Gerüchte um neuen “Dragon Ball DAIMA”-Film: Diese Werke solltest du vorher gesehen haben

Gerüchte um neuen “Dragon Ball DAIMA”-Film: Diese Werke solltest du vorher gesehen haben

Ahmet Iscitürk
Ahmet Iscitürk

Veröffentlicht am 13. Mai 2026

Aktualisiert am 13. Mai 2026

Die Gerüchteküche um einen neuen Dragon Ball-Film brodelt mal wieder so laut, als hätte Vegeta persönlich den Wasserkocher angeschmissen. Offiziell bestätigt ist ein DAIMA-Kinofilm für 2027 bislang nicht, doch der Auslöser für die Spekulationen ist durchaus interessant: Kazuhiko Torishima, früherer Editor von Akira Toriyama, sprach im KosoKoso-Podcast ein Internet-Gerücht über einen kommenden Dragon Ball-Film an. Animator Katsuyoshi Nakatsuru dementierte das Projekt nicht ausdrücklich, bestätigte aber auch keine eigene Beteiligung.

Das ist noch weit von einer offiziellen Ankündigung entfernt, aber genug Zündstoff für hungrige Fans, die aus einem halben Satz bereits drei Sagas, fünf Transformationen und eine 47-minütige YouTube-Analyse bauen. 

Falls 2027 wirklich ein neuer Kinofilm erscheint, sind die folgenden Dragon Ball-Werke die beste Vorbereitung, um nicht nur die Lore, sondern auch die möglichen erzählerischen Anschlussstellen auf dem Schirm zu haben.

Wer sich perfekt auf einen möglichen Daima-Film vorbereiten möchte, kommt an Dragonball Z (1989) nicht vorbei. Nicht, weil man jede einzelne Folge kennen muss, um später noch zu verstehen, warum Goku schon wieder minutenlang Energie aus dem Zwerchfell pumpt, sondern weil hier nahezu alles verankert ist, worauf spätere Filme und Serien bis heute zurückgreifen: Saiyajin-Mythologie, Freezer-Trauma, Cell-Eskalation, Fusionen, Jenseitsregeln und diese spezielle Dragon Ball-Logik, nach der ein Kampf erst dann richtig losgeht, wenn bereits mehrere Kontinente vorsorglich hätten evakuiert werden müssen. Für den möglichen Daima-Film ist vor allem die Buu-Saga interessant, weil sie den Majin-Kontext, die Dämonen-Anklänge und viele der überdrehten Fantasy-Elemente liefert, an die Dragon Ball DAIMA (2024) später wieder anknüpft. Im Vergleich zu Dragonball Super: Super Hero (2022) wirkt Dragonball Z roher, ausufernder und weniger glattgebügelt, aber genau diese wilde Opulenz macht die Serie zur eigentlichen Grammatik des Franchise.
Dragon Ball DAIMA (2024) ist die naheliegendste Wissensquelle, falls der kolportierte Kinofilm tatsächlich an diese Ära anschließt. Die Serie setzt nicht einfach auf noch größere Energieblitze, sondern verwandelt Goku und mehrere seiner Freunde in kindliche Versionen ihrer selbst, schickt sie in die Dämonenwelt und rückt damit wieder stärker wilde Abenteuer, schräge Kreaturen und Akira Toriyamas verspielten Fantasy-Charme in den Vordergrund. Genau diese Prämisse macht DAIMA für die aktuellen Fan-Theorien so interessant: Wer über Janemba oder einen Janemba-artigen Gegner spekuliert, koppelt diese Idee meist an den Dämonenwelt-Kontext der Serie. Im Vergleich zu Dragonball Z: Die Fusion (1995) erzählt DAIMA zwar breiter und abenteuerlicher, liefert aber gerade dadurch den größeren mythologischen Unterbau, aus dem ein möglicher neuer Film schöpfen könnte.
Wenn das Gerücht um ein neues Kino-Abenteuer tatsächlich in Richtung Janemba oder zumindest eines Janemba-artigen Gegners geht, ist Dragonball Z: Die Fusion (1995) eines der wichtigsten Werke in dieser Liste. Der Film lässt im Jenseits ein Chaos entstehen, aus dem Janemba hervorgeht: ein Dämon, der nicht nur durch rohe Kraft gefährlich wird, sondern durch seine Fähigkeit, die Umgebung zu verzerren, Portale zu öffnen und den Kampfplatz in ein surreales Schlachtfeld zu verwandeln. Genau deshalb ist Die Fusion für die aktuellen Spekulationen so relevant. Der Streifen verbindet Dämonenästhetik, Jenseitschaos und Gogeta als ikonische Fusionsantwort auf einen Gegner, der sich nicht einfach mit ein paar härteren Schlägen erledigen lässt. Im Vergleich zu Dragon Ball DAIMA ist Dragonball Z: Die Fusion deutlich kompakter, hektischer und eher ein wildes Kinobonbon als eine große Saga. Als mögliche Inspirationsquelle für einen Daima-nahen Film wirkt er auf viele Fans aber fast schon verdächtig passend.
Dragonball Super: Super Hero (2022) gehört auf diese Watchlist, auch wenn die Handlung auf den ersten Blick wenig mit Dragon Ball DAIMA oder Janemba zu tun hat. Entscheidend ist hier weniger die Story als die Form: Der Film war der erste Dragon Ball-Kinofilm, der überwiegend mit CGI-Animation umgesetzt wurde. Genau deshalb wird er in Fan-Diskussionen immer wieder herangezogen, wenn über einen neuen “3D”-Film spekuliert wird. Inhaltlich rücken Gohan und Piccolo in den Vordergrund, die es mit der wiedererstarkten Red-Ribbon-Armee zu tun bekommen. Das verleiht dem Film eine andere Energie als Gokus und Vegetas Dauer-Abo auf Weltrettung. Für Fans, die wissen möchten, wie modernes Dragon Ball im Kino aussehen kann, ist Super Hero deshalb Pflicht. Im Vergleich zu Dragonball Super: Broly (2018) ist er weniger mythische Saiyajin-Oper als Charakter-Comeback mit CG-Experimentierfreude.
Dragonball Super: Broly (2018) ist nicht nur einer der spektakulärsten modernen Dragon Ball-Filme, sondern auch ein wichtiges Beispiel dafür, wie Toei ältere Filmfiguren in die aktuelle Kontinuität überführen kann. Broly war vor diesem Film längst Kult, allerdings vor allem als unkontrollierbarer Muskelberg bekannt. Die Version von 2018 gibt ihm eine tragische Herkunft, eine nachvollziehbare Motivation und einen festen Platz in der modernen Super-Ära. Genau deshalb passt er in diese Liste: Falls ein möglicher Daima-Film tatsächlich Janemba oder eine vergleichbare Figur neu interpretiert, wäre Brolys Entwicklung ein interessantes Vorbild. Im Vergleich zu Dragonball Z: Die Fusion wirkt Dragonball Super: Broly größer, emotionaler und deutlich stärker auf Kanon-Anschluss ausgelegt, behält aber denselben Reiz: eine übermächtige Figur, die selbst Goku und Vegeta an ihre Grenzen bringt.
Dragonball Super (2015) ist nicht der offensichtlichste Vorbereitungstitel für einen möglichen Daima-Film, aber trotzdem wichtig, weil die Serie zeigt, wohin sich Dragon Ball nach der Z-Ära entwickelt hat. Sie führt Götter, Multiversen, neue Formen, Turnierformate und Figuren wie Beerus, Whis, Hit, Zamasu, Jiren und die heutige Version von Broly in den größeren Kontext ein. Wer nur Dragonball Z kennt, versteht zwar weiterhin, warum Goku selten Nein zu einer Prügelei sagt, aber nicht unbedingt, warum moderne Dragon Ball-Projekte plötzlich mit kosmischen Verwaltungsstrukturen und Götterhierarchien arbeiten. Im Vergleich zu Dragonball Z: Kampf der Götter (2013) ist Dragonball Super die breitere, manchmal wackeligere, aber deutlich umfassendere Variante dieser Modernisierung.
Dragonball Z: Kampf der Götter (2013) wirkt rückblickend wie der Moment, in dem Dragon Ball wieder kinotauglich wurde. Der Film holt Goku, Vegeta und den Rest der alten Truppe zurück, ohne so zu tun, als müsse alles düsterer, härter oder erwachsener werden. Mit Beerus bekommt die Reihe zwar einen Gegner, der weit über die üblichen Muskelberge hinausgeht, aber der Reiz liegt eher im Tonfall: großes Kräftemessen, alberne Momente, familiäres Chaos und ein Franchise, das plötzlich wieder erstaunlich leichtfüßig wirkt. Genau wie bei Dragon Ball DAIMA wurde der Fokus hier stärker auf Abenteuer, Humor und absurde Fantasy-Einfälle, statt auf bloße Dauer-Eskalation gelegt. Sollte der bislang unbestätigte Film tatsächlich an diese Ära anschließen, wäre ein ähnlich verspielter Tonfall naheliegender als ein düsterer Endzeit-Ansatz, wie man ihn mit besonders dramatischen Kapiteln wie Dragonball Z Special: Die Geschichte von Trunks (1993) oder der Cell-Saga verbindet.

Über diese Liste

Titel

7

Gesamtkosten fürs Ansehen

36,76 €

Gesamtlaufzeit

514h 45min

Genres

Action & Abenteuer, Animation, Science-Fiction

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  1. 4 Titel Joyn
  2. 3 Titel Crunchyroll
  3. 3 Titel Crunchyroll Amazon Channel
  4. 2 Titel Animation Digital Network
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