
So endete Staffel 1 von „Marshals“: Warum Tate jetzt in Gefahr ist
Kayce Dutton (Luke Grimes) wollte nach all den Verlusten eigentlich nur noch eines: seinem Sohn Tate ein Leben geben, das nicht ständig von Gewalt, Familienkrieg und neuen Feinden bedroht wird. Marshals (2026) erzählt seine Geschichte nach dem Ende der Westernserie Yellowstone (2018) weiter und macht aus dem früheren Cowboy und Navy SEAL einen U.S.‑Marshal in Montana. Gemeinsam mit Tate (Brecken Merrill) versucht Kayce, auf dem verbliebenen Land der Duttons neu anzufangen. Doch im Finale der ersten Staffel kippt dieser Plan gründlich: Ein Anschlag, ein undurchsichtiger Rancher und eine fatale Entscheidung bringen Tate in unmittelbare Gefahr. Staffel 1 ist in Deutschland bei Paramount+ verfügbar, Staffel 2 startet dort am 5. Oktober 2026 und setzt genau an diesem offenen Ende an.
Kayce behält East Camp und findet einen neuen Plan für die Ranch
Noch kurz vor dem Finale sieht es so aus, als könnte Kayce sein verbliebenes Stück des früheren Familienbesitzes verkaufen. Der wohlhabende Rancher Tom Weaver (Chris Mulkey) will East Camp übernehmen, und nach all den Verlusten der vergangenen Monate erwägt Kayce das Angebot ernsthaft.

Im Finale entscheidet er sich dagegen. Statt zu verkaufen, will er aus East Camp ein Zentrum für pferdegestützte Therapie für Veteranen machen – eine Idee, die an Garrett und dessen Liebe zu Pferden anknüpft. Tate unterstützt die Entscheidung seines Vaters, auffällig bleibt jedoch, wie gelassen Tom Weaver die Absage hinnimmt. Später zeigt sich, dass seine Verbindung zu East Camp womöglich sehr viel gefährlicher ist als ein gescheiterter Grundstückskauf.
Der Anschlag auf Rainwater führt direkt zu den Weavers
Parallel kämpft Thomas Rainwater (Gil Birmingham), Vorsitzender des Broken-Rock-Reservats, gegen eine geplante Mine, die das Land dort bedroht. Auf dem Weg zu einem politischen Termin geraten Rainwater, Miles Kittle (Tatanka Means) und Mo (Mo Brings Plenty) unter Beschuss. Sie fliehen nach East Camp, doch auch dort tauchen bewaffnete Angreifer auf. Bei dem Feuergefecht rettet Tate Rainwater das Leben, indem er einen Angreifer erschießt – genau die Art von Gewalt, vor der Kayce seinen Sohn schützen wollte. Zunächst scheint der Broken-Rock-Rat Nathan Irons (Gary Nohealii) hinter dem Anschlag zu stecken. Nach seinem Tod wirkt der Fall beinahe abgeschlossen, bis Hinweise auftauchen, dass sein angeblicher Suizid keiner war. Eine Spur führt zu einem Arbeiter auf East Camp und von dort zu Jeb (Kevin McNamara), dem Vorarbeiter der Weavers. Als Pete „Cal“ Calvin (Logan Marshall-Green) und Belle Skinner (Arielle Kebbel) ihm folgen, lockt Jeb sie in einen Hinterhalt. Zwei Schützen eröffnen das Feuer, und die Staffel blendet aus, bevor zu sehen ist, wie schwer die beiden getroffen wurden.
Tate fliegt mit Tom davon, während Kayce nichts ahnt
Der härteste Cliffhanger folgt in den letzten Minuten. Tom bietet an, Tate nach Texas zu einem Angelausflug mitzunehmen. Nach dem Angriff auf East Camp hält Kayce etwas Abstand vom Chaos für eine gute Idee und stimmt zu. Während Tate in Toms Privatjet steigt, erscheint Jeb am Flugplatz und meldet seinem Chef, dass alles erledigt sei. Das Finale legt damit sehr deutlich nahe, dass Tom in die Anschläge verwickelt ist und Tate nun ohne seinen Vater mit ihm unterwegs ist. Kayce bekommt davon nichts mit. Er reitet währenddessen mit Toms Tochter Dolly Weaver (Ellyn Jameson) über East Camp und lässt vorsichtig wieder Nähe zu. Ob Dolly in die Machenschaften ihres Vaters eingeweiht ist, verrät die Staffel nicht. Für Kayce ist die Lage damit besonders bitter: Er glaubt, seinem Sohn Sicherheit geben zu können, während zwei seiner Kollegen unter Beschuss geraten und Tate mit einem Mann davonfliegt, dem Kayce besser nicht hätte vertrauen sollen.
Staffel 2 setzt bei Kayces gefährlichstem Fehler an
Die offizielle Vorschau auf Staffel 2 zeigt, dass Kayce seinen Sohn retten muss und die Marshals auf eine größere kriminelle Operation stoßen, die mit dem Kampf um East Camp zusammenhängt. Cal und Belle haben den Hinterhalt überlebt, doch Cal trägt zusätzlich eine schwere Diagnose mit sich: Bereits vor dem Finale erfährt er, dass er an einem Pancoast-Tumor erkrankt ist. Andrea Cruz (Ash Santos) steht zugleich vor dem Wechsel nach Washington, D.C., wodurch das Team beim Wiedersehen auch personell verändert ist.
Staffel 1 endet damit nicht einfach bei einem weiteren Fall der Marshals. Kayce hat sich für East Camp entschieden, weil er dort wieder Zukunft sieht, und merkt noch nicht, dass dieses Land seinen Sohn in Gefahr gebracht hat. Tom Weaver hat Zugang zu Tate, Dolly steht Kayce emotional näher, als ihm guttun könnte, und hinter dem Angriff auf Rainwater steckt offenbar ein größeres Netzwerk. Wenn Marshals zurückkehrt, muss Kayce zuerst mit einer Entscheidung klarkommen, die zunächst noch vernünftig aussah.




































