Kate Winslet ist eine der renommiertesten Schauspielerinnen ihrer Generation. Ihre Filmkarriere begann sie mit Peter Jacksons „Heavenly Creatures“ (1994), bevor sie für ihre Rolle in „Sinn und Sinnlichkeit“ (1995) erstmals für einen Oscar nominiert wurde. Zwei Jahre später folgte eine weitere Nominierung für ihre karriereprägende Leistung in James Camerons historischem Epos „Titanic“ (1997). In den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren zeigte Winslet ihre enorme Bandbreite in Filmen zwischen intimem Drama und großem Publikumserfolg, darunter „Iris“ (2001), „Vergiss mein nicht!“ (2004), „Wenn Träume fliegen lernen“ (2004), „Liebe braucht keine Ferien“ (2006), „Das Spiel der Macht“ (2006) und „Zeiten des Aufruhrs“ (2008). Für ihre Darstellung in „Der Vorleser“ (2008) gewann sie nach drei vorherigen Nominierungen ihren ersten Oscar als Beste Hauptdarstellerin. Einen Primetime Emmy Award erhielt Winslet für ihre Hauptrolle in Todd Haynes’ HBO-Miniserie „Mildred Pierce“ (2011). Später war sie auch in den Science-Fiction-Filmen „Die Bestimmung - Divergent“ (2014) und „Die Bestimmung - Insurgent“ (2015) zu sehen. Für ihre Nebenrolle in „Steve Jobs“ (2015) wurde sie erneut für den Oscar nominiert. Einen weiteren Primetime Emmy gewann sie für ihre Hauptrolle in der HBO-Serie „Mare of Easttown“ (2021). Zu ihren jüngeren Arbeiten zählen die politische Satire „The Regime“ (2023) sowie das Kriegsdrama „Lee“ (2023), in dem sie die Fotografin Lee Miller verkörpert. Für James Cameron übernahm Winslet zudem die Rolle der Ronal in „Avatar: The Way of Water“ (2022) und kehrte in „Avatar: Fire and Ash“ (2025) zurück. Ihr Regiedebüt gab sie mit dem Film „Goodbye June“ (2025), in dem sie selbst neben Helen Mirren und Toni Collette zu sehen ist.
