„Resident Evil“: Alle Film-Adaptionen des Horror-Videospiels in der richtigen Reihenfolge

„Resident Evil“: Alle Film-Adaptionen des Horror-Videospiels in der richtigen Reihenfolge

Veröffentlicht am01. August 2023

Aktualisiert am30. September 2026

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Agenten und Überlebende kämpfen gegen tödliche Biowaffen und Mutationen, die Menschen in blutrünstige Zombies verwandeln: Mit dieser Grundprämisse startete 1996 das vom japanischen Spielentwickler Shinji Mikami für Capcom kreierte Game „Resident Evil“. In den folgenden Jahrzehnten sollte es zu einer der langlebigsten und populärsten Survival-Horror-Videospielreihe anwachsen. Bis heute umfasst das Gaming-Franchise rund 30 Spiele, sofern man neben den 13 Hauptspielen auch alle Spin-offs, Remakes und mobile Ableger mitzählt.

In den 2000ern, als Filme wie 28 Days Later (2002) und Shaun of the Dead (2004) das Zombie-Genre wiederbelebten, folgten die Filmadaptionen des Videospiels unter kreativer Führung von Paul W. S. Anderson: Im Mittelpunkt des ersten Teils Resident Evil (2002) steht die von Milla Jovovich verkörperte Heldin Alice, die zu Beginn dieses Action-Horrors mit einer Amnesie erwacht und sich durch eine Forschungsanlage voller Zombies und Mutanten kämpfen muss. Im Laufe von fünf weiteren Filmen versucht sie mit einer Gruppe von Überlebenden die Zombie-Apokalypse zu überstehen, den Geheimnissen um die Umbrella Corporation und ihre eigene Vergangenheit auf den Grund zu kommen. Bei Kritiker*innen kam die mit Resident Evil: The Final Chapter (2016) vorerst endende Filmreihe nicht gut an: Als laut, seicht und zu actionlastig wurden diese Filme bewertet und auch Fans der Gaming-Reihe konnten darin nicht den atmosphärischen Nervenkitzel aus den Videospielen wiederentdecken. Dennoch trieben diese sechs Resident Evil-Filme ein großes Publikum ins Kino und erreichten beachtlichen Erfolg: Bis heute zählt Resident Evil zu den kommerziell erfolgreichsten Horrorfilm-Franchises aller Zeiten.

Auch nachdem ein Neustart der Filmreihe mit Resident Evil: Welcome to Raccoon City (2021) zunächst scheiterte, ist kein Ende in Sicht: Mit Resident Evil (2026) wagte Regisseur Zach Cregger – bekannt für Weapons (2025) – eine eigenständige Neuauflage des Franchise, die sowohl das Publikum als auch die Kritik positiv überraschte.

Für einen Gesamtüberblick findest Du hier alle Realverfilmungen von Resident Evil in chronologischer Reihenfolge:

Der erste Teil Resident Evil - Genesis (2002) führte Milla Jovovich als kampfbereite Heldin ein und präsentierte rasante, von Techno-Beats unterlegte Action. Bei Filmkritiker*innen kamen der formelhafte Plot und die überladenen CGI-Effekte nicht gut weg, doch das Publikum schätzte Resident Evil als äußerst unterhaltsames Popcorn-Kino.
Mit Resident Evil: Apocalypse (2004) verfestigte die Filmreihe ihren B-Movie-Ruf: Hektische Schnitte konnten kaum über das wirre Skript hinwegtäuschen. Auch Fans der Videospielreihe zeigten sich etwas enttäuscht von der stumpfen Action, die sich noch weiter von der Horror-Atmosphäre der Vorlage entfernt hat.
Resident Evil: Extinction (2007) präsentierte einen Schauplatzwechsel weg von engen Laboren hin zu einer verlassenen Wüste, die an Mad Max (1979) erinnerte. Trotz dünner und vorhersehbarer Handlung profilierte sich Milla Jovovich hiermit weiter als toughe Action-Heldin, die auf eine solide Fanbase bauen konnte.
Auch Resident Evil: Afterlife (2010) setzt auf reichlich Kampfszenen und visuelle Effekte, diesmal im Zeitlupenstil von Matrix (1999). Trotz etwas Redundanz und Inhaltsleere wird dieser vierte Teil für die damals neuartige 3D-Inszenierung und den stimmungsvollen Eröffnungsauftakt geschätzt.
Mit einigen Logikschwächen kommt Resident Evil: Retribution (2012) daher, bietet aber zugleich atemlos inszeniertes, ununterbrochenes Action-Kino. Fans freuten sich zudem über die Wiedereinbindung von Figuren aus früheren Teilen.
Mit Resident Evil: The Final Chapter (2016) geht die Saga um Alice schließlich zu Ende – auf gewohnt brachiale, bewährt actionlastige Weise und ohne allzu viele Gedanken an Charakterentwicklung und einen stimmigen Plot zu verschwenden. Für Fans der Filmreihe aber dennoch ein Muss.
Resident Evil: Welcome to Raccoon City (2021) sollte ein Reboot der Filmreihe starten und zugleich zu den Survival-Horror-Wurzeln der Spiele zurückfinden. Doch der Plot wirkte überfrachtet, die Inszenierung gehetzt und die Figuren zu blass, als dass der Film ein neues Publikum erobern oder die Fans der Videospiele überzeugen konnte. Damit scheiterte der Neustart für Resident Evil – vorerst.

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Resident Evil
Nichts weniger als eine komplette Wiederbelebung des Resident Evil-Filmfranchise ist Regisseur Zach Cregger hingegen mit Resident Evil von 2026 gelungen. Dafür setzte er auf den atmosphärisch Survival-Horror aus der Videospielreihe und fügte noch einen ordentlichen Schuss Humor hinzu. Das Ergebnis ist ein Allrounder, der unterschiedlichste Gruppen zufriedenstellt: Die Fans der Resident Evil-Games sowie alle, die packend inszenierten (Zombie-)Horror schätzen.
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Über diese Liste

Titel

8

Gesamtkosten fürs Ansehen

3,99 €

Gesamtlaufzeit

13h 8min

Genres

Action & Abenteuer, Horror, Science-Fiction

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Auf dieser Liste befinden sich 8 Titel und du kannst 7 von ihnen auf Home of Horror anschauen. 9 weitere Streamingdienste haben aktuell ebenfalls einige der Titel im Angebot.

  1. 7 TitelHome of Horror
  2. 7 TitelHome of Horror Amazon Channel
  3. 7 TitelMagenta TV+
  4. 7 TitelHBO Max
  5. 7 TitelHBO Max Amazon Channel