
Supergirl in Kino & TV: Die 5 ungewöhnlichsten Eigenheiten ihres Körpers
Seit dem 25. Juni 2026 ist Kara Zor-El (gespielt von Milly Alcock) zurück auf der großen Leinwand, und zwar in Supergirl (2026), dem zweiten Film des neuen DC-Universums. In Film und Fernsehen ist sie längst eine alte Bekannte: Helen Slater flog 1984 in Supergirl (1984) als erste Kino-Kara los, Melissa Benoist trug das Kostüm über sechs Staffeln in der Serie Supergirl (2015), und Sasha Calle hatte 2023 einen kurzen Auftritt in The Flash (2023).
So verschieden diese Versionen ausfallen, in einem ähneln sie sich, denn Karas Körper funktioniert reichlich ungewöhnlich. Fünf dieser Eigenheiten schauen wir uns genauer an.
Warum Kryptons Schwerkraft Supergirl stärker macht als Superman
Schon die Serie Supergirl und jetzt der neue Kinofilm zeigen Kara als die abgebrühtere von beiden, und dafür gibt es einen körperlichen Grund. In den meisten Erzählungen wuchs sie bis ins Teenageralter auf Krypton auf, einem Planeten mit deutlich stärkerer Schwerkraft als die Erde.

Ihre Muskeln bildeten sich also unter ständigem Druck, während ihr Cousin Clark Kent (David Corenswet), der spätere Superman, schon als Baby auf die Erde kam und unter deren leichter Anziehung groß wurde. Milly Alcocks Kara unterstreicht das. Sie erlebte als Jugendliche den Untergang ihrer Heimat und kam abgehärtet und voller Wut auf der Erde an, während Clark behütet bei Pflegeeltern aufwuchs. In den Comics besiegt sie ihn deshalb mehr als einmal im direkten Duell. Ganz eindeutig ist die Sache zwar nie, weil Superman seine Kräfte länger trainiert hat, doch von der Grundausstattung her bringt Kara die robustere Konstitution mit.
Im Fernsehen leuchtet Supergirls Hitzeblick blau
Kryptonier können Strahlen reiner Hitze aus ihren Augen abfeuern, in den Comics traditionell glühend rot. In der Serie Supergirl mit Melissa Benoist schimmert dieser Hitzeblick dagegen blau, und das blieb vielen Zuschauern im Kopf. Eine offizielle Erklärung lieferten die Serienmacher nie.

Am plausibelsten ist ein simpler Grund aus der Physik, denn eine blaue Flamme brennt heißer als eine rote. Das Blau soll also zeigen, wie heftig Karas Strahl ist. Später bekam sie sogar zeitweise eine violette Variante. Eine tiefere Bedeutung, etwa im Sinne von Gefühlskontrolle, steckt nicht dahinter, auch wenn man das gelegentlich liest. Es war vor allem eine Stilentscheidung.
Ihre Lunge ist eine Waffe für sich
Bei Kara steckt die nächste Überraschung im Atem. Mit einem einzigen Atemstoß erzeugt sie Sturmböen, die Autos umwerfen oder ganze Brände ausblasen. Kühlt sie die Luft beim Ausatmen ab, friert sie ihre Gegner sogar an Ort und Stelle ein.

In der Serie Supergirl setzt Kara diesen eisigen Atem mehrfach ein, um Feinde festzusetzen oder Flammen zu ersticken. Was bei normalen Menschen höchstens für beschlagene Brillengläser reicht, wird bei ihr zur Allzweckwaffe.
Betrunken wird Supergirl nur unter einer roten Sonne
Ihre Kräfte hängen von der Sonne ab, und das hat eine überraschend witzige Kehrseite. Am Ende von Superman taucht sie völlig betrunken auf, um ihren Hund Krypto abzuholen, und der Film liefert die Erklärung gleich mit. Unter einer gelben Sonne wie der unseren verarbeitet ihr kryptonischer Körper Alkohol viel zu schnell, um überhaupt beschwipst zu werden.

Erst unter einer roten Sonne, die ihre Kräfte lahmlegt, kann sie sich wie jeder andere Mensch betrinken. Aus diesem Grund feiert sie weit draußen im All. Auch der neue Film beginnt mit diesem Bild, wenn Kara ihren Schmerz über den Verlust Kryptons in einer Bar auf einem fernen Planeten wegspült.
Jahrzehntelang ist sie kein bisschen gealtert
Ein besonders kurioses Detail steckt in Karas Zeitrechnung. Eigentlich wurde sie losgeschickt, um ihren kleinen Cousin Kal-El zu beschützen, doch ihre Reise zur Erde lief gründlich schief. In der Serie Supergirl geriet ihre Raumkapsel in die sogenannte Phantomzone, eine Art zeitloses Gefängnis, in dem sie jahrzehntelang schlief, ohne zu altern.

Als sie endlich auf der Erde ankam, war aus dem Baby, das sie hüten sollte, längst der erwachsene Superman geworden. Damit ist Kara streng genommen die Ältere von beiden, sieht aber aus wie seine jüngere Cousine, weil ihr Körper diese ganze Zeit auf Pause stand.































