Vom Spider-Man zum „Spoiler-Man“: 8 Mal verriet Tom Holland Marvel-Geheimnisse

Vom Spider-Man zum „Spoiler-Man“: 8 Mal verriet Tom Holland Marvel-Geheimnisse

Nora Henze
Nora Henze

Veröffentlicht am 05. Juli 2026

Aktualisiert am 05. Juli 2026

Es gibt PR-Profis bei Marvel, die seit Jahren denselben Albtraum haben. Er trägt oft Kapuzenpulli und heißt Tom Holland. Sobald der Spider-Man-Star öffentlich spricht, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine geheime Info aus ihm herauspurzelt – während seine Kollegen neben ihm versuchen, im richtigen Moment einzugreifen. Manchmal aber ist es dafür einfach zu spät. So lief es zuletzt wieder.

Während der Pressetour zu Spider-Man: Brand New Day (2026) hat Holland mal eben gespoilert, dass der Zauber aus Spider-Man: No Way Home (2021), der Peter Parker aus dem Gedächtnis der ganzen Welt löschen sollte, nicht vollständig gewirkt hat. Seinen Spitznamen „Spoiler-Man“ hat sich Holland natürlich nicht selbst ausgedacht: Er hat ihn sich seit 2016 mit beeindruckender Konsequenz erarbeitet.

Der „Brand New Day“-Spoiler

In einem aktuellen Gespräch über die Nachwirkungen von No Way Home deutete Holland an, dass sich doch noch jemand daran erinnert, dass Peter Parker und Spider-Man dieselbe Person sind. Bevor er einen Namen nennen konnte, sprang Zendaya dazwischen und unterbrach ihn.

Zendaya in Spider-Man: Brand New Day

Ganz nebenbei klärte Holland damit eines der größten Rätsel des Films: MJ und Ned (Jacob Batalon) wissen sehr wohl noch, dass es Spider-Man gibt und was sie mit ihm erlebt haben. Vergessen haben sie nur, wer hinter der Maske steckt. Diese feine Unterscheidung beschäftigte Fans monatelang – Holland aber erklärte sie zwischen zwei Lachern, während Zendaya sichtlich versuchte, das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken.

Das Spinnennetz-Geheimnis

Solche Szenen begleiten Holland seit seinem ersten MCU-Auftritt 2016 in The First Avenger: Civil War (2016). Noch vor dem Start seines ersten Solofilms fing er in einem Interview an zu erzählen, dass der MCU-Spider-Man verschiedene Arten von Spinnennetz einsetzen wird.

Spider-Man Homecoming

Er brach den Satz mitten im Wort ab und versuchte, sich noch herauszuwinden. Funktioniert hat das naturgemäß nicht.

Der See-Patzer

2017 plauderte er dann in einer Facebook-Live-Runde zu Spider-Man: Homecoming (2017) aus, dass Spider-Man im Lauf des Films vom Vulture (Michael Keaton) in einen See geworfen wird.

Michael Keaton Spider-Man

Sekunden später dämmerte ihm, dass er gerade eine der größten Actionszenen des Films verraten hatte.

Der Fortsetzungsversprecher

Im selben Jahr legte er bei AlloCiné nach und kündigte beiläufig an, Peter Parker habe noch Raum, sich „in den nächsten beiden Filmen“ zu entwickeln. Damals hatte Marvel noch keine weiteren Spider-Man-Filme offiziell bestätigt. Holland nahm die Ankündigung einfach vorweg.

Das Filmplakat-Fiasko

Den absoluten Höhepunkt seines Spoiler-Schaffens hatte er rund um Avengers: Infinity War (2018). Marvel schickte ihm das offizielle Filmplakat in einer Box, auf der ein Zettel mit dem sinngemäßen Hinweis lag, dass darin Spoiler stecken.

Holland öffnete sie vor laufender Kamera in einem Instagram-Livestream.

Der Titel-Leak

2018 entschuldigte sich Holland in einem Instagram-Video noch bei seinen Fans, weil es angeblich „keine großen Neuigkeiten“ zu Spider-Man 2 gebe. Sekunden später hob er jedoch sein iPad in die Kamera – und darauf war deutlich der Titel Spider-Man: Far From Home zu lesen.

Spider-Man Far From Home

Ob Absicht oder Versehen, darüber wird bis heute diskutiert. Marvel und Sony bestätigten den Titel kurz darauf offiziell.

Der All-Spoiler

Bei einem späteren Pressetermin platzte er mitten in einer Anekdote über angeblich gefälschte Drehbücher heraus: „Spider-Man’s in space!“ Also: „Spider-Man ist im Weltraum!“ Was er für Marvels Täuschungsmanöver hielt, war die Wahrheit. Wer das damals hörte, wusste Wochen vor allen anderen, wo ein großer Teil des Films spielt.

Spider-Mans Schicksal

Noch heikler wurde es vor dem Kinostart von Avengers: Endgame (2019). Holland verriet, dass Spider-Man: Far From Home (2019) nach den Ereignissen von Endgame spielt. Damit war faktisch klar, dass Peter Parker den Cliffhanger aus Infinity War überlebt.

Avengers Endgame

Marvel hatte Peter Parkers vermeintlichen Tod als emotionalen Schlusspunkt von Infinity War aufgebaut, Holland nahm dieser Inszenierung mit einem einzigen Nebensatz den Boden, Wochen vor Filmstart.

Was Marvel inzwischen dagegen tut

Das Studio hat reagiert. Berichten zufolge bekommt Holland heute nur noch die Seiten mit seinen eigenen Szenen statt eines vollständigen Drehbuchs. Bei Pressetouren wird er auffällig oft an die Seite von Benedict Cumberbatch (Doctor Strange) gesetzt, der in solchen Momenten höflich, aber bestimmt das Gespräch übernimmt, sobald Holland in Richtung Spoiler-Klippe steuert. Auch Zendayas Reflex, ihn einzubremsen, gehört mittlerweile zum Standardrepertoire jeder Promo-Runde. Man könnte fast meinen, der gesamte Cast trainiert das in einer Art Erste-Hilfe-Kurs.

spider-man-brand-new-day

Aus dem PR-Albtraum ist im Lauf der Jahre ein eigenes Genre geworden. Fans schauen seine Interviews längst aus einem anderen Grund: Sie wollen die Patzer sehen. Halb begonnene Antworten und nervöse Themenwechsel werden in Sekundenschnipseln auf TikTok zerlegt und kommentiert.

Manche dieser Ausrutscher wirken so gut platziert, dass man sich fragen darf, ob hier wirklich noch jemand versehentlich etwas verrät. Holland selbst spielt inzwischen mit. Bis zum deutschen Kinostart von Brand New Day am 30. Juli stehen ihm noch einige Mikrofone gegenüber. Statistisch betrachtet sollte das für mindestens drei weitere Spoiler reichen.

Vier Jahre sind seit den Ereignissen von „No Way Home“ vergangen. Peter ist nun erwachsen und lebt für sich allein, nachdem er sich freiwillig aus dem Leben und den Erinnerungen derer, die er liebt, ausgelöscht hat. Er bekämpft Verbrechen in einem New York, das ihn und seinen Namen nicht mehr kennt, und widmet sich ganz dem Schutz seiner Stadt: Spider-Man in Vollzeit. Doch mit den steigenden Anforderungen löst der Druck eine überraschende körperliche Veränderung aus, die seine Existenz bedroht – gerade als eine seltsame neue Art von Verbrechen eine der mächtigsten Bedrohungen hervorbringt, denen er je gegenüberstand.
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Peter Parker ist demaskiert und kann sein normales Leben nicht mehr von den hohen Einsätzen als Superheld trennen. Als er Doctor Strange um Hilfe bittet, wird die Lage noch gefährlicher und er muss entdecken, was es wirklich bedeutet, Spider-Man zu sein.
Als bei einem Einsatz der Avengers in Lagos zwar der Diebstahl eines biologischen Kampfstoffes verhindert wird, dabei aber mehrere Zivilisten sterben, beschließen die Vereinten Nationen ein neues Gesetz, das die Avengers unter ihre Aufsicht bringen soll. Während Tony Stark alias Iron Man für eine Kontrolle der Superhelden votiert, stimmt Steve Rogers alias Captain America für ihre Unabhängigkeit. Auch die Teammitglieder sind uneinig und verteilen sich auf die beiden Wortführer. Als ein Bombenattentat auf jene UN-Versammlung verübt wird und man als vermeintlichen Schuldigen Steves alten Freund Bucky Barnes, nun als Winter Soldier bekannt, ausmacht, verschärft sich die Lage. Nachdem Steve Anweisungen missachtet und versucht Bucky auf eigene Faust zu stellen, damit dieser bei seiner Verhaftung nicht getötet wird, kommt es zu immer offeneren Animositäten zwischen den Superhelden.
Nach seinem Aufeinandertreffen mit den Avengers ist Peter Parker alias Spider-Man wieder zurück in New York, wo er bei seiner Tante May wohnt. Seitdem er mit bzw. gegen die anderen Helden kämpfte, fragt er sich, ob er mit seinen herausragenden Fähigkeiten nicht mehr machen sollte, als nur die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft zu sein, die den einen oder anderen Einbruch verhindert und Taschendiebe stoppt. Doch daneben muss der von seinem neuen Mentor Tony Stark geförderte Jugendliche auch noch den Alltag auf die Reihe bekommen, den Alltag als Teenager an einer Highschool, wo er sich in Liz verguckt hat. Blöd, dass ausgerechnet in dieser Situation ein Bösewicht für Unruhe sorgt, der technisch bestens ausgestattet ist und von Rachedurst getrieben: der Vogelmann Vulture.
Der mächtige Titan Thanos hat es sich zur Aufgabe gemacht das halbe Universum auszulöschen. Um diesen perfiden Plan Realität werden zu lassen, benötigt er allerdings zuerst alle sechs Infinity-Steine, die ihm in Verbindung mit einem speziell gefertigten Handschuh, gottgleiche Kräfte verleihen. Da sich unglücklicherweise auch auf der Erde zwei dieser Steine befinden, betraut er seine treu ergebene Black Order mit deren Beschaffung. Sowohl die Avengers, als auch die Guardians of the Galaxy und Thor erfahren jedoch von Thanos' Plänen und stellen sich dem Schurken entgegen. Doch mit einen derart mächtigen Gegner hatte es bisher keiner von ihnen zu tun...
Thanos hat also tatsächlich Wort gehalten, seinen Plan in die Tat umgesetzt und die Hälfte allen Lebens im Universum ausgelöscht. Die Avengers? Machtlos. Iron Man und Nebula sitzen auf dem Planeten Titan fest, während auf der Erde absolutes Chaos herrscht. Doch dann finden Captain America und die anderen überlebenden Helden auf der Erde heraus, dass Nick Fury vor den verheerenden Ereignissen gerade noch ein Notsignal absetzen konnte, um Verstärkung auf den Plan zu rufen. Die Superhelden-Gemeinschaft bekommt mit Captain Marvel kurzerhand tatkräftige Unterstützung im Kampf gegen ihren vermeintlich übermächtigen Widersacher. Und dann ist da auch noch Ant-Man, der wie aus dem Nichts auftaucht und sich der Truppe erneut anschließt, um die ganze Sache womöglich doch noch zu einem guten Ende zu bringen …

Über diese Liste

Titel

7

Gesamtkosten fürs Ansehen

9,48 €

Gesamtlaufzeit

17h 17min

Genres

Action & Abenteuer, Science-Fiction, Fantasy

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