
„Stuart Fails to Save the Universe“: Haben Sheldon, Leonard und Howard die Apokalypse verursacht?
Manchmal kann selbst die offizielle Synopsis einer Serie in die Irre führen: Die offizielle Inhaltsangabe des neuen Spin-offs zu The Big Bang Theory (2007–19) erweist sich zumindest im Hinblick auf die Prämisse nach der Auftaktfolge von Stuart Fails to Save the Universe (2026) als nicht ganz korrekt. Dort war noch die Rede davon, dass der Comicbuchladen-Besitzer Stuart Bloom (Kevin Sussman) die Apokalypse auslöste.
Das würde natürlich zum Bild des ewigen Pechvogels passen, das der neue Held des ersten Sequels des „TBBT“-Universums schon in der Originalserie abgab. Tatsächlich, das scheint die erste Folge von Stuart Fails to Save the Universe (2026) nun zu bestätigen, löste die Apokalypse aber etwas anderes aus. Ein Überblick.
Was hat die Apokalypse im „TBBT“-Sequel tatsächlich ausgelöst?
Einen ersten Hinweis darauf, dass die Realität nicht versehentlich durch Stuart verändert wurde, gibt Stuart selbst – beziehungsweise sein Ich aus einer anderen Realität. Das erscheint schon binnen der ersten Minuten in seinem Comic-Buchladen, der anders als der Rest von Pasadena noch weitgehend intakt ist.

Aufgeregt erzählt dieser andere Stuart sich und seinem Freund Bert Kibbler (Brian Posehn) davon, dass die im Armageddon festsitzende Stuart-Variante die alte Realität wiederherstellen könne. Dafür müsse er ein Gerät an der „Caltech“ ausfindig machen, das von Sheldon (Jim Parsons), Leonard (Johnny Galecki) und Howard (Simon Helberg) entwickelt wurde – aber nicht richtig funktionierte und so die Apokalypse auslöste. Von einem Zutun Stuarts ist also nicht die Rede.

Das allein könnte noch Anlass für Zweifel geben, schließlich berichtet Stuart hier Stuart selbst. Er hätte also ein klares Interesse daran, seine eigene Schuld zu verschleiern. Doch als er später gemeinsam mit Bert und Freundin Denise (Lauren Lapkus) tatsächlich an der „Caltech“, dem California Institute of Technology, eintrifft, wird diese Schilderung noch einmal bestätigt – und zwar durch niemand Geringeren als Raj (Kunal Nayyar).

Außerdem nennt er den Dreien auch den Namen der Maschine, die für das Schlamassel verantwortlich ist, den der Stuart aus der anderen Realität nicht ganz korrekt wiedergeben konnte: „Veri-State Quantum Interference Device“ heißt sie. Und dieser Name könnte Fans von The Big Bang Theory durchaus hellhörig werden lassen.
Haben Sheldon, Leonard und Howard das verhängnisvolle Gerät bereits in der Originalserie entwickelt?
Der Name der Maschine nämlich weckt Erinnerungen an die 10. Staffel von The Big Bang Theory. Dort arbeiten Sheldon, Leonard und Howard gemeinsam an einem geheimen Forschungsprojekt für die US Air Force. Ausgangspunkt ist eine Idee, die Howard und Leonard bereits am Ende der 9. Staffel entwickeln: ein neuartiges Navigationssystem auf Basis eines Quanten-Gyroskops, das eine deutlich präzisere Orientierung ermöglichen könnte. Das Militär erkennt schnell das Potenzial und finanziert die Entwicklung.

Allerdings handelt es sich dabei nicht um das Gerät, das in Stuart Fails to Save the Universe die Apokalypse auslöst. Dort ist ausdrücklich vom „Veri-State Quantum Interference Device“ die Rede, während die besagte Maschine in der Originalserie „Quantum Vortex Guidance System“ genannt wird. Das Forschungsprojekt aus The Big Bang Theory klingt dem aber durchaus ähnlich und basiert augenscheinlich auch auf Quantentechnologie.
Hinzu kommt, dass das Militärprojekt die einzige größere Entwicklung in der Originalserie war, an der Sheldon, Leonard und Howard tatsächlich gemeinsam gearbeitet haben. Es würde daher Sinn ergeben, wenn Stuart Fails to Save the Universe genau daran anknüpft und das „Veri-State Quantum Interference Device“ als Weiterentwicklung oder Abwandlung dieser Technologie präsentiert. Ob tatsächlich ein direkter Zusammenhang besteht oder es sich lediglich um eine Anspielung auf das frühere Forschungsprojekt handelt, dürfte sich im weiteren Verlauf der Staffel zeigen.




























