
7 Dokus, die man sehen sollte, um das Schicksal von Wal Timmy zu verstehen
Es ist das Jahr 1993. Millionen Menschen fiebern mit einem Säugetier mit: einem Wal, der am Ende in die Freiheit springt. Ein Happy End - zumindest auf der großen Leinwand. Der enorme Erfolg von Free Willy und die wahre Geschichte des Orcas Keiko, der bis dahin in Gefangenschaft lebte, führen schließlich mit zu seiner Auswilderung und Freilassung im Jahr 2002. In der Wildnis stirbt der Wal nach nur 1,5 Jahren.
Mehr als 30 Jahre nach dem Film ist Deutschland wieder von einer Wal-Geschichte gefesselt. Ein Buckelwal hat sich in die Ostsee verirrt. Er wurde Timmy getauft. Tagelang liegt er still, Schaulustige hören seine Rufe, ab und zu stößt er riesige Wasserfontänen aus seinem Luftrohr aus. Er lebt, aber will er überleben? Helfer versuchen verzweifelt, ihn Richtung Atlantik zu führen. In den Tiefen des Ozeans ist Timmy ein König. In den seichten Gewässern der Ostsee ein hilfloses Tier, das feststeckt.
Sein Schicksal bewegt. Vielleicht, weil die unerwartete Nähe dieses sonst so unnahbaren Tieres ein Gefühl von Verantwortung auslöst - und Schuldgefühle. Denn: Timmys Situation ist kein Einzelfall. Veränderte Lebensräume, Lärm, Überfischung und Verschmutzung bringen Wale und andere Meerestiere immer häufiger in Not. Viel tun können wir nicht - außer vielleicht, mehr über diese Tiere zu lernen, zwischen denen und uns sonst ganze Meere liegen. Diese 7 Dokus helfen, sie und den Zustand unserer Ozeane besser zu verstehen - und damit auch die Schicksale von Keiko, Timmy und vielen anderen namenlosen Tieren zu begreifen.

























