Wer war der beste James Bond? Alle 007-Darsteller im Ranking

Wer war der beste James Bond? Alle 007-Darsteller im Ranking

Ahmet Iscitürk
Ahmet Iscitürk

Veröffentlicht am 23. Mai 2026

Aktualisiert am 30. Mai 2026

James Bond ist weniger eine Figur als ein Stresstest für Schauspieler. Der gleiche Smoking, die gleiche Walther PPK, der gleiche Martini, aber jedes Mal eine andere Vorstellung davon, was Männlichkeit, Coolness, Macht und Charme gerade bedeuten sollen. 

Natürlich gab es neben der offiziellen Eon-Reihe auch andere Bond-Interpretationen: Barry Nelson spielte 007 bereits in der TV-Version Casino Royale (1954), David Niven übernahm die Rolle in der gleichnamigen Parodie Casino Royale (1967). Diese kuriosen Abzweigungen gehören eben auch zur langen Bond-Geschichte. 

Dieses Ranking konzentriert sich aber bewusst auf die sechs Darsteller der offiziellen Eon-Kinoreihe: Sean Connery, George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton, Pierce Brosnan, und Daniel Craig. Denn sie haben geprägt, wie Millionen Zuschauer Bond bis heute verstehen. Und machen die Suche nach dem neuen 007, die gerade läuft, noch spannender.

1. Sean Connery: Die Blaupause

Sean Connery steht in unserem Ranking vorn, weil seine Interpretation von Bond bis heute die Grammatik der Figur bestimmt. In James Bond 007 jagt Dr. No (1962) wirkt er noch rau, körperlich, fast gefährlich unfertig. In James Bond 007 - Goldfinger (1964) ist daraus bereits eine ikonische Mischung aus Arroganz, Sex-Appeal, Gewaltbereitschaft und trockener Selbstsicherheit geworden.

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Connerys Bond ist kein netter Gentleman, sondern ein Profi mit Raubtierblick, und genau das macht ihn bis heute so unvergesslich. Im Vergleich zu Daniel Craig ist er weniger verletzlich, im Vergleich zu Roger Moore deutlich härter, aber als Blaupause bleibt er konkurrenzlos. Für alle, die verstehen wollen, warum Bond überhaupt zur weltweit erfolgreichen Popkulturmarke wurde, führt an Connery kein Weg vorbei.

2. Daniel Craig: Der Bond, der endlich bluten durfte

Daniel Craig folgt direkt dahinter, weil er Bond nicht nur gespielt, sondern gegen die eigene Legende zurückerobert hat. James Bond 007 – Casino Royale (2006) machte aus 007 einen Menschen aus Fleisch, Knochen, Wut, Verletzungen, Kontrollverlust, und inneren Dämonen.

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Später trieb James Bond 007 – Skyfall (2012) diese Idee noch weiter: Bond wurde nicht jünger, mutiger, oder unverwundbarer, sondern älter, müder, und dadurch glaubwürdiger. Im Vergleich zu Connery fehlt Craig manchmal die spielerische Lässigkeit, dafür besitzt seine Ära den stärkeren emotionalen Druck. Wer Bond als gebrochenen, wütenden und trotzdem verdammt effektiven Agenten sehen will, ist bei Daniel Craig am besten aufgehoben. Gerade nach James Bond 007 – Keine Zeit zu sterben (2021) wirkt Craigs Bond-Laufbahn wie eine geschlossene 007-Biografie mit Anfang, Bruchstellen und endgültigem Schlusspunkt.

3. George Lazenby: Der Ein-Film-Bond

George Lazenby bleibt der Sonderfall. James Bond 007 – Im Geheimdienst Ihrer Majestät (1969) gehört zu den interessantesten Filmen der Reihe und für mich liefert Lazenby darin sogar eine der stärksten Bond-Interpretationen überhaupt. 

Seine körperliche Präsenz funktioniert, die romantische Tragik des Films ebenso, doch zwischen Connerys magnetischer Dominanz und Moores späterer Souveränität wirkt Lazenby eher wie ein faszinierender Zwischenschritt. Er bringt genug Coolness und Schlagfertigkeit mit, um nicht völlig aus der Reihe zu fallen, ist aber weder so machohaft und kantig wie Connery noch so souverän verspielt wie Moore.

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Genau dadurch hat sein Bond eine eigene, etwas unstete Qualität: weniger ikonisch als der Vorgänger, weniger definiert als der Nachfolger, aber interessanter, als sein Ruf lange vermuten ließ. Im Vergleich zu Dalton hatte er nicht die darstellerische Schärfe, im Vergleich zu Brosnan nicht die natürliche Star-Politur. Vielleicht ist Lazenbys Bond gerade deshalb so faszinierend, weil er sich bis heute in keine der bestehenden 007-Schubladen stecken lässt.

4. Pierce Brosnan: Der Blockbuster-Bond

Pierce Brosnan ist der Bond, der das Franchise nach langer Pause wieder massentauglich machte. James Bond 007 – GoldenEye (1995) funktioniert bis heute, weil Brosnan genau die Balance trifft, die diese Phase brauchte: elegant genug für Connery-Nostalgiker, ironisch genug für Moore-Fans, actiontauglich genug für die 1990er-Jahre.

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Sein Bond sieht aus, als wäre er im Smoking geboren worden, doch manchmal wirkt die makellose Oberfläche stärker als die Figur darunter. Im Vergleich zu Craig fehlt Brosnan manchmal die emotionale Schwere, neben Dalton wirkt er dafür deutlich zugänglicher, eleganter und stärker auf großes Publikumskino gebaut. Für Zuschauerinnen und Zuschauer, die Bond als großes, glänzendes Kinoereignis wollen, ist er wahrscheinlich der einfachste Einstieg. Bond-Puristen bemängeln allerdings, dass einige seiner Bond-Filme so sehr auf Effekte, Gadgets und Hochglanz-Action setzten, dass sein 007 darunter fast verschwand.

5. Roger Moore: Der charmanteste und streitbarste Bond

Roger Moore ist der Bond, an dem sich bis heute die Geister scheiden: Für die einen ist er der charmanteste 007, für die anderen rutschte die Reihe unter ihm zu oft in albernen Edel-Trash ab. In James Bond 007 – Der Spion, der mich liebte (1977) funktioniert seine Formel hervorragend: große Sets, elegante Leichtigkeit, viel Charme, klare Schauwerte, und ein Held, der nie so tut, als müsse alles psychologisch ausgeleuchtet werden.

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Moore war kein harter Killer wie Connery und kein traumatisierter Einzelgänger wie Craig, sondern der Bond für die große Abenteuerfantasie: leichtfüßig, ironisch, manchmal albern, aber fast immer souverän. Genau darin liegt sein Reiz, aber auch sein Problem. Im Vergleich zu Dalton fehlt ihm die Bedrohlichkeit, im Vergleich zu Brosnan wirkt er bewusst künstlicher und stärker in einer alten Kino-Tradition verwurzelt. Wer Bond als stilvolle Flucht aus der Realität mit Camp-Faktor liebt, bekommt bei Moore die unterhaltsamste, aber auch die inhaltlich am stärksten schwankende Ära der Reihe.

6. Timothy Dalton: Der Bond, der zu früh kam

Timothy Dalton steht in diesem Ranking nicht wegen seiner Leistung weiter hinten, sondern weil er seiner Zeit voraus war. James Bond 007 – Der Hauch des Todes (1987) und James Bond 007 – Lizenz zum Töten (1989) zeigen einen deutlich ernsteren, kantigeren und verletzlicheren 007, lange bevor Daniel Craig für eine ähnliche Richtung gefeiert wurde.

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Dalton spielt Bond nicht als makellose Stil-Ikone, sondern als gefährlichen Profi mit moralischem Druck im Nacken. Im Vergleich zu Moore wirkt das fast wie ein Genrewechsel, im Vergleich zu Craig wie eine frühe Skizze dessen, was später zum Prestige-Bond werden sollte. Für Fans, die 007 lieber als Spionagethriller denn als Gadget-Zirkus sehen, ist Dalton bis heute der große Unterschätzte. Er hatte einfach Pech, denn zwei Filme waren schlicht zu wenig, um den neuen Bond wirklich zu prägen.

James Bond (Daniel Craig) hat seine Lizenz zum Töten im Auftrag des britischen Geheimdienstes abgegeben und genießt seinen Ruhestand in Jamaika. Die friedliche Zeit nimmt ein unerwartetes Ende, als sein alter CIA-Kollege Felix Leiter (Jeffrey Wright) auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Ein bedeutender Wissenschaftler ist entführt worden und muss so schnell wie möglich gefunden werden. Was als simple Rettungsmission beginnt, erreicht bald einen bedrohlichen Wendepunkt, denn Bond kommt einem geheimnisvollen Gegenspieler auf die Spur, der im Besitz einer brandgefährlichen neuen Technologie ist.
James Bond erhält eine kryptische Nachricht aus seiner Vergangenheit, die ihn auf die Spur einer finsteren Organisation bringt. Bond muss immer mehr entdecken, dass es viele Täuschungen und Lügen gibt, die er entschlüsseln muss. Während sein Boss M mit anderen Problemen kämpft, mit politischen Kräften konfrontiert ist, die den ganzen Geheimdienst gefährden, erkennt Bond erst nach und nach die schreckliche Wahrheit hinter Spectre.
Auf der Jagd nach einer Liste von Undercoveragenten, die mit diesem Dokument enttarnt und in den sicheren Tod geschickt werden könnten, stürzt James Bond, von einer Kugel getroffen, in eine tiefe Schlucht. Von Freund und Feind für tot gehalten, hält sich 007 versteckt, bis ihn ein Bombenanschlag auf seinen Geheimdienst zum Handeln zwingt. So kehrt Bond zum MI6 zurück, kämpft gegen einen unbekannten Gegner, der nur ein Ziel kennt: Dem britischen Geheimdienst empfindlich zu schaden und dessen Chefin M zu töten.
Nach dem Tod von Vesper Lynd versucht James Bond an die Hintermänner des Komplotts gegen Lynd zu kommen. Beim MI6 wird dazu Mr. White verhört, dem durch einen internen Verrat während des Verhörs die Flucht gelingt. Die Spur führt Bond nach Haiti. Dort gelangt er durch die attraktive Camille an den zwielichtigen Dominic Greene, der mit dem Komplott in Verbindung zu stehen scheint. Bond muss fortan nicht nur einmal um sein Leben bangen.
Sein erster Auftrag, nachdem er die Lizenz zum Töten erhalten hat, führt den MI6-Agenten James Bond nach Madagaskar, wo er auf den Terroristen Mollaka angesetzt wird. Zwar verläuft nicht alles nach Plan, doch als Bond auf eigene Faust weiter ermittelt, kommt er auf die Spur von Le Chiffre, dem Bankier einer weltweit operierenden Terror-Organisation. Dieser plant, das Vermögen seiner Organisation durch ein illegales Pokerspiel im „Casino Royale“ in Montenegro um ein Vielfaches zu erhöhen, wofür natürlich auch ein hoher Einsatz nötig ist. Der MI6 sieht daher die Chance, die Terroristen in den finanziellen Ruin zu treiben und beauftragt James Bond, die Pläne von Le Chiffre zunichte zu machen.
Auf der Jagd nach dem größenwahnsinnigen Schurken Gustav Graves und seinem gnadenlosen Erfüllungsgehilfen Zao reist Bond in die Höhle des Löwen bis nach Island. In einem fantastischen, vollkommen aus Eis erbauten Palast muss er am eigenen Leib die durchschlagende Wirkung einer neuen Superwaffe kennen lernen. Das Geschehen spitzt sich zu, bis es schließlich, wieder am Ausgangsort Korea angelangt, zu einem explosiven Showdown – und einem unvergesslichen Schlussakt – kommt.
Im Hauptquartier des britischen Geheimdienstes kommt Öl-Multi Sir Robert King bei einem Bombenanschlag ums Leben. Agent 007 soll den Mörder entlarven und gleichzeitig Elektra, die bildhübsche Erbin des Milliarden-Imperiums, vor berüchtigten internationalen Terroristen beschützen.
Der britische Medienmogul Carver will durch Manipulation und Intrigen England in einen Krieg mit China stürzen, denn schlechte Nachrichten bringen Geld. Nur James Bond kann ihn davon abhalten, durch seine Medienpräsenz einer der mächtigsten Männer der Welt zu werden.
Die russische Mafia-Gruppe Janus hat “Goldeneye”, zwei Satelliten, deren elektromagnetische Strahlen alle elektrischen Geräte im Umkreis eines anvisierten Ziels zerstören, in ihre Kontrolle gebracht. Der Chef dieser kriminellen Bande ist Ex-”006″ Alec Trevelyan, James Bonds ehemaliger Kollege. Zusammen mit der Computerspezialistin Natalya Simonova setzt sich 007 auf die Spuren des Verräters.
James Bond und sein amerikanischer Kollege Felix Leiter verhaften den Drogenbaron Sanchez. Als diesem die Flucht gelingt, rächt er sich auf furchtbare Weise an Leiter und seiner Frau. Bond kennt nur noch ein Ziel: Rache.

Über diese Liste

Titel

25

Gesamtkosten fürs Ansehen

68,79 €

Gesamtlaufzeit

54h 6min

Genres

Action & Abenteuer, Mystery & Thriller, Produziert in Europa

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