
Der deutsche Trailer ist da: Wann startet die US-Horrorsensation „Obsession“ bei uns im Kino?
Horrorfilme über Besessenheit gibt es genug. Obsession – Du sollst mich lieben fühlt sich trotzdem sofort anders an. Der erste deutsche Trailer verkauft den Film nicht wie einen klassischen Schocker, sondern fast wie eine unangenehme Liebesgeschichte, bei der schon nach wenigen Sekunden klar wird, dass emotional etwas komplett falsch läuft.
In den USA ist der Film bereits erschienen und entwickelte sich trotz seines kleinen Budgets von unter einer Million Dollar schnell zum großen Hype. „Discussing Film“ schrieb sogar schon, Obsession könne „einer der prägenden Horrorfilme des Jahres“ werden.
Jetzt gibt es endlich auch erste richtige Einblicke für deutsche Zuschauer: Der neue Trailer zeigt deutlich mehr von der obsessiven Beziehung im Zentrum der Geschichte – und wie daraus Stück für Stück purer Horror wird. Während der US-Start bereits lief, müssen deutsche Fans noch rund einen Monat auf den Kinostart warten.
Worum geht es in „Obsession – Du sollst mich lieben”?
Im Mittelpunkt steht Bear, gespielt von Michael Johnston aus Teen Wolf. Bear ist hoffnungslos verliebt in Nikki, die von Tote Mädchen lügen nicht-Darstellerin Inde Navarrette gespielt wird. Als er ein mysteriöses Objekt namens „One-Wish-Willow“ entdeckt, scheint plötzlich genau das möglich zu werden, was er sich die ganze Zeit gewünscht hat: Nikki verliebt sich in ihn. Der Haken dabei ist allerdings ziemlich schnell klar. Wünsche haben in diesem Film offenbar einen Preis, und der Trailer deutet früh an, dass hinter der romantischen Fantasie etwas deutlich Verstörenderes steckt.

Am Anfang sehen viele Szenen eher nach einer leicht traurigen Indie-Romanze aus als nach Horror. Bear wirkt unsicher, isoliert und emotional komplett abhängig von der Aufmerksamkeit einer anderen Person. Erst nach und nach kippt die Stimmung. Gesichter wirken plötzlich falsch, Körper verändern sich, und Gewalt blitzt zwar nur für Sekunden auf, trotzdem fühlt sich aber jede Szene leicht vergiftet an.
Deshalb macht der Trailer Horrorfans so neugierig
Der deutsche Trailer verrät überraschend wenig über die eigentliche Handlung, aber ziemlich viel über die Stimmung des Films. Obsession – Du sollst mich lieben beginnt fast wie ein nervöser Film über Verliebtheit und Einsamkeit. Bear fixiert Nikki ständig, wirkt gleichzeitig komplett fasziniert und emotional überfordert. Für kurze Zeit sieht alles fast nach einer schrägen Wunschfantasie aus. Nikki lächelt ihn an, die beiden kommen sich näher, liegen eng beieinander und küssen sich. Dann kippen dieselben Bilder langsam ins Unheimliche.
Optisch erinnert das eher an die aktuelle US-Indie-Horrorwelle als an klassische Mainstream-Schocker. Dunkle Innenräume, hektische Nahaufnahmen, körnige Bilder und Gespräche, die beinahe improvisiert wirken, sorgen dafür, dass permanent eine nervöse Unruhe in den Szenen steckt. Bear wirkt die ganze Zeit emotional instabil, während Nikki nie eindeutig als Opfer oder Gefahr inszeniert wird. Vieles fühlt sich eher wie eine gegenseitige emotionale Eskalation an, die langsam außer Kontrolle gerät.

Dass Regisseur Curry Barker den Film nicht nur inszeniert, sondern auch geschrieben und selbst geschnitten hat, merkt man dem Trailer ebenfalls an. Obsession – Du sollst mich lieben wirkt roh, leicht chaotisch und manchmal fast unangenehm nah an seinen Figuren. Gleichzeitig versteckt der Trailer seine eigentliche Horrorlogik fast komplett. Man versteht sofort, dass hier etwas furchtbar schief läuft, aber nie genau wie.
Wann „Obsession – Du sollst mich lieben“ in Deutschland startet
Lange müssen deutsche Horrorfans nicht mehr warten: Obsession – Du sollst mich lieben startet am 25. Juni 2026 in den Kinos. Online wird der Film in den USA schon seit Monaten gefeiert, spätestens der neue deutsche Trailer dürfte den Hype nun auch nach Deutschland bringen.




























