Der gefeierte Filmemacher und Autor Terry Gilliam wurde an der Seite von John Cleese, Eric Idle, Terry Jones, Michael Palin und Graham Chapman als Teil der Comedy-Gruppe Monty Python weltberühmt. Gilliam war Mitautor und Co-Regisseur des Komödienklassikers „Monty Python: Die Ritter der Kokosnuss“ (1975) und schrieb zudem an „Das Leben des Brian“ (1979) mit. Auch an weiteren Python-Filmen wie „Monty Pythons wunderbare Welt der Schwerkraft“ (1971) und „Monty Pythons Der Sinn des Lebens“ (1983) war er als Drehbuchautor beteiligt. Berühmt für seinen fantasievollen, surrealen Stil, verantwortete Gilliam als Regisseur Kultfilme wie „Time Bandits“ (1981), „Brazil“ (1985), „König der Fischer“ (1991) und „Angst und Schrecken in Las Vegas“ (1998). Seine Filme werden bis heute für ihren Mut und ihre Originalität gefeiert. Mit ambitionierten Fantasy-Werken wie „Die Abenteuer des Baron Münchhausen“ (1988), „Tideland“ (2005) und „Das Kabinett des Doktor Parnassus“ (2009) erweiterte Gilliam das Genre um kompromisslos eigenwillige Visionen. Obwohl viele seiner Filme originäre Stoffe erzählen, verleiht Gilliam auch bekannten Vorlagen seinen ganz eigenen Spin, etwa in „Brothers Grimm“ (2005) und „Der Mann, der Don Quixote tötete“ (2018). Wiederkehrend sind zudem dystopische Motive: In „The Zero Theorem“ (2013) knüpft Gilliam an die Cyberpunk-Ästhetik seines Sci-Fi-Thrillers „12 Monkeys“ (1995) an, in dem Bruce Willis und Brad Pitt die Hauptrollen spielten.