
Filme wie „The Brutalist” und wo man sie streamen kann
„They don't make them like they used to”, wird es im englischsprachigen Raum gern geseufzt, wenn das Fehlen irgendeiner Art von Film beklagt wird. Grob übersetzt: „So etwas wird heute einfach nicht mehr gemacht”. Seufz.
Im Fall von „The Brutalist” lässt sich das allerdings mit einiger Sicherheit genau so dahinseufzen. Wann habt ihr das letzte Mal, ein fast vierstündiges Epos über das Leid von Einwanderern ODER einen entsprechend langen Film über einen von persönlichen Dämonen geplagten, jüdischen Architekten gesehen? Klingt nicht direkt nach Konkurrenz für den nächsten „Avengers”-Film, oder? Trotzdem entwickelte sich der Film beim US-Kinostart zum Ereignis, das man gerne auf der großen Leinwand gesehen haben will. Denn der für sehr moderate $10 Millionen produzierte Film von Regisseur Brady Corbet wurde auf VistaVision gefilmt, einem Breitwandformat, das in den 1950er Jahren entwickelt wurde, um die dem neuen Medium Fernsehen verfallenen Zuschauer wieder in die Kinos zu locken.
Gut, dass der Trick noch funktioniert. Aber natürlich funktioniert „The Brutalist” auch auf unseren ja-gar-nicht-mehr-sooooo-kleinen Flimmerkisten. Denn der Film erzählt in seiner üppigen Spieldauer eine bewegende Geschichte und von gewichtigen Themen: dem Leid von traumatisierten Migranten, der Frage nach der Wahrhaftigkeit des amerikanischen Traumes, der korrumpierenden Macht des Geldes, der Gewissenlosigkeit der Oberschicht, Antisemitusmus – kurz: einer ganzen Menge!
Wer nach „The Brutalist” allerdings noch Lust auf MEHR Epos hat, kann einen Blick auf unsere Liste mit weiteren cineastischen Kolossen werfen. Auf dieser findet ihr sowohl visuell spektakuläre Epen mit technischen Innovationen, als auch Filme, die „The Brutalist” in thematischer Hinsicht ähneln.
Nach der Ankunft in New York machen sich Karl-Oskar und Kristina auf den Weg nach Minnesota, wo sie sich niederlassen. Der Neubeginn im fremden Land war nicht einfach. Doch die Neubürger werden allmählich für ihre harte Arbeit belohnt und genießen einen höheren Lebensstandard als in Schweden. Während des Sioux-Aufstands wenden sich jedoch die Sioux-Indianer gegen die weißen Siedler. Karl-Oskars Familie übersteht alle Gefahren. Sein Bruder Robert beschließt, sein Glück in Kalifornien zu versuchen. Er gelangt zwar nicht dorthin, bekommt von seinem am Gelbfieber sterbenden Chef jedoch eine Mine geschenkt, die ihm von einem ebenfalls eingewanderten Landsmann wieder abgenommen wird.
Zurück bei Karl-Oskar stirbt Robert an einer auf seiner Reise eingefangenen Krankheit. Kristina, die sich innerlich nie von Schweden verabschiedet hat, bekommt noch einige Kinder; schließlich wird sie gegen den Rat ihres Arztes nochmals schwanger. Sie stirbt bei der Geburt.























































