Stephen Lang begann seine Filmkarriere mit Rollen in „Blutmond“ (1986), „Gettysburg“ (1993) und „Tombstone“ (1993) und bewegte sich früh selbstverständlich zwischen Thriller, Historienfilm und Western. Im „Gettysburg“-Prequel „Gods and Generals“ (2003) kehrte er als Lieutenant General „Stonewall“ Jackson auf die Leinwand zurück. Es folgten Auftritte in Filmen wie „Public Enemies“ (2009) und „Männer die auf Ziegen starren“ (2009) sowie James Camerons Science-Fiction-Epos „Avatar“, in dem Lang als Colonel Miles Quaritch eine seiner einprägsamsten Rollen spielte. Diese Figur verkörperte er erneut in „Avatar: The Way of Water“ (2022) und „Avatar: Fire and Ash“ (2025). Auch jenseits von Camerons Blockbuster-Reihe war Lang regelmäßig als Antagonist zu sehen, etwa im Horrorthriller „Don’t Breathe“ (2016) und dessen Fortsetzung „Don’t Breathe 2“ (2021). Im Boxer-Biopic „The Featherweight“ (2024) spielte er Trainer Bill Gore. Parallel dazu blickt Lang auf eine lange Fernsehkarriere zurück, die mit der Serie „Crime Story“ (1986–1988) begann und in einer Hauptrolle als Commander Nathaniel Taylor in „Terra Nova“ (2011) kulminierte. Weitere Serienauftritte hatte er unter anderem in „Salem“ (2014–2017), „Into the Badlands“ (2015–2018) und dem Bibeldrama „Das Haus David“ (2025). Darüber hinaus ist Lang ein profilierter Theaterschauspieler und wurde für seine Bühnenarbeit für einen Tony Award nominiert.