Oscars 2026: Diese 5 Schauspieler sorgen nach der Verleihung für Gesprächsstoff

Oscars 2026: Diese 5 Schauspieler sorgen nach der Verleihung für Gesprächsstoff

Markus Brandstetter
Markus Brandstetter

Veröffentlicht am 17. März 2026

Aktualisiert am 24. März 2026

Die Oscars 2026 sind Geschichte. Die Statuen wurden verteilt, die Dankesreden gehalten, die Afterpartys langsam leer. Aber genau jetzt beginnt der zweite Teil dieser Nacht. Denn wenn der Applaus im Dolby Theatre verklungen ist, verschiebt sich der Fokus fast automatisch: weg von den Filmen, hin zu den Gesichtern.

Wer hat überrascht, wer hat verloren, wer hat einen Moment produziert, der plötzlich größer ist als der Preis selbst? Manche Schauspieler verlassen die Bühne mit einer Statue – andere ohne. Und doch sind es oft genau diese Figuren, über die am nächsten Morgen am meisten gesprochen wird. Diese fünf Schauspieler gehören zu denen, die die Oscar-Nacht 2026 geprägt haben – auf sehr unterschiedliche Weise.

Sean Penn

Wenn man möchte, dass auf einer Oscar-Party alle über einen sprechen, muss man nicht einmal erscheinen. Abwesenheit funktioniert oft genauso gut – manchmal sogar besser. Kein neues Prinzip, aber erstaunlich effektiv. Auch Hollywood-Legende Sean Penn lieferte dafür in diesem Jahr ein perfektes Beispiel. Penn gewann für One Battle After Another den Oscar als bester Nebendarsteller – insgesamt bereits sein dritter Academy Award, nach seinen früheren Auszeichnungen für Mystic River und Milk. Abholen wollte er die Trophäe allerdings nicht persönlich. Während viele Schauspieler jahrelang davon träumen, überhaupt einmal in die Nähe der Oscar-Bühne zu kommen, blieb Penn dem Spektakel demonstrativ fern. Berichten zufolge hielt er sich zum Zeitpunkt der Verleihung in der Ukraine auf. Ganz eindeutig ist der Grund allerdings nicht. Penn hat in der Vergangenheit immer wieder deutlich gemacht, dass er mit Preisverleihungen nur begrenzt etwas anfangen kann. Insofern passt dieser Auftritt durch Abwesenheit ziemlich gut zu seinem Image: ein Schauspieler, der Preise gewinnt – und sich gleichzeitig demonstrativ weigert, sie zu feiern.

Timothée Chalamet

Man muss nicht gewinnen, um Gesprächsthema des Abends zu sein – manchmal funktioniert das sogar besser als Verlierer. Timothée Chalamet ist dafür das beste Beispiel. Als Favorit war er zwar nicht mehr ganz gesetzt, aber viele hatten dennoch erwartet, dass seine Rolle in Marty Supreme ihm den Oscar als bester Hauptdarsteller bringen könnte. Der Film, eine schräge Mischung aus Sportdrama und Charakterstudie über einen exzentrischen Tischtennis-Champion, hatte während der Awards-Season bereits mehrere Preise eingesammelt.

Ganz reibungslos verlief der Weg dorthin allerdings nicht. Chalamet machte sich in den Monaten vor der Verleihung nicht überall beliebt – unter anderem mit einer viel diskutierten Bemerkung, in der er Oper und Ballett als Kunstformen bezeichnete, für deren Zukunft man ständig kämpfen müsse, obwohl sich angeblich kaum noch jemand dafür interessiere. Die Aussage sorgte vor allem in der Kulturszene für einige hochgezogene Augenbrauen. Am Ende half ihm das alles wenig. Bei den Oscars 2026 ging Chalamet als einer der großen Verlierer des Abends nach Hause – weder er selbst noch Marty Supreme konnten einen der neun nominierten Preise gewinnen.

Michael B. Jordan

Wenn es in dieser Oscar-Nacht einen Moment gab, der den Saal wirklich kurz aus der Routine gerissen hat, dann war es der Name Michael B. Jordan. Über Monate hinweg hatte sich die Awards-Season eher um andere Kandidaten gedreht, doch am Ende stand er auf der Bühne und nahm den Oscar als bester Hauptdarsteller entgegen. In Sinners spielt Jordan gleich zwei Figuren – die Brüder Smoke und Stack –, und genau diese Doppelrolle machte seine Performance so auffällig. Zwei Charaktere, zwei Temperamente, zwei moralische Perspektiven innerhalb derselben Geschichte. Für Jordan war es der erste Oscar, und plötzlich verschob sich auch die Wahrnehmung seiner Karriere ein Stück: vom zuverlässigen Hollywood-Star zum Schauspieler, der jetzt endgültig in der obersten Liga angekommen ist.

Jessie Buckley

Bei Jessie Buckley war der Moment weniger überraschend, aber nicht weniger eindrucksvoll. In Hamnet trägt sie ein stilles Historiendrama, das sich ganz auf ihre Figur konzentriert: Agnes, die Frau von William Shakespeare, deren Leben nach dem Tod ihres Sohnes aus dem Gleichgewicht gerät. Der Film selbst vermeidet große dramatische Gesten und setzt stattdessen auf ruhige Beobachtung, lange Einstellungen und emotionale Nuancen. Genau darin liegt auch die Stärke von Buckleys Performance. Ihre Darstellung einer trauernden Mutter wirkt nie demonstrativ, sondern entwickelt ihre Wirkung langsam. Mit ihrem Sieg schrieb Buckley zudem ein kleines Stück Oscar-Geschichte: Sie ist die erste Irin, die den Preis als beste Hauptdarstellerin gewinnt.

Amy Madigan

Und dann wäre da noch Amy Madigan – vielleicht die unerwartetste Schauspielgewinnerin des Abends. In Weapons spielt sie eine Figur, die nach einer Gewalttat in einer amerikanischen Kleinstadt zwischen Loyalität und moralischer Verantwortung steht. Keine Rolle, die laut nach Oscar schreit. Keine große Transformation, kein offensichtliches Schauspiel-Spektakel. Stattdessen eine kontrollierte, zurückhaltende Performance, die ihre Wirkung erst nach und nach entfaltet. Genau solche Rollen entwickeln bei den Oscars manchmal eine eigene Dynamik. Viele Beobachter interpretierten Madigans Sieg deshalb als klassischen Veteranen-Oscar: eine späte Anerkennung für eine lange Karriere, die nie ganz im Zentrum des Hollywood-Rampenlichts stand.

Vor 16 Jahren hat die Widerstandsgruppe namens „French 75“ auf einen Schlag 200 Häftlinge aus den Fängen des skrupellosen United States Immigration and Customs Enforcement – kurz: ICE – befreit. Danach verschwanden die Widerständler, darunter auch der von allen nur Ghetto Pat genannte Bob Ferguson, von der Bildfläche. Heute ist Bob getrieben von Paranoia, denn er fürchtet, dass es der damalige ICE-Colonel Steven J. Lockjaw immer noch auf ihn abgesehen hat.

02

Marty Supreme
Marty Mauser, ein junger Mann mit einem Traum, den niemand ernst nimmt, geht durch die Hölle, um nach Größe zu streben.

03

Blood & Sinners
Beim Versuch, ihr von Problemen geplagtes Leben hinter sich zu lassen, kehren Zwillingsbrüder in ihre Heimatstadt zurück, um dort einen Neuanfang zu wagen. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass bei ihrer Rückkehr ein noch größeres Übel auf sie wartet.
Mit einer einzigen Ausnahme verschwinden eines Nachts alle Kinder einer Schulklasse zur exakt gleichen Zeit auf mysteriöse Weise. Die Bewohner der betroffenen Gemeinde stehen vor der Frage, wer oder was hinter dem rätselhaften Verschwinden steckt.

Über diese Liste

Titel

5

Gesamtkosten fürs Ansehen

18,46 €

Gesamtlaufzeit

11h 42min

Genres

Drama, Mystery & Thriller, Action & Abenteuer

Wo kann ich die Titel von dieser Liste online anschauen?

Finde heraus, welcher Streamingdienst die meisten Titel von dieser Liste anbietet.

Auf dieser Liste befinden sich 5 Titel und du kannst 2 von ihnen auf HBO Max anschauen. 4 weitere Streamingdienste haben aktuell ebenfalls einige der Titel im Angebot.

  1. 2 Titel HBO Max
  2. 2 Titel HBO Max Amazon Channel
  3. 1 Titel WOW
  4. 1 Titel Sky Go
  5. 1 Titel Wow Fiction Amazon Channel