
„Shrek 5“-Trailer: 7 Anspielungen, die du vielleicht übersehen hast
Der erste vollständige Trailer zu Shrek 5 ist da – und er ist dichter gepackt, als er aussieht. Myers, Diaz, Murphy – alle wieder da. Donkey singt im Gefängnis. Gingy hat neue Gumdrop-Knöpfe am Hintern. Das Franchise kehrt nach 17 Jahren zurück und macht kein Hehl daraus, was es ist. Aber wer genau hinschaut, entdeckt mehrere Anspielungen, die im ersten Durchlauf leicht untergehen – von einem Verweis auf Eddie Murphys Karriere vor Shrek bis zu einem Graffiti, das einen alten Bekannten zurückbringen könnte.
1. Die Eröffnungsmusik
Der Trailer beginnt mit der Storybook-Öffnung – und sofort setzt Harry Gregson-Williams’ „Fairytale“ ein, der Einstiegssong aus Shrek – Der tollkühne Held (2001). Zwei Takte, und das Gehör ist bereits zurück im Jahr 2001.

Das Buch sieht ein bisschen anders aus – eine Zwiebel auf dem Cover statt des alten Designs – aber der Klang ist derselbe. DreamWorks setzt mit der Musik ein Signal, bevor überhaupt ein Bild läuft: Das hier ist Shrek. Nicht irgendein Comeback-Film.
2. Smash Mouth – und ein stilles Tribut
Der Trailer enthält eine kurze Andeutung von „All Star“ von Smash Mouth. Der Song eröffnete Shrek – Der tollkühne Held und wurde durch den Film zu einem der bekanntesten Popsongs des Jahrzehnts – später dann, in einer zweiten Welle, zum unsterblichen Meme-Fundament des frühen Internets. Smash-Mouth-Sänger Steve Harwell starb im September 2023. Dass sein bekanntester Song jetzt im ersten Trailer des letzten großen Shrek-Kapitels auftaucht, ist mehr als Nostalgie. Er taucht nicht prominent auf. Er ist nur kurz da. Das reicht.
3. Donkey und „48 Stunden“
Im Gefängnis singt Donkey „Roxanne“ von The Police. Das klingt zunächst wie ein generischer Gefängnis-Witz – ist aber laut SlashFilm ein klarer Verweis auf 48 Hrs. (1982): In jenem Film singt Eddie Murphy als Reggie Hammond genau diesen Song, ebenfalls in einer Zelle, ebenfalls laut, ebenfalls zur allgemeinen Irritation der Umgebung.

Die Szene gilt als einer der denkwürdigsten Murphy-Momente seiner frühen Karriere. Dass Donkey – Murphys berühmteste Rolle – nun dieselbe Nummer in derselben Situation anstimmt, ist kein Gefängnis-Gag. Es ist eine Hommage.
4. Der Schneemann in der Gasse
In Further Further Away begegnen Shrek und Donkey einem zwielichtigen Schneemann in einer Gasse, der fragt, ob man ihn daten wolle. Er sieht aus wie Olaf aus Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (2013) –, aber bewusst leicht anders gestaltet, wahrscheinlich aus rechtlichen Gründen.

Die Anspielung ist trotzdem eindeutig: „Do You Want to Build a Snowman?“ wird hier in etwas Zwielichtigeres umgebaut. Klassisches Shrek-Prinzip seit dem ersten Film: Kindheitsbilder, leicht ins Unheimliche gekippt.
5. Hexe und Besen
Eine kurze Sequenz zeigt Fiona auf dem Rücken einer Hexe, die auf einem Besen durch die Luft fliegt. Die naheliegendste Referenz: Wicked (2024), der Musical-Film über zwei Hexen aus Oz, der Ende 2024 zum globalen Kassenschlager wurde. Shrek hat seit dem ersten Teil Disney und Konkurrenzmärchen parodiert und auf die Schippe genommen. Dass Wicked nach zwei Jahrzehnten Popkultur-Dominanz nun als Zielscheibe auftaucht, passt zum Prinzip des Franchises – und zeigt, dass der Film nicht in der Vergangenheit feststeckt.
6. Bunte Meerjungfrauen
In derselben Schnellschnitt-Sequenz tauchen bunte Meerjungfrauen auf. Der Verweis gilt weithin als Anspielung auf die Live-Action-Verfilmung Arielle, die Meerjungfrau (2023) – Disneys Realverfilmung des Klassikers.

Genau wie beim Schneemann: vertraute Figur, leicht schief gesetzt, ohne Namen genannt zu werden. Shrek braucht keine Fußnoten.
7. Pied-Piper-Graffiti
Wer genau hinschaut, entdeckt im Trailer Graffiti, das auf den Rattenfänger anspielt. Der Pied Piper – der Rattenfänger von Hameln – hatte in Für immer Shrek (2010) einen der komisch überwältigenden Auftritte des gesamten Franchises: ein Instrument, das jeden in Tanzrausch versetzt, der es hört. Das Graffiti könnte reine Kulissendekoration sein. Es könnte auch eine Ankündigung sein. Bei Shrek lohnt es sich, nichts für selbstverständlich zu halten.































