„Stuart Fails To Save the Universe“, Folge 3: Bernadettes dämonischer Gastauftritt erklärt

„Stuart Fails To Save the Universe“, Folge 3: Bernadettes dämonischer Gastauftritt erklärt

Veröffentlicht am07. August 2026

Aktualisiert am07. August 2026

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Zauberei, schwarze Magie und eine Skepsis gegenüber der Wissenschaft bestimmen die Welt der dritten Episode von Stuart Fails to Save the Universe (2026). Nachdem die ersten beiden Folgen bereits mit Gastauftritten zweier Stars aus dem Hauptcast von The Big Bang Theory (2007–19) aufwarteten, legt die Serie nun noch einmal nach. Dieses Mal begegnen Stuart und seine Begleiter einem mächtigen Hexer und einem blutrünstigen Dämon – hinter denen sich zwei weitere bekannte Gesichter aus dem beliebten Sitcom-Universum verbergen. 

So funktioniert die Welt in der 3. „SFTSTU“-Folge: Magie statt Wissenschaft

Nachdem Stuart (Kevin Sussman) mit seinen Freunden aus dem dystopischen Überwachungsstaat der vorangegangenen Folge entkommen ist, verschlägt es sie dieses Mal in ein Universum, das zumindest Physikern wie Kripke (John Ross Bowie) und Geologen wie Bert (Brian Posehn) nicht gerade freundlicher gesonnen ist. Letzterer landet sogar prompt auf dem Scheiterhaufen – schlicht, weil er ein Wissenschaftler ist. Denn in der dritten Episode hat die Magie das Sagen, Wissenschaft ist verpönt und die physikalischen Gesetze sind teilweise ausgehebelt.

Das stellt die Gruppe vor ein großes Problem: Auch ihre Maschine, die sie zwischen den Welten reisen lässt und dringend benötigt wird, um das Universum zu retten, funktioniert hier nicht mehr. Es braucht wohl magische Unterstützung, um sie wieder zum Laufen zu bringen, wirft Kripke ein. Doch wie sollen sie einen Zauberer ausfindig machen, der ihnen helfen kann? Stuart scherzt noch, ob sie nicht einfach „Alexa“ befragen könnten – als plötzlich ein winziger Oger vor ihnen steht, der in der magischen Welt den Sprachassistenten ersetzt.

Louis Mustillo: Daher kennt man den Oger, der „Alexa“ spielt

Gespielt wird das kleine grüne Wesen von Louis Mustillo. Sitcom-Fans dürfte der Schauspieler vor allem als Vince Moranto aus der CBS-Comedy Mike & Molly (2010–16) bekannt sein – einer weiteren Sitcom von „The Big Bang Theory“-Macher Chuck Lorre. Darüber hinaus war Louis Mustillo in zahlreichen weiteren Fernsehproduktionen zu sehen, darunter als Sal Vitro in Die Sopranos (1999-2007).

Als „Alexa“ hilft er Stuart und Kripke einen wichtigen Schritt weiter. Unter den vielen Treffern an Magiern in ihrer Nähe ist ein Name, der ihnen umgehend bekannt vorkommt: Bernadette, gelistet mit einer „4,5 Sterne“-Bewertung und als „Meister-Zauberin“. 

Bernadette als Zauberin – und Dämon: Darum ist ihr Gastauftritt ein Volltreffer 

Dass ausgerechnet Melissa Rauch in der magischen Welt von Stuart Fails To Save the Universe als Zauberin auftaucht, ist ein schönes, durchaus ironisch zu lesendes „Easter Egg“ für langjährige Fans von The Big Bang Theory. Denn als Bernadette hatte ihre Figur in der Hauptserie mit Magie nie besonders viel am Hut – im Gegenteil. Ihr Ehemann Howard (Simon Helberg) begeisterte sich für Zaubertricks und trat gelegentlich sogar als Hobby-Magier auf – sehr zur Freude seiner Freunde, aber nicht zu der seiner Frau. Bernadette reagierte auf Howards Magier-Ambitionen meist genervt, war peinlich berührt davon und machte keinen Hehl daraus, dass sie das Hobby ihres Mannes für Blödsinn hält. 

Umso besser funktioniert die Wendung in ihrem Gastauftritt: Als Stuart und Kripke nun Bernadette um Hilfe bitten, erklärt sie ihnen zunächst, sie dürfe ihre Magie derzeit gar nicht einsetzen. Die Magier-Gilde habe ihr als Streikbrecherin das Praktizieren verboten. Ganz ausweglos sei ihre Situation allerdings nicht: Mit dem Blut eines Unschuldigen könne sie das Verbot angeblich umgehen. Stuart opfert prompt sein eigenes Blut – nur um kurz darauf zu erfahren, dass die ganze Geschichte frei erfunden war.

Tatsächlich ist Bernadette in dieser Welt gar keine Zauberin, sondern ein Dämon – und als solchen gibt sie sich wenig später mit glühend roten Augen, kleinen Hörnern und übermenschlicher Größe zu erkennen, was ebenfalls eine gelungene Anspielung auf die Originalserie ist. Zwar war Bernadette in The Big Bang Theory die mit Abstand kleinste Person des Freundeskreises und sprach mit auffällig hoher Stimme. Gleichzeitig aber entwickelte sie sich im Verlauf der Serie zur überaus durchsetzungsfähigen Figur.

Immer wieder überraschte sie Howard und ihre Freunde mit Wutausbrüchen und einer beinahe einschüchternden Autorität. Besonders deutlich wird das in den späteren Staffeln, als Penny im selben Pharmaunternehmen wie Bernadette arbeitet und feststellt, dass ihre Kolleginnen und Kollegen regelrecht Angst vor ihrer Freundin haben. Die dämonische Version im Spin-off überspitzt diese Eigenschaften von Bernadette – und macht daraus einen gelungenen Meta-Witz. 

Will Wheaton als mächtiger Magier: Das hat sein Auftritt mit „The Big Bang Theory“ zu tun

Wenig später steigt ein Zauberer aus einem flammenden Portal in Stuarts Comicbuchladen und erklärt ihm, was er unabsichtlich angerichtet hat: Mit seinem Blut habe Stuart Bernadette neue Macht verliehen. Als er die schwarze Kapuze zurückwirft, ist er als Will Wheaton zu erkennen.

Dass der Schauspieler in der magischen Welt als mächtiger Magier auftritt, ist ebenfalls eine stimmige Besetzung. In The Big Bang Theory spielte Will Wheaton lange eine fiktionalisierte Version seiner selbst und war mal als Erzfeind von Sheldon, später als dessen widerwilliger Freund zu sehen. Gleichzeitig brachte der ehemalige „Star Trek“-Darsteller durch seine immer wieder thematisierte Begeisterung für Fantasy, Science-Fiction und „Pen & Paper“-Rollenspiele bereits in der Originalserie passende Eigenschaften mit, die ihn hier glaubhaft zum Magie-Begeisterten machen.

Psychiatrie statt Fantasy? Das Ende von Folge 3 

Während sich die dämonische Bernadette auf Stuarts Comicbuchladen zubewegt und auf ihrem Weg dorthin wahllos Menschen unter ihren gigantischen Füßen zertrampelt, kommt es schließlich zum magischen Duell zwischen Will Wheaton und Bert, der in diesem Universum selbst über mächtige Zauberkräfte verfügt und zuvor Kripke in einen Pinguin verwandelte, als Rache dafür, dass er Bert auf dem Scheiterhaufen zurückließ.

Bernadettes Ziel ist die mächtige Maschine, mit der Stuart und seine Freunde zwischen den verschiedenen Welten reisen können. Im letzten Moment gelingt ihnen allerdings die Flucht – in ein Universum, das kaum weniger bedrohlich wirkt. Die Schlussszene zeigt eine psychiatrische Klinik, die mit ihren kargen Wänden an das Krankenhaus aus dem Filmklassiker Einer flog über das Kuckucksnest (1975) erinnert. 

Stuart sitzt dort im Bademantel an einem Tisch und malt gedankenverloren ein Bild. Darauf zu sehen ist genau die Szene aus der soeben verlassenen Welt: Stuart, Bert, Denise und der in einen Pinguin verwandelte Kripke stehen gemeinsam hinter der Kasse des Comicbuchladens. 

Damit endet die Episode mit der Andeutung, dass Stuart in diesem Universum für verrückt gehalten wird, weil seine Erzählungen vom Multiversum für sein Umfeld nichts weiter als komische Fantasien eines Kranken sind. Die Frage, wo Denise, Bert und Kripke in diesem neuen Universum sind, lässt das Finale der dritten Folge allerdings offen.

Comicladenbesitzer Stuart Bloom steht vor der unmöglichen Aufgabe, die Realität wiederherzustellen, nachdem er ein von Sheldon und Leonard konstruiertes Gerät zerstört und dadurch versehentlich ein Multiversums-Armageddon ausgelöst hat. Bei dieser gefährlichen Mission wird Stuart von seiner Freundin Denise, seinem befreundeten Geologen Bert sowie dem Quantenphysiker Barry Kripke unterstützt.

Leonard und Sheldon sind brillante Physiker, die meist zusammen mit ihren Kumpels Howard und Rajesh in ihrem gemeinsamen Apartment abhängen und - natürlich nach einem festgelegten Plan - ihre Videogames pflegen. Einzig und allein Penny, die neue Nachbarin, schafft es hin und wieder, für Abwechslung zu sorgen. Sie hat zwar keine Ahnung von Physik, doch kennt sie die Welt da draußen - etwas, was den Physikern vollkommen fremd zu sein scheint...

Über diese Liste

Titel

2

Gesamtlaufzeit

99h 36min

Genres

Komödien, Fantasy, Romantik

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  1. 2 TitelHBO Max
  2. 2 TitelHBO Max Amazon Channel
  3. 1 TitelJoyn