
Nicholas Galitzine ist sich sicher: Diesen Fantasy-Klassiker würde He-Man lieben
Bei der Macht von Grayskull stellt sich die Frage: Welche Filme würde eigentlich He-Man gut finden? Derzeit kann diese Frage wohl niemand so gut beantworten wie Nicholas Galitzine. Der spielt schließlich He-Man bzw. Prince Adam in der Neuverfilmung von Masters of the Universe (2026). Dabei verkörpert er gleich zwei Seiten derselben Figur: Prince Adam und dessen mächtiges Alter Ego He-Man. JustWatch fragte den Schauspieler, welchen Filmgeschmack He-Man und Prince Adam hätten, und Nicholas Galitzine nutzte die Gelegenheit gleich, um ein wenig über die beiden Seiten seines Charakters zu verraten.
Galitzine gab allerdings zu, dass es sich dabei um keine leichte Frage handelt. „Nun, schau mal, das ist hart, weil natürlich He-Man und Adam ein und dasselbe sind“, sagte er. Anschließend erklärte er, dass Prince Adam Filme der 1980er-Jahre wie Flash Gordon (1980) und The Goonies (1985) gut finden würde.
Und He-Man? Da hatte der Schauspieler zwei Optionen parat – und besonders die erste ist keine große Überraschung. „Ich denke, He-Man würde Conan der Barbar ziemlich lieben“, sagte er. Seine einfache Begründung: „Alles, was wirklich eindrucksvolle Schwerter hat.“ Als weiteres Beispiel nannte Galitzine Der Herr der Ringe.
Conan und He-Man sind Kinder derselben Fantasy-Ära
Werfen wir zunächst mal einen Blick auf Conan der Barbar. Der Schwarzenegger-Klassiker kam 1982 in die Kinos: Muskeln, lange Haare und Schwert. Klar, da gibt es einige Parallelen. Ist es dabei Zufall, dass Masters of the Universe ein Jahr später mit seinen Mattel-Figuren die Kinderzimmer eroberte? Ja. Kulturell ergibt das trotzdem Sinn und liefert den entscheidenden Kontext. Wir schreiben Anfang der 1980er-Jahre, und da war Fantasy noch eine Spur ungestümer, wilder.

Allein ein Blick auf beide Helden zeigt, was zu dieser Zeit angesagt war: jede Menge imposante Muskeln. Auf der anderen Seite standen Schurken mit schwarzer Magie, und natürlich gab es jede Menge furchterregender Monster. Arnold Schwarzeneggers Conan ist nicht irgendein Charakter und Conan der Barbar nicht irgendein Film. Er ist ein prägender kultureller Meilenstein für eine ganz besondere Art von Heldentum.

Auch Conans Geschichte ist bemerkenswert. Als Kind muss er mitansehen, wie seine Eltern umgebracht werden. Als muskelbepackter Erwachsener hat er nur noch ein Ziel vor Augen: Rache für das, was ihm und seiner Familie angetan wurde. Und an wem will er sich rächen? Na, an Thulsa Doom, gespielt von James Earl Jones. Der begeistert mit seiner stoischen Darstellung und macht Doom zu einem der bemerkenswertesten Fantasy-Bösewichte seiner Zeit.
He-Man ist bunter, wilder und vor allem ein anderer Held
Klar, He-Man und Masters of the Universe sind dann noch einmal eine Spur anders: wilder, eklektischer, bunt durchgewürfelter. He-Man hat es mit Robotern zu tun, mit jeder Menge futuristischer, genauer gesagt retrofuturistischer Technik und vielen bunten, obskuren Gestalten und Monstern. Und doch sieht man darin die gemeinsame Fantasy-DNA, die He-Man und Conan zu kulturellen Brüdern macht.

Bei allen Gemeinsamkeiten müssen wir natürlich auch die Unterschiede zwischen Conan und He-Man sehen. Conan kämpft aus persönlichen Motiven und vor allem aus Rache. Bei He-Man ist das ganz anders. Gerade die klassische Zeichentrickserie war stark pädagogisch angelegt: He-Man will andere beschützen und seine Macht für das Gute einsetzen. Ganz anders als Conan der Barbar.
Warum Conan besser zu He-Man passt als die anderen Filme
Alle anderen von Nicholas Galitzine genannten Filme sind dagegen eher Referenzen an eine bestimmte Zeit oder das Fantasy-Genre allgemein. Dass Prince Adam Flash Gordon oder The Goonies gut finden würde, passt vor allem deshalb, weil auch Masters of the Universe als Franchise ein Kind der 1980er-Jahre ist. Und Der Herr der Ringe? Natürlich gibt es auch hier Magie, mächtige Waffen und den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Die direkte kulturelle Verwandtschaft zu Conan der Barbar fehlt allerdings. Peter Jacksons Fantasy-Epos und Masters of the Universe teilen ein Genre – Conan und He-Man teilen eine Ära.








































