Staffel zwei von Paradise ist gerade zu Ende gegangen, und der postapokalyptische Thriller hat sich längst als eine der meistdiskutierten Serien der letzten zwei Jahre etabliert.
Sarah Shahi, Krys Marshall und Nicole Brydon Bloom gehören zum Kern des Ensembles: Shahi spielt die Psychotherapeutin Dr. Gabriela Torabi, Marshall die knallharte Secret-Service-Agentin Nicole Robinson, und Brydon Bloom verkörpert Jane Driscoll, deren dunkle Geheimnisse die erste Staffel in den letzten Folgen komplett auf den Kopf gestellt haben. Abseits des Thrillers haben die drei im „Sorry, not Sorry"-Format von JustWatch verraten, was sie privat auf dem Bildschirm entspannt, und die Antworten könnten unterschiedlicher kaum sein.
Sarah Shahi und die ewige Faszination der “Gilmore Girls”
Sarah Shahis Guilty Pleasure ist Gilmore Girls - und wer die Serie kennt, versteht sofort, warum sie funktioniert. Stars Hollow, das pittoreske Kleinstadtidyll, Lorelai und Rory mit ihrem halsbrecherischen Dialogtempo und dem gemeinsamen Kaffeekonsum als Lebensphilosophie: Das ist das genaue Gegenteil von dem, was Shahi in Paradise spielt. Dort analysiert sie Traumata in einer unterirdischen Bunkerstadt am Ende der Welt - in Gilmore Girls geht es darum, ob man rechtzeitig zum Frühstück im Diner erscheint. Genau diese Leichtigkeit macht solche Serien zur perfekten Auszeit, und Shahi scheint das sehr bewusst zu genießen.
Krys Marshall und “Amélie”: eine echte Liebeserklärung
Krys Marshall lässt keinen Zweifel an der Intensität ihrer Zuneigung: „Ich könnte den Film einmal am Tag schauen, jeden Tag, bis zum Ende aller Tage!" Die fabelhafte Welt der Amélie ist Jean-Pierre Jeunets verspieltes Meisterwerk aus dem Jahr 2001, in dem Audrey Tautou als schüchterne Pariserin das Leben anderer Menschen heimlich verbessert und dabei ihr eigenes Glück fast verpasst. Der Film lebt von seiner Bildsprache, seinem Witz und einer Art zärtlichem Blick auf die Welt, der sich nicht so leicht nachmachen lässt. Dass ausgerechnet Marshall, die in Paradise eine der kompromisslosesten Figuren der Serie spielt, diesem zarten Film so verfallen ist, hat eine gewisse Ironie - und macht die Aussage nur umso sympathischer.
Nicole Brydon Bloom wirft “The Office” in den Raum
Nicole Brydon Bloom wählt bewusst unspektakulär - und dann doch nicht ganz: „Ich werfe mal The Office in den Raum." Auf Nachfrage ihrer Kolleginnen, welche Version sie bevorzuge, gesteht sie ohne Zögern: die amerikanische. „Ich liebe Steve Carell." Das ist eine Aussage, die in manchen Kreisen als mutig gilt - die britische Originalversion von Ricky Gervais hat schließlich ihre leidenschaftlichen Anhänger - aber Brydon Bloom schert sich offensichtlich wenig darum. Die amerikanische Version von The Office läuft seit Jahren als eine der meistgestreamten Serien weltweit und hat den Begriff „Comfort Show" gewissermaßen miterfunden. Der deutsche Ableger ist uns ebenfalls bestens bekannt: Stromberg.









































































































































































































































