
So könnte Grey Hulk in „Spider-Man: Brand New Day“ erstmals im MCU auftauchen
Mark Ruffalo kehrt in Spider-Man: Brand New Day (2026) als Bruce Banner zurück. Was noch nicht offiziell bestätigt ist: Hulk soll grau werden. Gerüchte, Merchandise und ein erster Blick deuten stark darauf hin, dass Banner in Brand New Day nicht in seiner Smart-Hulk-Form agiert, sondern in einer älteren, gefährlicheren. Wir spekulieren: Wie könnte das im Film funktionieren?
Was über Hulk in „Brand New Day“ bekannt ist
Ruffalo wurde im Mai 2025 für Brand New Day bestätigt. Banner ist als Universitätsprofessor in sein Post-Avengers-Leben zurückgekehrt. Im Trailer zeigt er Peter das Inhibitor-Gerät, der die Gamma-Strahlung in seinem Körper unterdrückt. Damit ist er zunächst kein Avenger, sondern ein Mann, der seinen eigenen Körper zügelt.
Merchandise-Figuren, die vor dem Kinostart am 31. Juli 2026 aufgetaucht sind, zeigen Hulk jedoch in einer grauen Farbgebung – massiver, wilder, ohne die Kontrolle und Intelligenz von Smart Hulk. Der Trailer zeigt, dass der Inhibitor tatsächlich versagt: Banner transformiert direkt vor Spider-Man in den Hulk. Die Frage bleibt, warum – und ob er dabei grau wird.
Wer könnte Grey Hulk auslösen?
Hier beginnt die Spekulation. In Brand New Day ist Sadie Sinks Rolle noch nicht offiziell bestätigt. Seit Monaten wird spekuliert, dass sie Jean Grey spielt – eine der bekanntesten Telepathinnen des X-Men-Universums. Der offizielle Trailer zeigt eine vermummte Figur, die Arme ausgestreckt wie ein Dirigent, während eine Stimme erzählt, dass die Bedrohung unsichtbar ist und niemand sie kontrollieren kann – außer Spider-Man, der als Einziger immun ist. Jean Grey bleibt offiziell unbestätigt. Die Fähigkeit ist es nicht.

Eine zweite Möglichkeit: Mister Negative. Der Schurke, der durch Set-Fotos und Leaks stark mit dem Film in Verbindung gebracht wird, besitzt in den Comics die Fähigkeit, Menschen durch Berührung zu korrumpieren und ihre Persönlichkeit zu invertieren. In den Comics kann Mister Negative Menschen psychologisch korrumpieren und ihre Persönlichkeit ins Gegenteil verkehren. Hulk – der im Smart-Hulk-Modus die rationalste Version von Banner verkörpert – wäre für diesen Mechanismus ein naheliegendes Opfer.
Was Grey Hulk im MCU bedeuten würde
Grey Hulk – die spätere Persona Joe Fixit – geht bis zu Incredible Hulk #1 (1962) zurück, wo Hulk ursprünglich in Grau erschien. Die spätere Persona Joe Fixit ist gerissener als Green Hulk – weniger Wut, mehr Verschlagenheit. Er repräsentiert die dunkle Seite von Banners Psyche.
Im MCU hat Hulk seit The Avengers (2012) eine lange Entwicklung durchlaufen: von der unkontrollierten Kraft zum geheilten Smart Hulk in Avengers: Endgame (2019). Eine Rückkehr zur Wildheit – ausgelöst durch äußere Manipulation – wäre nicht nur eine Action-Eskalation, sondern eine Figuren-Regression mit narrativem Gewicht.
Dass Spider-Man und Punisher (Jon Bernthal) laut Gerüchten gemeinsam gegen einen außer Kontrolle geratenen Hulk kämpfen, passt zur Straßenniveau-Dynamik von Brand New Day: kein Avengers-Einsatz, sondern zwei Leute, die versuchen, eine Katastrophe zu stoppen – ohne die Ressourcen, die das normalerweise erfordern würde.
Wie endet es für Hulk?
Wenn die Theorie stimmt – ob durch Mister Negatives Einfluss oder Telepathie ausgelöst – dann benötigt der Film eine Auflösung. Der Einfluss muss gebrochen werden. Das könnte durch Sadie Sinks Charakter selbst geschehen, falls sie nicht nur die Ursache, sondern auch der Schlüssel zur Lösung ist – ein Muster, das im Superheldenkino vertraut ist.

Was danach aus Hulk wird, bleibt offen. In den Comics hat Doc Samson am Ende die drei Hulk-Persönlichkeiten – Savage Hulk, Grey Hulk und Banner – zu Professor Hulk zusammengeführt. Eine Version davon hat das MCU bereits gesehen. Ob Brand New Day diesen Weg weitergeht, oder ob Ruffalo nach diesem Film als Hulk zurück in den Hintergrund tritt, wird sich am 31. Juli zeigen.
Wo man „Spider-Man: Brand New Day“ und die vorherigen Teile sehen kann
Spider-Man: Brand New Day startet am 31. Juli 2026 in deutschen Kinos. Wer die Vorgeschichte auffrischen will: Spider-Man: Homecoming (2017) und Spider-Man: No Way Home (2021) sind der direkte Kontext für Peters aktuelle Situation.
































