
Vor „Black Panther 3“: 7 Filme und Serien mit David Jonsson
Manchmal betritt ein Schauspieler die größte Bühne seiner Karriere, bevor ein großer Teil des Publikums überhaupt seinen Namen kennt. David Jonsson dürfte dieses Gefühl bald selbst erleben. Marvel hat den Briten bei der Comic-Con in San Diego als erwachsenen Sohn von T’Challa für Black Panther 3 (2028) vorgestellt, womit er eine der schwersten Aufgaben im gesamten MCU übernimmt. Er soll nicht die von Chadwick Boseman unvergesslich verkörperte Ikone T’Challa kopieren, sondern ein geliebtes Erbe weitertragen und daraus etwas Eigenes machen.
Wer Jonsson bislang nur vage einordnen kann, findet in seiner noch überschaubaren Filmografie bereits erstaunlich viele Facetten. Er kann charmant, kühl, komisch, verzweifelt und beinahe unheimlich wirken – manchmal sogar innerhalb weniger Minuten. Diese sieben Filme und Serien zeigen deshalb nicht nur, woher der neue Marvel-Star kommt. Sie machen auch verständlich, warum Marvel ihm die Zukunft von Wakanda anvertraut.
Freiheit liegt für Taylor (David Jonsson) nur wenige Tage entfernt, doch im Gefängnis kann schon ein neuer Zellengenosse genügen, um sie wieder unerreichbar zu machen. Wasteman (2026) folgt einem suchtkranken Vater, der nach dreizehn Jahren Haft auf Bewährung auf ein Wiedersehen mit seinem Sohn hofft. Dann zieht Dee (Tom Blyth) bei ihm ein, erkennt Taylors Verletzlichkeit und benutzt sie für den Kampf um den Drogenhandel hinter Gittern.
Jonsson verlor für die Rolle deutlich an Gewicht und arbeitete zur Vorbereitung mit ehemaligen Häftlingen und einer Hilfsorganisation. Seine Darstellung lebt jedoch weniger von der körperlichen Veränderung als von Taylors Mischung aus Unterwürfigkeit, Scham und verzweifelter Hoffnung. Wasteman ist seine bisher persönlichste und schonungsloseste Arbeit. Der Film beendet die Liste mit einem Schauspieler, der kein Spektakel braucht, um einen Menschen unter kaum erträglichem Druck festzuhalten.










































