Nachdem sie 2008 in „The Long Walk to Finchley“ als junge Margaret Thatcher auftrat, galt Andrea Riseborough als eine vielversprechende Schauspielerin. Es folgten Rollen in „Made in Dagenham“ (2010), „Brighton Rock“ (2010) und „W.E. - Die Romanze des Jahrhunderts“ (2011). Im Laufe der 2010er-Jahre bewies Riseborough ihre außergewöhnliche Wandelbarkeit: von der schwarzen Komödie „Birdman“ (2014) über den Thriller „Nocturnal Animals“ (2016) bis hin zu „The Death of Stalin“ (2017) und dem psychedelischen Horrorfilm „Mandy“ (2018). Für ihre eindringliche Darstellung in dem Independent-Drama „To Leslie“ (2022) erhielt sie eine Oscar-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin. In David O. Russells „Amsterdam“ (2022) stand sie neben Christian Bale und Margot Robbie vor der Kamera, gefolgt von Rollen im biografischen Drama „Lee“ (2023) und der Miniserie „The Regime“ (2024) an der Seite von Kate Winslet. Ihre Erfahrung auf der Theaterbühne kam ihr auch in dem klaustrophobischen Thriller „Good Boy“ (2025) zugute. Zu ihren Bühnenauftritten zählen unter anderem „Maß für Maß“ (2006), „Der Stolz“ (2018) und „Eine Frau - Mary Page Marlowe“ (2025).