Michael Jackson wollte Spider-Man so sehr spielen, dass es fast zum Marvel-Thriller kam

Michael Jackson wollte Spider-Man so sehr spielen, dass es fast zum Marvel-Thriller kam

Özlem Evans
Özlem Evans

Veröffentlicht am 06. Mai 2026

Aktualisiert am 07. Mai 2026

Er verbrachte ein Leben damit, Menschen in seinen Bann zu ziehen - im Guten wie im Schlechten. Doch Michael Jackson wollte mehr als nur die größten Bühnen der Welt. Er wollte auf die große Leinwand. Mit dem Kinostart seines Biopics Michael rückt nicht nur Jacksons Musik wieder in den Fokus, sondern auch eine weniger bekannte Seite des King of Pop: seine große Leidenschaft für Filme und sein Wunsch, selbst ein fester Teil dieser Welt zu werden.

Warum Michael Jackson Spider-Man sein wollte

In den 1990er-Jahren stand Marvel Entertainment kurz vor dem Bankrott. Für Michael Jackson die perfekte Gelegenheit, seinen großen Traum zu verfolgen: bei der Comicverfilmung von Spider-Man die Hauptrolle zu spielen. Dafür hätte er sogar das Unternehmen gekauft - die Verhandlungen begannen. Das bestätigten Erfinder Stan Lee und Michaels Neffe Taj Jahre später.

Für Jackson war Peter Parker mehr als nur ein Superheld. Die Geschichte eines Außenseiters mit einem Doppelleben, zerrissen zwischen seiner privaten Identität und der öffentlichen Wahrnehmung, berührte ihn. Ein Motiv, das sich auch durch Jacksons eigenes Leben zog. 

Der Marvel-Thriller nahm für Michael kein gutes Ende - der Deal scheiterte. Anfang der 2000er-Jahre ging die Rolle schließlich an Tobey Maguire, der unter der Regie von Sam Raimi in Spider-Man (2002) zum ersten Kino-Spinnenmann wurde. Berichten zufolge hatte Jackson auch Interesse an einer weiteren Marvel-Figur gezeigt: Professor X. Doch auch daraus wurde nichts. Patrick Stewart übernahm die Rolle im ersten X-Men (2000).

Weitere Rollen, die Jackson fast gespielt hätte

Spider-Man und Professor X waren nicht die einzigen Figuren, die Jackson faszinierten. Immer wieder gab es Gespräche, Ideen und konkrete Versuche, ihn in großen Filmprojekten unterzubringen. Schon in den 80ern hatte es Pläne für seine Besetzung in einer Fortsetzung von Mary Poppins (1964) gegeben. Michael war großer Fan von Julie Andrews und wollte mit Disney zusammenarbeiten. Das Sequel kam allerdings nie zustande, zumindest nicht mit Michael. Jahrzehnte später spielte Emily Blunt dann in Mary Poppins’ Rückkehr (2018).

Michael zeigte auch großes Interesse daran, die Rolle von Willy Wonka in Charlie und die Schokoladenfabrik (2005) zu spielen und entwickelte sogar eigene Ansätze für die Rolle. Doch die Macher hielten ihn zu dem Zeitpunkt für zu kontrovers. Davor wollte er im Star Wars-Universum mitmischen und liebäugelte mit der Rolle des Jar Jar Binks in Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (1999), allerdings bestand er auf klassische Make-up-Effekte statt CGI. George Lucas entschied sich anders.

Eine andere Regie-Legende, Steven Spielberg, war einige Jahre zuvor sehr bemüht, Michael entgegenzukommen. Er bot ihm die Rolle des Peter Pan in Hook (1991) an - ein weiterer Lieblingscharakter des Superstars. Jackson zeigte sich zunächst begeistert, lehnte dann aber doch ab, weil die Idee eines erwachsenen Peter Pan nicht zu seiner eigenen Vorstellung der Figur passte. Robin Williams übernahm die Hauptrolle. 

Warum Hollywood Michael nie wirklich besetzte

Trotz seiner Ambitionen erfüllte sich Michaels großer Kinotraum also nicht. Er schien so fanatisch in die Vorlagen der Rollen vertieft, dass er von seiner eigenen Vorstellung nicht weg kam und sich auch deswegen nicht mit den Machern der Filme einigen konnte. Ein weiteres, nicht unerhebliches Hindernis: Jackson war schlicht zu bekannt, zu ikonisch. Studios fürchteten, dass das Publikum nicht den Charakter sehen würde, sondern immer nur ihn. Gerade bei Rollen, die emotionale Tiefe oder Transformation erforderten, galt das als Risiko. Das Talent, in diese Rollen einzutauchen, sprach ihm niemand ab. Aber: Er konnte nicht verschwinden. Er war selbst schon eine Figur.

Jetzt wird Michael Jackson selbst zum Film

17 Jahre nach seinem Tod wurde Michael Jacksons Leben verfilmt. Sein eigener Neffe, Jaafar Jackson, stellt die Kindheit und die ersten großen Erfolge des Mannes dar, dessen Legende auch nach seinem Tod weiterlebt. Michael hat also doch noch seinen großen Kinofilm bekommen. Auch wenn er auch dieses Mal nicht selbst die Hauptrolle spielt.

Spider-Man
Spider-Man

Spider-Man

2002

Peter Parker ist nicht gerade angesehen an seiner Uni, denn er ist schmächtig und ungeschickt, was seine Chancen beim Mädchen seiner Träume, Mary Jane nicht gerade erhöht. Als er eines Tages jedoch von einer genmanipulierten Spinne gebissen wird, wacht er am nächsten Morgen auf und findet seine Sinne geschärft vor und entwickelt auch weitere übermenschliche, aber sehr spinnenähnliche Fähigkeiten. Nachdem er damit zunächst sein Traummädchen beeindruckt hat, wächst er schon bald zu dem maskierten Helden Spider-Man heran, spätestens als ein Superschurke namens Grüner Kobold, der die Mr.Hyde-Variante des Wissenschaftlers Norman Osborn ist, die Stadt bedroht.
X-Men
X-Men

X-Men

2000

Die Ausreißerin Rogue, die aufgrund ihrer wachsenden Mutantenkräfte, nämlich die Fähigkeit, durch Berührung die Persönlichkeiten, Erinnerungen und Kräfte anderer Menschen kurzzeitig zu absorbieren, von zu Hause weggelaufen ist, trifft bei ihrer Flucht in Kanada auf den Einzelgänger Logan, der geschärfte Sinne und die Fähigkeit besitzt, eigene Verletzungen in Sekunden zu heilen. Dazu ist sein Skelett vollständig mit einem schier unzerstörbarem Metall (Adamantium) überzogen und mit sechs ausfahrbaren Klauen bewaffnet; Logan kann sich aber nicht erinnern, wann und wo sein Skelett derart behandelt worden ist, noch hat er irgendeine Erinnerung an seine eigene Vergangenheit.
Seit langem hat niemand mehr den exzentrischen Schokoladenhersteller Willy Wonka gesehen. Eines Tages gewährt der bizarr ausstaffierte Fabrikbesitzer fünf Kindern samt Begleitperson freien Eintritt in seine Fabrik - vorausgesetzt, sie besitzen eines der goldenen Tickets, die nach dem Zufallsprinzip in den Wonka-Schokoladentafeln verteilt wurden. Gegen jede Wahrscheinlichkeit findet der bettelarme Charlie das letzte Ticket und schon am nächsten Tag geht's los mit der abenteuerlichsten Sightseeingtour der Schokoladengeschichte.
Nachdem der friedliche Planet Naboo von der Handelsföderation angegriffen wurde, müssen die Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi gemeinsam mit Königin Amidala auf dem Wüstenplaneten Tatooine notlanden. Dort bekommen sie Hilfe von Anakin Skywalker, einem Sklavenjungen, in dem die Macht ungewöhnlich stark ist. Als es Königin Amidala nicht gelingt, den Senat gegen die Handelsföderation zu mobilisieren, kehrt sie mit den Jedi-Rittern und Anakin nach Naboo zurück, um den Kampf allein fortzusetzen. Eine gewaltige Schlacht beginnt!
Hook
Hook

Hook

1991

Peter Pan hat Nimmerland den Rücken gekehrt. Schon vor Jahren ist der Junge, der niemals erwachsen werden wollte, in die „normale“ Welt zurückgekehrt. Peter Banning ist mittlerweile ein seriöser und leicht reizbarer Anwalt. An seine Kindheit als verwegener Held kann er sich kein bisschen mehr erinnern. Sein alter Erzfeind Captain Hook jedoch hat nichts vergessen. Noch immer sinnt er auf Rache, seit er im Kampf gegen Peter eine Hand an ein gefräßiges Krokodil verloren hat. Hook entführt die beiden Kinder von Peter in die verborgene Welt. Fee Glöckchen gelingt es, Peter zurück nach Nimmerland zu führen. Zunächst ist er völlig überfordert mit der Situation. Doch mit Hilfe der „verlorenen Jungs“ gewinnt er schließlich seine kindliche Fantasie zurück. Gemeinsam stellen sie sich dem entscheidenden Kampf gegen den schurkischen Piratenkapitän.
London, 1910: Das Leben der Banks-Kinder Jane und Michael nimmt eine Wende, als ihr neues Kindermädchen Mary Poppins mit einem Regenschirm buchstäblich vom Himmel herabschwebt. Dank ihrer wundersamen Kräfte schmeckt plötzlich die Medizin, machen sonst lästige Spaziergänge Spaß, tanzen Kaminkehrer auf dem Dach und haben die Eltern - im Gegensatz zu früher - immer gute Laune. Als der Westwind kommt, verabschiedet sich Mary Poppins jedoch wieder, worüber nicht nur die Familie, sondern die ganze Straße traurig ist.
London im Jahr 1930: Das Land hat mit einer Wirtschaftskrise zu kämpfen und Michael und Jane Banks sind erwachsen geworden: Jane setzt sich für Frauenrechte ein und Michael arbeitet in der Bank, in der schon sein Vater angestellt war, und lebt mit seinen drei Kindern Annabel, Georgie und John sowie der Haushälterin Ellen nach wie vor in der Cherry Tree Lane Nr. 17. Doch als Michaels Frau stirbt, bekommen er, Jane und die Kinder prompt Hilfe vom geheimnisvollen Kindermädchen Mary Poppins. Sie hat ihre magischen Tricks nicht verlernt und außerdem eine Reihe ziemlich skurriler Freunde dabei, darunter der optimistische Laternenanzünder Jack und Marys exzentrische Cousine Topsy. Gemeinsam bringen sie Spaß und Wunder zurück ins Leben der Familie Banks…

Über diese Liste

Titel

7

Gesamtkosten fürs Ansehen

11,97 €

Gesamtlaufzeit

14h 51min

Genres

Fantasy, Action & Abenteuer, Komödien

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  1. 4 Titel Disney Plus
  2. 2 Titel Netflix
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