Der international gefeierte brasilianische Schauspieler und Filmemacher Wagner Moura machte sich zunächst im brasilianischen Kino einen Namen. Frühere Erfolge wie „The Three Marias“ (2002), „The Middle of the World“ (2003), „Carandiru“ (2003) und „God is Brazilian“ (2003) etablierten ihn. Nationale Bekanntheit erlangte Moura mit Filmen wie „Lower City“ (2005), „Elite Squad“ (2007) und „VIPs“ (2010), die ihm zugleich internationale Aufmerksamkeit einbrachten. Sein Hollywood-Debüt gab er in Neil Blomkamps Science-Fiction-Thriller „Elysium“ (2013), während er parallel weiterhin in brasilianischen Produktionen wie „Bald Mountain“ (2013) und „Futuro Beach“ (2014) zu sehen war. Mit „Marighella“ (2019), einem eindringlichen politischen Porträt des marxistisch-leninistischen Guerillaführers Carlos Marighella, feierte Moura sein Regiedebüt. Im Biopic „Sergio“ (2020) verkörperte er den UN-Diplomaten Sergio Vieira de Mello. 2022 besetzten ihn die Russo-Brüder für ihren Action-Thriller „The Gray Man“, ehe er 2024 in Alex Garlands kontroversem politischen Drama „Civil War“ auftrat. Eine seiner eindrucksvollsten Rollen spielte Moura in dem von der Kritik gefeierten historischen Thriller „The Secret Agent“ (2025) von Kleber Mendonça Filho. Einem breiten Publikum ist er vor allem durch seine herausragende Darstellung des Drogenbarons Pablo Escobar in den Serien „Narcos“ (2015–2016) und „Narcos: Mexico“ (2018–2021) bekannt. Zudem war er in den Serien „Shining Girls“ (2022) und „Dope Thief“ (2025) zu sehen.
