International bekannt wurde Daniel Brühl mit seiner gefeierten Rolle in „Good Bye, Lenin!“ (2003), nachdem er seine Karriere in europäischen Independent-Produktionen wie „Deeply“ (2000), „Das weiße Rauschen“ (2001) und „Vaya con Dios“ (2002) begonnen hatte. Es folgte der britische Film „Der Duft von Lavendel“ (2004) unter der Regie von Charles Dance, bevor Brühl mit „Das Bourne Ultimatum“ (2007) sein Hollywood-Debüt gab. An der Seite von Julie Delpy spielte er in „Die Gräfin“ (2009) und „2 Tage Paris“, bei dem Delpy auch Regie führte, ehe er in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ (2009) auftrat. In der Fortsetzung „2 Tage in New York“ (2011) kehrte er erneut für Delpy zurück, bevor er in hochkarätigen Produktionen wie „Rush – Alles für den Sieg“ (2013), „Inside WikiLeaks - Die fünfte Gewalt“ (2013) und „Marionetten“ (2014) zu sehen war. Für „Rush“ erhielt er zahlreiche internationale Nominierungen. Mit der Rolle des Helmut Zemo in „The First Avenger: Civil War“ (2016) etablierte sich Brühl endgültig als internationaler Star; die Figur verkörperte er erneut in der Serie „The Falcon and the Winter Soldier“ (2021). Parallel war er bereits durch seine Hauptrolle in der Serie „Die Einkreisung“ (2018–2020) einem breiten Fernsehpublikum bekannt. Es folgten Serienauftritte in „Becoming Karl Lagerfeld“ (2024) und „The Franchise“ (2024). Sein Regiedebüt gab Brühl mit „Nebenan“ (2021), der auch auf internationalen Festivals gezeigt wurde. Zudem war er als Schauspieler und Executive Producer an dem mehrfach Oscar-prämierten Film „Im Westen nichts Neues“ (2022) beteiligt. Zuletzt war er im Survival-Thriller „Eden“ (2024) sowie in „The Entertainment System Is Down“ (2026) von Ruben Östlund zu sehen.
