Die 10 bekanntesten Animationsfilme von Sony - von “G.O.A.T.” bis “KPop Demon Hunters”

Die 10 bekanntesten Animationsfilme von Sony - von “G.O.A.T.” bis “KPop Demon Hunters”

Veröffentlicht am16. März 2026

Aktualisiert am13. April 2026

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Gerade läuft mit G.O.A.T - Kein Bock auf große Sprünge ein Film im Kino, bei dem schon die Grundidee so herrlich schräg ist, dass man sofort wieder weiß, warum Sony Pictures Animation ein eigenes Biotop im Animationsgeschäft ist. Dieses Studio hatte nie die glatte Verlässlichkeit, mit der andere Häuser ihre Marken pflegen. 

Dafür gab es hier immer wieder Filme, die ein bisschen wilder, komischer oder schlicht eigensinniger wirkten als erwartet. Mal kracht ein Monsterclan durchs Familienchaos, mal stürzt eine Erfindung eine ganze Stadt in Essenswahnsinn, mal springt ein Superheld durch Bildwelten, die aussehen, als hätten Panels plötzlich Puls bekommen. Erst auf den zweiten Blick merkt man, wie viele echte Publikumstitel dabei entstanden sind. Wer Animationsgeschichte nur über Toy Story oder den großen Frechheitsfaktor von Shrek erzählt, lässt ein Studio aus, das aus Chaos erstaunlich oft etwas Eigenes gemacht hat. Diese zehn Filme zeigen am besten, wie Sony von der lauten Tierkomödie bis zum poppigen Dämonenkrieg immer wieder anders abgebogen ist.

01

Jagdfieber
Jagdfieber

Jagdfieber

2006

Der gutmütige Grizzly Boog lebt ein bequemes Leben als Star einer Naturshow, bis ihn der chaotische Hirsch Elliot überredet, mit ihm in die Wildnis zu fliehen. Plötzlich muss Boog lernen, ohne Menschen zurechtzukommen - und das mitten während der Jagdsaison. Jagdfieber war der erste Kinofilm von Sony Pictures Animation und legte den Grundstein für alles, was später kam. Der Film setzt stark auf Slapstick und überzeichnete Figuren, die ständig zwischen Chaos und Freundschaft hin- und herpendeln. Besonders Boog funktioniert als klassischer „Fisch-aus-dem-Wasser“-Held, der lernen muss, dass Freiheit auch Verantwortung bedeutet. Gleichzeitig zeigt der Film schon früh den Ton, den Sony später immer wieder nutzt: schnelle Gags, exzentrische Nebenfiguren und viel Energie. In seiner tierischen Buddy-Komödie erinnert der Film stellenweise an Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen, auch wenn dort statt Wildnis eher ein kulinarisches Chaos ausbricht.

02

Könige der Wellen

Cody Maverick ist ein junger Pinguin, der davon träumt, Surf-Champion zu werden. Ein Dokumentarteam begleitet ihn auf dem Weg zu einem legendären Surf-Wettbewerb. Könige der Wellen nutzt eine ungewöhnliche Idee: Der Film ist als Mockumentary inszeniert. Interviews, wackelige Kamera und spontane Kommentare geben der Geschichte eine überraschend realistische Note. Dadurch wirkt das Abenteuer gleichzeitig absurd und glaubwürdig. Cody beginnt als ehrgeiziger Träumer, der vor allem gewinnen will, muss aber lernen, dass Leidenschaft wichtiger ist als Ruhm. Diese Entwicklung verleiht der Geschichte eine warme Coming-of-Age-Note. In seiner lockeren Mischung aus Humor und Selbstfindung erinnert der Film stellenweise an Jagdfieber, auch wenn hier statt Wildnis vor allem die Surf-Kultur im Mittelpunkt steht.

Flint Lockwood ist ein exzentrischer Erfinder, dessen Ideen meistens spektakulär scheitern. Als er eine Maschine entwickelt, die Wasser in Essen verwandelt, scheint plötzlich alles zu funktionieren. Bald regnet es Hamburger, Spaghetti und gigantische Pfannkuchen vom Himmel. Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen lebt komplett von dieser absurden Idee und dreht sie immer weiter auf. Die Animation spielt mit Größenverhältnissen, übertriebenen Reaktionen und einer fast cartoonhaften Physik. Gleichzeitig bleibt Flint ein sympathischer Außenseiter, der lernen muss, dass nicht jede Erfindung automatisch ein Erfolg sein muss. Der Film verbindet kreative Bildideen mit einer charmanten Geschichte über Selbstvertrauen und Verantwortung. Der zweite Teil kam zwar nicht ganz so gut an, ist aber trotzdem eine solide Fortsetzung.  

Graf Dracula betreibt ein luxuriöses Hotel, in dem Monster endlich unter sich sein können. Seine Tochter Mavis wächst dort abgeschirmt von der Menschenwelt auf, bis ein menschlicher Rucksacktourist plötzlich mitten im Monsterresort auftaucht. Aus dieser einfachen Ausgangslage entwickelt sich mit Hotel Transsilvanien, Hotel Transsilvanien 2, Hotel Transsilvanien 3 – Ein Monster Urlaub und Hotel Transsilvanien 4 eine der erfolgreichsten Reihen von Sony Pictures Animation. Die Filme leben vor allem von ihrem extrem beweglichen Cartoonstil. Gesichter verformen sich, Figuren rasen durch Szenen und fast jede Pointe entsteht aus überdrehten Reaktionen. Gleichzeitig bleibt die Geschichte immer stark auf die Familie rund um Dracula konzentriert. Erst steht seine Beziehung zu Mavis im Mittelpunkt, später sorgen Enkel Dennis und neue Figuren für frische Dynamik. Gerade diese Mischung aus Monsterchaos und Familiengeschichte hält die Reihe zusammen. Die Filme sind laut, bunt und manchmal herrlich albern, behalten aber stets einen emotionalen Kern. 

Auf einer Insel voller flugunfähiger Vögel gilt Wut als Problem. Nur der cholerische Red kann seine Gefühle nicht kontrollieren - bis plötzlich mysteriöse grüne Schweine auftauchen. Angry Birds – Der Film basiert auf dem weltberühmten Mobile-Game, verwandelt dessen einfache Idee aber in eine klassische Animationskomödie. Der Film lebt stark von seinen Figuren, besonders von Reds ständigem Kampf mit seinem eigenen Temperament. Gleichzeitig baut die Geschichte langsam auf die bekannte Rivalität zwischen Vögeln und Schweinen auf. Die Animation bleibt bunt und überdreht, mit vielen slapstickartigen Momenten. Auch hier war nach dem großen Erfolg ein zweiter Teil quasi unerlässlich: Angry Birds 2 liefert ebenfalls beste Unterhaltung.

Miles Morales ist ein Teenager aus Brooklyn, der plötzlich die Kräfte von Spider-Man erhält. Kurz darauf öffnet ein Experiment ein Portal zwischen Dimensionen – und mehrere Spider-Helden landen in seiner Welt. Spider-Man: A New Universe revolutionierte die Animationswelt mit einem Stil, der bewusst wie ein lebendiges Comicbuch aussieht. Linien, Farbflächen und Bewegung orientieren sich an Panel-Ästhetik und Druckpunkten. Gleichzeitig erzählt der Film eine persönliche Geschichte über Identität und Verantwortung. Miles muss herausfinden, wer er sein will, während die Welt um ihn herum immer größer wird. Diese emotionale Reise verleiht dem Film Tiefe, während die visuelle Gestaltung neue Maßstäbe setzt. Die kreative Energie erinnert an Spider-Man: Across the Spider-Verse, auch wenn dort das Multiversum noch deutlich weiter ausgedehnt wird.

Katie will raus. Raus von zu Hause, raus in die Filmschule, raus aus diesem Gefühl, vom eigenen Vater dauernd ein bisschen falsch gelesen zu werden. Rick dagegen glaubt, dass man familiäre Schieflagen mit einem gemeinsamen Roadtrip schon irgendwie geradebiegen kann. Dann übernimmt eine Maschinenrevolution die Welt, und aus dem angespannten Familienausflug wird ein ziemlich wildes Endzeitspektakel. Die Mitchells gegen die Maschinen hat die Energie eines Films, dem ungefähr gleichzeitig zehn brillante und leicht irre Dinge eingefallen sind. Kritzeleien, Memelogik, überdrehte Perspektiven und klassisches CGI stoßen hier ständig zusammen, ohne dass das Ganze auseinanderfällt. Das liegt vor allem daran, dass die Vater-Tochter-Beziehung sauber im Zentrum bleibt. Hinter dem visuellen Dauerfeuer steckt eine erstaunlich vertraute Geschichte über Menschen, die einander lieben und trotzdem dauernd aneinander vorbeireden. Gerade dadurch trifft der Film emotional viel präziser, als sein hyperaktiver Stil vermuten lässt. Der kreative Kontrollverlust, der Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen so lustig macht, bekommt hier ein nervöseres, moderneres Update.

Miles hat inzwischen gelernt, mit seinen Kräften zu leben, aber einfacher wird sein Leben dadurch nicht. Kaum öffnet sich wieder die Tür ins Multiversum, steht er mitten in einem Konflikt, in dem unzählige Spider-Versionen mitreden, eingreifen und zum Teil ganz eigene Vorstellungen davon haben, was ein Held zu tun hat. Spider-Man: Across the Spider-Verse ist so voll mit Ideen, dass man fast erwartet, der Film könnte daran ersticken. Tut er aber nicht. Jede Welt sieht anders aus, bewegt sich anders, atmet anders, und trotzdem bleibt der Fokus erstaunlich klar. Miles ist immer noch das emotionale Zentrum. Es geht um einen jungen Mann, der sich weigert, seine Zukunft als fertigen Plan anderer Leute hinzunehmen. Genau dieser Trotz hält das Spektakel zusammen. Der Film wirkt größer, mutiger und waghalsiger als sein Vorgänger, aber er bleibt trotzdem nah genug an seiner Hauptfigur, damit das Ganze nicht bloß wie ein stilistischer Kraftprotz aussieht. Der erste Kick kam mit Spider-Man: A New Universe, hier wird daraus endgültig eine Ansage.

09

KPop Demon Hunters

Rumi, Mira und Zoey sind globale K-Pop-Superstars - und nebenbei geheime Dämonenjägerinnen. Während ihre Musik Millionen Fans begeistert, kämpfen sie im Verborgenen gegen übernatürliche Bedrohungen. Als eine rivalisierende Boyband auftaucht, wird klar, dass hinter deren Erfolg eine dämonische Verschwörung steckt. KPop Demon Hunters verbindet Popmusik, Action und Fantasy zu einem ungewöhnlichen Genre-Mix. Konzerte verwandeln sich in Kampfsequenzen, Songtexte werden zu magischen Waffen. Gleichzeitig erzählt der Film eine Geschichte über Identität und Erwartungen im Rampenlicht. Die visuelle Mischung aus Musikvideo-Ästhetik, Anime-Einflüssen und westlicher Animation verleiht dem Film eine eigene Energie. Diese kreative Freiheit erinnert an die stilistische Experimentierfreude von Spider-Man: A New Universe, auch wenn hier statt Superhelden die Welt der Popmusik im Mittelpunkt steht.

Will bekommt eine Chance, bei der eigentlich alle im Raum erst einmal skeptisch schauen müssten. Ein kleiner Ziegenbock soll in einer Profi-Sportliga mithalten, die von deutlich größeren, stärkeren Tieren dominiert wird. Genau aus dieser schiefen Ausgangslage zieht GOAT seinen Reiz. Der Film setzt auf eine klassische Außenseitergeschichte, aber nicht auf eine träge, geschniegelt inspirierende Art. Stattdessen lebt vieles vom Frust, Ehrgeiz und dem permanenten Gefühl, unterschätzt zu werden. Will muss sich nicht nur sportlich beweisen, sondern auch in einem Team behaupten, das ihn zunächst eher als Fehlbesetzung betrachtet. Das macht die Geschichte sofort zugänglich, weil man diese Mischung aus Trotz und verletztem Stolz direkt versteht. Gleichzeitig sorgt das Tieruniversum dafür, dass der Sportfilm-Ton nie zu schwer wird. Es darf knallen, übertreiben und sich auch mal albern freuen. Genau darin passt GOAT erstaunlich gut in Sonys Filmografie. Die Außenseiterenergie, die schon Jagdfieber sympathisch gemacht hat, bekommt hier eine sportliche, deutlich zielstrebigere Form.

Über diese Liste

Titel

10

Gesamtkosten fürs Ansehen

22,97 €

Gesamtlaufzeit

16h 50min

Genres

Animation, Kinder & Familie, Komödien

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Auf dieser Liste befinden sich 10 Titel und du kannst 4 von ihnen auf Sony Pictures Core Amazon Channel anschauen. 5 weitere Streamingdienste haben aktuell ebenfalls einige der Titel im Angebot.

  1. 4 TitelSony Pictures Core Amazon Channel
  2. 4 TitelNetflix
  3. 3 TitelNetflix Standard with Ads
  4. 1 TitelWOW
  5. 1 TitelSky Go