Nachdem er in den 1990er-Jahren vor allem in australischen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen war, gelang Jason Clarke mit Rollen in „Public Enemies“ (2009) und „Wall Street: Geld schläft nicht“ (2010) der Sprung nach Hollywood. Mit seiner beeindruckende Leistung in Kathryn Bigelows preisgekröntem Drama „Zero Dark Thirty“ (2012) machte er auf sich aufmerksam. Es folgten markante Auftritte in „Der große Gatsby“ (2013), „Planet der Affen: Revolution“ (2014), Terrence Malicks „Knight of Cups“ (2015), „Mudbound“ (2017) und „Niemandsland – The Aftermath“ (2019). In „Terminator: Genisys“ (2015) verkörperte er die legendäre Figur des John Connor, bevor er als NASA-Astronaut Ed White in „Aufbruch zum Mond“ („First Man“, 2018) überzeugte. Obwohl Clarke vor allem für seine Rollen in Actionfilmen und Dramen bekannt ist, zeigte er in dem Horror-Remake „Friedhof der Kuscheltiere“ (2019) sowie im psychologischen Thriller „Das Handwerk des Teufels“ (2020) auch seine dunklere Seite. Zuletzt war er Teil des hochkarätigen Ensembles in Christopher Nolans „Oppenheimer“ (2023) und arbeitete erneut mit Kathryn Bigelow für „A House of Dynamite“ (2025) zusammen. Im Fernsehen übernahm Clarke zahlreiche Hauptrollen, darunter in „Brotherhood“ (2006–2008), „Winning Time: Aufstieg der Lakers-Dynastie“ (2022–2023), „Remnick“ (2025) und „Murdaugh: Death in the Family“ (2025).