
2026 ist ein großes Kinojahr? Warten Sie, bis Sie 2027 sehen
2026 sieht auf den ersten Blick bereits nach einem typischen Blockbusterjahr aus. Große Fortsetzungen, Animationsfilme, ein paar Superhelden. Business as usual für Hollywood. Doch wer ein wenig weiter nach vorne schaut, merkt schnell: Das eigentliche Spektakel könnte erst 2027 stattfinden. Kaum ein anderes Jahr bündelt derzeit so viele der größten Marken der Popkultur gleichzeitig.
Nintendo bringt eine seiner legendärsten Spielwelten ins Kino, Mittelerde kehrt zurück, Spider-Man beendet seine vielleicht kreativste Filmreihe und selbst Shrek steht plötzlich wieder auf der Release-Liste. Das wirkt weniger wie ein normales Kinojahr als wie ein Franchise-Gipfeltreffen. Superhelden, Videospieladaptionen, Animationsgiganten und Fantasy-Universen stehen nebeneinander im Kalender. Werfen wir mal einen Blick darauf, was 2027 so ansteht.
Hyrule kommt endlich auf die große Leinwand. Eines der beliebtesten Videospiele aller Zeiten wird verfilmt: The Legend of Zelda. Die Nintendo-Saga um den Helden Link und Prinzessin Zelda, erstmals 1986 erschienen, gehört zu den prägendsten Fantasywelten der Popkultur. Millionen Spieler haben Hyrule erkundet, Tempel gelöst und gegen den dunklen Widersacher Ganondorf gekämpft.
Die Verfilmung inszeniert Wes Ball, bekannt durch die Maze Runner-Filme und Kingdom of the Planet of the Apes. Produziert wird das Projekt von Nintendo-Schöpfer Shigeru Miyamoto gemeinsam mit Produzent Avi Arad. In den Hauptrollen spielen Benjamin Evan Ainsworth als Link und Bo Bragason als Zelda. Gedreht wird unter anderem in Neuseeland. Der Kinostart ist derzeit für den 7. Mai 2027 geplant.
Mit Spider-Man: Beyond the Spider-Verse erreicht eine der stilistisch revolutionärsten Animationsreihen der letzten Jahre ihren Abschluss. Die Filme um Miles Morales haben das Superheldenkino visuell neu definiert, indem sie Comicästhetik, Animation und Multiversum-Erzählung miteinander verschmolzen. Der dritte Teil setzt direkt nach dem Cliffhanger von Across the Spider-Verse an und bringt Miles in einen Konflikt mit anderen Spider-Versionen aus verschiedenen Realitäten.
Die Produktion verzögerte sich mehrfach, unter anderem durch Branchenstreiks und den enormen Animationsaufwand. Sony veröffentlicht den Film in Deutschland am 17. Juni 2027. Hinter dem Projekt stehen erneut die kreativen Köpfe Phil Lord und Christopher Miller, die bereits die ersten beiden Teile prägten.
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Sonic the Hedgehog 4
Die Sonic the Hedgehog-Filme haben sich überraschend schnell zu einer der erfolgreichsten Videospielreihen im Kino entwickelt. Was mit einem kuriosen Internet-Shitstorm um Sonics ursprüngliches Design begann, entwickelte sich zu einer stabilen Blockbusterreihe für Familienpublikum. Die Mischung aus Humor, Action und Nostalgie funktioniert sowohl für junge Zuschauer als auch für Fans der Sega-Spiele.
Mit Sonic the Hedgehog 4 setzt Paramount die Reihe fort. Regie führt erneut Jeff Fowler, der bereits die bisherigen Filme inszenierte. Der Kinostart ist derzeit für 18. März 2027 geplant. Details zur Handlung werden noch geheim gehalten, doch das Universum wird weiter ausgebaut. Figuren aus der Spielreihe wie Shadow oder Knuckles könnten eine noch größere Rolle spielen.
Mit A Quiet Place schuf Regisseur John Krasinski einen der originellsten Horrorfilme der letzten Jahre. Die Idee ist ebenso simpel wie effektiv: Kreaturen jagen alles, was Geräusche macht. Dadurch entsteht ein Film, der Spannung nicht durch Dialoge, sondern durch Stille aufbaut. Der dritte Teil soll die Geschichte der überlebenden Menschen weiterführen und möglicherweise einen Abschluss der Reihe bilden. John Krasinski bleibt auch hier die treibende kreative Kraft hinter dem Projekt. Nach dem Prequel A Quiet Place: Day One kehrt die Hauptreihe wieder zu den ursprünglichen Figuren zurück.
Ein genauer Kinostart steht noch nicht endgültig fest, doch das Studio plant derzeit mit einem Release um 2027. Wenn der Film die Mischung aus emotionaler Geschichte und minimalistischem Horror beibehält, könnte er die Reihe zu einer der bemerkenswertesten Horrortrilogien des modernen Kinos machen.
Nach mehreren Neustarts versucht DC erneut, Superman im Kino neu zu definieren. Man of Tomorrow setzt die Geschichte des neuen DC-Filmuniversums fort und baut auf der Version der Figur auf, die im aktuellen Reboot etabliert wird.
Im Mittelpunkt steht erneut Clark Kent, der versucht, seine Rolle als Held in einer komplexen Welt zu verstehen. Anders als frühere Versionen soll diese Interpretation stärker den Menschen hinter dem Symbol zeigen. Der Film gehört zur neuen DC-Strategie unter der kreativen Leitung von James Gunn. Ein Kinostart ist für 8. Juli 2027 vorgesehen. Für DC ist das Projekt entscheidend. Wenn der Film funktioniert, könnte er den Ton für die gesamte Zukunft des Studios bestimmen und Superman wieder zum zentralen Helden des DC-Universums machen.
Mit The Batman präsentierte Regisseur Matt Reeves eine düstere, fast noirhafte Version von Gotham City. Robert Pattinson spielte einen jungen Bruce Wayne, der noch am Anfang seiner Entwicklung zum Beschützer der Stadt steht.
The Batman Part II setzt diese Geschichte fort. Reeves bleibt als Regisseur an Bord, Pattinson kehrt ebenfalls zurück. Statt übernatürlicher Bedrohungen konzentriert sich die Reihe stärker auf Kriminalität, Ermittlungen und psychologische Konflikte. Gotham bleibt eine korrupte Stadt, in der Batman lernen muss, mehr als nur ein Rächer zu sein.
Der Kinostart ist aktuell für Oktober 2027 geplant. Die Fortsetzung gilt als einer der meist erwarteten Superheldenfilme der nächsten Jahre, weil sie eine deutlich realistischere Version des Genres präsentiert als viele andere Comicverfilmungen.
Mit Frozen gelang Disney einer der größten Animationshits des 21. Jahrhunderts. Die Geschichte der Schwestern Elsa und Anna entwickelte sich zu einem globalen Phänomen, unterstützt durch Songs, die weltweit populär wurden. Frozen 3 führt die Geschichte von Arendelle weiter und soll die Mythologie rund um Elsas Kräfte noch stärker ausbauen. Disney setzt erneut auf die Kombination aus emotionaler Handlung, spektakulärer Animation und großen Musicalnummern. Der Starttermin soll der 25. November 2027 sein. Für Disney ist die Reihe eine der wichtigsten Marken im Animationsbereich.
Mittelerde kehrt erneut ins Kino zurück. The Lord of the Rings: The Hunt for Gollum erzählt eine Geschichte aus der Zeit vor den Ereignissen von Die Gefährten. Im Mittelpunkt steht die Jagd nach Gollum, die Aragorn und Gandalf in Tolkiens Hintergrundgeschichte erwähnen.
Der Film wird von Andy Serkis inszeniert, der auch wieder die Rolle von Gollum übernimmt. Peter Jackson ist als Produzent beteiligt. Dadurch bleibt das Projekt eng mit der ursprünglichen Filmtrilogie verbunden. Der Kinostart ist derzeit für den 16. Dezember 2027 geplant. Statt einer gigantischen Schlacht erzählt der Film eine kleinere, düstere Geschichte innerhalb der Welt von Mittelerde. Für Fans könnte das eine spannende Erweiterung des bekannten Universums sein.
Mehr als zwanzig Jahre nach dem ersten Film feiert einer der berühmtesten Animationscharaktere der 2000er seine Wiederkehr. Shrek 5 soll die Märchenparodie neu beleben, die DreamWorks einst zu einem der wichtigsten Animationsstudios machte. Die ursprünglichen Sprecher Mike Myers, Eddie Murphy und Cameron Diaz sollen wieder beteiligt sein. Gleichzeitig will das Studio die Welt von Shrek für eine neue Generation öffnen.
Ein Kinostart ist für 2027 vorgesehen. DreamWorks setzt dabei stark auf Nostalgie, denn die Figur Shrek hat längst Kultstatus erreicht. Wenn der Humor der alten Filme erhalten bleibt, könnte die Rückkehr des Ogers zu einer der überraschend großen Animationspremieren des Jahrzehnts werden.
Nach mehreren Jahren mit Serien auf Disney+ kehrt Star Wars wieder stärker ins Kino zurück. Star Wars: Starfighter soll eine neue Geschichte im Universum erzählen, einige Jahre nach den Ereignissen der letzten Trilogie.
Regie führt Shawn Levy, bekannt durch Filme wie Free Guy und Deadpool & Wolverine. In der Hauptrolle spielt Ryan Gosling. Die Handlung konzentriert sich auf neue Figuren und eine neue Generation von Piloten innerhalb der Galaxis. Der Kinostart ist für den 26. Mai 2027 geplant. Für Lucasfilm ist das Projekt wichtig, weil es zeigen soll, dass Star Wars auch ohne die bekannten Skywalker-Figuren neue Geschichten erzählen kann.






















