
Der Cast von One Piece Staffel 2: Hier hast du die Stars schon gesehen
Manchmal wirkt es, als wären die Gesichter in einer neuen Serie plötzlich aus dem Nichts da. Gerade bei einer riesigen Adaption wie One Piece passiert genau das: Die Strohhutbande fühlt sich sofort vertraut an, obwohl viele Zuschauer die Schauspieler vorher kaum einordnen konnten. Das liegt auch daran, dass die Besetzung aus ganz unterschiedlichen Ecken kommt.
Einige haben sich durch Genre-Serien gearbeitet, andere durch Actionfilme oder Horrorproduktionen. Erst wenn man genauer hinschaut, merkt man, wie viele dieser Gesichter schon längst durch andere Popkulturwelten gewandert sind. Genau deshalb macht es Spaß, die Crew von One Piece einmal rückwärts zu betrachten: nicht als Piraten, sondern als Schauspieler mit einer überraschend vielseitigen Filmografie, die weit über die Grand Line hinausreicht.
1. Taz Skylar (Sanji)
Ein Koch, der mit Tritten kämpft und dabei trotzdem wirkt, als würde er gerade eine elegante Dinner-Party moderieren. Genau diese Mischung macht Sanji in One Piece so unverwechselbar. Zwischen fliegenden Kicks und übertriebener Höflichkeit gegenüber jeder Frau balanciert Taz Skylar eine Figur, die gleichzeitig cool, albern und erstaunlich loyal ist. Wer sein Gesicht schon einmal gesehen hat, erinnert sich vielleicht an den britischen Gangsterfilm Villain. Dort bewegt sich Skylar durch eine deutlich düsterere Welt aus Gewalt und kriminellen Loyalitäten. Die Rolle verlangt eine ganz andere Energie als die flamboyante Piratenküche von Sanji. Gerade deshalb funktioniert sein Auftritt in One Piece so gut. Skylar spielt die Action mit Ernst, erlaubt sich aber immer wieder diese charmanten, leicht überdrehten Momente, die perfekt zum Ton der Serie passen. Innerhalb der Crew entsteht dadurch ein schöner Kontrast zu Zoros stoischer Präsenz, wie sie Mackenyu in der Serie verkörpert.
2. Emily Rudd (Nami)
Die Navigatorin der Strohhutbande ist vielleicht die Figur mit der schärfsten Intuition in One Piece. Nami liest Menschen fast so gut wie Karten, und genau dieses wache, leicht skeptische Auftreten prägt Emily Rudds Spiel. Hinter dem Lächeln liegt immer ein Moment des Kalkulierens. Wer sie schon früher gesehen hat, erinnert sich möglicherweise an die Horrortrilogie Fear Street. Dort steht sie mitten in einer Welt aus Flüchen, Serienmördern und Teenager-Albträumen. Die Atmosphäre ist düster, der Ton rau, und Rudd spielt eine Figur, die ständig ums Überleben kämpft. In One Piece wirkt ihre Energie dagegen viel leichter, fast schelmisch. Trotzdem bleibt dieses Gefühl, dass Nami immer einen Schritt voraus denkt. Besonders interessant wird das im Zusammenspiel mit Luffy, dessen impulsiver Optimismus in der Serie immer wieder gegen Namis vorsichtigere Strategie prallt.
3. Mackenyu (Roronoa Zoro)
Der Schwertkämpfer der Strohhutpiraten sagt selten viel, aber jede Bewegung wirkt wie ein Versprechen, dass gleich jemand durch drei Schwerter gleichzeitig Bekanntschaft mit dem Boden machen wird. Diese stoische Präsenz ist ein großer Teil dessen, was Roronoa Zoro in One Piece so faszinierend macht. Mackenyu bringt dafür eine körperliche Ruhe mit, die perfekt zur Figur passt. Wer japanisches Actionkino verfolgt, hat ihn wahrscheinlich bereits in Rurouni Kenshin: The Final gesehen. Dort spielt er eine Rolle, die deutlich wütender und emotionaler ist als der kontrollierte Zoro. Die Kämpfe sind brutaler, persönlicher, fast tragisch. In der Piratenserie dagegen wirkt Mackenyu wie ein Fels in der Brandung. Gerade neben der lauteren Energie anderer Crewmitglieder fällt diese stoische Haltung besonders auf und verleiht der Gruppe eine klare Balance.
4. Iñaki Godoy (Monkey D. Luffy)
Ein Piratenkapitän, der permanent grinst, egal wie absurd die Situation gerade wird. Genau das macht Monkey D. Luffy zum Motor von One Piece. Iñaki Godoy spielt diese grenzenlose Begeisterung mit einer Energie, die fast ansteckend wirkt. Seine Version der Figur lebt von dieser Mischung aus kindlicher Neugier und unbeirrbarem Glauben daran, dass Freundschaft jedes Problem lösen kann. Vor der Serie war Godoy unter anderem in der mexikanischen Thrillerproduktion Wer hat Sara ermordet? zu sehen. Dort bewegt er sich durch ein Netz aus Geheimnissen, Intrigen und Familienkonflikten, das kaum weiter von der bunten Piratenwelt entfernt sein könnte. Gerade dieser Wechsel zeigt, wie flexibel er als Schauspieler ist. In One Piece wird aus dieser Intensität pure Abenteuerlust, die immer wieder die vorsichtigeren Figuren der Crew aus ihrer Komfortzone zieht.
5. Jacob Romero Gibson (Usopp)
Große Geschichten, große Gesten und manchmal auch ziemlich große Übertreibungen: Usopp ist in One Piece der geborene Geschichtenerzähler, jemand, der seine eigenen Heldentaten gern ein bisschen ausschmückt. Jacob Romero Gibson spielt diese Mischung aus Mut, Nervosität und Fantasie mit viel Humor. Viele Zuschauer haben ihn schon einmal in Serien wie Grey’s Anatomy entdeckt, wenn auch nur kurz. Dort bewegt sich alles in einem ganz anderen Rhythmus: Krankenhausflure, emotionale Diagnosen, intensive Gespräche. In der Piratenserie darf Gibson dagegen komplett aufdrehen. Usopp redet sich in immer größere Geschichten hinein, stolpert dann aber doch in echte Heldentaten. Gerade neben dem unerschütterlichen Optimismus von Luffy wirkt diese Mischung aus Zweifel und Mut besonders sympathisch und macht ihn zu einem der menschlichsten Mitglieder der Crew.
6. Vincent Regan (Monkey D. Garp)
Wenn Monkey D. Luffy das pure Chaos der Serie verkörpert, dann ist sein Großvater das genaue Gegenteil: ein Marine-Veteran, der wirkt, als hätte er schon jede noch so absurde Piratengeschichte dieser Welt erlebt. In One Piece spielt Vincent Regan den legendären Vizeadmiral Garp mit einer Mischung aus trockener Autorität und einem sehr eigenen Humor. Regan ist allerdings schon seit Jahrzehnten im internationalen Kino unterwegs. Viele erkennen ihn aus 300, wo er als Captain Artemis an der Seite von Leonidas in die Schlacht zieht. Diese Rolle zeigt genau das, was auch Garp ausmacht: eine stoische Präsenz, die nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen. In der Piratenserie wirkt er allerdings etwas spielerischer, fast so, als würde er die ganze Jagd auf seinen eigenen Enkel mit einem gewissen Vergnügen betreiben. Gerade neben dem unberechenbaren Optimismus von Luffy entsteht dadurch eine Dynamik, die gleichzeitig familiär und explosiv ist.
7. Morgan Davies (Koby)
Am Anfang wirkt Koby in One Piece fast wie der klassische Außenseiter. Schüchtern, unsicher und weit entfernt von dem Bild eines großen Marine-Offiziers. Genau deshalb gehört seine Entwicklung zu den überraschendsten Geschichten der Serie. Morgan Davies spielt diese Figur mit viel Zurückhaltung, als würde Koby jeden Schritt erst einmal vorsichtig austesten. Wer Davies schon einmal vorher gesehen hat, erinnert sich vielleicht an die australische Serie The End. Dort bewegt sich die Figur durch eine ganz andere Welt – eine bittersüße Geschichte über Familie, Krankheit und Selbstbestimmung. Das Tempo ist ruhiger, die Emotionen liegen näher an der Oberfläche. In One Piece wird daraus eine klassische Coming-of-Age-Reise innerhalb einer Fantasywelt. Besonders spannend ist dabei das Zusammenspiel mit Garp, der Kobys Potenzial früh erkennt und ihn auf eine harte, aber entscheidende Ausbildung schickt.
8. Charithra Chandran (Vivi / Miss Wednesday)
Mit Vivi betritt in One Piece eine Figur die Bühne, die mehr ist als nur ein weiteres Crewmitglied auf Zeit. Hinter der Tarnung als Kopfgeldjägerin steckt eine Prinzessin, die versucht, ihr eigenes Königreich zu retten. Charithra Chandran bringt dafür eine Mischung aus Eleganz und Entschlossenheit mit, die perfekt zur Figur passt. Ein großer Teil des Publikums kennt sie allerdings aus der Netflix-Serie Bridgerton. Dort spielt sie Edwina Sharma, eine junge Frau, die mitten in den komplizierten Heiratsstrategien der Londoner High Society landet. Der Ton dieser Serie könnte kaum weiter von Piratenabenteuern entfernt sein: Bälle, höfische Intrigen und romantische Spannungen bestimmen das Geschehen. Gerade deshalb wirkt Chandrans Wechsel in die Welt von One Piece so interessant. Die kontrollierte Eleganz aus Bridgerton verwandelt sich hier in eine Figur, die plötzlich zwischen politischen Intrigen und gefährlichen Missionen navigieren muss.
9. Callum Kerr (Smoker)
Die Marine hat in One Piece viele Gesichter, doch kaum eines wirkt so kompromisslos wie Smoker. Der Offizier verfolgt Piraten mit einer Hartnäckigkeit, die fast schon legendär ist. Callum Kerr übernimmt diese Rolle und bringt dafür eine Präsenz mit, die sofort signalisiert: Dieser Mann lässt nicht locker. Kerr ist allerdings nicht nur im Fantasy- oder Actionbereich unterwegs. Viele Zuschauer kennen ihn aus der britischen Soap Hollyoaks, in der er über mehrere Jahre hinweg eine zentrale Rolle spielte. Dort steht weniger Action im Vordergrund, sondern ein klassisches Serienuniversum voller Beziehungen, Konflikte und emotionaler Wendungen. In One Piece verändert sich diese Energie komplett. Aus dem Soap-Darsteller wird ein stoischer Marine-Offizier, der sich wie ein Schatten an die Fersen der Piraten heftet und damit eine ganz andere Bedrohung ins Spiel bringt.
10. Mikaela Hoover (Chopper – Stimme)
Auch wenn Tony Tony Chopper in der Live-Action-Serie als CGI-Figur erscheint, steckt hinter der Stimme eine Schauspielerin mit einer ziemlich abwechslungsreichen Filmografie. Mikaela Hoover leiht dem kleinen Rentierarzt in One Piece genau die Mischung aus Neugier, Nervosität und Herz, die die Figur im Original so beliebt gemacht hat. Wer ihr Gesicht kennt, hat sie möglicherweise in James Gunns Superheldensatire The Suicide Squad gesehen. Dort taucht sie als Teil des chaotischen Ensembles auf, das sich durch eine Mission voller Explosionen und schwarzem Humor kämpft. Die Energie dieses Films ist laut, absurd und völlig unberechenbar. In One Piece wird daraus etwas ganz anderes. Hoovers Stimme verleiht Chopper eine warme, fast kindliche Seite, die perfekt zu der Rolle des Crew-Arztes passt, der trotz aller Monsterkräfte immer noch ein bisschen schüchtern wirkt.











