige Begegnungen machen den Film zu einem kurzweiligen Vergnügen.

    8. Outside the Wire (2021)

    „Outside the Wire“ ist ein Sci-Fi-Spektakel, in dem Mackie einen Android-Soldaten spielt. Kein Meisterwerk, aber ein weiterer Beweis für seine Wandlungsfähigkeit als Schauspieler.

    9. Synchronic (2019)

    2019 wagte sich Anthony Mackie erneut ins Sci-Fi-Genre. In „Synchronic“ geht es um eine mysteriöse Droge, mit der man durch die Zeit reisen kann. Mackie spielt darin Steve Denube, einen Sanitäter, der mit seinem besten Freund (Jamie Dornan) immer wieder auf rätselhafte Notfälle stößt, die eines gemeinsam haben: Sie stehen im Zusammenhang mit der Droge.

    10. The Adjustment Bureau (2011)

    Ein hochkarätig besetztes Sci-Fi-Spektakel: Anthony Mackie spielt an der Seite von Matt Damon und Emily Blunt. Unter der Regie von George Nolfi verkörpert er Harry Mitchell, ein Mitglied einer geheimnisvollen Organisation, die das Schicksal der Menschen lenkt. Neben Science-Fiction und Thriller-Elementen gibt es hier auch eine romantische Note.

    Anthony Mackies beste Filme und wo du sie streamen kannst

    Von „The Hurt Locker“ (2008) bis „We Have a Ghost“ (2023): Anthony Mackie hat sich in Blockbustern, Dramen und Sci-Fi-Filmen als vielseitiger Schauspieler bewiesen. Hier sind seine 10 besten Filme – inklusive Streaming-Links.

  • Die besten Oscar-Gewinner in der Kategorie „Visuelle Effekte“ – und wo man sie streamen kann

    Die besten Oscar-Gewinner in der Kategorie „Visuelle Effekte“ – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Die Kategorie „Best Visual Effects“ bei den Academy Awards würdigt jene Filme, die die Grenzen des Machbaren verschieben und die Illusion des Kinos perfektionieren. Manche Werke haben nicht nur ihre jeweiligen Jahre dominiert, sondern die gesamte Filmindustrie revolutioniert.

    Von fotorealistischen Aliens über surreale Traumwelten bis hin zu glaubwürdigen Robotern – diese Oscar-Gewinner sind nicht nur visuell herausragend, sondern auch filmisch beeindruckend. Hier sind die besten Filme, die den Oscar für die besten visuellen Effekte gewonnen haben - und die Übersicht am Ende des Textes zeigt, wo man sie aktuell streamen kann.

    10. „Inception“ (2010) – Täuschend echte Traumwelten

    Christopher Nolans „Inception“ entführt in die Welt der Träume, in der die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt werden. Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist ein professioneller Gedankendieb, der sich in das Unterbewusstsein anderer Menschen einschleicht. Sein neuester Auftrag verlangt jedoch das Gegenteil: Er soll eine Idee einpflanzen, ohne dass das Zielobjekt es bemerkt. Was folgt, ist eine atemberaubende Reise durch Schichten von Träumen, in denen Realität und Illusion verschwimmen. 

    Die visuellen Effekte setzten neue Maßstäbe: Von der ikonischen Szene, in der sich Pariser Straßen auf spektakuläre Weise zusammenfalten, bis hin zum berühmten „Zero-Gravity“-Kampf in einem rotierenden Hotelgang – Nolans Einsatz praktischer Effekte in Kombination mit computergenerierter Bildgestaltung machte den Film zu einem visuellen Meisterwerk.

    9. „Ex Machina“ (2015) – Subtile Perfektion

    Alex Garlands „Ex Machina“ spielt in einem isolierten Forschungskomplex, in dem der junge Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson) eine bahnbrechende künstliche Intelligenz testen soll. Sein Arbeitgeber, der exzentrische Tech-Milliardär Nathan (Oscar Isaac), hat den humanoiden Roboter Ava (Alicia Vikander) erschaffen, der eine beunruhigend menschenähnliche Präsenz besitzt. Während Caleb Avas Intelligenz prüft, verschwimmen die Grenzen zwischen Mensch und Maschine – und es stellt sich die Frage, wer hier eigentlich wen manipuliert. 

    Die Effekte, die Ava ihre halbtransparenten, maschinenartigen Körperteile verleihen, sind fast unsichtbar in die Inszenierung eingebettet. Diese subtile Perfektion machte „Ex Machina“ zu einem Überraschungssieger gegen Blockbuster wie „Mad Max: Fury Road“ – manchmal ist weniger eben mehr.

    8.„1917“ (2019) – Krieg in einer einzigen Einstellung 

    Sam Mendes' „1917“ fängt den Ersten Weltkrieg auf eine beispiellose Weise ein. Er folgt zwei britischen Soldaten (George MacKay und Dean-Charles Chapman), die auf eine waghalsige Mission geschickt werden: eine Nachricht durch feindliches Gebiet zu überbringen, um ein Massaker zu verhindern. 

    Das Besondere: „1917“ wurde so gedreht, dass er wie eine einzige ununterbrochene Kameraeinstellung wirkt. Die visuellen Effekte waren essenziell, um die Illusion dieser langen, nahtlosen Kamerafahrt zu erschaffen. Schnittpunkte wurden digital versteckt, Explosionen und Landschaften wurden durch CGI ergänzt, um die Realität noch immersiver zu gestalten. Das Ergebnis ist ein mitreißender Film, der den Zuschauer direkt in das Grauen des Krieges versetzt.

    7. „Titanic“ (1997) – Der Untergang als Spektakel

    James Camerons „Titanic“ erzählt die tragische Liebesgeschichte zwischen Jack (Leonardo DiCaprio) und Rose (Kate Winslet) vor dem Hintergrund der historischen Katastrophe. Das Drama folgt dem jungen Paar, das sich an Bord des vermeintlich unsinkbaren Schiffs kennenlernt, bevor es in der eiskalten Atlantiknacht auf tragische Weise auseinandergerissen wird. 

    Die bahnbrechenden visuellen Effekte von „Titanic“ ließen das Unglück in beeindruckender Detailgenauigkeit wieder aufleben. Von der minutiösen Nachbildung des Schiffs bis hin zur realistischen Darstellung des Wassers – Cameron setzte Maßstäbe für CGI und Modellbau. Besonders das dramatische Auseinanderbrechen des Schiffes und die chaotischen Szenen im eiskalten Wasser bleiben unvergesslich. 

    6. „Forrest Gump“ (1994) – Zeitgeschichte in Bildern

    Robert Zemeckis' „Forrest Gump“ erzählt die berührende Lebensgeschichte von Forrest (Tom Hanks), der unbeabsichtigt an entscheidenden Momenten der US-Geschichte hautnah mit dabei ist - oder sie sogar beeinflusst. Vom Vietnamkrieg bis zum Watergate-Skandal – Forrests Leben wird durch bahnbrechende visuelle Effekte mit realen Archivaufnahmen verwoben.

    Dieses Vorgehen ermöglichte es, dass Forrest glaubwürdig mit historischen Figuren wie John F. Kennedy oder Richard Nixon interagiert. Auch die realistische Darstellung Lieutenant Dans (Gary Sinise) Kriegsverletzung setzte neue Maßstäbe in der digitalen Nachbearbeitung. Diese subtilen, aber wirkungsvollen Effekte machten den Film zu einem (damals) technischen Meisterwerk, das zurecht mit einem Oscar geehrt wurde.

    5. „Dune“ (2021) – Sand, Spice und spektakuläre Effekte

    Denis Villeneuves „Dune“ brachte Frank Herberts legendären Sci-Fi-Roman mit atemberaubender visueller Kraft auf die Leinwand. Die epische Geschichte folgt Paul Atreides (Timothée Chalamet), der mit seiner Familie auf den Wüstenplaneten Arrakis kommt, wo das wertvolle Spice abgebaut wird. Doch politische Intrigen und gigantische Sandwürmer machen den Planeten zu einem tödlichen Schlachtfeld.

     Die Effekte in Dune verbinden CGI nahtlos mit praktischen Aufnahmen. Die riesigen Sandwürmer, die raue Wüstenlandschaft und die imposanten Raumschiffe wirken absolut real. Besonders beeindruckend sind die detailreichen Ornithopter-Fluggeräte, die sich wie Insekten durch die Luft bewegen. „Dune“ gewann den Oscar für seine bahnbrechende visuelle Umsetzung – ein Meilenstein im modernen Sci-Fi-Kino.

    4. „Jurassic Park“ (1993) – Willkommen in der Urzeit

    Steven Spielbergs „Jurassic Park“ brachte Dinosaurier auf eine Weise zum Leben, wie kein Film zuvor. Die Geschichte dreht sich um einen Freizeitpark, in dem geklonte Urzeitechsen die Hauptattraktion sind. Als jedoch die Sicherheitsmaßnahmen versagen, müssen Dr. Alan Grant (Sam Neill), Dr. Ellie Sattler (Laura Dern) und Dr. Ian Malcolm (Jeff Goldblum) um ihr Leben kämpfen. 

    Was den Film revolutionär machte, war die perfekte Kombination aus CGI und praktischen Effekten. Während die Nahaufnahmen der Dinosaurier mit animatronischen Modellen realisiert wurden, kamen in anderen Szenen bahnbrechende Computereffekte zum Einsatz. Besonders der realistisch animierte T-Rex setzte neue Maßstäbe für das Blockbuster-Kino.

    3. „Alien“ (1979) – Der Schrecken aus dem All

    Ridley Scotts „Alien“ folgt der Crew des Raumschiffs Nostromo, die einem rätselhaften Notruf nachgeht und dabei eine tödliche außerirdische Lebensform entdeckt. Ellen Ripley (Sigourney Weaver) muss sich in einem gnadenlosen Überlebenskampf dem unaufhaltsamen Xenomorph stellen.

    Die Effekte in Alien waren für ihre Zeit revolutionär. Das ikonische Monsterdesign von H.R. Giger, kombiniert mit praktischen Effekten und düsteren Kulissen, schuf eine der unheimlichsten Atmosphären der Filmgeschichte. Besonders beeindruckend: Die „Chestburster“-Szene, in der das Alien aus dem Körper eines Crewmitglieds bricht – eine Schocksequenz, die dank realistischer Spezialeffekte bis heute für Ekel sorgt. Der Oscar für die besten visuellen Effekte würdigte die wegweisende Arbeit des Teams. 

    2. „Avatar“ (2009) – Der visuelle Urknall des modernen Kinos 

    Der Film erzählt die Geschichte des querschnittsgelähmten Soldaten Jake Sully (Sam Worthington), der auf dem fremden Planeten Pandora mithilfe eines Avatars eine indigene Spezies infiltrieren soll. Doch je mehr er sich mit der Kultur der Na'vi verbindet, desto mehr gerät er in Konflikt mit der rücksichtslosen Ausbeutung ihrer Welt durch die Menschen. 

    Was die Effekte in „Avatar“ so besonders macht, ist die vollständige digitale Kreation von Pandora. Dank innovativer Performance-Capture-Technik wirken die Na'vi lebendig und glaubwürdig. Die dichte Dschungelumgebung, leuchtende Pflanzen und spektakuläre Luftschlachten setzten neue Maßstäbe für CGI-Blockbuster. Der Oscar war eine logische Anerkennung für einen Film, der das 3D-Kino auf eine neue Stufe hob. 

    1. „2001: Odyssee im Weltraum“ (1968) – Der Vorreiter der Sci-Fi-Effekte

    Stanley Kubricks Meisterwerk „2001: Odyssee im Weltraum“ ist ein Science-Fiction-Film, der seiner Zeit schlicht weit voraus war. Der Film begleitet Dr. Dave Bowman (Keir Dullea) und seine Crew auf einer Raummission zum Jupiter, die von der künstlichen Intelligenz HAL 9000 sabotiert wird. Doch „2001“ erzählt mehr als eine Geschichte über Raumfahrt, ist gleichsam eine visuell beeindruckende wie philosophisch aufgeladene Reise durch die Evolution des Menschen.

    Kubrick setzte auf raffinierte Modelle und bahnbrechende Kameratechniken, um den Weltraum mit nie dagewesenem Realismus darzustellen. Die ikonische Schwerelosigkeits-Szene oder der beeindruckende „Sternentor“-Trip machten den Film damals zu einer visuellen Offenbarung. Und auch Jahrzehnte später bleibt „2001“ ein Referenzwerk für das Science-Fiction-Genre.

    Die besten Oscar-Gewinner in der Kategorie „Visuelle Effekte“ – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Übersicht zeigt, bei welchen Streaming-Anbietern die besten Oscar-Gewinner im Bereich „Visuelle Effekte“ aktuell im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Ähnliche Filme wie „Anora“ – und wo man sie aktuell sehen kann

    Ähnliche Filme wie „Anora“ – und wo man sie aktuell sehen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Sean Bakers „Anora“ war der große Abräumer der Oscars 2025. Die Dramedy, die die Geschichte der jungen Stripperin Ani (Mikey Madison) erzählt, die einen russischen Oligarchensohn heiratet und schließlich in die Welt von Geld und Gewalt gerät, hat fünf „Academy Awards“ gewonnen: In der Kategorie „Bester Film“, „Beste Regie“, „Bestes Originaldrehbuch“, „Bester Schnitt“ – und Mikey Madison wurde als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

    Für alle, die auf der Suche nach ähnlichen Filmen sind, liefert unser Streaming-Guide passende Alternativen – mal ähnlich roh, mal genauso elektrisierend.

    10. „Shiva Baby“ (2020)

    Emma Seligmans Komödie steckt voller unangenehmer Begegnungen und Momente der Fremdscham: Studentin Danielle (Rachel Sennott) muss sich auf einer jüdischen Trauerfeier nicht nur den bohrenden Fragen ihrer Familie stellen, sondern trifft dort obendrein noch auf ihren Sugar Daddy (Danny Deferrari) – samt Frau und Kind.

    Emma Seligman schafft es, mit minimalen Mitteln maximale (soziale) Spannung zu erzeugen. Zwischen drängelnden Verwandten, neugierigen Gesprächspartnern und der latenten Angst, dass ihre Geheimnisse auffliegen, entwickelt sich ein Kammerspiel, das so lustig wie qualvoll ist.

    9. „Licorice Pizza“ (2021)

    Ein unkonventionelles Liebeschaos zwischen einem zu selbstbewussten Teenager (Cooper Hoffman) und einer jungen Erwachsenen (Alana Haim), die sich nicht sicher ist, was sie da eigentlich tut. Paul Thomas Anderson erzählt in „Licorice Pizza“ mit Leichtigkeit, viel Humor und schrägen Figuren.

    Die ungewöhnliche Coming-of-Age-Geschichte zwischen Glück und Preis der Naivität, Last und Lohn von Ehrgeiz und einer erwachsenden Liebe ist eingebettet in detailverliebte Bildwelten, die ein L.A. der 1970er Jahre beschwören.

    8. „Ema“ (2019)

    Eine Tänzerin mit einer Vergangenheit zündelt – wortwörtlich. Pablo Larraíns „Ema“ ist ein fieberhafter Filmrausch aus Neonlicht, Reggaeton und viel, viel Bewegung. Die titelgebende Hauptfigur (Mariana Di Girolamo) sprengt mit anarchischer Energie alle gesellschaftlichen Erwartungen, während sie ihren eigenen Weg zur Mutterschaft, zur Liebe und zur Selbstbestimmung sucht. Gael García Bernal spielt ihren kontrollsüchtigen Ehemann, doch Ema tanzt sich unaufhaltsam aus allen Zwängen. 

    Die Geschichte ist mal hypnotisch, mal verstörend, immer elektrisierend und geht auf in einem Film über Schuld, Lust und die zerstörerische Kraft eines unbändigen Willens.

    7. „Showgirls“ (1995)

    Als „Showgirls“ im Jahr 1995 erschien, wurde Paul Verhoevens Film von der Kritik verrissen und als „geschmacklos“ abgestempelt. Doch mit der Zeit wandelte sich das Urteil: Heute gilt der Film als Kultklassiker. Elizabeth Berkley verkörpert Nomi Malone, eine ehrgeizige Tänzerin, die in Las Vegas dem großen Ruhm hinterherjagt – skrupellos und bereit, alles zu riskieren. Die Glitzerwelt als Geld, Drogen und Luxusmarken entpuppt sich schnell als brutales Haifischbecken.

    „Showgirls“ ist schrill, provokant und überzogen – wirft aber bei allem Spektakel auch einen entlarvenden Blick auf die Fallstricke des Showbiz.

    6. „American Honey“ (2016)

    Ein chaotischer Haufen, ein klappriger Van und jede Menge jugendlicher Leichtsinn: Andrea Arnolds energiegeladener Trip durch den Mittleren Westen erzählt von einer jungen Frau, die sich einer Gruppe von Herumtreibern anschließt, die mithilfe zwielichtiger Methoden Magazine verkaufen wollen. Lane brilliert in ihrer ersten Rolle während Shia LaBeouf als ambivalente Anführerfigur überzeugt.

    „American Honey“ ist roh und voller improvisierter Intensität. Andrea Arnold setzt auf einen dokumentarischen Stil, der den Film beinahe wie eine Momentaufnahme eines rastlosen Lebens wirken lässt. Die Kamera bleibt nah an den Figuren, fängt ihre Euphorie ebenso ein wie ihre Enttäuschungen.

    5. „Abteil Nr. 6“ (2021)

    Eisige Züge, unerwartete Wärme: Diese unaufgeregte „Coming-of-Age“-Erzählung kreist um eine junge Finnin (Seidi Haarla), die sich mit einem russischen Mitreisenden allein in einem Abteil wiederfindet – und anfänglich sehr von seinen fehlenden Manieren und neugierigen Art genervt ist.

    Yura Borisov, der bei den Oscars 2025 als „bester Nebendarsteller“ für seine Rolle in „Anora“ nominiert war, spielt den unerwünschten Reisebegleiter subtil, aber kraftvoll. Juho Kuosmanens Roadmovie auf Schienen unterstreicht, dass große (Liebes-) Geschichten auch auf engstem Raum entstehen können.

    4. „Der schlimmste Mensch der Welt“ (2021)

    Julie ist 30, hat keine Ahnung, was sie will, und wechselt Karrieren und Liebhaber wie andere ihre Garderobe. Joachim Triers gefeiertes Drama ist eine genau beobachtende, manchmal schmerzhafte, oft aber urkomische Studie über Selbstsuche. Renate Reinsve liefert in „Der schlimmste Mensch der Welt“ eine nuancierte Performance – charmant, tragisch und überaus authentisch.

    3. „Triangle of Sadness“ (2022)

    Reiche, arrogante Reisende genießen den Urlaub auf einer Luxusyacht – doch nicht allzu lange. Ruben Östlund zerlegt mit bitterbösem Witz die Wohlstandsverwahrlosung der oberen Zehntausend: Kapitalismus war selten so eklig, so lustig und so schonungslos entlarvend inszeniert, wie in „Triangle of Sadness“. Der Film beginnt als bissige Satire über die Modewelt, eskaliert zu einem absurden Sozialexperiment und endet in einer fast surrealen Überlebensgeschichte, in der sich die Machtverhältnisse radikal umkehren.

    „Triangle of Sadness“ ist eine der scharfzüngigsten Gesellschaftsanalysen der letzten Jahre. Eine Dramedy, die nicht nur amüsiert, sondern auch (un-) angenehm lange nachhallt.

    2. „Challengers“ (2024)

    Liebe als Wettbewerb, Tennis als Krieg: Zendaya spielt Tashi, eine ehemalige Tennis-Ikone, die ihre Vergangenheit und ihre Gefühle nicht so leicht abschütteln kann. Luca Guadagnino verwandelt das Spielfeld in eine Arena für Machtspiele, Eifersucht und Begehren. Die Dreiecksbeziehung zwischen Tashi, ihrem Ehemann und ihrem Ex-Liebhaber entfaltet sich wie ein psychologischer Thriller, in dem jeder Blick und jede Bewegung über Sieg oder Niederlage entscheidet. 

    Mehr noch als in „Call Me by Your Name“ setzt Guadagnino auf eine sinnliche, fast körperliche Bildsprache, die jede Emotion spürbar macht. „Challengers“ ist ein Film voller Spannung, Leidenschaft – durchzogen von einem treibenden Soundtrack, der den Puls nach oben treibt.

    1. „The Menu“ (2022)

    Ein exklusives Dinner, ein abgelegener Küchentempel und ein Meisterkoch mit düsteren Absichten: Mark Mylods serviert eine bitterböse Satire auf die Welt der High-Class-Gastronomie – garniert mit Thriller-Elementen und messerscharfem Humor. Ralph Fiennes brilliert als eiskalter Starkoch, der seine Gäste nicht nur mit exquisiten Gerichten, sondern auch mit perfiden Enthüllungen konfrontiert. 

    Anya Taylor-Joy als unbeeindruckte Außenseiterin aus der Arbeiterklasse bringt das fein orchestrierte Chaos ins Wanken, während Nicholas Hoult als verzogener Foodie eine grandios peinliche Performance hinlegt. Die Atmosphäre schwankt zwischen stilvoller Eleganz und klaustrophobischer Bedrohung und macht „The Menu“ zu einem überaus spannenden Sehereignis.

    Ähnliche Filme wie „Anora“ – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste enthält zehn Filme, die Fans von „Anora“ gefallen dürften. Die Streaming-Übersicht zeigt, bei welchen Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Oscars 2025: Alle Gewinner-Filme im Überblick – und wo man sie streamen kann

    Oscars 2025: Alle Gewinner-Filme im Überblick – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Die Academy Awards sind vergeben – und auch in diesem Jahr brachte die Oscar-Verleihung Überraschungen und skurrile Momente hervor. Schon der Auftakt sorgte für Aufsehen: Moderator Conan O’Brien schlüpfte in einer bearbeiteten Szene aus dem Body-Horror-Film „The Substance“ aus Demi Moores Rücken – ein grotesker Start in eine glamouröse Nacht.

    Doch die größte Überraschung folgte später: Der Oscar für die beste Hauptdarstellerin ging wider Erwarten nicht an Moore, die für ihre Rolle als alternde Schauspielerin, die mit radikalen Mitteln um ewige Jugend kämpft. Stattdessen gewann Mikey Madison für „Anora“, in dem sie eine junge Sexarbeiterin spielt, die sich auf eine riskante Ehe mit einem russischen Klienten einlässt.

    Wer sonst noch triumphierte und wo alle Oscar-prämierten Filme zu sehen sind, verrät unser Streaming-Überblick.

    Oscars 2025 - Die Gewinner-Filme im Überblick

    1. „Anora“ (5 Oscars)

    Sean Bakers Drama erzählt von der gleichnamigen Stripperin Anora (Mikey Madison), die in eine gefährliche Welt aus Gewalt und Geld gezogen wird, als sie einen russischen Oligarchensohn heiratet. Was als voyeuristisch aufgeladene Aschenputtel-Geschichte beginnt, entwickelt sich schnell zu einem gefährlichen Machtspiel, als die Familie ihres Mannes von der Hochzeit erfährt.

    Der Film wurde in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“, Beste Hauptdarstellerin (Mikey Madison), „Bestes Originaldrehbuch“ und „Bester Schnitt“ ausgezeichnet.

    2. „The Brutalist“ (3 Oscars)

    Brady Corbets episches Drama über den (fiktionalen) ungarischen Architekten László Toth (Adrien Brody) erzählt von dessen Emigration in die USA und dem steinigen Weg zum Ruhm. Dabei entfaltet sich eine bildgewaltige Geschichte über Kunst, Macht und Identität. In weiteren Rollen brillieren Felicity Jones als seine Ehefrau und Joe Alwyn als zwielichtiger Auftraggeber.

    Der Film gewann in den Kategorien „Beste Filmmusik“, „Beste Kamera“ und Adrien Brody wurde als „Bester Hautdarsteller“ ausgezeichnet – absolut verdiente Ehrungen für ein visuell und erzählerisch fesselndes Meisterwerk, das obendrein mit einem geringen Budget auskommen musste.

    3. „Emilia Pérez“ (2 Oscars)

    Jacques Audiards tragischkomisches Musical-Drama über eine Anwältin (Zoë Saldaña), die in die kriminelle Unterwelt gezogen wird und unverhofft der Führungsfigur eines mexikanischen Drogenkartells (Karla Sofía Gascón) dabei helfen soll, geschlechtsangleichende Operationen durchführen zu lassen, besticht durch eine energiegeladene Inszenierung und starke Performances.

    Allerdings blieb der Film nicht frei von Kontroversen, vor allem durch Gascóns rassistische und sexistische Posts auf „X“ im Vorfeld der Oscars. Oscars gab es letztlich in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ (Zoë Saldaña) und „Bester Song“ (El Mal).

    4. „Wicked“ (2 Oscars)

    Die Musical-Verfilmung „Wicked“, basierend auf dem gleichnamigen Broadway-Hit, erzählt die Vorgeschichte der Hexen von Oz und beleuchtet die Freundschaft zwischen der Außenseiterin Elphaba (Cynthia Erivo) und der beliebten Glinda (Ariana Grande). Der farbenprächtige und aufwendig inszenierte Film begeisterte mit seinen mitreißenden Songs und spektakulären Bühnenbildern. Bei den Oscars 2025 wurde „Wicked“ für „Bestes Produktionsdesign“ und „Beste Kostüme“ ausgezeichnet.

    5. „Dune: Part II“ (2 Oscars)

    Denis Villeneuves Sci-Fi-Drama setzt die visuell aufwendige und erzählerisch komplexe Adaption des Science-Fiction-Klassikers von Frank Herbert fort. Bei den Oscars 2025 gewann der Film die Auszeichnungen in den Kategorien „Bester Ton“ und „Beste visuelle Effekte“.

    6. „Konklave“ (1 Oscar)

    Edward Bergers Drama über eine Papstwahl, bei der Glaubensfragen durch Intrigen überschattet werden, überzeugt durch beeindruckende Bilder und starke Darstellerleistungen von Ralph Fiennes und John Lithgow als sein zentraler Gegenspieler. Allerdings fehlt es dem Film an erzählerischem Biss, um wirklich nachzuwirken. Für einen Oscar in der Kategorie „Bestes adaptiertes Drehbuch“ reichte es offensichtlich dennoch.

    7. „The Substance“ (1 Oscar)

    Coralie Fargeats Body-Horror-Film über eine Schauspielerin (Demi Moore/Margaret Qualley), die eine revolutionäre Verjüngungstechnologie testet, und dadurch in eine fatale Spirale der Selbstzerstörung gerät, wurde nach seiner Veröffentlichung kontrovers diskutiert: Gelungene feministische Kritik an weiblichem Schönheitsdruck – oder doch eher kontraproduktives Demütigungsspektakel? In jedem Fall konnte „The Substance“, und das entbehrt durchaus nicht einer gewissen Ironie, bei den Oscars 2025 nur in der Kategorie „Bestes Make-up & Hairstyling“ einen Sieg erringen.

    Diese und alle weiteren ausgezeichneten Oscar-Filme nach Kategorien:

    • Bester Film: The Brutalist
    • Beste Regie: Sean Baker (Anora)
    • Bester Hauptdarsteller: Adrien Brody (The Brutalist)
    • Beste Hauptdarstellerin: Mikey Madison (Anora)
    • Bester Nebendarsteller: Kieran Culkin (A Real Pain)
    • Beste Nebendarstellerin: Zoë Saldaña (Emilia Pérez)
    • Bestes Originaldrehbuch: Sean Baker (Anora)
    • Bestes adaptiertes Drehbuch: Peter Straughan (Konklave)
    • Bester internationaler Film: Für immer hier
    • Bester Animationsfilm: Flow
    • Bester Dokumentarfilm: No Other Land
    • Beste Kamera: The Brutalist
    • Bester Schnitt: Anora
    • Beste visuelle Effekte: Dune: Part Two
    • Bestes Make-up & Hairstyling: The Substance
    • Bestes Kostümdesign: Wicked
    • Bestes Szenenbild: Wicked
    • Beste Filmmusik: The Brutalist
    • Bester Originalsong: El Mal (Emilia Pérez)
    • Bester Ton: Dune: Part Two
    • Bester Kurzfilm: Ich bin kein Roboter
    • Bester animierter Kurzfilm: In the Shadow of the Cypress
    • Bester Dokumentar-Kurfilm: Die einzige Frau im Orchester 

    Wo kann man alle Gewinner-Filme der Oscars 2025 streamen?

    Die untenstehende, ständig aktualisierte Übersicht verrät, wo man derzeit die bei der Oscarverleihung 2025 prämierten Filme im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann.

  • Ähnliche Filme wie Bridget Jones und wo man sie sehen kann

    Ähnliche Filme wie Bridget Jones und wo man sie sehen kann

    Markus Brandstetter

    Markus Brandstetter

    JustWatch-Editor

    Die „Bridget Jones“-Filmreihe rund um den quirligen, namensgebenden Charakter (gespielt von Renée Zellweger) ist längst Kult. Seit 2001 sehen wir Bridget dabei zu, wie sie sich durch Liebesturbulenzen und Alltagschaos kämpft – und uns dabei mit ihrer schrulligen, liebenswerten Art zum Lachen bringt. Wer von „Bridget Jones“ nicht genug bekommen kann, die Filme aber schon mehrfach durch hat und mal etwas anderes braucht, muss nicht verzagen: Hier kommen 10 Filme, die alle Fans von Bridget Jones lieben werden!

    Nothing Hill (1999)

    Wer die „Bridget Jones“-Filmreihe mag, wird „Notting Hill“ lieben. Warum? Es gibt einige Parallelen: den liebenswerten Underdog, hier gespielt von Hugh Grant (der natürlich auch bei „Bridget Jones“ mit dabei ist), der als Buchhändler William Thacker eine unscheinbare Existenz führt. Als er sich in den Hollywood-Star Anna Scott (Julia Roberts) verliebt, prallen zwei Welten aufeinander. „Notting Hill“ ist romantisch, leicht schrullig und voller britischen Humors – ein echter Feelgood-Film über eine unwahrscheinliche Liebesgeschichte, die längst zum absoluten Klassiker wurde.

    Tatsächlich Liebe (2003)

    „Tatsächlich Liebe“ ist ein weiterer Fixpunkt für alle „Bridget Jones“-Fans. Hier verweben sich mehrere vorweihnachtliche Liebesgeschichten auf charmante Weise. Auch hier regiert der britische Humor, vor allem in der Darstellung der Romanzen – von dramatisch über herzzerreißend bis zum Brüllen komisch. Auch hier ist Hugh Grant mit dabei – und der lässt ja jedes Herz in diesem Genre höherschlagen, nicht wahr?

    Someone Great (2019)

    Der Trennungsschmerz sitzt tief – und genau deswegen stürzt sich Jenny, gespielt von Gina Rodriguez, mit ihren besten Freundinnen ins New Yorker Nachtleben. Es wird eine wilde Nacht voller Emotionen. „Someone Great“ ist eine Ode an das Sich-Neu-Erfinden, die Hoffnung, dass es immer weitergeht und wieder besser wird – und an die unerschütterliche Kraft weiblicher Freundschaft.

    Ticket ins Paradies (2022)

    Ein geschiedenes Ehepaar, gespielt von Julia Roberts & George Clooney, das sich längst (auf eine sehr witzige Art und Weise, versteht sich) hasst,  reist nach Bali. Dort gilt es, ihrer Tochter die Hochzeit mit einem Inselbewohner auszureden – und sie zurück in die New Yorker Karrierewelt zu holen. Natürlich kommt alles anderes und die romantische Komödie lässt das verfeindete Ex-Paar einander wieder näherkommen. „Ticket ins Paradies“ ist eine witzige Romcom mit viel Fernweh-Potenzial und jeder Menge witziger Dynamik zwischen Roberts und Clooney.

    The Other Woman (2014)

    Es geht um Rache: Drei Frauen (gespielt von Cameron Diaz, Leslie Mann und Kate Upton) werden vom gleichen Mann betrogen. Als die Wahrheit ans Licht kommt, bündeln sie ihre Kräfte, um ihm eine Lektion zu erteilen. Dabei entstehen liebenswerte und witzige Frauenfreundschaften, die Selbstermächtigung zelebrieren.

    Selbst ist die Braut (2009)

    Sandra Bullock spielt eine ehrgeizige New Yorker Verlegerin, die ihren Assistenten (Ryan Reynolds) dazu zwingt, sie zu heiraten – da ihr sonst die Abschiebung droht. Als die beiden auf das Anwesen seiner Eltern nach Alaska reisen, eskaliert das Chaos, doch zwischen all den Turbulenzen kommen unerwartet große Gefühle ins Spiel. Getragen wird diese Rom-Com vom witzigen und schnippischen Hin-und-Her zwischen Reynolds und Bullock, deren Charaktere sich nicht immer leiden können.

    „The Holiday“ (2006)

    Cameron Diaz und kate Winslet tauschen Häuser – und entdecken so die Liebe.Beim HäusetauschCameron Diaz & Kate Winslet) tauschen über Weihnachten ihre Häuser und finden dabei die Liebe an unerwarteten Orten. Amanda begnet einem verschneiten englischen Cottage der Liebe, Iris möchte in der sonnigen Kulisse von L.A. einenNeustart wagen. Atlasten und Neuanfänge, Weihnachtsatmosphäre und witzige Dialoge – hier sollten „Bridget Jones“-Fans definitiv auf „Play“ drücken!

    Schlaflos in Seattle (1993)

    Ein Klassiker mit Tom Hanks und Meg Ryan. Hanks spielt den alleinerziehenden Vater Sam, der in einer Radiosendung über den Verlust seiner Frau spricht und damit unzählige Menschen berührt. Annie, gespielt von Meg Ryan, lauscht fasziniert und ist überzeugt, dass er ihr Seelenverwandter sein könnte. Das Schicksal nimmt seinen Lauf und führt ihre Wege auf unerwartete Weise zusammen. Eine herzerwärmende  Liebeskömodie rund um Distanz, Trauer und Bestimmung – für die Regisseurin rin Nora Ephron verantworlich zeiuchnete.

    27 Dresses (2008)

    Als Brautjunger hat Jane (gespielt von Katherine Heigl) jede Menge Erfahrung: ganze 27 Mal hatte sie diese Rolle inne. Sie selbst sehnt sich aber danach, selbst zu heiraten. Das Problem daran:  ihre Schwester plant ausgerechnet den Mann heiraten will, in den Jane heimlich verliebt ist. Eine Geschichte über Liebe und Selbstfindung - mit Happy Ending.

    Morning Glory (2010)

    TV-Produzentin Becky (Rachel McAdams) steht vor einer großen Aufgabe: Sie soll eine heruntergekommene Morning-Show wieder zum Erfolg führen. Da gibt’s ein Problem: Nachrichtensprecher Mike Pomeroy, gespielt von Harrison Ford, der diesen Plan nicht besonders gut findet. Ebenso wenig wie seine Kollegin Colleen Peck, gespielt von Diane Keaton. Wir sehen Becky dabei zu, wie sie sich in diesem chaotischen Setting behaupten muss – und haben jede Menge Spaß dabei.

    „The Decoy Bride“ (2011)

    Eine Hollywood-Schauspielerin plant ihre Hochzeit auf einer abgelegenen schottischen Insel und setzt auf strikte Geheimhaltung – weshalb sie eine falsche Braut engagiert, um die Aufmerksamkeit von der eigentlichen Zeremonie abzulenken. Doch genau diese falsche Braut, Katie (gespielt von Kelly Macdonald), bringt das sorgfältig geplante Vorhaben völlig durcheinander und sorgt für jede Menge Chaos – und damit für einen wunderbar unterhaltsamen, romantischen Filmabend!

    Wo du diese Serien streamen kannst

    Die genannten Filme sind in Deutschland auf verschiedenen Streaming-Plattformen verfügbar, darunter Netflix, Amazon Prime Video, WOW und Disney+. Über die verlinkten Titel kannst du direkt sehen, wo du sie online streamen kannst.

  • Die größten Oscar-Snubs aller Zeiten – und wo man sie streamen kann

    Die größten Oscar-Snubs aller Zeiten – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Die Oscars sind die prestigeträchtigsten Auszeichnungen, die die Filmindustrie zu bieten hat. Gerade weil sie als höchste Ehre gelten, werden die Entscheidungen der Academy mit scharfem Blick von einer cinephilen Öffentlichkeit verfolgt – und oft ebenso scharf kritisiert.

    Oft ist dann von einem „Snub“ die Rede. Gemeint ist die (mitschwingend: ignorante) Missachtung eines Werks oder einer Leistung, die zwar allgemein oder persönlich als einer Auszeichnung würdig erachtet wird, doch am Ende leer ausgeht.

    In diesem Jahr etwa wurde Luca Guadagninos „Queer“ bereits bei den Nominierungen völlig übergangen – was besonders im Hinblick auf die herausragende schauspielerische Leistung von Daniel Craig eine herbe Enttäuschung ist.

    Dieser Oscar-Snub reiht sich in eine lange Liste von (noch deutlich weniger nachvollziehbaren) Entscheidungen, die die Academy im Laufe der Jahrzehnten getroffen hat. Auch wenn viele dieser Filme, Regisseure und Schauspielerinnen mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Filmgeschichte gehören, bleibt die Frage: Wie konnten sie nur übersehen werden?

    In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf zehn der größten Oscar-Snubs aller Zeiten. Und für alle, die sich nach diesen übergangenen Meisterwerken sehnen, zeigen die Übersicht am Ende des Textes, wo man die betroffenen Filme aktuell streamen kann.

    Die 10 größten Oscar-Snubs

    10. „The Zone of Interest“, „Poor Things“ und „Anatomie eines Falls“ verlieren gegen „Oppenheimer“ als „Bester Film“ (2024)

    Die Entscheidung, die die Academy 2024 in der Kategorie „Bester Film“ traf, fühlt sich wie ein einziger, großer Snub an. Nicht, weil der letztliche Gewinner „Oppenheimer“ ein schlechter Film wäre, sondern weil nahezu jeder der anderen nominierten Beiträge spannender, mutiger, innovativer, tiefgründiger, origineller war – anders ausgedrückt: Es schlicht mehr verdient hätte. 

    Stattdessen entschied sich die Academy für ihren bewährten Lieblingscocktail: ein Historienepos über einen bedeutenden Mann, inszeniert von einem etablierten Regisseur – stilvoll durchaus, aber ohne narrative Risiken.

    „The Zone of Interest“? Ein meisterhaftes Experiment in Kälte und Distanz von historischer Bedeutung, das das Publikum mit einer ebenso gewagten wie beklemmenden Inszenierung mitreißt. „Poor Things“? Ein abwegiges, feministisch aufgeladenes Frankenstein-Märchen mit einer Botschaft von grotesker Schönheit. „Anatomie eines Falls“? Ein psychologisch brillantes Drama, das sich so tief in moralische Grauzonen verstrickt, dass man am Ende das Wesen der Wahrheit selbst in Frage stellt.

    Aber nein, die Academy entschied sich – mal wieder – für das Prestige-Biopic eines Mannes aus der amerikanischen Geschichte. Und genau deshalb steht dieser Snub hier stellvertretend für all die Male, in denen die Academy einen einzelnen Film mit Preisen („Oppenheimer“ erhielt sieben Auszeichnungen) überschüttet hat, anstatt sie auf würdige Preisträger zu verteilen.

    Hollywood liebt es eben, sich selbst zu feiern: Filme über Filme, Filme über Stars, Filme über die eigene Geschichte. Viel zu oft gerät bei den Oscars in Vergessenheit, dass Kino noch so viel mehr sein kann, so viel mehr ist, als das.

    9. Judy Garland hat nie einen Oscar gewonnen

    Judy Garland ist eine der größten Ikonen der Filmgeschichte – eine Ausnahmekünstlerin, deren Stimme Generationen verzauberte und deren Leinwandpräsenz ihresgleichen suchte. Und doch hat auch sie nie einen Oscar für ihre Schauspielkunst gewonnen.

    Dabei schien ihr Weg dorthin geradezu vorgezeichnet: Bereits 1940 erhielt sie einen Ehren-Oscar für ihre Darbietung in „Der Zauberer von Oz“ (1939), in dem sie mit „Over the Rainbow“ einen der unvergesslichsten Songs der Filmgeschichte sang. Doch dieser Ehrenpreis war lediglich eine Art von Trostpflaster für eine junge Schauspielerin, die Hollywood bereits als Star behandelte, aber nie mit der höchsten Auszeichnung würdigte.

    Ihre erste reguläre Oscar-Nominierung erhielt sie 1955 als „Beste Hauptdarstellerin“ für „Ein neuer Stern am Himmel (A Star Is Born)“. In dem Film lieferte sie eine emotionale Tour de Force ab, die heute als eine der besten Darstellungen ihrer Karriere gilt – doch der Oscar blieb aus. Die Entscheidung der Academy sorgte damals für große Kontroversen, da viele Kritiker Garland als die verdiente Siegerin sahen.

    Neun Jahre später folgte eine weitere Nominierung, diesmal als „Beste Nebendarstellerin“ für „Das Urteil von Nürnberg“ (1961), in dem sie in einer kleinen, aber intensiven Rolle überzeugte. Erneutt blieb sie ohne Sieg. Dass eine Schauspielerin von Garlands Kaliber mit nur zwei regulären Nominierungen auskommen musste und gerade für ihre Leistung in „A Star is Born“ keine Auszeichnung erhielt, gilt als einer der größten Snubs in der Oscar-Geschichte.

    8. Cary Grant, hat nie einen Schauspiel-Oscar gewonnen

    Auch Cary Grant, der vielfach die männliche Hauptrolle in Hitchcock-Filmen, wie etwa „Der unsichtbare Dritte“ (1959) übernahm, blieb eine Oscar-Auszeichnung zeit seines Lebens verwehrt. Im Laufe seiner langen Karriere wurden ihm lediglich zwei Nominierungen als bester Hauptdarsteller zu teil: Als bester Hauptdarsteller in „Akkorde der Liebe“ (1942) und „None But the Lonely Heart“ (1945)

    Der Snub erscheint umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, wie stark Grants Einfluss auf das Kino war: Das „American Film Institute“ wählte ihn hinter Humphrey Bogart auf Platz 2 der 25 bedeutendsten männlichen US-amerikanischen Filmstars aller Zeiten. Immerhin: Im Jahr 1970 wurde ihm der Ehrenoscar für seine „einzigartigen Filmdarstellungen“ zu teil.

    7. Marilyn Monroe war nie für einen Oscar nominiert

    Ein Mädchen aus schwierigen Verhältnissen wird zum Sexsymbol und steigt zum Hollywood-Star auf: Dieser Werdegang bescherte Marilyn Monroe, die eigentlich Norma Jeane Mortenson hieß, schon zu Lebzeiten ihren bis heute anhaltenden Legendenstatus. Wie sehr Monroe teils mit ihrem öffentlichen Ruf haderte, beleuchtete kürzlich das verstörende Drama „Blond“ von Andrew Dominik.

    Ein wesentlicher Teil ihrer Selbstzweifel: Die Reduktion auf ihr Äußeres, und die fehlende Anerkennung als professionelle Schauspielerin. Auch die Academy ließ ihr eine solche Anerkennung nicht zuteilwerden. Marilyn Monroe, die Verkörperung des Goldenen Zeitalters Hollywoods und eine der größten Leinwandikonen aller Zeiten, wurde nie auch nur für einen Oscar nominiert.

    Gerade die Rolle der Sugar Kane Kowalczyk in „Manche mögen’s heiß“ (1960) wird oft als ihre beste schauspielerische Leistung angesehen und hätte eine Anerkennung verdient gehabt.

    6. „In the Mood for Love“ hat keine Oscar-Nominierung erhalten (2001)

    Wong Kar-Wais „In the Mood for Love“ ist ein visuelles Meisterwerk, das die zerbrechliche Schönheit unerfüllter Liebe in einer melancholischen Erzählweise und eleganten Bildwelten einfängt. Trotz seiner nahezu perfekten künstlerischen Ausführung und zahlreichen Ehrungen bei internationalen Filmfestivals, wurde das romantische Drama aber mit keinerlei Oscar-Nominierung bedacht.

    „In the Mood for Love“, der oftmals als einer der besten Filme aller Zeiten und als einer der wichtigsten Werke des asiatischen Kinos genannt wird, wurde zwar als Beitrag aus Hong Kong für den besten fremdsprachigen Film eingereicht, erhielt aber auch hier keine Nominierung. Bis heute gilt es als fragwürdiges Versäumnis der Academy, Wong Kar-Wais Werk komplett zu ignorieren.

    5. Stanley Kubrick hat nie einen Regie-Oscar gewonnen

    Auch Stanley Kubrick, der mit Filmen wie „A Clockwork Orange“ und „The Shining“ bahnbrechende Werke schuf, die sich tief in die Kinogeschichte eingeschrieben haben, wurde nie mit dem Oscar für die „Beste Regie“ ausgezeichnet. Obwohl er viermal für den Preis nominiert wurde („Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben“ (1965), „2001: Odyssee im Weltraum“ (1969), „A Clockwork Orange“ (1972)“ und „Barry Lyndon“ (1976)) konnte er ihn nie gewinnen.

    Auch wurde keines seiner Werke als „bester Film“ ausgezeichnet. Der einzige Oscar, den eines seiner Werke erhielt, war für die visuellen Effekte in „2001: Odyssee im Weltraum“. Dass der Film, der vielfach als bester Sci-Fi-Film aller Zeiten genannt wird, keine bedeutendere Auszeichnung zuteil wurde, verwundert kaum: Bis heute tut sich die Academy mit Genrekino schwer. Erst 2023 kam es zu einem erfreulichen „ersten Mal“, als Daniel Kwans and Daniel Scheinerts elffach nominierter „Everything Everywhere All at Once“ als erster Sci-Fi-Film in der prestigeträchtigsten aller Oscar-Kategorien ausgezeichnet wurde.

    4. Glenn Close hat noch keinen Oscar gewonnen

    Es ist ein trauriger Rekord, den Glenn Close da hält: Mit acht Nominierungen gilt sie als die Schauspielerin mit den meisten Oscar-Chancen, ohne die Auszeichnung jemals tatsächlich zu gewinnen. Für ihre Leistungen in „Eine verhängnisvolle Affäre“ (1988), „Gefährliche Liebschaften“ (1989), „Albert Nobbs“ (2012) und „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2019) wurde sie jeweils mit Nominierungen als beste Hauptdarstellerin bedacht.

    Vor allem, dass ihr der Preis für ihr, heute Kultstatus genießenden, Darbietungen während der 1980er Jahre verwehrt blieb, gilt schwerer Snub. Auch wenn sie als eine der talentiertesten Schauspielerinnen ihrer Generation gilt, hat die Academy es bisher versäumt, ihre außergewöhnliche Leistung mit einer Auszeichnung zu ehren.

    3. „Brokeback Mountain“, kein Oscar für „Bester Film“ (2006)

    Ang Lee’s „Brokeback Mountain“ war ein filmischer Meilenstein, der sich mit der Liebe zwischen zwei Männern in einer homophoben Gesellschaft beschäftigte, damit die Grenzen des Mainstream-Kinos aufbrach und wahrscheinlich späteren Oscar-Gewinnern wie „Moonlight“ („Bester Film“ 2017) den Weg ebnete.

    Selbst wurde „Brokeback Mountain“ zwar mit acht Nominierungen bedacht und gewann mehrere wichtige Preise, darunter den Oscar für „Beste Regie“. Doch ausgerechnet der wichtigste Preis, der Oscar in der Kategorie „Bester Film“, ging überraschend an „L.A. Crash“ von Paul Haggis.

    Viele Filmkritikerinnen und -kritiker werten die Entscheidung als einen der größten Snubs der Oscar-Geschichte. Zurecht, denn „Brokeback Mountain“ hätte die Auszeichnung nicht nur wegen seiner kulturellen Bedeutung verdient, sondern war im Vergleich zum tatsächlichen Gewinner schlicht der interessantere, tiefgründigere und künstlerisch mutigere Kandidat.

    2. Alfred Hitchcock hat nie einen Regie-Oscar gewonnen

    Alfred Hitchcock, der Meister des Suspense und des Psychothrillers, gilt als einer der größten Regisseure aller Zeiten – einen Oscar für die beste Regie hat ihm die Academy aber nie verliehen. Zwar war er für die Inszenierung von „Rebecca“ (1941), „Das Rettungsboot „ (1944), „Ich kämpfe um dich“ (1945) „Das Fenster zum Hof“ (1954) und „Psycho“ (1960) fünffach in der Kategorie „Beste Regie“ nominiert – ging aber jeweils leer aus.

    Mit „Rebecca“ wurde immerhin eines seiner Werke mit einem Oscar als „bester Film“ ausgezeichnet. Dennoch: Die Tatsache, dass Hitchcock nie diese höchste Anerkennung als Regisseur erhielt, bleibt einer der größten Snubs in der Geschichte der Academy Awards.

    1. Frauen in der Kategorie „Beste Regie“ – ein ewiger Snub

    Wenn es um die Historie der „Beste Regie“-Kategorie bei den Oscars geht, erweckt es bisweilen den Eindruck, als hätte die Academy erst kürzlich von der Existenz weiblicher Filmemacherinnen erfahren. Seit 1929 wurden hunderte Männer für den Regie-Oscar nominiert – und gerade einmal neun Frauen. Neun. In fast 100 Jahren Oscar-Geschichte.

    Und wer hat ihn gewonnen? Nur drei Frauen:

    • Kathryn Bigelow für „Tödliches Kommando - The Hurt Locker“ (2010) 
    • Chloé Zhao für „Nomadland“ (2021) 
    • Jane Campion für „The Power of the Dog“ (2022) 

    Das war’s. Drei Siegerinnen in fast einem Jahrhundert. Die Oscars lieben es, sich als progressiv zu inszenieren, aber wenn es um Frauen hinter der Kamera geht, läuft es nach dem Motto: Auf einen kleinen Fortschritt folgen Jahre des Stillstands. Allein in den letzten Jahren wurden etwa Charlotte Wells mit „Aftersun“ (2022) und Greta Gerwig mit „Barbie“ (2023) verdiente Regie-Nominierungen vorenthalten.

    Dass Frauen herausragende Filme inszenieren, steht außer Frage. Die Academy müsste nur mal richtig hinsehen.

    Die größten Oscar-Snubs – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste zeigt, bei welchen Streaming-Anbietern man die größten Oscar-Snubs aktuell streamen kann.

  • 10 TV-Shows, die Fans von „Game of Thrones“ begeistern werden

    10 TV-Shows, die Fans von „Game of Thrones“ begeistern werden

    Markus Brandstetter

    Markus Brandstetter

    JustWatch-Editor

    Die Saga um Jon Snow, Daenerys Targaryen und die Häuser Stark, Lannister und Targaryen gilt als eine der besten und beliebtesten Serien aller Zeiten. Von 2011 bis 2019 sorgte „Game of Thrones“ bei Millionen von Fans weltweit für jede Menge teils blutrünstige Spannung. Wer die Serie bereits gesehen hat und vielleicht sogar schon einen Re-Run hinter sich hat, muss jedoch nicht traurig sein: Wir haben zehn Serien zusammengestellt, die „Game of Thrones“-Fans begeistern dürften – von offiziellen Prequels über nordische Mythologie bis hin zu Piraten und historischen Epen.

    1. House of the Dragon

    Drei Jahre nach dem Serienende von „Game of Thrones“ ging das Prequel House of the Dragon“ an den Start. Die Serie spielt 172 Jahre vor der Geburt von Daenerys Targaryen und erzählt die blutrünstige Historie des Erbfolgekrieges im Haus Targaryen. Dass König Viserys I. Targaryen seine Tochter Rhaenyra zur Thronfolgerin ernennt, sorgt nach seinem Ableben für Zwist mit ihrem Halbbruder Aegon II., der ebenfalls Anspruch auf die Krone erhebt. Die Serie basiert auf dem Buch Fire & Blood von George R.R. Martin. Für GoT-Fans ein No-Brainer!

    2. Vikings

    Wer es gerne nordisch und blutrünstig mag, wird mit „Vikings“ seine Freude haben. Die historische Dramaserie handelt von den Wikingern und ihren Eroberungen – inklusive actionreicher Schlachten, Intrigen und Familiendramen. In den Hauptrollen: Travis Fimmel als Ragnar Lothbrok, Katheryn Winnick als Lagertha, Gustaf Skarsgård als Floki, Clive Standen als Rollo, Alexander Ludwig als Bjorn Eisenseite und Alex Høgh Andersen als Ivar der Knochenlose.

    3. The Witcher

    Basierend auf den Büchern von Andrzej Sapkowski schuf Showrunnerin Lauren Schmidt Hissrich mit „The Witcher“ ein unvergessliches Serienepos voller Magie, Politik und cineastischer Dramatik. Tolle Bilder, interessante Storylines und viel Mystik: In „The Witcher“ geht es um den Hexer Geralt von Riva, der in einer Welt voller politischer Intrigen und magischer Bedrohungen als Monsterjäger arbeitet. Henry Cavill verkörperte Geralt von Riva bis Staffel 3. Ab Staffel 4 übernimmt Liam Hemsworth die Rolle.

    4. Vikings: Valhalla

    Wer „Vikings“ liebte, dem wird es mit „Vikings: Valhalla“ ganz genauso gehen. Die Serie spielt etwa 100 Jahre nach den frühen Staffeln von ‚Vikings‘ und zeigt die blutrünstigen Abenteuer von Leif Erikson, seiner Schwester Freydís Eiríksdóttir und Harald Sigurdsson, die sich in einer sich wandelnden Welt behaupten müssen. Fans von „Game of Thrones“ bekommen vertraute Zutaten serviert: blutige Schlachten und Intrigen – in einem historischen Kontext, der den wachsenden Einfluss des Christentums und den Wandel in der Wikingerkultur thematisiert.

    5. The Last Kingdom

    Auch in „The Last Kingdom“ spielen Wikinger eine zentrale Rolle – genauer gesagt ihr Kampf mit den angelsächsischen Königreichen Englands im 9. und 10. Jahrhundert. Verantwortlich dafür zeichnet Showrunner Stephen Butchard, dem eine großartige Serie gelang, die in fünf Staffeln auserzählt wurde. Die Serie basiert auf den Romanen The Saxon Stories von Bernard Cornwell und wurde mit dem Film Seven Kings Must Die (2023) abgeschlossen.

    6. Rome

    Es müssen aber nicht immer nordische Mythen sein. „Game of Thrones“-Anhänger werden auch mit der leider kurzlebigen Serie „Rome“ ihre helle Freude haben. Die HBO-Produktion widmet sich den letzten Jahren der Römischen Republik. Was sie mit „Game of Thrones“ gemeinsam hat, sind die zahlreichen Intrigen, die politischen Schlachten und Machtkämpfe sowie die bildgewaltige Brutalität.

    7. Spartacus

    In „Spartacus“ dreht sich alles um Gladiatorenkämpfe. Spartacus war ein thrakischer Gladiator, der 73 v. Chr. einen der größten Sklavenaufstände gegen die Römische Republik anführte. Showrunner Steven S. DeKnight erzählt hier eine actiongeladene Geschichte um Verrat, Rache und den Kampf um Freiheit. Schlüsselelemente sind epische Schlachten, Drama und Intrige – und das auch hier mit einer kolossalen Bildgewalt, die überzeugte „Game of Thrones“-Fans lieben werden.

    8. Shadow and Bone

    Die Fantasy-Serie „Shadow and Bone“ basiert auf der „Grishaverse“-Buchreihe der Autorin Leigh Bardugo. Hier dreht sich alles um dunkle Magie, gefährliche Kreaturen und jede Menge politische Intrigen. Die Handlung: Die junge Kartografin Alina Starkov entdeckt, dass sie eine seltene und mächtige Gabe besitzt, mit der sie das von Krieg und Schatten zerrissene Land Ravka retten könnte.

    9. Marco Polo

    Thematisch in eine andere Richtung als die bisher empfohlenen Serien geht „Marco Polo“. Diese handelt – der Name verrät es bereits – vom legendären Entdecker Marco Polo (1254–1324) und den Machtkämpfen am Hof von Kublai Khan, dem Herrscher des Mongolischen Reiches. Hier wird Marco Polos Zeit am Hof beleuchtet, ebenso wie seine Rolle als Diplomat und Spion. Es geht militärisch und actionreich zur Sache.

    10. See - Reich der Blinden

    „See“ besitzt eine andere Gangart als „Game of Thrones“ – denn das Fantasy-Element haben die beiden Serien zwar gemeinsam, aber „See“ ist ein postapokalyptisches Spektakel. In einer postapokalyptischen Welt, in der fast alle Menschen blind sind, werden zwei Kinder mit Sehkraft geboren – eine Seltenheit, die sie in einen gefährlichen Machtkampf verwickelt. In der Hauptrolle spielt Jason Momoa, der in „Game of Thrones“ den Krieger Khal Drogo verkörperte. Wer seine Dosis Jason Momoa braucht: hier ist sie!

    Wo du diese Serien streamen kannst

    Die genannten Serien sind in Deutschland auf verschiedenen Streaming-Plattformen verfügbar, darunter Netflix („Vikings“, „The Witcher“, „Vikings: Valhalla“, „The Last Kingdom“, „Shadow and Bone“, „Marco Polo“), WOW („House of the Dragon“, „Rome“), Amazon Prime Video („Spartacus“) und Apple TV+ („See“). Über die verlinkten Titel kannst du direkt sehen, wo du sie online streamen kannst.

  • Die besten Filme aller Zeiten - 30 Filme, die auch auf die Liste müssen laut BeHaind

    Die besten Filme aller Zeiten - 30 Filme, die auch auf die Liste müssen laut BeHaind

    David Hain (BeHaind)

    David Hain (BeHaind)

    JustWatch-Editor

    Glorreiche Halunken über nackte Kanonen, von "Star Wars" zu Miyazaki bis "Apocalypse Now" - ich habe euch in meiner Liste der 70 besten Filme aller Zeiten meine absoluten Lieblingswerke präsentiert. Ein paar wirklich großartige Filme habe ich euch aber noch verschwiegen - bis jetzt! Hier findet ihr nun 30 weitere Filme: ob Musicals, Kriegsdramen oder absurde Komödien - das sind 20 weitere meiner absoluten Lieblingsfilme.

  • Serien für Fans von „The White Lotus“ – und wo man sie aktuell streamen kann

    Serien für Fans von „The White Lotus“ – und wo man sie aktuell streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Bissiger Gesellschaftskommentar trifft luxuriöse Kulisse trifft tiefschwarzen Humor: Das ist das Erfolgskonzept der Anthologie-Serie „The White Lotus“, die in jeder Staffel eine neue Gruppe wohlhabender Gäste in exklusiven Resorts willkommen heißt. Sie sehnen sich nach Erholung, geraten aber vor allem in zwischenmenschliche Konflikte, in Machtspiele – und moralische Abgründe.

    Bislang dienten Hawaii (Staffel 1), Sizilien (Staffel 2) und Thailand (Staffel 3) als (Nicht-) Erholungsort der Extraklasse, an dem Klassenunterschiede und menschliche Hybris in einer bissigen Satire seziert werden.

    Wer nach einer ähnlichen Mischung aus Sozialkritik, tragikomischen Figuren und spannungsgeladener Inszenierung sucht, dem empfehlen wir die folgenden Serien, die an „The White Lotus“ erinnern. Der Überblick am Ende des Textes verrät, bei welchen Streaming-Anbietern man sie aktuell sehen kann.

    Ähnliche Serien wie „The White Lotus“ 

    1. „Beef“ (2023)

    Ein scheinbar banaler Streit im Straßenverkehr eskaliert zu einer gehässigen Fehde, die das Leben der beiden Beteiligten (gespielt von Steven Yeun und Ali Wong) immer weiter ins Chaos stürzt: Während der Konflikt zunächst nur kleine Racheakte hervorbringt, eskaliert er nach und nach in eine Spirale der Selbstzerstörung, die auch das persönliche und berufliche Umfeld von Danny und Amy mit hineinzieht. „Beef“ ist eine wahnwitzige Dramaserie über Wut, gesellschaftlichen Druck und unerfüllte Sehnsüchte.

    Die Serie von Lee Sung Jin überzeugt durch seine bitterböse Gesellschaftsanalyse und exzellente Schauspielleistungen. Wie „The White Lotus“ seziert auch „Beef“menschliche Abgründe mit viel schwarzem Humor und stellt Figuren in den Mittelpunkt, die mit ihren eigenen Schwächen kämpfen.

    2. „American Crime Story: Der Mord an Gianni Versace“ (2018)

    Die zweite Staffel der Anthologie-Serie „American Crime Story“ beleuchtet den Mord am berühmten Modedesigner Gianni Versace (Edgar Ramírez) durch den Serienmörder Andrew Cunanan (Darren Criss). Vor luxuriösen Schauplätzen wird das Psychogramm eines Mannes gezeichnet, der in seiner Besessenheit vom High-Society-Leben schließlich zur Gewalt greift.

    Doch „American Crime Story“ geht weit über eine bloße Kriminalgeschichte hinaus: Die Serie von Tom Rob Smith zeigt eindrucksvoll, wie sozialer Druck und gesellschaftliche Zwänge eine tragische Spirale in Gang setzen können. Fans von „The White Lotus“ werden die unerwarteten Wendungen, die feine Figurenzeichnung und die dekadente Ästhetik schätzen, die sich in opulenten Bildern entfaltet.

    3. „Severance“ (seit 2022)

    In „Severence“ unterziehen sich die Mitarbeiter eines großen Konzerns einer Prozedur, die die Erinnerung an ihr Arbeits- und Privatleben strikt voneinander trennt. Mit dieser dystopischen Prämisse, die das quasi-religiöse Mantra der „Work-Life-Balance“ auf die Spitze treibt, hat sich „Severance“ als eine der faszinierendsten Serien der vergangenen Jahre hervorgetan. Adam Scott brilliert in der Hauptrolle und wird unter anderem von Patricia Arquette und John Turturro unterstützt.

    Serienschöpfer Dan Erickson ist ein subtiler Suspense-Thriller über die Entfremdung des modernen Menschen von sich selbst und seiner Arbeit gelungen – ein Aspekt, der auch in den Luxus-Ressorts von „The White Lotus“ verhandelt wird.

    4. „Succession“ (2018–2023)

    „Succession“ folgt der mächtigen Familie Roy, die ein globales Medienimperium führt. Als Patriarch Logan (Brian Cox), zunehmend mit gesundheitlichen Problemen kämpft, bricht ein erbitterter Machtkampf zwischen seinen Kindern aus, die alle darauf aus sind, das Unternehmen zu übernehmen. Die Serie beleuchtet die zerstörerischen Dynamiken innerhalb der Familie und die moralischen Abgründe, in die sich die Beteiligten begeben, um ihre eigenen Ambitionen zu verwirklichen.

    Die Serie ist ein scharfsinniger Kommentar zur Elite, ebenso wie „The White Lotus“, und begeistert mit messerscharfen Dialogen sowie grandiosen Schauspielerleistungen von Brian Cox, Jeremy Strong, Sarah Snook und Kieran Culkin.

    5. „Sharp Objects“ (2018)

    Die Miniserie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Gillian Flynn und folgt einer Journalistin (Amy Adams), die nach einem Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik in ihre Heimatstadt zurückkehrt, um über zwei brutale Morde zu berichten. Dabei deckt sie nicht nur Familiengeheimnisse auf, sondern sieht sich mit einer Stadt voller komplexer und finsterer Verstrickungen konfrontiert.

    Wie „The White Lotus“ taucht auch „Sharp Objects“ tief in zwischenmenschliche Dynamiken und die zerstörerischen Auswirkungen von Geheimnissen und Trauma ein.

    6. „Westworld“ (2016–2022)

    In einem futuristischen Freizeitpark, dem titelgebenden „Westworld“, können die Besucher ihre wildesten Fantasien ausleben, indem sie mit menschenähnlichen Robotern – sogenannten „Hosts“ – interagieren. Als diese jedoch beginnen, sich ihrer eigenen Existenz und ihrer Unterdrückung bewusst zu werden, wagt sich die Serie an eine Auseinandersetzung mit Themen wie (ökonomische) Macht und moralischer Verantwortung.

    Die Serie von Jonathan Nolan und Lisa Joy spielt mit der Grenze zwischen Realität und Illusion und stellt die Frage, was es bedeutet, wirklich zu leben – während sie gleichzeitig auf gesellschaftliche Ungleichheit und deren mitunter dramatische Folgen verweist. Mit dabei sind unter anderem Evan Rachel Wood, Ed Harris und Anthony Hopkins.  

    7. „Nine Perfect Strangers“ (2021)

    Neun Fremde treffen sich in einem exklusiven Wellness-Resort, das von der geheimnisvollen Masha (Nicole Kidman) geleitet wird, die mit unorthodoxen Methoden das „Wohlbefinden“ der Gäste fördern möchte. Doch als die Gruppe tiefer in Mashas bizarre und zunehmend manipulative Heilungsprogramme eintaucht, wird klar, dass hinter der Fassade des Resorts dunkle Geheimnisse lauern.

    Die Serie entwickelt sich zu einem psychologischen Thriller, der nicht nur die Obsession mit persönlicher Perfektion und Selbstoptimierung kritisiert, sondern auch die fragwürdigen Praktiken der Wellness-Industrie persifliert. 

    8. „Big Little Lies“ (2017–2019)

    Die Serie dreht sich um eine Gruppe von Müttern in einer wohlhabenden kalifornischen Küstenstadt, deren scheinbar perfektes Leben von einem dramatischen Mordfall aufgerüttelt wird. Mit einer erstklassigen Besetzung, darunter Reese Witherspoon, Nicole Kidman und Shailene Woodley, entfaltet sich eine düstere Geschichte über Geheimnisse, Intrigen und die dunklen Seiten von Wohlstand. Fans von „The White Lotus“ dürften an den die genauen Charakterstudien und der Auseinandersetzung mit der Heuchelei der Elite ihre Freude haben.

    9. „The Bear“ (seit 2022)

    „Carmy“ Berzatto (Jeremy Allen White), ein talentierter Koch, kehrt nach dem Tod seines Bruders aus dem Sternerestaurant in dessen chaotisches Sandwich-Restaurant in Chicago zurück, um das Geschäft zu retten. Die Serie taucht tief in Carmys innere Konflikte, die komplizierten Familiendynamiken und oft chaotische Arbeitsumgebung ein.

    „The Bear“ fängt auf beeindruckende Weise die hektische, stressige Welt der Gastronomie ein und entfaltet dabei eine noch nervenaufreibendere Spannung als „The White Lotus“.

    10. „Dopesick“ (2021)

    Die Miniserie erzählt dieGeschichte der Opioid-Krise in den USA, ausgehend von der aggressiven Vermarktung von „Oxycontin“ durch die Pharmaindustrie. „Dopesick“ beleuchtet die Zerstörung, die durch diese Sucht verursacht wird – ebenso wie die Verstrickungen und systemischen Missstände, die sie ermöglichen.

    Mit hervorragenden Darstellern (u.a. Michael Keaton und Kaitlyn Dever) liefert „Dopesick“ eine packende Auseinandersetzung mit den zerstörerischen Auswirkungen von Profitgier und den menschlichen Tragödien dahinter. Die Miniserie übt, ähnlich wie „The White Lotus“, Kritik an Machtmissbrauch – aber Achtung: in einem deutlich schärferen Ton, der nicht durch humorvolle Momente gebrochen wird.

    Ähnliche Serien wie „The White Lotus“ – und wo man streamen kann

    Die untenstehende Übersicht zeigt, wo man ähnliche Serien wie „The White Lotus“  aktuell im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann.

  • Filme wie „Paddington“: 15 herzerwärmende Streaming-Tipps – und wo man sie sehen kann

    Filme wie „Paddington“: 15 herzerwärmende Streaming-Tipps – und wo man sie sehen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Mit „Paddington in Peru“ kehrt der liebenswerte Bär zurück und verspricht erneut ein Abenteuer voller Charme, Humor und Herzlichkeit. Die „Paddington“-Filme haben mit ihrer Mischung aus britischem Humor, liebenswerten Figuren und ihrer rührenden Botschaft über den Wert von Freundlichkeit, Zusammenhalt und Gemeinschaft die Herzen vieler Kinobesucher erobert.

    Wer nach weiteren warmherzigen Geschichten sucht, dürfte auch an den 15 folgenden Filmen Gefallen finden - die Übersicht am Ende des Textes zeigt, wo man sie aktuell streamen kann.

    Ähnliche Filme wie „Paddington“

    Christopher Robin (2018)

    Was passiert, wenn Kindheitshelden erwachsen werden? „Christopher Robin“ beantwortet diese Frage mit einer rührenden Geschichte über den mittlerweile erwachsenen Freund von Winnie Puuh. Ewan McGregor spielt den Titelhelden, der seine verspielte Sicht auf die Welt eigentlich längst verloren hat – bis Puuh und seine Freunde aus dem „Hundert-Morgen-Wald“ auftauchen. Der Film von Marc Forster („White Bird“) verwebt Nostalgie, Wärme und humorvolle Momente zu einer Geschichte über das Wiederentdecken von kindlicher Freude im Leben.

    Der fantastische Mr. Fox (2009)

    Wes Andersons Stop-Motion-Meisterwerk erzählt die Geschichte von Mr. Fox, im Original gesprochen von George Clooney, der versucht, seiner Familie ein sicheres Zuhause zu bieten, während er sich mit drei rachsüchtigen Bauern anlegt. Der Film kombiniert skurrilen Humor mit einem tiefen Sinn für Familie und Zusammenhalt. Die warmen Herbstfarben der Animation, der augenzwinkernde Witz und das große Herz der Figuren machen ihn zu einem wohltuenden Filmerlebnis.

    Stuart Little (1999)

    Ebenfalls eine Geschichte über ein ungewöhnliches, aber liebenswertes Tier in einer menschlichen Welt: Stuart, die sprechende Maus, wird von Familie „Little“ adoptiert und muss sich unter anderem gegenüber seinem neuen „Bruder“ und der Hauskatze beweisen. Der Film lebt von seinem charmanten Mix aus Abenteuer- und Familienkomödie.

    Oben (2009)

    Pixars „Oben“ beginnt mit einer der wohl rührendsten Montage-Sequenzen der Filmgeschichte, bevor sich der Animationsfilm in farbenfrohes Abenteuer verwandelt. Die Geschichte von Carl, einem alten Mann, der mit einem fliegenden Haus und dem tollpatschigen Pfadfinder Russell nach Südamerika reist, steckt voller Herz und Humor. Wie „Paddington“ schafft es auch der Film, tiefe (und nicht immer leichte) Gefühle mit wunderbarer Leichtigkeit zu erzählen.

    Mein Nachbar Totoro (1988)

    Ein zeitloses Meisterwerk von Studio Ghibli: „Mein Nachbar Totoro“ erzählt von zwei Schwestern, die aufs Land ziehen und dort magische Kreaturen wie den riesigen, plüschigen Totoro kennenlernen. Die ruhige Erzählweise, der zurückgenommene Animationsstil und die liebevolle Darstellung der Natur machen diesen Film zu einer der herzerwämendsten Geschichten, die das Kino hervorgebracht hat.

    Wo kann man ähnliche Filme wie „Paddington“ streamen?

    Die untenstehende Übersicht verrät, bei welchen Streaming-Anbietern derzeit diese und weitere Filme wie „Paddington“ im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Die besten Steven Spielberg-Filme und wo man sie streamen kann

    Die besten Steven Spielberg-Filme und wo man sie streamen kann

    Konstantin Jochimsen

    Konstantin Jochimsen

    JustWatch-Editor

    Regisseur Steven Spielberg wuchs als Filmfanatiker auf, der Regie-Legenden wie John Ford und William Wyler verehrte. Nun ist der Schüler selbst zum Meister geworden und verdient mehr als ein bisschen Verehrung. JustWatch rollt den roten Teppich aus. 

    Eine einzigartige Karriere

    Dabei kann Steven Spielberg auf eine einzigartige Karriere zurückblicken (die hoffentlich noch lange nicht zu Ende ist): Als einer der Erfinder des modernen Blockbusterkinos (Jäger des verlorenen Schatzes!, Der Weiße Hai!) brilliert der vielseitige Filmemacher auch mit großen Historiendramen wie Schindler’s Liste und Lincoln oder liefert ein überraschend zärtliches  autobiographisches Coming-of-Age-Drama wie The Fablemans ab.

    Eine Legende eben.

    Alle Filme von Steven Spielberg geordnet nach Qualität

    Hier also die Filmographie des Maestros, geordnet nach Qualität. Die Liste ist natürlich äußerst subjektiv. Der Leser, der beim Lesen schnell den mentalen Abspann herbeiwünscht, kann gleich zum Ende des Artikels scrollen und mithilfe unserer Filterfunktion die Filme selbst ordnen (etwa nach Kinostart, Altersfreigabe oder Bewertung). 

    33. Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (2008)

    Als hätte man beim Öffnen der Bundeslade die Augen offen gehabt: Der Ton des Filmes ist albern, die Mythologie öde und Shia LaBeouf als Indys aufmüpfiger Sohn mit dem sprechenden Namen “Mutt” unangenehme Gesellschaft.   

    32. Aways - Die Feuerengel von Montana (1989)

    Wer eine übernatürliche Romanze zwischen Himmel und Erde mit einer gehörigen Menge Schmalz sehen möchte, sollte zu Ghost greifen. „Always“ läuft wie kein anderer Film Spielbergs merkwürdig neben der Spur. Tolle Darsteller wie John Goodman, Holly Hunter und Richard Dreyfus wirken verloren, als wäre der Zweck von Szenen nicht klar. Und dann ist da noch Brad Johnson. Der breitschultrige Hühne spielt den romantischen Nachfolger von Dreyfus so hölzern, dass man meint, eine Sitzbank wäre versehentlich gecastet worden. 

    31. BFG - Big Friendly Giant (2016)

    Roald Dahls Kinderbuch scheint der perfekte Stoff unseren Traumfabrikanten schlechthin. Aber die Verfilmung fiel trotz fantastischer Spezialeffekte und einem kauzigen Mark Rylance leider recht öde aus. Beim großen Finale wünschte sich zumindest ein zugegebenermaßen erwachsener Zuschauer das baldige Ende herbei. 

    30. Vergessene Welt: Jurassic Park (1997)

    Eine enttäuschte Fortsetzung von Jurassic Park. Eine spannende Actionszene, in der ein Auto von einer Klippe zu kippen droht und der vom Charakterdarsteller Pete Postlethwaite gespielte Großwildjäger zählen leider zu den wenigen Highlights des überlangen Filmes. 

    29. Ready Player One (2018)

    Die Verfilmung des gleichnamigen Sci-Fi-Romans wirkt wie der Versuch des damals 71-jährigen Filmemachers, zu beweisen, dass er immer noch blockbustern kann wie kein Zweiter. Die unzählbaren Popkultur-Zitate waren für Spielberg vielleicht der emotionale Zugang zum Projekt, das als eine Art Kommentar zum eigenen Vermächtnis gelesen werden kann. Leider wirkt der Film wie genau das: ein Zitat, wo man gerne ein Original gehabt hätte. 

    28. 1941 - Wo bitte gehts nach Hollywood (1979)

    Eine der wenigen Komödien des Regisseurs. Die Kriegsfilmsatire wurde von der Presse zerpflückt und ist denn auch ein wildes Durcheinander. Aber einige Sequenzen sind auf so inspirierte Weise missglückt, dass man den Damen und Herren Filmkritikern über den Lärm des brüllenden John Belushi zurufen möchte: „Interessant ist’s trotzdem!”

    28. Die Abenteuer von Tim und Struppi  (2011)

    Comic-Connoisseur Spielberg, immerhin der Mann, der uns Indiana Jones schenkte, scheint der ideale Kandidat, um die Abenteuer des Journalisten Tim und seines getreuen Hund Struppis auf die große Leinwand zu bringen. Leider ist die Magie der Comics irgendwo bei der filmischen Übersetzung trotz (oder wegen?) aufwändiger Motion-Capture-Technologie verloren gegangen. 

    27. Hook (1991)

    Man weiß: Steven Spielberg hat Sentimentalität nicht immer gemieden. „Hook“ ist aber so zuckersüß, dass es einer Vorab-Warnung für Diabetiker im Vorspann bedurft hätte. Trotzdem: Was für eine (gut aufgelegte) Besetzung! Robin Williams, Dustin Hoffman, Bob Hoskins, Julia Roberts! Und ja, einige Momente berühren trotz des Zuckergusses. 

    26. The Terminal (2004)

    Nach der Box Office-Enttäuschung von „1941” traute sich Steven Spielberg hier zum ersten Mal wieder an eine lupenreine Komödie. Das Konzept - ein neuerdings Staatenloser strandet auf dem John F. Kennedy Flughafen in New York - ist top, aber man wünscht sich weniger Zuckerwatte und Überlänge. 

    25. West Side Story (2021)

    Das hochgelobte Musical ist kontrovers weit hinten platziert. Aber für mich war das Ganze trotz inszenatorischer Brillanz, thematischem Zeitbezug und interessanten Gesichtern in der Darstellerriege ein recht freudloses Filmereignis. Ein Geständnis: kein Musical-Fan. 

    24. Amistad (1996)

    Das historische Gerichtsdrama handelt von einer Meuterei auf dem titelgebenden Sklavenschiff. Letztere wird von Spielbergs Stammkameramann (seit Schindlers Liste) Janusz Kaminski visuell überwältigend bebildert. Auch einige Darsteller haben hier Sternstunden, allen voran Djimon Hounsou und Anthony Hopkins. Aber das Historiendrama begeht klassische Historiendrama-Sünde: Es wirkt wie Schulunterricht: lehrreich und (verständlicherweise) mit dem Zeigefinger wedelnd.  

    23. Indiana Jones und der Tempel des Todes (1984)

    Auf der Habenseite: ein charmanter Harrison Ford, Sidekick Shorty und Bösewichter, die extra gruselig vor sich hinmurmeln („KALIMARRRRR HAPTITE!”). Auf der weniger appetitlichen Seite: eine stets kreischende Leading Lady und zu viel klaustrophobische Studioaction. 

    22. Das Reich der Sonne (1987)

    Bei erneutem Schauen wirkt der Film mit einem sehr jungen Christian Bale in der Hauptrolle wie eine großartige Mini-Serie – nur leider auf Spielfilmlänge gekürzt. Charaktere sind faszinierend, aber oft nur angedeutet, die Geschichte bewegend, aber extrem gerafft. 

    21. Gefährten (2011)

    Ich weiß ja. Wie ist dieser schmalzige „Kriegsfilm mit Hufen” so weit nach oben galoppiert? Ich halte ihn für einen von Spielbergs “pursten” Filmen. Im Prinzip ein Stummfilm. Man kann - vielleicht sollte man sogar - den Ton abstellen und über die visuelle Wucht staunen, mit der hier eine Geschichte erzählt wird. 

    20. Catch Me If You Can (2002)

    Trickbetrüger Frank Abagnale ist eine von Leonardo DiCaprios charismatischsten Figuren und auch der Rest der Besetzung spielt groß auf, allen voran Christopher Walken als Abagnales moralisch ambivalenter Vater. Was gibts dann zu mäkeln? Nun ja, sowohl der Film wie auch sein Protagonist wollen gar nicht aufhören mit dem Schwindeln und so zieht sich das Ganze denn auch ganz schön. 

    19. Die Verlegerin (2017)

    Spielbergs Hohelied auf die Presse. Hält sich mit dem Moralisieren überraschenderweise EIN WENIG zurück und ist mit unter zwei Stunden einer der zackigen Spätwerke des Oscarpreisträgers mit seinem Hang zum laaaangen Atem.  

    18. Sugarland Express (1974)

    Das Road Movie über ein verbrecherisches, aber sympathisches Paar ist der am wenigsten Spielberg-esque Spielberg Film und zum Ende hin recht düster. Das Publikum war wenig angetan. Der Film lohnt es, wiederentdeckt zu werden. 

    17. Minority Report (2002)

    Der Sci-Fi-Thriller hat ein großartiges Konzept, fantastische Action-Szenen und ist spannend erzählt. Aber irgendwann passiert dem Film leider das, was Star Tom Cruise in seiner Hochgeschwindigkeits-Karriere noch nicht passiert ist: ihm geht die Luft aus. 

    16. Die Farbe Lila (1985)

    Inzwischen liegt ein Musical-Remake vor, aber Spielbergs Film hat sich überraschend gut gehalten. Lediglich die nur zaghaft angedeutete lesbische Romanze wirkt prüde und unterentwickelt. 

    15. Krieg der Welten (2005)

    Unterschätzt! Man merkt ab dem Moment, in dem die Erde bedrohlich bröckelt, dass Spielberg hier auf Heim-Terrain spielt. Als Zuschauer fühlt man sich dankbar hineingeworfen in die Alien-Invasion und leidet atemlos mit, wenn Cruise und Co. um ihr Leben rennen. 

    14. Unheimliche Begegnung der dritten Art (1979)

    John Williams Musik ist für die Ewigkeit und einige Sequenzen (etwa Dreyfus’ Erstkontakt oder sein manisches Heimwerken) fantastisch. Gegen Ende gelingt dem Film die Landung bzw. der Start nicht ganz.  

    13. Duell (1971)

    Spielbergs erster Film. Ein schnörkellos, ursprünglich für das Fernsehen gedachter Thriller, der alle Qualitäten des Regisseurs aufweist, aber keine seiner Schwächen. In gewisser Hinsicht ein Teaser für „Der Weiße Hai“.

    12. Lincoln (2012)

    Abgesehen von den letzten unnötigen Minuten handelt es sich hier nicht um eine Heiligsprechung des 16. US-Präsidenten, sondern ein intelligentes Historiendrama, das ohne Illusionen die harten politischen Manöver des Politikers und seiner Mitstreiter dramatisiert, die nötig waren, um den 13. Verfassungszusatz zur Abschaffung der Sklaverei durch den Kongress zu drücken.  

    11. Der Soldat James Ryan (1998)

    Die Omaha Beach-Sequenz: unübertroffen. Der Rest des Filmes ist ein aufregender, fantastisch gefilmter Kriegsfilm alter Schule mit einigen interessanten ambivalenten Noten (das Erschießen von Kriegsgefangenen beispielsweise), die die Schrecken des Krieges allzu deutlich machen. 

    10. The Fabelmans (2022)

    Spielbergs autobiographischer Coming-of-Age-Film ist (selbstverständlich) eine bewegende Liebeserklärung an das Kino selbst. Einer der wenigen Spielberg Filme mit einem perfekten Ende. 

    9. A.I. - Künstliche Intelligenz (2001)

    Hier ehrte eine Regielegende eine andere: Steven Spielberg verfilmte das Film-Treatment seines verstorbenen Freundes Stanley Kubrick. Der Film wurde verhalten aufgenommen. Zu Unrecht. Eine wundervolle Pinocchio-Geschichte über das Menschsein. 

    8. Jurassic Park (1993)

    „Viel zu niedrig platziert!”, höre ich die Dino-Fans röhren. Ja, es gibt nicht viel auszusetzen an „Jurassic Park”. Ein großartiger Blockbuster. Leider nicht der einzige. Einige sind noch großartiger.  

    7. Bridge of Spies (2015)

    „Bridge of Spies” ist kein Sommerkino-Blockbuster. Ein toller Film ist es trotzdem. Nie wieder ging Steven Spielberg mit den USA so hart ins Gericht wie in diesem Spionagethriller. Tom Hanks spielt einen - klar - anständigen Anwalt. Dieser hat das Pech, während des Kalten Krieges einen russischen Spion verteidigen zu müssen – und tut dies auch noch gewissenhaft. Das finden seine Landsleute erst einmal gar nicht löblich. Als ein Gefangenenaustausch mit der Sowjetunion angestrebt wird, singen sie ein anderes Lied. 

    6. München (2005)

    Ähnlich wie bei „Bridge of Spies“ hat man den Eindruck, einen moralisch komplexen Thriller aus den 1970ern Jahren zu sehen. Ein Team von israelischen Mossad-Agenten soll das Massaker in München rächen. Die Männer zahlen je nach Temperament einen Preis für ihre Vergeltungsaktion. Komplex und kompromisslos.

    5. Jäger des Verlorenen Schatzes (1981)

    Da-da-da-daaaaaaa Da-da-daaa Da-da-da-daaaaaaaaaa! Dafür wurde Kino erfunden. Die trinkfeste Marion Ravenwood ist zum Verlieben. Die Nazis sind zum In-die-Flugzeugpropeller-laufen-lassen. Ist es wichtig, dass Indy am Ende ein wenig machtlos daneben steht, während, nun ja, Dinge passieren. Nicht wirklich. 

    4. E.T.  - Der Außerirdische (1982)

    Ein Science Fiction-Film über die Gefühlswelt eines Kindes auf Augenhöhe. Was für eine Atmosphäre! Was für eine Musik! Ein oft imitierter, nie erreichter Meilenstein. 

    3. Schindler’s List (1992)

    Zurecht mit sieben Oscars ausgezeichnetes Drama. Es gibt Kritiker des Filmes, die Spielbergs Instinkte als populären Filmemacher für den Stoff als vollkommen ungeeignet empfinden (etwa Regisseur Michael Haneke). Obwohl ich der Kritik nicht zustimme, empfinde ich Oskar Schindlers letzte Szene als übermäßig sentimental in einem sonst brillanten Film. 

    2. Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989)

    Wie kann man den ersten Indiana Jones-Film toppen? Indem man Sean Connery als Indys Vater castet. Ford und Connery liefern sich ein Gefecht von Charm und Augenzwinkern. Die reichlichen Actionszenen funktionieren noch immer fantastisch und die Jagd nach dem Gral, der ewiges Leben bringt, wirkt tatsächlich mystisch. Es ist der witzigste Film von Steven Spielberg. 

    1. Der Weiße Hai (1975)

    Steven Spielberg wurde auf die Welt gesetzt, um Filme zu machen. Uns, die Zuschauer, zu unterhalten. Nie tat er das besser als in „Der Weiße Hai”. Danke. 

    Alle Steven Spielberg Filme und wo man sie streamen kann

    In der unteren Liste findest du noch einmal alle Steven Spielberg Filme zum Stöbern. Benutz unsere Filterfunktion, um Filme nach Kriterien wie Bewertung (IMDB und Rotten Tomatoes), Altersfreigabe oder Genre zu ordnen.

  • 20 Filme über die Liebe zum Valentinstag – und wo man sie streamen kann

    20 Filme über die Liebe zum Valentinstag – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Ob erste Begegnung, unerfüllte Sehnsucht oder tragische Romanzen – das Kino hat unzählige Wege gefunden, die Liebe darzustellen. Pünktlich zum Valentinstag empfehlen wir euch 20 Filme, die die wohl schönste Empfindung überhaupt aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.

    Sie erzählen von der Magie des Anfangs, der Gefahr wie dem Glück des Alltäglichen, der überwältigenden wie der auf immer unerwidert bleibenden großen Gefühle. Die Liebe wird in den folgenden Filmen mal idealisiert, mal schmerzhaft realistisch gezeigt – immer aber auf eine denkwürdige Weise dargestellt.

    Die Magie der ersten Begegnung

    Um die Liebe, die aus dem Nichts zu kommen scheint und eine überwältigende Intensität entwickelt, geht es etwa in den folgenden Filmen. In „Before Sunrise“ (1995) begegnen sich Jesse und Céline auf einer Zugfahrt, steigen gemeinsam aus und lassen sich eine Nacht lang durch Wien treiben. „Blau ist eine warme Farbe“ (2013) erzählt die Geschichte von Adèle und Emma, deren erste Begegnung zu einer ebenso leidenschaftlichen wie komplexen ersten Liebe führt. „Carol“ (2015) wiederum fängt die zarte, aufkeimende Liebe zwischen Therese und Carol in den 1950er Jahren ein – eine Verbindung, die sich über gesellschaftliche Tabus hinwegsetzt. Auch „Call Me By Your Name“ (2017) zeigt das sanfte und beinahe magische Entstehen einer Liebe zwischen Elio und dem älteren Oliver - in einem Sommer in Italien. Und „Love Lies Bleeding“ (2024) erzählt, deutlich rauer, von einer explosiven Romanze zwischen einer Bodybuilderin und einer Fitnessstudio-Betreiberin, die in einer US-Kleinstadt in einem Netz aus Gewalt gefangen ist.

    Sehnsucht und Vergänglichkeit

    Von der Liebe als intensives Gefühl, das nicht immer hält oder erst gar nicht gelebt wird, erzählen wiederum die folgenden Filme. „Der schlimmste Mensch der Welt“ (2021) begleitet die Tour de Force der Norwegerin Julie, die in verschiedenen Beziehungen nach etwas sucht, das sich immer wieder entzieht. „Vergiss mein Nicht“ (2004) spielt mit der Vorstellung, vergangene Lieben aus dem Gedächtnis zu löschen, und wirft die Frage auf, ob man Erinnerungen jemals wirklich entkommen kann. In „In the Mood for Love“ (2000) geht es um eine stille Leidenschaft zwischen zwei Nachbarn, die niemals wirklich zueinander zu finden. Auch „Past Lives“ (2023) fragt sich, was aus ihrer Liebe hätte werden können, als zwei frühere Bekannte aus Seoul viele Jahre später in den USA wieder aufeinandertreffen. Und „Alle die du bist“ (2023) vermischt die Frage nach dem Fortbestand von Liebe und Partnerschaft im beschwerlichen Alltag mit magischem Realismus.

    Liebe, die unmöglich (scheint)

    Manchmal ist die Liebe im Kino besonders außergewöhnlich - oder scheint einfach nicht sein zu dürfen: Guillermo del Toros „The Shape of Water“ (2017) erzählt etwa von der unwahrscheinlichen Liebe zwischen einer einsamen Frau und einem mysteriösen Fischwesen. Im poetischen „Der Himmel über Berlin“ (1987) verliebt sich ein Engel in eine Sterbliche. Das historische Liebesdrama „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ (2019) handelt vom intensiven Anziehung zwischen einer Malerin und ihrer Muse – eine Liebe, die in einer streng patriarchalen Welt nicht geben darf. „Moulin Rouge“ (2001) entführt in die Welt einer begehrten Kurtisane und einem mittellosen Maler, deren Liebe in der glamourösen Atmosphäre des Pariser Kabaretts aufflammt. „Titanic“ (1997) bleibt der Inbegriff einer tragischen Romanze, in der Jack und Rose über gesellschaftliche Klassen hinweg unsterbliche Liebe finden. In „Aimee & Jaguar“ (1999) geht es um die wahre Geschichte einer verbotenen Liebe zwischen einer jüdischen Widerstandskämpferin und der Frau eines Nazi-Offiziers im Berlin der 1940er Jahre. Und „Abbitte“ (2007) erzählt von einer folgenreichen Verwechslung, die eine große Liebe für immer verhindert.

    Unverhoffte Liebe auf den zweiten Blick

    Die Liebe kann sich auch aus den unerwartetsten Gelegenheiten entwickeln: In „Abteil Nr. 6“ (2021) treffen zwei sehr unterschiedliche Reisende auf einer langen Zugfahrt aufeinander. Aus anfänglicher Ablehnung entsteht eine zarte Annäherung. In „In den Gängen“ (2018) entfaltet sich eine zärtlich-melancholische Liebe zwischen zwei Supermarktangestellten. Und in „Die fabelhafte Welt der Amélie“ (2001) zeigt sich, dass Liebe selbst in den kleinsten Momenten des Lebens zu finden sein kann.

    20 Filme zum Valentinstag – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende, alphabetisch geordnete Übersicht verrät, bei welchen Streaming-Anbietern alle genannten Filme zum Valentinstag im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • „Captain America: Brave New World“: Alle Filme und Serien, die man vorab sehen sollte – und wo man sie streamen kann

    „Captain America: Brave New World“: Alle Filme und Serien, die man vorab sehen sollte – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Mit „Captain America: Brave New World“ (2025) will das MCU in eine neue Ära einläuten: Sam Wilson (Anthony Mackie) trägt nun offiziell das Schild und muss sich (natürlich) unmittelbar mächtigen Herausforderungen stellen. Darunter die geheime Schurkenorganisation „Serpent Society“ und der neugewählte Präsident Thaddeus „Thunderbolt“ Ross (Harrison Ford), der die USA in eine ungewisse Zukunft steuert.

    Damit kommen im vierten Teil der „Captain America“-Reihe sowohl neue als auch altbekannte MCU-Figuren vor. Wer den Film in all seinen Facetten verstehen will, sollte sich mit diesen Filmen und Serien vertraut machen – hier sortiert nach ihrer Relevanz.

    Diese Filme und Serien sollte man vor „Captain America: Brave New World“ gesehen haben

    1. The Falcon and the Winter Soldier (2021, Serie)

    Diese Serie erzählt die Vorgeschichte zu „Brave New World“. Sie zeigt, wie Sam Wilson sich nach Steve Rogers’ Rückzug mit der Frage auseinandersetzen muss, ob er die Rolle des Captain America übernehmen kann – und ob er es überhaupt will. Auch wichtig: Hier wird Joaquin Torres (Danny Ramirez) eingeführt, der im aktuellen Film als neuer Falcon an Sams Seite kämpfen wird.

    2. Der unglaubliche Hulk (2008, Film)

    Der frühe MCU-Film wird für „Brave New World“ wichtiger sein, als es die vielen Jahre, die zwischen den beiden Filmen liegen, vermuten lassen: In „Der unglaubliche Hulk“ spielt Thaddeus Ross eine wichtige Rolle, damals noch als General, der besessen davon ist, an das Hulk-Serum zu gelangen. Außerdem taucht im Film erstmals Samuel Sterns auf, der sich am Ende des Films durch Bruce Banners Blut zu zu verwandeln beginnt. Da Sterns im neuen Film zurückkehrt, lohnt sich ein Blick auf seinen Ursprung.

    Guter Zusatz: Diese Filme helfen, das größere Bild zu verstehen

    3. The Return of the First Avenger (2014, Film)

    Der Film führte Sam Wilson in das MCU ein und zeigt seine Hintergrundgeschichte. Wer mit der Figur noch nicht vertraut ist, kann hier einen ersten Eindruck gewinnen. „The Falcon and the Winter Soldier“ vermittelt allerdings einen tieferen Einblick in die Persönlichkeit des neuen „Captain America“. 

    4. The First Avenger: Civil War (2016, Film)

    Der dritte „Captain America“-Film ist zwar auch nicht notwendig, um „Brave New World“ zu verstehen – allerdings ist hier zu sehen, wie sich Sam Wilson auf die Seite von Steve Rogers stellt, der das Sokovia-Abkommen ablehnt. Zudem tritt Thaddeus Ross in einer neuen Rolle als US-Außenminister auf. Die Art der politischen Kontrolle, die er über die Superhelden fordert, könnte ein Vorgeschmack auf seine Präsidentschaft im neuen Film sein.

    5. Avengers: Infinity War (2018, Film)

    Sam Wilson wird weiter in die kosmischen Konflikte des MCU hineingezogen – und erweist sich als mutiger Held, der am Ende (offensichtlich vorübergehend) zu Staub zerfällt.

    6. Avengers: Endgame (2019, Film)

    Sam Wilson spielt über weite Teilen keine zentrale Rolle im Film, allerdings wählt Steve Rogers ihn in „Avengers: Endgame“ zu seinem Nachfolger und überreicht ihm das Schild. Diese Szene ist der Grundstein für „Brave New World“ - Sams Reise als „Captain America“ beginnt genau hier.

    7. Eternals (2021, Film)

    Auf den ersten Blick scheint dieser Film nichts mit Brave New World zu tun zu haben. Doch im Film wird es laut Marvel auch um die Entdeckung von „Adamantium“ gehen – ein  Element, das auf der Leiche des Celestials Tiamut zu finden ist, dessen Geburt in „Eternals“ knapp verhindert wurde.

    Alle Filme und Serien, die man vor „Captain America: Brave New World“ gesehen haben sollte – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste zeigt, bei welchen Streaming-Anbietern derzeit alle Filme und Serien, die man vor „Brave New World“ gesehen haben sollte, im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Die besten Filme und Serien mit Nicole Kidman - und wo man sie streamen kann

    Die besten Filme und Serien mit Nicole Kidman - und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Nicole Kidman gehört zu den wandelbarsten und wagemutigsten Schauspielerinnen ihrer Generation. In den Neunzigern erlangte sie mit Filmen wie dem actionlastigen Sportdrama „Tage des Donners“ und dem romantischen Western „In einem fernen Land“ internationale Bekanntheit. Mit einer Hauptrolle in Stanley Kubricks Kultklassiker „Eyes Wide Shut“ konnte sich Nicole Kidman außerdem früh einen festen Platz in der Kinogeschichte sichern.

    Der Aufstieg in die erste Liga Hollywoods folgte allerdings erst mit der Scheidung von Tom Cruise: Filme wie der Mystery-Thriller „The Others“ und das Musical „Moulin Rouge“ avancierten zu kommerziellen Erfolgen, während Kidmans Leistung im psychologischen Historiendrama „The Hours“ sogar mit einem Oscar gewürdigt wurde.

    Mit nuancierten Darstellungen in zahlreichen Independent-Filmen und Arthouse-Produktionen bewies sie weiter ihre Vielseitigkeit: Kidmans sehr variable Rollen in den Dramen „Rabbit Hole“, „Lion“ und „Being the Ricardos“ brachten ihr zusätzliche Oscar-Nominierungen ein.

    Auch in der Gegenwart bleibt die Schauspielerin ihrer Experimentierfreude treu, zuletzt mit einer herausfordernden Rolle als einflussreiche Geschäftsfrau, die eine Affäre mit einem deutlich jüngeren Praktikanten im (insgesamt höchstens durchschnittlichen) Erotikthriller „Babygirl“ eingeht.

    Kidman sucht immer wieder das Herausfordernde – und das macht ihr Spiel mitunter so spannend. Wir haben eine Übersicht mit ihren besten Filme und Serien zusammengetragen – wo man sie aktuell streamen kann, verrät die Liste am Ende des Textes.

    Die besten Filme mit Nicole Kidman

    1. „Moulin Rouge“ (2001)

    Baz Luhrmanns opulentes Musical tauch ins Pariser Nachtleben der Jahrhundertwende ein. Kidman spielt die schillernde Kurtisane Satine, die zwischen Ruhm und einer verbotenen Liebe zu einem mittellosen Schriftsteller (Ewan McGregor) hin- und hergerissen ist. Die Mischung aus Drama, Musik und spektakulären Bildern macht den Film zu einem cineastischen Rausch. Kidmans Leistung ist elektrisierend: Sie singt, tanzt und verleiht Satine eine melancholische Tiefe, die über das Klischee der verfluchten Femme Fatale hinausgeht. Ihre Darbietung wurde, zurecht, mit einer Oscar-Nominierung gewürdigt.

    2. „Dogville“ (2003)

    Lars von Triers experimenteller Film verzichtet radikal auf klassische Kulissen und spielt sich stattdessen, ähnlich einem Theaterstück, auf einer leeren Bühne ab. Kidman verkörpert darin eine geheimnisvolle Frau auf der Flucht, die in einer kleinen Stadt Schutz sucht und dabei auf menschliche Abgründe trifft. Kidman spielt die Hauptrolle mit einer einnehmenden Intensität, die den sich langsam entwickelnden Albtraum umso beklemmender macht. Ihre Darbietung ist eine Meisterleistung des subtilen Schauspiels und zählt zu den mutigsten ihrer Karriere.

    3. „Eyes Wide Shut“ (1999)

    Stanley Kubricks letzter Film wirft einen hypnotischen Blick auf die dunklen Seiten von Ehe und Verlangen. Kidman spielt an der Seite ihres damaligen Ehemannes Tom Cruise und übernimmt die Rolle der Alice, deren Beichte über einen Beinahe-Seitensprung eine verstörende Odyssee auslöst. Kidmans reduzierte und präzise Darstellung verleiht dem Film einen emotionalen Kern. Besonders in der berühmten Schlafzimmer-Szene demonstriert sie eine beunruhigende Ehrlichkeit, die den Film nachhaltig prägt.

    4. „To Die For“ (1995)

    Gus Van Sants bitterböse Mediensatire zeigt Kidman als ehrgeizige Wettermoderatorin Suzanne Stone, die für ihre Karriere buchstäblich über Leichen geht. Mit manipulativer Raffinesse spannt sie einen Teenager (Joaquin Phoenix) für ihre Pläne ein. Kidman liefert eine grandiose Performance ab, die sowohl komisch als auch verstörend ist. Diese Rolle bewies früh ihr Talent für komplexe Charaktere.

    5. „The Killing of a Sacred Deer“ (2017)

    Yorgos Lanthimos' verstörender Psychothriller erzählt von einem Chirurgen (Colin Farrell), dessen Leben durch einen mysteriösen Jungen aus den Fugen gerät. Kidman spielt seine Ehefrau, die zwischen Rationalität und wachsendem Entsetzen gefangen ist. In ihrer minimalistisch-bedrohlichen Darstellung wird Kidman zur perfekten Lanthimos-Protagonistin, die bedeutend zur kalten und surrealen Atmosphäre des Films beiträgt.

    Weitere Filme mit Nicole Kidman – und wo man sie streamen kann

    Diese und weitere Filme mit Nicole Kidman finden sich auch in der untenstehenden Liste. Sie zeigt außerdem, bei welchen Streaming-Anbietern die besten Filme und Serien mit der Schauspielerin derzeit im Abo, als Kauf oder zum Leihen verfügbar sind.

  • Filme wie „The Brutalist” und wo man sie streamen kann

    Filme wie „The Brutalist” und wo man sie streamen kann

    Konstantin Jochimsen

    Konstantin Jochimsen

    JustWatch-Editor

    „They don't make them like they used to”, wird es im englischsprachigen Raum gern geseufzt, wenn das Fehlen irgendeiner Art von Film beklagt wird. Grob übersetzt: „So etwas wird heute einfach nicht mehr gemacht”. Seufz.

    Im Fall von „The Brutalist” lässt sich das allerdings mit einiger Sicherheit genau so dahinseufzen. Wann habt ihr das letzte Mal, ein fast vierstündiges Epos über das Leid von Einwanderern ODER einen entsprechend langen Film über einen von persönlichen Dämonen geplagten, jüdischen Architekten gesehen? Klingt nicht direkt nach Konkurrenz für den nächsten „Avengers”-Film, oder?

    Trotzdem entwickelte sich der Film beim US-Kinostart zum Ereignis, das man gerne auf der großen Leinwand gesehen haben will. Denn der für sehr moderate $10 Millionen produzierte Film von Regisseur Brady Corbet wurde auf VistaVision gefilmt, einem Breitwandformat, das in den 1950er Jahren entwickelt wurde, um die dem neuen Medium Fernsehen verfallenen Zuschauer wieder in die Kinos zu locken.

    Gut, dass der Trick noch funktioniert.

    Aber natürlich funktioniert „The Brutalist” auch auf unseren ja-gar-nicht-mehr-sooooo-kleinen Flimmerkisten. Denn der Film erzählt in seiner üppigen Spieldauer eine bewegende Geschichte und von gewichtigen Themen: dem Leid von traumatisierten Migranten, der Frage nach der Wahrhaftigkeit des amerikanischen Traumes, der korrumpierenden Macht des Geldes, der Gewissenlosigkeit der Oberschicht, Antisemitusmus – kurz: einer ganzen Menge!

    Wer nach „The Brutalist” allerdings noch Lust auf MEHR Epos hat, kann einen Blick auf unsere Liste mit weiteren cineastischen Kolossen werfen. Auf dieser findet ihr sowohl visuell spektakuläre Epen mit technischen Innovationen, als auch Filme, die „The Brutalist” in thematischer Hinsicht ähneln. 

    Filme die „The Brutalist” thematisch ähneln

    Einwanderung

    Hier einige Dramen, die in meist beträchtlicher Spieldauer das Schicksal von Einwanderern auf ihrer beschwerlichen Reise nach Amerika zeigen und wie es ihnen dort im gelobten Land ergeht.

    1 - Der Pate - Teil II

    Ein filmisches Festmahl! Man denke an die großartige Sequenz in Kuba, in der Michael Corleone den Verräter in den eigenen Reihen erkennt (es bricht mir das Herz!) und den Teil des Filmes, der von Vito Corleones Emigration in die Vereinigten Staaten erzählt. Sein Weg vom armen (aber respektierten) Migranten zum gefürchteten (aber respektierten) “Don” – man möchte die Arbeit zum Nickerchen bei den Fischen schicken und den Film anmachen.

    2 - Brooklyn

    Saoirse Ronan spielt eine junge Irin, die aufgrund eines Mangels an Perspektive im eigenen Land nach  –  aber ihr könnt euch wahrscheinlich denken, wohin sie reist. Dort findet sie Liebe und das Dilemma vieler Einwanderer: Die Wahl zwischen der alten und der neuen Heimat. Was lässt man zurück? Tränen dürften fließen.

    3 - The Immigrant

    In diesem wunderschön fotografierten Drama spielt Marion Cotillard eine polnische Einwanderin, die im New York der 1920er ums Überleben kämpft. Jeremy Renner und Joaquin Phoenix sind ebenfalls mit dabei in diesem atmosphärisch dichten Film. Besonders zu empfehlen für alle, die generell eine Affinität zu den Filmen von Regisseur James Gray (The Yards, Little Odessa, Helden der Nacht) haben.

    4 - In einem fernen Land

    Trotz ein bisschen Staub und Blut geht es in diesem dramatischen Abenteuerfilm doch recht glamourös zu. Wie auch nicht, wenn Tom Cruise und Nicole Kidman irische Migranten spielen, die Ende des 19. Jahrhunderts darum kämpfen, sich ihren Wunsch nach einem Stück Land in den USA zu erfüllen. Dabei wird geboxt, geritten und gezankt, wie es sich für ein Hollywoodepos alter Schule gehört.

    5 - Emigranten und Das neue Land

    Für Cineasten mit besonders viel Zeit am besten im Doppelpack zu genießen. „Emigranten”  erzählt die Geschichte der beschwerlichen (mit drei Ausrufezeichen) Reise einer Gruppe von schwedischen Auswanderern in die USA. Die Fortsetzung zeigt ihr (Über-)Leben dort. Nach dem Gucken beider Filme fühlt man sich tatsächlich so, als wäre man Zeuge eines ganzen Lebens geworden. Mindestens.

    6 - Die Unbezwingbaren (America America)

    Elia Kazans von der eigenen Familiengeschichte inspiriertes Einwanderungsepos handelt von Stavros, einem in Anatolien lebenden Griechen, der Ende des 19. Jahrhunderts in die USA emigrieren möchte. Stavros zeigt sich dabei zu allem bereit und wer zwei Stunden und 45 Minuten ungern mit einem moralisch komplexen, manche würde sagen kompromittierten Charakter verbringen möchte, sollte sich nach einem anderen Film umsehen. Wer großes Kino von einem der besten Regisseure der Filmgeschichte schätzt, ist hier allerdings genau richtig.

    Andere Themen

    Neid des Talentlosen auf das Genie, Rassismus, eine korrumpierte Oberschicht – „The Brutalist“ reißt viele Themen an.

    1 - Amadeus

    Der zentrale Konflikt „The Brutalist“ besteht in der Dynamik zwischen dem Architekten Laszlo Toth und dem teils recht grausamen Industriellen Harrison Van Buren. Van Buren kann Toths geniale Kreationen würdigen, scheint diesen aber auch aus vielfältigen Gründen zu verachten. Eine faszinierende Beziehung, die sich in ähnlicher Form in „Amadeus” wiederfindet, in dem es der Fluch des „mittelmäßigen” Komponisten Salieri ist, das Genie Mozarts zwar erkennen zu können, selbst aber nicht über die Fähigkeiten zu des Ausnahmekünstlers verfügen. Und wie so oft führt Neid zu Missgunst…

    2 - Ragtime

    Wie in „The Brutalist“ spielt ein Architekt eine wichtige Rolle in „Ragtime“ – allerdings nur eine recht kurze. Dieser verschwindet nämlich recht früh aus dem Ensemblefilm, was für die Handlung aber entscheidende Folgen hat. Der Bezug zu „The Brutalist” besteht auch in der Zeichnung des Bankiers Pierpont Morgan, der ähnlich monströs daherkommt wie Van Buren in „The Brutalist” und dem Fokus auf die Unerreichbarkeit des Amerikanischen Traumes für bestimmte Menschengruppen.

    3 - Giganten

    Dieses Meisterwerk wird in jeder Hinsicht seinem Titel gerecht. Das Familienepos, das sich um den texanischen Rinderzüchter Jordan „Bick“ Benedict und seine Familie dreht, ist an Stellen überraschend düster und geht für einen Film aus dem Jahre 1956 ungewöhnlich scharf mit tagtäglichem Rassismus ins Gericht – anfangs auch mit dem der Hauptfigur.

    4 - Reds

    Die 1980er Jahre in den USA: Ronald Reagans regiert. Auf der Kinoleinwand gewinnt Rambo (2) doch noch den Vietnamkrieg. Man möchte meinen, kein sehr fruchtbarer Boden für ein 3-stündiges Epos über die Russische Revolution und ihre Verteidiger in den USA, das seinen kommunistischen Hauptfiguren durchaus Sympathie entgegenbringt. Irgendwie hat Regisseur und Star Warren Beatty das Ganze aber trotzdem auf die Leinwand gewuchtet und dabei auch noch einen Oscar für die beste Regie gewonnen. 

    Architektenfilme

    Spielfilme, die einen Architekten als Hauptfigur haben und sich mit dessen Arbeit auseinandersetzen, gibt es nicht sonderlich viele in der Filmgeschichte. Hier zwei Exemplare, die aus unterschiedlichen Gründen interessant in Bezug auf „The Brutalist” sind:

    1 - Ein Mann wie Sprengstoff (The Fountainhead)

    Der herrliche deutsche Titel wird den melodramatischen Dialogen des Dramas um einen ultra-individualistischen Architekten äußerst gerecht. Die Verfilmung von Ayn Rands Roman ist herrlich überspitzt und wurde von „Brutalist”-Regisseur Brady Corbet als Inspiration genannt.

    2 - Megalopolis

    Francis Ford Coppolas arbeitete seit Jahrzehnten am Drehbuch zu seinem Traumprojekt und bringt es dann ausgerechnet in genau dem Jahr auf die Leinwand, in dem es NOCH einen Film über einen visionären Architekten gibt. Im Gegensatz zu "The Brutalist" spielt „Megalopolis” allerdings nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft. Hier gerät der von Adam Driver gespielte, gern monologisierende Protagonist mit seinen Plänen in Konflikt mit dem Bürgermeister der titelgebenden Metropole. Aber eine kurze Zusammenfassung könnte unmöglich dem wilden Treiben dieses Machwerkes des (schöpferischen?) Wahnsinns gerecht werden, das wild zwischen Farce, Parabel und Politdrama mit Science Fiction-Elementen hin- und herschwingt wie ein betrunkener Zirkusartist.

    Technisch spektakuläre Epen 

    Hier besteht die Ähnlichkeit zu „The Brutalist“ vor allem in dem Versuch, Zuschauer durch die epische Erzählweise, das visuelle Spektakel und die damit zusammenhängende Verwendung besonderer Bildformate ins Kino zu locken.

    1 - Das war der Wilde Westen

    Der Anthologie-Western wurde in Cinerama gefilmt, einem extremen Breitwand-Filmformat mit einem Seitenverhältnis von 2,685:1, für das mit drei Kameras gleichzeitig gedreht werden musste und das drei Projektoren benötigte, um das Panorama-artige Bildformat zu erzeugen. Funktioniert es auch auf kleineren Bildschirmen? Ihr entscheidet!

    2 - Eine total, total verrückte Welt

    Generell fällt die Laufzeit einer Komödie meist geringer aus, als bei Filmen dramatischer Couleur. Diese Faustregel hat Regisseur Stanley Kramer hier ignoriert. 3 Stunden und dreißig Minuten dauert die Jagd nach gestohlenem Geld von der „Eine total, total verrückte Welt” erzählt. Die Ensemble-Komödie wurde als der erste Film vermarktet, der mit nur einer Kamera im Cinerama-Prozess gedreht wurde und anders als „Das war der Wilde Westen” mit nur einer Kamera projiziert werden konnte.

    3 - Hamlet

    Wenn in der Kürze die Würze liegt, stolziert dieser Prinz von Dänemark gänzlich ungesalzen auf die Bühne: Die in 70 mm gedrehte und vier Stunden und zwei Minuten dauernde Tragödie ist wohl die kompletteste filmische Adaption von Shakespeares Stück. Der auch in den kleinsten Rollen spektakulär besetzte Film beweist, dass auch ein (extra-)langer Schinken schmackhaft sein kann.

    4 - Ben-Hur

    Das 3,5-Stunden-Bibelepos mit Jesus in einer (immerhin wichtigen) Gastrolle wurde im  MGM-Camera-65-Breitwandverfahren gefilmt. Dieses sollte die Schwächen des Cinemascope-Verfahrens der 20th Century Fox (zu sehen etwa in Das Gewand) beseitigen, namentlich, dass keine Nahaufnahmen in guter Qualität möglich waren. Wer sich an Juda Ben Hurs beziehungsweise Charlton Hestons kernig-kastanienbraunen Kiefer zu erinnern vermag, weiß: MGM war erfolgreich. Hallelujah!

    5 - Barry Lyndon

    Um sein Historiendrama Gemälden aus dem 18. Jahrhundert ähnlicher zu machen, filmte Regisseur und Perfektionist par excellence Stanley Kubrick Nachtszenen mit einem Spezialobjektiv der NASA, dessen eigentlicher Zweck es war, die dunkle Seite des Mondes im Blick zu haben. „Houston… wir haben absolut kein Problem, der Film sieht spektakulär aus!”

    6 - Lawrence of Arabia

    Das epischste aller Epen, das beste Biopic – in jeder Hinsicht einer der größten Filme aller Zeiten. 

    Wo man Filme wie „The Brutalist” streamen kann

    Hier noch einmal alle Filme, die „The Brutalist” formal oder thematisch ähneln und wo man sie streamen kann. Benutzt gerne unsere Filterfunktion, um die Liste beispielsweise nach Bewertung (Rotten Tomatoes und IMDB) zu ordnen.

  • Die besten Filme und Serien mit Adrien Brody - und wo man sie streamen kann

    Die besten Filme und Serien mit Adrien Brody - und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Adrien Brody hat sich mit seinem besonderen Charisma und seiner Ausdrucksstärke sowohl in Arthouse-Kreisen als auch im Mainstream-Kino bewährt. Sein Durchbruch gelang ihm 1998 in Terrence Malicks Kriegsepos „Der Schmale Grat“, bereits vier Jahre später erhielt er für die Titelrolle in Roman Polańskis „Der Pianist“ als bisher jüngster Preisträger den Oscar als „Bester Hauptdarsteller“.

    Seitdem arbeitete Adrien Brody mit renommierten Regisseuren wie Wes Anderson, Woody Allen und Spike Lee zusammen – war allerdings auch in Abenteuerfilmen wie „King Kong“ von Peter Jackson zu sehen. Neben seinen Kinoauftritten glänzte Adrian Brody zuletzt auch in Serien wie „Poker Face“ oder „Peaky Blinders“.

    Sein jüngstes Projekt, das zehnfach oscarnominierte Drama „The Brutalist“, bringt ihn wiederum erneut für große Preise ins Gespräch: Brody kann sich Hoffnungen auf einen weiteren Oscar als „Bester Hauptdarsteller“ machen.

    Von eindringlichen Dramen bis hin zu stilisierten Komödien – das sind die besten Filme mit Adrien Brody!

    Die besten Filme mit Adrien Brody

    1) The Brutalist

    Im historischen Drama von Brady Corbet verkörpert Adrien Brody den ungarischen Architekten László Toth, der nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA emigriert. Dort sieht er sich mit der düsteren Realität des amerikanischen Traums, mit Armut und Ausgrenzung, konfrontiert – auch seine avantgardistischen Entwürfe stoßen zunächst auf Widerstand. Corbets visuell eindrucksvolles Werk ist eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Kunst, Identität und Trauma. Neben Brody überzeugen auch Felicity Jones als seine Ehefrau Erzsébet und Guy Pearce als Teil des Ensembles.

    2) Der Pianist

    Roman Polańskis Drama erzählt die wahre Geschichte des polnisch-jüdischen Pianisten Władysław Szpilman (Adrien Brody), der während des Zweiten Weltkriegs im Warschauer Ghetto ums Überleben kämpft. Polański inszeniert das Drama mit großer Zurückhaltung und lässt Brody durch eine subtile, zutiefst bewegende Darstellung glänzen.

    3) The Grand Budapest Hotel

    In der skurrilen, kunstvoll inszenierten Krimikomödie spielt Brody den intriganten Dmitri, der nach dem Tod seiner Mutter um das Familienvermögen kämpft. Wes Andersons einzigartiger Stil, gepaart mit Brodys charismatischer Boshaftigkeit, machen Dmitri zu einem denkwürdigen Antagonisten. Ralph Fiennes als Concierge Gustave H. und Willem Dafoe als brutaler Handlanger tragen zum skurrilen Charme von „The Grand Budapest Hotel“ bei.

    4) Blond

    Diese fiktionalisierte Biografie von Marilyn Monroe zeigt Brody als den Schriftsteller Arthur Miller, und damit als einen der Ehemänner der Hollywood-Ikone. Sein nuanciertes Spiel hebt sich als eines der wenigen zurückhaltenden Elemente in einer ansonsten stilistisch radikalen, und gerade deswegen so faszinierenden, Interpretation von Marilyn Monroes Leben ab.

    5) The French Dispatch 

    In Wes Andersons liebevoll komponiertem Episodenfilm verkörpert Brody wiederum den Kunsthändler Julien Cadazio, der einen exzentrischen Maler entdeckt und dessen Werk mit großem Eifer vermarktet. In der Episode „The Concrete Masterpiece“ überzeugt Brody mit seinem typischen Charisma und bringt feinen Humor in die kunstkritische Satire.

    Weitere Filme mit Adrien Brody – und wo man sie streamen kann

    Diese und weitere Filme mit Adrien Brody finden sich auch in der untenstehenden Liste. Sie zeigt außerdem, bei welchen Streaming-Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Ähnliche Serien wie „Severance“ - und wo man sie streamen kann

    Ähnliche Serien wie „Severance“ - und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Mit einer dystopischen Prämisse, die das quasi-religiöse Mantra der „Work-Life-Balance“ auf die Spitze treibt, hat sich „Severance“ als eine der faszinierendsten Serien der vergangenen Jahre hervorgetan. Die Mischung aus surrealem Mystery-Thriller und bissiger Tech-Satire fesselt mit einer durchdachten Inszenierung, einem herausragendem Cast und einer Welt, die zugleich futuristisch und erschreckend vertraut wirkt.

    Mit der zweiten Staffel wird die Geschichte um Mark Scout (Adam Scott) und die ominöse Firma „Lumon Industries“, deren Mitarbeitende sich zur restlosen Trennung von Arbeit und Privatleben einen Chip ins Gehirn einpflanzen lassen können, fortgesetzt – und Fragen nach Identität, Kontrolle und den ethischen Implikationen technologischer Eingriffe ins Bewusstsein intensiviert.

    Für alle, die nach weiteren Serien mit ähnlicher Thematik suchen, gibt es einige sehr sehenswerte Alternativen. Die Übersicht am Ende des Textes verrät, bei welchen Anbietern ähnliche Serien wie „Severance“ derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

    Ähnliche Serien wie „Severance“

    1. „Devs“

    Auch „Devs“, geschaffen von Alex Garland („Civil War“), beschäftigt sich mit den dunklen Seiten von Technologie und philosophischen Fragen zu beständigem Fortschritt – oder das, was man bisweilen fälschlicherweise darunter versteht. Die Geschichte folgt Lily Chan (Sonoya Mizuno), einer Software-Ingenieurin, die nach dem plötzlichen Tod ihres Freundes in der mysteriösen Forschungsabteilung ihres Arbeitgebers, der Tech-Firma „Amaya“, nach Antworten sucht. Dabei offenbaren sich erschreckende Wahrheiten über die Mächte hinter dem Unternehmen und die Auswirkungen ihrer Experimente. „Devs“ hat mit „Severance“ nicht nur die düstere, visuell beeindruckende Atmosphäre gemein, sondern auch die Auseinandersetzung mit Fragen nach freiem Willen, Identität und der ethischen Verantwortung von Konzernen.

    2. „WeCrashed“

    Einen realweltlichen, unmittelbaren Bezug zu unserer modernen Arbeitswelt stellt wiederum die Serie „WeCrashed“ her. Sie basiert auf der wahren Geschichte des Aufstiegs und Falls von „WeWork“, einem Unternehmen, das die Bürowelt revolutionieren wollte, jedoch aufgrund von Misswirtschaft und Hybris seiner Führungsspitze spektakulär scheiterte. Jared Leto und Anne Hathaway brillieren in den Hauptrollen als Adam und Rebekah Neumann, deren charismatische, aber toxische Dynamik die Unternehmenskultur ihres Start-Ups prägte. Wie „Severance“ setzt sich „WeCrashed“ mit den Absurditäten der modernen Unternehmenswelt auseinander und zeigt, wie visionäre Ideen durch Machtstreben und Selbstüberschätzung ins Chaos führen können.

    3. „The Dropout“

    Auch die Miniserie „The Dropout“ basiert auf einer wahren Geschichte: Amanda Seyfried verkörpert die berüchtigte Elizabeth Holmes, die mit ihrem Start-up „Theranos“ das Gesundheitssystem revolutionieren wollte, jedoch in einen der größten Betrugsskandale der Tech-Welt verwickelt wurde. „The Dropout“ zeigt eindrucksvoll, welche fatalen Konsequenzen grenzenloser Ehrgeiz und die blinde Verehrung von Unternehmerpersönlichkeiten haben können – eine Thematik, die auch in „Severance“ mitschwingt, wenn es um die bedingungslose Loyalität gegenüber zwielichtigen Konzernen geht.

    4. „Upload“

    Mit einem eher humorvollen, aber ebenso dystopischen Ansatz überzeugt auch „Upload“ von Greg Daniels. In einer Zukunft, in der Menschen ihr Bewusstsein in eine digitale Nachwelt hochladen können, findet sich Nathan Brown (Robbie Amell) nach seinem plötzlichen Tod in einer luxuriösen virtuellen Existenz wieder, über die er jedoch nur bedingte Kontrolle hat. Die Serie kreist auf satirische Weise um Themen wie digitale Unsterblichkeit, kapitalistische Absurditäten (bis über den Tod hinaus) und den Verlust der persönlichen Freiheit durch technologischen Fortschritte – ähnliche Motive, die „Severance“ durch seine Darstellung einer totalitären Arbeitswelt aufgreift.

    5. „Black Mirror“

    Schließlich ist auch der Netflix-Erfolg „Black Mirror“ für Fans von „Severance“ überaus sehenswert: Die Anthologie-Serie befasst sich in jeder Episode mit den dunklen Auswirkungen moderner Technologie auf das tägliche Leben und geht dabei weit über klassische Science-Fiction hinaus. Ob es um soziale Bewertungssysteme, invasive Überwachung oder moralische Dilemmata der Künstlichen Intelligenz geht – „Black Mirror“ präsentiert eine Vielzahl von Szenarien, die ebenso verstörend wie realistisch wirken und sich thematisch vielfach mit „Severance“  überschneiden.

    Weitere ähnliche Serien wie „Severance“ - und wo man sie streamen kann

    Diese und weitere Serien finden sich in der untenstehenden Liste. Sie gibt außerdem einen Überblick darüber, bei welchen Anbietern sie aktuell im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Ähnliche Serien wie „The Night Agent“ - und wo man sie streamen kann

    Ähnliche Serien wie „The Night Agent“ - und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Netflix' Hitserie „The Night Agent“ (2023) hat sich als ein packendes Highlight für Fans von Verschwörungsthrillern und Spionagegeschichten erwiesen. Die Geschichte folgt Peter Sutherland (Gabriel Basso), einem FBI-Agenten im Weißen Haus, der zufällig in eine tiefgreifende politische Verschwörung gerät. Gemeinsam mit Rose Larkin (Luciane Buchanan) deckt er eine Intrige auf, die bis in die höchsten Regierungskreise reicht. Der Mix aus Spannung, unerwarteten Wendungen und Action hat viele Zuschauer in seinen Bann gezogen.

    Doch was tun, wenn die letzte Episode geschaut ist? Hier sind einige Serien, die thematisch und atmosphärisch an „The Night Agent“ erinnern –  und die Liste am Ende des Textes verrät, wo man sie derzeit streamen kann.

    Ähnliche Serien wie „The Night Agent“

    1. The Americans (2013–2018)

    Die sechs Staffeln umfassende Serie entführt in die Zeit des Kalten Krieges und folgt den sowjetischen Spionen Elizabeth und Philip Jennings (Keri Russell, Matthew Rhys), die in den USA als scheinbar normales Ehepaar leben. Doch hinter der Fassade führen sie ein gefährliches Doppelleben, während ihr Nachbar, ein FBI-Agent (Noah Emmerich), näher rückt. Wie „The Night Agent“ erzählt auch „The Americans“ eine packende Spionagegeschichte voller Adrenalin, die effektvoll mit der Gratwanderung zwischen Beruf und Privatleben spielt.

    2. Scandal (2012–2018)

    Wer wiederum die politischen Intrigen in „The Night Agent“ spannend findet, wird auch an „Scandal“ seine Freude haben. Olivia Pope (Kerry Washington) ist eine Krisenmanagerin in Washington, D.C., die es gewohnt ist, Probleme für die Mächtigen zu lösen. Doch bald wird sie selbst zur Zielscheibe und in Verschwörungen rund um das Weiße Haus verwickelt. Die Serie von Shonda Rhimes bietet Spannung, emotionale Dramen und unerwartete Wendungen.

    3. Diplomatische Beziehungen (2023–)

    In „Diplomatische Beziehungen“ übernimmt Keri Russell die Rolle der US-Botschafterin Kate Wyler, die überraschend nach Großbritannien entsandt wird. Inmitten internationaler Krisen muss sie sich auf der politischen Bühne behaupten – und das während ihre Ehe mit dem Diplomaten Hal (Rufus Sewell) auf die Probe gestellt wird. Ähnlich wie „The Night Agent“ kombiniert die Serie spannende Politthriller-Elemente mit persönlichen Herausforderungen und fesselnden Intrigen.

    4. Bodyguard (2018)

    Die britische Serie erzählt die Geschichte des traumatisierten Kriegsveteranen David Budd (Richard Madden), der einer hochrangigen konservativen Politikerin (Keeley Hawes) als Personenschützer zugeteilt wird. Doch schnell wird klar, dass interne Machenschaften und politische Positionen seine Mission erschweren. „Bodyguard“ fängt somit eine ähnlich explosive Mischung aus Spannung, Action und politischen Intrigen ein wie „The Night Agent“.

    5. Slow Horses (2022–)

    Wer sich für eine etwas ungewöhnliche Perspektive auf Geheimdienstarbeit interessiert, sollte wiederum „Slow Horses“ nicht verpassen. Die Serie folgt einer Gruppe britischer MI5-Agenten, die nach beruflichen Fehlern aufs Abstellgleis geschoben wurden. Ihr Anführer, der zynische aber scharfsinnige Jackson Lamb (Gary Oldman), muss mit seinem Team unerwartet einen großen Fall lösen. Wie „The Night Agent“ bietet die Serie eine spannende Mischung aus Spionage, Action und dunklem Humor.

    Weitere Serien wie „The Night Agent“ – und wo man sie streamen kann

    Diese und weitere Serien, die an „The Night Agent“ erinnern, finden sich in der untenstehenden Liste. Die Übersicht zeigt außerdem, bei welchen Streaming-Anbietern man sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption sehen kann.

  • Filme wie „Babygirl” und wo man sie streamen kann

    Filme wie „Babygirl” und wo man sie streamen kann

    Konstantin Jochimsen

    Konstantin Jochimsen

    JustWatch-Editor

    „Oh la la, also das ist ja… ÄHEM”!  So oder so ähnlich könnte es manchem Zuschauer beim Anblick der erotischen Machtspielchen entfahren, die die von Nicole Kidman und Harris Dickinson gespielten Arbeitskollegen in Babygirl zelebrieren. Unser erhitzter Konsument könnte sich weiterhin fragen:  „Haben die beiden etwa eine - DUM DUM DUM - verhängnisvolle  Affäre?!?”

    Ob man dann gleich an den so betitelten Erotikthriller aus dem Jahre 1987 denkt, hängt wahrscheinlich vom Jahrgang unseres fiktiven Zuschauers ab. Aber unabhängig vom Geburtsjahr, werden sich viele „Babygirl”-Fans fragen, wo bloß all der Leinwandsex geblieben ist. Und, einmal auf den Geschmack gekommen, folgt das Bedürfnis, mehr davon zu sehen. 

    JustWatch zur Rettung. 

    In unserem eigens kreierten „Laboratorium der Leinwandliebe” haben wir eine hoch-, nein, übermotivierte Gruppe 16-Jähriger Cineasten versammelt, die die Filmgeschichte nach vergleichbar heißer Wahre durchforstet hat.

    Es folgen kurze Erklärungen, was für Arten von Filmen auf dieser „Naughty List”  gelandet sind. Dabei können Filme in mehreren Kategorien vertreten sein. Alle genannten Werke mussten dabei allerdings ein Mindestmaß an Erotik mitbringen. Um Chef-Rechercheur Benno zu zitieren: „Das waren wir Nicole schuldig.”

    Wer ohne Erklärungen auskommt, kann natürlich auch gleich zur vollständigen Liste scrollen. 

    Filme mit Liebespaaren mit großem Altersunterschied

    In „Babygirl” spielen Nicole Kidman und Harris Dickenson Arbeitskollegen, die in Sachen Alter und Stellung (Wortspiel nicht beabsichtigt, aber dankbar hingenommen) unterschiedlicher nicht sein könnten. Dies ist natürlich keine neue Konstellation. Meistens ist es allerdings der (deutlich) ältere Mann, der - vollkommen chancenlos - von einer (deutlich) jüngeren Frau verführt wird – oder wie in Verhängnis fatalistisch in eine Affäre mit der jungen Juliette Binoche hineintreibt. In diesem Fall muss tatsächlich konstatiert werden: Was soll Mann machen? Viele dieser Filme (Breezy von Clint Eastwood oder Es begann im September mit Richard Gere und Winona Ryder) brachten leider nicht das notwendige Mindestmaß an Erotik mit, um es auf die Liste zu schaffen. Natürlich gibt es aber auch reichlich Beispiele mit umgekehrter Geschlechterdynamik wie “Die Rettungsschwimmerin” und “Untreu”. 

    • Poison Ivy
    • Der Liebhaber
    • Nymph()maniac I
    • Untreu
    • Die Rettungsschwimmerin
    • Der letzte Tango in Paris
    • Chloe
    • A Teacher
    • Gefahr und Begierde
    • Verhängnis

    Filme mit (potentiell) fatalen Affären

    Insbesondere die von Kidman gespielte Romy setzt bei der Affäre einiges aufs Spiel: Familie und Job könnten sich in Luft auflösen, würde die Beziehung zu ihrem Praktikanten bekannt werden. Schon brisant, aber die Filmgeschichte ist voll mit deutlich heikleren Affären. Im schon erwähnten “Verhängnis” beispielsweise ist der Verlobte von Juliette Binoche nämlich auch - DUM DUM DUM - Irons’ Sohn. In Erotikthrillern wie „Basic Instinct”, „Sliver” oder „Body of Evidence” setzten die Hauptfiguren sogar ihr Leben zwischen den Bettlaken aufs Spiel.

    • Verhängnis
    • Heißblütig - Kaltblütig
    • Basic Instinct
    • Eine verhängnisvolle Affäre
    • Sliver 
    • Untreu
    • Gefahr und Begierde
    • Auf der Suche nach Mr. Goodbar
    • Chloe
    • Die Rettungsschwimmerin
    • Die Letzte Verführung
    • Body of Evidence
    • A Teacher

    Filme mit BDSM

    In „Babygirl” erlebt eine Frau im mittleren Alter zum ersten Mal in ihrem Leben Sex, wie sie ihn sich tatsächlich wünscht, BDSM-inklusive. Die untenstehende Liste enthält dementsprechend einige Filme, in denen Dominanz und Unterwürfigkeit explizit thematisiert werden. Ein Wort zur Vorsicht: Man möge die Zusammenfassung der Filme lesen, um sicherzustellen, dass man in nichts Unzumutbares hineinstolpert. Nicht alle Filme mit BDSM-Thematik sind so verspielt-charmant wie „Secretary”.

    • Gefahr und Begierde
    • Auf der Suche Nach Mr. Goodbar
    • Secretary 
    • Der Nachtpoitier
    • Basic Instinct
    • Nymp()omaniac II
    • Fifty Shades of Grey
    • Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe
    • Fifty Shades of Grey - Befreite Lust

    Wo man Filme wie „Babygirl” streamen kann

    Unten findet ihr die gesamte Liste der zusammengetragenen Filme. Ihr könnt nach Altersfreigabe, Erscheinungsjahr, Bewertung (Rotten Tomatoes & IMDB) und anderen Kriterien filtern.

  • Oscars 2025: Alle nominierten Filme - und wo man sie streamen kann

    Oscars 2025: Alle nominierten Filme - und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Die Oscar-Nominierungen 2025 wurden bekannt gegeben, und auch in diesem Jahr gibt es wieder einige Überraschungen. Hier ist der Überblick über alle Kategorien – außerdem verrät die Übersicht am Ende des Textes, bei welchen Streaming-Anbietern die nominierten Filme aktuell im Abo, als Kauf- oder Leihoption gestreamt werden können.

    In diesem Jahr führt das französische Musical-Drama „Emilia Pérez“ mit beeindruckenden 13 Nominierungen das Feld an. Der Film erzählt die Geschichte einer mexikanischen Drogenbaronin, die versucht, ein neues Leben zu beginnen. Besonders bemerkenswert ist die Nominierung von Karla Sofía Gascón in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“, was sie zur ersten offen trans Schauspielerin macht, die in dieser Kategorie nominiert wurde.

    Dicht gefolgt wird „Emilia Pérez“ von „The Brutalist“ und dem Musical „Wicked“, die jeweils zehn Nominierungen erhielten. „The Brutalist“ beleuchtet das Leben eines ungarischen Architekten, der nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA emigriert, während „Wicked“ die Vorgeschichte der berühmten Hexen aus „Der Zauberer von Oz“ erzählt. Beide Filme sind in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“ und mehreren Schauspielkategorien vertreten.

    Ein weiterer starker Anwärter ist „A Complete Unknown“, ein Biopic über Bob Dylan, das acht Nominierungen erhielt, darunter „Bester Film“ und „Bester Hauptdarsteller“ für Timothée Chalamet. Die Vielfalt der nominierten Filme spiegelt die breite Palette an Geschichten und Genres wider, die im vergangenen Jahr die Leinwände prägten.

    Deutsche Hoffnungen bei den Oscars 2025

    Auch für den deutschen Film gibt es Grund zur Freude: „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ des in Hamburg lebenden iranischen Regisseurs Mohammad Rasoulof wurde als deutscher Beitrag in der Kategorie „Bester internationaler Spielfilm“ nominiert.

    Mohammad Rasoulof gewann bereits 2020 den Goldenen Bären der Berlinale für seinen Film „Doch das Böse gibt es nicht“. Sein aktuelles Werk feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes und wurde dort mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Sonderpreis der Jury.

    Außerdem ist der in Deutschland geborene Regisseur Edward Berger mit seinem Film „Konklave“ in acht Kategorien, darunter „Bester Film“, nominiert. Die deutsche Produktion „September 5“ freut sich über eine Nominierung in der Kategorie „Originales Drehbuch“.

    Die Verleihung, moderiert von Conan O'Brien, findet am 2. März 2025 im Dolby Theatre statt.

    Die vollständige Liste der Nominierten:

    Bester Film:

    • "Anora"
    • "The Brutalist"
    • "A Complete Unknown"
    • "Conclave"
    • "Dune: Part Two"
    • "Emilia Pérez"
    • "I'm Still Here"
    • "Nickel Boys"
    • "The Substance"
    • "Wicked"

    Beste Regie:

    • Jacques Audiard für "Emilia Pérez"
    • Brady Corbet für "The Brutalist"
    • Sean Baker für "Anora"
    • Coralie Fargeat für "The Substance"
    • James Mangold für "A Complete Unknown"

    Beste Hauptdarstellerin:

    • Demi Moore für "The Substance"
    • Mikey Madison für "Anora"
    • Karla Sofía Gascón für "Emilia Pérez"
    • Fernanda Torres für "I'm Still Here"
    • Cynthia Erivo für "Wicked"

    Bester Hauptdarsteller:

    • Adrien Brody für "The Brutalist"
    • Timothée Chalamet für "A Complete Unknown"
    • Colman Domingo für "Sing Sing"
    • Ralph Fiennes für "Conclave"
    • Sebastian Stan für "The Apprentice"

    Beste Nebendarstellerin:

    • Zoe Saldaña für "Emilia Pérez"
    • Ariana Grande für "Wicked"
    • Isabella Rossellini für "Conclave"
    • Felicity Jones für "The Brutalist"
    • Monica Barbaro für "A Complete Unknown"

    Bester Nebendarsteller:

    • Kieran Culkin für "A Real Pain"
    • Guy Pearce für "The Brutalist"
    • Edward Norton für "A Complete Unknown"
    • Yura Borisov für "Anora"
    • Jeremy Strong für "The Apprentice"

    Bester Animationsfilm

    • „Flow“
    • „Alles steht Kopf 2“
    • „Memoir of a Snail“
    • „Wallace & Gromit: Vergeltung mit Flügeln“
    • „Der wilde Roboter“

    Bester internationaler Film

    • „Emilia Pérez“ (Frankreich, Belgien, Mexiko, USA)
    • „Flow“ (Lettland, Frankreich, Belgien)
    • „Für immer hier“ (Brasilien, Frankreich)
    • „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ (Frankreich, Deutschland)
    • „Das Mädchen mit der Nadel“ (Dänemark, Polen, Schweden)

    Bester Dokumentarfilm

    • „Black Box Diaries“
    •  „No Other Land“
    • „Porcelain War“
    • „Soundtrack to a Coup d’Etat“
    • „Sugarcane: Der Wahrheit auf der Spur“

    Bester Dokumentar-Kurzfilm

    • „Death by Numbers“
    • „I Am Ready, Warden“
    • „Incident“
    • „Instruments of a Beating Heart“
    • „The Only Girl in the Orchestra“

    Bester Kurzfilm

    • „A Lien“
    • „Anuja“
    • „I’m Not A Robot“
    • „The Last Ranger“
    • „The Man Who Could Not Remain Silent“

    Bester animierter Kurzfilm

    • „Beautiful Men“
    • „In The Shadow of The Cypress“
    • „Magic Candies“
    • „Wander to Wonder“
    • „Yuck!“

    Beste Kamera

    • „Der Brutalist“ – Lol Crawley
    • „Dune: Part Two“ – Greig Fraser
    • „Emilia Pérez“ – Paul Guilhaume
    • „Maria“ – Edward Lachman
    • „Nosferatu“ – Jarin Blaschke

    Bester Schnitt

    • „Anora“
    • „Der Brutalist“
    • „Konklave“
    • „Emilia Pérez“
    • „Wicked“

    Beste Filmmusik

    • „Der Brutalist
    • „Konklave“
    • „Emilia Pérez“
    • „Wicked“
    • „Der wilde Roboter“

    Bester Song

    • „El Mal“ aus „Emilia Pérez“
    • „The Journey“ aus „The Six Triple Eight“
    • „Like A Bird“ aus „Sing Sing“
    • „Mi Camino“ aus „Emilia Pérez“
    • „Never Too Late“ aus „Elton John: Never Too Late“

    Bestes Kostümdesign

    • „Gladiator 2“
    • „Nosferatu“
    • „Wicked“
    • „Konklave“
    • „Like A Complete Unknown“

    Bestes Make-up und Hairstyling

    • „Wicked“
    • „A Different Man“
    • „Emilia Pérez“
    • „The Substance“
    • „Nosferatu“

    Beste visuelle Effekte

    • „Alien: Romulus“
    • „Better Man“
    • „Dune: Part Two“
    • „Planet der Affen: New Kingdom“
    • „Wicked“

    Bester Ton

    • „Like A Complete Unknown“
    • „Dune: Part Two“
    • „Emilia Pérez“
    • „Wicked“
    • „Der wilde Roboter“

    Bestes Szenenbild

    • „Der Brutalist“
    • „Konklave“
    • „Dune: Part Two“
    • „Nosferatu“
    • „Wicked“

    Bestes Originaldrehbuch

    • „Anora“
    • „Der Brutalist“
    • „A Real Pain“
    • „The Substance“
    • „September 5“

    Bestes adaptiertes Drehbuch

    • „Like a Complete Unknown“ (Jay Cocks, James Mangold)
    • „Konklave“ (Peter Straughan)
    • „Emilia Pérez“ (Jacques Audiard)
    • „Nickel Boys“ (RaMell Ross, Joslyn Barnes)
    • „Sing Sing“ (Clint Bentley, Greg Kwedar, Clarence Maclin, John „Divine G“ Whitfield)

    Alle Oscar-nominierten Filme – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende, ständig aktualisierte Übersicht zeigt, wo man alle nominierten Filme derzeit streamen kann.

  • „Die Mumie“-Filme in der richtigen Reihenfolge und wo man sie streamen kann

    „Die Mumie“-Filme in der richtigen Reihenfolge und wo man sie streamen kann

    Konstantin Jochimsen

    Konstantin Jochimsen

    JustWatch-Editor

    Filmarchäologen tendieren dazu, dem Jahr 1999 einen besonderen Stellenwert zuzuordnen: „Matrix”, „Being John Malkovich”, „Fight Club”, und so weiter. Filmschätze! Vergessen wird bei der Aufzählung der Kultfilm-Anwärter dann tragischerweise oft ein Film, der einfach “nur” eine riesige Menge Spaß macht: „Die Mumie”. Brendan Fraser schien als Abenteurer Rick O'Connell Harrison Fords Erbe angetreten zu haben und Rachel Weisz war als Ägyptologin Evelyn nie entzückender.

    Und wie das so ist mit Filmen, die zu viel Spaß machen: Fortsetzungen! Dabei hagelte es im Falle von „Die Mumie” neben direkten Fortsetzungen ein Prequel, ein Prequel vom Prequel, Fortsetzungen vom Prequel, eine animierte Serie, und dann auch noch ein Reboot mit dem ohnehin unsterblich anmutenden Tom Cruise. Nicht ganz einfach! Oder wie Hohepriester Imhotep fluchen würde:  Katze, Auge von Ra, Katze… KATZE!!!!

    Wider der Konfusion schlägt JustWatch das Gucken der „Mumie”-Filme in chronologischer Reihenfolge vor.

    ”Die Mumie“-Filme in chronologischer Reihenfolge 

    1. Scorpion King: Aufstieg eines Kriegers

    Interessierte Filmfreunde wissen, dass es ein Prequel zu „Die Mumie” gibt. Aber nur fanatische Mumienforscher mit einem Hang zu starlosen Direct-to-DVD-Fortsetzungen haben dieses Werk auf dem Schirm. Erzählt wird, wie der junge Mathayus - Großvater des finalen Bösewichtes in „Die Mumie kehrt zurück” - nach dem Tod seines Vaters auf Rachefeldzug geht und zu dem gefürchteten Vorzeit-Söldner wird, den wir im nächsten Film der Liste antreffen. Fast. Ein feiner Unterschied: In „The Scorpion King” wird Mathayus von Weltstar Dwayne Johnson gespielt, hier von einem gewissen Michael Copon.

    2. The Scorpion King 

    Das einzige “Mumie”-Prequel, das auch in den Kinos lief. Der Zuschauer erfährt, wie der Krieger Mathayus auf den Thron gelangt. Im Gegensatz zu seinem fiesen Enkel Mathayus III, ist Mathayus, Sr. trotz anfänglicher Söldnertätigkeit ein rechtschaffenes Muskelpaket. Ähnlich sind sich Großvater und Enkel darin, dass sie von Dwayne Johnson gespielt werden, der in “The Scorpion King” in seiner ersten Hauptrolle zu bewundern ist, und in mehr Öl eingelegt als so manche Sardine.

    3. The Scorpion King 3 – Kampf um den Thron

    Victor Webster beerbt Michael Copon in der Rolle des Skorpionenkönigs. Falls dies den Leser, aus welchen Gründen auch immer, nicht zum sofortigen Gucken animiert, hilft vielleicht ein Blick auf den Rest der Besetzung: Ron ‘Hellboy’ Perlman und „Titanic”- Schurke Billy Zane geben sich die Ehre.

    4. The Scorpion King 4 - Der verlorene Thron

    Victor Webster kehrt zurück! Auch bei diesem Direct-to-DVD Spektakel kann sich der Rest der Besetzung durchaus sehen lassen: Michael Biehn, der Sarah Connor vor dem Terminator rettete, Rutger Hauer, der in „Blade Runner” Harrison Ford vom Dach baumeln ließ und der legendäre Charakterdarsteller M. Emmet Walsh, der in „Blade Runner” Harrison Ford auf die Jagd nach Rutger Hauer schickte (der ihn dann vom Dach baumeln ließ).

    5. Die Mumie

    Das flotte Fantasy-Spektakel erzählt keine neue Geschichte – untote Ägypter in Fetzen spazierten schon in den 1930ern über Kinoleinwände. Aber DIESE Mumie ist einer der wenigen Abenteuerfilme, der beanspruchen kann, „Indiana Jones” berauschenden Cocktail aus sanft-übernatürlichen Grusel, rasanter Action vor exotischer Kulisse und temporeichen Geflirte nachzumixen.

    6. Die Mumie kehrt zurück

    Nicht nur Mumie, sondern auch die gesamte Originalbesetzung des Vorläufers kehrt zurück. Hinzu kommt Dwayne Johnson, dessen 15 Minuten (oder weniger!) Zeit auf der Leinwand Beweis für die Eignung als Filmstar des WWE-Wrestlers war.

    7. Das Geheimnis der Mumie

    Die Zeichentrickserie spielt parallel zur Handlung von „Die Mumie kehrt zurück”. Die kurzlebige Serie wurde in Deutschland zum ersten Mal auf RTL ausgestrahlt und richtet sich an junge Mumienfans.

    8. Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers

    Die Fortsetzung ersetzt Rachel Weisz mit Maria Bello und Ägypten mit China. Auch Stephen Sommers, Regisseur der ersten beiden Mumie-Filme, war auch nicht mehr dabei. Wie in “Die Mumie kehrt zurück” geht es auch in diesem Fantasy-Actioner um den Versuch eines mumifizierten Untoten, eine Armee seinesgleichen auferstehen zu lassen, was für allerlei computergenerierte Massenszenen sorgt. Neben Jet Li, der den titelgebenden Drachenkaiser verkörpert, ist mit Michelle Yeoh auch noch eine zweite Hong-Kong-Kino-Legende mit dabei.

    9. Die Mumie

    In diesem an den Kinokassen gescheiterten Reboot des Franchise, spielt Tom Cruise - Maverick persönlich - einen Grabräuber, der versehentlich eine Mumie aus ihrem Schlummer erweckt, was in einer Schneise der Zerstörung und allerhand Zombies mündet. Klingt soweit in Ordnung, oder? Also: Warum der Flop? Hatte Hohepriester Imhotep die Finger im Spiel und vereitelte den Neubeginn SEINER Franchise per Express-Fluch? Oder war der Film einfach nicht gut genug? Just Watch. 

    Filme wie „Die Mumie“ und wo man sie streamen kann

    Und hier noch einmal für Komplettisten: Eine große Auswahl von Filmen, in denen Mumien eine wichtige Rolle spielen. Benutzt gern unsere Filterfunktion, vor allem Bewertung, um den richtigen Film eurer Wahl zu finden.

  • Der Streaming-Guide zu Harley Quinn: Alle Filme und Serien im Überblick

    Der Streaming-Guide zu Harley Quinn: Alle Filme und Serien im Überblick

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Mit einer unverwechselbaren Mischung aus hochgefährlichem Chaos und quirligem Charme hat sich Harley Quinn von einer Nebenfigur zu einer der beliebtesten Antiheldinnen im DC-Universum entwickelt. Ursprünglich wurde sie durch die Zeichentrickserie „Batman“ (1992) als schrullige Gehilfin des Jokers eingeführt, avancierte mit ihrer unberechenbaren Art und überschäumenden Energie aber bald zum Fan-Liebling.

    Von der verliebten Schurkin zu einer eigenständigen Figur entwickelt, die mittlerweile ihren festen Platz im DC-Kanon einnimmt: Hier ist unser Überblick über ihre Entwicklung über diverse Fernsehserien und Filme hinweg. Die Übersicht am Ende des Textes verrät außerdem, bei welchen Streaming-Anbietern derzeit alle Filme und Serien mit Harley Quinn verfügbar sind. 

    Der Beginn: Eine Figur im Schatten des Jokers

    Harleys erster Auftritt in der animierten „Batman“-Serie war ursprünglich nur als Gag gedacht. Als ehemalige Psychiaterin in Arkham, die sich in ihren Patienten verliebt, verkörpert Harley eine tragische Figur, die stark von ihrer toxischen Beziehung geprägt wird. Diese Grundlage wurde in den folgenden Jahren sowohl in Comics als auch in Animationsserien weiter ausgebaut, insbesondere in „Batman & Robin“ (1997) und später in „Batman of the Future“ (1999).

    Aufstieg zur Hauptfigur

    Ein erster Wendepunkt in Harleys Geschichte vollzog sich durch Comics, insbesondere durch die von Paul Dini und Bruce Timm verfasste Graphic Novel „Mad Love“ (1994). Ihre Hintergrundgeschichte wurde ausgebaut, was zu ihrer wachsenden Beliebtheit beitrug.

    Der wahre Leinwand-Durchbruch als Hauptfigur sollte aber noch lange auf sich warten lassen. Er folgte erst 2016, als Harley Quinn von Margot Robbie in „Suicide Squad“ auf der großen Leinwand verkörpert wurde. Robbies Darstellung betonte sowohl Harleys anarchische Natur als auch ihre verletzliche Seite, was den Charakter für ein neues Publikum interessanter machte. 

    Die Evolution einer Antiheldin

    Mit „Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn“ (2020) wurde Harley schließlich weiter aus ihrer Abhängigkeit zum Joker befreit. Der Film zeigte sie als eigenständige Protagonistin, die sich von ihrer Vergangenheit löst und ihre eigene Identität findet. Parallel dazu rückte die Animationsserie „Harley Quinn“ (seit 2019) auf humorvolle und subversive Weise ihre Entwicklung in den Fokus – von einer abhängigen Handlangerin hin zu einer selbstbewussten und eigenständigen Antiheldin.

    „Joker: Folie à Deux“ (2024) markierte einen weiteren Wendepunkt in der Darstellung von Harley Quinn. Die Fortsetzung des „Joker“  (2019) rückt die Beziehung zwischen Harley, gespielt von Lady Gaga, und dem Joker, gespielt von Joaquin Phoenix, in ein neues Licht: Harley, im Film „Lee“ genannt, ist in dieser Version nicht Arthur Flecks Psychiaterin, sondern ebenso eine Insassin in Arkham wie er. Zudem ist sie hier mehr noch an seiner Joker-Persona als dem Mann dahinter interessiert.

    Alle Filme und Serien mit Harley Quinn – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste enthält diese und weitere Filme und Serien mit Harley Quinn, unter anderem die „LEGO“-Versionen der DC-Antiheldin. Zudem verrät die Übersicht, bei welchen Streaming-Anbietern man sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption sehen kann.

  • Die Conjuring-Filme in der richtigen Reihenfolge und wo du sie streamen kannst

    Die Conjuring-Filme in der richtigen Reihenfolge und wo du sie streamen kannst

    Konstantin Jochimsen

    Konstantin Jochimsen

    JustWatch-Editor

    Als im Jahr 2013 der Horrorfilm Conjuring im Kino anlief, bewiesen die paranormalen Ermittler Lorraine und Ed Warren auf zweifache Weise ihr Können. Zum einen exorzierten sie den Geist von Satanistin Bathsheba erfolgreich zurück in die Hölle. Zum anderen ängstigte der Spukhausfilm alter Schule genug Zuschauer in die Kinositze, um ein erfolgreiches Franchise zu begründen. Mit The Conjuring: Das letzte Kapitel sind es beeindruckende zehn Filme, die in der vor Dämonen wimmelnden Welt der Warrens spielen. Hallelujah… beziehungsweise weiche von mir, Satan!

    Nun ist es bei so viel paranormaler Aktivität schwierig, den Überblick zu behalten, wer wen wo wann besessen hat. JustWatch will hier aushelfen.

    Zuerst einmal findet ihr unten die im Conjuring-Universum spielenden Filme in chronologischer Reihenfolge. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Jahr der Film in die Kinos kam, sondern nur, wann er spielt. 

    Die Conjuring-Filme in chronologischer Reihenfolge

    • “Annabelle 2“ spielt in den Jahren 1943, 1952, 1955 und 1967 
    • “The Nun“ spielt 1952 und 1971 
    • “The Nun 2“ spielt 1956
    • “Annabelle“ spielt 1967 
    • “Annabelle 3“ spielt 1968 und 1969 
    • “Conjuring – Die Heimsuchung“ spielt 1968 und 1971 
    • “Lloronas Fluch“ spielt 1973
    •  “Conjuring 2“ spielt 1976 und 1977
    •  “Conjuring 3: Im Bann des Teufels“ spielt 1981
    • "Conjuring 4: Das letzte Kapitel" spielt 1986

    Zwei Dämonen, die in “Conjuring” und “Conjuring 2” großes Grusel-Potential zeigten, wurden bekannterweise mit eigenen Franchises innerhalb des Franchise belohnt. Um das gespenstische Gewimmel etwas übersichtlicher zu gestalten, haben wir deswegen die Filmreihe noch einmal in Gruppen unterteilt.

    Die Conjuring-Filme in Gruppen unterteilt 

    Die Conjuring-Filme im engeren Sinne:

    Die Flaggschiff-Filme des Franchise, in denen das Dämonologen-Paar Ed und Lorraine Warren den Ton angeben (und nicht wie in “Annabelle 3” als Nebenfiguren auftreten).

    • Conjuring - Die Heimsuchung 
    • Conjuring 2
    • The Conjuring 3
    • Conjuring 4: Das letzte Kapitel

    Die Annabelle-Trilogie

    In diesen drei Filmen steht der Satansbraten von Puppe, der im ersten Conjuring-Film nur eine kleine Rolle spielte, im Rampenlicht.

    • Annabelle 2
    • Annabelle 
    • Annabelle 3

    Die Nun-Prequels

    Hier erfährt der tapfere Zuschauer Genaueres über die Backstory der angsteinflößenden Nonne aus “Conjuring 2“.

    • The Nun
    • The Nun II

    Und dann war da noch… “Lloronas Fluch”. Zwar tritt der Geistliche Vater Perez aus “Annabelle” als Nebencharakter in dem in Mexiko spielenden Horrorfilm auf. Aber diese Verbindung scheint etwas dünn, um ihn den Annabelle-Filme zuzuordnen.

    Und schließlich ein – sehr subjektives – Ranking der Conjuring-Film nach Qualität.  

    Die Conjuring-Filme in qualitativer Reihenfolge: 

    • “Conjuring – Die Heimsuchung“: Der Old-School-Grusler und die Blaupause für alles, was folgte. Atmosphärisch dicht, klassisch inszeniert – und mit so vielen Nachfolgern: Wie könnte der Film schlecht sein?
    • “Annabelle 2“: Nach dem schnarchigen ersten Spin-off war das Puppen-Prequel ein Comeback. Die Origin-Story hat alles, was solider Puppenhorror braucht: einen verzweifelten Puppenmacher, Waisenkinder und einen ordentlich fiesen Dämon.
    • "Annabelle 3": Ein angenehm klassischer Spukhausfilm, der uns endlich mehr Zeit im unheimlichen Kuriositätenkabinett der Warrens gönnt.
    •  “Conjuring 2“: Patrick Wilsons Elvis-Imitation allein macht den Film unverzichtbar. Ist er sonst besonders originell? Nein. Muss er das sein? Nö.
    • "Conjuring 4: Das letzte Kapitel": Der letzte Film der Reihe ist mit über zwei Stunden eindeutig zu lang und scheint manchmal das eigene Genre zu vergessen. Aber am Ende ist das Familiendrama, äh, der Horrorfilm doch überraschend emotional.
    • "Conjuring - Die Heimsuchung": Mit dem dritten Teil verlässt die Filmreihe das vertraute Spukhausmuster und probiert es mit einem Ermittler-Thriller: Mordfall, die Warrens auf Spurensuche, Indizien für dämonisches Treiben. Kein Reinfall, aber – wie Teil 4 – nicht übermäßig gruselig.
    • "The Nun II": Besser als der erste Teil: Valak bleibt ein erstklassiger Dämon, Taissa Farmiga überzeugt. Trotzdem: Ein Cocktail aus Dämon und Nonne sollte mehr Spaß machen.
    • "The Nun": Für einen Film über eine dämonische Nonne erstaunlich öde. Starke Darsteller und Atmosphäre nützen nichts, wenn man permanent gegen das Gähnen kämpft.
    • “Lloronas Fluch“: Der mexikanische Gruselmärchen-Touch ist eine schöne Idee, bleibt aber nur Hintergrundmusik. Stattdessen gibt es billige Schockeffekte. Selbst die sonst großartige Linda Cardellini kann da nichts mehr raushauen, außer: „AAAHHHHH!“
    • "Annabelle": Was die späteren Teile kompensieren, fällt hier schwer ins Gewicht: Die titelgebende Horrordiva tut herzlich wenig außer starr gucken. Der Film tut es ihr gleich. Regie: derselbe Mann, der Mortal Kombat 2: Annihilation verschuldet hat. Macht Sinn!

    Wo du die Conjuring-Filme streamen kannst

  • Robert Eggers Filme - Auf welchen Streaming Plattformen kann ich sie sehen?

    Robert Eggers Filme - Auf welchen Streaming Plattformen kann ich sie sehen?

    Konstantin Jochimsen

    Konstantin Jochimsen

    JustWatch-Editor

    „Nosferatu”-Regisseur Robert Eggers ist ein amerikanischer Regisseur, der mit seinen die Sinne berauschenden Genre-Werken Kinoliebhaber begeistert.  

    Sein Langfilm-Debüt gab Eggers mit “The Witch”. Der atmosphärisch dicht erzählte Horrorfilm transportiert den Zuschauer geographisch und psychisch ins Neuengland des 17. Jahrhunderts, wo puritanische Siedler noch an den wortwörtlichen Teufel glauben. Der zweite Film des Regisseurs, “Der Leuchtturm”, spielt in der Welt zweier isolierter und zu Trinkgelagen neigender Leuchtturmwärter, wohingegen “The Northman" einen rauen Wikinger auf Rachefeldzug schickt. Mit seinem Herzensprojekt “Nosferatu” verpasst der Regisseur dem legendären Vampirgrafen Orlok einen besonders authentisch-fauligen Anstrich.

    Wo kann ich Robert Eggers Filme streamen?

    In der unteren Liste findet ihr alle Langfilme des Regisseurs. Nicht vertreten sind Eggers Kurzfilme. Ihr könnt nach Bewertung, Alter des Filmes, Genres und Preis filtern und herausfinden, bei welchen Anbietern ihr sie streamen könnt.

  • Alle „Grinch“-Filme im Überblick – und wo man sie streamen kann

    Alle „Grinch“-Filme im Überblick – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Die grüne, griesgrämige Kreatur gehört zu den bekanntesten Schurken der Weihnachtswelt – und ist doch ein Publikumsliebling. „Der Grinch“ wurde von Dr. Seuss erdacht und hatte seinen ersten Auftritt in dessen 1957 veröffentlichtem Kinderbuch „Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“. Seitdem hat sich die Geschichte über den einsamen Miesepeter, der Weihnachten hasst, und schließlich durch die Freundlichkeit der Menschen (bzw. der „Whos“ aus „Whoville“) eine Läuterung erfährt, zum festen Bestandteil des feiertäglichen Fernseh- und Streaming-Programms entwickelt.

    Im Laufe der Jahre wurde die Vorlage mehrfach adaptiert. Wir geben euch einen Überblick über alle „Der Grinch“-Filme – und verraten euch, bei welchen Streaming-Anbietern sie derzeit im Abo, zum Kaufen oder Leihen verfügbar sind.

    1. „Die gestohlenen Weihnachtsgeschenke“ (1966)

    Erstmals wurde die Geschichte in Form eines animierten Kurzfilms von Chuck Jones adaptiert. Erzählt wird die Geschichte des Grinch, der von einem Erzähler (gesprochen von „Frankenstein“-Darsteller Boris Karloff, im Deutschen von Wolfgang Völz) begleitet wird. Diese Version bleibt dem Geist des Buches treu und überzeugt durch ihren warmherzigen Humor. Bis heute gilt sie als Kultklassiker.

    2. „Der Grinch“ (2000)

    Die erste Realverfilmung des Stoffes wurde von Ron Howard inszeniert. Jim Carrey verkörpert den Grinch mit einer Mischung aus slapstickartiger Komik und unerwarteter Melancholie. Dabei taucht der Film tiefer in die Hintergrundgeschichte der Figur ein und zeigt, wie der Grinch durch Spott und Ausgrenzung zu dem wurde, der er ist. Taylor Momsen spielt Cindy Lou Who, das kleine Mädchen, das sich dem Grinch entgegenstellt.

    Mit aufwendigem Make-up und einem Set-Design, das die schräge Welt von „Whoville“ zum Leben erweckt, hat sich der Film trotz gemischter Kritiken als beliebter Weihnachtsfilm etabliert.

    3. „Der Grinch“ (2018)

    Fast zwei Jahrzehnte später brachte Illumination Entertainment („Ich – Einfach unverbesserlich“) eine animierte Version hervor. Benedict Cumberbatch lieh der Figur in der Originalfassung seine Stimme (im Deutschen: Otto Waalkes) und verlieh dem Grinch einen etwas sanfteren, fast schon sympathischen Ton.

    Yarrow Cheney und Scott Mosier inszenierten die Geschichte insgesamt etwas familienfreundlicher, wodurch die melancholischeren Aspekte der Geschichte hinter seinen humorvollen Elementen zurücktraten.

    4. „The Mean One“ (2022)

    Definitiv eher für Horror-Enthusiasten als für Weihnachtsfilm-Fans geeignet: In „The Mean One“ wird der Grinch zu einem „Slasher“-Antagonisten uminterpretiert, der in der Stadt Newville sein blutiges Unwesen treibt.

    Alle „Grinch“-Filme im Überblick – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste enthält alle Filme um den Grinch in chronologischer Reihenfolge – außerdem verrät die Übersicht, bei welchen Streaming-Anbietern sie derzeit verfügbar sind.

  • Ähnliche Filme wie Robert Eggers „Nosferatu“ – und wo man sie streamen kann

    Ähnliche Filme wie Robert Eggers „Nosferatu“ – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Robert Eggers' langersehntes Remake von „Nosferatu“ hat das Potenzial, den Vampirfilm-Klassiker von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahr 1922 mit seiner besonderen Horrorhandschrift, die sich vor allem durch das Erzeugen dichter Atmosphären auszeichnet, in das gegenwärtige Arthouse-Kino zu übersetzen.

    Bereits mit „The Witch“ (2015) und „Der Leuchtturm“ (2019) bewies der US-amerikanische Regisseur ein außergewöhnliches Gespür für intensive Stimmungen, (film-) historische Mythen und eine bestechend ästhetische Bildsprache, die seinen Werken eine besonders fesselnde Aura verleiht. „Nosferatu“ verspricht daher, sowohl eine Hommage an den deutschen Expressionismus als auch eine visuell beeindruckende Erforschung von Obsession zu werden, die „Gothic“- und „Art-Horror“-Ansprüche miteinander vereint.

    Um die Wartezeit bis zum Start am 02. Januar 2025 zu verkürzen (oder nach dem Kinobesuch noch ein wenig länger in der Stimmung zu verharren), empfehlen wir die folgenden Filme, die ähnlich wie „Nosferatu“ durch eine besondere Ästhetik, eine dichte Atmosphäre und düstere Themen überzeugen.

    Ähnliche Filme wie Robert Eggers „Nosferatu“

    1. „Bram Stoker’s Dracula“ (1992)

    Francis Ford Coppolas Version von „Dracula“ ist die visuell wie schauspielerisch wohl beeindruckendste Adaption des klassischen Romans von Bram Stoker. Gary Oldmans erhabene Darstellung des Dracula lässt die Kultfigur beständig zwischen romantischem Antihelden und furchterregendem Monster oszillieren. Im Zusammenspiel mit den eindrucksvollen Kostümen und aufwendigen Sets wird eine opulente Gothic-Atmosphäre erzeugt, an der auch „Eggers-Enthusiasten“ großen Gefallen finden sollten. Für all jene, die sich für eine gravitätische Interpretation des Vampir-Mythos interessieren, ist Coppolas Film ohnehin ein Muss.

    2. „Only Lovers Left Alive“ (2013)

    Dasselbe gilt auch für Jim Jarmuschs poetischen Vampirfilm. Mit sinnlicher Langsamkeit rollt „Only Lovers Left Alive“ die Geschichte der beiden jahrhundertealten Vampire Adam (Tom Hiddleston) und Eve (Tilda Swinton) auf. Mit dem Fluch der Ewigkeit gesegnet, bewegen sie sich mit einer Mischung aus dekadentem Hedonismus und existentialistischer Melancholie durch die moderne Welt. Durch eine mäandernde Handlung, eine elegante Ästhetik und einen hypnotischen Soundtrack entwickelt das schwermütige Liebesdrama einen Sog, der lange im Gedächtnis bleibt.

    3. „Begierde“ (1983)

    Noch lange vor Jim Jarmusch schuf Tony Scott einen Vampirfilm, der nicht nur mit seiner Sinnlichkeit und existenziellen Schwere, sondern auch einer beeindruckenden Darstellerriege die Zeiten überdauert. Catherine Deneuve, David Bowie und Susan Sarandon brillieren in einem Werk, das in einer ätherischen Stimmung um Liebe, Anziehung und (Un-Sterblichkeit) kreist: Vampirin Miriam (Deneuve) macht sich auf die Suche nach einem Heilmittel, als ihr Liebhaber (Bowie) plötzlich zu altern beginnt. Zufällig begegnet sie so der Ärztin Sarah (Sarandon), die sich von Miriam magisch angezogen fühlt und sich schließlich in eine fatale Spirale begibt.

    4. „A Girl Walks Home Alone at Night“ (2014)

    Mit ihrem labyrinthischen Drama „A Girl Walks Home Alone at Night“, das gekonnt Elemente des Horror- und Coming-of-Age-Genres miteinander verwebt, bewies Ana Lily Amirpour wiederum, wie wandelbar der Vampir-Mythos ist. Ihr Film spielt in der fiktiven iranischen Stadt „Bad City“ und folgt einer mysteriösen, jungen Vampirin (Sheila Vand), die nachts durch die düsteren Straßen streift, um ihre Opfer zu jagen. Dabei wird sie jedoch nicht nur von ihrem Hunger, sondern auch von einer tieferliegenden Sehnsucht nach menschlicher Verbindung getrieben. In minimalistischen Schwarz-Weiß-Bildern reflektiert der Film über Macht, Fremdheit und das Gefühl, zwischen den Welten verloren zu sein.

    5. „Interview mit einem Vampir“ (1994)

    Mit der erfolgreichen Adaption von Anne Rices gleichnamigem Roman kreierte Neil Jordan einen modernen Klassiker des Vampirfilmes: Brad Pitt und Tom Cruise verkörpern die beiden sehr gegensätzlichen Vampire Louis und Lestat, deren komplizierte Beziehung sich über Jahrhunderte erstreckt. Das Horrordrama besticht durch imposant inszenierte historische Schauplätze, eine prachtvolle Ausstattung und eine brütende Atmosphäre. Die als „Interview with the Vampire“ bekannte Serienadaption aus dem Jahr 2022 übertrifft den Film allerdings noch: Anstatt die romantischen Gefühle zwischen Louis und Lestat nur anzudeuten, ist ihre Liebe darin nun endlich Dreh- und Angelpunkt.

    Weitere Filme wie „Nosferatu“ – und wo man sie streamen kann

    Weitere Filme, die die Essenz von „Nosferatu“ in ihren unterschiedlichen Facetten einfangen, finden sich in der untenstehenden Liste. Außerdem verrät die ständig aktualisierte Übersicht, bei welchen Streaming-Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.  

  • Top 10 der Populärsten TV-Serien von 2024 auf Streaming-Plattformen

    Top 10 der Populärsten TV-Serien von 2024 auf Streaming-Plattformen

    Konstantin Jochimsen

    Konstantin Jochimsen

    JustWatch-Editor

    Wir alle wünschen uns besinnliche Festtage, in denen wir Zeit haben, uns den wichtigen Dingen des Lebens zu widmen. Essentiellen Fragen wie: Könnte es sein, dass ich eine großartige Serie des letzten Jahres verpasst habe? Und falls ja, wo kann ich diese streamen?

    Die Weihnachtself-gleichen Daten-Experten von JustWatch haben sich diesen Fragen gewidmet und die zehn populärsten Serien zusammengetragen, die in Deutschland während des ausgehenden Jahres erschienen sind.

    Was war die populärste Serie im Jahr 2024?

    Die populärste Serie des Jahres handelt von einem blutigen Anfänger: Die amerikanische Krimi-Komödie „The Rookie” hat einen geschiedenen Bauunternehmer im mittleren Alter (gespielt von „Firefly”-Charmeur Nathan Fillion) als Hauptfigur, der es noch einmal wissen will und als Polizist in Los Angeles auf Verbrecherjagd geht. Die dritte Staffel der Serie kam in Deutschland schon im Februar heraus und hatte damit reichlich Zeit, ihren scharf schießenden Kontrahenten „Yellowstone” auf Platz 2 zu verweisen. 

    Der zweite Teil der finalen, Kevin Costner-losen fünften Staffel hatte in Deutschland im November auf dem Pay-TV-Sender AXN Black Premiere. Aktuell ist der AXN Black Channel bei Prime Video auch die einzige Adresse, auf der sich Folgen 9-14 der letzten Staffel streamen lassen. Folgen 1-8 von Staffel 5 sind dagegen auch im Streaming-Abo von Paramount+ enthalten. 

    Platz 3 der populärsten Serien von 2024 geht an Amazon Primes überaus erfolgreiche Videospiel-Adaption „Fallout”, die es schon mit der ersten Staffel in die Top 10 geschafft hat. 

    Top 10 der populärsten TV Serien im Jahr 2024 auf Just Watch

    • The Rookie 
    • Yellowstone 
    • Fallout 
    • House of the Dragon 
    • Shōgun 
    • The Boys 
    • 3 Body Problem 
    • True Detective 
    • Resident Alien 
    • The Penguin

    Unsere Liste der Top 10 TV-Serien des Jahres 2024 basiert auf der innerhalb der letzten 12 Monate gemessenen Popularität von Serien auf JustWatch. Schau dir die unten stehende Liste an und finde heraus, auf welcher Streaming-Plattform die Serie deiner Wahl käuflich erhältlich oder Teil eines Abos ist.

  • TV Serien wie Beast Games und wo man sie streamen kann

    TV Serien wie Beast Games und wo man sie streamen kann

    Konstantin Jochimsen

    Konstantin Jochimsen

    JustWatch-Editor

    Die vom Youtuber MrBeast für Prime Video konzipierte Reality-TV-Gameshow „Beast Games” bietet allerlei Superlativen: 1000 Wettbewerber stellen sich den haarsträubendsten Herausforderungen – laut MrBeast wurden 40 Guinness Weltrekorde gebrochen – um am Ende der 1. Staffel das größte Preisgeld der Fernsehgeschichte mit nach Hause zu nehmen.

    „Beast Games” ist dabei natürlich nicht die erste Reality-Spielshow der Fernsehgeschichte, in der Wettbewerber für Ruhm und Reichtum alles geben. Der folgende Guide soll Zuschauern, denen es nach mehr scheinbar unmöglichen Herausforderungen verlangt, einen Überblick über die Reality-TV-Serien mit ähnlichem Konzept geben, die auf Deutschlands Streaming-Plattformen erhältlich sind.  

    Dabei sind nicht alle „Games” gleich bestialisch.

    Wer die Härte von MrBeasts „Challenges” zu schätzen weiß, könnte beispielsweise bei der schweißgetränkten südkoreanischen Serie „Physical 100” voll auf seine Kosten kommen. Naturfreunde könnten sich aber auch mit den furchtlosen Kandidaten von „Alone” oder „Naked Survival” in die Wildnis wagen, um dort die ultimative Prüfung zu bestehen: überleben.

    Für Nostalgiker, die ihre Wettkämpfe weniger intensiv wünschen, könnten charmante Klassiker wie „Takeshi's Castle” oder „American Gladiators” genau das Richtige sein.  

    Wo kann ich Serien wie Beast Games streamen?

    Dieser Guide zeigt dir die aktuellsten Streaming-Angebote für Serien, die mit „Beast Games” um die Krone der besten Reality-Gameshow der TV-Geschichte wetteifern. Nutze unsere Filter, um die Serie für deinen Geschmack zu finden und entdecke, auf welchem Anbieter du sie streamen kannst.  

    Mögen die Spiele beginnen.

  • Top 10 von 2024: Die populärsten Filme des Jahres

    Top 10 von 2024: Die populärsten Filme des Jahres

    Konstantin Jochimsen

    Konstantin Jochimsen

    JustWatch-Editor

    Das Ende des Jahres ist eine festliche Zeit. Nicht nur Weihnachten und Silvester geben Anlass die Korken knallen zu lassen, auch die Lawine von Best-of- und Top-Ten-Listen bietet Grund zur Freude. Wer möchte schon ins nächste Jahr starten, ohne das Beste der vergangenen 12 Monate gesehen zu haben?

    In diesem Sinne möchte JustWatch das Filmjahr 2024 mit seiner eigenen Top 10 der erfolgreichsten Streaming-Titel gebührend Revue passieren lassen. Gemessen wurde die Popularität von Filmen, die seit dem 01.01.2024 bei einer legal in Deutschland erhältlichen Streaming-Plattform zu sehen waren. 

    Vertreten sind zum einen Blockbuster, zum anderen Kritiker-Lieblinge und Oscar-Kandidaten.

    Einige Filme - etwa Oppenheimer, Dune oder Barbie - gehören beiden Kategorien an.

    Für Freunde der Statistik: 

    • Genre-technisch hat Science Fiction mit vier Filmen die Nase vorn („Deadpool & Wolverine" nicht einmal mitgerechnet).
    • Ein Regisseur ist mit gleich zwei Filmen auf der Liste vertreten: Denis Villeneuve mit „Dune” und der Fortsetzung „Dune: Part 2”.  
    • Barbenheimer lebt! Sowohl „Oppenheimer” als auch „Barbie” sind in der Liste vertreten. Wie bei den Oscars für das Jahr 2023 belegt „Oppenheimer” den ersten Platz. 
    • Abgesehen von zwei Filmen – „Godzilla: Minus One” und „Anatomy of a Fall” – handelt es sich um englischsprachige Filme. 

    Für Fans von „Deadpool & Wolverine” mag die niedrige Platzierung des Filmes auf Platz 7 ein Grund sein, die Knochen-Krallen auszufahren. Das Aufeinandertreffen der kostümierten Frenemies hatte weniger Zeit gestreamt zu werden als die meisten anderen Filme auf der Liste. „Deadpool & Wolverine” ist erst seit dem 12. November auf Disney+ zu sehen. 

    Hier ist die Top Ten: 

  • Golden Globes 2025: Gewinner und Nominierte Filme und Serien – und wo man sie streamen kann

    Golden Globes 2025: Gewinner und Nominierte Filme und Serien – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Die „Golden Globe“-Gewinner 2025 stehen fest – und zwei Produktionen ragen besonders hervor: Im Filmbereich hat das Thriller-Musical „Emilia Perez“ von Jacques Audiard von seinen zehn Nominierungen immerhin vier in Golden Globes umgemünzt. Die gleiche Anzahl hat im TV Bereich das japanische Epos „Shogun" eingeheimst.

    Die deutsche Produktionen, oder solche mit starkem Bezug zu Deutschland, waren unter den Nominierten „Konklave“, der neue Film des in Wolfsburg geborenen Regisseurs Edward Berger („Im Westen nichts Neues“), der mit sechs Nominierung bedacht wurde – unter anderem in der Kategorie „Bestes Drama“. In derselben Kategorie war auch „September 5“ des Schweizer Regisseurs Tim Fehlbaum nominiert. Hier gewann lediglich das Drehbuch von „Konklave".

    „Die Saat des heiligen Feigenbaums“, der deutsche Beitrag für die Oscars 2025, war in der Kategorie „Bester nicht-englischsprachiger Film“ zwar nominiert, ging aber leer aus. 

    Die Verleihung der 82. „Golden Globe Awards“ fand am 05. Januar statt. Gastgeberin des Abends war Nikki Glaser, die selbst für ihr Stand-Up-Programm „Nikki Glaser: Someday You'll Die“ ins Rennen um eine Auszeichnung gegangen war.

    Alle „Golden Globes“-Nominierungen 2025 im Überblick

    Bester Film - Drama

    • Der Brutalist*(GEWINNER)
    • Like a Complete Unknown
    • Konklave
    • Dune: Part Two
    • Nickel Boys
    • September 5

    Bester Film – Musical/Komödie

    • Anora
    • Challengers - Rivalen
    • Emilia Pérez *(GEWINNER)
    • A Real Pain
    • The Substance
    • Wicked

    Beste Regie

    • Jacques Audiard - Emilia Pérez
    • Sean Baker - Anora
    • Edward Berger - Konklave
    • Brady Corbet - Der Brutalist *(GEWINNER)
    • Coralie Fargeat - The Substance
    • Payal Kapadia - All We Imagine as Light

    Bestes Drehbuch

    • Jacques Audiard - Emilia Pérez
    • Sean Baker - Anora
    • Brady Corbet & Mona Fastvold - Der Brutalist
    • Jesse Eisenberg - A Real Pain
    • Coralie Fargeat - The Substance
    • Peter Straughan - Konklave *(GEWINNER)

    Bester Animationsfilm

    • Flow *(GEWINNER)
    • Alles steht Kopf 2
    • Memoir of a Snail
    • Vaiana 2
    • Wallace & Gromit: Vergeltung mit Flügeln
    • Der wilde Roboter

    Bester nicht-englischsprachiger Film

    • All We Imagine as Light
    • Emilia Pérez *(GEWINNER)
    • Das Mädchen mit der Nadel
    • I'm Still Here
    • Die Saat des heiligen Feigenbaums
    • Vermiglio

    Beste Schauspielerin - Drama

    • Pamela Anderson - The Last Showgirl
    • Angelina Jolie - Maria
    • Nicole Kidman - Babygirl
    • Tilda Swinton - The Room Next Door
    • Fernanda Torres - I'm Still Here *(GEWINNER)
    • Kate Winslet - Die Fotografin

    Bester Schauspieler - Drama

    • Adrien Brody - Der Brutalist *(GEWINNER)
    • Timothée Chalamet - Like a Complete Unknown
    • Daniel Craig - Queer
    • Colman Domingo - Sing Sing
    • Ralph Fiennes - Konklave
    • Sebastian Stan - The Apprentice - The Trump Story

    Beste Schauspielerin - Musical oder Komödie

    • Amy Adams - Nightbitch
    • Cynthia Erivo - Wicked
    • Karla Sofía Gascón - Emilia Pérez
    • Mikey Madison - Anora
    • Demi Moore - The Substance *(GEWINNER)
    • Zendaya - Challengers

    Bester Schauspieler - Musical oder Komödie

    • Jesse Eisenberg - A Real Pain
    • Hugh Grant - Heretic
    • Gabriel LaBelle - Saturday Night
    • Jesse Plemons - Kinds of Kindness
    • Glen Powell - A Killer Romance
    • Sebastian Stan - A Different Man *(GEWINNER)

    Beste Nebendarstellerin

    • Zoe Saldana - Emilia Pérez *(GEWINNER)
    • Ariana Grande - Wicked
    • Selena Gomez - Emilia Pérez
    • Felicity Jones - Der Brutalist
    • Margaret Qualley - The Substance
    • Isabella Rossellini - Konklave

    Bester Nebendarsteller

    • Yuriy Borisov - Anora
    • Kieran Culkin - A Real Pain *(GEWINNER)
    • Edward Norton - Like a Complete Unknown
    • Guy Pearce - Der Brutalist
    • Jeremy Strong - The Apprentice - The Trump Story
    • Denzel Washington - Gladiator II

    Beste Musik

    • Volker Bertelmann - Konklave
    • Daniel Blumberg - Der Brutalist
    • Kris Bowers - Der wilde Roboter
    • Clément Ducol, Camille - Emilia Pérez
    • Trent Reznor & Atticus Ross - Challengers - Rivalen *(GEWINNER)
    • Hans Zimmer - Dune: Part Two

    Film- und Box Office-Leistung

    • Alien: Romulus
    • Beetlejuice Beetlejuice
    • Deadpool & Wolverine
    • Gladiator II
    • Alles steht Kopf 2
    • Wicked *(GEWINNER)
    • Twisters
    • Der wilde Roboter

    Beste Serie - Drama

    • The Day of the Jackal
    • Diplomatische Beziehungen
    • Mr. & Mrs. Smith
    • Shogun *(GEWINNER)
    • Slow Horses - Ein Fall für Jackson Lamb
    • Squid Game

    Beste Serie - Comedy oder Musical

    • Abbott Elementary
    • The Bear
    • The Gentlemen
    • Hacks *(GEWINNER)
    • Nobody Wants This
    • Only Murders in the Building

    Beste Miniserie, Anthologie-Serie oder TV-Film

    • Rentierbaby *(GEWINNER)
    • Disclaimer
    • Monster: Die Geschichte von Lyle und Erik Menendez
    • The Penguin
    • Ripley
    • True Detective: Night Country

    Bester Darsteller in einer Drama-Serie

    • Donald Glover - Mr. & Mrs. Smith
    • Jake Gyllenhaal - Aus Mangel an Beweisen
    • Gary Oldman - Slow Horses - Ein Fall für Jackson Lamb
    • Eddie Redmayne - The Day of the Jackal
    • Hiroyuki Sanada - Shogun *(GEWINNER)
    • Billy Bob Thornton - Landman

    Beste Darstellerin in einer Drama-Serie

    • Kathy Bates - Matlock
    • Emma D'Arcy - House of the Dragon
    • Maya Erskine - Mr. & Mrs. Smith
    • Keira Knightley - Black Doves
    • Anna Sawai - Shogun *(GEWINNER)
    • Keri Russell - Diplomatische Beziehungen

    Bester Darsteller in einer Musical- oder Comedy-Serie

    • Jeremy Allen White - The Bear *(GEWINNER)
    • Adam Brody - Nobody Wants This
    • Ted Danson - Undercover im Seniorenheim
    • Steve Martin - Only Murders in the Building
    • Jason Segel - Shrinking
    • Martin Short - Only Murders in the Building

    Beste Darstellerin in einer Musical- oder Comedy-Serie

    • Kathryn Hahn - Agatha All Along
    • Jean Smart - Hacks *(GEWINNER)
    • Quinta Brunson - Abbott Elementary
    • Selena Gomez - Only Murders in the Building
    • Ayo Edebiri - The Bear: King of the Kitchen
    • Kristen Bell - Nobody Wants This

    Bester Darsteller in einer Miniserie, Anthologie-Serie oder einem TV-Film

    • Colin Farrell - The Penguin *(GEWINNER)
    • Richard Gadd - Rentierbaby
    • Kevin Kline - Disclaimer
    • Cooper Koch - Monster: Die Geschichte von Lyle und Erik Menendez
    • Ewan McGregor - Ein Gentleman in Moskau
    • Andrew Scott - Ripley

    Beste Darstellerin in einer Miniserie, Anthologie-Serie oder einem TV-Film

    • Jodie Foster - True Detective: Night Country *(GEWINNER)
    • Cate Blanchett - Disclaimer
    • Sofía Vergara - Griselda
    • Cristin Milioti - The Penguin
    • Kate Winslet - The Regime
    • Naomi Watts - Feud Capote vs. the Swans

    Alle „Golden Globes“-Nominierten und Gewinner – und wo man sie streamen kann

    Informationen dazu, bei welchen Anbietern man die nominierten Filme und Serien derzeit streamen kann, finden sich in der untenstehenden, ständig aktualisierten Liste.

  • Ariana Grande: Alle Film- und Serienauftritte der Sängerin – und wo man sie streamen kann

    Ariana Grande: Alle Film- und Serienauftritte der Sängerin – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Ariana Grande ist weltweit als eine der erfolgreichsten Sängerinnen bekannt, doch ihre Karriere begann mit der Schauspielerei. Ihre Anfänge machte sie beim Kindersender „Nickelodeon“ - später war sie in Komödien zu sehen, es folgten Sprechrollen in Animationsfilmen – ehe sie in „Wicked“ ihre erste große Hauptrolle übernahm.

    Hier ist ein Überblick über ihre bisherigen Rollen und Auftritte, geordnet nach Erscheinungsdatum. Die Liste am Ende des Textes verrät, wo man alle Filme und Serien mit Ariana Grande derzeit streamen kann.

    Alle Film- und Serienauftritte von Ariana Grande

    1. „Victorious“ (2010–2013) 

    Ariana Grande startete ihre Karriere in der Nickelodeon-Serie „Victorious“, in der sie die quirlige Cat Valentine spielte. Die Serie dreht sich um eine Gruppe von Schülern an der „Hollywood Arts High School“, und rückt deren künstlerische Ambitionen und jugendliche Dramen in den Vordergrund. 

    2. „iCarly“ (2011)

    Grande spielte Cat Valentine erneut im Crossover-Event „iParty with Victorious“, das die Welten von „Victorious“ und „iCarly“ zusammenbrachte.

    3. „Der große Schwindel“ (2013)

    Im Nickelodeon-Film spielte Grande eine der Jugendlichen, die gemeinsam versuchen, einen Betrüger zu überlisten und ein wertvolles Baseball-Sammlerstück zurückzuholen. 

    4. „Sam & Cat“ (2013–2014) 

    Nach dem Ende von „Victorious“ erhielt Grandes Rolle eine Spin-off-Serie. In „Sam & Cat“ war Grande an der Seite von Jennette McCurdy (Sam Puckett aus „iCarly“) zu sehen. 

    5. „Family Guy“ (2014)

    Im Jahr 2014 hatte Ariana Grande einen Gastauftritt in der Folge „Mom's the Word“ der animierten Kultserie Family Guy.

    6. „Scream Queens“ (2015) 

    In der satirischen Horror-Comedy-Serie von Ryan Murphy spielte Grande „Chanel #2“, ein Mitglied einer exklusiven Studentenverbindung.

    7. „Hairspray Live!“ (2016) 

    In der „NBC“-Live-Version des Musical-Klassikers „Hairspray“ übernahm Grande die Rolle der Penny, der besten Freundin der Hauptfigur Tracy.

    8. „Excuse Me, I Love You“ (2020)

    Die Netflix-Dokumentation begleitet Ariana Grande während ihrer „Sweetener World Tour“. Neben Konzertaufnahmen zeigt der Film Einblicke in das Leben hinter den Kulissen.

    9. „Don't Look Up“ (2021) 

    In „Don't Look Up“ versuchen zwei Astronomen (gespielt von Leonardo DiCaprio und Jennifer Lawrence), die Menschheit vor einem bevorstehenden Kometeneinschlag zu warnen, der die Erde zerstören wird. Doch ihre Botschaft stößt auf Ignoranz, politisches Kalkül und mediale Sensationslust. Ariana Grande spielt die Rolle der Popsängerin Riley Bina, die als Parodie auf moderne Promis angelegt ist. 

    10. „Sing“ (2016) und „Sing 2“ (2021) 

    In den beiden Animationsfilmen lieh Ariana Grande ihre Stimme der schüchternen Elefantin Meena. 

    11. „RuPaul’s Drag Race“ (2015 und 2023)

    Grande war außerdem Gastjurorin in Staffel 7 und Staffel 15 von RuPaul’s Drag Race zu sehen.

    12. „Wicked“ (2024) 

    In der Filmadaption des Broadway-Hits „Wicked“ spielt Ariana Grande die Rolle der Glinda. Der Film erzählt die Vorgeschichte der Hexen aus „Der Zauberer von Oz“.

    Alle Filme und Serien mit Ariana Grande – und wo du sie streamen kannst

    Die untenstehende Liste enthält alle Filme und Serien, in denen Ariana Grande zu sehen ist. Außerdem zeigt die Übersicht, bei welchen Anbietern sie gerade im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Die meist erwarteten Serien 2025 – mit Streamingstart

    Die meist erwarteten Serien 2025 – mit Streamingstart

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Auch 2025 verspricht ein Jahr voller Streaming-Highlights zu werden. Von interessanten Arthouse-Produktion, über Gaming-Adaptionen bis hin zu den neuesten Blockbustern-Serien – hier sind die meist erwarteten Serien des Jahres.

    Die meist erwarteten Serien 2025 – und wann sie zu sehen sind

    • Severance, Staffel 2 (17.01.25). Die düstere Sci-Fi-Serie kehrt zurück und verspricht noch tiefere Einblicke in die geheimnisvolle Welt von „Lumon Industries“. Was ist Realität – was ist Arbeit?
    • Your Friendly Neighborhood Spider-Man (29.01.25). Die animierte Abenteuer-Serie verspricht einen frischen Blick auf Peter Parkers Leben als „Spidey“.
    • Invincible, Staffel 3 (06.02.25). Die brutale Superheldenserie setzt die Story um Mark Grayson und seine Familie fort. Konflikte und Überraschungen sind vorprogrammiert.
    • Yellowjackets, Staffel 3 (14.02.25). Der Thriller um das Überleben einer weiblichen Sportmannschaft in der Wildnis und die Nachwirkungen in der Gegenwart spitzt sich weiter zu.
    • The Studio (26.03.24). Die Dramedy mit Seth Rogan will einen satirischen Blick hinter die Kulissen eines chaotischen Animationsstudios werfen.
    • Daredevil: Born Again (vsl. März 2025). Die 13. Serie des Marvel Cinematic Universe (MCU) konzentriert sich auf Matt Murdocks Rückkehr.
    • Andor, Staffel 2 (22.04.24). Die zweite Staffel des „Star Wars“-Abenteuers soll sich um die verbleibenden vier Jahre bis „Rogue One“ drehen und zur Filmhandlung überleiten.
    • Ironheart (24.06.25). Die junge Erfinderin Riri Williams schlüpft in eine Rüstung, die selbst Tony Stark beeindrucken würde. Marvel-Action trifft Coming-of-Age.
    • The Witcher, Staffel 4 (vsl. Sommer 2025). Geralt von Riva kehrt mit einer neuen Besetzung zurück, während Ciri weiter ihrem Schicksal nachjagt.
    • Alien: Earth (vsl. Sommer 2025). Ein neuer Horror-Ansatz für die ikonische Alien-Reihe, diesmal direkt auf der Erde. Survival trifft Sci-Fi-Schrecken.
    • Dexter: Resurrection (vsl. Sommer 2025). Der Serienkiller mit Doppelleben wagt ein unerwartetes Comeback. Neue Opfer, neue Probleme?
    • Wonder Man (vsl. Dezember 2025). Ein Hollywood-Star wird zum Marvel-Superhelden – und kämpft mit Ruhm und Verantwortung.
    • The White Lotus, Staffel 3 (TBA). Das Luxusresort zieht erneut in eine neue Location, dieses Mal nach Thailand – und bringt reichlich Drama mit. Wer überlebt den Aufenthalt?
    • Outlander: Blood of my Blood (TBA). Das Prequel erzählt die Liebesgeschichte von Jamie und Claires Eltern. Historie, Leidenschaft und Drama vereint.
    • A Knight of the Seven Kingdoms (TBA). Westeros vor „Game of Thrones“ – edle Ritter und dunkle Intrigen besiedeln auch die Vorgeschichte.
    • The Handmaid’s Tale, Staffel 6 (TBA). Das Finale der preisgekrönten Serie rückt näher und verspricht eine Abrechnung mit Gilead. Wird Freiheit endlich möglich?
    • It: Welcome to Derry (TBA). Die Vorgeschichte zu Pennywise erforscht den Ursprung des Clowns und des Grauens.
    • The Bear, Staffel 4 (TBA). Die chaotische Welt des Fine-Dining trifft erneut auf die persönlichen Dramen des Teams.
    • Black Rabbit (TBA). Jason Bateman und Jude Law sind in den Hauptrollen eines Dramas zu sehen, das sehr nach „The Bear“ klingt. Die Handlungs spielt allerdings in New York, nicht in Chicago.
    • Percy Jackson, Staffel 2 (TBA). Percy und seine Freunde tauchen erneut in die fantastische Welt der griechischen Mythologie ein.
    • Sandman, Staffel 2 (TBA). Neil Gaimans Fantasy-Serie kehrt mit neuen surrealen Träumen und Albträumen zurück.
    • Stranger Things, Staffel 5 (TBA). Abschied von den 80ern: Die 5. Staffel der Kultserie bringt den Kampf gegen das Böse in Hawkins zu einem Ende.
    • Black Mirror, Staffel 7 (TBA). Neue, erschreckende Geschichten über die dunklen Seiten moderner Technologie.
    • The Last of Us, Staffel 2 (TBA). Eine der besten Gaming-Adaptionen kehrt zurück: Ellie und Joels Reise wird, folgt man der Vorlage, noch emotionaler und brutaler.
    • Das Rad der Zeit, Staffel 3 (TBA). In der Fortsetzung der Fantasy-Serie geht es unter anderem um den Kampf gegen die sogenannten „Schattenkrieger“.
    • Only Murders in the Building, Staffel 5 (TBA). Das Podcast-Trio ermittelt wieder: Dieses Mal gilt es herauszufinden, wer „Arconia“-Pförtner Lester ermordet hat.
    • Gangs of London, Staffel 3 (TBA). Der blutige Machtkampf in Londons Unterwelt eskaliert weiter, als Zivilisten durch gestrecktes Kokain sterben.
    • Star Trek: Strange New Worlds, Staffel 3 (TBA). Captain Pike und die Crew der Enterprise kehren zurück, um neue Galaxien zu erkunden. Klassisches Star Trek mit modernem Twist.
    • 1923, Staffel 2 (TBA). Der Wilden Westen bleibt gefährlich: Die Dutton-Familien-Saga geht mit Drama und Schicksalsschlägen weiter.
    • Foundation, Staffel 3 (TBA). Der epische Kampf um die Zukunft der Menschheit geht in die nächste Runde.

    Die meist erwarteten Serien 2025 – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste enthält die meisterwarteten Serien des Jahres 2025. Außerdem verrät unser fortlaufend aktualisierter Überblick, bei welchen Anbietern man sie sehen kann, sobald sie zum Streamen verfügbar sind.

  • Streaming-Tipps zu Rebecca Ferguson: Die besten Rollen der Schauspielerin

    Streaming-Tipps zu Rebecca Ferguson: Die besten Rollen der Schauspielerin

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Rebecca Ferguson sticht mit ihrem Talent, Frauenfiguren zu verkörpern, die eine besondere Stärke ausstrahlen, und dennoch eine gewisse Verletzlichkeit in sich tragen, unter den Schauspielerinnen ihrer Generation heraus. Seit ihrem Durchbruch zur Mitte der 2010er Jahre hat sie diese besondere Fähigkeit in sehr unterschiedlichen Genres unter Beweis gestellt – vor allem jedoch im Kontext epischer Sci-Fi-Welten, düsterer Thriller-Universen oder actiongeladenen Blockbustern.

    Rebecca Ferguson: Ihre besten Rollen im Überblick

    Ein herausragendes Beispiel für Fergusons beeindruckendes Repertoire ist ihre Rolle in der dystopischen Serie „Silo“. Sie spielt in einer post-apokalyptischen Welt, in der die letzten Überlebenden in einem riesigen unterirdischen Bunker leben. Rebecca Ferguson übernimmt darin die Rolle der Juliette, einer entschlossenen Ingenieurin, die nach der Wahrheit hinter dem mysteriösen Konstrukt und seinen Machtstrukturen sucht. Ihre Darstellung ist von einer faszinierenden Mischung aus Trotz und Unsicherheit geprägt, was sie zum emotionalen Kern dieses packenden Thrillers macht. Yost und Regisseur Morten Tyldum schaffen eine dichte Atmosphäre, in der Ferguson ihre Rolle als toughe, aber letztlich menschlich bleibende Überlebenskünstlerin hervorragend ausfüllt.

    In „Dune – Teil Zwei“ sowie dem Vorgänger „Dune“ von Denis Villeneuve, die auf Frank Herberts epischem Science-Fiction-Universum basieren, bewies Ferguson ihre Vielseitigkeit wiederum auf der großen Leinwand. In beiden Filmen spielt sie die Rolle der Lady Jessica, die Mutter des Helden Paul Atreides. Als komplexe und mystische Frau, die zwischen Fürsorge und politischer Intrige balanciert, gelingt es Ferguson, emotionale Tiefe mit einer kühlen, taktierenden Haltung zu verbinden.

    Bereits in „Doctor Sleeps erwachen“ jedoch, der Fortsetzung von Stanley Kubricks legendärem Horrorfilm „The Shining“, brachte Ferguson diese Qualitäten in die Rolle der „Rose the Hat“ ein, einer charismatischen, aber bedrohlichen Anführerin einer Gruppe, die auf der Jagd nach dem übernatürlichen „Shining“-Kraft ist. Ferguson erzeugt eine bedrohliche Präsenz in Mike Flanagans Film („Midnight Mass“), die zugleich verführerisch als auch unheimlich ist.

    Diese Fähigkeit, die dunklen Seiten einer Figur authentisch zu verkörpern, überträgt sich nahtlos auf ihre Rolle als Ilsa Faust in der „Mission: Impossible“-Reihe. In „Mission Impossbile: Rogue Nation“, „Mission: Impossible – Fallout“, und „Mission: Impossible – Dead Reckoning, Teil Eins“ spielt Ferguson erneut eine Figur mit moralischen Ambivalenzen, die in einem Spiel aus Vertrauen, Verrat und Loyalität zwischen den Fronten steht.

    Besonders in „Mission Impossible - Fallout“, in dem ihre Rolle eine größere Bedeutung erlangt, wird Fergusons Darstellung zunehmend vielschichtiger. Die Regie von Christopher McQuarrie lässt Ferguson in atemberaubenden Actionsequenzen und emotionalen Momenten glänzen, wobei ihre beeindruckende physische Präsenz und ihre Fähigkeit, unter einer harten Schale subtil Emotionen zu vermitteln, der Figur eine größere Tiefe verleihen.

    Filme und Serien mit Rebecca Ferguson – und wo man sie streamen kann

    Diese und weitere Streaming-Tipps zu Rebecca Ferguson finden sich in der untenstehenden Liste. Außerdem verrät die Übersicht, ob sie derzeit bei Netflix, Prime Video und anderen Anbietern zu sehen sind.

  • Serien wie „Dune: Prophecy“ – und wo man sie streamen kann

    Serien wie „Dune: Prophecy“ – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Mit „Dune: Prophecy“ wird die Adaption von Frank Herberts lange als „unverfilmbar“ geltenden Romanreihe fortgesetzt – diesmal als Serie, die etwa 10.000 Jahre vor den Ereignissen der Hauptgeschichte um Paul Altreides (Timothée Chalamet) angesiedelt ist. Im Zentrum der Prequel-Erzählung stehen die Schwesten Valya (Emily Watson) und Tula Harkonnen (Olivia Williams), die gegen Mächte kämpfen, die die Zukunft der Menschheit bedrohen, und dabei die legendäre „Bene Gesserit“-Schwesternschaft begründen.

    Die Serie erweitert das filmische Universum und liefert tiefere Einblicke in die Welt von „Dune“, ihre politischen Intrigen und spirituellen Elemente. Allen, die die Mischung aus opulenter Ästhetik und Sci-Fi-Storytelling schätzen, empfehlen wir die folgenden Serien, die um ähnliche Themen kreisen. Die Liste am Ende des Artikels zeigt, bei welchen Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

    1. Foundation

    Mit Isaac Asimovs gleichnamiger Romanreihe adaptiert auch „Foundation“ ein epochales Sci-Fi-Werk. Im Zentrum steht ein galaktisches Imperium, das dem Verfall geweiht ist, und die Vision von Hari Seldon (Jared Harris), dessen mathematische Prognosen die Grundlage für eine neue Zivilisation bilden sollen. Unter der Leitung von David S. Goyer („Blade“) und Josh Friedman („Snowpiercer“) entfaltet sich ein bildgewaltiges Drama, das philosophische Reflexionen mit politischem Drama verbindet. 

    2. Game of Thrones

    Das Fantasy-Epos „Game of Thrones“ bleibt ein zentraler Referenzpunkt für Serien, die sich mit Machtkämpfen und politischen Intrigen auseinandersetzen. Basierend auf George R.R. Martins Romanen erschafft die Serie eine düstere, moralisch ambivalente Welt, die von epischen Schlachten und tiefen persönlichen Konflikten geprägt ist. Trotz seiner Fantasy-Elemente entfaltet „Game of Thrones“ zeitlose Themen, die auch das Fundament von „Dune: Prophecy“ bilden. 

    3. Devs

    Zuschauern, die an der philosophischen Dimension von „Dune“ Gefallen finden, bietet Alex Garlands „Devs“ eine anspruchsvollere Alternative. Die Miniserie bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Technologie und Existenzfragen: In einer futuristischen Tech-Firma entfaltet sich ein Plot, der das Spannungsfeld zwischen freiem Willen und Determinismus auslotet. Hypnotische Atmosphäre, tiefgründige Themen – und Nick Offerman als rätselhafter Firmenchef.

    4. His Dark Materials

    In „His Dark Materials“ wird wiederum Philip Pullmans gleichnamige Romantrilogie in einer bildgewaltigen Serie adaptiert. Die Geschichte spielt in einer Welt, in der Magie, Wissenschaft und Religion untrennbar miteinander verwoben sind, und folgt der jungen Lyra Belacqua (Dafne Keen), die sich auf eine gefährliche Reise begibt, um die finsteren Pläne einer mächtigen Organisation aufzudecken. Mit dabei sind außerdem: James McAvoy, Ruth Wilson und Lin-Manuel Miranda.

    5. Silo

    „Silo“ zeichnet eine ähnlich düstere Perspektive auf die Menschheit aus wie „Dune“. Die Serie spielt in einer Welt, in der die Überlebenden in einem riesigen unterirdischen Silo seit Generationen Schutz suchen. Rebecca Ferguson, bekannt aus ihrer Rolle als Lady Jessica in „Dune“, führt eine Dystopie an, die durch eine dichte Atmosphäre und ein intelligentes Drehbuch überzeugt.

    Weitere Serien wie „Silo“ – und wo man sie sehen kann

    Die untenstehende Liste enthält diese und weitere Serien, die ähnliche Themen behandeln wie „Dune: Prophecy“. Außerdem zeigt die Übersicht, wo man sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann. 

  • Filme wie „Wicked“ – und wo man sie streamen kann

    Filme wie „Wicked“ – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Mit „Wicked“ (2024) wird die Vorgeschichte von „Der Zauberer von Oz“ in ein Musical-Gewand gekleidet, das nicht nur durch eine opulente Inszenierung bestechen will, sondern auch Fragen über Moral, Macht und die Natur von „Gut und Böse“ aufwerfen möchte. 

    Im Zentrum stehen die beiden Hexen Elphaba (Cynthia Erivo) und Glinda (Ariana Grande-Butera), die kaum unterschiedlicher sein könnten und trotzdem während ihrer Zeit an der Universität Glizz im fantastischen Oz zu Freundinnen werden. Doch das Band wird durch gesellschaftliche Erwartungen und Vorurteile immer wieder auf die Probe gestellt.

    Die Motive von „Wicked“ finden sich auch in zahlreichen anderen (Musical-) Filmen. Dieser Streaming-Guide gibt einen Überblick über Filme, die ähnliche Themen aufgreifen, sei es durch die Dekonstruktion von Märchen, die Hinterfragung moralischer Kategorien oder die Reise von Außenseitern, die ihren Platz in der Welt finden. Die Übersicht am Ende des Textes zeigt, wo man sie aktuell im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann. 

    1. Der Zauberer von Oz (1939)

    Dieser Klassiker ist die perfekte Ergänzung zu „Wicked“, da er die Welt von Oz aus einer anderen Perspektive zeigt. Dorothy Gale (Judy Garland), ein Mädchen aus Kansas, wird durch einen Tornado in eine magische Welt versetzt, wo sie neue Freunde findet und gegen die böse Hexe des Westens antritt. Hinter der märchenhaften Oberfläche verbergen sich zeitlose Themen wie der Wunsch nach Zugehörigkeit und die Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten.

    2. Die Reise ins Labyrinth (1986)

    Dieser Fantasy-Klassiker mit Jennifer Connelly als Sarah und David Bowie als Koboldkönig Jareth erzählt von einem Mädchen, das ihren kleinen Bruder retten muss, nachdem er von Jareth entführt wurde. Auf ihrer Reise durch ein verworrenes Labyrinth begegnet sie bizarren Kreaturen und wächst über sich hinaus. Wie in „Wicked“ steht hier eine mutige Hauptfigur im Zentrum, die sich mit komplexen moralischen Entscheidungen und fantastischen Welten auseinandersetzen muss. 

    3. Die Schöne und das Biest (2017)

    In dieser Realverfilmung des Disney-Klassikers steht die Frage im Zentrum, wie Oberflächlichkeiten unser Urteil über andere beeinflussen. Belle (Emma Watson), die kluge und mutige Heldin, entdeckt, dass das vermeintlich „böse“ Biest (Dan Stevens) eine tief verletzte, aber gutherzige Seele ist. Die zentrale Botschaft, dass wahre Schönheit im Inneren liegt, spiegelt sich auch in Elphabas Geschichte aus „Wicked“ wider. 

    4. Maleficent – Die dunkle Fee (2014)

    Diese Neuinterpretation von „Dornröschen“ erzählt die Geschichte der bösen Fee aus ihrer Perspektive. Maleficent (Angelina Jolie) wird nicht nur als Antagonistin, sondern als komplexe Figur dargestellt, deren Handlungen aus Verrat und Schmerz resultieren. Wie in „Wicked“ verschwimmen die Grenzen zwischen Heldin und Schurkin, und die Erzählung lädt dazu ein, bekannte Märchen durch eine andere Linse zu betrachten.

    5. Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street (2007)

    Dieses düstere Musical von Tim Burton handelt von einem Barbier (Johnny Depp), der nach erlittenem Unrecht vom Gram zerfressen ist und nach blutiger Rache sinnt. „Sweeney Todd“ zeigt, wie Schmerz und Verlust einen Menschen in moralische Abgründe stürzen können. Wie „Wicked“ beleuchtet der Film gleichsam die Ambivalenz von „Gut“ und „Böse“ sowie die zerstörerischen Folgen von Ausgrenzung.

    Ähnliche Filme wie „Wicked“ – und wo man sie streamen kann

    Diese und weitere Streaming-Tipps zu „Wicked“ finden sich in der untenstehenden Liste – gemeinsam mit einer Übersicht über die Anbieter, bei denen sie aktuell im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Der Streaming-Guide zu Paul Mescal: Die besten Filme und Serien des Schauspielers

    Der Streaming-Guide zu Paul Mescal: Die besten Filme und Serien des Schauspielers

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Paul Mescal hat sich mit einer klaren Vorliebe für anspruchsvolle Rollen in wenigen Jahren zu einem der interessantesten Schauspieler seiner Generation entwickelt. Mit seiner intensiven, emotionalen Spielweise und nuancierten Darstellung von vielschichtigen Charakteren überzeugt er sowohl in Filmen als auch in Serien –  spätestens mit Ridley Scotts „Gladiator II“ wird Paul Mescal nun auch in Mainstream-Gefilden zu größerer Bekanntheit gelangen.

    Dieser Streaming-Guide gibt einen Überblick über seine bislang besten Filme und Serien – außerdem verrät die Übersicht am Ende des Artikels, bei welchen Anbietern man sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann.

    1. Aftersun (2022)

    Das Spielfilmdebüt der Regisseurin Charlotte Wells ist ein zutiefst bewegendes Drama über die Erinnerungen einer jungen Frau an einen Sommerurlaub mit ihrem Vater. Paul Mescal brilliert als Calum, besagter Vater, der trotz seiner inneren Kämpfe versucht, seiner Tochter unvergessliche Momente zu schenken. „Aftersun“ besticht durch seine intime Erzählweise und Mescals feinfühlige Darstellung, die ihm eine Oscar-Nominierung einbrachte.

    2. Normal People (2020)

    Basierend auf dem Bestseller von Sally Rooney erzählt „Normal People“ die Liebes- und Lebensgeschichte von Connell (Paul Mescal) und Marianne (Daisy Edgar-Jones), die aus unterschiedlichen sozialen Schichten stammen. Die Serie, inszeniert von Lenny Abrahamson und Hettie Macdonald, besticht durch ihre emotionale Authentizität und ihren tiefen Einblick in die Entwicklung zwischenmenschlicher Beziehungen. Paul Mescal erhielt für seine berührende Performance einen BAFTA Award.

    3. All of Us Strangers (2023)

    Das feinfühlige Drama von Andrew Haigh erzählt die Geschichte von Adam (Andrew Scott), einem Mann, der eine unerwartete Verbindung zu seinem Nachbarn Harry (Paul Mescal), aufbaut. Während die beiden sich näherkommen, wird Adam gleichzeitig mit seinen verstorbenen Eltern konfrontiert, die auf mysteriöse Weise wieder in seinem Leben erscheinen. Mescals sensible Darstellung in Kombination mit Haighs sphärischer Regie macht den Film zu einem emotionalen Filmerlebnis. 

    4. Enemy (2023)

    In Garth Davis' dystopischem Drama „Enemy“, basierend auf dem Roman von Iain Reid, spielen Paul Mescal und Saoirse Ronan ein Ehepaar, dessen Beziehung unter den Herausforderungen einer dystopischen Zukunft leidet. Mescal überzeugt als Junior, ein Mann, der sich mit der Aussicht auseinandersetzen muss, dass ein technisches Duplikat seinen Platz in der Ehe einnehmen könnte, während er selbst auf eine ferne Raumstation geschickt werden soll. Der Film kombiniert tiefgehende Emotionen mit philosophischen Fragen über Identität und Menschlichkeit. 

    5. God’s Creatures (2022)

    In diesem düsteren Familiendrama, inszeniert von Saela Davis und Anna Rose Holmer, kehrt Paul Mescal als Brian in sein Heimatdorf an der irischen Küste zurück. Seine Rückkehr reißt alte Wunden auf und führt zu einer moralischen Krise, als seine Mutter (Emily Watson) gezwungen ist, zwischen ihrem Sohn und der Wahrheit zu wählen. Mescal liefert eine kraftvolle Performance in diesem atmosphärischen Drama, das sich durch seine bedrückende Atmosphäre und komplexen Figuren auszeichnet.

    Die besten Filme und Serien mit Paul Mescal – und wo man sie streamen kann

    Diese und weitere Streaming-Tipps um Paul Mescal finden sich in der untenstehenden Liste, die außerdem verrät, bei welchen Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Streaming-Guide zu Ridley Scott: Die besten Filme des „Gladiator“-Regisseurs im Überblick

    Streaming-Guide zu Ridley Scott: Die besten Filme des „Gladiator“-Regisseurs im Überblick

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Ridley Scott gehört zu den bedeutendsten Regisseuren der Filmgeschichte. Seine Karriere, die sich über mehr als vier Jahrzehnte erstreckt, begann mit dem stilistisch beeindruckenden Debüt „Die Duellisten“ (1977) und führte schnell zu bahnbrechenden Werken wie „Alien“ (1979) und „Blade Runner“ (1982). Durch sie hat sich Ridley Scott nicht nur als stilistischer Visionär etabliert, sondern auch als ein Regisseur, der sich in verschiedenen Genres immer wieder neu erfindet – von Historienepen wie „Gladiator“ über feministische Roadmovies wie „Thelma & Louise“ bis hin zu modernen Sci-Fi-Erzählungen wie „Der Marsianer“.

    Auch wenn seine jüngeren Filme, wie „Napoleon“, „House of Gucci“ und „Gladiator II“ bei Kritik und Publikum deutlich schlechter ankommen, zeigt Scott dennoch eine ungebrochene Leidenschaft für monumentales Kino – und seine Fähigkeit, visuell beeindruckende Welten zu schaffen, bleibt unbestritten. Mit seiner unverkennbaren Handschrift, die detailreiche Welten und atmosphärische Inszenierungen verbindet, hat er Klassiker geschaffen, die sowohl filmhistorisch als auch kulturell prägend sind.

    Hier ein Blick auf Ridley Scotts beste Filme – welche davon derzeit bei Netflix, Prime Video & Co. gestreamt werden können, verrät die Übersicht am Ende des Rankings.

    1. Blade Runner (1982)

    Mit „Blade Runner“ hat Ridley Scott ein Science-Fiction-Meisterwerk geschaffen, das mit philosophischen Überlegungen und seiner futuristischen Ästhetik neue Maßstäbe gesetzt hat. Der Film spielt in einer dystopischen Zukunft, in der ein „Blade Runner“ (Harrison Ford) auf die Jagd nach künstlichen Menschen geht, die sich gegen ihre programmierten „Lebensgrenzen“ auflehnen. Die komplexe – und wieder höchst aktuelle – Frage nach den Unterschieden zwischen Mensch und Maschine wird mit einem eindringlichen Soundtrack von „Vangelis“ gepaart, der den Film trotz seiner Action-Elemente zu einem kontemplativen und sphärischen Seherlebnis macht. Mit Rutger Hauer als Gegenspieler und Sean Young in einer tragischen Rolle, die sich fest in die Filmgeschichte eingeschrieben hat.

    2. Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979)

    Kurz zuvor revolutionierte „Alien“ mit Sigourney Weaver in der ikonischen Rolle der Ellen Ripley das Frauenbild im Actionkino. Die Geschichte über eine tödliche außerirdische Lebensform, die die Crew eines Raumschiffs terrorisiert, beeindruckt bis heute durch ihre klaustrophobische Spannung und die bahnbrechenden Designs von H.R. Giger. Scotts Inszenierung balanciert meisterhaft zwischen Horror und Sci-Fi und etablierte Ripley als Kultfigur.

    3. Gladiator (2000)

    Mit „Gladiator“ führte Ridley Scott das Historienepos ins neue Jahrtausend und gewann fünf Oscars, darunter „Bester Film“ und „Beste Hauptdarsteller“ für Russell Crowe. Als Maximus Decimus Meridius liefert Crowe eine kraftvolle Performance als römischer General, der zum Sklaven und schließlich zum Gladiator wird, um Rache an einem korrupten Kaiser (Joaquin Phoenix) zu nehmen. Der Film besticht durch epische Schlachten, eine emotionale Handlung und Hans Zimmers dramatischen Soundtrack – monumentales Popcorn-Kino!

    4. Thelma & Louise (1991)

    „Thelma & Louise“ gilt heute als feministisches Roadmovie schlechthin. Es erzählt die Geschichte zweier Frauen (Geena Davis und Susan Sarandon), die nach einem fatalen Zwischenfall zu Outlaws werden. Der Film wurde nicht nur wegen seiner emanzipatorischen Botschaft gefeiert, sondern auch für die tiefgreifenden Darstellungen der Hauptdarstellerinnen – und das ikonische Ende. Brad Pitt war hier in einer kleinen Rolle zu sehen.

    5. Die Duellisten (1977)

    Scotts Debütfilm, „Die Duellisten“, zeigte bereits sein Talent für visuelle Eleganz und Interesse an historischen Epen. Der Film erzählt von zwei Offizieren (Keith Carradine und Harvey Keitel), deren erbitterte Fehde sich über Jahrzehnte hinwegzieht. Dichte Atmosphäre, präzise Kameraarbeit – und Ridley Scotts erster Schritt in eine außergewöhnliche Karriere.

    Weitere Filme von Ridley Scott – und wo man sie streamen kann

    Ridley Scotts Werk zeigt, wie unterschiedlich Filme begeistern können – ob durch eine gewisse Tiefe, visuelle Opulenz oder emotionale Wucht. In der untenstehenden Liste finden sich weitere Filme des Regisseurs. Außerdem verrät die Übersicht, bei welchen Streaming-Anbietern man sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann.

  • Ähnliche Filme wie „Gladiator 2“: 20 Streaming-Tipps – und wo es sie zu sehen gibt

    Ähnliche Filme wie „Gladiator 2“: 20 Streaming-Tipps – und wo es sie zu sehen gibt

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Mit „Gladiator 2“ bringt Ridley Scott sein gefeiertes Historienepos zurück auf die große Leinwand. Die Fortsetzung dreht sich um Lucius (Paul Mescal), den Sohn von Lucilla (Connie Nielsen), der Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils an der nordafrikanischen Küste zum jungen Mann herangewachsen ist. Doch unter der Führung von General Marcus Acacius (Pedro Pascal), überfallen bald römische Legionen seine neue Heimat – und Lucius wird nach Rom verschleppt, wo auch er sich bald als Gladiator in der Arena wiederfindet.

    Wer noch mehr Filme im Stile von „Gladiator 2“ sehen möchte oder auf der Suche nach einer Mischung aus monumentalen Dramen und mitreißenden Schlachtenszenen ist, empfehlen wir die folgenden Filme. Die Übersicht am Ende der Liste verrät außerdem, bei welchen Anbietern man sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption streamen kann.

    1) „Spartacus“ (1960)

    Der Klassiker von Stanley Kubrick erzählt die Geschichte des berühmten Sklavenführers „Spartacus“, der sich im antiken Rom gegen die Unterdrückung erhebt. Kirk Douglas verkörpert die titelgebende Hauptfigur, der mit Mut und Entschlossenheit den Aufstand anführt. Der Film gilt als Meilenstein des Monumentalfilms und überzeugt durch seine aufwendige Inszenierung, die epischen Schlachten und die Auseinandersetzung mit Freiheit und Gerechtigkeit. Für Fans von „Gladiator“ ist „Spartacus“ ein Muss, da beide Filme die Machtkämpfe und den Freiheitswillen von Unterdrückten im Kontext des römischen Imperiums ins Zentrum rücken.

    2) „Ben Hur“ (1959)

    „Ben Hur“ von William Wyler ist ein weiterer Meilenstein des Monumentalfilms, der damals mit elf Oscars ausgezeichnet wurde. Charlton Heston spielt Judah Ben-Hur, der nach einer falschen Anschuldigung zur Sklaverei verurteilt wird und sich später rächen will. Die legendäre Wagenrennen-Szene hat Filmgeschichte geschrieben und setzt noch heute Maßstäbe für packende Actionsequenzen. Eine antike Heldengeschichten, die um Themen wie persönlicher Rache und (spirituelle) Vergebung kreist, die auch in Ridley Scotts Epos eine wichtige Rolle spielen.

    3) „The Woman King“ (2022)

    Regisseurin Gina Prince-Bythewood erzählt in „The Woman King“ von der Kriegerkultur der Agojie, einer rein weiblichen Miliz im afrikanischen Königreich Dahomey im 19. Jahrhundert. Viola Davis brilliert in der Rolle der Generälin Nanisca, die die Frauen ihres Stammes im Kampf gegen Kolonialmächte anführt. „The Woman King“ überzeugt durch kraftvolle Bilder und eine selten gezeigte Perspektive auf die afrikanische Geschichte, die sich im Setting von den üblichen Römer-Epen unterscheidet, aber eine ähnliche epische Erzählung beinhaltet.

    4) „Braveheart“ (1995)

    „Braveheart“ von und mit Mel Gibson als William Wallace fokussiert sich auf den titelgebenden schottischen Freiheitskämpfer im Aufstand gegen die englische Krone im 13. Jahrhundert. Der Film beleuchtet sowohl die persönlichen Opfer als auch die Schlachten, die Wallace für Schottlands Unabhängigkeit führt. „Braveheart“ beinhaltet damit, wie Ridley Scotts Epos, sowohl epische Kampfszenen als auch emotionale Darstellungen der Entschlossenheit eines Protagonisten im Streben nach Gerechtigkeit und Freiheit.

    5) „Troja“ (2004)

    Wolfgang Petersens „Troy“ dreht sich wiederum um die Geschichte des Trojanischen Krieges. Brad Pitt spielt den Helden Achilles, während Eric Bana und Orlando Bloom als Hector und Paris auf der anderen Seite des Konflikts stehen. Der Film verbindet griechische Mythologie mit tatsächlichen menschlichen Konflikten und besticht dabei mit einer konzentrierten Erzählung um Heldentum und tragische Romantik – Elemente, die auch in den „Gladiator“-Filmen eine zentrale Rolle einnehmen.

    Weitere Filme wie „Gladiator 2“ – und wo man sie streamen kann

    Diese und weitere Streaming-Tipps, die ebenfalls um mutige Helden und dramatische Geschichten kreisen, finden sich in der untenstehenden Liste. Außerdem verrät die Übersicht, ob sie derzeit bei Netflix, Prime Video und anderen Anbietern zu sehen sind.

  • Die meist erwarteten Kinofilme 2025 – mit allen Startterminen

    Die meist erwarteten Kinofilme 2025 – mit allen Startterminen

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Auch 2025 verspricht ein Jahr voller Kino-Highlights zu werden. Von interessanten Indie-Produktionen bis hin zu den neuesten Blockbustern – hier sind die meist erwarteten Filme des Jahres in chronologischer Reihenfolge.

    Die meist erwarteten Filme 2025 – und wann sie zu sehen sind

    • Nosferatu (02.01.25). Die Neuinterpretation des Horror-Klassikers von Robert Eggers („Der Leuchtturm“) wird als düstere Hommage an das Original von 1922 gehandelt. Mit dabei sind unter anderem Bill Skarsgård, Lily-Rose Depp und Willem Dafoe.
    • Queer (05.01.25). Luca Guadagninos („Call Me by Your Name“) nächster Film basiert auf einem gleichnamigen, teils autobiografischen Roman von William S. Burroughs. Zum Ensemble gehören Daniel Craig, Drew Starkey, Lesley Manville und Jason Schwartzman.
    • Maria (06.02.25). Pablo Larraín („Spencer“) kehrt mit einem Biopic über die legendäre griechische Opernsängerin Maria Callas zurück – gespielt von Angelina Jolie. Der Film beleuchtet die dramatische Lebensgeschichte der Diva, ihre Höhen und Tiefen in der Musik- und Liebeswelt.
    • Captain America 4 (12.02.25). Der nächste Film im Marvel Cinematic Universe lässt Fans gespannt auf die Weiterentwicklung von Captain Americas Rolle blicken, insbesondere da Anthony Mackie erstmals die Hauptrolle übernimmt.
    • Bridget Jones 4 (27.02.25). Die charmante Bridget (Renée Zellweger) kehrt zurück – auch der vierte Teil verspricht humorvolle und liebenswerte Einblicke in ihr chaotisches Liebesleben.
    • A Complete Unknown (27.02.25). Im Biopic von James Mangold („Logan“) spielt Timothée Chalamet die Rolle des legendären Musikers Bob Dylan.
    • Schneewittchen (20.03.25). Disney bringt ein Live-Action-Remake von „Schneewittchen“ auf die Leinwand, mit Gal Gadot als böser Königin.
    • The Last Showgirl (20.03.25). Gia Coppola inszeniert ein Drama um ein in die Jahre gekommenes Showgirl. Die Hauptrolle übernimmt Pamela Anderson, mit dabei sind außerdem Kiernan Shipka und Billie Lourd.
    • Minecraft (03.04.25). Der Film um das gleichnamige Videospielkommt voraussichtlich im April 2025 auf uns zu. Mit dabei sind unter anderem Jack Black, Jason Momoa und Jennifer Coolidge.
    • Horizon 2 (03.04.25). Das Westernepos von Kevin Costner geht bereits ebenfalls im Frühjahr in die zweite Runde.
    • Mickey 17 (18.04.25). Bong Joon Ho („Parasite“) kehrt zurück mit einem Sci-Fi-Epos, das philosophische Fragen und atemberaubende visuelle Effekte vereinen soll. Die Hauptrolle übernimmt Robert Pattinson.
    • Until Dawn (25.04.25). Die Verfilmung des beliebten Horror-Videospiels übernimmt David F. Sandberg („Shazam!“).
    • Thunderbolts (30.04.25). Marvel bringt die Anti-Helden der Thunderbolts zusammen – mit dabei sind unter anderem Florence Pugh und Sebastian Stan.
    • Mission Impossible 8 - Dead Reckoning (Teil 2) (21.05.25). Tom Cruise kehrt für das womöglich finale Kapitel der „Mission Impossible“-Reihe zurück, das erneut halsbrecherische Stunts und viel, viel Action verspricht.
    • Lilo & Stitch (23.05.25). Disney erweckt die liebenswerte Geschichte von Lilo und ihrem außerirdischen Freund Stitch als Live-Action-Film zu neuem Leben.
    • Karate Kid Legends (29.05.25). Das Comeback des Martial-Arts-Klassikers – natürlich mit Jackie Chan.
    • Ballerina (05.06.25). Der Film ist als Spin-off zur „John Wick“-Reihe angelegt und folgt einer ehemaligen Ballerina, die auf Rache sinnt. Die Hauptrolle spielt Ana de Armas („Blonde“).
    • 28 Years Later (19.06.25). Das Zombie-Horror-Genre erhält eine Fortsetzung der berühmten „28 Days Later“-Reihe. Danny Boyle führt erneut Regie, verfasste mit Alex Garland das Drehbuch – und Cillian Murphy ist wieder in der Hauptrolle zu sehen.
    • M3GAN 2.0 (26.06.25). Der Horror um die Roboterpuppe M3GAN geht weiter und verspricht erneut spannenden, technikfokussierten Schrecken.
    • Jurassic World: Die Wiedergeburt (02.07.25). Die Fortsetzung soll fünf Jahre nach „Jurassic World: Dominion“ spielen. Mit dabei sind unter anderem Scarlett Johansson und Mahershala Ali.
    • Superman (10.07.25). Superman kehrt zurück auf die Leinwand: Der Film von James Gunn folgt einem jungen Superman/Clark Kent, der versucht, sein kryptonisches Erbe mit seiner menschlichen Erziehung in Smallville zu vereinen. David Corenswert übernimmt die Hauptrolle.
    • The Fantastic Four: First Steps (24.07.25). Der Film um das beliebte Superhelden-Team soll die sechste Phase des Marvel Cinematic Universe einleiten.
    • Das Kanu des Manitu (14.08.25). Michael „Bully“ Herbigs erfolgreiche Western-Komödie erhält nach über 20 Jahren eine Fortsetzung.
    • Frankensteins Braut (02.10.25). Das legendäre Monster sucht in Maggie Gyllenhaals Neuinterpretation des Klassikers von Mary Shelley eine Partnerin. Mit dabei sind Christian Bale und Jessie Buckley.
    • Michael (02.10.25). Auch eine Filmbiografie über das Leben von Michael Jackson – mit dessen Neffen Jafaar Jackson in der Hauptrolle – kommt 2025 auf das Kinopublikum zu.
    • Tron 3 (09.10.25). Die Rückkehr ins Tron-Universum findet zur Freude der Fans mit Jeff Bridges statt. Jared Leto, Evan Peters und Greta Lee sind in den Hauptrollen zu sehen.
    • Five Nights at Freddy’s 2 (04.12.25). Die düstere Welt der animatronischen Horrorfiguren geht weiter – Horror-Fans sind gespannt, wie das Spiel-Franchise auf der Leinwand weiterentwickelt wird.
    • Avatar: Fire and Ash (17.12.25). James Cameron schlägt das neue Kapitel in seinem Epos auf – auch die nächste Fortsetzung verspricht vor allem beeindruckende CGI-Effekte und fantastische Welten.
    • Spongebob Movie: Search for Squarepants (18.12.25). Auch der kultige Kinderheld Spongebob Schwammkopf kehrt voraussichtlich 2025 mit einem neuen Abenteuer zurück.

    Die meist erwarteten Filme 2025 – und wo sie zu sehen sind

    Die untenstehende Liste enthält die meist erwarteten Filme des Jahres 2025, geordnet nach Zeitpunkt ihres Erscheinens. Außerdem verrät unser fortlaufend aktualisierter Überblick, bei welchen Anbietern man sie sehen kann, sobald sie zum Streamen verfügbar sind.

  • Serien wie „Arcane“: Streaming-Tipps zur „League of Legends“-Serie – und wo es sie zu sehen gibt

    Serien wie „Arcane“: Streaming-Tipps zur „League of Legends“-Serie – und wo es sie zu sehen gibt

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Gelegentlich gibt es Serien, die die Grenzen ihres Genres verschieben: „Arcane“, die animierte Streaming-Serie, deren zweite Staffel am 09. November 2024 auf Netflix startet, ist so eine. Denn die Serie nach einer Idee von Christian Linke und Alex Yee stellte unter Beweis, wie gelungen Videospieladaptionen nicht nur in visueller Hinsicht, sondern auch im Hinblick auf die Tiefe der Figurenzeichnung und das Storytelling sein können.

    In „Arcane“, das im Universum von „League of Legends“ spielt, dreht sich alles um zwei unterschiedliche Stadtteile. Die wohlhabende Stadt Piltover, geprägt von Fortschritt und einer neuen „Hextech“-Technologie, thront über dem rauen Unterstadt-Distrikt Zhaun. Während die Oberstadt in Wohlstand lebt, kämpfen die Menschen in Zhaun unter schweren Bedingungen um ihr Überleben. Zwischen beiden Welten brodelt ein zerbrechlicher Frieden, der bald zu eskalieren droht. Im Zentrum der spannungsgeladenen Geschichte stehen die Schwestern Vi und Jinx, deren gegensätzliche Wege sie in ganz unterschiedliche Rollen treiben.

    Für Fans von „Arcane“ gibt es einige weitere Serien, die mit ihren komplexen Charakteren, ausgefeilten Welten und faszinierenden Geschichten ähnliche Qualitäten haben. Die Übersicht am Ende der Liste verrät, bei welchen Streaming-Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

    1. „Blue Eye Samurai“ (2023)

    In der kraftvollen Erzählung, angesiedelt im feudalen Japan, verfolgt eine junge Schwertkämpferin ihren Racheplan gegen die Mächtigen, die ihre Familie zerstörten. Die Serie verbindet epische Kämpfe mit einer facettenreichen Protagonistin und beleuchtet Fragen nach Identität und Vergeltung – Elemente, die auch in „Arcane“ eine zentrale Rolle spielen.

    2. „Berserk“ (1997 und 2016)

    In einem von Gewalt und Krieg zerrissenen mittelalterlichen Reich kämpft der Einzelgänger Guts gegen übernatürliche Kreaturen und seine eigenen Dämonen. Die düstere Atmosphäre und das zentrale Motiv der persönlichen Rache, gepaart mit der schmerzhaften Zerrissenheit der Charaktere, machen die Serie interessant für jene, die von der beklemmenden und dennoch faszinierenden Welt in „Arcane“ begeistert waren.

    3. „Pantheon“ (2022)

    In der Sci-Fi-Serie, die auf Kurzgeschichten von Ken Liu basiert, entdeckt eine Jugendliche, dass der Geist ihres verstorbenen Vaters als digitale Intelligenz weiterexistiert. Was als Familiengeschichte beginnt, entpuppt sich bald als Konflikt mit globalen Dimensionen, in dem Mensch und Maschine aufeinandertreffen. Mit der eindringlichen Auseinandersetzung um Fortschritt und Ethik spiegelt „Pantheon“ die moralischen Zwiespalte wider, die auch in „Arcane“ aufgemacht werden.

    4. „Cyberpunk: Edgerunners“ (2022)

    In der dystopischen Zukunft von Night City kämpft der junge David um sein Überleben und verliert sich in der Welt der Cyberkriminalität. Zwischen Mensch und Maschine begibt er sich auf eine gefährliche Reise in das Herz der Metropole. Die Serie, die auf „Cyberpunk 2077“ basiert, bietet wie „Arcane“ eine faszinierende, technologische Welt voller Gewalt.

    5. „The Legend of Vox Machina“ (2022)

    In einer Fantasy-Welt voller Magie und Monster schließt sich eine Gruppe Außenseiter zusammen, um eine tödliche Bedrohung zu bekämpfen. Die Serie kombiniert humorvolle, teils düstere Abenteuer mit Fokus auf die tiefen Bindungen zwischen den Charakteren. Innerhalb einer heroischen Erzählung beschwört „The Legend of Vox Machina“ eine ähnlich intensive Gruppendynamik wie „Arcane“.

    6. „Blood of Zeus“ (2020)

    Die Fantasy-Serie folgt dem jungen Halbgott Heron, der in eine große Schlacht zwischen Menschen und Dämonen hineingezogen wird. Als er von seiner göttlichen Abstammung erfährt, stellt er sich mit neuen Kräften den dunklen Mächten, die sein Land bedrohen. Die düstere Atmosphäre, die epische Handlung und die Frage nach dem Platz des Individuums in einer feindlichen Welt erinnert mitunter an „Arcane“.

    7. „Castlevania“ (2017-2021)

    Die Serie, ebenfalls inspiriert von der klassischen Videospielreihe, erzählt die Geschichte des Vampirjägers Trevor Belmont, der mit Verbündeten wie der Magierin Sypha und dem Halbvampir Alucard gegen Dracula und seine Dämonenarmee kämpft, um die Menschheit zu retten. Die Serie baut eine dunkle Fantasy-Welt auf, die den Fans von „Arcane“ ebenfalls gefallen dürfte, und greift zentrale Themen wie den Kampf zwischen Gut und Böse auf.

    8. „Dota: Dragon’s Blood“ (2021)

    Wie „Arcane“ basiert auch „Dota: Dragon’s Blood“ auf einem Videospiel und bietet eine Fantasywelt voller dramatischer Kämpfe. Die Serie begleitet den Drachenritter Davion, der ungewollt in einen alten Konflikt hineingezogen wird. Mit der Prinzessin Mirana an seiner Seite muss er sich schier übermächtigen Kräften stellen.

    9. „Dragon Age: Absolution“ (2022)

    DieSerie, die auf der beliebten Spielereihe „Dragon Age“ basiert, folgt einer Gruppe von Außenseitern, die in einer von Magie und politischen Intrigen durchdrungenen Welt eine gefährliche Mission übernehmen. Mit moralisch ambivalenten Figuren erinnert sie an die finstere Atmosphäre und das komplexe Beziehungsgeflecht von „Arcane“.

    10. „Vampire in the Garden“ (2022)

    Die Anime-Serie schildert die verbotene Freundschaft zwischen einem jungen Mädchen und einer Vampirin in einer Welt, in der Menschen und Vampire erbitterte Feinde sind. Die komplizierte Dynamik zwischen den beiden und die Frage nach Zugehörigkeit und Verrat erinnern an die komplexe Beziehung zwischen Vi und Jinx.

    Weitere Serien wie „Arcane“ – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste enthält diese und weitere Streaming-Tipps rund um „Arcane“. Die Übersicht verrät außerdem, wie man sie derzeit auf Netflix, bei Prime Video und anderen Anbietern streamen kann.

  • Filme wie „The Substance“: Streaming-Tipps zum Body-Horror-Film von Coralie Fargeat – und wo es sie zu sehen gibt

    Filme wie „The Substance“: Streaming-Tipps zum Body-Horror-Film von Coralie Fargeat – und wo es sie zu sehen gibt

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Was würde passieren, wenn wir eine jüngere und makellose Version unseres Selbst aus uns selbst erschaffen könnten? Dieses Gedankenspiel liegt dem brachialen Body-Horror-Film „The Substance“ zu Grunde: Die 50-jährige Schauspielerin Elisabeth Sparkle (Demi Moore) verliert aufgrund ihres Alters ihren Job als TV-Aerobic-Trainerin und nutzt ein ominöses Serum, um ein zweites Ich (Margaret Qualley) aus sich erwachsen zu lassen. Doch das Experiment hat dramatische körperliche Folgen, die die Regisseurin Coralie Fargeat in grotesken Bildern zeigt.

    Während manche in „The Substance“ eine wirkungsvolle Kritik am Jugendwahn der Gesellschaft und dem Druck von Schönheitsidealen sehen, bemängeln andere Fargeats Ansatz als ärgerliche Reproduktion dieser Missstände. Feststeht allerdings, dass kaum ein Film in diesem Jahr eine derartige Aufmerksamkeit erregte. Für alle, die mehr Filme wie „The Substance“ sehen möchten, haben wir eine Liste mit Streaming-Tipps zusammengestellt, die ähnliche Motive aufgreifen, sich durch eine vergleichbare Atmosphäre auszeichnen oder ebenfalls im „Body Horror“-Genre anzusiedeln sind.

    1. „Titane“ (2021)

    Julia Ducournaus „Titane“ ist ein junger Höhepunkt im Bereich des „Body Horror“ und war der überraschende Sieger bei den 74. Filmfestspielen von Cannes. Der Film erzählt die Geschichte einer Frau (Agathe Rousselle), die nach einer traumatischen Kopfverletzung eine ungewöhnliche Verbindung zu Autos entwickelt und mehrere radikale Transformationen durchlebt. Auch hier wird der weibliche Körper zum Schauplatz extremer Veränderungen – und anders als bei „The Substance“ ist die feministische Lesart keine bloße Option.

    2. „Crimes of the Future“ (2022)

    David Cronenberg, unbestrittener Meister des Body Horrors, entfaltet in „Crimes of the Future“ eine erschreckende Vision der Zukunft. Viggo Mortensen, Léa Seydoux und Kristen Stewart spielen zentrale Rollen in einer Welt, in der der menschliche Körper zum Experimentierfeld technologischer Entwicklungen wird. Denn mit den neuen Möglichkeiten kommt auch ein neues Müssen: Der Zwang, sich ständig neu zu erfinden und zu optimieren, ist das, worum es eigentlich geht.

    3. „Dead Ringers“ (2023, Serie)

    Apropos Cronenberg: Die Serienadaption seines Klassikers „Die Unzertrennlichen“ verlagert den Fokus des Filmes auf ein weibliches Zwillingspaar, gespielt von Rachel Weisz, das im Bereich der Gynäkologie agiert und sich ebenfalls an Körpermanipulation versucht. Wie „The Substance“ thematisiert auch „Dead Ringers“ die Implikationen, die mit dem Willen zur absoluten Kontrolle über den menschlichen Körper einhergehen – und fügt dabei eine feministische Perspektive hinzu, die den Umgang der Gesellschaft mit dem Thema „Geburt“ hinterfragt.

    4. „Black Swan“ (2010)

    Darren Aronofskys „Black Swan“ erzählt von der jungen Ballerina Nina (Natalie Portman), die in ihrem Streben nach Perfektion in den Wahnsinn abdriftet. Der vielfach oscarprämierte Psychothriller handelt ebenso wie „The Substance“ von der Besessenheit mit dem eigenen Körper, dem letztlichen Zerbrechen daran – und damit vom hohen Preis der Selbstoptimierung.

    5. „Lux Æterna“ (2019)

    Gaspar Noés „Lux Æterna“ ist ein filmisches Experiment, das sich sowohl visuell als auch inhaltlich über den Rahmen des konventionellen Kinos hinausbewegt. Die Handlung dreht sich um zwei Schauspielerinnen, gespielt von Béatrice Dalle und Charlotte Gainsbourg, die während eines chaotischen Filmdrehs mit zunehmend surrealen und psychologischen Spannungen konfrontiert werden. Dalle, die im Film eine Version ihrer selbst spielt, führt Regie bei einem Film über Hexenverbrennungen, doch das eigentliche Geschehen entfaltet sich hinter den Kulissen, wo der Dreh zunehmend aus den Fugen gerät. Die Figuren kämpfen mit der Desintegration ihrer Persönlichkeit und der Kontrolle durch äußere Kräfte – im Fall von Noé sind es der unerbittliche Produktionsapparat und die patriarchalen Strukturen der Filmindustrie.

    6. „Sick of Myself“ (2022)

    Anderes Genre, ähnliches Thema: Kristoffer Borglis Tragikomödie erzählt von der selbstsüchtigen Signe, die bereit ist, extreme Maßnahmen zu ergreifen, um im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Der Film nutzt, ähnlich wie „The Substance“, den menschlichen Körper als Medium, um gesellschaftliche und psychologische Abgründe rund um das Thema Selbstoptimierung und -inszenierung zu erkunden.

    7. „Men“ (2022)

    Alex Garlands „Men“ folgt, mit Jessie Buckley in der Hauptrolle, einer jungen Frau in eine abgeschiedene englische Landschaft, wo diese nach dem Tod ihres Mannes versucht, ihre Trauer zu verarbeiten. Die bedrohlichen männlichen Figuren, die sie dort umgeben, reflektieren die gefährlichen Aspekte des Patriarchats, die auch in „The Substance“ thematisiert werden.

    8. „Antichrist“ (2009)

    In Lars von Triers „Antichrist“ wird die Geschichte eines Ehepaars erzählt, das nach dem tragischen Tod ihres Kindes in eine abgelegene Waldhütte zieht. Charlotte Gainsbourg und Willem Dafoe spielen die namenlosen Protagonisten, die sich in einem destruktiven Kreislauf aus Schuld, Schmerz und psychischer Zerrüttung verfangen. Während der Ehemann versucht, seine Frau durch Konfrontationstherapie zu heilen, verliert sich ihre Beziehung in einer Abwärtsspirale von Gewalt, Wahnsinn und archaischer Naturverbundenheit. Die Erzählung ist durchsetzt von verstörenden Bildern und symbolträchtigen Szenen, die den weiblichen Körper, Sexualität und die zerstörerische Kraft der Natur ins Zentrum rücken.

    Filme wie „The Substance“ – und wo man sie streamen kann

    Die untenstehende Liste enthält diese und weitere Streaming-Tipps rund um „The Substance“. Außerdem verrät die Übersicht, bei welchen Anbietern sie derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

  • Spaßige Slasher und tiefgründiger Horror: 15 Filmtipps zu Halloween – und wo man sie streamen kann

    Spaßige Slasher und tiefgründiger Horror: 15 Filmtipps zu Halloween – und wo man sie streamen kann

    Arabella Wintermayr

    Arabella Wintermayr

    JustWatch-Editor

    Wenn die Tage kürzer und die Schatten länger werden, ist es an der Zeit für einen Horror-Marathon. Insbesondere Halloween ist der ideale Anlass, um filmisch tief in alle Facetten der menschlichen Ängste einzutauchen. Egal ob du auf der Suche nach Streaming-Tipps für einen gruseligen Filmabend mit Freunden bist, Horrorfilme mit Tiefgang bevorzugst oder lieber einen Klassiker des Genres sehen möchtest – in unserer Liste ist für jeden Geschmack etwas dabei.

    Gruselige Unterhaltung für den TV-Abend mit Freunden

    • „Talk to Me“ (2023)In „Talk to Me“ experimentiert eine Gruppe von Freunden mit einer einbalsamierten Hand, die übernatürliche Kräfte entfaltet. Ein eher unterhaltsamer denn wirklich verstörender Horrorfilm, der Schockmomente mit schwarzem Humor kombiniert.
    • „M3GAN“ (2022)„M3GAN“ erzählt von einer KI-Puppe, die als Begleiterin für Kinder entwickelt wurde – sich dann aber als überaus bedrohlich erweist. Der Film verbindet spannende Action mit einer kritischen Betrachtung von Technologie.
    • „Speak No Evil“ (2022)Christian Tafdrups „Speak No Evil“ thematisiert die düstere Seite menschlicher Beziehungen: Ein dänisches Paar reist in die Niederlande, um Urlaubsbekanntschaft zu besuchen – stattdessen aber eine grausame Tour de Force erlebt. Mit seiner eindringlichen Atmosphäre sorgt dieser Psychothriller für Nervenkitzel.
    • „Midsommar“ (2019)Ari Asters „Midsommar“ folgt einer Gruppe von Freunden, die zu einem schaurigen Sommerfest in Schweden reisen, nur um in einen unheimlichen Kult hineingezogen zu werden. Der Film bietet eine einzigartige Mischung aus Horror, „WTF?“-Momenten und visuell beeindruckenden Bildern. Mit Florence Pugh in der Hauptrolle.
    • „Censor“ (2021)„Censor“ ist eine Hommage an die Horrorfilme der 1980er Jahre und kreist um Themen wie Trauma und Erinnerung. Die Zensorin, gespielt von Niamh Algar, wird von den Filmen, die sie bewertet, plötzlich besessen.

    Verstörender Horror mit Tiefgang

    • „Hatching“ (2022)In „Hatching“ findet ein junges Mädchen ein mysteriöses Ei, aus dem eine unheimliche Kreatur schlüpft. Der Film thematisiert Schönheitsstandards ebenso wie eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung und taucht dabei tiefer in psychologische Gefilde ein.
    • „Mother!“ (2017)Darren Aronofskys „Mother!“ erzählt die Geschichte einer Frau (Jennifer Lawrence), deren ruhiges Leben durch das plötzliche Erscheinen von Gästen gestört wird. Der Film ist ein fesselndes, symbolisches Horrorszenario, das Fragen zu Schöpfung und Zerstörung aufwirft.
    • „Wir“ (2019)Jordan Peeles „Wir“ folgt einer Familie, die von ihren Doppelgängern heimgesucht wird und thematisiert gesellschaftliche Spaltungen und soziale Ungleichheit. Lupita Nyong'o ist in der Hauptrolle zu sehen.
    • „The Nightingale“ (2018)Jennifer Kents „The Nightingale“ ist ein kraftvoller, aber auch erbarmungslos harter Film, der im kolonialen Australien spielt und die Geschichte einer jungen irischen Sträflingsfrau erzählt, die Rache an ihrem Peiniger sucht. Der Film behandelt Themen wie Trauma, Kolonialismus und Geschlechtergewalt – mit Aisling Franciosi und Sam Claflin.
    • „Hereditary“ (2018)„Hereditary“, von Ari Aster, ist ein Meisterwerk des psychologischen Horrors, das sich mit Familiengeheimnissen, Trauer und Trauma auseinandersetzt. Ein eindringliches Filmerlebnis, das lange nachhallt – mit einer beeindruckenden Toni Collette.

    Horrorklassiker zu Halloween

    • „Halloween“ (1978)John Carpenters „Halloween“ gilt als einer der einflussreichsten Slasher-Filme aller Zeiten und etabliert die ikonische Figur Michael Myers. Die Handlung folgt seiner Jagd auf die junge Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) in der kleinen Stadt Haddonfield, während der Halloween-Nacht. Carpenters meisterhafter Einsatz eines minimalistischen Sounddesigns macht diesen Klassiker zu einem zeitlosen Erlebnis.
    • „Saw“ (2004)„Saw“ revolutionierte das Horrorgenre mit seiner cleveren Prämisse und schockierenden Wendungen. Die Geschichte des ersten Films dreht sich um zwei Männer, die von einem sadistischen Mörder, bekannt als Jigsaw, gefangen genommen wurden und nun von ihm gezwungen werden, ihre moralischen Grenzen zu überschreiten.
    • „Rosemary's Baby“ (1968)In Roman Polanskis „Rosemary's Baby“ meint die Protagonistin Rosemary (Mia Farrow) von einem unheimlichen Kult verfolgt zu werden, der ihr ungeborenes Kind für finstere Zwecke beanspruchen will. Der Film beleuchtet Ängste um Mutterschaft, Isolation und Manipulation. Polanskis überträgt die Paranoia der Protagonistin auf das Publikum und fesselt bis zur letzten Minute.
    • „Scream“ (1996)Wes Cravens „Scream“ revolutioniert das Slasher-Genre mit seiner selbstbewussten, meta-humorvollen Herangehensweise an Horrorfilmklischees. Der Film folgt einer Gruppe von Teenagern, die in einer Stadt leben, in der ein maskierter Killer sein Unwesen treibt, während sie versuchen, die Regeln des Genres zu überleben.
    • „The Blair Witch Project“ (1999)„The Blair Witch Project“, von Daniel Myrick und Eduardo Sánchez, ist ein Pionier des Found-Footage-Horrors. Der Film folgt drei Studenten, die in den Wäldern von Maryland nach der Blair-Hexe suchen, und nutzt einen dokumentar-ähnlichen Stil, um eine authentische, beängstigende Atmosphäre zu schaffen.

    Horrorfilme für Halloween - und wo man sie streamen kann

    In der untenstehenden Liste erfährst du, bei welchen Anbietern unsere Filmtipps zu Halloween derzeit im Abo, als Kauf- oder Leihoption verfügbar sind.

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