Kogonada machte sich als Video-Essayist einen Namen, der es geschickt versteht, die Fähigkeiten zu analysieren, die es zum Filmemachen braucht. In dieser Funktion arbeitete er mit renommierten Institutionen wie Sight & Sound, The Criterion Collection und dem British Film Institute zusammen. Mit seinem ersten Film „Columbus" (2017) wechselte er von der Analyse zur Praxis und stand nicht nur als Produzent und Regisseur hinter der Kamera, sondern verfasste auch das Drehbuch zum Drama, das für seine sanfte Behandlung des Themas Freundschaft und die visuelle Darstellung von Architektur gelobt wurde. Es folgte „After Yang" (2021), in dem Colin Farrell und Jodie Turner-Smith die Eltern eines Androiden-Teenagers spielen, der sich um ihre Adoptivtochter kümmert. Für seinen nächsten Film arbeitete Kogonada erneut mit Farrell zusammen: Die surreale Fantasy-Romanze „A Big Bold Beautiful Journey" (2025) verfügte darüber hinaus über Filmmusik von Studio-Ghibli-Hauskomponist Joe Hisaishi. Im Anschluss drehte er das experimentelle Drama „Zi" (2026) mit Haley Lu Richardson, die ebenfalls schon mit dem Filmemacher zusammengearbeitet hatte. Für das Fernsehen hat Kogonada mehrere Episoden der Serie „Pachinko" (2022) inszeniert und zwei Episoden der Star-Wars-Serie „The Acolyte" (2024).
