„American Horror Story“, Staffel 13: Was (und wen) man vor den neuen Folgen kennen sollte

„American Horror Story“, Staffel 13: Was (und wen) man vor den neuen Folgen kennen sollte

Veröffentlicht am24. September 2026

Aktualisiert am24. September 2026

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Die Dreizehn gilt bekanntlich als Unglückszahl. Für American Horror Story (seit 2011) ist das augenscheinlich ein sehr guter Anlass, um die Horrorszenarien der Vergangenheit noch einmal aufleben zu lassen..

Denn nach mehr als einem Jahrzehnt voller Hexen, Serienkillern und Freakshows schlägt American Horror Story mit der 13. Staffel einen anderen Weg ein: Statt ein weiteres eigenständiges Setting mit neuen Figuren zu erschaffen, wird diesmal die Geschichte der Anthologie selbst zum Bestandteil der Handlung, wie es scheint.

Showrunner Ryan Murphy hat die Staffel jedenfalls als eine Art „Avengers“-Crossover beschrieben, in dem Charaktere aus unterschiedlichen Kapiteln des „AHS“-Universums gemeinsam gegen ein „ultimatives Böses“ antreten. 

Damit deutet alles auf eine große Event-Staffel hin. Was also sollte man vor dem Start wissen – und vor allem: Welche Staffeln und Figuren sollte man vorab kennen?

Die 13. Staffel wird zum großen „AHS“-Crossover

Das Wichtigste zuerst: American Horror Story: 13 ist keine Fortsetzung von Coven (2013). Angesichts der vielen Hexen, die aus der gleichnamigen und bei Fans besonders beliebten Staffel der Anthologie zurückkehren, war diese Vermutung zunächst durchaus naheliegend. Ryan Murphy stellte gegenüber „Entertainment Tonight“ allerdings unmissverständlich klar, die neue Staffel Figuren und Handlungsstränge aus der gesamten „AHS“-Historie zusammenführen wird.

Ein solches Crossover gab es in kleinerem Maßstab bereits: Die achte Staffel, Apocalypse (2018), verknüpfte Murder House (2011) und Coven miteinander. Figuren wie Constance Langdon (Jessica Lange) und Madison Montgomery (Emma Roberts) kehrten zurück, während Michael Langdon (Cody Fern) – der am Ende der ersten Staffel geborene Antichrist – nun im Zentrum der Handlung stand.

American Horror Story: 13 scheint dieses bereits erprobte Konzept nun allerdings noch deutlich weiter treiben zu wollen.

Jessica Lange: Eine „AHS“-Ikone kehrt (vielfach) zurück

Für die wohl größte Freude unter den Fans sorgte vorab jedoch weniger die Rückkehr einer bestimmten Figur als vielmehr die Schauspielerin dahinter: Jessica Lange ist wieder dabei – und damit die Frau, die lange das Gesicht der Anthologie-Serie war. Nach der vierten Staffel verabschiedete sie sich allerdings als reguläres Cast-Mitglied und kehrte lediglich für einen kurzen Auftritt in Apocalypse zurück.

Nach ihrem ersten Auftritt als Constance Langdon in Murder House, als die sie nun zu American Horror Story zurückkehrt, war sie außerdem als Sister Jude in Asylum (2012), Fiona Goode in Coven und Elsa Mars in Freak Show (2014) zu sehen – und auch in diese Rollen soll sie im Verlauf der 13. Staffel nochmal schlüpfen.

Sarah Paulson versammelt nochmal die Hexen 

Neben Jessica Lange feiert mit Sarah Paulson ein weiterer der zentralen Stars der Anthologie-Serie sein Comeback. Seit ihrem ersten Auftritt als Billie Dean Howard in Murder House verkörperte sie zahlreiche Figuren in Murphys makabren Schaueruniversum, darunter Lana Winters in Asylum, Bette und Dot Tattler in Freak Show sowie Sally McKenna in Hotel (2015).

In der 13. Staffel kehrt sie unter anderem als Cordelia Goode zurück. Die Tochter von Fiona Goode (ebenfalls Jessica Lange) stammt ebenfalls aus Coven und stieg im Laufe der Staffel selbst zur Supreme, zur Obersten Hexe, auf. Später führte sie ihren Hexenzirkel in Apocalypse in den Kampf gegen den Antichristen Michael Langdon an.

Cordelia ist jedoch nicht die einzige bekannte Hexe, die für Staffel 13 zurückkehrt: Neben Emma Roberts als Madison Montgomery kehrt auch Gabourey Sidibe als Queenie zurück, während Angela Bassett wieder in die Rolle der Voodoo-Königin Marie Laveau schlüpft. Das Hexen-Treffen komplettiert Frances Conroy als exzentrische Myrtle Snow. 

Über Cordelia Goode hinaus soll Sarah Paulson auch in weiteren Rollen aus der Vergangenheit zu sehen sein.

Evan Peters schlüpft ebenfalls in mehrere Rollen

Bei einem so großen Crossover-Event darf natürlich auch Evan Peters  nicht fehlen. Seit seinem Debüt als Tate Langdon in Murder House ist er zum Fanliebling der Anthologie-Serie avanciert und hat im Laufe der Jahre eine ganze Reihe höchst unterschiedlicher Charaktere verkörpert.

Für die neuen Folgen schlüpft Evan Peters nun in gleich fünf seiner früheren Rollen. Welche das sein werden, ist noch teilweise geheim. Fest steht allerdings, dass es ein Wiedersehen mit Kai Anderson geben wird, dem manipulativen Sektenführer aus Cult (2017). Auch Tate Langdon alias Rubber Man aus Murder House ist mit von der Partie. Im Gespräch mit „Vogue“ erzählte Ryan Murphy, dass es eine Szene geben wird, in der Evan Peters beide Charaktere gleichzeitig spielt und damit ein Gespräch mit sich selbst führen muss.

Vor allem Kai dürfte in dem großen Crossover für eine interessante Dynamik sorgen. Schließlich ist er im Gegensatz zu den Hexen, Geistern und anderen übernatürlichen Gestalten des „AHS“-Universums ein durch und durch menschlicher Bösewicht. Welche Rolle er zwischen all diesen Figuren einnimmt – und in welche weiteren Charaktere Evans Peters aus seinem umfangreichen „AHS“-Repertoire schlüpft –, bleibt vorerst offen.

Kathy Bates bis Billie Lourd: Diese „AHS“-Stars kehren ebenfalls zurück 

Bei Jessica Lange, Sarah Paulson und Evan Peters hört das große Wiedersehen noch lange nicht auf. Auch Oscarpreisträgerin Kathy Bates gehört wieder zum Ensemble. Ihr „AHS“-Debüt gab sie 2013 als Madame Delphine LaLaurie in Coven, später war sie unter anderem als Ethel Darling in Freak Show und Hotelmanagerin Iris in Hotel zu sehen. Welche ihrer früheren Figuren sie diesmal verkörpert, wurde offiziell noch nicht verraten.

Ebenfalls wieder mit dabei sind Billie Lourd und Leslie Grossman, die beide seit Cult regelmäßig in der Anthologie auftreten. Lourd spielte dort Winter Anderson und später unter anderem die mächtige Hexe Mallory in Apocalypse, während Grossman in der achten Staffel als Hexe Coco St. Pierre Vanderbilt zu sehen war.

Noch weiter in die „AHS“-Vergangenheit führt die Rückkehr von John Carroll Lynch: Er schlüpft erneut in die Rolle des mörderischen Twisty the Clown aus Freak Show. Auch Jamie Brewer ist wieder dabei. Sie gehörte bereits als Addie Langdon in Murder House zum allerersten Cast der Serie und spielte später unter anderem die Hexe Nan in Coven.

Von John Waters bis Madelaine Petsch: Diese Stars sind neu dabei

Bei all der Nostalgie hat American Horror Story: 13 aber auch Platz für einige Neuzugänge. Besonders spannend ist John Waters. Der Kultregisseur hinter Pink Flamingos (1972), Hairspray (1988) und Cry-Baby (1990) ist für seinen Hang zum Grotesken und Provokanten bekannt – und passt damit verdächtig gut in das „AHS“-Universum.

Mit Madelaine Petsch kommt außerdem zusätzliche Horror-Erfahrung hinzu. Bekannt wurde sie als Cheryl Blossom in Riverdale (2017–2023), zuletzt war sie als Hauptdarstellerin der neuen The Strangers-Filme (seit 2024) zu sehen. Auch Avantika, bekannt aus Mean Girls (2024), Model Alex Consani und Komikerin Tig Notaro stoßen zum Cast.

Eine besonders wichtige Rolle soll wiederum Paul Anthony Kelly übernehmen. Der Schauspieler arbeitete bereits für Ryan Murphys Love Story: John F. Kennedy Jr. & Carolyn Bessette (2026) mit dem Produzenten zusammen. Details zu seiner neuen Figur hält Ryan Murphy noch geheim, bezeichnete sie gegenüber „Vogue“ allerdings als „linchpin of the season“ – also als eine Art Dreh- und Angelpunkt der Handlung.

Ein ursprünglich angekündigter Neuzugang fehlt hingegen: Ariana Grande verließ die Produktion wegen Terminkonflikten mit ihrer „Eternal Sunshine“-Tour noch vor Beginn ihrer Dreharbeiten.

Diese „AHS“-Staffeln sind für Staffel 13 besonders wichtig 

Wer für American Horror Story: 13 gerüstet sein möchte, muss nicht gleich das komplette „AHS“-Universum durchforsten. Besonders wichtig für die Vorbereitung scheinen nach dem aktuellen Stand Murder House, Coven und Apocalypse.

Denn Murder House führt Constance Langdon, Tate Langdon und den Rubber Man ein, Coven liefert wiederum den Hintergrund zu Cordelia, Madison, Queenie, Myrtle und den übrigen Hexen, und Apocalypse führt mehrere dieser Figuren erstmals in einer gemeinsamen Geschichte zusammen. Wer noch etwas mehr Zeit hat, sollte zusätzlich Cult für die Hintergrundgeschichte von Kai Anderson und Freak Show für die von Twisty the Clown auf die Watchlist setzen, bevor American Horror Story: 13 startet in den USA am 24. September 2026 startet.

Zum Auftakt sowie in der darauffolgenden Woche erscheinen jeweils drei der insgesamt 13 halbstündigen Episoden, anschließend geht es mit zwei Folgen pro Woche bis zum Staffelfinale am 29. Oktober weiter. Hierzulande ist American Horror Story bei Disney+ zu sehen. Ein genauer Starttermin steht allerdings noch aus.

Die Serienanthologie American Horror Story erzählt von Staffel zu Staffel verschiedene, in sich abgeschlossene Geschichten, die sich mit unterschiedlichen Arten von Horror beschäftigen. Während jedes Jahr die Thematik sowie das Setting und viele Darsteller gewechselt werden, kehren einige Schauspieler mehrmals in unterschiedlichen Rollen zur Serie zurück.

Über diese Liste

Titel

1

Gesamtkosten fürs Ansehen

5,99 €

Gesamtlaufzeit

103h 55min

Genres

Drama, Horror, Mystery & Thriller

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