Die gefeierte, regimekritische Filmemacherin Sepideh Farsi gilt als eine der kraftvollsten Stimmen des iranischen Kinos. Ihr Werk umfasst Dokumentarfilme, Dramen und alles dazwischen. Obwohl sie bereits in den 1990er Jahren Spielfilme wie „Northwind“ (1993) und „The World Is My Home“ (1999) drehte, erregte sie mit dem Dokumentarfilm „Homi D. Sethna, Filmmaker“ (2000) erstmals internationale Aufmerksamkeit. Es folgten Werke wie „Tehran Without Permission“ (2009), ein Film, der vollständig auf einem Nokia-Handy gedreht wurde, um die politische Zensur zu umgehen. Zu ihren weiteren bedeutenden Arbeiten zählen „Red Rose“ (2014), „Die Sirene“ (2023), der auf der 73. Berlinale Premiere feierte, sowie der eindringliche Dokumentarfilm „Put Your Soul on Your Hand and Walk“ (2025) über die palästinensische Journalistin Fatima Hassouna aus Gaza.
