Nach seinem Durchbruch in „Joint Security Area“ (2000) von Regisseur Park Chan-wook etablierte sich Lee Byung-hun rasch als einer der gefragtesten Schauspieler Südkoreas. Große Popularität erlangte er zunächst durch die erfolgreichen Serien „Beautiful Days“ (2001) und „All In“ (2003) sowie durch das romantische Drama „Bungee Jumping of Their Own“ (2001). Parallel dazu machte er sich im Kino einen Namen, unter anderem mit „A Bittersweet Life“ (2005) und „The Good, the Bad, the Weird“ (2008), beide unter der Regie von Kim Jee-woon. Sein Hollywood-Debüt gab Lee mit „G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra“ (2009), im selben Jahr spielte er an der Seite von Josh Hartnett in „I Come with the Rain“ (2009) von Tran Anh Hung. Mit Kim Jee-woon arbeitete er erneut für den düsteren Thriller „I Saw the Devil“ (2010) zusammen. In Hollywood folgten unter anderem „Red 2“ (2013) mit Bruce Willis, John Malkovich und Helen Mirren sowie „Terminator Genisys“ (2015). Große Anerkennung erhielt Lee für seine Doppelrolle im historischen Drama „Masquerade“ (2012) und später für seine Hauptrolle im politischen Thriller „Inside Men“ (2015). In den folgenden Jahren pendelte er weiterhin zwischen internationalen Produktionen wie „Ruf der Macht (2016) und „Die glorreichen Sieben“ (2016) sowie südkoreanischen Erfolgen wie „Master“ (2016) und „Single Rider“ (2017). Seine anhaltende Zugkraft an den Kinokassen bestätigte er mit Filmen wie „Das Attentat - The Man Standing Next“ (2020) und „Emergency Declaration - Der Todesflug“ (2021). Einem weltweiten Publikum wurde Lee als „Front Man“ in der Netflix-Serie „Squid Game“ (2021–2025) bekannt; außerdem spielte er in der Serie „Our Blues“ (2022). Mit „No Other Choice“ (2025) arbeitete er erneut mit Park Chan-wook zusammen. Lee Byung-hun gilt bis heute als einer der renommiertesten Schauspieler Südkoreas.