Nach ersten Kurzfilmen und kleineren Fernsehrollen erhielt Riz Ahmed mit dem britischen Popkultur-Phänomen „Dead Set“ (2008) erstmals die Gelegenheit, sein Talent einem größeren Publikum zu zeigen. Den eigentlichen Durchbruch brachte jedoch „Four Lions“ (2010), eine der radikalsten und zugleich urkomischsten Komödien des 21. Jahrhunderts, die ihn als einen der spannendsten Nachwuchsdarsteller Großbritanniens etablierte. Es folgte ein Auftritt im düsteren Drama „Ill Manors - Stadt der Gewalt“ (2012), bevor Ahmed zunehmend mit typfremden und vielschichtigen Rollen überraschte: Er war an der Seite von Jake Gyllenhaal im bitteren Medienthriller „Nightcrawler - Jede Nacht hat ihren Preis“ (2014) zu sehen, spielte neben Matt Damon im Blockbuster „Jason Bourne“ (2016) und übernahm die Hauptrolle in der Thriller-Miniserie „The Night Of - Die Wahrheit einer Nacht“ (2016). Der Erfolg ebnete ihm den Weg in große Franchise-Produktionen wie „Star Wars: Rogue One“ (2016) und Sonys Kassenschlager „Venom“ (2018). Gleichzeitig kehrte Ahmed immer wieder zu seinen Indie-Wurzeln zurück – etwa mit seiner oscarnominierten Performance in „Sound of Metal“ (2019) sowie mit weniger bekannten Filmen wie „Mogul Mowgli“ (2020), „Fingernails“ (2023) und „The Negotiator“ (2024). Darüber hinaus absolvierte er einen Cameo-Auftritt in Wes Andersons „Der phönizische Meisterstreich“ (2025). Als Synchronsprecher ist er unter anderem in der englischen Fassung von „Weathering with You - Das Mädchen, das die Sonne berührte“ (2019) zu hören sowie als Held Ballister Boldheart in Netflix’ animiertem Fantasyfilm „Nimona“ (2023).