
Elle Fannings Guilty Pleasure: Warum sie "Monsters University" liebt
Mit 27 Jahren hat Elle Fanning bereits mehr auf dem Buckel als die meisten Schauspielerinnen doppelten Alters. Seit ihrem Filmdebüt als Zweijährige in I Am Sam (2001) hat sie sich von der Kinderdarstellerin zur ernstzunehmenden Charakterschauspielerin entwickelt – mit Stationen bei Sofia Coppola, J.J. Abrams und zuletzt Joachim Trier.
Beim Cannes Film Festival 2025 überzeugte sie in Sentimental Value an der Seite von Stellan Skarsgård, legte mit Predator: Badlands einen spektakulären Ausflug ins Sci-Fi-Actionkino hin und produziert nebenbei über ihr eigenes Label Lewellen Pictures – gemeinsam mit Schwester Dakota – die Apple-TV+-Serie Margo's Got Money Troubles. Wer glaubt, dass jemand mit diesem Kunstanspruch privat nur Arthouse-Kost konsumiert, liegt aber falsch.
Sorry Not Sorry
In unserer JustWatch-Reihe „Sorry Not Sorry" verrät Elle Fanning ihr persönliches Guilty Pleasure – und es ist eines, das bei Pixar-Fans wohl kaum für Kopfschütteln sorgen dürfte: Monsters University (2013). „Ich liebe ihn. Ich finde, es ist einer der besten Animationsfilme", sagt sie – und fügt hinzu, dass sie sogar Spielzeuge von Mike Wazowski besitzt. Keine halben Sachen also.
Unterschätztes Pixar-Prequel
Monsters University ist das einzige Prequel, das Pixar je produziert hat, und erzählt, wie Mike Wazowski und Sulley sich an der „School of Scaring" kennenlernten – damals noch als erbitterte Rivalen, die beide davon träumten, die gruseligsten Monster auf dem Campus zu sein. Der Film spielte weltweit über 743 Millionen Dollar ein und hat trotzdem den Ruf, im Schatten des Originals zu stehen. Zu Unrecht, wie Fanning findet. Und ehrlich gesagt hat sie einen Punkt: Wo viele Prequels scheitern, weil sie nur Nostalgie recyceln, erzählt Monsters University eine eigenständige Geschichte über Ehrgeiz, Scheitern und echte Freundschaft. Wer einmal einen Mike-Wazowski-Plüsch im Regal stehen hat, gibt ihn offenbar nie wieder her.
























