Wenige Kreative können auf einen derart fulminanten Karrierestart zurückblicken wie Seth Rogen. Der Schauspieler, Autor und Regisseur spielte eine Schlüsselrolle in der Kultserie „Voll daneben, voll im Leben“ (1999–2000) und hatte einen kleinen, aber denkwürdigen Auftritt im verschrobenen Sci-Fi-Thriller „Donnie Darko“ (2001). Danach reihte er einen Comedy-Hit an den nächsten und war in Filmen wie „Anchorman“ (2004), „Jungfrau (40), männlich, sucht...“ (2005), „Beim ersten Mal“ (2007) und „Superbad“ (2007) zu sehen. Diese Werke wurden zu seinem Markenzeichen: Rogens tiefe Stimme, sein unverwechselbares Lachen und sein für Hollywood ungewöhnliches Auftreten machten ihn zum Publikumsliebling. Gerade seine Stimme setzte er in den folgenden Jahren gezielt ein, etwa in „Kung Fu Panda“ (2008), „Der König der Löwen“ (2019), als Alien in der Serie „Invincible“ (seit 2021) oder im Kino-Reboot „Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutant Mayhem“ (2023). Regelmäßig arbeitete er mit verschiedenen Filmschaffenden zusammen, besonders eng jedoch mit James Franco. Gemeinsam standen sie unter anderem für „Ananas Express“ (2008), „Das ist das Ende“ (2013), „The Interview“ (2014) und „The Disaster Artist“ (2017) vor der Kamera. Dass er mehr kann als Klamauk, bewies Rogen mit dramatischeren Rollen in „Steve Jobs“ (2015) und „Die Fabelmans“ (2022), wo er mit Regisseuren wie Danny Boyle und Steven Spielberg zusammenarbeitete. Inzwischen ist er auch hinter den Kulissen eine feste Größe: Als Produzent war er an Serien wie „The Boys“ (2019) beteiligt. Bei der von ihm mitentwickelten und mehrfach mit dem Emmy ausgezeichneten Serie „The Studio“ (seit 2025) war er nicht nur Hauptdarsteller und Produzent, sondern führte gemeinsam mit seinem langjährigen Kreativpartner Evan Goldberg auch Regie und schrieb an den Drehbüchern mit.