
Die 10 besten Filme und Serien mit Michael J. Fox
Michael J. Fox ist eine Ikone der Achtziger – der Hotshot, der Youngster, der Serienstar, der in einem einzigen Jahr gleichzeitig die meistgesehene Fernsehserie und den erfolgreichsten Kinofilm des Landes bestritt. Er war sinnbildlich für ein Hollywood-Jahrzehnt, das Energie, Charme und Tempo über alles stellte, und er verkörperte es besser als fast jeder andere. Dann kam die Parkinson-Diagnose 1991, die er sieben Jahre lang versteckte. Danach wurde Fox mehr als ein Schauspieler: ein Sinnbild für Resilienz und mentale Stärke, Gründer der Michael J. Fox Foundation, die bis heute zu den einflussreichsten privaten Forschungsfinanzierern weltweit zählt und Hunderte Millionen Dollar in die Parkinson-Forschung gelenkt hat.
Er hat 2020 aufgehört zu schauspielern – und ist 2026 zurückgekehrt. Diese zehn Titel zeigen, wer er war und wer er ist.
Chaos City war Fox’ Rückkehr ins Fernsehen – und er gewann dafür einen weiteren Emmy sowie drei Golden Globes. Als stellvertretender Bürgermeister von New York spielte er eine Figur, die im Chaos des Stadtbetriebs das einzige funktionierende Element ist.
Staffel 3 war die stärkste. Fox hörte auf, weil er seinem Publikum nicht länger verbergen konnte, was er seit 1991 wusste: Er hatte Parkinson. 1998 machte er seinen Zustand öffentlich, ein Jahr später verließ er die Serie. Sein letzter Auftritt – sein Charakter lässt New York hinter sich – ist einer der emotional gewichtigsten Abschiede in der Geschichte des amerikanischen Fernsehens. Kurz danach gründete er die Michael J. Fox Foundation, die bis heute die wichtigste private Förderorganisation der Parkinson-Forschung ist.
In The Good Wife spielt Fox Louis Canning, einen Anwalt, der sein Parkinson-Syndrom als Waffe einsetzt – bewusst, kalt und ohne Scham. Eine Figur gegen Typ, ein Antagonist, eine der gescheitesten Entscheidungen seiner späten Karriere.
Er erschien in über zwanzig Episoden und erhielt drei Emmy-Nominierungen in Folge. Was die Figur so wirkungsvoll macht, ist das Spiel mit dem Publikum: Man weiß, dass Fox selbst Parkinson hat, und Canning benutzt genau diese Krankheit, um Richter und Geschworene zu manipulieren. Die Metaebene macht jede Szene doppelt lesbar. Fox brachte das, was er nicht verstecken konnte, auf die Bühne und machte es zur stärksten Waffe seiner Figur.
The Frighteners ist Peter Jacksons vergessenes Meisterwerk vor Der Herr der Ringe – und Fox’ einziger echter Ausflug ins Horror-Genre. Er spielt Frank Bannister, einen Schwindler, der mit Geistern zusammenarbeitet, um Menschen mit fingierten Exorzismen zu betrügen, bis er auf eine wirklich tödliche Bedrohung trifft.
Der Film war ein Misserfolg an der Kinokasse, hat aber einen anhaltenden Kultstatus entwickelt. Fox zeigt hier, was er selten zeigen durfte: moralische Ambivalenz, echte Angst, einen Charakter, der sympathisch ist und trotzdem falschliegt. The Frighteners ist der Beweis für sein großes Spektrum.





















































