Dieses Marvel-Team-up wünschen sich Fans nach „Brand New Day“

Dieses Marvel-Team-up wünschen sich Fans nach „Brand New Day“

Veröffentlicht am31. August 2026

Aktualisiert am31. August 2026

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Spider-Man: Brand New Day (2026) ist mit Einnahmen von mehr als 2,2 Milliarden Dollar inzwischen der umsatzstärkste Spider-Man-Film aller Zeiten. Doch noch während der Film im Kino läuft, richtet sich der Blick der Fans bereits auf Spider-Mans Zukunft. Mit wem soll der Netzschwinger als Nächstes gemeinsame Sache machen? Eine internationale JustWatch-Umfrage in sechs Ländern gibt darauf eine erstaunlich klare Antwort. Zur Wahl standen Deadpool, Daredevil, Venom, die X-Men, die Fantastic Four und Wolverine. Gewonnen hat ein Gespann, das im Kino noch nie gemeinsam zu sehen war – und dessen Zusammentreffen zumindest Spider-Man eher fürchten als herbeisehnen dürfte: Spider-Man und Deadpool. Wir schlüsseln die Zahlen auf, blicken auf die gemeinsame Comic-Geschichte der beiden zurück und fragen uns, wie ein solcher Film funktionieren könnte.

Deadpool liegt fast überall vorn

In der Auswertung werden die Stimmenanteile aus Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Großbritannien und den USA addiert. Deadpool erreicht so einen Summenwert von 143. Dahinter folgen Daredevil mit 128 und Venom mit 119. Die X-Men kommen auf 91, die Fantastic Four auf 71 und Wolverine auf 47.

Auch beim Blick auf die einzelnen Märkte zeigt sich ein weitgehend einheitliches Bild. In Deutschland, Italien, Großbritannien und den USA landet Deadpool allein auf dem ersten Platz. In Spanien teilt er sich mit Venom die Spitze; beide kommen dort auf 22 Prozent. Nur Frankreich tanzt aus der Reihe und setzt Daredevil mit 32 Prozent deutlich nach vorn. Deadpool erreicht dort 19 Prozent.

Deadpool

Ganz am Ende der länderübergreifenden Rangliste steht ausgerechnet Wolverine – obwohl er zuletzt an Deadpools Seite einen der größten Kinohits des Genres landete. Der Wunsch nach dem vorlauten Söldner zieht sich dagegen bemerkenswert geschlossen durch die sechs Märkte.

Was die deutschen Fans wollen

An der Spitze folgt Deutschland dem internationalen Trend: 30 Prozent der Befragten wünschen sich Spider-Man und Deadpool gemeinsam auf der Leinwand. Das ist zugleich der höchste Deadpool-Wert aller sechs untersuchten Länder.

Interessant wird es auf Platz zwei. Dort landet in Deutschland nicht Daredevil, sondern Venom mit 26 Prozent – nur vier Prozentpunkte hinter Deadpool. In der zusammengerechneten Rangliste reicht es für den Symbionten dagegen lediglich zu Platz drei.

Venom

Erst danach folgen bei den deutschen Befragten Daredevil mit 16 Prozent und die X-Men mit 13 Prozent. Die Fantastic Four und Wolverine teilen sich mit jeweils 7 Prozent den letzten Platz. Warum Venom gerade in Deutschland so gut abschneidet, geht aus der Umfrage nicht hervor.

Wenn Peter und Wade in den Comics aufeinandertreffen

Aus Comic-Sicht ergibt die Wahl durchaus Sinn. Zum ersten Mal trafen Spider-Man und Deadpool 2006 in Cable & Deadpool #24 aufeinander – und natürlich gleich als Gegner.

Eine weitere prägende Begegnung folgte 2009 in The Amazing Spider-Man #611. Darin wird Deadpool von der Familie Kravinoff dafür bezahlt, Spider-Man abzulenken. Peter Parker kann mit dem gewalttätigen Söldner zunächst wenig anfangen. Aus ihren wiederholten Auseinandersetzungen entwickelt sich über die Jahre jedoch eine komplizierte Mischung aus Abneigung, Bewunderung und widerwilliger Kameradschaft.

Ihren Höhepunkt findet diese Beziehung in der Comicserie Spider-Man/Deadpool, die von 2016 bis 2019 insgesamt 50 reguläre Ausgaben erreichte. Joe Kelly und Ed McGuinness starteten die Reihe und prägten ihren ersten großen Handlungsbogen; später übernahmen weitere Autoren und Zeichner.

Der Reiz lebt vom Kontrast: hier der verantwortungsbewusste Held mit klaren moralischen Grenzen, dort der unberechenbare Söldner, der unbedingt Spider-Mans Freund sein möchte und ihm damit gehörig auf die Nerven geht. Genau diese Reibung könnte auch im Kino funktionieren.

Wie ein gemeinsamer Film funktionieren könnte

Die größte kreative Hürde dürfte die Altersfreigabe sein. Spider-Man: Brand New Day ist in Deutschland ab 12 Jahren freigegeben. Deadpool (2016) und Deadpool & Wolverine (2024) erhielten dagegen eine FSK 16. Beide leben von blutiger Gewalt, vulgärer Sprache und Witzen, die sich ausdrücklich an ein erwachsenes Publikum richten.

Dass eine entschärfte Version der Figur grundsätzlich möglich ist, zeigte bereits Once Upon a Deadpool (2018). Für diese PG‑13-Fassung wurde Deadpool 2 gekürzt und um neue Szenen ergänzt. Ein Spider-Man-Crossover müsste Wade Wilson also nicht vollkommen neu erfinden. Es müsste seine Härte und seinen Humor jedoch so weit zurücknehmen, dass Spider-Mans jüngeres Publikum nicht ausgeschlossen wird. Gerade aus diesem Gegensatz könnte der Film seinen Humor ziehen: Deadpool würde unablässig die vierte Wand durchbrechen, während Peter Parker an dessen Methoden, Sprüchen und fehlenden moralischen Grenzen verzweifelt.

Eine weitere Hürde läge hinter den Kulissen. Sony besitzt die Filmrechte an Spider-Man, während Deadpool zum Marvel-Studio unter Disney gehört. Da Sony und Marvel bereits bei Tom Hollands Spider-Man-Filmen zusammenarbeiten, wäre ein Crossover zwar grundsätzlich möglich. Es müsste jedoch von beiden Studios gemeinsam beschlossen werden.

Auch erzählerisch wäre Platz für einen neuen Partner. Am Ende von Brand New Day erinnert sich MJ weiterhin nicht an ihre gemeinsame Vergangenheit mit Peter. Ob Neds Reaktion auf den vertrauten Handschlag tatsächlich bedeutet, dass Erinnerungen zurückkehren, lässt der Film offen. Einen festen Partner an seiner Seite hat Spider-Man damit weiterhin nicht – auch wenn er nicht mehr ganz so isoliert ist wie zu Beginn des Films.

Ob Marvel und Sony den Wunsch der Fans jemals aufgreifen, steht in den Sternen. Das Publikum wäre jedenfalls bereit.

Vier Jahre sind seit den Ereignissen von „No Way Home“ vergangen. Peter ist nun erwachsen und lebt für sich allein, nachdem er sich freiwillig aus dem Leben und den Erinnerungen derer, die er liebt, ausgelöscht hat. Er bekämpft Verbrechen in einem New York, das ihn und seinen Namen nicht mehr kennt, und widmet sich ganz dem Schutz seiner Stadt: Spider-Man in Vollzeit. Doch mit den steigenden Anforderungen löst der Druck eine überraschende körperliche Veränderung aus, die seine Existenz bedroht – gerade als eine seltsame neue Art von Verbrechen eine der mächtigsten Bedrohungen hervorbringt, denen er je gegenüberstand.
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Deadpool
Um seinem sicheren Tod durch Krebs zu entkommen, willigt Wade Wilson in ein riskantes Experiment ein, das ihn heilen und in einen Supersöldner verwandeln soll. Doch den Preis für sein Überleben bezahlt Wilson am Ende mit schweren Qualen und körperlicher Entstellung. Getrieben von Rache und durch Selbstheilungskräfte nahezu unsterblich geworden, jagt Wilson nun als Mutant Deadpool seine Peiniger und gefährdet damit seine große Liebe Vanessa, die er nach seiner Verwandlung voller Scham aus seinem Leben verbannte.
Seit Jahren träumt Deadpool davon, ein Avenger zu werden – und nun bietet ihm der zwielichtige TVA-Agent Mr. Paradox an, in die heilige Zeitlinie zu wechseln, um dort Teil des MCU zu sein. Doch dafür muss der vorlaute Söldner ein großes Opfer bringen: Seine Welt wird ausgelöscht. Weil Deadpool dies nicht zulassen will, schickt Mr. Paradox ihn und eine von Deadpool rekrutierte, abgehalfterte Variante von Wolverine in die Leere – die große Müllhalde aller Universen. Dort hat die finstere Cassandra Nova ein Schreckens-Regime errichtet. Deadpool ist klar: Will er seine Welt, all seine Freunde und seine große Liebe Vanessa retten, muss er an ihr vorbei und auch Mr. Paradox aufhalten. Doch dazu muss er erst einmal den verbitterten Wolverine überzeugen, ihm zu helfen …

Über diese Liste

Titel

3

Gesamtkosten fürs Ansehen

5,99 €

Gesamtlaufzeit

6h 21min

Genres

Action & Abenteuer, Science-Fiction, Komödien

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  1. 2 TitelDisney Plus
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