„Spider-Man: Brand New Day“: Die fünf wichtigsten Erkenntnisse aus dem Film

„Spider-Man: Brand New Day“: Die fünf wichtigsten Erkenntnisse aus dem Film

Veröffentlicht am29. Juli 2026

Aktualisiert am29. Juli 2026

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Vier Filme lang war Tom Hollands Spider-Man vor allem der junge, aufgekratzte Held von nebenan. Umso stärker wirkt sein neuer Auftritt wie ein Bruch mit allem, was zuvor kam. Der Grund liegt in der Ausgangslage: In Spider-Man: Brand New Day (2026) lebt Peter Parker (Tom Holland) in einer Welt, die ihn vollständig vergessen hat. Ein Zauber am Ende von Spider-Man: No Way Home (2021) löschte jede Erinnerung an ihn aus – selbst bei seinen engsten Freunden und seiner großen Liebe. Dieser Spider-Man, der noch einmal ganz von vorn beginnen muss, steht nun im Mittelpunkt eines Films, den die ersten Vorführungen als einen der stärksten Marvel-Beiträge seit Jahren feiern. Die fünf wichtigsten Erkenntnisse aus dem neuen Spider-Man-Film im Überblick.

Achtung, ab hier folgen Spoiler zu Spider-Man: Brand New Day. 

Spider-Man

1. Dieser Spider-Man ist deutlich düsterer als alles davor

Dass gleich ein „bester MCU-Film seit Langem“ ausgerufen wird, gehört fast schon zum Reflex jeder großen Marvel-Premiere. Dieses Mal klingen die ersten Reaktionen jedoch ungewöhnlich einhellig. Regisseur Destin Daniel Cretton, der zuvor das Marvel-Abenteuer Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021) inszenierte, verbindet den Humor und die Wärme der frühen Holland-Filme mit einer ungewohnt ernsten Tonlage.

Das Ergebnis wirkt bodenständig und greifbar statt glatt und effektüberladen. Schon die Panzer-Verfolgungsjagd zu Beginn hätte problemlos aus einem Christopher-Nolan-Film stammen können, ohne dass Cretton dabei das schwindelerregende Tempo vergisst, das die besten Spider-Man-Momente auszeichnet.

2. Jean Grey ist nicht die Schurkin, für die man sie hält

Wer hinter der neuen Bedrohung steckt, hält der Film erstaunlich lange geheim. Zunächst tritt sie nur indirekt in Erscheinung, indem sie andere Menschen wie Marionetten kontrolliert. Erst später wird klar, dass Jean Grey (Sadie Sink) dahintersteckt – eine der bekanntesten Figuren aus den X-Men-Comics über Menschen, die mit übernatürlichen Kräften geboren werden.

Jean Grey

Als Telepathin kann sie Gedanken lesen und Gegenstände allein mit ihrem Willen bewegen, weshalb sie zunächst wie die eigentliche Gegenspielerin wirkt. Doch dieses Bild hält nicht lange: Jean will ihre entführte Schwester Sara befreien und richtet ihre Kräfte schließlich gegen deren Entführer. Aus der vermeintlichen Schurkin wird so nach und nach eine zwielichtige Verbündete.

3. Der wahre Gegner heißt Damage Control

Der wahre Ärger geht von einer Behörde namens Damage Control aus, die im MCU sonst nur die Trümmer beseitigt, wenn die großen Superhelden-Kämpfe wieder halbe Straßenzüge verwüstet haben.

Hier zeigt sich eine deutlich finsterere Seite, denn unter der Leitung von Bill Metzker (Tramell Tillman) hält die Organisation Jeans Schwester fest und vermisst deren telekinetische Kräfte mit einer riesigen Maschine. Der Film legt nahe, dass daraus ein Werkzeug oder eine Waffe werden soll. Aufmerksame Comic-Leser werden beim Namen Metzker hellhörig, weil er dort ein militanter Mutantengegner ist, weshalb es gut passen würde, wenn er im geplanten X-Men-Neustart noch eine größere Rolle übernähme.

4. Das MCU schlägt endgültig das Mutanten-Kapitel auf

Lange war das Marvel-Universum vor allem eine Welt aus glänzendem Hightech, wie man sie aus den Iron-Man-Filmen kennt, doch mit Jean Grey rückt etwas Ungezähmteres in den Vordergrund. Die Mutanten, also Menschen mit angeborenen Kräften, betreten nun offiziell die Bühne, auch wenn die Worte „Mutant“ und „X-Men“ im Film kaum je fallen.

Hulk

Das betrifft längst nicht nur Jean. Auch Peter selbst verändert sich, weil seine Verbindung zur Spinnen-DNA in Bewegung gerät und er Verwandlungen unterdrücken muss, die er zunächst überhaupt nicht kontrollieren kann. Selbst Bruce Banner (Mark Ruffalo) verliert die Kontrolle über den Hulk. Der Film macht damit deutlich: Solche Kräfte lassen sich auf Dauer nicht verdrängen.

5. Marvel stellt bereits die Weichen für den nächsten Spider-Man

Kurz vor Schluss wird es noch einmal dramatisch: Peter fängt eine Kugel ab, die Frank Castle (Jon Bernthal), der brutale Selbstjustizler mit dem Totenkopf-Logo, eigentlich auf Jean abgefeuert hat. Schwer verletzt bricht er zusammen, doch Jean hält ihn mit ihren Kräften so lange am Leben, bis sich sein Körper erholt. Im Epilog nähert sich Peter schließlich vorsichtig seinem alten Freund Ned Leeds (Jacob Batalon). Obwohl sich Ned eigentlich nicht mehr an ihn erinnern dürfte, fällt ihm plötzlich der geheime Handschlag der beiden wieder ein.

Ned

Eine klassische Mid-Credits-Szene gibt es nicht. Stattdessen endet der Film mit einer Post-Credit-Szene: Neds Spider-Man-Suchprogramm beginnt plötzlich zu piepen und ortet aus dem Weltall ein zweites Spinnensymbol. Ob sich dahinter ein anderer Peter Parker oder eine völlig neue Spider-Figur verbirgt, lässt der Film bewusst offen – und bereitet damit bereits den nächsten Teil der Reihe vor.

Spider-Man 4
Spider-Man 4

Spider-Man 4

2026

Vier Jahre sind seit den Ereignissen von „No Way Home“ vergangen. Peter ist nun erwachsen und lebt für sich allein, nachdem er sich freiwillig aus dem Leben und den Erinnerungen derer, die er liebt, ausgelöscht hat. Er bekämpft Verbrechen in einem New York, das ihn und seinen Namen nicht mehr kennt, und widmet sich ganz dem Schutz seiner Stadt: Spider-Man in Vollzeit. Doch mit den steigenden Anforderungen löst der Druck eine überraschende körperliche Veränderung aus, die seine Existenz bedroht – gerade als eine seltsame neue Art von Verbrechen eine der mächtigsten Bedrohungen hervorbringt, denen er je gegenüberstand.
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Über diese Liste

Titel

1

Gesamtlaufzeit

2h 25min

Genres

Action & Abenteuer, Science-Fiction

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