
Das Ende von „Coven Academy“ Staffel 1 erklärt: Wer ist Briars echte Mutter?
Briar Roberts (Malina Pauli Weissman) kommt nach New Orleans, um mehr über ihre Familie zu erfahren. 21 Kapitel später weiß sie zwar endlich, wer ihre Mutter ist, doch diese Antwort macht ihre Vergangenheit nur noch rätselhafter.
In Coven Academy (2026) besucht Briar zunächst die Crescent Veil Academy, wo sie ihre magischen Kräfte kennenlernt und mit Sasha (Jordan Leftwich) und Tegan (Ora Duplass) einen eigenen Hexenzirkel bildet. Im Finale wartet dann nicht nur der Kampf gegen William (Tahmoh Penikett). Jake (Malachi Barton) erfährt, wer sein Vater ist, Ollie (Louis Thresher) trifft eine folgenschwere Entscheidung und Briar begreift langsam, dass eine Frau, die ihr die ganze Staffel über erstaunlich nahestand, ihr bisher etwas Entscheidendes verschwiegen hat.
William verliert, doch Jake bekommt seinen Vater zurück
Dass William der große Gegner dieser Staffel ist, macht das Finale zunächst erstaunlich unkompliziert. Seit den 1990er-Jahren will der Warlock alle Wesen vernichten, die er als „dämonenblütig“ betrachtet. Für Jake wird dieser Kampf persönlicher, als William in Peters (Devon Sawa) Gestalt auftaucht und ihm eröffnet, dass er sein Vater ist. Die Enthüllung trifft Jake an einem besonders empfindlichen Punkt. Er hat lange nach seinem Vater gesucht und erfährt nun nicht nur, wer dieser Mann ist, sondern auch, dass sein eigener Beschwörungszauber Williams gebundene Kräfte zurückgebracht hat.
William versucht, daraus eine Verbindung zwischen ihnen zu machen. Jake entscheidet sich trotzdem gegen ihn und stellt sich an die Seite der Hexen. Auch Miss Graves (Tiffani Thiessen) greift ein. Sie hat ihre eigene Geschichte mit William und beteiligt sich direkt daran, ihn zu besiegen. Ob er tatsächlich tot ist, bleibt offen; die Serie zeigt nur, dass er verschwindet. Für Jake bedeutet das wenig Erleichterung. Er hat seinen Vater gefunden und praktisch im selben Moment wieder verloren.
Briar steht zwischen Ollie und Jake, entscheidet sich aber für keinen von beiden
Während draußen Magie und Familiengeheimnisse eskalieren, bleibt Briars Liebesleben kaum übersichtlicher. Ollie hat sie zuvor von sich gestoßen, weil er nach seiner Verwandlung zum Vampir Angst hat, ihr gefährlich zu werden. Jake wiederum ist nach allem, was mit William passiert ist, verletzlicher als zuvor. Als Briar und Jake gemeinsam das Grimoire mit der dunklen Magie verbrennen, entsteht zwischen ihnen ein stiller Moment. Jake erzählt ihr von einer magischen Tradition, nach der man verbrennt, was einen zurückhält.

Kurz sieht es so aus, als würden sie sich küssen. Briar stoppt den Moment. Ollie bekommt davon allerdings nur die falsche Hälfte mit. Er steht draußen vor Jakes Fenster und sieht Briar und Jake zusammen, aber nicht, dass Briar den Kuss verhindert. Zuvor hat er ihr einen Brief hinterlassen, in dem er verspricht, einen Weg zu finden, wie sie trotz seiner Vampirnatur zusammen sein können. Nach dem Blick durchs Fenster verlässt er die Stadt. Ausgerechnet eine Szene, in der Briar sich für niemanden entscheidet, könnte damit dafür sorgen, dass Ollie glaubt, sie habe längst gewählt.
Miss Graves ist Briars leibliche Mutter
Die wichtigste Antwort des Finales beginnt mit einem Zauber, der nicht funktioniert. Briar geht lange davon aus, dass Mary ihre Mutter war. Das Grimoire, das in Williams Plan eine zentrale Rolle spielt, kann jedoch nur von jemandem benutzt werden, der zu Marys Blutlinie gehört. Als Briar versucht, daraus zu zaubern, bleibt die erwartete Wirkung aus. Später nimmt Miss Graves Briars Hand. Beide reagieren sofort auf die Berührung, als würde zwischen ihnen etwas sichtbar werden, das vorher nur unter der Oberfläche lag.
Briar, Sasha und Tegan setzen danach weitere Hinweise zusammen. Ein von Miss Graves verwendeter Zauber verweist auf Gaia und ihre Tochter Theia, also ausdrücklich auf eine Verbindung zwischen Mutter und Tochter. Den letzten Zweifel beseitigt Miss Graves selbst. Im Gespräch mit Marys Geist sagt sie, dass Briar vermutlich bereits verstanden habe, was passiert ist. Außerdem will sie ihr endlich erklären, warum sie sie damals weggegeben hat.

Briar hat also die ganze Zeit nach ihrer Mutter gesucht, während sie ihr täglich in der Schule begegnet ist. Miss Graves war nicht nur die Schulleiterin und Mentorin, die ungewöhnlich viel über Briars Vergangenheit wusste. Sie ist die Frau, von der Briar abstammt.
Der Sturm am Ende kündigt ein größeres Problem an
Die Serie lässt Miss Graves allerdings keine Gelegenheit, Briar einfach alles zu erzählen. Mary warnt sie davor, dass hinter der Wahrheit über Briars Herkunft noch etwas Größeres steckt. Miss Graves habe ihre Tochter nicht ohne Grund weggegeben, und selbst sie konnte Briar offenbar nicht vor dem schützen, was mit dieser Familiengeschichte verbunden ist.
Während diese Warnung ausgesprochen wird, zieht draußen ein Sturm auf. William ist verschwunden, doch die eigentliche Gefahr könnte damit erst sichtbar werden. Was Briar bisher für die Suche nach ihrer Mutter hielt, war womöglich nur der kleinste Teil ihrer Familiengeschichte. Auch an anderen Stellen bleiben Probleme liegen: McKenna (Swayam Bhatia) wurde von einem Vampir gebissen und weiß noch nicht, was das für sie bedeutet. Tegan verspricht, bei ihr zu bleiben. Ollie ist fort, Jake muss mit Williams Erbe weiterleben und Miss Graves schuldet Briar eine Erklärung, die sie 21 Kapitel lang vermieden hat. Als das Unwetter über der Crescent Veil Academy aufzieht, wirkt es jedenfalls nicht so, als wäre diese Erklärung das Einzige, was auf Briar wartet.










