Alle „High School Musical“-Filme in der richtigen Reihenfolge

Alle „High School Musical“-Filme in der richtigen Reihenfolge

Veröffentlicht am13. September 2026

Aktualisiert am13. September 2026

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Die High School Musical-Filme machten ab 2006 aus Basketballhallen, Schulkantinen und Theaterproben plötzlich Orte, an denen jederzeit jemand anfangen konnte, zu singen. Was als Disney-Channel-Film über Troy Bolton (Zac Efron) und Gabriella Montez (Vanessa Hudgens) begann, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem weltweiten Phänomen, brachte zwei direkte Fortsetzungen hervor und schickte später sogar Sharpay Evans (Ashley Tisdale) allein nach New York.

Im Januar 2026 feierte die Reihe bereits ihren 20. Geburtstag, doch ein neuer Film wurde zum Jubiläum nicht angekündigt. Dabei hatte Disney 2016 tatsächlich einen vierten Hauptteil geplant, der nie verwirklicht wurde. Geblieben sind deshalb vier Filme, die vom ersten gemeinsamen Song bis zum Abschied von der East High und schließlich zu Sharpays eigenem Großstadtabenteuer führen.

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High School Musical
Kaum stehen Troy und Gabriella bei einer Silvesterparty gemeinsam am Karaokemikrofon, bringt ein spontanes Duett ihr sorgfältig sortiertes Teenagerleben durcheinander. In High School Musical (2006) treffen sie kurz darauf an der East High wieder aufeinander und melden sich für das Schulmusical an, obwohl Troy als Basketballstar und Gabriella als Matheass eigentlich ganz andere Erwartungen erfüllen sollen. Sharpay und ihr Bruder Ryan Evans (Lucas Grabeel) sehen ihre Stammplätze auf der Bühne gefährdet und bekämpfen die neue Konkurrenz mit allen Mitteln. Der Film nutzt diese herrlich einfache Idee, um Jugendlichen mehrere Seiten ihrer Persönlichkeit zuzugestehen, ohne daraus eine schwere Lektion zu machen. Dazu liefern Songs wie „Breaking Free“ und „We're All in This Together“ den Soundtrack für ein Jugendphänomen, das weit über den Disney Channel hinauswuchs und Zac Efron sowie Vanessa Hudgens schlagartig zu Stars machte.
Der Sommer verspricht den Wildcats zunächst Freiheit, doch ein Ferienjob im luxuriösen Lava Springs Country Club bringt schnell neue Probleme. High School Musical 2 (2007) schickt Troy, Gabriella, Chad Danforth (Corbin Bleu), Taylor McKessie (Monique Coleman) und ihre Freunde in Sharpays bevorzugtes Ferienrevier, wo sie längst ihren nächsten großen Auftritt plant. Sie nutzt Troys Zukunftssorgen geschickt aus und lockt ihn mit Kontakten, Sonderbehandlung und der Aussicht auf ein Basketballstipendium immer weiter von seiner Clique weg. Dadurch bekommt die Fortsetzung mehr Reibung als der erste Film, ohne den sonnigen Überschwang zu verlieren. Besonders Troys Konflikt zwischen Loyalität und Ehrgeiz gibt der Geschichte Gewicht, während „Bet on It“ aus seiner Krise einen herrlich überdrehten Soloauftritt macht. Der zweite Film zeigt außerdem, dass das Erfolgsrezept auch außerhalb der East High funktioniert.
Vor dem Abschlussball wächst an der East High die Gewissheit, dass Troy und seine Freunde bald getrennte Wege einschlagen müssen. In High School Musical 3 (2008) zwingt das letzte Schuljahr Troy und Gabriella zu Entscheidungen über College, Beziehung und Zukunft, während auch die übrigen Wildcats ihren Abschied vorbereiten. Der dritte Teil vergrößert dafür sichtbar die Bühne, denn erstmals läuft ein Film der Reihe regulär im Kino. Regisseur Kenny Ortega nutzt das größere Budget für aufwendigere Tanznummern und lässt die vertraute Mischung aus Teenagerromanze und Musical noch einmal richtig aufdrehen. Gleichzeitig spürt Troy den Druck, weil Basketball, Theater und die Erwartungen seines Vaters Jack Bolton (Bart Johnson) verschiedene Zukunftspläne von ihm verlangen. Diese Unsicherheit gibt dem glitzernden Spektakel ein überraschend melancholisches Herz und macht den Schulabschluss zu einem echten Ende der gemeinsamen East-High-Zeit.
Was passiert eigentlich, wenn Sharpay die East High hinter sich lässt und ihre riesigen Erwartungen mit nach New York nimmt? Sharpay’s fabelhafte Welt (2011) beantwortet diese Frage mit einem Broadway-Abenteuer, in dem sie den großen Durchbruch längst für eine reine Formsache hält. Dummerweise interessiert sich ein Castingteam zunächst stärker für ihren Hund Boi als für sie selbst. Während Sharpay um eine Theaterrolle kämpft, hilft ihr der angehende Filmemacher Peyton Leverett (Austin Butler), sich in der Stadt zurechtzufinden. Der Ableger tauscht das vertraute Ensemble gegen eine klassische Showbusinessgeschichte und gibt Ashley Tisdale erstmals allein das Zentrum. Besonders gut funktioniert der Perspektivwechsel, weil Sharpays Selbstbewusstsein außerhalb ihrer Schulwelt plötzlich niemanden automatisch beeindruckt. Für die ursprüngliche Trilogie ist der Film nicht notwendig, als spätes Wiedersehen mit einer ihrer prägnantesten Schülerinnen besitzt er aber genug eigenen Charme, um mehr als bloß ein Nachschlag zu sein.

Über diese Liste

Titel

4

Gesamtkosten fürs Ansehen

5,99 €

Gesamtlaufzeit

6h 47min

Genres

Drama, Kinder & Familie, Komödien

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  1. 4 TitelDisney Plus