Kirsten Dunst begann ihre Schauspielkarriere bereits als Kind mit herausragenden Rollen in Filmen wie „Interview mit einem Vampir“ (1994), „Betty und ihre Schwestern“ (1994) und „Jumanji“ (1995). Obwohl sie noch ein Teenager war, gewann Dunst früh mehrere Auszeichnungen und erhielt eine Golden-Globe-Nominierung. In den späten 1990ern und frühen 2000er Jahren übernahm sie vermehrt Teenagerrollen, unter anderem in der Satire „Gnadenlos schön“ (1999), der politischen Komödie „Ich liebe Dick“ (1999) und dem Cheerleader-Kultfilm „Girls United“ (2000). Ihre Rolle in Sofia Coppolas Regiedebüt „The Virgin Suicides - Verlorene Jugend“ (1999) markierte den Beginn einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen den beiden. Dunst spielte Mary Jane Watson in Sam Raimis kommerziell erfolgreichen „Spider-Man“-Filmen „Spider-Man“ (2002), „Spider-Man 2“ (2004) und „Spider-Man 3“ (2007). Parallel dazu war sie in einer Nebenrolle in „Vergiss mein nicht!“ (2004) zu sehen, bevor sie erneut mit Sofia Coppola zusammenarbeitete und in dem Historienfilm „Marie Antoinette“ (2006) die Titelrolle übernahm. Für Lars von Trier spielte Dunst die Hauptrolle in „Melancholia“ (2011) und übernahm später eine wichtige Nebenrolle in „Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen“ (2016). Im Fernsehen war sie als Peggy Blumquist in einer Staffel der schwarzhumorigen Anthologieserie „Fargo“ (2015) zu sehen, bevor sie mit Coppolas „Die Verführten“ (2017) auf die Kinoleinwand zurückkehrte. Von der Kritik gelobt wurde Dunst für ihre Leistungen in Filmen wie „The Power of the Dog“ (2021) und „Civil War“ (2024). Zu ihren jüngeren Arbeiten zählen das Comedy-Drama „Roofman - Der Hochstapler“ (2025) sowie Ruben Östlunds „The Entertainment System Is Down“ (2026).