Mit Final Destination 6: Bloodlines kam soeben eine Fortsetzung der unter Horrorfans sehr beliebten Filmreihe in die Kinos. Wieder einmal gilt es, dem Tod zu entrinnen. Und wieder einmal ist das eine äußerst schwierige Aufgabe für unsere Protagonisten, denn der Tod lauert an jeder Ecke und in jeder Situation. Für uns Zuschauer bietet das einen hochspannenden und nervenaufreibenden Kinogenuss.
Wer nun aus Final Destination: Bloodlines kommt und Lust auf mehr hat, sollte sich unsere Liste genauer ansehen. Denn wir empfehlen zehn Filme, die man sich unbedingt nach dem Genuss von Final Destination: Bloodlines anschauen sollte.
Final Destination (2000)
Im Jahr 2000 legte Regisseur James Wong mit Final Destination den Grundstein für die beliebte Horror-Reihe. Wer Bloodlines mochte, sollte unbedingt hier anfangen – schließlich gilt Final Destination längst als Genre-Klassiker. Alles, was danach kam, baute auf ihm auf. Es geht um Alex, der eine Vision eines tödlichen Flugzeugabsturzes hat und seine Freunde retten will. Nur hat er die Rechnung nicht mit dem Tod gemacht, denn dieser lässt sich weder betrügen noch ist er ein einfacher Gegner. Hier wird bereits die Grundessenz von Final Destination geboten: der Wettlauf mit dem Tod und das Katz-und-Maus-Spiel mit dem Sensenmann.
Saw (2004)
Wenige Horrorfilme machten in der Popkultur so einen bleibenden Eindruck wie Saw. Regisseur James Wan gelang ein nervenaufreibender und grausamer Film rund um zwei Männer, die gefesselt in einem Keller aufwachen. Saw ist definitiv nichts für schwache Nerven. Wer Übernatürliches sucht, wird hier nicht fündig. Vielmehr geht es um reinen Sadismus, um ausgeklügelte, grausame Todesfallen. Saw ist beklemmend, spielt intensiv mit dem Gefühl des absoluten Ausgeliefertseins und der Kontrolle – und ist einer der erfolgreichsten Horrorfilme aller Zeiten. Fans von Final Destination: Bloodlines sollten sich auch Saw keinesfalls entgehen lassen. Kein Film für schwache oder ängstliche Momente.
Final Destination 4 (2009)
Unter der Regie von David Ellis wurde die Final Destination-Reihe um einen weiteren Film erweitert. In Final Destination 4 (englischer Originaltitel: The Final Destination) geht es um ein NASCAR-Rennen, bei dem es zu einer Katastrophe kommt. Wieder einmal steht eine Vision des Todes im Mittelpunkt, und erneut beginnt das Katz-und-Maus-Spiel mit dem Sensenmann. Allerdings zeigt sich der Tod hier noch schnippischer als sonst. Final Destination 4 ist überzogen, überdreht – Spannungseffekte und Gewalt werden hier auf das absolute Maximum gedreht. Wer von CGI-Blut gar nicht genug bekommen kann, wird hier bestens bedient. Es ist vielleicht nicht der allerbeste Teil der Final Destination-Reihe, aber eine absolute Empfehlung für Fans von Bloodlines, die sich mit Nervenkitzel bestens unterhalten lassen wollen.
It Follows (2014)
Natürlich sind auch tödliche Flüche ein wunderbarer Plotanker für Horrorfilme. In It Follows wird der tödliche Fluch per Sex weitergegeben. Das Absurde daran: Das Opfer wird von einer Entität verfolgt, die sich langsam, still und stetig nähert – bis es zu spät ist. Auch hier ist der Tod unausweichlich – ein Motiv, das die Final Destination-Reihe ebenso prägt wie It Follows. Die Spannung ist ähnlich intensiv wie bei Bloodlines, weshalb der Film eine absolute Empfehlung für alle Fans ist. Der subtile Terror entfaltet sich schleichend, baut eine konstante Bedrohung auf und lässt einem keine Atempause. Wer subtilen, psychologischen Horror mit origineller Prämisse mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.
Drag Me to Hell (2009)
Bei Drag Me to Hell von Regisseur Sam Raimi geht der Horror von einer scheinbar harmlosen Bankentscheidung aus: Eine Bankangestellte verweigert einem mysteriösen Gast die Verlängerung eines Kredits – woraufhin dieser sie mit einem tödlichen Fluch belegt. Das Ganze entpuppt sich schnell als absoluter Albtraum. Die Ästhetik des Films trägt diesem Schrecken Rechnung. Hier darf sich gegruselt werden – aber auch Fans von schwarzem Humor kommen definitiv nicht zu kurz. Besonders die Unausweichlichkeit des Fluchs erinnert stark an Final Destination. Wer das Zusammenspiel aus Ekelschock, Dämonen-Horror und makabrem Humor schätzt, wird an diesem Film seine wahre Freude haben.
Happy Deathday (2017)
Der Filmtitel verspricht Großes – und das liefert der Film auch gekonnt ab. In Happy Deathday geht es skurril zur Sache: Eine junge Frau wird jeden Tag aufs Neue ermordet – und wacht immer wieder am selben Tag auf. Quasi: Und täglich grüßt das Murmeltier, als Horrorfilm. Tree, die Protagonistin, kann dieser Endlosschleife nur entkommen, wenn sie ihren Mörder findet. Natürlich macht sie sich auf die Suche. Was sich daraus ergibt, ist ein atemberaubendes, skurriles und tödliches Rennen mit einem unbekannten Gegner. Wer Final Destination mag, aber auch einen guten Polt-twist und skurrile Elemente liebt, wird hier bestens bedient.
Countdown (2019)
Auch in Countdown geht es um den unausweichlichen Tod und das fatale Schicksal – allerdings mit einem modernen Plottwist. Denn im Zentrum steht eine App, die den Menschen exakt ansagt, wann sie sterben werden. Der Clou: Wer versucht, sich seinem Tod und dem festgelegten Datum zu widersetzen, bekommt es mit einer düsteren, schwarzen Macht zu tun, die alles daran setzt, dieses Vorhaben zu vereiteln. Countdown bedient sich dabei derselben Prämisse und demselben philosophischen Grundgedanken wie Final Destination: Was wäre, wenn längst feststeht, wann wir sterben – wir uns aber diesem Schicksal widersetzen wollen? Countdown bietet Nervenkitzel, tödliche Visionen, einen Wettlauf gegen die Zeit, ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Sensenmann – und das unausweichliche Schicksal. Ein Must-Watch für Final Destination-Fans.
Wahrheit oder Pflicht (2018)
Das Übernatürliche in Wahrheit oder Pflicht (englischer Originaltitel: Truth or Dare), das 2018 unter der Regie von Jeff Wadlow erschien, steckt in einem düsteren und dämonischen Spiel. Eine Gruppe von College-Studenten ist sich der Tragweite dieses Spiels nicht bewusst – denn wer nicht mitmacht oder dabei lügt, stirbt, und das auf bemerkenswert kreative Art und Weise. Bei Truth or Dare geht es ebenfalls um Unvermeidlichkeit, um Konsequenzen und um Schicksal. Mit einem Schauspielensemble aus Lucy Hale, Tyler Posey und Violett Beane ist der Film ein kurzweiliges Vergnügen mit dem einen oder anderen kalten Schauer, der einem über den Rücken läuft. Wer sich bei Final Destination: Bloodlines besonders für das Regelwerk des Todes begeistert hat, wird auch hier voll auf seine Kosten kommen. Denn die Todesfälle folgen nicht dem Zufall – sondern einer perfiden, übernatürlichen Logik, der niemand entkommt.
The Cabin In The Woods (2009)
In dem scheinbar klassischen Teenie-Horrorfilm The Cabin in the Woods zieht sich eine Gruppe Jugendlicher in eine abgelegene Waldhütte zurück – in dem sich das Grauen langsam, aber gezielt entfaltet. Allerdings wird schnell klar, dass sie nicht nur zufällig Opfer eines Horrorszenarios werden, sondern Teil eines übergeordneten, kontrollierten Rituals sind. Die Konsequenzen ihrer Handlungen sind fatal und unvorhersehbar. The Cabin in the Woods verfolgt eine ähnliche Denkweise wie Bloodlines – nämlich die, dass der Sensenmann einen Plan hat, dem er folgt und von dem er sich nur äußerst ungern abbringen lässt. Das Schöne an The Cabin in the Woods ist, dass es nicht nur um plumpe Schockelemente geht, sondern dass auch der eine oder andere Twist und immer wieder Momente mit bemerkenswertem Tiefgang vorkommen.
The House at Night (2020)
Der Ausgangspunkt ist ein abgelegenes Haus am See. Dort offenbaren sich Beth, die nach dem überraschenden Tod ihres Ehemanns dorthin flüchtet, sinistre Geheimnisse. Es geht um Schatten, Stimmen, die sie plötzlich hört – und schließlich stößt sie auf geheime Baupläne. Das veranlasst sie anzunehmen, dass ihr Mann doch nicht ganz der war, für den sie ihn hielt, sondern ein Doppelleben führte – ein zweites, düsteres, mysteriöses Leben. The House at Night entstand unter der Regie von David Bruckner, die Hauptrollen übernahmen Rebecca Hall, Sarah Goldberg und Evan Jonigkeit. Fans von Final Destination: Bloodlines bekommen es hier mit einem klassischen Horrorfilm zu tun, angereichert mit übernatürlichen Elementen und einem ausgeprägten psychologischen Unterton. Das typische Final Destination-Motiv – das Gefühl der Unausweichlichkeit – ist hier deutlich spürbar. Die schrecklichen Entdeckungen, die sich Stück für Stück entfalten, erzeugen eine beklemmende Atmosphäre, in der die Dinge sich langsam, aber unausweichlich zu einem dunklen Höhepunkt verdichten.
Wo du diese Filme streamen kannst
Alle genannten Horrorfilme, die wir in dieser Liste vorgestellt haben, sind auf verschiedenen Streaming-Plattformen verfügbar. Über die verlinkten Titel kannst du jederzeit prüfen, wo du die Filme aktuell sehen kannst – egal ob im Abo, zum Leihen oder Kaufen. So findest du mit wenigen Klicks genau den passenden Dienst für deinen nächsten spannungsgeladenen Filmabend voller tödlicher Visionen und übernatürlicher Bedrohungen.






































































































































































































































