Kathryn Bigelow ist eine bahnbrechende Filmemacherin: Für den nervenaufreibenden Kriegsfilm „The Hurt Locker“ (2008) wurde sie als erste Frau überhaupt mit dem Oscar für die beste Regie ausgezeichnet. Ihre Karriere begann sie mit dem Biker-Drama „The Loveless“ (1981), bei dem sie gemeinsam das Drehbuch schrieb und Co-Regie führte. Der Film markierte zugleich den Durchbruch von Willem Dafoe. Bigelow machte sich einen Namen als Meisterin spannungsgeladener Action- und Thrillerstoffe mit Filmen wie „Blue Steel“ (1990), „Gefährliche Brandung“ (1991), „Strange Days“ (1995) und „K-19: Showdown in der Tiefe“ (2002) mit Harrison Ford. Ihr bekanntestes Werk ist wohl „Zero Dark Thirty“ (2012), die intensive Dramatisierung der Jagd auf Osama Bin Laden, die ihren Ruf als eine der bedeutendsten amerikanischen Regisseurinnen festigte. Als ausführende Produzentin der Netflix-Dokumentation „Cartel Land“ (2015) gewann Bigelow einen Emmy Award für den besten Dokumentarfilm. Im Anschluss führte sie bei „Detroit“ (2017) Regie. Das Drehbuch stammt von ihrem langjährigen kreativen Partner Mark Boal, mit dem sie bereits bei „The Hurt Locker“ und „Zero Dark Thirty“ zusammengearbeitet hatte. Mit dem Politthriller „A House of Dynamite“kehrte sie 2025 auf den Regiestuhl zurück und inszeniert ein hochkarätiges Ensemble um Rebecca Ferguson und Idris Elba.