
Nach „Heated Rivalry“: Diese 6 Filme und Serien von Connor Storrie kommen als Nächstes
Binnen weniger Monate ist Connor Storrie vom beinahe unbekannten Nebendarsteller zu einem Namen geworden, den sich Hollywood offenbar sehr gut gemerkt hat. Als russischer Eishockeystar in Heated Rivalry (2025) traf er eine Mischung aus Überheblichkeit, Verletzlichkeit und trockenem Humor, die aus einer Serienrolle plötzlich ein Internetphänomen machte. Die zweite Staffel der queeren Romanze ist dabei nur der Anfang. Storrie wechselt zwischen Science-Fiction, Klassentreffen, düsterem Familienthriller und einem geheimnisvollen A24-Projekt, während er nebenbei seinen ersten eigenen Langfilm fertigstellt. Noch stehen bei mehreren Produktionen weder Starttermine noch Rollenbeschreibungen fest, doch die Richtung ist bereits erstaunlich deutlich. Der Schauspieler möchte sich nicht auf den charmanten Rivalen festlegen lassen und nutzt den frischen Ruhm lieber für sehr unterschiedliche Stoffe. Diese sechs kommenden Filme und Serien zeigen, wie schnell und wie vielseitig seine Karriere nach dem großen Durchbruch weitergeht.
Zwischen bröckelnden Betonfassaden und grellem Neonlicht sucht Bax (Connor Storrie) nach seiner verschwundenen Zwillingsschwester April (Lilly Krug). April X führt dafür in eine nahe Zukunft, in der Klonen, gespeicherte Erinnerungen und der Handel mit menschlichen Körpern längst keine theoretischen Möglichkeiten mehr sind. Je tiefer Bax in die postsowjetische Großstadt und ihre kriminellen Winkel eindringt, desto unsicherer wird, was er erlebt und wem seine Erinnerungen überhaupt gehören. Regisseur Michel K. Parandi verbindet die Vermisstensuche mit einem psychologischen Science-Fiction-Thriller über Identität und Verlust. Für Storrie ist der Film besonders wichtig, weil er hier seine erste große Hauptrolle in einem Langfilm übernimmt. Nach Festivalvorführungen soll April X 2026 regulär veröffentlicht werden, ein deutscher Kinostart wurde bisher jedoch nicht angekündigt.
Vor der Kamera wurde Connor Storrie berühmt, bei Transaction Planet wollte er offenbar lieber gleich den gesamten Film kontrollieren. Er schrieb das Drehbuch, führte Regie, produzierte den Langfilm allein und drehte ihn mit einem iPhone. Im Mittelpunkt steht ein außerirdischer Geist, der in einem 25 Jahre alten menschlichen Körper auf der Erde erwacht und sich in einer übersteigerten Version von Los Angeles zurechtfinden muss. Die Idee klingt gleichzeitig nach Science-Fiction, Identitätssuche und sehr eigenwilliger Großstadtsatire. Storrie finanzierte das Projekt mit dem Geld, das er durch die erste Staffel seiner erfolgreichen Eishockeyserie verdient hatte, und filmte es im Herbst 2025 mit befreundeten Künstlerinnen und Künstlern. Inzwischen befindet sich Transaction Planet in der Postproduktion. Weil Storrie hier vor allem als Filmemacher arbeitet, passt der Film nicht ganz zum englischen Ausgangstitel, gehört aber zwingend in eine Übersicht seiner nächsten Projekte.


















