
Die besten Filme mit Glen Powell im Ranking
Als Teenager ergatterte Glen Powell eine kleine Rolle im Film Mission 3D (2003) aus der Spy Kids-Reihe, danach hielt er an seinem Traum von einer Schauspielkarriere fest, spielte in Serien wie Without a Trace – Spurlos verschwunden (2002) und CSI Miami (2002) mit, ohne großartig aufzufallen.
Erst ein winziger Auftritt als arroganter Börsenmakler in Christopher Nolans The Dark Knight Rises (2012) bestärkte den Schauspieler darin, weiterzumachen – und dies hat sich allemal für ihn gelohnt: Zehn Jahre später erlebte er mit Top Gun: Maverick (2022) an der Seite von Tom Cruise seinen Durchbruch. Inzwischen gilt der 1988 in Texas geborene Powell als charismatischer Darsteller, der auch schwächeren Filmen etwas Charme verleiht und zunehmend auf Vielseitigkeit setzt. So besteht seine Filmographie inzwischen aus erfolgreichen RomComs (Wo die Lüge hinfällt, 2023), Actionfilmen wie (Twisters, 2024, The Running Man, 2025) und schwarzhumorigen Krimis (A Killer Romance, 2024). Hier kommt ein Ranking von Glen Powells bisher besten Filmen.
10. Wo die Lüge hinfällt (2023)
Viel wird über den Niedergang der RomCom seit Beginn der 2000er geschrieben, doch mit Wo die Lüge hinfällt wurde dennoch ein Versuch unternommen, das darbende Genre wiederzubeleben. Das Ergebnis ist recht konventionell und vorhersehbar geraten und kann wohl kaum an den zeitlosen Zauber von Klassikern wie Harry und Sally (1989) anknüpfen. Doch Glen Powell demonstrierte in diesem "Enemies to lovers"-Plot komödiantisches Timing wie Schlagfertigkeit.
9. Twisters (2024)
Ob der Action-Hit Twister (1996) wirklich ein spätes Sequel gebraucht hat, bezweifelten viele Kritiker nach dem Erscheinen von Twisters. Doch obgleich dem Film trotz rasanter Szenen fehlende Originalität bescheinigt wurde, waren sich alle darin einig, dass Glen Powell als Sturm-Cowboy pures Charisma ausstrahlte und einen hervorragenden Leading Man abgab. Für Fans von Katastrophenfilmen wie The Day after Tomorrow (2004) ist Twisters allemal sehenswert.
8. Hidden Figures (2016)
Hidden Figures erzählt von drei realen und zeitlebens marginalisierten afroamerikanischen Mathematikerinnen, die in den 1960ern für die NASA arbeiteten. Einige störten sich zwar an dem Feel Good-Flair dieses Films, der eine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem von den Frauen erlebten Sexismus und Rassismus verhindere. Dennoch erhielt Hidden Figures alles in allem viel Lob für seinen warmherzigen Plot. Zu diesem trug auch Glen Powell in seiner Nebenrolle als John Glenn bei: Er mimte den NASA-Astronauten mit subtiler Hingabe als standhaften Gentleman und aufrechten Menschen.
7. Set It Up (2018)
Mit Set It Up versuchte sich Netflix erstmals an dem RomCom-Genre und landete tatsächlich einen Volltreffer: Hier ist Glen Powell als Assistent eines tyrannischen Chefs zu sehen – ein Leid, dass er mit Zoey Deutch teilt, die ebenfalls ein tristes Dasein unter ihrer fordernden Vorgesetzten führt. In dieser fein abgestimmten Mischung aus Liebes- und Workplace-Comedy überzeugt Powell mit augenzwinkerndem Witz und aufrichtiger Emotionalität und bewies damit erstmals seine Eignung für RomComs.
6. How to Make a Killing (2026)
Eine bissige schwarze Komödie wollte How to Make a Killing sein, doch das Skript über einen Mann, der über Leichen gehen will, um an sein Erbe zu kommen, konnte mit seinem unentschiedenen Tonfall nicht hinlänglich überzeugen. Anders aber Glen Powell, der sich trotz der Schwächen von How to Make a Killing als verführerischer Antiheld hervortut und damit wieder einmal einen eher mittelprächtigen Film zum sehenswerten aufwertete.
5. The Running Man (2025)
1987 wurde Stephen Kings Roman „Menschenjagd“ erstmals als Running Man (1987) verfilmt, mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle. Stephen King-Fans und der Horrorautor selbst bemängelten aber die Abkehr von der Essenz des Romans in diesem grellen Action-Reißer. Mit The Running Man wagte Regisseur Edgar Wright einen anderen, raueren Ansatz und gab die Hauptrolle Glen Powell, der sich hier tougher und ernster als in seinen bisherigen Rollen zeigt. Das Ergebnis ist ein rasanter Actionfilm mit etwas verhaltener sozialkritischer Note, der aber dennoch und nicht zuletzt durch Powells Präsenz fesselt.
4. Everybody Wants Some!! (2016)
Ein „spirituelles Sequel“ zu seinem Kultfilm Confusion - Sommer der Ausgeflippten (1993) nannte Regisseur Richard Linklater seine Komödie Everybody Wants Some!!. Diese handelt von einer Gruppe junger College-Studenten in den 80ern, die ein Wochenende lang die feierlichen Seiten des Campuslebens genießen. Dabei treiben sie so unbeschwert und ziellos durch Partys und Flirts, dass Langeweile aufkommen könnte, wenn der Cast nicht so treffend ein Lebensgefühl einfinge – so auch Glen Powell als Finnegan, ein charmanter Aufreißer und Mitglied des Baseball-Teams der Uni. In Everybody Wants Some!! zeigte Powell, dass er auch in einer kleinen Rolle inmitten eines Ensemblefilms herausragen kann und fiel damit auch Regisseur Linklater auf, der ihn Jahre später erneut besetzte…
3. Devotion (2022)
Relativ unbekannt ist das Biopic Devotion über die Freundschaft der Navy-Piloten Thomas J. Hudner und Jesse Brown, die Seite an Seite im Koreakrieg kämpften. Der Film beruht auf wahren Ereignissen und ist als Feier amerikanischen Heldentums angelegt, kriegt aber dennoch die Kurve zu einer aufrichtigen und respektvollen Betrachtung seines Sujets. Dabei liefert Glen Powell in der Rolle von Hudner seine bislang geerdetste und emotional nuancierteste Performance ab.
2. Top Gun: Maverick (2022)
Nichts weniger als einen atemberaubenden Hollywood-Blockbuster sollte Top Gun: Maverick, die späte nostalgie-getränkte Fortsetzung zu Top Gun (1986), werden – und dies ist Kritikern und Publikum zufolge mehr als gelungen. Spektakuläre Fliegeraufnahmen, waghalsige Stunts und allen voran Action-Ikone Tom Cruise war dies zu verdanken, doch für zusätzliche Unterhaltung sorgten auch neue Charaktere. Glen Powell als arroganter Pilot „Hangman“ war einer von ihnen. Mit seiner draufgängerischen Performance verabreichte Powell dem Film an den richtigen Stellen die nötige Prise Humor und stahl sogar Cruise hin und wieder die Show. So sorgte Top Gun: Maverick endgültig für Powells Karrieredurchbruch.
1. A Killer Romance (2024)
In der Krimikomödie A Killer Romance schlüpfte Glen Powell in die Rolle eines einsamen Philosophie- und Psychologieprofessors, der sich als Undercover-Agent versucht. Eine anspruchsvolle Figur, die Powell mit seiner bisher vielschichtigsten Darbietung ausfüllte. Zudem schrieb er sogar gemeinsam mit Regisseur Richard Linklater am Drehbuch mit und war so maßgeblich daran beteiligt, dass A Killer Romance zum gleichermaßen interessanten wie unterhaltsamen Film wurde, der nach seiner enttäuschenden Box Office-Performance zum Geheimtipp avancierte.























































