In den Vereinigten Staaten wurde der Schauspieler Ken Watanabe durch sein Oscar-nominiertes Hollywood-Debüt „Last Samurai" (2003) und Clint Eastwoods Kriegsfilm „Letters from Iwo Jima" (2006) bekannt. Parallel zu seiner Hollywood-Karriere übernahm Watanabe weiterhin Rollen in japanischen Produktionen, etwa in „Memories of Tomorrow" (2006) und in „Shizumanu Taiyo" (2009). Christopher Nolan, ein großer Fan des Schauspielers, besetzte ihn zuerst in „Batman Begins" (2005) und später in „Inception" (2010). Mit Regisseur Gareth Edwards arbeitete er in „Godzilla" (2014) und dem Sci-Fi-Actionfilm „The Creator" (2023) zusammen. Watanabe übernahm die Hauptrolle in „Unforgiven" (2013), dem japanischen Remake von Clint Eastwoods „Erbarmungslos" (1992). Bei dem Samurai-Film stand Lee Sang-il hinter der Kamera, mit dem Watanabe erneut in „Rage" (2016) und „Kokuhô: Meister des Kabuki" (2025) zusammenarbeitete. Auch war er im japanischen Katastrophenfilm „Fukushima" (2020) zu sehen und spielte eine der Hauptrollen im HBO-Krimidrama „Tokyo Vice" (2022–2024). Seine markante Stimme lieh der Schauspieler Filmen wie „Transformers: Ära des Untergangs" (2014), „Isle of Dogs" (2018) und „Kensuke's Kingdom" (2023).