Josh Safdie wurde an der Seite seines Bruders Benny als Teil eines der markantesten Filmemacher-Duos der jüngeren US-Filmgeschichte bekannt. Seine Regiekarriere begann er solo mit dem Drama „The Pleasure of Being Robbed“ (2008), für das er auch vor der Kamera stand und gemeinsam mit Hauptdarstellerin Eleonore Hendricks das Drehbuch schrieb. Mit dem Comedy-Drama „Go Get Some Rosemary“ (2009) teilte er sich erstmals die Regie mit seinem Bruder Benny. Es folgten der Sportdokumentarfilm „Lenny Cooke“ (2013) und das psychologische Drama „Mad Love in New York“ (2014), das sich mit Drogensucht und Wohnungslosigkeit auseinandersetzt. Auch in ihrem nächsten Werk widmeten sich die Safdie-Brüder den Schattenseiten der Gesellschaft: Das fiebrige Unterweltdrama „Good Time“ (2017) mit Robert Pattinson lief im Wettbewerb um die Goldene Palme bei den Filmfestspielen von Cannes. In ihrem letzten gemeinsamen Film, dem von der Kritik gefeierten „Uncut Gems“ (2019), schenkten sie Adam Sandler eine seiner ungewöhnlichsten Rollen. Anschließend führte Josh Safdie für den Schauspieler Regie bei dessen Netflix-Comedy-Special „Adam Sandler: Love You“ (2024). Für die tragikomische Sportkomödie „Marty Supreme“ (2025) mit Timothée Chalamet lieferte Safdie die Drehbuchvorlage und führte Regie. Darüber hinaus war er als Produzent an TV-Serien wie „The Curse“ (2023), „Telemarketers“ (2023), „Love Has Won“ (2023) und „Ren Faire: Kampf um König Georges Krone“ (2024) beteiligt.
